Ausgabe 
8.3.1905 Erstes Blatt
 
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Heyen diese ein Verfahren emMleiten. Es erfolgte demgemäß Freisprechung des K. und im übrigen Bestätigung des erftinftanz- lichen Urteils, indem ausgeführt wurde, daß K.. angesichts dm ihm zuaedachten BebaMung (besser gesagt Mißhandlung) noch »mehr batte tun dürfen als nur den Stock erheben, ohne sich eines Widerstands schuldig zu machen. Ten Schutzleuten sei dringend zu empfehlen, sich in Zukunft eines anderen Benehmens zu be- fleißigen Tie Tienstmaad M. N. von Büches hat einige zum Trocknen aufgehängte Wäschestücke entwendet. Dem mit der Haussuchung beauftragten Gendarmen bot sie 10 Mk. an, damit er die Anzeige unterlasse. Sie wurde wegen Diebstahls zu 3 Tagen Gefängnis und wegen Bestechung zu 5 Mk. Geld­strafe verurteilt. Ter Schweizer W. H. von Schönau ent­wendete seinem Schlafkollegen ein Portemonnaie mit 17 Mk. Inhalt. Er wurde unter Einbeziehung einer früher gegen ihn erkannten Strafe von einem Jahr, zu einer Gesamtstrafe von 1 Jahr 8 Monaten Gefängnis verurteilt. Zehn junge Leute, die in der Absicht, sich der Wehrpflicht zu entziehen, das Bundesgebiet verlassen haben, wurden zu je 300 Mk. Geld­strafe verurteilt. Tas zur Teckung von Strafe und Kosten nötige Vermögen der Verurteilten wurde mit Beschlag gelegt. Bezüglich des Kellners G. R. von Nieder-Gemünden erfolgt Freisprechung, da er sich seit einiger Zeit wieder "int Inland aufhält und zum heutigen Termin schienen ist. Wegen fahrlässiger Tötung wurde der 19jährige Landwirt K. K. von Ni'eder-Weisel zu einer 'Gefängnisstrafe von 6 Monaten verurteilt. Am 4. Febr. dieses Jahres befand sich K. tu der Werkstätte des Schuhmachers Hauser, in der sich auch dessen Bruder und G. K. befanden. Indem die Unterhaltung auf das Spatzenfchießen kam, nahm L. Häuser ein Flobertgewebr und steckte eine Schrotpatrone in den Lauf, ließ aber unvorsickitigerweise den Hahn gespannt. K. nahm nun das Olewehr, steckte kleine Eisenteilchen in die Mündung und verstopfte diese mit einem Papierpfrovfen, denihm H. gab. K. brachte nunmehr das Gewebr in die Nähe her Hüfte, um den Hahn zu schließen, indem der Laus auf H. gerichtet war. Hierbei wurde er zur Vorsicht gemahnt, er drehte sich um, und in demselben Momente entlud sich das Gewehr auf unaufgeklärte Weise. Tie Ladung drang dem L. Häuser in das linke Auge und p-erle^^p ?r nnm selben Tage starb.

Krioflrasten der Redaktion.

,,Edc". Schönsten Dank für das Photogramm des imposanten Monumentalbaues derK r a ch e b u r g", das eine Zierde unseres Redaktionsmuseums bilden wird. Aus den öden Fensterhöhlen gähnt das Grauen.

Fctzte Knginal-Draljtmesdungkn.

R. B. Darmstadt, 8. März. (Eigener Draht- bericht.) In der heutigen Sitzung der zweiten Kam­mer wurde nach der Erledigung mehrerer kleinerer Punkte der Tagesordnung (die Vorlage über oas Beerdigungs­wesen wurde wirf Antrag des Abg. Dr. Gut fleisch an den Ausschuß zurückv erwiesen) die Anfrage des Abg. v. Brentano bezüglich der Untersuchung gegeirr Gymnasialdirektor Geheimrat Schädel zur Sprache gebracht. Staatsminister Rothe gab die Er­klärung ab, daß infolge der von Direktor Schädel gegen sich felb-st beantragten Disziplin aruntersuchung die Regierung vorläufig Ermittelungen angestellt und Vernehmungen vor­genommen habe. Die Ermittlungen haben aber keinerlei Unterlagen ergeben, gegen Dir. Schädel eine Diszi-

pkrnarunt ersuch un g ein zu lei Leu. (Lebhafter Bei­fall.) Äbg. Dr. David betont demgegenüber, daß seine Quelle eine durchaus lautere gewesen sei und er die Sache- nur deshalb in der Kammer vorgebracht habe, um eine Untersuchung zu veranlassen. Ministerialrat 'Dr. Eisen­hut, der wegen Heiserkeit auf der Tribüne fast unverständ­lich bleibt, führte aus, daß das Vorgehen des Dr. David das denkbar unglücklichste gewesen sei. Es sei unverständlich, weshalb auch der Gewährsmann Davids mit seinen Be­schwerden sich nicht direkt an die Schulverwaltung gewandt habe. Der Angegriffene sei ohne jede Not öffentlich vor dem Lande mit den größten Beschuldigungen überhäuft und dessen schwierige Stellung auf das empfindlichste ge­schädigt worden. Es habe nicht der geringste Grund zu einem solchen Vorgehen vorgelegen. Abg. v. Brentano erklärt, die heutige Mitteilung der Regierung sei von der großen Mehrheit der Kammer mit größter Freude ausge­nommen worden, sodaß es die Wirkung äbschwächen hieße, wenn man noch eine weitere Erörterung daran anknüpfen wollte. Er erklärte sich namens seiner Freunde für voll­ständig befriedigt und spreche der Negierung für ihre prompte, klare Antwort seinen Dank aus. Geh. Oberschulrat Nodnagel legte nun das Ergebnis der Untersuchung näher dar und führte die einzelnen Protokolle über die stattgehabten Vernehmungen an, die sämtlich« den Angeschul­digten im allerbesten Lichte erscheinen lassen. Bei Schluß der Sitzung (um 1 Uhr) spricht Geh. Oberschulrat Nodnagel noch fort

w. London, 8. März. Der Korrespondent d"s Nenterschen Bureaus int russischen Hauptquartier meldet aus Mukden vom 7. d. M.: Heute, am 6. Tage der Schlacht, wütete der Kampf unaufhörlich bis zum Abend fort. Tie Hauptschlachtlinie hatte wie gestern eine Ausdehnung von sechs Werst. Tie V e r - luste der Ru ssen in dieser Schlacht sind bereits be deuten­der, als in der Schlacht bei Li au j an g. Die der Japaner hält man für noch größer. Um 2 Uhr nachmittags besetzte japanische Infanterie Penschrtan.

w. London, 8. März.Daily Telegraph meldet aus Tokio von gestern: Nach einem Telegramm aus Inkan scheint sich die Hauptmacht der Russen bei Fushan nach T i e - i ing zurückzuziehen. Die Verluste sind bedeutend. Alle russischen Hilfstruppen wurden in nördlicher Richtung von Mukden abgesandt. Kuropatkin verlegte sein Haupt­quartier. Der japaniicye linke Flügel lagerte sich nach einem heftigen Kampfe am Montag nördlich von Mukden. Am Sonntag traf eine japanische Knvallmeabteilung mit mehr als 1000 Kosaken bei $) en ft au ein. Die Russen flohen und ließen eine große Anzahl von Toten zurück.

w. Paris, 8. März. DasJournal" veröffentlicht fol­gende Depesche seines Spezialkorrespondenten aus Mukden vom 7. März, 7 Uhr abends: Gestern wurden die Angriffe ununter­brochen fortgesetzt. Es wurden unaufhörlich Angriffe und Gegen­angriffe ausgeführt, in deren Verlauf die Japaner das Dorf Taschitschiao nahmen, welches die Russen ihnen entrissen hatten. Sämtliche Dörfer westlich von Mukden liegen in Trümmern. Am Hunho schlugen die Truppen des Generals Zerpintzkv mehrere heftige Angriffe der Japaner zurück. Nach jedem Angriff schichteten t>te Russen die Leichen der Japaner übereinander, überschütteten sie mit Erde und

schufen sich auf diese Weise Deckungen. Gegen 5 Uhr abendA begannen die Japaner nach hartnäckigem Kampfe nordwestU lich von Mukden die Russen zurückzudrängen, utff nördlich von Mukden bis in die Nähe der Eisen­bahn zu gelangen.

hd. Paris, 8. März. Wie aus Petersburg gemeldet totrb, verlautet, ldmß die russischen V e r l u st e während der letzten Gefechte aus 3 0 0 0 0 Mann, die der Japaner auf etwa 70 000 Mann zu beziffern seien.

hd. Petersburg, 8. März. Ein hiesiges Blatt berichtet in einer Spezialausaabe, die die russische Zensur passiert hat, daß aus Cba rbin sehr schlimme Nachrichten eingetroffeii seien. Starke japanische Kolonnen seien bis auf fünf Werst von Mukden vorgegcmgen, und die Stadt habe eine heftige Be­schießung auszuhalten. Ein Teil der S t a dt ste h e bereits in Flammen. Tie Armeen Kurokis und Nogis sollen s!0 im Begriffe sein, die Armee Kuropatk ins völlig einzuschließen. Tie Verbindung mit General Linewrtsckt sei a b g e s ch n i 11 e n.

Berlin, 7. März. Die Kanalkommission be£ Herrenhauses nahm die Bestimmungen über das Schleppmonopol und die Schiffahrtsabgaben an. Struckmann-Hildesheim beantragte Zweigkanäle nach Hildes­heim, Peine und Lehrte. Dieser Antrag, den Minister Budde' bekämpfte, wurde abgelehnt. Die Kommission nahm dann die §§ 1 6, ebenso die Ausgaben für Landeskultur an.

Wien, 8. März. Von dem gestrigen Festkommers, des 2. deutschen Studententages blieben alle Pro­fessoren der Universität fern, da Rektor Dr. Schindler nicht geladen worden war. Die Studenten beschuldigten Schindler, der dem geistlichen Stande angehört und Hof* kaptan ist, deutschfeindlicher Haltung gelegentlich der Kund-^ gedungen der Wiener Studentenschaft bei den Innsbrucker' Vorgängen und sahen deshalb von feiner Einladung ab. Der Rektor der technischen Hochschule, Reuwirth, hielt auf dem Kommers eine Rede, in der er die Hobe Be deutung des warhaften Farben-Studententums hervorhob«

TeSephoNisches* Kursbericht.

3V8% Reiohsanleihe . .

3Vo do. . . .

Koneols . . . .

3% do.....

3V2% Hessen .. . .

3l/3% Oberhessen . . . 4% Oesterr. Goldrente . .

41l5% Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . .

40/0 Italien. Rente , . . 4V*% Porfiigiesec 3° "sen. . « *

rxen . e

- Monopol.-An! re Argentiner

fr' "ankfort a. 81., 102.30 3°/o Mexikaner » . 91.10 41/?/n Chinesen . .

102.05

91.00

100.50

Electric. Sohnckert .

Nordd. Lloyd . .

Kreditaktien . . .

99.70

102.40

101.35

100.40

105.40

Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn .

68.40

68.80

135*00

51.60

45.85

Lombarden Gotthardbahn . . . Lanrahütte . . . . Bochum . , e . , Harpener . . . . Staatsschatzscheine .

Tendenz: ruhig.

8. März.

. . 3615 . . 95.45 . . 142 50 . . 116.50 , .21400 . . 191.80 c . 143.20 . . 158.73 . . 163.30 . . 141.20 . . 17.60 . . 191.50 ... . 259.00

. . 245.20 . . 202.80

Todes-Anzeige.

Heute morgen verschied unser liebes Töchterchen

Emma

nach längerem Leiden im Alter von 2 Monaten.

Um stille Teilnahme bitten

Heinrich Priess und Frau.

Gießen, 8. März 1905. 1257

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen

Gartcrrftratze 2 (Bürgermeisteretgebäude) Zimmer Nr. 14«

Her Arbeitsnachweis hat die Ausgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unemgeltlich Arbeit zu vermitteln.

An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bi« S Uhr geöffnet.

Es können eingestellt werden: B8/s

2 Maschinenschlosser (auswärts), 1 Waschfrau, 2 Schreiner, t Bäcker, 2 jüngere Schneider, 2 Glaser, mehrere Arbeiter, 2 Haus-- burschen, 10 Dienstmädchen, 3 Lauffrauen, 1 Bureaugehilfe.

Es suchen Arbeit:

1 landwirtschaftlicher Arbeiter, 1 Gärtner (Privatarbeit), I Spengler, 1 Polsterer und Tagezier, 1 Glaser, 2 Hausburschen, 1 Kaufmann, 1 Verkäuferin, 1 Kellner (hier oder auswärts), 2 Tag­löhner, 1 Diener, Portier oder Kassier, 2 Laussrauen, 1 Stütze der Hausfrau oder Kiudersrnulein, 3 Bureaugehilfen.______________

Bekmmtm achunH.

Samstag den 11. März 1905, nachmittags 3 Uhr be­ginnend, wird das Absallhölz '

von den städtischen Bäumen vom Viebmarktplatz, von der Hardt- atlee, Alieestraße, Sudanlage, von dem Lagervlatz an der Bismarck- straße, von der Marburaerstraße, vom Friedhof am Nahrungsberg, vom Holzlagervlatz daselbst, vom alten Steinbacher Weg, Lutber- bera, Auueröderweg und Lärchenwäldchen an Ort und Stelle meistbietend versteigert.

Tie Zusammenkunst ist auf der Rodheimerstraße cm Burks Mühle.

Das Holz von der Marburgerstraße kommt in der Südanlage imt zum Ausgebot.

Gießen, den 7. März 1905. xs/

Großherzogin '^meifteret Gießen.

Mecum.

Wtanz am 31. Dezember 1904.

Während 1904 gingen zu , . .6

Aktiva. $

Kaffenvorrat 1205.91

Warenvorrat 3708.11

Ausstände 1558.29

Mobilien nach 10 %

Abschreibung 78.00

Passiva.

Aufgenomm. Kapital 600.00

Geschäftsguthaben der

Mitglieder 830.00

Reservefonds 2400.00

Betriebsrücklage 1084.40

Reingewinn 1635.91

Summa 6550.31 Die Zahl der Mitglieder

Sumina 6550.31 betrug Ende 1903 78

84

Während 1904 gingen ab . * 1

Daher Stand der Mitglieder Ende 1904 . 83

MmWstl. Muiiiiwtin e.. m. 11.5. ?n Kaüseil.

Müller, Dtrektor. Hofmann, Rechner. 1562

Holzversieigerung.

ES werden versteigert:

Dienstag den 14. März 1905 aus den Abteilungen Brauhof 2b, 3, Tempel 27, Zellenrod 29, Schiffenberg 32, Sommerberg 35a, Häuserborn 37b, Klosterwiese 44b, 45b, Dörnergrund 46a, Unterwald 60a: 5 Kiefernstämme von 1632 Ctm. Durchmesser, 817 Mtr. Länge mit 2,53 Fstm., 359 ^üchtenstämme von 1229 Etm. Durchmesser, 1222 Mtr. Länge mit 90,85 Fstm., 494 .Fichten-Derbstanqen von 711 Ctm. Durchmesser, 716 Mtr. Länge mit 31,58 Fstm. Scheiter: 9,2 Rm. Buchen, 1 Rm. Eichen, 178,5 Nm. Kiefern, 5 Rm. Fichten. Knüppel: 1,8 Rm. Buchen, 2 Rm. Eichen, 164 Rm. Kiefern (hiervon 105 Nm. in Schichten von 3,5 Mtr. Länge), 14,8 Nm. Fichten. Reisigwelten: 640 Buchen, 5930 Eichen, 550 Erlen, 1390 Kiefern, 1560 Fichten.

JX Warnung.

Wer nicht durch Nachahmungen ge- 1 g 1 schädigt sein will, der nehme beim Einkauf der /äS H dichter'sch en

Anker-Hausmittel

mtr solche Schachteln an, die deutlich mit der berühmten Fabrikmarke Anker versehen sind. Findet man unsre seit mehr als 35 Jahren rühmlichst bekannten Anker-Hausmittel, wie z. B. Anker-Fenchclhonig (bewährtes Hustenmittel), usw. am Platze nicht vorrätig, oder sollte ver­sucht werden an Stelle des echten Fabrikats eine Nachahmung aufzudrängen, dann wende man stch gefälligst direkt an uns und werden wir sodann für billigste Zustellung sorgen.

d% F. Lld. Richter & Cie., Rudolstadt.

Störte: 1,7 Rm. Buchen, 50,5 Rm. Kiefern, 43,1'Nm. Fichten. Das in Brauhof 2b, 3, Tempel 27, Schiffenberg 32, Sommer­berg 35a, Häuserborn 37b und Unterwald 60a lagernde Fichten-, Stamm-, Stangenholz, sowie das Buchen-, Eichen-, Erlen-, Kiefern-, Fichten-, Scheiter-, Knüppel-, Reisig- und Stockholz wird nicht vorgezeigt: es kommt um 12 Uhr in der Klosterwiese zum Ausgebot. Steigliebhaber wollen dieses vorher einsehen. Zusammenkunst morgens 10 Uhr auf der Kreisstraße GießenHausen an der Knickschneise. Nähere Auskunft erteilt der Großh. Förster Schlag zu Baumgarten.

Gießen, den 8. März 1905. b8/3

Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg.

Heyer.

SchweinesteisÄ 45 Psq. |B8/fl la. WnWe TMim

Bruno Mandowsky. 5)itt§burg a.Rh. _______________hv16/13_______________ Prima Nusskohlen per Zentner Mk. 1.35. [°1833 Gg. Schäfer, Licherstraße 9.

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gegenüber der Engel-Apotheke.

Die KolzverßeMruiiE vom 3. d. Mts. ist genehmigt. Die Abfuhrscheine können von Donnerstag, 9. d. Mts. an von Freiherrl. Rentei zu Londorf be­zogen werden. Ueberweisung des Holzes am selben Tage. B8/s Londorf, den 7. März 1905.

Freiherr!. Oberförsterei Rabenau. Nicolaus.

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Verdingung.

Die Anfertigung von 6 Stück Vorhängen für den Er»! weiterungsbau des Realgym­nasiums soll

Donnerstag, 9. März l.

vorm. IIV2 Uhr, öffentlich verdungen werden.

Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote, auf Vordruck, der daselbst er^ hältlich, sind spätestens zum genannten Zeitpunkt bei unSs einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. B4/3j

Gießen, 4. März 1905.

Städtisches Hochbauamt.) Gerbet.

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