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VII. Hessisch-Thüringische SLaaLslotterie
Ziehung VII. Klasse. (2. Tag) 6. pejember 1905.
Alle Nummern, neben welchen nifjts bemerkt ist, sind mit 67 Mark gezogen.
(Ohne Gewähr.)
15 28 134 274 329 84 85 409 12 29 66 87 662 743 52 58 97 850 81 1036 69 166 264 66 399 91 510 16 631 62 89 818 49 963 2059 111 35 203 340 68 75 446 [100] 47 57 69 626 955 (I00J 3023 67 161 312 39 416 22 49 91 510 54 58 63 629 703 976 78 4068 98 123 44 47 269 81 306 14 50 443 78 594 652 731 72 76 98 844 975
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Russische Schah wechsel. In Berlin wurden fldtem russische Schatzmechsel offeriert, wobei bei Fälligkeit per 16. MäiH ein Kurs von 97—96'/« und per Ende März von 96 •/• gezahlt wurde.
Equitable-Assäre. Zu dieser Affäre wird aus New- norf gemeldet, Präsident Morton erklärte, die Egrnlable werden die deutschen Reserven bedeutend verstärken, überhaupt jeder billigen Anforderung der deutschen Regierung nachlonunen und schwebende Kontroversen srcundichasilich erledigen. — Daraus ergiebl sich, daß den amerikanischen PersicherungsgesellI chaiten nur btc ßäbne gezeigt werden mußten und sie merkten gleich, daß die deutsche Regierung nicht gewillt ist, das Geld ihrer Bürger verprassen oder amerikanischen Wahlkämpfen opsern zu kaffen.
76 76046 74 262 325 99 403 51 611 40 857 993 77026 29
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Ihnen tot-. <rt alles sagen, - "Messen und K-- ^rscihrl, wie der - u einer Frage pr crt hinaus die ■ ernste Sin: dos geschieht üb': in M der Gnte - daß Deutschs 25 fahren, in 5: ial§, wie olle ä wilklung des ssteir Standpunkte icni Io nur desensincr, erritorialcrwcrbM nden Verträgen, ?: ks unaübängincni?. leichbercchtik!
warm, wu «SOTTtpCTtDOi, smDgmtDEsTrrr etiimctreiiveiyer. «wer auch darauf hingewiesen, daß er hierüber sein Zeugnis! verweigern könne, behauptete zuerst, er Erinnere sich dessen nut mehr. Darauf aufmerksam gemacht, daß er als Zeuge nut dieser Bekundung, die den Stempel der Unwahrheit offensichtlich zur Schau trage, nicht weit komme, erflärte der Zeuge endlich, er habe nrit der Angeklagten nicht vn-'.-hrt. Der Vorsitzende, die Beisitzer, der Staatsanwalt, der Verteidiger versuchten vergeblich den Zeugen zu veranlassen, die Wahrheit ;u sogen, oder aber sein Zeugnis zu verweigern. Man stellte ihm vor, daß die Angeklagte ja gar keine Veranlassung hätte, fälschlich ihn als den Vater des >tindes zu bezeichnen, trotz aller Vorhalte blieb der Zeuge dabei, seine Vaterschaft zu bestreiten. Die offensichtliche Tatsache, daß der Zeuge wissentlich falsch schwören würde, veranlasse den Vorsitzenden, denselben abtreten zu lassen,-damit fi noch einmal ernstlich iirii die Sache überlegen könne. Später wieder vorgerusen, blieb Goth dabei, er habe mit der Angeklagten nicht verkehrt. Alle Versuche, den Mann zur Angabe der Wahrheit, oder zur Aussageverweigerung zu bewegen, waren ohne Erfolg Da beantragte Staatsanwalt Hoos die Aussage des Zeugen zu protokollieren. Da endlich erklärte Loth. er wolle über die /frage, ob er mit dw Angeklagten verk hrt habe, keine Aussage machen. Zu seinem Glück, denn wrnn er seine Ans- [nge aufrecht erhalten hätte, so wäre er ohne Frage wegen Meineids, sofort in Hast genommen worden.
Bürgermeister Ktausch von Birklar gab der 9LngeUagten das Zeugnis einer braven und fleißigen Frau, die ihre Kinder und sich redlich ernährt habe. Die Horni l>abe nach
।einer Ansicht die Tat begangen aus falschem Schamgefühl gegenüber der Schwiegermutter, mit dr sie gemein-
"inm ein Hänselten bewohnt. Sie habe ficl>cr geglaubt, ihr Obdach zu verlieren, wenn das Kind am Leben geblieben ivare und befürchtet, dann mit ihren Kindern in Not zu geraten. Der .Beuge bittet die 0.sch.rorenen, wenn es möglich ist, der^ Angeklagten mildernde Umstände zuzubilligen. Nach Lage des Falles trat Staatsanwalt Hoos nicht nur für die Bejahung der «ckuld- iragc auf Kindestötung ein, sondern er bat auch die Eesdmwrcnen die Frage nach mildernden Umständen zu bejahen. Der Verteidiger schloß iid’ dem an. Der Wahrspruch der (Geschworenen lautete demgemäß, worauf der Gerichtshof aus 2 Fahre und 1 Monat Gefängnis erkannte, wovon ein Monat als durch die Unter iuchungsh^se für verbüßt erachtet wurde.
g sMmtnS setzte, ttfirf btc ntoWttzmtTtöc Megterung uns glkHcy- «t« mit, der französische Gesandte habe sich zur Unterstützung irrt Forderung auf ein europäisches Mandat berufen Damit nm die vertragsmäßigen Reckte aus dw Madrider Konferenz i^rfunbio verletzt, die international verbürgt waren, bte Unab- Hi-nigfeit von Marokko in Frage gestellt und unser Handel ui ’rroffo für absehbare Zeit mit Vernichtung bedroht. Die vcr- lü-bcnen Phasen der diplomatischen K.rmpagne. die sich hierauf i-rlpiclt haben, will ick nicht im einzelnen durchleben. Der $.r$lcr verliest dann den Wortlaut' eines Erlasses des Kaisers w 11. April 1905 an nuferen Boltsckafter in Ev.gland, worin ?:i gestellt wird, wie wir berechtigt gewesen seien, mit angehört werden, ehe Frankreich zur Verwirklichung seiner Pläne in f.trotta geschritten ist. Den von uns schließlich angeregten ' tanfen eines neuen Kongresses habe Frankreich angenommen
d sich mit uns Aber kno Programm verständigt Man hat ,Icqt, wir wollten Frynkceick überfallen, das ist absurd; ebenso ii'nrb ist die Nackrcde. wir hätten Plan argen England. Zeder- eit ist unsere Politik lediglich ans Erhaltung des Friedens' reichtet gewesen, wer das nicht einsieht, bei dem helfen alle leben und Versicherung.n nichts. Lebhafter Beifall und Bravo-
Morgen 1 Uhr F,n tietzun^. Schluß 6 Uhr.
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Idbigung führte Recktsinwalt Fischer. Ais Sachverständige tpor/n Medizinalrat Dr. Hab rkarn und Ebeinrjt Dr. Tanne- marn von der psychiatrischen Klinik anwesend.
Während der Vernehmung der ihrer Tot geständigen An geklagten war die Seffenllicktei« ausgeschlossen. Zn der Beweisaufnahme gestaltete sich die Vcinehmung des als Zeuge cr- schi,neuen Milchtutsclwrs KKrl Loth von Birklar überaus dra mtisch. Tie acht Jahre verheiratete Angellagte lebte seit dem I. Februar 1904 neu ihrem Ehemann vollständig getrennt, sie bdicnptct, daß dis von ihr am 15. Oktober d. Z. geborene und oliich nach der tteLurt getötete Kind von dem Zeugen herrührt. Zie'er, vor seiner Vernehmung eindringlichst vor Meineid ver-
Heute verhandelte das Schwer „ - — .
kü-maligen Tagung. Ang^llagt war wegen Kind.'smord 33fifjiige Tagelöhnerin Margaretb: Horni, geb Meusel, von AirAar. Die Anklage vertrat Staatsanwalt Hoos, die Ver-
98 606 78 793 828 61 76 967 86
10123 275 90 312 25 85 401 87 92 501 40 667 726 93 806 20 21
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n Jahre- . Abkommen Bite t Vtcici M-M-.. -• mkreiLs fr-j/? x ih&f) in Sürdh freit
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rcr Mrömw onnic röt tej werden. Desc m größtrn eurer orbamertfa uni) 5 ich Konvention in
vom 1. Jwii ISi men kam nomB betracht, VurL 5 vertretenen Nation einfleiäuri. Abkommen?, in Mch'tbegnMlte so hätte c3 nili () Iii-'icmqc der ck । Wr hatten uaeitattuni] da
re gnttoitfiwtgk! anbioe Abslbin^ seblikhes - ibgciöcrri tverwr - Handels dah *. WS Ni» mi.
rgcricht den letzten Fall der ) die
tet' Kindedmord von Birtlar vor dem Schwurgericht.
th. Gießen, 6. Dez.
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50013 59 71 271 583 85 87 701 23 67 68 855 973 51021 29 114 225 404 736 826 72 93 922 96 52032 71 86 96 [100] 118 326 481 82 542 603 38 77 819 988 5 3008 76 395 438 51 519 668 706 57 79 963 64 54036 113 238 458 66 [100] 77 80 93 522 45 652 700 96 860 901 8 3-1 92
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60120 57 89 390 409 95 562 663 730 51 846 941 86 6 1002 19 54 [1001 149 78 250 93 95 301 64 83 421 526 73 91 634 54 68 79 89 827 912 51 79 93 6 2120 50 62 86 87 285 310 403 12 85 508 634 92 709 63044 90 122 92 93 214 88 349 64 469 524 635 700 6 815 64021 178 229 36 359 492 98 521 45 626 43 95 719 96 976
65099 190 224 [200] 87 320 484 519 26 756 78 810 67 935 60037 055 61 87 325 406 45 531 60 620 745 91 817 70 953 67202 43 318 476 544 600 22 45 750 803 14 16 90 924 86 68138 240 408 515 52 65 67 69 756 72 87 875 95 91- 46 50 53 69018 [100] 133 51 379 497 572 632 89 750 826 969 80
. 70107 26 97 238 50 88 312 423 38 70 514 636 89 748 978 71181 207 92 323 448 78 504 16 23 30 86 89 656 753 887 942 90 7 2092 96 208 92 310 54 60 83 545 667 729 64 74 809 50 53 83 7 3149 80 310 97 645 722 67 822 63 89 98 926 74023 33 38 127 79 203 45 58 426 [200] 58 547 616 716 809 26 958 62 65
k 75256 61 326 453 77 525 86 99 672 93 703 11 27 37 75 83 843 69
zu Darmstadt
[oboet zum Beitritt ru der in Bildung begriffene" Zahrcsgescllschaft für steigende enteil hiermit ein. , . .. „ ,
Diese auf Gegenseitigkeit und Erbvcrbrüdermrg beruhende Zerncherungscin . y , ihr reit Teilnehmern gegen unwiderrufliche Kapitaleinlagen jährliche Renten zu gcroa iren, valche mit zunehmendem Lebensalter des Versicherten wachsen.
Eine volle Einlage beträgt 2Ö0 Mark. Teilcmlagen sind znlaffrg. Die ^zahresrente !ümn auf 150% der Einlage steigen. ., 1OQA1
Die IahreSrenten in den bestehenden Iahresgefellfchasten (6829 Mitglieder, mit 12801 ümulagen) aus einer vollen Einlage von ursprünglich 100 fl. resv. -00 - ar ">c g n fin 1905 zwischen 7 Mark 20 Pfg. und 257 Mark 14 Pfg
Die in Bildung begriffene Zahresgefellschast wird voraussichtlich bald geschloffen weroeu.
Nähere Auskunft wird bereitwilligst erteilt von den Agenten der 9tn|ialt: -..Stammler, Oberpostfekretär i. P. zu Gießen; Wilh. Phil. 3'mmer, Spenglermesite, ja Sich; Julins Karl, Sparkassenrechner zu Grünberg. °
Original-Literflaschen mit Patcutvcrschlnas D”/
SO Pf. pro Literfiasche ca. 90 exet ciäs
Brennspiritus
Marke Herold“


