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7.6.1905 Erstes Blatt
 
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Mittwoch » Juni l»O5

155. Jahrgimg

zeigenteil: HanS Beck-

Echuk st ratze 7.

Ndresir für Depeschenr Anzeiger Vietze». Kernsprechanschluß Nr. bl.

Vetz«O»vvß»r moncuuch7b Pl^ viertel- jährlich Mr.rL0; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich Pf.; durch die Post Mk. 2.viertel- jährl. auSschl. Bestellg. Annahme 008 Lnzeioe» ilit bte Tc -^r^rnntt 'S vormittag» J 1Ua,

Ze'lswreiS: auswärts Mz.

Derantwor.ii'tch {ihr den poltt und -ryjeiii. Teil: P. Witiko: für »Stadt und Land^ und

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nutzer Sonntag».

Dem Gießener Anzeiger werben im Wechsel mit dem VeMsche« Landwirt die Gtetzener Kamillen. UM« viermal in der

Woche beigelegt.

Notationsdruck u. Ver­lag der Brühl'schen Untvers.-Buch-u. Stein- fcrudmi. R. Lange.

Gießener Anzeiger

M General-Anzeiger w ** Amts- und Anzergeblatt für den Kreis Gießen

Die heutige Kummer umfaßt 12 Seiten-

Nunmehr zogen die Fürstlichkeiten in feierlichem Zuge nach bem Rittersaale zum Souper an der Königl. Zeremonientafel. Zur Rechten der Braut saßen der^ Kaiser, die Großherzoginmutter und Erzherzog Franz Ferdinand, links vom Bräutigam saßen die Kaiserin, der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin und die Großherzoginwitwe Marie. Den Kaiser bedienten der Obertruchseß Fürst Nadolin und der Oberschenk Herzog von Drachenberg, die Kaiserin Oberhofmeister Freiherr v. Mir­bach, die Braut Hofmarschall Freiherr v. Reischach, den Bräutigam Hofmarschall v. Trotha. Der Kaiser brachte die Gesundheit des hohen Paares in längerer, überaus herzlicher Ansprache aus, die auf alle An­wesenden tiefen Eindruck machte.

Die anderen Gäste (im ganzen 1 700) speisten in anderen Räumen des Kaiserschlosses.

Fackeltanz.

Den Schluß der Hochzeitsfeier bildete der Fackeltanz im Weißen Saale. Der Kaiser, die Kaiserin und das Brautpaar standen unter dem Thronhimmel, links von ihnen die fürstlichen Damen, rechts die Fürsten- und Prinzen. Gegenüber dem Throne hatten das diplomatische Korps, der hohe Adel und die Exzellenzen Platz genommen. Zuerst machte das neuvermählte Paar einen Umgang im Saale unter Vorantritt des Oberhofmarschalls Grafen Eulenburg und zwölf fackeltragender Pagen in scharlachroten Röcken, während die Musik der Gardekürassiere eine Polonaise spielte. Nunmehr forderte die Kronprinzessin den Kaiser zum Tanze auf, der Kronprinz die Kaiserin, und so erfolgte der zweite Umgang. Bei dem dritten Umgang schritt die Braut mit dem Großherzog von Mecklenburg- Schwerin, der Bräutigam mit der Großherzogin Anastasia. Bei dem 'vierten Umgang gingen rechts von der Braut der Kronprinz von Griechenland und Erzherzog Franz Ferdinand, links der Kronprinz von Schweden-Norwegen und Großfürst Michael, während der Bräutigam die Großherzogin von Mecklenburg-Schwerin und die Großherzogin Marie führte. Nach beendetem Fackeltanz traten die fackeltragenden Pagen dem Zuge der fürstlichen Herrschaften bis zum Eingänge der für die hohen Neuvermählten eingerichteten Gemächer vor.

Die königliche Prinzessinnenkrone wurde dem HauSschatze wieder überliefert und die Oberhofmeisterin Freifrau v. Siele- Winckler nahm die Verteilung des Strumpfbandes vor. Hierauf entließ der Kaiser den Hof.

Illumination.

Die Festlichkeiten fanden ihren Abschluß in einer Illumination des Reichstagsgebäudes. Ein roter Strahl wurde von einem Scheinwerfer zeitweise auf die Viktoria der Siegesallee geworfen. Dekorativ war dieses Bild da* Packendste im ganzen Programm.

Aus Petersburg

kommt nun die offiziöse Meldung von einer Feier der deutschen Kolonie. Der Zar scheint die einfachste Pflicht inter­nationaler Höflichkeit, nach Berlin einen Glückwunsch zu ent­senden, außer Acht gelassen zu haben.

Mit Dänemark verschwägert-

Nach einer Meldung derVoss. Zig." aus Kopen^ Hagen erwartet man dort den baldigen Besuch deA deutschen Kronprinzen Paares. Durch die Ver­ehelichung des Kronprinzen sind nämlich die Höfe in Berlin und Kopenhagen in enge verwandtschaftliche Beziehungen ge­treten. Ist doch die ältere Schwester der deutschen Kron­prinzessin, Herzogin Alexandrine, mit dem Prinzen Christian von Dänemark vermählt, der dereinst die dänische Königs-

Heber das Kleid der Braut von weißem Brokatstoff fiel eine reichgeschmückte, hellgelb unterlegte Schleppe. Die Kaiserin hatte eine Robe von fliederfarbener Seide; die Schleppe zeigte eine dunklere Nuance und war mit Silber- 'tickereien und Pelzwerk besetzt.

Die Gratulationskur.

Nun begaben sich die Herrschaften in gleich feierlichem Zuge nach dem Ausbau der Bildergalerie, um daselbst dem Brautpaar ihre Glückwünsche abzustatten. Unterdessen nahmen die Hofstaaten im Weißen Saale die bei einer Desilierkur übliche Aufstellung als Chaine. Die Majestäten nahmen mit dem Brautpaar unter dem Baldachin Platz. Der Thron­baldachin zeigte Straußfederbüsche in deutschen Farben. Der Farberweichtum der Kurroben, der Uniformen, der Brillanten und Ordenssterne entfaltete sich im strahlenden Licht des Weißen Saales zu einer entzückenden Symphonie. Die Fürstlichkeiten ordneten sich rechts und links vom Throne in langer Reihe. Hinter den Herrschaften stellten sich außer den schleppetragenden Damen und Pagen sämtliche Damen des Gefolges und die diensttuenden Herren auf. Die Kaiserin, die Braut und die Prinzessinnen nahmen auf Sesseln Platz. Auch der Kaiser nahm Platz, der Kronprinz blieb stehen. In ununterbrochener Folge zogen die Gäste am Brautpaar und an den Majestäten vorüber; zuerst die Botschafter und die Damen ded diplomatischen Korps, dann der Fürstreichskanzler, Staatssekretär Frhr. v. Nichthofen, die Botschafter, die fremd­ländischen Herren; hierauf die inländischen Damen und die Herren des BundeSratS. Die fast unendliche Reihe der übrigen Gäste folgten.

Zeremouientafel.

Unterschrift darunter setzte.

Alsbald nachdem dies geschehen war, bildete sich der Hochzeitszug und trat in langer feierlicher Reihe den Weg nach der Schloßkapelle an. Er führte durch den ganzen nach Norden gelegenen Flügel des altehrwürdigen Könchs- schlosses, in dem sich viele der schönsten und an historischen Traditionen reichen Gemächer befinden.

Inzwischen hatten sich in der Schloßkapelle bte Ge­ladenen versammelt. ANes ist in Hellen, freundlichen Farben gehalten, den Boden bedecken purpurne Teppiche und nur der War, zu dessen beiden Seiten sich goldaekrönte Säulen erheben, erinnert auf den ersten Blick an die gottesdienst- liche Bestimmung des in den edelsten Formen errichteten Raumes. Keine Stuhlreihen, keine Orgel, stehend erfüllt die Kapelle, durch deren Fenster lichte Sonnenstrahlen dringen, in feierlicher Erwartung die Hochzeitsgesellschaft. Es ist ein buntes, schimmerndes Gemenge von Uniformen in allen Schattierungen. Die Damen sind in großer Eour- toilette mit vom Haupte herabwallenden, duftigen Schleiern und durch die Reihen geht ein vielgeschäftiges, halblautes Begrüßen und Plaudern.

Noch fehlen einige Minuten an der festgesetzten Zeit, da öffnen sich weit die Türen, die nach dem Weißen Saale führen, und während der Domchor Mendelssohns Toppel- auartett aus demElias":Denn er hat Seinen Engeln befohlen über Dir, daß sie Dich behüten auf allen fernen Wegen, daß sie Dich auf den Händen tragen und Du Demen Fmß nicht an einen Stein stoßest", erschallen läßt, erscheint der »lug an der Schwelle der Kapelle. Voran schreitet Oberhof­marschall Graf Eulenburg mit dem Stabe in der Hand, un­mittelbar vor dem Br au paar gehend. Der Kronprinz trägt die Uniform des 1. Garderegiments, die Herzogin Geeilte, deren Haupt die brillantenfunkelnde preußische Prinzessinnenkrone sckMÜckt, sieht in ihrem weißen, silber- aestickten Hoch^eitskleide so lieblich und reizend aus wie eine richtige Märchenprinzessin. Ihre lange, wohl Mei Meter breite Schleppe wird von ihren Hofdamen gehalten, die in hellblaue, mit weißen Rosen geschmückte Tüllkletder aebüllt sind. So nimmt das Brautpaar Platz auf zwei niedrigen purpurnen Sammtsesseln vor dem Ware hmter ihnen steht Graf Eulenburg, rechts von ihnen die Oberhof- meisterin Freisinn von Tiele-Winckler in gelber Damast- be Dann -- ein sehr niedliches Bild - schreiten bte jüngsten Geschwister des Kronprinzen, Prinzessin Viktoria Luise und Prinz Joachim daher, sehr langsam, sehr würdtg einander Hand bei Hand haltend. Und es folgt ihnen nun die Kaiserin in einem violetten, reich mtt Silber bestickten Brokatgewande, geführt vom Großherzog ÄtA SSIV im roten G°l«°ck der Garbekür-ssiere. Se Mferfn tritt links an den «W 'h- 3-UÜber der Kaiser in 1 Garderegrmentsumform, mit der ®roB

Anastasia, die zu dem Ehrentage ihrer Tochter^das Kleid angelegt hat, in dem sie einst selbst vor denMtar tvat Und noch weitere 24 fürstliche Paare schsießen sich diesen ersten an, rotgekleidete Pagen tragen die Schlep­pen der Damen, Kammerherren eilen ihnen voran, um ste auf ihre Mätze mi geleiten, und alle Paare btlden schließlich MwKen ^lbkreis rings vor dem Altäre und dem Brautpaare. Die Gemeinde, von dem Vläserchor des Domes begleitet, intoniert den Choral:

nrrrrbttnen König der Ehren", und als dessen letzte Mange mandtea. londLM em MNLes Volk in freudiger ^eunayrne

Die Hochzeitsfeierlichkeiten des Kronprinzen.

(Original-Artikel desGießener Anzeigers".)

Die Trauung.

* Berlin, 6. Juni.

Einlaß zur Galerie der königlichen Schlohkapelle am JUni 1905, nachm. 5 Uhr", die rosa Kärtchen, die diese Aufschrift trugen, wären gewiß von manchem der gegen­wärtig die Berliner Hotels bevölkernden Amerikaner und Engländer mit hohen Summen bezahlt worden, wenn sie für Geld erhältlich gewesen wären. Die Galerie der Schlotz- kapeNe vermag nur etwa 300 Personen aufzunehmen, und da bei der Hofbehörde, von der die Verteilung der Plätze ausging, mehrere Tausend Gesuche um solche eingelaufen waren, kann man sich eine Vorstellung davon machen, wie viel Enttäuschung entstehen mußte bei all Denen, die eine Abweisung erfuhren.

Seitdem die Ziviltrauung obligatorisch geworden ist, besteht am preußischen Hofe der Brauch, daß sie unmittelbar vor der kirchlichen Trauung vollzogen wird durch den Mi­nister des königlichen Hattses, der int Grunde nur einer der obersten Hostreamten ist und weder Sitz noch Stimme im Staatsministerium hat. Er ist der Vermögensverwalter der Krone, er ist aber auch zugleich der Standesbeamte des königlichen Hauses. Und als solcher hat heute nach­mittag um 4V2 Uhr der Minister v. Wedel-Piesdorf den Kronprinzen des deutschen Reiches und von Preußen mit der Herzogin Cecilie zu Mecklenburg-Schwerin getraut. Der bedeutungsvolle Akt vollzog sich im sogenannten Kürfürsten­zimmer und es waren bei ihm nur oie nächsten Verwandten des Brautpaares zugegen. Die Fragen, welche diesem vor­gelegt wurden, decken sich ganz genau mit. denen, die auch sirr den gewöhnlichen Sterblichen vorgeschrieben sind, wenn er in den Ehestand tritt, und der einzige Unterschied be­stand darin, daß das ProtokoN über den Hergang in ein besonders kostbares Buch eingezeichnet wurde und daß außer den Zeugen auch der Reichskanzler Fürst Bülow seine

dieser Stunde gedenkt, in der der Kronprinz an derselben Stätte wie einst vor 24 Jahren sein Water den Bund fürs Leben zu schließen gedenkt, und er legt seinen Betrach­tungen den Spruch aus dem Buche Rttth zu Grunde:Wo Du hingehst, da wiN auch ich hingehen, wo Du bleibst, bet bleibe auch ich. Dein Volk ist auch mein Volk, Dein Gott ist mein Gott; nur der Tod kann uns scheiden!" Während nun draußen vom Lustgarten ber die Geschütze donnernd herüber grüßen, richtet der Geistliche au das junge Paar die Frage, ob sie sich fürs Leben angehörett wollen. Das I a" des Kronprinzen ist durcy den ganzen weiten Raum vernehmbar, das der Herzogin nur den am nächsten Stehen­den hörbar. Es folgt der Ringwechsel, segnend legt der Geistliche den mm Vermählten die Hände aufs Hauvt, überreicht ihnen im Namen der Gemeinde eine Bibel (die ein Page schnell den .Händen des Kronprinzen abnimmt) und ber kirchliche Akt, der wundervoll feierlich und er­hebend verging, ist zu Ende. Der Kronprinz und die Kron­prinzessin verneigen sich tief vor dem Kaiser, der Kaisertn und der Großherzogin-Mutter, die sie in sichtlicher Rührung auf beide Wangen kisisen, der Kronprinz tritt an D. Dryander heran, der sich mit alückwünschenden Worten über bte Hand der Kronprinzessin beugt, der Zug ordnet sich und verläßt unter den brausenden Klängen des Hochzeits­marsches, wie er gekommen, die Kapelle, um sich nach dem Weißen Saale zitrückzu begeb en, wo, zum Hochzeitsmahle überleitend, die Gratulationskour alsbald ihren Anfang

frone tragen wird.

Oberhofprediger D. Dryander

hat in einer Unterredung mit dem Berliner Korrespondenten desEcho de Paris" einige sehr bemerkenswerte Aeußerungen über den Kaiser, den Kronvrinzen und die Herzogin Cecilie getan. D. Dryander äußerte: Es handle sich stets um einen scharf begrenzten, den Zeitumständen Rechnung tragenden Gedanken, wenn der Kaiser, wie so häufig, auch diesmal, einen Predigttext selbst erwählt. Mft der ihm eigenen bewußten Religiosität leitet der Monarch die Er­ziehung seiner Kinder. Vom Kronprinzen sagte der Ober­hofprediger: Rasches Erfassen, sicheres Urteil, elegante präztse^ Ausdrucksweise, die harmonische Entwicklung seiner Geistes­gaben wie seiner Gemütsanlage machen den Verkehr mit dieser gefitnden unverdorbenen Frohnatur so überaus an­ziehend.' In seiner Charakterifttk der Kronprinzessin hob D. Dryander hervor, daß ihre Beschäftigung mit der ftanzös. philosophischen Literatur die hohe Frau nicht hindere, im Denken, Fühlen und wohl überlegten Handeln eine gute deutsche Protestantin zu sein.

Die Frauen sind e§, die die Rasse erhalten, die ift Körper und Geist den Typus des Volksstammes am längsten bewahren, und so gleichsam den Spiegel der Zukunst und Vergangenheit bilden, die einem Volksstamm beschieden sind« so lehrt die Naturwissenschaft. Und darum freuen roic uns, daß die junge Kronprinzessin von Preußen, die künftige Trägerin der Kaiserkrone, ein Reis vom deutschen Stamme ist. Das sichert von Anbeginn ein heimliches 23ertrautfeuv zwischen dem Volk und der jungen Fürstin, das gibt dem^ Band, das sonst als künstlich erscheinen mag, von ber ersten Stunde an den Wert der Ursprünglichkeit, des Selbstverständ­lichen und Natürlichen. Die junge Fürstin braucht den Platz im Herzen der Nation nicht zu erobern, weil sie ihn besitzt', aber sie muß ihn täglich erwerben, um ihn dauernd zu be­wahren.

Möge nach langen Jahren die Geschichte, wenn sie rud< schauend ihr Urteil fällt, der Nachwelt verkünden können: Ev war ein Tag des Glückes, der Junitag des JahreS 1905, an dem der Sohn Wilhelms des Zweiten sein Weib heimführte an seinen Herd l

Z>er Krieg.

Rußlands Gesamtverluste.

Tmltz Telegraph" meldet ans Tokio: Die Gesamtv^ luste der Russen bei der Seeschlacht in ber Koreastraßtz waren: Getötet ober ertrunken: 14 000 Mann- gefangen: 4600 Mann, zusammen 18 6 00 Manw> Entkommen,und zwar Wweist nach beit Philippinen,sind 3000 Matrosen. Ein großer Teil ber Gefangenen leidet an schsiedenen bösartigen Krankheiten.

Die russischen Reste auf den Philippinen.

Manila, 6. JUni. (Reuter.) Admiral Enqnist, wel-i cher Verhaltungsmaßregeln von Petersburg erwartet, fing an, die hier befindlichen Schiffe auszubessern. Wie^ man hier erführt, ist die amerikanische Benachrichtigung an Enquist nicht schroff gehalten. Tie Frage, wie lange bis russischen Schiffe hier bleiben dürfen, ist noch unter Wägung.

Zur FriedenSfrage.

London, 6. Juni. Das Reutersche Bureau erfährt^ daß die japanisch e Regierung bisher keine Frie d enS^ bedingungen irgend welcher Art aufgestellt habe.

Eine blödsinnige Ente.

Ter PariserGaulois" erzählt folgendes : Der Direktor eines amerikanischen Blattes hat sich an heu ' deutschen Kaiser gewandt mit dem Ersuchen, dieser möge für sein Blatt einen Artikel üb'erj

1 den ost asiatischen Krieg schreiben. .Hierfür würde - er 20 000 Mk. Honorar erhalten. Dem Direktor wurde 1 jedoch im Auftrage des Kaisers geantwortet, dieser hab« ' weder Zeit noch Lust, sich!mtt dar Sache M beschäf-. , tigen.