Danksagung
03200
Familie Pfaff
SUi
innigsten Tank
Familie Kesrler
Wies eck, den 11. Mai 1905.
2571
Wieseck, den 11. Mai 1905.
SW
jagen wir herzlichen Dank.
Großen-Lin den, den 10. Mai 1905.
Seltene Gelegenheit Das Anwesen Barftttzerstr 53, in best. Geschäftslage dahier, Ladengeschäft, wertvoll durch unluittelb.Lage am Marktplatz, nebst freistehend. Hinterhaus in der Nicolaistr. n. dadurch zu jed. Geschäftsbetriebe ganz besonders geeign., ist beiannehmbarem Gebote sof. freihändig unter günst. Bedingungen zu verkaufen. Anfragen, Angebote resp. Besichtigung durch Hermann Eller, Marburg a.L., Frankfurter Straße 20. [hv10/s
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag bei
12. Mai 1905: Heiter, noch etwas wärmer.
Näheres durch die Gießener Wetterkarte.
Vermischtes.
• Berlin, 10. Mai. In der letzten Nacht brach in einer im Hause Alexandrinenstraße 97 belegcncn Dampfwäscherei Feuer auS, welche? sich mit rasender Schnelligkeit auf sämtliche Räumlichkeiten der Tampswäscherei au8- breitete und auf den 3. und 4. Stock des Gebäudes übersprang, so daß das ganze im Hof belogene Fabrikgebäude innerhalb einer einzigen Viertelstunde ein einziges Flammenmeer bildete. Erst nach zweistündiger angestrengter Tätigkeit der Feuerwehr gelang es, des Brandes Herr zu werden. Der verursachte Schaden laßt sich noch nicht übersehen, ist aber ganz bedeutend. Etwa 150 Arbeiter sind einstweilen brotlos geworden. Bei dem Brande sind auch zwei Feuerwehrleute verunglückt.
* Breslau, 10. Mai. Die Ortschaft Giersdorf wurde von einer großen Ueb erschw e mmun g heimgesucht. Ein kleiner Gebirgsbach schwoll zum reißenden Strome an. Wiesen und Felder wurden zerrissen und verschlammt und sind auf Fahre hinaus unbrauchbar. In den Häusern stieg das Wasser meterhoch und zerstörte alles. Die Menschen konnten sich nur mit Mühe retten. — Im Glatzer Gebirge ging am Montag nachmittag ein Wolkenbruch nieder, der schweren Schaden anrichtete.
* Straßburg i. E., 10. Mai. Am Donnerstag, den 11. Mai, findet in den Morgenstunden eine internationale wissenschaftliche Ballonfahrt statt. Es stiegen Drachen, bemannte und unbemannte Ballons auf in Crinau, Trappes, Ftteville, Paris, Guadalapra, Rom, Pavia, Zürich- Lissabon, Straßburg i. E., München, Barmen, Hamburg, Berlin. Wien, Lindenberg, Stockholm, Petersburg, Kasan, Blue Hill, U. S. N, St. Louis. Ter Finder eines jeden unbemannten Ballons erhält eine Belohnung, wenn er den jedem Ballon beigegebeneu Instruktionen gemäß den Ballon und die Instrumente sorgfältig birgt und an die angegebene Adresse sofort telegraphisch Nachricht sendet. Auf eine vorsichtige Behandlung der Instrumente wird besonders aufmerksam gemacht.
* London, 10. Mai. liebet das Schicksal des großen atlantischen Schnelldampfers „Lake Cham plain", welcher der Canadian Paeifie-Eisenbahn-Gesellschaft gehört, herrscht hier große Beunruhigung. Der Dampfer verließ mit 1172 Fahrgästen und 1 80 Mann Besatzung an Bord am 25. April Liverpool, um direkt nach Montreal zu fahren. Seit der Abfahrt von Liverpool hat man keinerlei Nachricht von dem Schiff, welches bereits eine Woche ü b e r f ä l l i g i st.
* Poris, 10. Mai. Gestern trafen hier 5 2 englische Aerzte ein, um den Besuch der französischen Kollegen in London zu erwidern. In der Sorbonne sand der offizielle Empfang statt.
* New-Port, 10. Mai. Durch einen Tornado wurde ein Teil der Stadt Marqnette im Staate Kansas zerstört, roobei 2 4 Personen getötet und 35 verletzt wurden. __________________
Für die vielen Beiveise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben VaterS
Sem Korner
Schreinermeister
sagen innigsten Dank
Die trauernden Hinterbliebenen.
In Gießen bei: Adolf Bieler, Viktoria-Drogerie: Gustav Walter, Drogerie: W. Mlbinger, Drogerie; August Noll, Drogerie r. r. Kreuz.ss'1/1
K. 82/04.
MncMdi!n8.ZMM nachmittags 3 Uhr,
wird auf hiesigem Ortsgericht die zur Konkursmasse der Eheleute Wilhelm Schomber in Gießer gehörige Parzelle der Gemarkung Gießen
2/140 — 527 qm Hofraite links der Chaussee
öffentlich meistbietend versteigert rocrbeii.
Gießen, den 9. Mai 1905. Großh. Ortsgericht Gießen.
G r o s.
pKtldHlMiiaL.
(sd.) Darmstadt, 10. Mai. Die in aller Welt bekannten /üg. „ächten Frankfurter Würstchen" werden bekanntlich, ihrer weitaus größten Mehrzahl nach, nicht, in dieser Rcain,tadt selbst, sondern meist in den bei und umliegenden größeren und kleineren Orten „fabriziert". So stammen nach der heutigen Feststellung eines Richters die für die Kaiserliche Tafel in Berlin Gelieferten ächten Frankfurter aus der hessischen Universitätsstadt Gießen. (Stimmt. D. Red.) In der Nähe Frankfurts bestehen nun seit Jahren eine ganze Anzahl ganz bedeutender Betriebe, die ihr „Fabrikat" nach allen Erdteilen versenden. Um dieses versandtfähig und haltbar zu machen, werden dabei entsprechende Konservierungsmittel verwendet. Ein Isenburger Wurstfabrikant namens Luft hat sich nun heute vor der Strafkammer zu verantworten, da er beschuldigt ist, bei der gewerbsmäßigen Herstellung von Fleischwaren „Borsäure" verwendet zu haben, wahrend dies nach § 21 des Neichsgesetzes vom Juni 1900 betr. die Fleischbeschau verboten ist. Aus einer ganzen Reihe von deutschen Städten, darunter Neuß-Düsseldors, Potsdam, Erfurt, M -Gladbach, Düsseldorf, Rilhrort usw. sind Anzeigen eingelaufen, nach welchen die von einer Frankfurter Firma welche den Alleinverkauf für Luft hat, gelieferten Würstchen als stark borsäurehaltig bezeichnet werden. Ter Angeklagte gibt zu, vor lrafttreten des Gesetzes im Jahre 1900 den Würstchen zur besfern Konservierung kleine Mengen Borsäiire (Salpeter) zugesetzt, bestreitet aber entschieden, dies auch noch fpäter getan zu haben; er gibt weiter zu, auch jetzt noch, wie schon früher, die für den Versandt bestimmten Würstchen, nachdem sie geräuchert sind, in einer Blechbüchse mit einer Lake (Brühe) übergossen zu haben, die in einem Verhältnis von 700 Pf. Wasser zu 500, Gramm Borsäure hergestellt ist; dieser geringe Vorsäurezmatz )ci notig, damit, die sog. weißen Stellen, welche denn Rauchern, der Würstchen vom Rauch nicht berührt werden, besonders desmsiziert würden; das mehrfache Kochen in den luftdicht abgeschlossenen Büchsen' genüge zur Tötung der in den Fleischteilen etwa vorhandenen Spaltpilzen nicht. Di.e in den beanstandeten Würstchen vorhandenen großen Borsäurezusätze (bis oO Proz.) konnten nur von Fabrikaten herrühren, die er Dor bern ^nfreTttreten fragt. Gesetzes geliefert habe. Tie Sachverständigen Dr. Uhl- Darmstadt imd Dr. Gerlach-Wiesbaden fmb der Ansicht, daß der Angeklagte wissen mußte, daß die. Borsärne, wie tedes andere Salz, durch die Wursthaut, auch m die Wurst. cmdrmqe, doch halten sie geringe Borsäurezusätze Nicht Nir schädlich. Da nicht michgewi-s-n ist, datz bie bennit-mdetrn Wnrstcken au- der Fabrikation nach bem Inkrafttreten bcs Gesetzes stammen und man annatzm, bast bie jetzige Herstellungswene nicht in gesetzwtbrtgcr Absicht geschieht, wurde auf F r e i s p r e ch u n g erkannt.
lerzogS von Hessen nach Mainz kommet. Ob U sich nur um einen kurzen Aufenthalt oder um eine ^ruppenbesichtiguna bandelt, stehe noch nicht fest.
Marburg, 10. Mai. Ein studentischer Zug selt- /mner Art bewegte sich am Dienstag nachmittag durch die Straßen unserer Stadt. Es war ein Karzerkomitat, wie man es seit langer Zeit hier nicht mehr zu sehen bekam. Eine farbentragende Korporation hatte die für sie wahrscheinlich seltene Gelegenheit benutzt, um als erste die alte Studentensitte wieder einzuführcn, nachdem der neue akademische Freiheitswind auch in dieser Beziehung wieder Luft geschaffen hat. Der Zug stellte in witziger Weise den Transport des akademischen Schwerverbrechers dar: Voran der Couleurdiener mit einer Tafel, die dem staunenden Publikum Ziel und Grund der Reise enthüllte. Unter Bedeckung zweier unheimlicher Gesetzeswächter folgte eine Sänfte, in der der Delinquent mit rasiertem Schädel und blauer Sträflingsjacke die Huldigungen der Menge entgegennahm. Bettzeug, Kleider, Bücher, Pfeife und Tabaksbeutel reihten sich an. Em würdevolles Männerquartett in Gala gab dem Schwerverbrecher die letzte Ehre, und ein Nachtwächter am Schluß wirkte ebensosehr durch Helle- barde und Tuthorn als durch seine außerordentlich passende Physiognomie. Vor der Universität am Lahntor angelangt, ließ das Quartett die feierlichen .Klänge von „Integer vitae" dahinfluten, eine schmetternde Rede feierte den ,Karzerpinken", der mit tränenerstickter Stimme, aber doch getröstet, aus des Karzers Höhen vom rosigen Lichte Llb- schied nahm. (O. Ztg.).
♦ Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Frankfurt entgleisten gestern, Mittwoch morgen, nach 6 Uhr auf bem ehemaligen Güterbabnbow der Hessischen Ludwigsbabn aus dem von Griesheim kommenden und im Einfahren begriffenen Güterzug fünf Wagen. Sie stürzten teilweise um. Verletzt wurde der Bremser Ruppert von Frankfurt an der Brust und am linken Arm, er kam ins städtische Krankenhaus. — Ein schweres Unglück trug sich gestern, Mittwoch, mittag in O f f e n b a ch an der Ecke der Frankfurter- und Lullen- straße zu. Das zweijährige Arädckwn des Bäckermeisters K., welches auf der Straße spielte, geriet dabei unter die Räder eines Eiswagens und war sofort tot. Ten Kutscher trifft, wie es heißt, keine Schuld, da er langsam gefahren fein soll. — In Mainz auf der mittleren Bleiche fiel ein Kind von einem Jahr wider eine mit heißem Wasser gefüllte Badbütte, dabei wurde es derart Der- brüht, dan es bald darauf verstarb.
Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner lieben Gattin, unserer guten Mutter, Schwiegermutter, Großmtttter, Schwester und Tante Fm Katharina Kessler, |ti. Mr besonders für die liebevolle Pflege der evang. Schwester und die troftrcicbeit Worte des Herrn Pfarrer Hellwig am Grabe, sowie für die zahlreichen Vlumenspenden sagt
53 al täglich irisch gc- SiM Ml stochen [02911
Christ. Pfeiffer,
Schiffenberger Weg 16.
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei der Krankheit und Beerdigung unserer lieben Tochter und Schwester
Anna Junker
besonders für die liebevolle Pflege der cuangcL Krankenschwester und die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Hellwig am Grabe, sowie für die vielen Blumenspcndcn fagcu wir hiermit unfern herzlichsten Dank.
Wies eck, den 11. Mai 1905. 2570
Ftmlit Mer.
Für bie vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme, sowie für die zahlreichen Blumenspenden bei dem Hinscheiden meines lieben Gatten, unseres lieben Vaters, Großvaters, Schwiegervaters, Schwagers und Onkels
Hem Kugiemkißer SFf aü
Märkte.
te. Franksurt a. M., 11. Akai. (Telegr. Qria.-Bericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen ViebMarktpreise. Zum Verkaufe standen: 23 Ochsen, 4 aus Oesterreich 2 Bullen, 00 ans Oesterreich, 40 Kühe, Ferien, Stiere und Rinder, 0 aus Oester., 0 Kälber, 0 Schafe u. Hämmel, 0 Schweine. Bezahlt wurde für 100Psd.Schlachtgewicht: Ochsen 1.Qualität 72 bis 74 Mk., 2. Qual. 66—68 Mk., 3. Qtial. 60—64 Mk.; Bullen 1. Qual. 63—65, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 68-70 Mk., 2. Qual. 60—62 Mk., 8. Qual. 50—52 Mk., 4. Qual. 42—44 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 83—85 Pfg., Lebendgewicht 49—51 Pfg., 2. Qualität 77-82 Pfg., Lebendgewicht 46-48 Pfg., Schlachtgew. 60—60Pfg.; Schafe: i. Qual. 72—75 Pfg., 2. Qual. 66—70 Pfg. Geschäft: mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend.
Limburg a. d. L., 10. Mai. F r u ch t m arkt. Durchschnittspreise pro Malter. Roter Weizen 15.25 Mk., weißer Weizen 00.00 Mk., Korn Mk. 11.20, Gerste 00.00 Mk., Hafer 7.80 Mk., Caatbafer 0.00 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk.
Hnflinat-AratjriM'lormgett
Berlin, 10. Mai. Nach Mitteilung der „Kol. Zeitschrift" wird die ost afrikanische Süd bahn, die sogen. Nyaffabahn, den Reichstag bald beschäftigen. Wie für die Kamerun bahn soll auch für die Nyassabahn eine Reichsgarantie gefordert werden.
Essen (Ruhr), 11. Mai. Hier wurden drei Personen von einem tollen Hunde gebissen. Sie wurden sofort in das Institut für Infektionskrankheiten nach Bersin geschafft.
Bochum, 11. Mat. DaS Schwurgericht verurteile nach zweitägiger Verhandlung den Bergmann Komecky, der seinen Kostwirt, Maleska, ermordete, um dessen Frau zu heiraten, zu 15 Jahre ZuchtHalls.
Aachen, 10. Mai. Rektor und Senat der Technischen Hochschule haben ebenfalls gegen die bekannte Verfügung vom 16. März an das Kultusministerium eine Eingabe gerichtet. Sie ist als eine der ersten eingegangen und zwar noch bevor die Erklärung der Göttinger Professoren durch die Presse bekannt wurde, im übrigen ist sie aber wie die Göttinger und die Marburger ganz im Sinne der Aufrechterhaltung der bisherigen akademischen Freiheit gehalten.
Pforzheim, 11. Mai. In Oeti8heim bei Maulbronn brach gestern im Hause des Metzgers Münchinger auf unaufgeklärte Weise ein Brand aus, der so rasend schnell um sich griff, daß ein ganzes Häuserviertel obbrannte. Trotz angestrengtester Tätigkeit der Feuerwehr fielen drei Doppelwohnhäuser mit sechs Scheunen, zwei Wohnhäuser mit Scheunen und vielen kleineren Gebäulichkeiten dem Feuer zum Opfer. Auch beträchtliche Vorräte verbrannten.
Christiania, 10. Mai. DaS Storthing hat heute mit 96 gegen 19 Stimmen den Antrag des Budget-Aus- schusfes angenommen, nach dem dem Prinzen Gustav Adolf eine Apanage von 50 000 Kronen jährlich bewilligt wird.
Brüssel, 10. Mai. Eleonora Düse ist hier krank angekommen. Der Zustand der Künstlerin hat sich so verschlimmert, daß die Vorstellungen im Theater de la Monnaü abgesagt werden mußten.
Montreal, 10. Mai. Die Einnahmen der Kana« dischen Paeificbahn in der vergangenen Woche betrugen 908 000 Dollars, das bedeutet gegenüber dem gleichen Zeiträume des Vorjahres eine Abnahme von 17 000 Dollars.
Rom, 10. Mai. (Senat.) In Beantwortung von Interpellationen bezüglich Tripolis und einer angeblich französischen Kapitalisten erteilten Konzession für den dortigen Hafenbau erklärt Ti t tont, durch wiederholte Vereinbarungen mit den Mächten sei Italien bezüglich Tripolis in bestimmtester Weise das Vorzugsrecht zugesichert worden. Italien arbeite in loyaler Werse für den Frieden, müsse aber für die Wahrung seiner lebenswichtigen Interessen im Mittelmeere Vorsorgen. Von diesem Ziele gingen die im Parlament einzubringenden Flotren- maßnahmen aus. An eine Besetzung von Tripolis dürfe Italien nicht denken. Die falsche Nachricht von eurer Hafen- konzession sei bedauerlicherweise von der Presse, ohne ihre Richtigkeit zu prüfen, zu Verdächtigungen der französisches Regierung benutzt worden, die vottlommen loyal gehandelt habe. Rach diesen feierlichen Erklärungen schloß Trttonr, habe Italien ruhig sein wirtschaftliches Vorgehen m Trr- politanien wieder aufztmehmen. (Beifall.!)
Petersburg, 10. Mai. Aus Schitomir wird über die dortigen gegen die Juden gerichteten Unruhen berMtt: Die Unruhen begannen am 6. Mai, indem auT Israeliten, welche auf dem Teterew- Flusse Boot fuhren, von Christen Oteinen geworfen tourte. Die Israeliicn antworteten mit Sams,en durch welche einige Leute verwundet wurden. In der Vorstadt Pawsi- kowka kam es zu Ansammlungen der Jsraesiterii eineriests und den Chris,cn andererseits. Ein Israelit wurde KilsalliF von einem Pferde getötet. Am 7. M<ri wurden bei erneut Zusammenstöße von Christen und Juden auf den Hauptplätzeii der Stadt zwei Christen und einige Israeliten getötet. In dodola wurden gle?AAs einige Israeliten erschlagen und verwundet. Am 8 Mai führten lleinere Hausen des niedersten Volks einige Mordtaten aus und zerstörten das Juden gehörige Eigentum, namentlich an der Stadt-- 81Cni<ßeterSbitrn, 11. Mai. In Kiew herrscht unter Juden eine große Unruhe, weil die im Winter erlaffene Verfügung, den zugereisten Juden das Wohnrecht zu gestatten, plötzlich zurückgezogen worden ist und die Auswelsung dieser neuen Elemente begonnen hat.
Newport-Rewe, 10. Mai. Hier wütete heute ein Grvß- feuer, durch welches 6 Gebäude zerstört wurden, -vm nng'^arbciten beteiligten sich 150 Marinewldaten des deutschen Kreuzers „Bremen". —
Israelitische Neligionsgesellschast.
(fcotte^bienft.
Sabbathf eier am 13.Mai 1905. Freitag abend 7.30. Samstag vormittag 8.00. Nachmittags 4.00. Sabbathausgqng 8.55. — Wochenootiesdicnst: moracns 6.30. abends 8^o^llhr.
AA "»° t-FW Satten
pro Tag zur Strecke gebracht — grotz» artig ist der Lrsolg — bin die Ratten tos — 50 Ratten in kurzer Zeit tot — findet bei meinen Runden großen Anklang ic., so und ähnlich heißt es immer in den glänzenden Zeugnissen über ,€s bat geschnappt". IDo feine Batte mehr in die Falle geht, wo Gifldrockcn nicht mehr angeru'hrt werden, da wird das von den schädlichen Nagetieren mit wahrem yeißhungcr gefressene, für Haustiere und Geflügel absolut unschädliche ,€s hat geschnappt" staunend roirTcn. Rur echt in plombierten plickunqen k 60 psg., i—' 3-— und 5,.— Mark. Man lasse sich nichts anderes aufreden. IDo nicht zu haben, weisen wir bereitwillizst Bezugsquellen nach.
IDilb. Anhalt G. m. b. Y.,Nolderg. f


