Ausgabe 
2.6.1905 Zweites Blatt
 
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Arbeiterbewegung.

zum Tabakarbeiterverband ausaelperrt worden ist.

Kandel und Verkehr. Uolkswirlschast.

Ausbeuten und Zw

Telephonischer Kursbericht

31. Mai. Offizielle Schlusskurse.

Frankfurt a. M.,

4% Oesterr. Goldrente

Tendenz: ruhig.

D8/t

. 101.35

. 90.50 . 101.40 . 90.40 . 100.30 . 99.00 . 101.95 . 101.20 . 99.60

6 4% 4% \% 3-V 1%

. 266.00

242.90

. 213.90

. 100,55

Oest. Kredit . Deutsche Bank Darinstadter Bank Bochumer Guß .

66 70

. 96.25

. 135 70

. 124.50 . 208 90

187.00

. 140.40

. 154.50

. 169 20

. 143 20

. 15.10

1905.

wurden 1905 und pro Tag

3u/0 Mexikaner Chinesen . .

Electric. Schlickert . Nordd Lloyd . . Kreditsktien .

Diskonto-Kommandit. Darmstadter Bank Dresdener Bank . . Ber'iner Handelsges Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . . Gottbardbahn « . . Laurabütte . . . Bochum . . . . Harponer . .

Stafttschatzscheine .

3'/r"/° 3-i/d 3V,°/o «®/o W/o

für alle Toiletten-Zwecke! zollfrei! Muster an Jedermann!

Nur direkt v. Seidenfabrkt. Henneberg. Zürich

amtlichen Verkehr derartigen Anstoß erregt, daß sie allein dem Fortkommen hindernd im Wege stand. Es soll deshalb fortan allgemein sowohl in die gewöhnliche» Zeug­nisse bis in die Oberprima hin als auch in die Reife­zeugnisse ein Urteil über die Handschrift des Schülers ausgenommen werden. Arbeiten, die schon bei der Einlieferung durch Flüchtigkeit und Unordentlichkeit der Schrift auffallen, sind zurückzuweisen.

Anfana?- . 208.75 . 237.25 . 140.40 . 242.75

% Oesterr. Silberrente Ungar. Goldrente . Italien. Rente . , Portugieser I , . Portugiesen. III » Unif. Türken . .

66.90

67.30

88.35

137.40

54.35

45.90

Bund der deutschen Berkehrsvereine.

R. B. Darmstadt, 30. Mai.

In der öffentlick-en Sitzung heute kam zunächst die gestern Mitgeteilte Tarisresolutron des Abg. Molthan zur Beratung. Der Ausschuß hatte den Antrag insofern noch er­weitert, als er im ersten Satz die von den deutschen Eisenbahn- Verwaltungen beabsick?tigte Betriebsmittelgemeini d) a 11 mit Freuden begrüßt, dann aber mit Bedauern davon Kenntnis nimmt, daß die geplante Tarifresorm für den Eisenbahn-Personen- vertehr weniger eine Vereinfachung, als eine Verteuerung be­deuten würde. Zum Schlüsse wird der Resolution noch dem Wunsch der barschen Vertreter entsprechend hinzu gefügt:Daher ist es auch wünschenswert, daß besondere Erleichterungen des Verkehrs, die sich unterhalb des gemeinsamen Tar'.fts bewegen, wie z B das badische Kilometerheft, von der Tarifresorm nicht berührt, sondern teibehalten werden." Mit diesen Erweiterungen gelangte der Antrag einstimmig zur Annahme.

Direktor Dr. R 0 t h - Leidig hielt einen Vortrag über Wege­markierung. Herr L. Trier-Darmstadt besprach die vor­zügliche Wegemarkierung im Odenwald, die auch 976(6111111081:01 Daub noch eingehender darlegte. Herr Ludwig-Frankfurt sprach noch fiter die .Hebung des Interesses an den schonen Landschaften durch Lichtbilder und empfahl eisrlssen Austausch derselben zwischen den Vereinen. Nach Annahme der bereits gestern mitgeteilten Resolution Schumacher-Düsscldors über die Vermehrung der billigen Ferien zöge nach land­schaftlich schönen Gegenden plädierte Pfarrer Lösche r-Zwomtz fiter Schüler- und Stu deut en her bergen und bat um möglichste Unterstützung der darauf gerichteten Bestrebungen.

Schließl-ch wurde als Ort der nächstjährigen Tagung Harz- h u r g gewählt. ___________

Kcer und Ilotte.

Berlin, 31. Mai. Heute morgen fand auf dem Tempelhofer Felde vor dem Kaiser und in Anwesenheit zahlreicher Fürstlichkeiten die Frühjahrsparade über die Berliner Garnison statt. Kurz vor 8 Uhr erschien der Kaiser in Begleitung des Kronprinzen und des Prinzen Adalbert zu Pferde auf dem Tempelhofer Felde, wo er die Meldung des kommandierenden Generals v. Keffel entgegennahm. Als- dann begrüßte der Kaiser zunächst seine Gäste und ritt dann die Front ab, überall den Truppen ein lautesGuten Morgen" zurufend. Dann erfolgte der Vorbeimarsch der Truppen in der hergebrachten Weise. Gegen 10 Uhr hatte die Parade ihr Ende erreicht und der Kaiser berief die Offi­ziere zu einer kurzen Kritik zu sich. Nach deren Beendigung setzte sich der Kaiser an die Spitze der Fahnenkompagnie und geleitete sie durch die Stadt nach dem Schloß. Die Kaiserin hatte der Parade nicht beigewohnt.

Erz-Kuxe.

Fernie. Angebot 3150, Nachfrage 3075. büßen, 1903: 225: 1904: 800.

Harpener Bergbau . . 213.75

Tendenz: Still.

Aus Stadt uud Land.

Gießen, 2. Juni

** Gießener Volksbad. Im Mai 11891 Bäder verabreicht gegen 8477 im April 11054 im Mai 1904 oder im Durchschnitt

» nicoewanrcE rfanruny

für Kinder, Kranke,Genesende. Verhütet

I u. beseitigt - Diarrhoe, Brechdurchfall, Darmkacarrn. |

Reichnanleihe do.

Konsole . do. . .

Hessen Oberhessen

Berliner Börse vom 31. Mai 1905.

(Mitqeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-DiSkont 2*,4 Prozent.

' - - u. Schlußkurse.

208.75

237.12

140.37

241.80

213.50

Henneberg-Seide

ie besuchenden Kinder und den sanitären Forderungen ge­nügt. Von den aufzunehmenden Kindern müssen jedes Jahr viele zurückgewiesen werden. AuS diesem Grunde hat die Gemeinde einmütig den Neubau einer Kleinkinder- chule ins Auge gefaßt und einen entsprechenden Platz zur Verfügung gestellt. Auch soll ein Bauplan schon fertiggestellt ein, doch zögert man mit der Ausführung deS Baues. Es tehen einige Mittel zur Verfügung, und viele Bewohner unseres rasch wachsenden Dorfes sehnen sich nach baldiger Verwirklichung des Projektes, damit die Kinder in größerer

384 Bäder gegen 283 im April 1905 und 357 im Mai 1904. Der Besuch im einzelnen hat sich folgendermaßen verteilt:

Schwimmbad 5772 Männer, darunter 1018 zu 10 Pfg.,

1382 Frauen, 329 10 ,

Wannenbäder 1. Klasse 392 Männer, 116 Frauen, 2. 886 , 568

Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 137 Männer und 36 Frauen, Brausebäder 2265 Männer und 337 Frauen. Die Personenwage wurde von 300 Per­sonen benutzt, das Bad von 2 Personen besichtigt.

* Oeffentliche Lesehalle. Im Mai wurden 1872 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Litteratur 845, Zeitschriften 330, Jugendschriften 296, Versdichtungen 28, Litteraturgeschichte 22, Länder- und Völkerkunde' 50, Kulturgeschichte 12, Geschichte und Bio­graphien 75, Kunstgeschichte 5, Naturwissenschaft und Technologie 106, Seewesen 13, Hauswirtschaft 17, Gesund­heitslehre 8, Religion und Philosophie 28, Staatswissen- jchaft 8, Sprachwissenschaft 12, Fremdsprachliches 17 Bände. Rach auswärts kamen 68 Bände.

Hessische Handwerkskammer. Die 9. äffent- kiche Sitzung der Handwerkskammer ist auf Montag den b. Juni 1905 in den Sitzungssaal der Stadtverordneten- Versammlung im Rathause zu Darmstadt einberufen. Die Tagesordnung umfaßt: 1. Mitteilungen, 2. Bericht über die Tätigkeit des Vorstandes, 3. Prüfung und Abnahme der Rechnung des Etatsjahres 1904, 4. Feststellung des Haus­haltsplans für das Etatsjahr 1906, 5. Errichtung neuer Ge- sellenprüsungsausschüffe für 1904/07 und Wahl der Mit­glieder dieser Ausschüsse, 6. Erlaß von Vorschriften zur Re­gelung des Lehrlingswesens, 7. Zuwahl eines Mitgliedes, 8. Wahl eines Mitgliedes zum Vorstande und zum Ausschuß <üc das Genoffenschaftswesens, 9. Ausführung des Art. 22 lieg Gesetzes, die staatliche Schlachtviehversicherung betr. vom 12. April 1905, 10. Befähigungsnachweis, Meistertitel, 11. Verschiedenes.

* D i e Hauptverhandlung der hessischen Finanzbeamten tagte am Sonntag in Mainz Sie vor zahlreich aus dem ganzen Großherzogtume besucht und außerdem nahmen Mitglieder der Verbände aus Preußen, den Reichslanden und aus Baden und Württemberg teil. Den Vorsitz führte der Ministerial-Revisor Schenk auS Darmstadt. Bei der Besprechung des Verbandsorganes, der jn Karlsruhe erscheinendenZeitschrift süddeutscher Finanz- beamten* entstand eine lebhafte und lange Debatte wegen eines Artikels, in dem als Aequivalent gegenüber den an­geblich viel höher besoldeten Finanzbeamten der Stadt Mamz, für die Staatsbeamten der Wohnungsgeldzuschuß verlangt kvurde. Von den Mainzer Beamten wurde nachgewiesen, daß nur vereinzelte Stellen mit höheren als den staatlichen Ge­hältern dotiert seien und daß die in dem betreffenden Artikel ungezogenen Gehaltsverhältnisse irrig gedeutet worden wären. Die definitive Erledigung der angeschnittenen Streitfrage wurde bis zur nächstjährigen Hauptverhandlung vertagt, fcne Jestsahrt auf dem Rheine beschloß die Versammlung.

NESTLE8 Kinder.

Kollekte des Lottericeinnehmers Gaze in Oh lau gefallen. Ein Viertel gewann ein dortiger Fleischermeister, zwei weitere Viertel fielen auf den Kreis Ohlau und das letzte Viertel kommt Ohlauer Bürgern zu gute.

* Der Kronprinz und derKöm". Folgende Ge- schichtchen wird erzählt: Ms der Kronprinz von, Preußen bet seinem Besuch in Ludwigslust auf einem Spazierritt mit ferner Braut von einem starken Reaen überrascht wurde, suchte das hohe Paar Unterschlupf in einer einsamen Windmühle. Die Müllersleute, hoch erfreut, setzten zum Frühstück Brot und Schinken vor, echten Mecklenburger 5, nur nicht den echten Mecklen­burger Kümmel! Auf eine Frage des Kronprinzen entschuldigte sich der Müller: Kümmel sei doch eigentlich kein Fürstengetränk. Lachend erwiderte der Kronprinz:Lassen Sie nur, meine Braut und derKöm" l.KümmeO sind die testen Dinge, bte ich aus Mecklenburg mitgebracht habe."

* Der große goldene K rönnn gswa g en , her btt Braut des deutschen Kronprinzen in das Berliner SckLoß führen wird, ist zur Zeit Gegenstand der lebhaftesten Aufmerksam­keit des Publikums, das dieses Meisterwerk der Wagenbau- und Bildhauerkunst im königlichen Marstall zu Berlin terounbert. In den großen Wa-genräumen der obersten Etage steht die präch­tige Galakutsche, die Friedrich Wi'ltelrn II. 1789 in Straßburg iElsaß) erbauen ließ. Zuerst wurde sie bei dem feierlichen Einzüge der 17 jährigen Prinzessin Luise von Mecklenburg, der späteren Königin Luise am 22. D^rnter 1793 in Gebrauch ge­nommen. Die letzte Benutzung geschah, als am 26. Februar 1881 i die jetzige deutsche Kaiserin Auguste Viktoria in Begleitung ihrer fürstlichen Schwiegermutter, der Kronprinzessin Viktoria, ihren | Branteinzug in Berlin hielt. Die goldene Pracht der Staats­karosse mit dem großen, eingelegten Köniaswappen, dre Kostbar­keit ihrer innerm Ausstattung und der Reichtum der Geschirre sind bewundernswert. Sind auch im Laufe der Jahre not- wend'ge Erneuerungen vorgenommcn wovden, so stellt das Ganze immerhin der Wagenbaukunst des 18. Jahrhunderts das glän­zendste Zeugnis aus. Die Pferde des Brautwagens werden acht

Türkenloßo......

4 % Griech. Monopol.-Anl.

4l/a°/o äussere Argentiner

Schlierbach.

Der Vorsitzende, Forstzmeister Diefenbach, verlas den günstigen Geschäftsbericht für das abgelaufene Vereinsjahr; die Mitgliederzahl hat eine Steigerung von 889 auf 9021 erfahren. Den Berichten der Zwergvereine ist u. a. zu ent­nehmen, daß der Verein Laubach das Ramelsberghaus I renoviert, mehrere Ruhebänke angeschasft und zahlreiche Markierungen in den sebön^n Buchenwäldern vorgenommen | hat. Lauterbach, der stärkste Zweigverein, hat 700 Mark für den Hainigturm und 900 Mark für den Bismarckturm auf dem Taufstein gesammelt. Ulrichstein sammelte für den Bismarckturm 200 Mk., Grebenhain hat dafür 250 Mk. zusammengewürfelt" lmit Würfelbecher). Um eine Hebung des Touristenverkehrs besonders an den Sonn­tagen heroeizuführerr, hatte der Vertreter von

Hochwaldhausen, Direktor Berlit, bei der Eisenbahn­direktion um die Einlegung eines Spätzuges an Sonn- und Feiertagen von Grebenhain bis Lauterbach nachgesucht. Darauf ist nun eine zusagende Antwort gekommen: es soll im Monat Juli d. I. probeweise^ ein Spätzug eingelegt werden. Tie voriges Jahr begründete Kommission für Wegemarkierung des Vogelsberges hat sich bisher sehr be­währt, sie wurde im Interesse der Einheitlichkeit aller Markierungen ins Leben gerufen. Für den Bismarckturm auf dem Taufstein stehen insgesamt 8523 Mk. zur Ver­fügung. Zum Gerüste auf der Herchenhainer Höhe sind 762 Mk. gesammelt; da jedoch 3000 Mk. erforderlich sind, kann es noch nicht erbaut werden. Von der Firma Emil Roth-Gießen soll eine neue Wegmarkierungskarte heraus­gegeben werden.

Der Rechenschaftsbericht für 1901 erwähnt folgendes: Die Einnahmen betragen 1534,24 Mk., darunter 950 Mk. Mitgliederbeiträge, die Ausgaben belaufen sich auf 13361 Mark, sodaß ein Ueberschuß von 197 Mk. entstand. Als Ort für die .Hauptversammlung 1906 wurde das Klubhaus Hoherodskopf bestimmt: gleichzeitig feiert der Vogelsberger Höhen-K'lub sein 25jähriges Bestehen.

Die eingegangenen Anträge kamen zur Beratung. Ein Antrag Herchenhain, betreffend eine Unterstützung zur Er­bauung des hölzernen Aussichtsturmes auf der 5^erchen- hainer Höhe, war zu spät eingegangen und mußte deshalb zurückgestellt werden. Der Zweigverein Gießen bittet um Genehmigung, die Vorhalle des Klubhauses auf dem Hohe­rodskopf zu Unterkunftsräumen ausbauen zu dürfen und ersucht hierzu um einen Zuschuß von 200 Mk. Zahnarzt Jäger begründet den Antrag damit, daß gerade die ge­ringen Nächtigunasgelegenheiten ein Hindernis des Touristenverkehrs seien und erwartet bestimmt von der Vergrößerung eine Steigerung des Besuchs. Der Antrag | des Zweigvereins Gießen wird einstimmig angenommen.^

Der Voranschlag für 1905/0 6, der 1200 Mk. in Einnahme und Ausgabe vorsieht, wurde angenommen. Ter seitherige Vorstand des Gesamtvereins wurde aus Antrag Jäger-Gießen per dlkklamation wiedergewählt; neu gewählt wurde Apotheker König-Schotten.

Es fand nach dem Schluß der Verhandlungen cm ge­meinsames Mittagessen im Lass Royal statt, woran sich später die Besichtigung des Museums des Oberhesscschen Geschichtsverein im alten Rathaus schloß.

verrnUchteA.

Die Prämie der preußischen Klassenlotterie ist, wie auS Breslau gemeldet wird, mit 300 000 All. in die

Trakehner Rapphengste sein.

* Auch ein Beitrag zur sozialen Frage. Der Magistrat der frommen Stadt Aachen hat jüngst die folgenden beiden Stellen ausgeschrieben: 1. die eines wissenschaftlich

[] Marburg, L Ium. Die freiwillige gerier-, ^es'Feldwebels für die städtische Feuerweln: mit einem wehr ernannte in ihrer vorgestrigen, von über 150 Mit- Anfangsgehalt neben fre^r Wohnung und Dienstkleidung von gliedern besuchten Generalversammlung den ausgeschiedenen 1500 Mark bis 2000 Mart.

(..W,.- «.m-nb* «nchbmbo».». »b GI.b, ,Ä, ».Hz

verordneter Fr. L> chaaf, zum Ehrenkommandanten, und tenl.^- rouvbe im Alogischen Garten von dem Aknka- Senior und Mitgründer deS Korps, Seilermeister H. ©ölte reifenben C. G. Schillings erschossen. Man^ hatte zuerst versucht, 111m Ehrenmitglied, beide mit der Berechtigiing zum Tragen den Elefanten mit Bananen, die mit Blausäure vräpariert waren, der Uniform. Zum neuen Kommandanten wurde Kreis brand-," vergi'ten. Das ktuqe Tier Es °b-r d'ef-^r"»'-mruck. wo- .... m neqeu es nnvergntete verzehrte. .ue Buchse uct)U inqe war

meister Heuser gewählt. In der Versammlung defchlotz 1^ Modell 98 von 9 Millimeter Kaliber und wirst ein Mantel- man auch, die Feuerwehrfeste in Frankenberg und Gießen Geschoß mit Bleispitze. Man wollte den Schädel und das Gehirn Zahlreich w besuchen unverletzt halten, so daß sich Schilling? zu einem Blattschuß ent-

A ---- ' schließen mußte. Erst die explosive verheerende Wirkung des

zweiten Blattschusses konnte das riesenhaite Tier zu Fall bringen. Ein Fangschuß befreite es dann von weiteren Qualen.

M it der Motorschiffahrt auf der LahnI wird eS vorerst noch nichts, da der Ankauf deS Motorbootes yHannchen^ nicht zu stände gekomnien ist. Ein in Wetzlar stationiertes Motorboot, welches ebenfalls den Ver­kehr zwischen Gießen und Dutenhofen bewerkstelligen sollte, saßt nur wenige Passagiere, sodaß eine Rentabilität deS Unternehmens ausgeschlossen ist.

Im Frankfurter zoologischen Garten ist am kommenden Sonntag der Eintrittspreis am Vor-! mittag von 61 Uhr auf 30 Pfg. (Kinder 20 Pfg.) und nachmittags von 1 Uhr an auf 50 Pfg. (Kinder 25 Pfg.) er­mäßigt. Um 1 Uhr wird der Garten für die Vormittags­besucher geschloffen. Im Aquarium und Reptiliensaal kostet der Eintritt den ganzen Tag für Jedermann nur 20 Pfg. Die Indier-Schau st ellung wird Sonntag schon um 8 Uhr geöffnet; Vorstellungen finden an diesem Tag um 8 i/2, 10, 11 i/z, 3, 5 und 6 Vs Uhr statt. Dienstag abend wird die Schaustellung geschloffen. Die Truppe zieht dann weiter nach Straßburg im Elsaß.

-9- Klein-Linden, 30. Mai. Seit 8 Jahren besteht hier eine Kleinkin derschule, die sich eines sehr starken Besuches erfreut. Sie ist in einer Mietwohnung unterge­bracht, deren Räumlichkeit nicht im geringsten der Zahl der

Hauptversammlung des Vogelsberger Hvhenklubs.

)?( Gießen, 2. Juni.

Die 21. Hauptversammlung des Vogelsberger Höhen­klubs fand gestern in den Räumen des Hotels Royal statt. Forstmeister Diefenbach-Schotten, der Vorsitzende des Dresden, 31. Mai. 10 000 Zigarettenarbei» Gesamtvereins, eröffnete um 121/4 Uhr die Versammlung, terinnen sowie junge Leute aus allen 25 Dresdener worauf Zahnarzt Jäger, namens des Gießener Zweig- Zigarettenfabriken beschlossen, in den Gen eralstreik ein- vereins die zahlreich erschienenen Vertreter , begrüßte. I zutreten, nachdem ent Teil von ihnen wegen Zugehörigkeit Sechszehn Zweigvereine mit 819 stimmberechtigten Mit-' ~ ' v c "*'r x :n

gliedern hatten ihre Delegierten entsandt: Alsfeld, Gießen, Grünberg, Gedern, Lich, Laubach, Hungen, Ulrichstein, Schotten, Salzschlirf, Lauterbach, .Hirzenhain, Herchenhain, Herbstein und Darmstadt; nur 4 Vereine waren nicht er­schienen, nämlich Altenstadt, Mdda, Grebenhain und

»sverkauf!

Wegen Verlegung meines Geschäftes von Netlstadt 19 nach Marktplatz 11 verkaufe ich sämtliche Waren bestehend in

Ohren-, Gold- and Silberwaren

zu bedeutend herabgesetzten Preisen. 2962

1 Smiiiah, 3-wtlitr imii Mmch».

Die Ziehung I. Klaffe der 6. Hessisch - Thüringischen Gtaatslotterie fleht unmittelbar bevor; sie beqinnt am 6. Juni d. I. Einlegung unb Mischung der Lose nnb Gewinne erfolgen öffentlich am 5. Juni Nachmittags 3 Uhr im Ziehungssaale zu l Darmstadt, Bismarckstrate 19. 1