Ausgabe 
4.2.1905 Drittes Blatt
 
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recht erhalteii gu lassen. .

Geheimrat 5)c c i 6 it c r bestreitet, biiü _an| Zeche .vcrrulc^ unb tinbcrrouTt» die Untersuchung einseitig geführt und die Arbeiter- delegiertcm behindert worden feien, ihr gesamtes iVi-atcrial vor-

unter das Kapitalvermögen auch die Schulden sielen, das Legreife er mit seinem beschränkten Untertanenverstande nicht. Herr Sekretär Meesmann berichtete über den neuen Gesetzentwurf. Was die Steuerbefreiung anlange, so sei klargestellt, welche Gebäude hierunter fielen, bezüg­lich der Dienstwohnungen herrsche keine Klarheit. Herr Ministerialrat Becker erwiderte, daß die Dienstwohnungen nicht militärischen Zwecken dienten, mithin unter die Be­steuerung fielen. Die Handelskammer Worms beantragte,

Herr | alle Kammern für eine baldige Entscheidung der Regierung. Zum Vororte wurde wieder Mainz gewählt.

Zum Schlüsse wurde Herrn Geheimrat Michel für seine

Vom Geldmarkt. Die austergewöhnlliche Geldflüssigkert yuu, ,ruvx, .vuv An der Berliner Börse ist Geld mit 2 Proz. mw darunter angebot eit worden. Der Bedarf halt sich jedoch fortgesetzt in sehr engen Grenzen. Die Preußische Zentral- genofsenschaftsLasse offeriert Geld bis Ende März mit 2 Pro-. D-er Privatdiskont hält sich am Berliner Platz fortgesetzt aus

schieden darauf bestehen, daß die Schulden abgezogen lver- den und nur daS wirkliche Vermögen herangezogen wird.

Herr Feistmann-Offenbach beantragte, daß als Maximalgrenze die Steuer vom Kapitalvermögen den Be­trag von 1 pro Mille nicht übersteigen dürse.

Herr Ministerialrat Becker bemerkte, daß der Abzug der Schulden theoretisch sehr richtig sei, aber damit werde man bei den gesetzgebenden Faktoren keine Gegenliebe finden, weil die Schulden beim Grundbesitz und Gewerbe nicht in 'Slbzug kämen. Es entspreche auch nicht der Billig-

Kandel und SerKeyr.£oU»u>in|d)aft.

Gelsenkirchener B e r gw e r k s g e s e l l s cb a ft. Wie der Telegraph mitteilt, fjat der Aufsichtsrat der Gesellschaft be-

fort in Hast genommen, während der Frau gelang, zu flüchten.

Stürme. Dem in der Provinz Sachsen mederge- gangenen außergewöhnlich schweren Schneesturm sind sieben Personen zum Opfer gefallen. Im Harz wurden ganze Distrikte vom Wirbelsturme sortrasiert. 'Auch im südlichen Thüringen und nördlichen Franken hat der Orkan an Gebäuden und Wäldern großen Schaden angerichtet. In Sonnefeld (Sachfen-Coburg) wurde der Güterschuppen des Bahnhofs weggejegt.

* Die Ausstattung der künftigen deutschen Kronprinzessin ist größtenteils bereits hergestellt und wie Eingeweihte zu berichten wissen, sehr kostbar und geschmack­voll ausgefallen. Viele Stücke davon sind im Auslande, namentlich in Paris, gearbeitet und auch eine irische Spitzen­fabrik ist zur Zeit noch mit der Erledigung eines bedeutenden Auftrages beschäftigt. Drei Hauptstädte, Berlin, Paris und London wetteifern in der Herstellung der Toiletten, von denen mehr als ein Dutzend vollenden sind, vom einfachen Haus­kleide bis zur elegantesten Cour-Robe. An einigen Höfen, z. B. am bayrischen, ist e§ üblich, den Trousseau der Prin­zessinnen kurz vor ihrer Hochzeit auszustellen und dem Pub­likum die Besichtigung zu gestatten, doch ist leider dieser sehr hübsche Brauch weder in Meklenburg noch in Preußen Tradition. Dagegen ist, wie bestimmt verlautet, eine öffent­liche Ausstellung der Geschenke, die dem Kronprinzen darge­bracht worden sein werden, nach der Vermählung geplant.

* Eine köstliche Verwechselung passierte in einer niederbayerischen Ortschaft bei Markt Waldkirchen. Ein Bauer brachte fernen jüngsten Sprößling zur Taufe.Das Kind ist aber groß," meinte der Pfarrer. Da staunte auch der Bauer, kratzte sich hinter dem Ohr und sagte:O sacra! Iätzt hob i d'n Jährling dawischt!"

Die Unschuld vom Lande. DerA. Hbg. Ztg.» wird aus ihrem Leserkreise geschrieben: Frau Meyer hatte so manche bittere Erfahrung mit ihren Dienstboten gemacht; ihre Freude war daher groß, als ihr ein nach jeder Richtung hin zuverlässiges und sauberes Mädchen direkt vom Lande empfohlen wurde, dem die Unerträglichkeiten der städtischen Kultur noch nicht anhasteten. Anneliese stellte sich pünktlich ein, machte einen außerordentlich guten Eindruck und als erstes servierte sie am nächsten Morgen den Kaffee tadellos. Wer beschreibt aber die Bestürzung der ob ihrer neuen sauberen Holden überglücklichen Hausfrau, als die ländliche Unschuld am Nachmittag die Kaffeetassen in ganz demselben Zustande hineinbringt, iuic sie sie am Morgen hinausgetragen hat. Aber Anneliese!" sagt die Hausfrau außer sich vor Auf­regung,Sie wollen doch nicht, daß wir au§ diesen schmutzigen Tassen trinken sollen?" Anneliese sieht sie ganz erstaunt an und erwidert hieraus treuherzig:Awers Madam! hebt jo eers hünt morgen selwer toletztdorut ! lappt."

* Goethe und der Straßendamm. Aus der Weimar. Ztg." sei folgender neue Goethe-Vers aus Flrm Athen, für Gießener Verhältnisse passend, abgedruckr:

lieber alle Straßen läuft Schlamm Von Pflaster auf Fußweg und Damm Auch nicht ein Hauch.

Leis quietschend versinket der Schuh. Warte nur, balde

Versinkst auch Du.

daß Besteuerung nicht nach dem gemeinen Wert des ge­samten Vermögens, sondern auf Grund des Ertragsweries nach einem Kataster ftfalge. Herr Ministerialrat Becker

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vubrrngcu. . v. . . .

Adg. Bebel (Soz.) wendet ftd gegen biejemgen Redner der Rechten, die hier wiederum wie 1899 bei der Zuchthausvorlage so leidensckaftliw einen Schutz der Arbeitswilligen forderten. Tat­sächlich uieu solche besondere Schutzbestimmungen nicl)t nötig. Ausständige, die sich an Arbeitswilligen vergriffen, sei es ouci) rau in geringfügiger Weise, würden fefam jetzt hart bestraft. Sei ein Schutz nötig, so sei dies ein solcher von Streikenden ^gen die Arbeitswilligen, die sich vieles gegen die Ausständigen erlauben zu dürfen glaubten. Redner polemisiert weiter gegen den Reichskanzler und den Minister Möller und beleuchtet auch nochmals die Ursache des Streiks. Die Arbeiterfiihrer hätten nicht gehetzt, sondern seit 1897 unablässig vom Streik abgeraten. Die Regierung habe nichts getan. Die kaiserlichen Erlasse von 1890 seien von den Ministern mit Füßen getreten worden. (Prä­sident Graf Ballestrem ruft den Redner wegen dieser Aeußerung zur Ordnung.) Seien doch selbst auch im fiskalischen Saarrevier den Arbeitern alle Grundrechte: Vereinsfreiheit, Versammlungs-

2 Proent.

Markte.

Gießen, 4. Febr. Marktbericht. Auf heutigem Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfd. 0,80O.bO Mk^ Hühnereier 1 St. 89 Vfg. 2 Stck. 1500 Psg., Gänfeeier 0000 Pfg., Enteneier 70 Pfg«, ^a>e pr. Stck. 68 Pf., Siä)cmnttc 3 Stck. 56 Pfg. Erbsen pr.Liter 21 Blg«, Linserrpr. Liter 32 Psg., Taubenpr. Paar0,80 0,90All., Hühner pi.^u 1,001,60 Alk., Hähne pr. Stück 0,801,80 Alk., Enten pr. öUia 1,80-2,20 Alk., Gänse vr. Pfd. 55-65 Pfg., Ochsensteisch pr. Pnmd 7080 Pfg., Kuh-und Rindfleisch pr. Pfund 6268 Psg., Schweine«> fleisch pr. Pfund 60-72 Pfg., Sck)wemefteisch, gesatzen, pr. P unv 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 7074 Pfg., pammelfteifch pr. Pfund 50-74 Pfg. 5iartosfeln pr. 100 Ra. 6,00^-6,50^., Zwiebeln pr. Ztr 8,00-10,00 Ml., Milch per Liter 18 Pjg., Aepfel.perZentner 0 bis 0 Mk., in Körben 00-00 Pfg. Russe 100 St. 00-00 Pfg. ! Zivetjchen per Zentner 0.00- 0.00 tiJif. Birnen per Zentner 6 bis I 0.00 Alk. Weißkraut 0.100.15. Alarktzeit 8-^2Zchr.

Man verlange ausdrücklich die Originalmarke Dr. Hommels Haematogen und lasse sich Nachahmungen nicht autreden. i)T/t

«Teilen die Unternehmer hebt. So hat derVorwärts" in einem Artikel viele lügenhafte Behauptungen über meine Pcrsoii auf- «rufgcstellt. Gerade jetzt, wo die bürgerlichen Parteien so viel Svml^kbie für die Streikenden zeigen, ist eine derartige Haltung jdvvpelt iniangebracht. Du-.- jetzige Verhalten der streikenden Ar beiter verdient durchaus Anerkennung. Ich kann aber nicht zu Heben, daß die Bemerkung des Grasen Posadowskl) richtig ist, daß überhaupt keine Aueic!n.eitungcn vorgekommen intb; nacl; MW tcinnig, die mir gemacht sind, sind in der Tat viele Angriffe gegen Arbeitswillige erfolgt. Ich meine: wir sollen uns nicht ver­wirren lassen, sondern streng an t>cni Rechtsstandpnnkt feistli-alten. "Wir hoffen, diiß es der Regieruna gelingen wird, in kürzester 'Frist den Frieden herbei^uführen. (Bestall.)T

Staatssekretär Graf Posadowskl) stellt noch gegenüber' einer Aeußerung des Vorredners fest, er habe hier eine Reihe Aktenstücke, denen zufolge zwar verschiedentlich Anzeigen erfolgt 1'eieu ivegen Belästigung Arbeitswilliger durch Streikende, über iüe Umorjuchung liabe ergeben, daß diese Angaben nicht wahr- heitsgemätz waren. Die Regierung roerde stets für Aufrechterhaltung der Ordmmg eintreten, aber so lange, wie es der Fall ist, die Masse der Streikenden sich ruhig und besonnen verhält, solange sti es besser, ein Einschreiten der Exekutive zu vermeiden und die Ruhe und Ordnung durck die Organe der Arbeiter selbst auf-

feit. , . ,

Herr Geheimrat Michel hält es für ein sprachliches Unding, daß Schulden als Vermögen angesehen werden, könnten. Er müsse entschieden darauf bestehen, daß die Schulden beim Kapitalvermögen in Abzug kommen.

Herr Kommerzienrat Baruch-Wornks hält es für am richtigsten, wenn es bei der seitherigen Kapitalrentensteuer mit Sck)uldenabzug verbliebe.

Nachdem noch Herr Kommerzienrat Heichelheim- Gießen für den Abzug der Schulden eingetreten, wurde der Antrag Mainz und der von Offenbach mit der Maximal­grenze einstimmig angenommen.

Herr Wolf-Alzey wimschte, daß die Eisenbahnen nicht von der Einkommensteuer befreit würden. Herr Ministerial­rat Becker wies nach, daß der Ertrag der Einkommensteuer der Eisenbahn nur sehr minimal sei. Im ganzen Lande, bei 356 Gemeinden, habe diese Steuer für die Eisenbahn im vorletzten Jahre nur 6269 Mk. betragen, das falle nicht ins Gewicht. Die städtischen Straßenbahnen zahlten auch keine Einkommensteuer, es verbleibe ja die Grundsteuer.

Bei Artikel 35 beantragte Mainz die Grenze zur Be- freiung von Einkommensteuer nicht auf 900, sondern auf uOO Mk. festzusetzen. Der Antrag wurde mit 5 gegen 2 Stimmen angenommen. Nach einigen unwesentlichen De­batten war damit die Beratung des Kommunalsteuergesetzes beendet. Die Beschlüsse sollen der Regierung und den Ständekammern mitgeteilt werden.

lieber die Schif sahrtsabgaben aus den n a t ür lich e n W as s e r st r a ß e n berichtete Herr Geheim­en Eltern mit wtun^. ^uu,^ujcu, . rat Miche lundwird er der Volksversammlung des deut-1

weiheit, Wahlfreiheü, Preßfreiheit genommen von staatlichen Be scheu Handelstags, der am lo. und 16. Februar m Berlin tagt, mehrere Resolutionen Vorschlägen, die sich entichieden Staatssekretär Graf Posadowsky fiih-rt aus, daß, wenn gegen die Abgabe richten. Der Handelskammertag ist ein-! allen Resolutionen, die im Reichstage während seiner amtlichen ^mmig damit einverstanden.

Tätigkeit vorgelegt wurden, Folge gegeben worden wäre, die Einzel- ^crr Tr ier- Tarmgadt fragt bei dieser Gelegenheit stamm ganz hinter den Reichstag Zurückgetreten sein würden und Qn mie cid) öie Regierung zu der Abgabefreiheit stelle, gleichsam zu P^vinzialverwaltungen herab gesunken waren. Preutzeu ' £lerr H-hmmrat Braun erwiderte, daß die Regierung gb&ÄÄT I it" baBie

ab6[im tob Ulb bCTn tmu6t,d,eTie »TeÄX to^rtiner ^nbeßlammer, ' Nach ^weiterer Debatte werden die Resolutionen Auer undgerichtlicher Zwangsvergleich außerhalb d^s Konkurses" Gorheru angenommen.^ ist pie Versammlung einverstanden.

Morgen 1 Uhr: Toleranzantrag des Zentrums. Schluß 7vJ yu ben jetzt veröffentlichten Ha n de l§ vertrügen sprach Herr Syndikus Schloß mache r-Offenbach. Er würde,

Aelftfifier ^linde^Llimmertaa wenn er dem Reichstag angehöre, gegen die Annahme der-

Ke^jlyer Kanoe.sllammerrag. felben stimmen. Es fei für die Industrie weniger geschehen,

»ch y-ch«- Wünsche anläßlich seines 25jährigen Präsidenten-Jubiläums wirte würden nach 1- Zähren wieder froh sein, wenn sie der hiesigen Handelskammer besten Tank aus. Wegen der zollfrei beziehen dürften, freudigen Erergnisse, die vorgestern das Herrscherhaus ge- Herr Kommerzienrat Koch-Gießen kann nicht begreifen,

feiert, wolle er namens des Handelskcunmertages tele- im Bundesrat die süddeutschen Regierungen zu Gunsten

graphisch dem Großherzogpaar die ehrerbietigsten y^-arier für die Handelsverträge emgetreten seien,

wünsche übermitteln. Aus den Großherzog wurde ein drei- £cn; Kommerzienrat Baruch-Worms sand, daß die «faches Hoch ausgebracht, der ^eSierung Vorredner zu schwach sehen, wir hätten früher auch

erschienen dw Herren Geheimrat Braun, hie '-tl- LiqrQuöUc gehabt und feien dabei nicht verhungert. Herr nt1^§ »«be ine Scramng beS Gesetzentwurfs betr. die Schloßmacher erwiderte, daß ein Land w>e Deutfchlanb, Gemeindeumlagen eingetreten. Herr Geheimrat das sorlgefetzt Getreide hmzukausen müße, zu Grunde gehen

Michel meinte, daß in dem neuen Entwurf zahlreichen müsse. Herr Kommerzienrat Koch erblickt in den t)ot)cn Zn-1 B crü cksia) tigimg "der "du rch den' Ärdeiterausstand ge-

Wünschen des letzten Hcmdelskammertages entsprochen wor-I dustriezöllen große Gefahr, fic werden die Gewerbebetriebe Lage nur 10 statt 11 Pro. Dividende zu o er teilen,

den, doch sei es bedcnllich, daß bei der Kapitalsteuer die herunterdrücken und zum Schaden der Landwirtschaft die jyie in AuSsiast genommen worden war und auch im vergangenen Schulden nicht in Abzug gebracht werden sollten. fnllj£rQitigc Fabrikbevolkerung vermindern. Der Lorsitzendc UZalu bezahlt wurde. Tabes fmi?> bi^ ----- ... -'rann die Ansicht des Herrn Schlohmacher nicht billigen, weil

damit ein Zollkrieg hervorgcrusen wurde, der ungeheuer ^n dieser Depesche so überrascht, daß sie ganz plötzlich

schaden werde. Man nüiffc schließlich doch in den sehr sauren mit üyctr Aufwärtsbewegung der Kvhlenaktien mnehielt. tioch Apfel beißen, n>a§ auch der Reichstag ^6^) tue. 6m. W MÄK

wütig wurde den größten Befurchtungeti Ausdruck verliehen. - anderen Kohlenwerte, die anfangs sehr test emsetzten.

Wegen Bevorzugung der landwirtschaftlichen Genoßen- gtngen um iii/2 Proz. zurück. Diese Haltung mutz umiomehr schäften durch die Gesetzgebung und der Landwirte durch die ausiallen, da cs doch jedenfalls vom Amssichtsrat der Geyen- Proviantämter würbe ausgesprochen, daß diese Ungleichheit auf hören wüffe. Zukunft zu sorgen. .

Zu den Arbeiterreyen zur Besichtigung der ständigen Deuts cy e Reichsbank. Ter neuefte Reichsbcmkausweis «'x k f- u k -vr i Ausstellung für Arbeiterwohlfahrt m Ehurlottenburg sprach zeigte trotz des flüssigen Geldstandes der in dem überaus niedrigen

erklärte, daß em solches Verfahren das schlechteste Steuer- ' E« st»ipn dort nickt allem Üllaschmen Privatdistont Zeinen Ausdruck fmdet, eme klemc Anspannung,

system sei und das ganze Gesetz auf den Kopf stelle. Mit perr Geheimrat Braun. Es snm dort nerbliche Abnahme haben die Giroeinnahmen erfahren. Sie allen gegen die Stimme von Worms wurde dieser Antrag mit den neuesten Unsallverhutungsvorrichtungen zu sehen, fon- -in0 uni 94 ö Mul. Mk. (i. V. 36 4 Mikl. Mk.) zurückgegangen ab g e le yn t. Herr K o ch-Neu-Zseuburg versteht nicht, datz dern auch Wohlfahrtsemrichtungen mr weitesten Sinne für ^ar zum ^erhoblickien Teil mstlge der Zuruckziehung von Aerzte und Anwälte keine Gewerbesteuern zahlen sollen, die Arbeiter ausgestellt. So die Bekampsung der Bolts-

Der^ Rechtsanwalt halte sich ^Hilfen, mie jeder andere krankheit, der Tuberkulose, und des ^^Qrfen ^lfo^Ol9enll^fe§. anf278 929 000 in bcr S8orrood) heälV<

Gewerbetreibende auch. Herr Schloßmacher bemerkte. Sündige Ausstellungen feien jetzt auch in Frankfurt und Vorn Geldmarkt. Die außergewöhnlliche Geldslüssigkeit daß die Handelskammer Offenbach nicht aus dem Stand- Karlsruhe eingerichtet, und empfehle es sich, auch eine solche ltodj wie vor an. " "" " "

punkte des Vorredners stehe, dann könnten alle freie Be- . Verbindung mit derJnvaliditätsversicherung ein-' ' -

rufe, Künstler und Schriftsteller, mit demselben Rechte zur " Gewerbesteu« herangezogm werben So lang« ber «rzt und letzteren Vorschlag

Rechtsanwalt nur seinen Beruf ausube, könne er nicht be- ycrL .. < <nl;

steuert werden. Etwas anderes sei es bei den Sanatorien, einverstanden, die Industriellen wurden em derartige^ Unter- hier liege ein Gewerbebetrieb vor und fielen diese unter die nehmen gern mit Mitteln unterstützen, west eine wtcye -fUv- Steuer. Herr Kommerzienrat Baruch-Worms steht auf stellung nicht einigen, sondern der gesamten Arbeiterschaft zu demselben Standpunkt, 5zerr Stahl-Friedberg ebenfalls, gute käme, und von allen besichtigt werden könne. Herr Mit 6 gegen 1 Stimme wurde die Fassung der Regierungs- Geheimrat Braun begrüßte die Worte des Vorredners. Vorlage angenommen. Der Artikel 9 sprick)t sich gegen die ^^r Kommerzienrat Koch-Gießen steht der Sache sehr wohl- Wzngsfüh^keit der-^ll>en bnm B-tnebsk^t°l aus Herr gegenüber, er könne di- stand,g- Ausstellung in Hessen

W auT ^ctn Standpunkt, baß bie ^sürworten seien wir doch sonst auch Docbtlblid). -

-Schulden abzuzreheu |eren. Dagegen sprachen sich dre oqurrooiun, jucn / ' Cff(inh\x hpn p:fnnh,

Herren Geheimrat Michel, Kommerzienrat Melchers, Nachdem noch Konunerzienrat Stroh-Off ch Schloßmacher und Schmäht aus, dafür die Handels- Punkt des Herrn Doerr warm begrüßt und die Handels­kammer Friedberg. Der Antrag wurde gegen die Stim-1 kammern Friedberg und Alainz sich dafür aussprachen, stnd men von Darmstadt und Friedberg abgelehnt. 5 " 103

Fröhlich-Worms beantragte, daß beim Betriebskapital bei der Versteuerung der Ertrag berücksichtigt werde. Der 7_||e ___ z

Kntrag würbe gegen Worms unb Friedberg abgelehnt. Leitung der Dank der Versammlung ausgesprochen.!

Antrag Lssenbach, dnyber Artikel 1t> nach dem Eiug-urg: Ein Essen im Gutcnberakasino bildete am Nachnuttag

,Gememdeu, auf welche die Städteordnung Anwenüung , r11 ö

findet", wurde mit 4 gegen 3 Stimmen eingeschaltet:und I

solche mit starker industrieller Entwicklung". Bei Artikel------...

18, der besagt, daß die im Besitze der §kirchen befindlichen DcrmtlCPtS*«

Klöster steuerfrei sind, wünschte Herr Schmahl, datz alle * Messina, 3. Febr. Ein furchtbares Verbrechen Klöster besteuert werden. ist hier ausgedeckt worden. Junge Leute sanden auf einem

Der Ä^ret 19 handelt vom Kapitalvermögen und dem ^stlcgenen Acker das Skelett eines jungen Mannes, welcher ' Äm »tmWn taZffpe lan9cc 3«it »erschwundm tft Be. der nun cingcleiteten ä rftert bott nui Grund- unb Gew:rbest:ucrn orhoben wer- Unteriuchung hat der Vater nach kurzem Verhör cmgcstanben, oen Gea-n das Prinzip der Kapitalsteuern habe die Sxin« l'etnen Sohn vor 14 Jahren unter Mutschuld ferner Frau delSiammer Mainr nielstI cinznwendcu, sie müsse aber ent-slebendig begraben zu haben. Der Man» wurde so-