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e Universitas! t e n beantt'ole deutschen 8tub- ibiginttien cn or erklärte, forr «r abzuhallmbs
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Klcinschlag cbm 7069
krnchsteine r.hm 2260
Friedberq, den 30. November 1905.
Der Großherzogliche Kreisbauinspektor G o m b e l.
t Ahnung) ersichtlich gemacht werden. — Um zu verhüten, Ins Reisende, die wegen unzulänglicher Fahrkarten Fahr- tclb nachzuzak, len haben, im bedränge verschwinden, int das Zugpersonal in höflicher Weise die Reisenden um lA t»gabe der Fahrkarten zur einstweiligen Verrechnung keim Zugführer zu ersuchen, wenn nach den Umständen deS Zolles zu befürchten steht, daß sich der Reisende zur Nach- uhlung mtf der Zielstation freiwillig nicht melden wird. Wo d'kS nicht zu befürchten siebt, sind dem Reisenden die Fahrkarten zu belasten. Diese Verfügung ist dadurch hervorge- riren, daß sich in letzterer Zeit vielfach Reisende mit unzu- länglichen Fahrkarten auf den Zielstationen vom Nachzahlen jit d r lief''n v^riiicM finden.
rucht mark'.
15.07 DIL, tttii- ■00 M, fiait:'' 'In 0.00 Mk.
I Prospekts und nähere Auskunft durch Fricdr. Helm, Gießen.
Tie Bedingungen, sowie die Uebersicbt der Verteilung br Lieferungen auf die einzelnen Straßenstrecken liegen citf dem Bureau des Unterzeichneten, Haiuarabenstraße 21, ivoselbst auch die Angebotsformulare zum Selbstkostenpreis zu erhalten sind, zur Einsicht offen.
Für jeden Straftenmeistcrbezirt ist ein besonderes tzlntmnlar jtt verwenden.
Die Angebote sind versiegelt, postfrei und mit cnt- I sprechender Aufschrift versehen bis zum 15. Dezember I. I., vormittags 91/, Nhr hier einzureichcn. v'/„
Fnmilikn-Ilachrichten.
Gestorben. Frau Geheimrat Tr. Elfte Roeder Ww., geb. (Hmibred), Darmstadt. — Fran Kammerrat Düringer Ww., ged. ichnnbel, Griedel bei Butzbach. — Herr Johannes Blum, Schliß.— \vcr Kaufmann Rudolf Schweisgut, Homberg a. d. Cbm. — Herr L'uniiS Block,, Offenbach. — Herr Jakob Ehring, vens. Lehrer, Wetzlar. — Fran Friedrich Zahn Ww., geb. Inna, Wetzlar.
Verlobte. Fräulein Anna Loeb, Friedberg, mit Herrn Emil Aosenbanm, Rodheim a. d. Bieber.
Vermählte. Herr Joseph UNmann, mit Fräulein Amalie Uvmann, geb. Honig, Worms a. Rh.
Geborene. Herrn Metzler und Fran, geb. Tamm, einen Vhi, Marburg
Vergebung
von Strastenunterhaltnriasmaterialien für das Fahr 1906.
Zur Unterhaltung der Kreisstraßen des Kreises Fried- kra sollen die erforderlichen Materialien auf dem Wege ic§ schriftlichen Angebots wie folgt vergeben werden:
' Grus Sand
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Unfern Tabakrauchern nicht allein, sondern auch dem gebildeten, ritfit rauchenden Publikum, welches sich für hygienische Fragen 'itcresstert, ist die von ärztlicher Seite ausgegaugene Bewegung •qtn übermäßiges Tabakrauchen nicht unbekannt gebl'kbeu. Es "iiibc die Parole au-sgegeben, daß da? Nikotin des Tabaks eine ■’n- erc Gefahr für die Gesundheit des Menschen , bedeute. Die vohe dieser Bebauvtung war, daß alsbald finbtge Elgarren- ib- ifntitcn sich überboten in Anvreisungeu ihrer »uikotmtreieu .
'(tüt kommen mußte. ,
Da ergaben denn weitere Forschungen, daß mast die dem Tavak l yetümlicheu Bestandteile, zu dem u. a. das Nikotin gehört, beim I Heu allein die Giftwirkung bedingen, sondern datz diese vor- i i-weise die Folge der beim Verglimmen des Tabaks entstehenden Ilr etzungeu ist. Diese richtige Erkenntnis war die Veranlassung, i • sich nach einer neuen Richtung bin Bemühungen geltend machten, : m dem Tabakrauch die Giftwirkung zu nehmen, ohne dabei das i - gliche Aroma des Tabaks zu zerstören. Nachdem schon-Gehemr- I ''Brot. I)r. med. Gerold durch besondere Vorbehandlung des
Fabrikate erzeugt hatte, welche als physiologisch nikottn- 'iffintilid) bezeichnet werden konnten, war es Untversitatsprofeffor ii-. Thoms in Berlin Vorbehalten, auch die Giftwirkuug der beim
^rininas-Drafffmt'lstnnfll'n.
Meuterei und Streik in Rußland.
Petersburg, 1. Dez. Ein unkontrollierbares Gerücht rr-qt die Gemüter, wonach ein Großfürst auf den Zaren qeschossen haben soll. Angeblich lwbe der Zar eine Verwundung an der rechten.Hand erlitten.
Warschau, 1. Dez. Gestern nachmittag wurde fiter em Ol erschu Nmann getötet. Der Kvhlenmangel macht sich im in er empfindlicher fühlbar.
Petersburg , 30. Nov. In der Stadt allgemein ver- Ire leten Gerüchten zufolge fand in der Generalftabsakademie (int OffizierSversammlung statt, die ihre Sympathie •ii! der großen, ganz Rußland bewegenden freiheitlichen ^gung kundgaben. Heute sind im 2. Garde chasseur- ln? aillon Unruhen ausgebrocheu. Die Mannschaften ver- -nien die T-r-iaabe eines in Arrest afiaefü bitten Kameraden.
Montag, den 4. Dezember, abends 81/» Uhr im Saale des Gesellschaftsvereins v1/1’
IV. OHMchkl öortnio
Herr Profestor Dr. Krüger, Gießen:
„Tic Entitcinn) der Emüdicn-LitnMl" kistwittSlarteu sind zu 80 Pfg. abeitds an der Kasse zu haben. A,'»ufmännifcher und Ortsgewerbeverein Gießen.
wsäie 7feftcren <>- !bme . nbention
Erli in ta' bren ööh-.pii!-'- ■n Verbände iV ses Jahr sch. jmen her ?-■ stahbmrlsvch nbn Rtitklk, 'svnbanbcs ii - ‘n-fmnl des:<•- ^fertigt erst-
, i lustinarmen", ihrer „hygienischen" und „Gesundheits-Cigarren". C|h i schüttete das Kind mit dem Bade aus, indem man den rc inden des Tabaks diese? geschätzte und bei Tausenden in hoher ibnft stehende Genußmittel in einer Form darbot, daß es m Mttz-
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des Angeklaglea^ )nung, wonach Ruhe aui beit r Au'sichtsbeami«'-r von beibenCech- er aui volu? n bas Urtcij • «ein. 2«*
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D a rs cha u, T. Dez. .Beim lithauischen Gardeinfanterie-Regiment ist eine Meuterei ausgebrocken. Das Artillerielager von Rembertow m e u ter t. Die Soldaten fordern Soldzulage. Ter Streik der Telegraphenbeamten greift hier und in Lodz um sieb. Auf der Wiener Bahn sind Ausstandsgelüste bemerkbar. Die Nachrielsteu aus Sebastopol riefen eine Panik an der Börse hervor.
Riga, 1. Dez. In Rodenpois forderte ein Offizier die Auslösung einer Volksversammlung. Aus die eine drohende Haltung annehmende Menge wurden 102 Sebüsse abgegeben. Vier Personen mürben getötet, acbt wurden schwer verwundet. Im Wendenseben Steife gerieten 18 Kofaken in einen Hinterhalt, der ihnen von einer hundertlöpsigen Baude gelegt worden war. Zwei Kosaken wurden getötet, zwei verwundet. Auf Seiten der Arrgreiser gab es starke Verluste.
Berlin, T. Dez. Ein Familiendrama spielte sich in dem Haufe Lützowstraße 27 ab. Die 37 jährige Frau eines Uhrmachermeisters versuelste sich und ihre beiden im Mter von 7 und ß Jahren stehenden Kinder mit Lvfol zu vergiften. Während d^s jüngste Kind, ein Mädchen, den Verletzungen erlag, gelang es, die Mutter und den älteren Sohn am Leben zu erhalten. Häusliche Zwistigkeiten waren der Beweggrund zu der Tat. — Der dem Reichstage zugegangeue Geselxentwun betreffend die Aenderung des Gesetzes über beit Unter ft ühungswohnsitz setzt die Mtersgrenze ftir den Crtverb eines neuen Unterstiiuungs- Wohnsitzes vom vollendeten 18. auf das vollendete IG. Lelwns- jahr herab. Zugleich mit der Herabsetzung der Altersgrenze wird auch die Frist, deren Maus den Verlust des bisherigen Unter» ftutzungswohusitzes bedingt von zwei Jahren auf ein Jahr abgekürzt. Tie Fürsorgepflicht der Heimatgemeinde für die im Alter von IG Jahren oder früher abgewanderten Arbeiter würde alsdann bereits mit dem vollendeten 17. Jahre, mithein drei Jahre früher als gegenwärtig ihr Ende erreichen.
Wien, 30. Nov. (Abgeordnetenhaus.) Abg. Skedl tritt im Namen der deutschen Fortschrittspartei ftir das allgemeine gleiche Wahlrecht ein. Adler (Soz.) be- zeielmet die Äusftihimngen des Ministerpräsidenten in der vorigen Sitzung als energisch und vernünftig und appelliert an das Haus, daß diese? der Wahl kein Hindernis bereiten möge. Was den Zeitpunkt der Einbringung der Wahlresornr-Vorlage anlange, so fei jede Verzögerung nur eine Gefa hr für den öffentlichen Frieden in Oesterreich. (Beifall.)
Dien, 1. Dez. Die Schwierigkeiten der Regierung mehren sich Außer dem konservativen Teile des Polenklubs und den Großgrundbefitzern stellt sich jetzt auch das Herrenhaus in fcMrfffer Weise der Wahlreform e u t- Rauchvrozeß sich bildeudeu Gase, wie Blausäure, Schwefelwasserstoff, Ammoniak rc. zu beseitigen. Professor Thoms hat die chemische Wirksamkeit seines Verfahrens bewiesen (Ghem. Ztg. Nr. 1, 1904). Gs blieb nunmehr nur noch übrig, auch auf physiologischem Wege die Wirkung desselben darzutun. Das ist nun neuerdings geschehen.
In einer angesehenen medizinischen Zeitung, der „Medizinischen Klinik" (Nr. 22, 1905), berichten Dr. med. W. Schmidt und I.Varges über Versuche, diesie mit nach dem Gerold- u. Thomas- schen Verfahren hergestellten Cigarren ausgeführt haben. Die physiologischen Prüfungen wurden an 23 Rauchern vorgenommen, und zwar 1. an gesunden, 2. an empfindlichen, 3. an kranken Rauchern.
Von ganz besonderem Interesse und die bei kranken Rauchern gewonnenen Ergebnisse. Die Verfasser schreiben darüber: „Alle waren Raucher gewesen, hatten aber wegen ihrer verschiedenen Leiden das Rauchen ganz anfgeben ober auf ein Minimum beschränken muffen. In erster Linie waren cs Patienten mit chronischer Magenverstimmung und chronischem Magenkatarrh, ferner Leute (in der Rekonvalescenz befindlich) mit akuten und chronischen Herz- und Lungenleiden, Herzmuskelentartung, Fettherz, Verkalkung der Gefäße, chronischem Bronchialkatarrh, Limgenerweiterung, Asthma, ebenso solche mit Nervenerkrankungen, besonders Neurasthenie und nervöser Schlaflosigkeit, endlich Patienten mit Symptomen chronischer Nikotinvergiftung. Während bei den meisten dieser Herren schon nach dem Genüsse einer mittelleichten, nicht präparierten Cigarre sich eine deutlich wahrnehmbare Steigerung ihrer Krankheitssymptome geltend machte, blieb nach dem Genüsse von ein
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gegen. Die drei Parteien beweiben grmcn die nregterung mif, das heftigste an nycgcu tr?r Art, wie sie eine so einschneidende Frage wie das allgemeine gleiche Wahlrecht vor das Parlament gebracht habe. Das Mißtrauen der Olegncr im Abgeordneten^ und Herrenfiause soll in der Vereitelung der rechtzeitigen Erledigung be9 Budget-Provisoriums zum Ausdruck kommen.
Agram, 1. Tcz. Im kroatischen Landtage veranstaltetew die Anhänger der Koalition einen großen Skandal. Die Wortftihrer erklärten, sie seien bereit, die Waffen z u ergreifen, um jenem Monstrum, österr.-ungarische M o n a r cl» i e genannt, ie eher desto besser ein Ende zu bereiten.
Telefonische Kursberichte
des Giessener Anzeigers, mitecteilt von der Bank für Handel nnd Industrie, Giessen.
Frankfurter Börse. 1. Dez., 1.15 Uhr.
3X’/0 Reichsanleihe . . 100.90
3% do. . . 89.45
3X7o Konsols .... 101.05
3% do.....89. CO
3^e/, Hessen.....99.30
3%°/„ Oberhessen . . . —
4®o Oesterr. Goldrente. . 100.20
41/-, % Oesterr. Silberrente 100.50 4%- Ungar. Goldrente . . 95.80 4 9® Italien. Rente' . . . 105.50 39® Portugiesen Serie T . 68.00 3% Portnrriesen „ ITT 68.00 rnss.Staatsanl. 1905 90.50
4/j0o Japan. Staatsanleihe 95.65 4°® Conv. Türken von 1903 90 30 Türkenlose......138.00
4 % Griech. Monopol-Anl. . 53.75 49o äussere Argentinier . 89.95 3°/e Mexikaner .... 68.10 4J^°/0 Chinesen . . . 97.80
Aktien:
Bochum Guss..... 246.25
Buderue E. W.....139.00
Tendenz: flau.
Berliner Börne, 1
Canada E. B......176.80
Darmstädter Bank . . . 148.80 Deutsche Bank .... 241.20 Dortmunder Union C. . . 101.00 Dresdner Bank .... 163.70
Elektriz. Lnhmcyer . . . 141.00
Elektriz. Schuc.kert . . . 129.50
Eschweiler Bergwerk . . 265.90
Gelsenkirchen Bergwerk . 226.60 Hamburg-Amerik. Unketf. 163.70
Harpcner Bergwerk. . . 216.00
Laurahütto..... 251.10
Nordd. Lloyd ..... 126.10
Oberschi es. Eisen-Industrie 133.50
Berliner Handelsges. . 172.00
Darms* idter Bank . . . 149.00
Dem - uik . . . 24
Deut. at. Bank . . 182.50
Disko .i -Kommandit. . . 187.50
Dresdner Bank .... 163.75
Kreditaktien..... 208.60
Baltimore- und Ohio-
Eisenbahn .....113.56
Gotthardbahn.....194.80
Lombard. Eisenbahn . . 23.70 Oesterr. Staatsbahn . . . 142.00 Prince-Henri-Eisenbahn . 125.00
Dez.. Anfangskurse
Harpcner Bergwerk « • 216.20 tte..... 252.10
L rden E. B . . 23.70
Nordd Lloyd.....126.56
Türkenlose......133.20
Tendenz: schwach.
bis drei der vrävarierten Cigarren jegliche ungünstige Wirkung aus. Im Gegenteil äußerten sie ihre Freude über dcu langentbehrten Genuß einer Cigarre ohne die bisherigen schlimmen Folgen. Besonders fehlte jede nachteilige Wirkung auf datz Cirkulations- und Nervenfustem: die Blutdruckmeffungen vor und nach dem Genuß dieser Cigarren zeigten ein gleiches Resultat, also das Ausbleiben jeder Veränderung des Blutdruckes. Auffallend war die Unschädlichkeit dieser Fabrikate bei Personen mit chronischer Nikotinvergiftung. Trotz des Genusses von zwei bis drei Cigarren pro Tag blieben die früheren Symptome: Herzklopfen, Pulsbefchlcimigung und Unregelmäßigkeit, Bellemmung, Angst, Magcnftöningcn, Kopfschmerz usw. ans. Sic traten nicht ein einziges Mal wieder auf.*'
Die Verfasser schließen ihre bemerkenswerten Mitteilungen mit den Worten:
„Rach diesen objektiven Wahrnehmungen und subjektiven, Kundgebungen glauben wir ein günstiges und empfehlendes Urteil» nicht zurückhalten zu sollen. Wir halten diese, nach dem Patentierten' T Homs-Ger old'schen Verfahren hergestellten Wendt's Patent- Cigarren von Wendt's Cigarren-Fabrikcn Aktiengesellschaft, Bremen, für eilte hygienisch außerordentliche wertvolle Crrungcnschaft, indem sie sowohl dem euwsindlichcn, als auch dem kranken Raucher den Genuß einer fast entgifteten, mild aromatischen, schmackhaften Cigarre ermöglicht und ihn der Notwendigkeit enthebt, sich diese Annehmlichkeit und liebe Gewohnheit ganz oder zum Teil veffagen/ zu müssen." r. p.
Versteigerung.
Montag den 4. Dezember, nachmittags 2 Nhr, findet dahier, Lahnftraße 5, die freiwillige Versteigerung von
5 Pferden cb. auch von Wagen nnd Geschirr statt.
Gießen, den 1. Dezember 1905.
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