Ausgabe 
1.3.1905 Erstes Blatt
 
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Grenze

Teäephonischer Kursbericht

- AnL

Tendenz : ruhig.

136.00

52.10

46 40

Reichsanleibe do. Konflols do . .

Hpsaen Oberhesson

<W/u 3 V s </,<>/;. 3O./n 1*/9o/o

40/ haben Rente 41 ,96 Portugieser 0/ Portugiesen. .

1 % C. Türken Türkenlose . .

Alis HWM unö Laod.

(Sieben, den 1. März 1905.

Ein Schwindler und Dieb. In letzter Zeit wurden bei der Kriminalpolizei mehrere Anzeigen gegen einen

4°/0 0riech. Monopol

4'/, 96 äussere Argentiner

. 3610 . 9610 . 146 50 . 116.90 . 213 80 . 193 60 . 143 90 . 160.00 . 164 10 . 140.70 . 17 90 . 19100 . 259.00 . 247.00 . 211.60

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Vo^anSstchtliche Witterung in Hessen für Donnerstag, den 2. März 1905: Meist trüb, windig, Temperatur wenig ver­ändert, Niederfchläae (meist Schnee).

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

105 60

68.30

68.60

Handel und ynkrljr. UMswittschasl.

Rheinische .Hypothekenbank in Mannheim. Der soeben erschienene Geschäftsbericht für 1904 betont, daß das Ge­schäftsjahr 1904 günstig verl-aufen ist und bei reichlichen Rück­lagen wiederum eine Dividend? von 9 Proz. ausgeschüttet werden kann. Das volleinbezahlte Aktienkapital d'r Bank beträgt 18 000 000 Mk. Eine Erhöhung desselben (auf 20100 000 Mk.) wird beantragt. Die Gesamtreserven der Bank erreichen bei Ge­nehmigung b"r Gewinnverteilungsvorschläge eine Höhe von 9 842 492.65 Mk. oder mehr als 54 Prozent des jetzigen Aktien­kapitals.

Märkte.

ke. Frankfurt a. M., 1. März. cOriq.-Telear. desGieß. Anz.") Schweinemarkt. Zum Verkauf standen 1855 Schweine. Schweine: 1. Qualität 64 65 Pfg., Lebendgewicht 51-00 Pfg., 2. Qual. 63-00 Pfg., Lebendgewicht 50-00 Pfg., 3. Qualität 5658 Pfg., Lebendgewicht 0000 Pfg. Geschäft gedrückt, Ueberftand bedeutend.

KiscnLal)rl-A»ikupg.

Berlin, 28. Febr. In der Budgetkommission des Abge­ordnetenhauses teilte Minister Budde mit, daß grundsätzlich für den Fall eines Streikes für 6 Wochen Kohlen in V 0 r - r a t gehalten werden. Auf eine Anfrage wurde von der Negierung mitgeteilt, der Hamburger Vahnbau koste im Ganzen 64 Millionen Mark, von denen Hamburg 20 Millionen be­zahle. Das Projekt einer Ueberbrückung des K a i s e r W i l Helm- Kanals sei über die ersten Anfänge nicht hinaus: es werde auch eine Tnnnelliernng erwogen: die Sache k^ste sehr viel. Der Sommersahrplan weise eine reiche Anzahl von Zugverbesser- nnaen auf. Die Kommission bewilligte u. a. für das Ver­kehrs- undBau-Museum, das im ehemaligen Hamburger Bahnhofsgebäude zu Berlin nnterzubringen ist, eine erste Rate von 400 000 Mark.

?0/ Mexikaner 41/9% Chinespn Electric. Set ackert Xordd Lloyd . . Xrcditaktien Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatebahn Lombardei; . . Gotthard bahn . . Laurahütte . . . Bochum .... Harn^ner Staatsschatzscheine

u: des Kreises Wetzlar befördert.

x. 91 Itcnftabt, 28. Febr. Unsere Gemeindejagd

überall ..., .

wurden von Krofdorf bis Wißmar und von da über die

Aufsehen, da sie nicht weniger als 11 Bären mit sich führten. Der Troß von Weibern und Kindern wurde in Wagen nach- aefahren. Da den Fremdlingen bei ihrer Durchreise das Betteln strengstens untersagt war, hatte man natürlich an eh in den Dörfern für ihre Verpflegung zu sorgen. Sie

wurde vor kurzem auf weitere 6 Jahre für 1200 Mk. ver­steigert. Gin hiesiger Einwohner Seh. erhielt den Zuschlag, der auch vom Gemeinderat genehmigt wurde. Der seitherige Pächter, ein Herr P. aus Frankfurt, erhob hiergegen beim Kreisausschuß Beschwerde mit der Begründung, das Höchst­gebot sei von ihm ausgegangen. Er wurde jedoch abgewiesen, da die größte Anzahl der Zeugen erklärte, das Gebot sei von der Stelle des Versteigerungslokals erfolgt, wo sich Sch. befand, und da sich auf die Frage des die Verweigerung leitenden Bürgermeisters, wer das Gebot getan habe, nur Sch. gemeldet hatte.

Darmstadt, 28. Febr. Als Vertreter Sr. K. Hob. des Groß Herzogs hat an der gestrigen Einweihungs­feier des Domes in Berlin der Großh. Oberkammer­herr Volprccbt Riedesel Frhr. zu Eisenbach teil­genommen. Das Großh. Hess. Oberkonsistorium war, wie dieD. 91 * hört, bei den Einweihungsfeierlichkeiten durch Oberkonsistorialpräsidenten D. Buchner vertreten.

Mainz, 28. Febr. Nachdem die Stadtverordneten- Versammlung erst in ihrer letzten Sitzung für den Ankauf der Nordwestfront des Festungsgeländes 330000 Mk. bewilligt bat, ist ihr jetzt eine weitere Forderung von 265 000 Mk. zur Bestreitung der Kosten für die Planirung dieses Geländes zugeaangen.

** Kleine M i t t e i l u n 0 e ir aus S) elfen und den N a cb b a r st a a t e u. An dem fertig gestellten Umbau des Hotels Augusta Viktoria in Bad - Nauheim war am Montag ein junger Hausburfcbe damit beschäftigt, die Stockwerke zu reinigen. Er benutzte dabei eine Leiter, die plötzlich brach, wodurch der Alaun in die Tie'e stürzte. Man trug ibn tot vom Platz. Mit dem Neubau eines Amtsgerichtsgebäudes in Laubach toll im Frühjahr begonnen werden. Der wegen der Ermordung der Telegraphistin Joiesia Haas in Aschaffenburg in Haft genommene Metzger Benno Umhö'er wurde wieder auf freien Fuß gefetzt. Gastwirt Ulrich in Friedberg verkaufte fein Gast' bans ^Ggmbrinus" am Bahnhof an Bierbranereibesiher Windecker für 62 700 Mk.

ausgefordert werden soll, zu den Kosten für den Ne::bau des Opernhauses beizutragen.

St- Ingbert, 1. März. Der gestrige Nackttscbnellzug Hont- bnrg-Saarbrücken ist bei der Einfahrt in den hiesigen Bahnhof entgleist. Die Maschine, Packwagen und 2 Personenwagen sind ans dem Gelesie gesprungen. Der Verkehr ist bis. heute abend ge­sperrt. Ter Materialschaden ist bedeutend, Personen sind nicht verletzt. , , ,c , _

Bebra, 1. März. Eine junge, s^n. gekleidete Dame, die von mi6"'ärts zugereist war. erschost sich auf dem mes> gen T^ieddoje. Fhre Persönlichkeit ist iwch nicht ermitMt.

Breslau, 1. März. K a r l Hauptmann, der B^'del Gerhart Hauptmanns, hat ein neues Drama, das im schlesi- sch-n Gebirge spielt und den Titel:Di e Austrerbung führt, vollendet. Dns Werk wird im Lobe-Theater hier zur Aus­führung gelangen. _ ,,

Florenz, 1. März. Tie Affäre dm: Gräfin M on trg- nofo ist in eine neue, vermutlich entscheidende Phase getreten. Ter italienische Rcchtsanwack Graf Mattar 0 li wurde durch telegraphische Ordre des Königs von Sachsen u a ch Dresden berufen. Er kam dort bereits an und konferierte sofort mit den Ministern. Nach längerer erschöpfender Unterredung mit dem Fustizminister wurde er vom Könige empfangen. Seme Vor­schläge wurden vom Hofe angenommen. Nun wird noch Dache- ual. der Genfer Anwalt der Gräfin, in Dresden erwartet.

Belgrad, 28. Febr. Blättern zufolge forderte der zur Degradation verurteilte Leutnant Drudarewrtsch den Kriegsmini st er, weil dieser drei Offiziere, die mit Dru- darewitsch verkehrten, bestrafte.

Die Vorgänge in Nuffland.

Paris, 1. März. DieHumauitö" veröffentlicht einen Aufrnf des Priesters Gapon an die Petersburger Arbeiter sowie einen offenen Brief an de n Z ar en , der wie folgt lautet:An Nikolaus R 0 man 0 ff, früheren Zar en und jetzigen Mörder des russischen Ka i s erre r che . Bon Vertrauen in Dich als Vater Deines Volkes kam ick zu Dir friedlichen Schrittes in Begleitung der Kinder Deines Volkes. Ett mußtest es wissen und Du wichstest es. Trotzdem ist das Blut Der Arbeiter, ihrer Frauen und Kinder geflossen. Dieses Bmt wird Dich in Zukunft für immer von Deinem Volke trennen Niemals wird das moralische Band zwischen Dir und den: Volke wieder zusammengeknüvft werden. Den anschwellenden Volksstrom wirst Tu nicht' eindämmen können, weder durch halbe Manregem noch tnirch Versprechen der Einberufung einer Volksvert^tung. ^vnamitbomben des Volksai'fstandes erwarten Dich und Trine Familie als Mörder des Volkes. Ich fche cs und es wird o^fchehen. Es werden vielleicht Ströme von Blut ssießcm ^urch Dich wird vielleicht Nustland ins Verderben gestürzt. Versuche mich zu verstehen und laß es Dir gesagt sein Verzichte so schnell als möglich mit Deiner ganzen Familie aur den rup.scheu Dhron und fliehe vor dem Gericht des russischen Volkes. Greb deinem Lande den Frieden, den Du den übrigen Völkern angeboteu haft. (Der Mann scheint irrsinnig geworden zu fein.)

Moskau, 28. Febr. Der Stadtrat beschloß, sich an dm Senat zu wenden wegen der administrativen Aufhebung des Be­schlusses der Stadtverwaltung vom 12. Dezember, tu dem eine Staatsreform gefordert wird.

Neueste Meldungen.

R. B. Darmstadt, 1. März. (Eigener Trahtbe.richt.) Frt der s in eit en Kammer wurde heute wiederum 4 Stunden lang über lokale E i f en b a hn wüns che verhandelt und dennoch nicht die Beratung über das Eisenbah-nkapitel zu Ende gebracht. Es sprachen etwa 25 Redner, und um iA2 Uhr mußte der Präsident konstatieren, daß noch eine lange Reihe weiterer Redner sich zum Wort gemeldet hätten. Aus der Debatte ist bemerkenswert die Erklärung des Finanzministers Dr. Gnauth, daß gegen die Errichtung einer Linie Alsfeld-Romrod nach Groß- fefbiT seitens der Nemernn-g keine Bedenken beständen, wenn die Gemeinden die Z nsgarantie übernelMcn würden. Bezüglich des Projektes her neuen Wettertalbahn von Nauheim nach Grie­del bemerkte der Minister, daß die Regierung gegen das Projekt keine Einwendungen erheben würde, sondern sowohl die Kon- zefsiomerung wie die staatliche Unterstützung genehmigen würde. Er spreche die Hoffnung aus, daß die Verhandlungen dar­über bald zum Abschluß und auch eine Verständigung zwpck)en Friedberg und Bad-Nauheim über die Anlegung einer, elek­trischen Bahn zustande kommen und daß weiter eine ge­meinschaftliche Regelung über die Einführung der neuen Wetter­talbalm in Vad-Na"^sin stattfind^u werde.

Berlin, 1. März. Die Billetsieuer, deren Ein­führung in der gestrigen Stcidtverordneten-Verfammlung be­schlossen wurde, soll, soweit die königl. Theater in Betracht kommen, zum Gegenstand einer Kompensation gemacht werden. In Theaterkreisen will man wissen, daß die Stadt

unbekannten Logisschwindler erhoben. Auch hatte der Betrüger in einem Falle beim Verschwinden aus dem Logis einen neuen Anzug, eine silberne Uhrkette und Kleidungsstücke mit­genommen. Gestern wurde der Täter in der Person deS 30 Jahre alten, schon vielfach vorbestraften Tienstknechts Emmrich Schäfer au§ Groß-Erda ermittelt und ver­haftet. Sckäfer war Ende November v. Is. erst aus dem Zuchthaus entlasten worden; man hatte ihm Stellung auf einem Hofgut in Ostenheim verschafft, allein am 15. v. Mts., nachdem er dort erst einen Diebstahl ausgeführt, verschwand er, um sein verbrecherisches Treiben in Gießen fortzusetzen.

Münzzeichen. Der in der vorigen Nummer an­geführte Grund, Iubiläumsmünzen würden immer auf der­selben Münzstätte geprägt und brauchten daher kein Münz­zeichen, ist, so meint einer unserer Leser, nicht richtig. Denn die Münzen anläßlich des 50jährigen Jubiläums des Groß- herzogs von Baden seien in Karlsruhe geschlagen und trügen auch fein Münzzeichen. Die letzthin geprägte Denkmünze auf den Tod des Königs von Sachsen trägt wieder das sächsische Münzzeichen E. Die Altenburger Jubiläums-Fünf-Markstücke tragen das Berliner Münzzeicheu A rc. Der Grund des fehlenden Münzzeichens kann nur der Mangel an Naum fein, der auf unseren ReichsjubiläumZ- oder »Gedenkmünzen oft sehr beschränkt ist, da nur die Aversseite die be­treffenden Ereignisse angeben, Verzierungen 2c. tragen darf im Gegensatz zu früher, und die Rückseite wenigstens aller in Verkehr gelangenden Reichsmünzen immer dieselbe ist. In den Bestimmungen heißt es auch nur, daß die Münzen das Munzzeichen haben sollen.

w. Atzbach, 28. Febr. Am Sonntag traf eine große Gesellschaft von Zigeunern unter Gendarrneriebeglestung in Dutenhofen ein, um über die hessische Grenze befördert zu werden. Allein die hessische Gendarmerie mag wohl vorher von der reisenden Horde Kenntnis erhalten haben, und so wurde ihnen der Uebertritt nach Hessen verwehrt, lieber Sonntag mußte man daher die braunen Gesellen in Duten­hofen dulden, und am Montag wurden sie teils über Kinzen­bach, teils über Dorlar nach Krofdorf befördert, wo auf dem Bürgermeisteramt weitere Bestimmungen über ihre Reise ge­troffen werden sollten. Ucberatt machten die Zigeuner viel

* Kleine Tageschr 0 nik. Auf der Wiese bei Nennen- bach in der Eifel fand ein Arbeiter den Rumpf einer Frauens­person ohne Kopf mit abgehauenen Gliedern. Wahrscheinlich liegt ein Lustmord vor. Der Staatscmwast setzte auf die Entdeckung des Täfr^ eine hmt 1000 Mark ans. e

Kirck lilü Nachrichten.

Evanaelische Gemeinde.

Dounerstaa, den 2. Marz, abends 8 Uhr, im Matthäus- saale, Kirchslraße 9: Bibelstunde. (Psalm 145).

Pfarrer D. Schlaffer.

AusustoRegim-nt att.Kbörtc, rmd,d«mn Mr Kavallerie vmHt toirrbc. Ruf Beranlassuiia der fiotletm Friedrich Uchad es aum, dal! der Maier Edmar d M in zl o c .nach mner D-rabMeMMg da? Amt als Vorstand dar Hoidaltimg tbter Tochter, der l tut zelsin Adolf zu Schanmburg-L ipve, m $oirn UB«- nahm, das er mehrer? Fahre runc hatte, brs er ms Guin^ , deren Erörtmma nicht hierher gehört, davon rmutt-tat. t. Annahme dieser Stell,mg war ,dm der Adel ^rliehen mord , der icftt. mit seinem Tode, wieder erlischt, da er ans em^r U) mit Cditl, Pomeroh Stone lcme Linder «"terlam.

Paris. 28. F-br. (S'ammei.) AlEgnrur konstatiert dast der Gesundl'e i ts znst and im den t ichen Serie b cs, -r sei als in, französischen. d>Mace (Rep.) weck d - E r - Höhung des effektiven B-st-ndeS de3 b u11 wen -deereS hin und sagt, in den von T'nitlcR(mtb rmnMtetilen Bro »inzen ständen drei Nrmeclorps: er xsy^t die Aufki-bm «O der deutschen Infanterie, Lavalker,e. Artillerie und den «vczia, truvnen gestellt werden. Senter dunen teei Stn«1gtätfe weitere acht ober zehn mit ganz bedeuten, er . Srftänbc Auf Seiten der französischen Arniec, feett b,e cfftTt Cat j3c anM beträchtlich geringer. Im Falle cmcr.I'/Sserklarung würdm die Trvisionen in Nmtci, licherlich Msinchtet oder -um gtuctM- gezwnngen werden. Tie Tmtschen Kten fottge et)t MtieBt, ihre militärischen Verhältnisse mit da« ' <ric

LS imSösischenZere di F^n Bestände der Kvm- Dagnicn allmählich von 17a auf 140,130 unb im guni 1JU4 sogar auf 90 Marrn hcrabgcgangen feien. Es wäre frnnloS, einer 9?ation au Tmppenzahl glcichkommcn zu wölb n, die '0 Nstlwncn Eiumolmcr Ehr ha. als Frankreich, aber für eine ausreichende Stäck d^r Truppen zur Deckung der Grenze müsse gesorgt werden. . -l:?

" Las prcutzijche Abgcorductenhaus

hAmitTirrfi1 am Dienstaa die O st Markenzulagen. B'Otz 'Titel ^Elementarschulwestn" begründet Abg. Tr. Rewolt (fk.s seinen ' Antrag betreffend Einführung einer einheitlichen fferienordnuug. Ministerialdirektor Tr. Schwa r zko V t f führt aus. daß der Minister sich nicht hat entschlichen sonnen, eine Bereinhritlichung der Ferien herbeizufuhren. Im Fntcreis- bei Volksschule und der Volkchehuler lckMine es aber bedenttlch. Me jetzigen Ferien noch um 14 Tage zu verlängern. Abg. Gra, Kanib lk.) schließt sich dem Anträge des Abg. ft Sxctoo t an und spricht den Wunsch aus. das O st er f e st gesetzlich aus den ersten Sonntag im Avri l festzufetzen. Abg. W e I l st e in fQtr) führ» aus. daß dem Bedürfnis nach konfessionellen Schulen in Frankfurt nickst genügend Rechnung getragen werde. Abg. S-unfe (fr Bpt entgegnet, daß seit Jahrzehnten die Simultan- Wllle in Frankfurt dem BedürmiS der Bevölkerung entspreche. 2er Antrag Rewoll wird abaesilmt.

. 102 50 . 91.70 . 102.50 . 91.80 . 100.60 . 99.70 4% Oesterr. Go'drente . 102 40 4l ß96 Oestorr. Pilberrente 101.15 496 Unerar. Doldrcnto . . 100 20

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen

Ganeuftraße 2 (fBürgermeiftereigebäube) Zimmer Nr. 14.

Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwtfchen '2lrbettqebem und Arbeitnehmern lArbeitcrn jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu oenmttehL

An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bti 6 Uhr geöffnet.

Cs können eingestellt werden: BVa

1 landwirtschaftlicher Knecht, 1 Gärtner für Privatarbeit, 1 Wagner, 1 Wagenlackierer, 1 Schreiner, 1 Bäcker, 2 Glaser, 1 jünqerer Hausburfche, lu Dienstmädchen, 3 Lauffrauen, 1 Koch tu, 1 Laufmädchen, 1 Bureauqehilfe.

Es suchen Arbeit:

1 Svenqler, 1 Lackierer, 1 Putzfrau, 1 Glafer, 1 Kaufmann, 1 Verkäuferin, 1 Hausburfche, 1 Kutscher, 1 Fabrb.irfche, 1 Kellner (hier oder auswärts), 1 Diener, Kassier oder Portier, 1 Kinder- sräulein oder Stütze Der Hattsfrau, 2 Kauffrauen, 1 Bureaugehilfe.

Frei». M'jdje Keiemkhr.

Montag den 13. März, abends 8'/. Uhr, bei Kamerad Dreher tm ,,Man"

Haupt Versammlung

3 Tagesordnnng: 1. Jahresbericht. 2. Neckmungs' '21 m ® «blaye inro 1904/06 und Entlastnna des Rechners.

3. Perleilmna der Dienftabzeichen für 5, 10, 15, 20 und 25jahriqe Dienstzeit. 4. Feier des 50jähriaeil StiirmtaSsefteS. 5. Etwaiqe Anträqe. 6. Verschiedenes. vl/3 Dienstanzng.

NB. Anträqe nebst Vearündunq sind spätestens 8 Taqe vor der Versammlung bet dem 1. Hauptmann schriftlich einzureichen.

siolwerfftitzerung

der Stadt Giesten.

Msntaa den 6. März 1905, vormittaas 91, Uhr beqinnenb, werden im Distrikt Hangelstcin versteiaert:

309 Fichtenstanaenm. 19.22 Fm.,

277 Rm. Buchen-Scheitholz,

26 Eichen-

101 Buchen-Knüppel,

18 Eichen

2 Fichten-

52 Buchen-Stockholz,

18 Eichen-

4 Fichten-

6060 Wellen Buchen-Reisig,

1120 Eichet:-

50 Aspen-

50 u Kiefern-

100 , Lärchen-

Die Zusammenkunft ist am Hanaelsteiner Steinbruch. Bl's

Gießett, den 24. Februar 1905.

Großh. Büraermeisterei Gießen.

F. V.: Eurfchmann.

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Donnerstag, 2. März 1905, nachmittags 3 Uhr, wird auf hiesiqem Ortsqericht die vor demNamendes Earl Schleen- becker u. Ehefrau, qeb. Marrs, in Krofdorf stehende Parzelle der Gemarkrinfl Gießen.

Flur 5 ' Nr. 140,8 300 qm Hofraite auf der Weißerde auf den obersten Riecrelpfad, identisch mit Ebelstraße 3, össerrtlich meistbietend freiwrlliq versteiqert und kann bei annehmbaren Gebot der Zuschlag sofort erfolgen. Bw/t

Gietzerr, 20. Februar 1905. Großh. Ortsgericht Gießen.

_________Gros._________

Tie

UMichemM vom 22. und 23. Febrrrar sind genehmigt. Die Absirhrscheirre fönnen vom 1. März an von Frei- herrlicher Rentei zu Londorf be- xoaen werderr. Ueberweisurrg des Holzes am selben Tage.

Londorf, 28. Febrrrar 1905. Freih. Oberförsterei Raberrau.

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PH. Bauer II., Bienenzüchter, Bahnhofstraße 57.

Der Borstand.

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