Ausgabe 
6.11.1905 Zweites Blatt
 
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Giessener

Bekanntmachung.

AuS der Louis Scheid-Stiftung sind am 11. Dezember die dies­jährigen Zinsen in Gaben nicht unter 20 Mk. an Witwen und Waisen armer Kaufleute, oder an arme Kaufleute selbst, sofern sie unverschuldet in Not gekommen sind, ohne Unterschied der Konfession zu verteilen.

Meldungen nimmt das Armenamt, Neuen-Bäue 25, Zimmer Nr. 2, bis 20. ds. M1S. während der GeschäftSstunden entgegen.

AuS der Minna Keil-Bogt-Stifrung sind für daS Jahr 1905 drei Gaben Son je 70 Mk. an drei in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige Handwerksmeister oder Witwen von Handwerksmeistern evangelischer Kon­fession, zu vergeben. Bewerbungen sind bis längstens 30. November d. I. beim städtischen Armenamt, Nenen-Bäuc 25, einzureicheu.

Nur selbständige Handwerker oder Witwen selbständiger Hand­werker können berücksichtigt werden.

AuS den Zinsen der Labroisse-Stiftung und der Echtcrnach-Stroh- Stiftung sind Anfang Januar kommenden JabrcS Kohlen für arme Familien zu vergeben. Anmeldungen werden ans dem Armenamt, Neuen- Baue 25, Zimmer 2, während der GeschäftSstunden bis 30. November 1905 entgegen genommen. [B4/u

Gießen, den 3. November 1905.

Die Armm-Deputation der Stadt Gießen. Cnrfchmann.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Alten - Buseck für das Rechnungsjahr 1906 liegt vom 8. November I. Js. 8 Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf hiesiger Bürger­meisterei offen. 5712

Alten-B us eck, den 6. November 1905.

Großh. Bürgermeisterei Altcu-Buseck.

________________________________________S1 ö v b e r._______________

Gustav-Adolf-Jrauenverein.

In diesen Tagen werden die Jahresbeiträge für unseren Verein, wie alljährlich, erhoben werden. Eine größere Einzahl von Sammlerinnen hat sich freundlichst bereit erklärt, die Erhebung der Gaben für 1905 zu übernehmen. Jin Jahre 1904 wurden für die Zwecke des Vereins, zur Linderung mamiigkacber Not bei armen Glaubensgenossen, in unserer Gemeinde 1380 Ml. durch unsere fleißigen Sammlerinnen und das Wohlwollen der Gebenden znsammen- gebracht und durch Vermittlung des Verwaltungsrats in Darmstadt an 31 hilfsbedürftige Gemeinden und Anstalten verteilt. Inden, wir allen Geben, und Geberinnen auf diesem Wege nochmals unseren herzlichsten Dank aussprechen, bitten wir, auch in diesem Jahre unsere Sammlerinnen freundlich annehmen und durch Spendung reichlicher Gaben die gute Sache unserer evangelischen Kirche fördern zu wollen.

Gießen, den 1. November 1905. D/n

Aür den Borstand deö Gustav-Adols-FrauenvereinS: Die Vorsitzende: Ter Schriftführer:

Luise Wortmann. Fritz Schmoll, Oberlehrer.

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