ergibt.
„(Scnoffentoaft§roefen* vor.
(H. Sb§Afq.)
neuen
des
Handel
3%
39;
112.25
Börse, 9. Nov., Anfangskurse.
4%' Ocsterr. Goldrente. . 4l/B 9< Oesterr. Silberrente
I . in
23.50
141.80
125.00
und dieselbe Summe erhielten die Bediensteten des preußische Hofes, als er zmn Begräbnis seiner Schwester, der Kaiserin Friedrich. noch Deutschland kam.
Berliner Handelsges. Darmstädter Bank . .
Deutsche Bank .
Deutsch-Asiat. Bank < Diskonto-Kommandit. . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . Baltimore- und Ohio-
Eisenbahn . . . . Gotthardbahn . . . Lombard. Eisenbahn . Oesterr. Staatsbahn . . Prinee-Henri-Eisenbahn
L’nsrar. Goldrente Italien. Rente . Portugiesen Serie Portugiesen „
Harpener Bergwerk Lanrahiltte . . Lombarden E. B Nordd Lloyd . . Türkenlose . . .
100.70
100.90
96.05
3% w/0
3 M°/„
Elektriz. Lahmeycr . . . Elektriz. Schuckert . . . Eschweiler Bergwerk . . Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg-Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Lanrahiltte......
Nordd. Lloyd.....
Oberschles. Eisen-Industrie
Rcichsanleibc do.
Konsuls . .
do. . .
Hessen . .
Oberbessen
B. B. Darmsta dt, 9. Nov. (Eigener Drahtbericht.) II. KK. HH. der Großherzog und di e Großherzogin, Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen und die
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung in Hessen für txreitnq, den 10. November 1905: Walkia, Temperatur wenig verändert, geringe Niederschläge, jedoch nur stellenweise.
Näheres durch die Eichener Wetterkarte.
. 173.70 . 149.25 . 240.70 . 99.50 . 164.50
. 213 50
. 256 50
. 23.50
. 129 60
. 136.20
Der Bezirksiusschi"" erachtete die Stenerordnnng für rcchtsgiltig vnd erkannte auf Llbweisung der von G. erhobenen Klage. Tiefer Ansicht trat das Obervk-rwaltungsgericht bei und wies die non G. erhobene Revision ab.
Telefonische Kursberichte
Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für und Industrie, Giessen.
Frankfurter Börse. 9 Nov., 1.15 ühr.
Landwirtschaft.
x Alsfeld, 7. Nov. Bin Saale des Ackerbauschulgebäudes land heute vormittag 11 Uhr die feierliche Eröffnung des Winterkurses der land w. Winterscbule statt, der auch der Vorsitzende des Aussichtsrates, Kreisrnt Dr. Melior, bei- wohnte. ES wurden 38 Schüler ausgenommen, die nach ihren Heimatskreisen sich wie iolnt verteilen: Alsfeld 28, Lauterbach 4, Schotten 3, Gienen 2 und Ziegenhain 1. Im Lehrerkollegium der Schule sind insofern gegen das Vorjahr Aendernngen eingetreten, als an Stelle des seit Beginn der Schule 1871 tätigen Rektors Wei'enbach Reallebrer Stumm und an Stelle des nach Darmstadt versetzten Landw.-Lehrers Reichest Gronb. Landw.-Lehrer Thömsgen getreten sind. An der Schule unterrichten zurzeit 3 Landw.-Lehrer, 1 Kultlirtechniker und 3 Hilfslehrer.
Grünberg. 8. Nov. Der Vogelsberger Geflügel, und Vogelznchtver.ein veranstaltet in dem Saal des Gastwirts Beldrop hier Sonntag, 12. und Montag, 13. November eine größere Junggeflüaelschau, ’it der die Anmeldungen recht zahlreich einaelanfen sind. Namentlich 'sind die reb. Italiener und weißen Mhandottcs in überreicher Zahl gemeldet. Montag von 1 Uhr ab findet eine Versteigerung von Rasse, geffuget aller Art statt. Züchtern und Liebhabern ist ans diese leichte Weise Gelegenheit geboten, sich in den Besitz eines guten Zuchtstammcs au setzen, dm sie ;uvor durch eigene An- schauung auf seine Qualität hah-n hruren können.
244.50
137.50
67.50
67.65
95.25
94.90
90.10
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53.20
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97.75
Arbe iter ist in Verbindung mit den Arbeiterausschüffen bei der Bürgermeisterei und Stadtverordnetenversammlung um Bewilligung einer Teuerungszulage infolge derFleisch - teuerung vorstellig geworden. Der Eingabe' ist eine ausführliche Begründung beigegeben. — Holland. Schweine sind am Samstag zum erften Male hier geschla chtet zu Markt gebracht worden. Es war eine Probe von 70 Stück, die sofort vergriffen waren. Die Ware ist schlachtreifer, als die, die gegenwärtig meist au? Deutschland zu Markt gebracht wird. Wenn sich die Probe bewährt, wollen die Metzger weiter beziehen. Auch iu vielen anderen rheinischen Städten ist man zu dieser Art des Bezuges aus Holland übergegangen. Die Schweine sind infolge der fehlenden Eingeweide 2C. vorerst nicht billiger, als die deutschen, doch sind die Metzger wenigstens in die Lage gesetzt, überhaupt Schlachtvieh zu haben. (M. Tgbl.)
Bingen, 8". Nov. lieber einen neuen Angriff auf die künstlerische Freiheit wird der »Köln. Zig." folgendes berichtet: »In einem Schaufenster der Firma Karl HilSdorf, welche kunstgewerbliche Gegenstände aller Art zum Verkauf bringt, war unter anderm auch eine Nachbildung von Caners wasserschöpfender Nymphe in Marmor zur Ausstellung gelangt. Ter geistliche Rat Engelhardt, katholischer Pfarrer in Bingen, sah sich durch eine anonyme Anregung veranlaßt, gegen dieses Kunstwerk zu Feld zu ziehen und ersuchte den Geschäftsinhaber, »das unanständige Weib da" auS seinem Schaufenster zu entfernen. Auch wenn er Mitglied der Freimaurerloge sei, könne man ihm dies vom sittlichen Standpunkte aus nicht gestatten. Herr Hitsdorf ließ die Figur stehen, dem geistlichen Nat schrieb er, daS Kunstwerk sei allerseits bewundert worden, und niemand habe etwas Unsittliches daran gefunden. Das Original befinde sich im Besitz des Kaisers. Jetzt schrieb der geistliche Rat an Herrn und Frau HilSdorf. Er bezeichnete in dem Brief an den Mann den Laden als Nuditätenkabinett und drohte, daß er auf der Kanzel die Angelegenheit zur Sprache bringen werde (was er übrigens auch tat). Frau HilSdorf sollte ihren Einfluß ausüben, damit ihr Mann die Figur entferne. Als diese Schritte nicht wirkten, wurde die Staatsanwaltschaft aufmerksam gemacht, und da auch dieses erfolglos blieb, mußte die städtische Behörde einem an sie ergangenen Ruf Folge leisten, und so entsandte denn der Bürgermeister einen Polizeikommissar in den Laden, damit dieser Machthaber auf Entfernung der unsittlichen Nymphe bringen solle. Nun wollte der Geschäftsinhaber immer noch nicht Order parieren, und so bat denn der Kommissar, er möge das Aergernis doch entfernen, damit das Sturmlaufen ein Ende nehme. Es handelt sich, wie die „K. Ztg." bemerkt, um ein Geschäft gediegenster Art, das in seiner Pflege feineren KunstgeschmackS an einem kleinen Orte nur eine erfreuliche Wahrnehmung bietet. Man hat eS bei der beanstandeten Figur mit einem Salonstück zu tun, das jede gebildete Dame anstandslos in ihren Wohnräumen aufstellen darf. Herr Hilsdorf hat die Figur erst aus der Auslage zurückgestellt, als sie verkauft war.
"* Frank furt, 8. Nov. Der bei dem Kelsterbacher Bahn Unfall schwerverletzte Lokomotivführer Hissenauer ist heute im städtischen Krankenhause gestorben. — Der Großfabrikant Camaillo B o longaro er schoß sich in seiner Wohnung; er beging die Tat in einem Anfalle von Schwermut.
Marburg, 8. Nov. In der gestrigen Generalversammlung des nationalsozialen Vereins konstatierte der Vorsitzende die erfreuliche Anfwärtsbewegung des Vereins sowie der Gesamtbewegung. Die Mitgliederzahl des Vereins ist ständig im Wachsen begriffen; die Kassenverhältnisse sind zufriedenstellend. Der bisherige Vorstand wurde durch Aufruf wiedergewählt. Hierauf stellte sich der Parteisekretär L otz -Kassel mit einem Vortrage über das
amüsierten sich über das lustige Stück bestens. — Gestern Qbenb fand im „Kaisersaal" eine von den vereinigten kaufmännischen Vereinen einberufene Versammlung bei sehr starkem Besuch statt, in der Herr Hachenburger' aus Frankfurt über die SonntaaSruhe im HandelSge- m> e r b c referierte. Nach lebhafter Diskussion nahm die Versammlung eine Neso lution an, in der gesagt wird, daß sich die von selbständigen und angestellten Kaufleuten sehr gut besuchte Versammlung auf den Standpunkt der vollständigen allgemeinen Sonntagsruhe stellt und der 'Ansicht ist, daß die den anderen Berufsständen längst gewährte vollständige Sonntagsruhe auch den Angehörigen des Handelsstandes nicht auf die Dauer vorenthalten werden kann.
sd. Darmstadt, 8. Nov. Heute nachmittag wurde Rentner Heinrich Dahmer beim lleberschreiten des GeleiseS ber elektrischen Straßenbahn Ecke der Viktoria- und Pallaswiesenstraße von einem Motorwagen erfaßt und zur Seite geschleudert. Dahrner erlitt einige Verletzungen am Kopf, sowie verschiedene Kontusionen am ganzen Körper. Er wurde mittelst Näderbahre nach seiner Wohnung gebracht' -Später machte sich indessen seine Ueberführung ins städtische Krankenhaus nötig. Das Befinden DahmerS gibt zu Besorgviffen keinen Anlaß.
** Mainz, 8. Nov. Die Stadt wird in der Nähe de§ zu erbauenden neuen Hospitals eine städtische DeS- ln fekt io nS-A nsta lt errichten. Die Eröffnung soll im nächsten Sommer erfolgen. — DaS Polizeiamt hat nach Rücksprache mit der Bürgermeisterei dem Antrag der Kreitz - vicdizinalbehörde auf Untersagung der Vorstellung der Traumtänzerin Madeleine keine Folge gegeben, sodaß deren Austreten nun nichts mehr im Wege steht. — Der städtische Beamte Fr cy der vor einigen Tagen spurlos verschwand, hat sich heute Abend durch ein Telegramm aus einer auswärtigen Stadt bei dem Polizeiamt gemeldet. Frey, der an Nervosität leidet, hatte sich in einem geistigen Dämmerzustand von hier entfernt und ist planlos in die Ferne gefahren. — Von dem vermißten Prokuristen Ott der Mainzer Lederwerke ist bis jetzt noch feine Spur entdeckt. ; Mainz, 6. Nov. Der Verband der städtisch en
100.50
88.90
100.75
88.85
99.80
Familien Pachrichten.
Verlobte. Frl, Hedwia Wende mit Herrn Dr. August Hofmann, Alsfeld. — Frl. Emilie Schneucker mit Herrn Wilhelm Caspary, Hainbach und Burci-Gemünden.
Gest 0 rbene. Frau Maraarete Rehse Witwe in Butzbach. — Herr: Karl Bert, Schlitz. — Herr Philipp Werner in Flonheim. — Herr Andreas Ferber in Dorlar.
141.30
132.00
265.00 229.00 167 RO 213.20
257.00
129.50
133.40
dem Tanzlehrer Herrn Karl Schmidt arrangierte „Gavotte der Kaiserin" wurde mit großem Beifall aufgenommen.
•* .Konzertverein. Die erste Aufführung des Kon- .zertvereins am 5. November hat mit einem vollen Erfolg für den Verein abgeschlossen. Unser im allgemeinen recht kühles Publikum ließ sich zu Beifallsspenden hinreißen, die so urplötzlich, so unvermittelt hervorbrachen, daß sie lebhaft an hier ganz unbekanntes, südliches Temperament erinnerten. Möge dieser wohlgelungene Anfang als ein Wahrzeichen für die ganze Saison 1905/06 gelten, aus das der Verein, durch seine noch folgenden Gaben, redlich Anspruch erheben darf. So folgt bereits am Sonntag dem 19. November, dem herrlichen Carreno-Abend, wir wählen diese Bezeichnung, ohne damit die Verdienste unseres Trautmanns und seiner wackeren Kapelle schmälern zu wollen, ein Lieder- und Duetten- Abend von Erika Wedekind und Hans Buff-Gießen. Wurde bei Frau Carreno reine und wahre Kunst geboten, so schöpft der Verein mit den beiden soeben genannten Gesangs- künstlern von neuem großzügig aus dem Vollen. Erika Wedekinds Kehlfertigkeit ist wohl jedem bekannt, nach dieser Richtung hin dürste sie unerreicht dastehen, aber es wäre falsch, das allein betonen zu wollen. Viel höher muß ihre eminente Fertigkeit eingeschätzt werden, da Erika Wedekind diese Gabe niemals als Zweck, sondern stets in musikalisch-künstlerischer Weise verwertet. Und mit ihr Buff-Gießen, der neben seinen glänzenden Stimmmitteln über musikalisches Können gebietet, welches in dieser Fülle selten einem Sänger bescheert worden ist. Wir behalten uns vor, auf beide Künstler demnächst zurückzukommen und verweisen für heute auf den Inseratenteil, der das hochinteressante Programm lückenlos bringt. Auch wollen wir nicht unterlassen, darauf hinzuweisen, daß jetzt schon Karten für den 19. November vvrgemerkt wurden.
A Bad-Nauheim, 8. Nov. Die Einweihung der evangelischen Dankeskirche wird voraussichtlich am 4. Juni 1906 stattfinden. Nächste Woche treffen die Glasmalereien und die vier Glocken für den Hauptturm auS Eisenach ein. Bis Weihnachten sollen die Tüncherarbeiten, sowie die Zentralheizung vollendet fein. Die innere Ausstattung erfolgt mit Beginn des Frühjahrs. Die Kirche wurde im Oktober 1903 in Angriff genommen und ist einschließlich der Türme vollständig aus Basaltlava auS den Brüchen bei Londorf erbaut. Der Hauptturm hat eine Höhe von 68 Mtr. Der Kirche sind von Kurgästen bereits zahlreiche Geschenke, z. B. Fenster, Altardecken, eine Glocke 2c. gestiftet worden. Das neue Gotteshaus steht an der Stelle des alten Kurhauses inmitten der Stadt und ist im frühgotischen Stil wbaut.
§ Ruppertenrod, 9. Nov. Heute wurde der älteste Mann unserer Gemeinde, der Küfermeister Sinn zu Grabe getragen. Vor wenigen Tagen war der Verstorbene 84 Jahre alt geworden. Körperlich und geistig rüstig war er bis zu seinem Tode tätig.
x Groß-Eichen, 8. Nov. Heute morgen gegen V?6 Uhr brach in der Scheuer des Schmiedes Fischer plötzlich Feuer aus. Die Leute hatten bereits mit dem Dreschen begonnen. An dem in der Tenne liegenden Stroh fand das Feuer reichlich Nahrung und es griff so schnell um sich, daß Scheuer, Haus und Stallung im Augenblick in Flammen standen. Nur mit Mühe konnte das Nötigste au§ dem Hause gerettet werden. Die Hühner verbrannten im Stall. Man vermutet, daß das Feuer durch Umfallen einer Laterne entstanden sei.
[] Laasphe, 8. Nov. Zwischen den beim Bahnbau Rothemühlc—Frcubenberg im Siegerlande beschäftigten ausländischen Arbeitern kam es in der Nacht zum Montag in der Arbeiterkantine zu Nömershagen zu argen Tumu lten. Als der einschreitende Wirt Becker nebst seiner Frau mißhandelt wurde, griff er zum Revolver und tötete einen böhmischen Arbeiter durch einen Schuß in den Hals.
. . 174.40 . . 149.50
. . 240 90 . . 180.50 . . 189.30 . . 164.60 . . 210.30
Märkte.
Gießen, 9. Nov. Marktbericht. Au? heutigem Wochenmarkt, kosteten: Butter pr. Md. 1.10—1.15 Mk., Hühnereier 1 Et. 8—9 Psq. 2 Strk. 00—00 Psg., Gänseeier 15—00 Via., Enteneier 6—7 Psg., Käse vr. Stck. 6—8 Pf., Käsematte 2 Stck. 5—6 Psg. Erbsen vr.Liter 21 Psg., Linsen vr. Liter 32 Psg., Tauben vr. Paar0,80— 0,90 Mk., Hühner pr.St. 1,00—1,60 Mk., Hähne vr. Stuck 0,80—1,80 Mk., Enten pr. Stück 1,80—2,20 Mk., Gänse vr. Md. 65—70 Psg., Ochsen fleisch vr. Pfd. 72—82 Psg,, Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 70—72 Psg., Schweine- stoisch vr. Psiind 80—90 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Plund 94 Psg., Kalbfleisch vr. Pfd. 70—80 Psg., Hammelfleisch pr. Mund 50—76 Psg. Welsche per Pfund —.— Kartoffeln vr. 100 Kg. 5,00—5,50 Mk., Zwiebeln vr. Ztr. 5,00—6,00 Mk., Milch per Liter 20 Psg., Aevlel ver Pfund 10 bis 25 Psg„ in Körben 00 Psg., Nässe 100 Stück 30—40 Psg., Birnen ver Zentner 8 bis 10 Mk. Weißkraut 0.07-0.10 Mk.' Marktzeit 8—2 Uhr.
fc. Frankfurt a. M., 9. Nov. (Teregr. Ocig.-Vericht de? , Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkl- preise. Zum Verkaufe standen: 46 Ochsen, 5 au? Oesterreich 2 Brillen, 00 an? Oesterreich, 63 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Oester., 631 Kälber, 402 Schafe und Hämmel, 00 Schweine. Bezahlt wurde für 100Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 78 bi - 80 Mk., 2. Qual. 71—73 Mk., 3. Qual. 66—77 Mk.: Bullen 1. Qual. 65—67, 2. Qual. 64—66: Kühe 1. Qualität 70—72 Mk., 2. Qual. 66—68 Mk., 3. Qual. 49—51 Mk., 4. Qual. 47—48 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 86—90 Psg.. Lebendgewicht 52—54 Psg., 2. Qualität 84—88 Psg., Lebendgewicht 50—53 Psg., Schlachtgew. 60—62 Psg.: Schafe: 1. Qual. 70- 72 Psg., 2. Okml. 60—62 Pfg. Geschäft bei Hornvieh gedrückt Neberstond bedeutend: bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand. Au-? Holland kamen 71 geschlachtete Schweine.
Limburg a. d. L., 9. Nov. Frachtmarkt. Durch» schnittspreise vro Malter. Roter Weizen 15.12 Mk., weißer Wegen 00.00 Mk., Korn Mk. 12.30, Gerste 9.20 Mk.. Haler, alter, 7.77 Mk., neuer 0 00 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk.
sich bei Grundstücken ein Wertzuwachs von mindestens^ 30 Pro;.
Ein Kaufmann G-, der ein Grundstück für 45 000 gekauft und nach neun Kohren für 86 800 Mk. verkauft hatte, war su etwa .1000 Mk. WerNuwackssteuer h.'rangewgen ivorden.
Prinzessin Ludwig von Battenberg wohnten gestern abend im Hoftheater der Erstaufführung des
Schwankes von Wilhelm Walters „Sein Alibi" bei und
Hcriisitslaas.
Das vreuü. Oberverwaltungsgericht hatte sich dieser Tage mit der in Frankfurt a. M. neu cingcsührrenl Wertzuwachs st euer • 11 beschäftigen, die erhoben wird, wenn
1 Vermachtes.
* Mvrbtaten. In Gelsenkirchen wurde der Alt- ' Häusler Ti ck in seiner Wohnung ermordet aufgefundcn; er war [ mit einem Beil erschlagen morden. Der Mörder ist bisher nicht ermittelt. — Unter dem Verdacht, in Breslau im Streit den Schneidermeister Ulfig mit einem Dolche erstochen zu haben, 1 wurde der Geiger Mertens vom Breslauer Stadtthea- 1 ter verhaftet. — Im Dählhölzli Wald, kaum 10 Minuten , von der Stadt Bern entfernt, wurde an einem Landwirt namens ' Johann B i e sc n ein Raubmord verübt. Der mutmaßliche Täter wurde verhaftet.
1 Madrid, 8. Nov. Gestern fand int Außenhafen von Bilbao die amtliche Probe eines vom Ingenieur Torres Quevedo erfundenen Apparates statt, der den Namen Telekin 0 trägt und dazu bestimmt ist, Schiffe und Luftballons vom Lande aus z u lenken. Es ist dies eine neue und geistvolle Anwendung des Prinzips der drahtlosen Telegraphie. Die Probe soll durchaus befriedigend ausgefallen sein. Die Presse bringt begeisterte Berichte. Die Regierung hatte dem Erfinder 200 000 Pesetas Unterstützung für seine Arbeiten bewilligt.
• Fürstliche Trinkgelder. Das Trinkgeld-Budgct der europäischen Herrscher ist recht bedeutend. Unter den europäischen Regenten ist unser Kaiser bei weitern der freigebig ft e Trinkgeldspender. Al? er sich nach dem Tode der Königin Viktoria von England in Cowes aufhielt, ließ er für die Dienerschaft 40 000 Mk. zu nick, und selbst bei kürzeren Aufenthalten in England wurden an die Diener etwa 20 000 Mk. verteilt. Auch König Eduard von England ist sehr freigebig und sein Trinkgelderbudget beträgt große Summen. Selbst wenn er sich nur wenige Stunden im Hause eines Freundes aufhält, bekommt die Dienerschaft eine Extragratifikation. Der Aufenthalt de§ Königs bei den Lords des Oberhauses kostet die Woche nicht weniger als 6000 Pfd. St., und als Entgelt hinterläßt König Eduard nie unter 200 Pfd. St. Wird bei solcher Gelegenheit jedoch eine große Anzahl von Dienern angenommen, so steigt der Trinkgeldposten bis auf 300 Pfd., ja, auf noch mehr. Bei den Jagden, die der englische König mitmacht, bekommt jeder Treiber ein Pfund und der Obertreiber fünf ober zehn Pfund, je nach der Anzahl von Tagen, die die Jagd dauert: natürlich haben diese Trinkgelder mit den für die Dienerschaft bestimmten nichts zu tun. Der König von England zahlt stets in Banknoten. Am Tage vor der Beendigung des königlichen Besuches überreicht ein Sekretär den Betrag in einem Kuvert bem Haushofmeister, und dieser hat die Verpflichtung, das GMb an bte einzelnen Diener zu verteilen. Besucht der König einen anderen Hof, so ist daS Trinkgeldbudget viel größer. Sto er z. B. im letzten Jahre den Kaiser von Oesterreich I besuchte, hinterließ er 1000 Pfd. Sterling für die Diener,
Oriinnas-Drcilhml'svungen.
Berlin, 9. Nov. Der „Verl. Lok.-Anz." meldet aus Dar - eS'-S ala am: Oberleutnant v. Grawcrt hat das Gelände nörbHd) und westlich des festen Lagers SHbattn in den Matumbi- Bergen ausgiebig gesäubert. Die Aufständischen, welche mehrere grobe -M?r angelegt batten, ergriffen bei Annäherung der Trul»- ben »gelmäßig die Flu chtt Gleichwohl erlitten sie starke ^nc Gefangener konnte eingebracht wcrdM- ^00) irren Aussagen soll der Rebellcnsülner Abdullah ÄitmnS aus M tumbe i jetzt zur Unterwerfung raten.
Berlin, 9. Nov. Der Gouverneur von Kamerun, von iputtiamcr, wird, wie bem „B. T." auf das bestimmteste
4X0/0 russ.Staatsanl. 1905 4/5°n japan. Staatsanleihe 4 % Conv. Türken von 1903 Türkenlose......
4% Griech. Monopol-Anl. . 4% äussere Argentinier . 3°/0 Mexikaner . . . . 4 % °/0 Chinesen . .
Aktien:
Bochum Guss . . . .
Buderus E. W. . . .
Tendenz: matt.
Berliner
Canada E. B.....
Darmstädter Bonk . . Deutsche Bank . . . Dortmunder Union C. . Dresdner Bank . . .
Tendenz: schwach.


