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Frankfurter Hof
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Frankfurt am Main.
Unter der Firma Frankfurter Hof Aktiengesellschaft“ wurde am 9. März 1899 eine Aktiengesellschaft mit dem Sitze in Frankfurt a. M. errichtet - - ■’ä!1; L SBS; KÜSSiw-.. “e-yw.B.ai! Lit F No 63t1 samt allen darauf stehenden Gebäulichkeiten nebst allen An- und Zubehörungen, mit allen Inventareinrichtungen, zum Zwecke des Fortbetnebs des unter dem Namen „Frankfurter Hof- daselbst stattgehabten Geschäftsbetriebs. Der Geschäftsbetrieb umfasst auch die Fortführung der Lohnwascherei und des Weinhandels.
Die Dauer der Gesellschaft ist aut eine bestimmte Zeit nicht beschränkt. , ,
Das Grundkapital ist auf Mk. 1 200 000 festgesetzt, eingeteilt in 1200 auf den Inhaber lautende vollbezahlte Aktien, jede zu Mk. 1000.-, welche mit tort. laufenden Nummern von 1—1200 versehen sind und die facsimilierten Unterschritten eines Vorstandsmitglieds und eines Mitglieds des Antsichtsrats, sowie die unte -
schritt eines Kontrollbeamten tragen. , „„ rin-.«.*«.-.
Dividendenscheine, welche innerhalb 4 Jahren nach Ablauf des Jahres, in welchem sie fällig geworden, nicht zur Einlösung kommen, sind zu Gunsten Gesellschaft verjährt und kraftlos. . . . -. _ .. . ,
Die Gesellschaft hat alsbald nach erfolgter Erwerbung der vorstehend bezeichneten Liegenschaft ein durch erste gerichtliche fiypotkekaui ihren gesam Grundbesitz nebst Einrichtung und Zubehör sichergestelltes, zu 4% verzinsliches, ä 105% rückzahlbares Anlehen im Betrage von Mk. 3 000 000.-^- autgenommen. Das Anlehen wird bis spätestens 1954 vollständig getilgt. Als Pfandhalter für diese Hypothek fungiert die „Pfälzische Bank“ in Frankfurt a. M.
Im Jahre 1904 wurde zur Tilgung der schwebenden Bankschuld die zum grössten Teil durch Aufnahme der Mittel für umfangreiche Aenderungen, Umbau der Parterre-Räumlichkeiten für Schaffung moderner Restaurationsräume etc. entstanden war, eine zweite Hypothek von Mk. 600 000 verzinslich mit 4%% aut funt
Jahre, also bis zum Jahre 1909 aufgenommen. . .
Die Dividenden, Coupons und verlosten Obligationen sind bei der Dresdner Bank in Frankfurt a. M., der Pfälzischen Bank und bei dem Bank- hause L. & E. Wertheimber in Frankfurt a. M., bei der Dresdner Bank in Dresden und Berlin und ihren sämtlichen Niederlassungen, und bei der Pfälzischen Bank in Ludwigshafen a. Rh. und ihren sämtlichen Niederlassungen zahlbar, woselbst auch kostenlos die Aushändigung neuer Dividendenbogen, die Ausübung von Bezugsrechten, die Ausreichung neuer Aktien und die Hinterlegung der Aktien zu den Generalversammlungen erfolgt.
Der Aufsichtsrat besteht aus wenigstens drei und höchstens neun Mitgliedern, welche von der Generalversammlung gewählt werden. Die Wahl des ersten Aufsichtsr&ts galt, da das erste Geschäftsjahr auf einen kürzeren Zeitraum als ein Jahr seit Eintragung der Gesellschaft zum Handelsregister läuft, bis zum Ablauf des am Ende dieses Jahres laufenden Geschäftsjahres.
Die Amtsdauer jedes künftigen Aufsichtsratsmitgliedes beträgt vier Jahre, das heisst, sie darf den Zeitraum der Wahl bis zum Schlüsse der vierten auf die Wahl folgenden ordentlichen Generalversammlung nicht übersteigen.
Der Aufsichtsrat bezieht, neben Ersatz seiner Auslagen, für seine Mühewaltung alljährlich den Betrag von Mk. 4000.—, welcher jedoch auf die ihm zustehende Tantieme von 10% in Anrechnung zu bringen ist.
Der Aufsichtsrat besteht zur Zeit aus den Herren:
Rechtsanwalt und Notar Dr. Moritz Passavant, Frankfurt a. M., Vorsitzender; Stadtrat a. D. Anten Herkheimer, Frankfurt a. M., stellvertretender Vorsitzender; Bankdirektor Carl Arnold, Homburg v. d. H., Huteidirektor Otto Hillengass, Wiesbaden, Johannes Lemke, Rentner, Frankfurt a. M., Cäsar Ritz, Hotelbesitzer, Paris, Rechtsanwalt Dr. Leo Rosenstein, Frankfurt a. M.
Vorstand der Gesellschaft in Sinne des Gesetzes ist die Direktion, welche nach Ermessen des Aufsichterats aus einem oder mehreren Mitgliedern besteht. Die Direktoren werden durch den Aufsichtern bestellt und entlassen.
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