Ausgabe 
1.3.1905 Zweites Blatt
 
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aus ihrem Gepäck ihr bei der Beerdigung angezogen werden

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des Abends herzlichsten Dank!

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Lehrfabrik

t in großen -Quantitäten ein. ' ' ' E s s e n, 28.' Febr. Äon den StinmswerreN B a a k e r m u l d e und Friedlicher Nachbar kommen wieder lebhafte Klagen

v- -Hk.ringioChr. . Elektro- una Maschinen-

[echnikum J m?nan Werkmeister. Prosnokt.

das Menschenherz bleibt sich ewig gleich. In den beiden anderen Sätzen ein echter Mozart an leichttändelndem Scherz mit einem kleinen Anflug von Altväterlichkeit Die Inter­pretation: die Jugend, Pardon, Fräulem Ferch land aus Berlin. Ja, das war die Jugend, wie sie der Schlußsatz des Mozart selbst malt, die goldene Jugend mit all ihrem Zauber, voll Nasse und Temperament, kapriziös, ihrer Wirkung sicher und darum strahlend, herb und doch weich, vielleicht ein klein wenig selbstbewußt (fofett" wäre un­galant) voll Charme, Grazie, kurz: Jugend. Im ersten Satz noch em wenig befangen (ich deutele es so), nicht ganz mozartisch frei, zu willkürlich; der zweite Satz wunderbar vom ersten bis zum letzten Ton, ins Herz sich einschmeichelnd, der letzte Satz entzückend gegeben; das klang wie lauter Engelsmusik. Fräulein Ferchland, noch ziemlich am Anfang ihrer Laufbahn stehend, hat auswärts schon günstige Be­sprechungen erzielt; daß sie eine wirkliche Künstlerin ist, unterliegt mir keinem Zweifel. Der Ton ihres herrlichen Instrumentes ist in Höhe und Tiefe unbeschreiblich süß, weich, dabei kraftvoll stark, unbedingt rein; ihre Bogen­führung sicher markant, die Technik gut entwickelt. Gewiß, Fräulein Ferchland hat noch nicht die Höhe er- k'louimen, aber mir scheint, sie wird sie erklinimen, man wird von ihr noch mehr hören. Daß wir sie öfter hier hören, ja recht oft, ist wohl Vieler Wunsch und Hoffnung. Nach den, kurzen, vom Orchester stHt und mit guter Klangfarbe geipiellen kleinen graziösen Allegrosatz eu§ Tjchsü'kowsky p«th4Uqne mit seinem bizarren Schluß fptdte Frl. Ferchland noch eine tierenade

ftadt? . . . __ r .

i. Hungen, 28. Febr. Hier i|t vor einigen Tagen bei zahlreicher Beteiligung eine gemein uützigeBau-Ge- nossenjchast gegründet worden. Zum Vorsitzenden des Aussichtsrats wurde 2 et an Hainer gewühlt, der Vorstand besteht aus Rechtsanwalt Sandmann, Bergingenieur Sch iss mann und Schreinermeister Schmidt. Die Ge­meindeverwaltung ist ebenfalls in der Leitung der Genossen- schäft vertreten durch Bürgermeister Fendt und Beigeord- tenZolel, die dem, Auft'ichtsrate angehören. DieGcnossen- schast, welche ganz im Rahmen des hes, sichen Wohuungs- sürsorgegejetzes läng sein will, wird &ur Hebung des Wohn­ungswesens hier viel beitragen können.

(*) Mainz, 28. Febr. Wenn auch in diesem Jahre von der Veranstaltung des großen Moutagszuges Allstaud genommen wurde, so wird doch, so schreibt man uns, buntes und lebhastes Karnevalstreiben herrschen in den. Straßen von Mainz. PromenadekonzertL aus verschiedenen Plätzen der Stadt, Umzüge der Garden und allgemeiner Korso am Dienstag werden stattfinden. Ter große Mon­tags-Maskenball in der Stadthalle wird wieder kolossal be|ucht werden, da bis jetzt schon eine bedeutende Zahl Kartenbestellungen aus den Nachbarstädten vorliegen. Die Veranstaltungen in der Stadthalle am Sonntag, von 11 bis 2 Uhr großes närrisches Kinderfest und von 4 bis 11 Uhr große Konzerte mit Absingen von Chorliedern und Tanz, werden aus das glänzendste durchgesührt werden. Den Be­schluß der Fastnacht macht der große Dienstags-Maskenball in der Stadthalle.

Bingen, 28. Febr. Die in einem hiesigen Hotel vor­gekommene Mord - und Selb st mordgeschichte stellt sich als eine Ehebruchs- und Liebesaffäre heraus. Der Druckerei-Direktor Martini ist verheiratet, seine Frau

Kuitdel unO Kelkeyr. Kolkswinschalt.

Buderussche Eisenwerke, Wetzlar. In der Auf» sicktsratsfttztmg am 28. v. M. wurde der Liechmmgsabschiuß suc das Jahr 1904 vorgelegt. Der Rohgewinn stellt sich cmichtuv-- lici) des Vortrages auf 1 557 013.59 Mk. (int Vorjahr 1520 490.54: Mark). Nach 1000 355.40 Mk. (im Vorjahre 1 000 000 Mk.) Ab- ianeiüungcn und Zurückstellungen verbleibt ein Reingewinn von 556 058.19 Mk. (im Vorjahre 520 498.54 Mk.). Es wurde de- suuossen, der Hauptversammlung folgenden Geuunnvertestungs- pmn vorzuschlagen. Zuiveisung zur gesetzlichen Rücklage 2a 202.00 Mark, 24 9a6.uti), Gewinnbeteiligung des Vorstandes und dec Beamten 31341.96 Mk. (30 708.62 Mk.), Latzungsmatzcge Vergüt E an den Aufsichtsrat 17 699.67 Mk.( 17 216.12 Mk.) 6 Prozent (5 Proz.) Dividende aus / aOO 000 Mk. Aktien gieid) 450 000 Mk. (3/5 000 Mk.), Belohnungen an Beamte und für gemeinnützige Zwecke 20 000 Mk. (20 OÜO Mk.), Vortrag auf neue Rechnung 12 414.50 Mk. (52 616.9-1 Mk.). Es wurde ferner em* stimmig beschlossen, der Hauptversammlung den Erwerb der Aktien qefellschast Eisenwerke Lollar nt Lollar auf - -z Aktionären von Lollar

melancholique von demselben Autor entzückend stimmungs- und schwermutsvoll, sodann gleichfalls vortrefflich zwei hier wohl noch nicht gehörte Stücke von Cosar Cui von^ eigen­artigem Stimmungsgehalt und als Zugabe eine Berceuse

von Cui. ,

Es bot das Konzert eine Fülle des Schonen und An­regenden, indem es vieles gab; mag es Jedem der zahl­reichen Besucher wenigstens etwas gegeben haben, das er als bleibenden Wert mit nach Hause nehmen konnte.

Dem Konzertverein, seinem Vorstand, und allen Künstlern

verschaffen, wenn sie dem kleinen ^aarraitb^ug, al» besten eigentlicher Hochzeitsmond der Marz bezeichnet werden kann, eifrig nachstellen. Bald wird man auch die ersten langen Häswin finden können, denn bei den stets so milden Wintern pressiert es diesen jedes Jahr mehr. Wie aber im Anfang des Monats die Speisekarte bezüglich des Wildes /^ei kl ei­ner!" wird, so erfährt sie gegen Ende des Monats eine fast heiß ersehnte Weiterung. Am 19. d. M. ^Remini.^- cere", ^asür sagt ein alter Jägerspruch:Nach ^rupfen suchen geh". Sonntag daraus jolgt ,L> eu I t -D^^mmen sie", am 2. AprilLätare *- die Wahre", 8 Tage »pater ^Judica auch noch da", dcmn aImar u Trallarum" und als Schluß der jagdlich benannten Ovnu- tagsreiheQuasimodogeniti: Hall, Jager, halt, letzt bri t sie." Der Singvogelzug hat bereits feinen Ö

nommen und 5er maubüogcl^ug > bgü)1 nito

den Besitzern einer Krähenhütte ein Befuch derselben nicht genug empfohlen werden kann. 1070/71

J ** Das And ent en oes Feldzuges 18/0/71. Im kommenden Sommer, so schreibt

Jahre verflossen, seit in Frankreich die großen Schlachten geschlagen und die großen Siege^errungen MU-den, welche die Einigung Deutschlands zur H-olge hatten, --^hr und mehr sinken von den Kämpfern aus jener 6^en Zeii ins Grab und ihre Zahl wiro immer kleiner. Auch aus den jüngsten Helden von damals sinD Uraainer geworden, die dem Greisenalter nahe stehen. Bei den übenden ist die Erinnerung an die gemeinsam getragenen SEpazen des ^-eldzuacs wie die gemeinsam errmigenen ^iegi das feste Band, ^welches die Kameraden umschlungen halt, imd trauernd stehen sie leider so sehr oft am Graoe cm^s nach dem anderen zur großen Armee adberusenen Kameraden. Aus diesem Gedanten heraus ist in Veieranenkreisen der Man aus geraucht, ob es nicht angebracht sei, für die Vete­ranen der hessischen Division einen Gedenktag seftzusetzen, an dem sie alljährlich zusammenkommen, nm, an die große Zeit cmknüpsend, diese sich jowre der jüngeren Generanon in Erinnerung haltend rnib uisbechiidere der letzteren als Beispiel der Treue für Fürst und Vaterland, einige weihevolle Stunden miteinander verlebend, sich noch einmal 311 sehen, bevor der große Mbezwinger sie abruft. Eure solche Zusammenkunft, am Landestrregerdenkmal in Darmstadt vollzogen, mit Ansprache, Kranzniederlegung und Kirchgang (bezw. Gottesdienst im Freien) verknüpft, würde sicher einen großartigen, pietätvollen Eharalter an sich tragen und in dieser Zeit vielfacher Depression des nationalen Gedankens der Vaterlanostwbe neue Impulse geben. Viele Jahre nach der Völterschlackft von Leipzig bis in die 50er des vorigen Jahrhundert hinein sah man alljährlich am 18. Oktober in vieren Orten die Veteranen mit den rul-mbedeckten Fahnen in feierlichem Zuge nach der Kirche ziehen. Sollte das heute nicht möglich fein, wenn nicht für ganz Hessen an einem Orte, so doch für teoe einzelne der drei Provinzen in deren Haupt-

Berlin 28 Febr. Das hiesige Polizeipräsidium hat ver­mutlich aus Sittlichkeiisgründm den S t r a penverkaus der Faschingnummer des S i mpli zi sl unii j lerboteu.

Das Märzheft der Süddeutschen Monats­hefte bringt auf belletristisckM Gebiet die Fortsetzung des RomansHans Heinzlin" von Wilhelm Hiicher in Graz, fcrrtei eine im Hessischen spielende spannende Er ahlu n g ,,^'ie B u s e n n a del" von Kurt Ar am. Der große Schwabe Fried­rich Theodor Vischer ist mit einem köstlichen Bnes über feine griechische Reife vertreten; der Präsident der daheri|a)eii Aka­demie der Wissenschaften, Karl Theodor von Heigel, mit einer köstlichen Schilderung der Stadt Landshut, und der Diretror der ethnographischen Sammlung des banerna^n Staats, Max Buchner, mit einer geistsprühenden GlosseDie Vollerverwirrung'. Pfarrer N a u m a u n hat einen Auffatz überW e l t l a g e u n d Pa r t e 1- politi k", der 0 r a n k f u r t e r S t a d t r a t F l e 1 ch cm n Essay T ie Tragödie dcö A r d e i t s v e r 1 r a g s" beigeitcuert.

OerRundschau" gesellen sich zu ftiinoigcn Mitarbeitern wie Paul Marsop (Musil/, Joses Hchmiller (Literatur-, S. v. Halle (Finanzwesen) einige neue, so daß die wtonatshefte in immer um aistnixrer Weise die hervorragenden Kräfte Süddeütschlands 1 in sich vereinigen­

erhob er Anzeige, was Bestrafung zur Folge hatte, ne Berusu^ wurde kosteiipflichtig zurückgewiesen. Gegen den Bleicher K. F. B. aus Schlitz wurde wegen Betrugs verhanoelt Naä)- dem er bis Mai 1902 zu Schlitz für sich allem eine Bleicherer betrieben l)atte, schloß er mit R. Z., dem Sohn des dortigen Bürgermeisters, auf des letzteren Ansinnen,, einen, Vertrag, wo-

koffe zurück.

* Kleine Tageschronik. In München wurde der Hof schau f vieler Stury wahrend der Aufführung der Braut v 0 n M e f f i n a", in der er den Emanuel spielte, von | einem schweren Unwohlsein besallen, sodaß er nicht mehr! zu sprechen vermochte. Er wurde in die Garderobe gebracht, wo er bald wieder zu sich kam. Er konnte indes nicht mehr auftreten und mußte in feine Wohnunggebracht werden. Ter dritte Aki der Vorstellung mußte infolgedessen aussallen. In R 0 g 0 red 0 fließ der verspätete Luxuszug Eannes-Wien auf das Hinterteil eine» Gisterzuges. Tie Lokomotive des Luxuszuges wurde um- geworfen, drei Wagen des Güterzuges z er tr ü m m ert. Tiefe gerieten in Brand. Ueberall bleibt die Post aus. In Mailand neigen die Fieisä-preise. Von Rom find jetzt nach allen weiten des Albaner-Gebirges Postkutfä>en eingerichtet. Ter Geh. Kommer­zienrat Lanz in M a n n h e i m hat fein Vermächtnis von vier Millionen Mark für Wohlfahrtseinrichtungen zu Gunsten der Beamten und der ^lrbeitcrfchaft seiner Fabriken sowie für öffentliche Wohlfahrtszwecke bestimmt. 9iach einer in Mün­chen eingegangenen Meidung sind fämtliche ^ntgen des Ex-1 -olgender Grundlage zu empsehlen: .

preßzuges Berlin-Neapel zwilchen Atzwang unb lüirü 3 um Zug gegen ihren Besitz an Lollarer Aktien der B lu ma u (Tirol) infolge eines S t e i n stur z es en t g le 1 st. betrag Attstn der Buoerusscheii Eisenwerte gewährt unter Reisende und Zugpersonal sind unverletzt. Juj der Grube I g^^^mger Vergütung von 25 Proz. gleich 250 Mk. bar auf G 0 uleh bei Kohisa-eid (Rhnpr.) wurden em Steiger, em Hills- l. . Zollar-Aktie. Dabei ist zu bemerken, daß ein ^teil der (feiger und ein Arbeiter verschüttet. Alle drei konnten nur ^rtionurC/ hei beiden Gesellschaften start beteiligt ist, .sich als Leichen an das Tageslicht befördert werden. ^zn Ensheim. einer Zuzahumg von 15 Proz. gleich 150 Mt. für jede (Rhpr.) schlug ein wegen Händelsucht aus einem Tanzlokal hinaus- peanugt hat, sodaß das bare Aufgeld sich durch­gewiesener Hüttenarbeiter einen Sfraßenpastanten mit einem auf etwa 22 Prozent stellt. Tie Uevernahme eriolgb

Knüppel tot und verletzte einen zweiten schwer. I y Januar 1905. Tie Durchführung dieser Niaßnahme ist so

---T27777?; gedacht, daß die Buderusschen Eisenwerke ihr Altieniapitch von

Kerlchtsjitat. ( 500000 Alk. auf 10 500 000 Mk. durch Ausgabe von 3u00 etui

/f\ ßtiefeen. 28. Febr. Tie Strafkammer verurteilte I neuer Aklieii st 1000 Mk. mit Tividendenberechtigung ab 1. -oan.

beute ' den Schreiner K. S. von hier wegen Diebstahls zu sechs 1905 erhöhen. Tie überschießenden 890 Aktien 1 ollen mit Au»-

üjhmaten Gefängnis. Er hat gelegentlich eines Umzugs einem schluß des Bezugrechts der Attionare an cm Koni ort ium lest bt>

bidigen Schneidermeister ein paar Stiefel aus dem Möbelwagen geben werden. Der Erlös aus ihnen soll ^zur Deciung der bareu

entwendet Tie vielen Vorstrafen wegen Vergehens gegen das Zuzahlung und zur etemug der Betriebsmittel verivendet wrr- Eiapntum wirkten straserhöhend. Tic Witwe L. B. von Wingers- den. Tie Generalversammlung wird am 28. Marz d. Z. m bausen fat gegen ein Urteil des Sckwsfengerichts Schotten, wonach Frankfurt a. M. stattfinden.

i? meaen Hausfriedensbruchs zu einer Geldstrafe von Kohlenpreisermäßig iing. Einem rhe.iNi|chen Blatt 10 Mark verurteilt worden war Berufung erhoben. Sie steht zufolge ermäßigte das Kohlenkontor wegen Uebersluß die Preist mit' einem Landwirt von Eschenrod im Prozeß und belästigte sür Ruhranthrazitnüfse Nr. 2 auf 28 Mk pro /^vnne ab Mami- diei'en schon wiederholt in feiner Wohnung, trotzdem sie das heim. Das Kohlenkontor hat auch den Vertriebs engliicher Ali­cans ichon mehrfach verwiesen bekam. Um Ruhe zu bekommen, ihrazitkohlen übernommen; es bezieht sie als Stüuiohlen aus "'au' 1 -------- I Engend und bricht sie in eigenen Brechanlagen am Oberrheui.

Erfurt, 28. Febr. M. Peterseim s Biumengärtne- reien erreichten in dem jetzt zu Ende gehenden Rechnungsiahre in der Anzucht und dem Versand eine Gesamtziffer von über

darzubningen.iTer am 1. April nct$ sie sich zu einer offenen H^^^^S^llschaft vereinigten, h a l t s k a s s e für die Kommu- B. überließ Grundstücke, während 40 000 Mk. bar euiichotz. nalbeamtcn oes meaierunasbezirks 51assel gehören nach dem B. verschwieg hierbei 20 000 Mk. schulden, was Ursache der vom ^Landesauss chusse SftJ«tte?en SerMngSberidjtc zur- dem Ver,chw«gmder

zeit an 17 Landkreise, 32 Städte^ 6 Landgemeinden, 20.^dere Vermögensverhältnisse der Vertrag doch zustande ge-

Körperschasten, 13 GLvtzgr^dbesitzer und 3 kommen märe. B. wurde demgemäß von der Anklage des Betrugs

zusammen 446 Beamten und 800 o,3 Mk. ruhegehaltsberech- $a j)ie Firma inzwischen in Konkurs geraten

tigtem Einkommen. Ter Witwen- und Waisenkasse sur die und die Inhaber ihrer Verpflichtung, Bilanz zu ziehen, nicht Kvmmunalbeamten des Regierungsbezirks Kassel gehören im.chgekommen sind, erfolgte Bestramng des B. wegen vergehens an 17 Landkreise, 29 Städte, 6 Landgemeinden, 17 andere gegen die Konkursordming zu 10 M. Geldstrafe. Wetter Körperschaften, 10 GMß<lrundbesitzer und 3 Landräte mit wurden zwei Schöffengerichtsurteile bestätigt, ^.le Ehefrau oes

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ciiuonintcit. Ili».iiignl ^ie erhobene Berniung wurde mit der Begründung verworfen,

------------------------ daß für die unftätigeii fortgefeßten ^c^)fgungen nur elne ^e^ fangnisstrafe am Platze sei. Tie letzte Sache betraf die Klage

* Kiel, 28. Febr. D-er Eyet der aktiven Schlachtflotte, ves Gastwirts G. Ä. namens seiner Ehefrau gegen die Ehefrau 8S&&."6WÄ Ä SstoÄ Ä

mit dem kleinen K r e u ze r ^,,A m a z o ne zusammen. Freisprechung. Dieser schloß sich das Berufungs-

Niemand verunglückte. Das -r,orpcdoooot wurde nach hier 9 indem es ausdrücklich hervorhob, daß Frau A. in

geschleppt und wird sofort in der kaiserlichen Werst ein- ^^us zulasistger Weise von ihrem Hausrechte.Gebrauch gemacht gedockt. habe, zumal ihr mitgeteilt worden war, daß im Hause H. be-

* Vt ünchen, 28. Febr. Heute nacht entstand in den deutliche Elemente beherbergt werden. . Außerdem ^Itehe ihr der Zentra'lsalen bei dem M e h g c r b a l l zwischen dem Obst- § 193 Wahrung berechtigter Jnt.resien zu^^eite. lMdlerjohn Augustin und de.jen Geliebten, einer Kellnerin ------------- ß rtiri

Namens Loe ein Worttvechsel, in dessen Verlaus die Kell-

nerin ihrem Geliebten ein Messer in die Brust DieNordd. Allg. Ztg." meldet: Ta einzelne utnbearegier» "tiefe- Ms fie sah, was jie atigeucljtet Ijatte versvel st- m ungmdem ^izin-K°ndidaten milde- einen Nervenchoc und wurde bewußtlov. Augustin starb ! a^s andere, leitete der Reichskanzler Verband-

heute früh im Krankenhause. _ 3 Lun neu mit den beteiligten Bundesregierungen em. Binnen

* Ter amerikanische Blaubart, Schick- ^^zem wird in allen Bundesstaaten vollkommen sal des amerikaiiischen Blaubarts Hoch recte Schmidt ist p r e i n st i m m e n d e H a n d ha b u n g der Tispensvorschriften nunmehr besiegelt. Wie aus Ehicago gemeldet wird, ist über chas praktische Jahr eintreten. War bisher den meisten Kan- die Voiuntersuchuna gegen diesen Frauenmürder ab- oidaten das praktische Jahr ganz erlassen, |o ist künftig eine so aeschlosscn nachdem die dortigen Behörden alle weiteren weitgehende Berücksicistigung mcht zu erwarten. Es soll zwar auch

Materials seine Verurteilung als sicher gut. Er wird daher i)iureict)t. ,

wegen zahlreicher Verorechen der Bigamie und des Mordes ArbellerbLw.gUNg.

vor das Schwurgericht gestellt. Bciannllich hat Hoch, der Mons, 28. Febr. Tie Zahl der ausständrgen Berg- ein Rhcinheiie ist und aus dem Kreise Bingen |tammt, Leute Bezirk Borinage l>at wiederum zugenommen und man feine zahlreichen, ihm angerauten Frauen kurz Uäot augenblicklich mit 20 000. Es finden vielfach Zusammeii- nach der Hochzeit teils vergiftet, teils nach Be-istpße zwischen Arbeitswilligen und Streikenden statt. Franzö- Landung ihrer Erfparnijfe einfach fitzen lassen. Es gilt I fisa-e Koh.e trifft :.....

nach Aussage der Gcrichtsärzte für erwiesen^ daß zum E

mindesten seine letzte Frau.Marie zweisellos an u». ^Smrke-Mißstimmung herrscht besonders

Arseniivergislung gestorben ist. Der Tie Belegschaften be-

mörder beteuert jcüoa) nach wie vor seine Unschuld und fuhrt ^ssen, die Klagen den Reichstags- und Landtags-Abgeordneten bas in der Leiche dser Ermordeten ausgeiundene Arsenik ' zuzustellen.

auf die bei d»eren Embalsamierung benutzten Präservativ-1 . -= -- """"

Kassel, 28. Febr. Der hessische Kommun al- L and tag beschloß, dem Kronprinzen als Hoch^eits- gabe einen Silberpokal in Gestalt einer historischen ZiegenhainerKanne!

1904 eröffneten Ruhegch------,, - -

nalbeamten des Negiermigsbezirks 51assel gehören nach dem

und Kind leben, seine Begleiterin ist die Tochter eines Justizrüts in Dessau. Er hatte sie gelegent­lich der Hochzeit seines Bruders kennen gelernt, die Ge­schichte entwictelte sich, weiter und nahm jetzt das gemeldsste traurige Ende. Das Mädchen muß mit der Tat vollständig einverstanden gewesen sein, denn sie war mit in dem Ge­schäft den Revolver kaufen und auswählen, außerdem hat sie in einem Briefe Vorschriften gemacht, welches Kleid

22 Millionen Pftanzen und Zwiebelgewächse.

Märkte. .

0 Kirchhain, 28. Febr. ijeutc hier abgehaltene R1 n b» viehmarkt wies einen Auftrieb von ca. 1150 Haupt-Rmdvieh auf. Der Handel gestaltete sich recht flott, und es wurden ^oe- fonders für frischmilcheude Kühe hohe Preise bezahlt. ^.er S ch w e i n e m a r k t war mit über 50u Schweinen bcsahcen. xie Preise gingen bei reger Nachfrage in die Höhe, denn man dezaglte für 46 Wochen alte Fenel 2o30 Wik., und für 4 b JJionate aite Läufer 5090 Mk. per Paar, je nach Größe und Qualität.

Ei guten Ntorgen Herr Rat k wie getzls! Tank der 9!achsrage, Je£jr gut I Sagen Sie mal, 9k ich habe doch vorgestern gehört, Sie feien fo stark erfüllet, daß Sie das Zimmer hüten mußten, stimmt, war auch fo. L AVer ich habe zuchllig in unferm Anzeiger eine Reklame ubei Dk Fay's echte Sodener 'Akmeral-Paitillen gelesen, die nur ge V (allen hat. Am Grund der in derselven geschilderten Tatsachen r habe ich mir mal 1 Schachtel von diesen Pastillen holen laßen, Ak und siehe da, heute schon kann ich bei diesem kalten Wetter wieder ausgehen, selbstredend nut Pastillen in der Tasche, denn £ die kommen mir so leicht nicht wieder aus dem Hause. Tas &U muß ich nur aber merken, denn ich muß mich ebemalls vor W Erkältungen m acht nehmen. Alke Apotheken, Trogerien und k Mmeralwasferhandlungen haben Niederlage ä, 85 Pfg. per

Schachtel. nv z .