erkannt.
«HkriAissaal
für die neuen Anweisungen wird erfolgen.
etil
expedition im Jahre 1905 das Schiff „F r a m" benutzen! zu dürfen, in Erfahrung, dab Kapitän Otto Sverbruv den Wunsch ausg^''>rochen Hecke, in diesem TVaflc der sckstisssuhrer zu nÄden. Ter kommandierende Admiral qedenkt^einen Derickst über die Angelegenheit einrureicken und dabei Sver^ruv oder einen anderen erfahrenen norivegiischen Kapitän als Schifsssührer vorznfchlagen. Ferner fall zur Bedingung gemacht werden, da,j eine norwegisch? Autorität den Plan für die Expedition auiUcUt I und daß der norw-egisch^n Universität auf ieden Fall die wissen- schaftlichen Resultate der Expedition teilweise zur Verfügung gestellt werden. Tas Kriegsdepartement überwies die Angelegenheit dem Kultusministerium, nach» dessen Aeußerung ersteres seine Abmachung treffen wird.
Paris, 29. ^epl. Ter internationale Kongreß der Literaten-und Künstler-Vereinigung beendigte gestern seine Beratungen betreffend den Schutz des geistigen Eigentums in den verschiedenen Staaten. Ter Kongreß beschloß, seine nächste Sitzung in Belgien abzuhalten, entweder in Brüssel obre in Lüttich. — Mehrere Professoren der Pariser
Würzburg, 29. Sept. Bankier Michael V o r n - berg er wurde'von den Geschworenen nach fast zweistündiger Beratung wegen secks Pergcb"n aeaen das Tepotaesetz und eines Vergehens des einfachen Bankerottes, unt"r Ausschluß mildernder Umstände, vom Schwurgericht scbuldig gesprochen und zu einem Fabre neun Monaten Gefängnis verurteilt. Trer Monate dw Unt'-rlu^ungähast w'rden auf die Strafe auaerechnet.
In einem kühlen Grunde
da saß ich neulich und trank von bem köstlichen Neuen. Aber am Morgen war ich stockheiser, denn ick hatte mir eine gebörwe Eikal- tuna zugezogeu. Mein Freniid Georg riet mir sofort eme Schacbicl Fay's Sodcuer-Mmeralvastillen zit kaufen und zu lutschen. Gesagt, gelaii und mit andern Morgen war id) wieder ganz m der Reibe und konnte nochmal beit Neuen probieren. Für 8,> Pig. die Schachtel in allen Apotheken, Drogerien nnb Mineralwasserband- lungen zu haben. hv *•
und zwei Aerzte. aus der Provin-, s a-hillm begeben sich am 10. Oktober nach London, d'e Organisation der Spitäler und Kliniken kennen tu -[Pr^ (. n Ein großes Bankett wird von den englischen Aerzten zu Mren ihrer französisch?» Kollern arrangiert werden.
** Feuerschiff m i t drahtloier Telegraphie. Nie uns mitqeteilt wird. hat die Regi'rung von Argentinien ein -euprWii mit drahtloser Telegraphie narli dem -syslem Braun- -i-mens ausgerüstet und einen suuieutelegraphiichen Verkehr dem Reaii ruugsgebaude und Buenos-Aires und dem " Santiago (60 5kilometer über Land) her-
mrschen ... ., Narine-Arsenal in R
th. Gießen, 30. Sept.
Gestern verhandelte das Scbwurgericl t gegen den ivieder- bolt vorbestraften Arbeiter Leo F r ö hl ich von Hnnzell wegen NotZiickstvereins, begannen an einer 58sahrigen <jrau, out, i cm Bönstedter Vos. Die Verhandlung geschah unter Ausschlutz der Oeffentlichkeit. Dr Gericlstshof verurteilte ihn zu 1 ^ayr u n d G M o n ö t c Zuchthaus und > labngen Ehrverluir.
— Die kongostaatliche Regierung hat nunmehr ein Automobilwagen - Modell nngenommen welche« tn Zukunft im Ronnoftemt zur Beförderung von Lasten benutzt werden wird. Der Zweck ist. die Beförderung der Lasten durch Nnacborrne soweit wie möglich abzuschaffen. Da« an- genommene Modell wiegt zirka 1000 Kilo und kann nut Leichtigkeit Warenmengen selbst ans den schwierigsten Wegen sortschaffen mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometer m ber Sülnde. Jeder Wagen würde 40 eingeborene ~_nfttrnqct Hetzen. Der König hat die Kosten des Studiums für dieses Modell auS seiner Privatschatulle bestritten. .
in den Finger gebissen hat. Von einem Raube, es handelt sich um 80 Psg.. will der Angeklagte überhaupt nichts wellen. Ter Angeklagte Fuchs erklärt, er sei am Tage der Tat, von der er überhaupt nichts mehr to-issen will, in Friedberg mit Kloß m einer Wirtschaft zusammeiigetzroffen: er sc: danach außerhalb der Stadt in einen Ehansseegrahen gestürzt, liegen^ geblieben in j eingcksMafen. Klöß bade ihn später durch derbe fchlage auf din I Rücken munter gemachst: was nachher gelschibm sei, oavonwllse er nichts mehr. Vor dem Untersuchungsrichter bat Fuchs em Geständnis abgelegt und Beknndnngcn gemacht, welckie sich vollkommen mit dem Inhalt der Anklage, decken., Tres wurde ihm vovgeha-lten, worauf er sagte, alles M. so, tme er gesagt habe, der' Inl>alt der Anklage sei rickstig .Hierauf erklärte Rechtsanwalt Leun, der Verteidiger der beiden Angeklagten, das der Angeklagte Fi.cksö ihm vor der Verhandlung bestimmt. ,gesach lnibe, er wisse von den Vorfällen am dickend des 1. Mm n cht das geringste inehr. Wenn er in der Viwmitersnchung Angaben gemacht habe, welche das. Gegenteil ausdruckteu und welcheUm nnb seinen CVcnojicn Kloß belasten, so sei die ss o zu er ll 're> , daß er diese Beknudniigen nur in der Annahme gemacht habe, es sei so, weil die Zeugen es so sagten Nachdem nun bei Angeklagte Fuchs heute in der .Hauptverhaudlung Kin angebliches Geständnis ivi-b-rHt bade, fühle er der Verteidiger sich ge- drunmni, zu erkoren, daß er beide Angeklagte ni 3) t ti er* teidiaen könne. Rechtsanwalt Leun bemerkt, daß er fest davon überzeugt sei, daß der Fall sich, so ruaetragen habe, ton der Angeklagte Klöß ilm darstellt: er bitte, für fvu^ einen and deren Verteidiger zu bestellen und eventuell die Verhaudlung zu vertagen Hierauf toird durch Gerichtsbeschluß die Verhandlung auf I eine halbe Stunde verta g t. .
Gegen Vs12 Uhr wird in bte ^ack>? wieder nagetreten am Verteidigertrschc erjrf'cint außer Rechtsanwalt ^fu.iRechtKanwalt Kaufmann und erklärt, dak er ver.ucheu wolle, durch Studium der Akten bis 4 Uhr nachmittags sich in der Doch.' zu mwrmieren. er bemerkt, das, er inzwilschen mit dem srngeklagten FuW konferiert habe und dost bin er ihm gegenüber eben,all? behauptet habe, er iriife von dem ganzen Vorfall "'^tS. er habe vor dem Untersuchungsrichter nur alles zugegeben, wrrl die^laüungs- zeugen es sagten, und Werl er annehme, es werde wohl so sein.
I wie" diese die Vorfälle darslellten. Nnffen aber könne er nMs, denn er sei an dem Wend der Tat total betrunken gewesen Tie Verhandlung wird darauf bis nachnnttags 4 Uhr "nsgeseht.
Ter Vousihenhe erklärt, da st sich Rechtsanwalts Kaufmann bereit erklärt l,abe, die Verteidigung bra Fuch» »u übernehmen. Ter als Zeuge vernommene Bergmann Heinrich Magel von r.or- Mm beh.nbd, dach er am 1. Mai nachmittags in yrredberg gewesen sei und mit seinem Verwandten Leopold Eitgel ebenen ICCTwn i i angetreten habe, (kugel habe lernen ünf-
Soiiutog abend 8 Uhr: Versammlung nnb Bibelbesprechung iin Konfirmandenfaale der Iobannesknche.
Ter Konfirmaiideniinterricht für die Lilkas- und die F o b a n n e § a e m e i n b e beginnt ain Niontag dein 10. Oktober, und wird an jedem Montag wid Donnerstag nachmittag, lnr die Knaben von 3-4 Uhr, für die Mädchen von 4 j-o /. Uhr, ge- ^"^ Tie Annieldungen der Konfirnianden der Lukas g e m e i n b e itnb der Militä r g eineinde werden Montag den 3., Dienstag den 4. und Mittwoch den 5. Oktober, von 11-1 Uhr und von 3—6 Uhr in dem Konfirmandenfaal der Lukasgcmemde, Liebig» straße 56, ^rbetein Konfirmandenuntcrrichts findet
Sonntag den 9. Oktober im Anschluß an den Abcndgottesdien t statt. Die Eltern und Angehörigen der Konfirmanden werden nebst der Gemeinde eingeladen. w *
Die Anmeldung der Konfirmgnden aus der Zohannes- a e m e i n d e wolle man vornehmen am nächsten Montag, Mittwoch und Freitag im FohanneSpsarrhans an der Südanläge
Tie feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Iohanneßgemeinde findet statt am Sonntag dem 9. Oktober im ^tm'chlnß an den panvtgottesdienst. c
Die Eltern und Angehörigen der Konfirmanden werden hierzu nebst der Gemeinde noch besonders eingeladen.
3ür Die Anmeldung zur Konfirmation für sämtliche Gemeinde« habe« wir besondere Rormntare drucken lassen, die"vir bei de» 2ch»I»teuer» in Empfang zu nehme» und zur Anmeldung mitznbringen bitten.
| Zonntag den 9. Oktober beginnen die Abendgottesdieuste, und zwar um 5 Uhr.
Katholische Gemeinde.
Aotksbienff.
Samstag, den 1. Oktober 1904.
Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.
61/, „ ist Rosenkranz-Andacht mit Segen. Sonntag, den 2. Oktober 1904.
19. Sonntag ii a ch Pfingsten.
Rosenkranzfcst.
Vormittags von 6Uhr an: Gelegenheit zur Herl. Beicht.
I uni 7 Uhr: Die erste heil. Meffe, vor und tn derselben
* Austeilung der heil. Kommunion.
um 8 Uhr: Tie zweite heilige Meße, um 9 7, Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 5*/, Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz- Andacht mit Segen.
Ali den Werktagen ist täglich deS Abends um 67, Uhr Rosen- kranz-Andacht mit Segen.
Donnerstag nni 7 Uhr: ^egensinesn^ _
Herr Dr. med. B. in H.
mit Obermeyer's Herba-Seife vorzügliche Heilerfolge. Obermeyer's Herba-Seife z. h. in all. Apoth., Trog, und Pars. Stück 60 V'a. und 1 Mk.s_£j2
Schwurgtricht.
th. Gießen, 29. Sevt.
Gestern abend ging eine Schwurgerick'tsverhgndlnng zu Ende, welche in mehr tote einer Beziehung während der Verhandlung interessante Momente gezeitigt bot. Atigeklagt des gcmctnmm verübten Straßenraubes und der gememsamcu Körperverletzung waren der 37 Jahre alte, 2ch.tal vorbestraste Mltedyt Georg Kloß vor Harbach und der 16mal vorbettraste, zwei! Jahre iüngere Backsteinmacher Heinrich Fuchs von ^auter, zule 't in ber Gegend bei Friedberg beschäftigt. Tie Verhandlung begann | am Dienstag norm. 9 Uhr. Aus dem, was Kläst, welcher itark stottert, vvrbrochte, ging hervor, daß er bestritt, die -pat begangen zu haben: nickt er will den Ucberfall, um bett es sich handelt, sondern er selbst will am Albend des 1. Mat auf der ^tragc Mischen Friedberg und Tvrheim, in der^Rähe von ^rtedberg von dem Bergmann Magel zuerit angegriffen worden icnt und sich gewehrt haben. Er behauptet, daß er mit dem Manne gerungen habe und daß dieser ihm, als sie beide auf der Erde sich balgten,
in welchem sie um Beiträge zur Errichtung eines' Denkmals für Frnsen ersuchen. o
Cbristiania, 28. Sept. Tie „Aftenvosten" meldet: ^.as norwegft'che Kriegsdepartement brachte bei der Behandlung ceS
Aus Studt und Land.
(Sieben. 30. September.
•• HandfertigkeitSunterricht. Wie alljährlich, so werden auch in diesem Jahre wieder Kurse für Hand, fertigkeiisunterricht abgehalten. Zu den Papparbetten und der Kerbschnitzerei wird diesmal daS M o d e l l i e ren tn treten. Letzteres ist dem Zeichenunterricht nahe verwandt und eigentlich unerlässlich wie dieser, denn c5 erweiteit bie < ar- stellung in der Ebene zur körperlichen und ermöglicht dadurch eine vollkommen klare Auffassung des Räumlichen, die man erst erhält, wenn man die Gegenstände m allen ihren Teilen und nach allen Dimensionen hin wiederzugeben gelernt hat DaS Modellieren würde sich auch für Schüler höherer Lehranstalten besonder? eignen, zumal der Unterricht an den freien Nachmittagen des WmterhalbiahreS abgehalten wird. Anmeldungen zu den Kursen werden SamStag, den 1. Oktober, nachmittags 3 Uhr, in dem Unterrichtslokalr (Handwerkerschule am Asterweg) entgegengenommen.
" - Eine seltsame Notiz über den Gottevdienst ,n Gießen vor 90 Jahren sinden wir zufällig tn ber Nr. 11 vom 18. März bc5 Jahres 181d des .G'eser An- zeigungS-BlättchenS', der Großmutter des Gießener Anzeiger!,.
Handel und Verkehr. Dolkswittschafl. " Die Miffion Gi oltttis in H o m b n r g v. d. bat die gesamte politifclie Welt in mehr oder minder große Erregung versetzt. Man konnte stch die Ursache des Besuches nicht erklären, schloß auf Friedensvermittelung und »nmicheS andere. Die boch- wichtige Angelegenheit gehörte ganz aus chließlich m den volitllchen Teil, wenn nicht das ,B. T." aus talieuischer Quelle eme Seb. bcnina de? Ziveckes der Reise erhalten hatte, die zwar Mich Nicht wahrscheinlicher Hingt, al? die nnb«en, aber an d-eser "Ne e^ wähnt werden muft. Nach dem Bericht deo 't"l'eml»en «ewal, s manne? sei gegenwärtig KiolittiS größte Torge: die Koiwertieni g der Rente und die Verstaatlichung der Eisenbahnem Dw er icr sei wegen der großen Witter.,ng. die der Krieg nui dem all m- eben Finainmarkt heroorgerufen hat, vorerst mcyl ourci)zui ) •
A lders verhalte es sich mit der PersiaMtichmm der italienischen
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-t.ui für die Verstaatlichung notwendigen Aulebens zu 'übernehmen Giolitti bat schon vor Jahren 75 Mill. >Nre stallen sche Schatzbonds in Deutschland untergebracht.
q m öibernt a - Ka in p f. Wie der Telegraph nutzte,, hat die Dresdener Bank einen Zweifelerfolg gegen die Hibernm zu verzeichnen^ indem dos Amtsgericht Herne den Anträgen der Bank statlaeaeben hat. Tie von der Htbermaverwalkung, abgelelmtcn <)TnfrÄ<ip der Bank kommen nun doch auf die Tagesordnung der nächsten Generalversammlung und es ist dann zweifelhaft, das; die Rerstaatlichung wiederum gbgelehnt wird; ferner wird dw Kapitals" erbö nng abgelebnt und es werden die Vertreter der Regierung in den'Auisichtsrat gewählt. Damit wäre der Regierung der Weg, «nenn auch nicht in" ursprünglich gehegtem Sinne, geebnet, voraus- aesetzt, daß der Landtag ihr Vorgehen in Betreff der Erwerbung der Aktien billigt, was noch einigermaßen fraglich erscheint. Nebrigcns hat auch die Berliner Handelsgesellschaft Beschwerde gegen die Verfügung des Handelsrichters in der Hiberniaangelegen- I bett erhoben.
Neue S cd a tz g n w e i su n g c n. Die Neichsbank bat die I Beträge der neuen 9lnweisungen nach dem früheren Qnotenvere l bältiiis an die Konsortialen zugewiesen. Eine besondere Kilrsnotiz
d M a in z, 28. Sept. T?r 26 'Jahre alte Taglöhner Georg Jakob Bicgi aus Worms ist vor d-m Schwurgericht des , Totschlags augellagt. Am Abend des 2h. Mm, nacu dem - Dbsclstiß der Wormser Pfivgstmesse, gingen eme Anzahl ,
steiler in die auf dem Marttnsplatz aclegene Wirtschaft von Friedrich Scharf. Tie Schausteller begaben sich in ein Nebenzimmer, um unter sich zu sein. Kurze Zeit^daranf kam der Ang?schuldigte in Begleitung cin^. lletochsen o r g e s in das Wirtslokal und bestellte sich Wasserto^nn. Blotzlick erklärte er, er wolle auch in das Nebenzimmer zu den Schaustellern. Trotze dem der Wirt fick" alle Mühe gab, ihn davon abzuhalten, drang er dock bei den Schaustellern ein. T-ie letzteren hatten aistangS gegen die Antocsenhei^ des Viegi nichts cinzmvendmi, als er aber anfing, sich unanständig zu benehmen, em?n. Vierkrilg aut I .den Boden warf und eine Scheibe zertrümmerte, tourbe er aus dem Nebenzimmer binausgebrackst. T-abei beteiligte ,lch m erster I Linie u. a. der 29jährige Schausteller .Heinrich Blaser aus Lützel-.Koblenz. Draußen gab der Raufbold einen ^ckmß ab, ber indessen in die Wand des Wirlszimmers schlug. Unterwegs schoß B. Nock einmal, und in die Eiige getrieben, schoß er zum dritten- male, und Bläser stürzte schwer getrosseu zu Boden - Ein weiterer Schuß traf niemand. Hieraus toarsen sich die übrigen Schausteller auf den Angeklagten und entwafmeten ifrn. Ter Verl-tzte starb nach einigen Stunden. Viegi ist em wiederholt vorbestrafter und in Worms als Raufbold bekannter und gefürchteter Mensch. Er wurde des Totschlags und der Bedrolning für schuldig erklärt und zu 10 Jahren einen Monat | U ° ft r c up a^/Ä.^Sept. Ein nicht gerade alltäglicher P r e ß- beleidiqüngs-Prozeß fand vor dem hiefigen Sckws engericht statt Im Frühjahr hatte der Tenorist Albert Ritters-
__ () a ii § hier ein Konzert veranstaltet und seine Leistungen wäre I
Universität, drei Aerztc und Chirurgen der Pariser Spitäler uom ^Generalanzeiger" günstig b e s pro d) en worden, wegen t “ sowie eine Anzahl Heil- diese Rezension wandte sich im „Oeffemlickseii Anzeiger E Ol er
lach London, um bort (cutnant a. T. Krieger, der in seiner Kritik bdr SmhE oe.
" ‘ „Generalanzeigers" dnrchblicken ließ, der R e ze ns e n t des .Gene
ralanzeigers" sei bestochen worden. Tas hatte eine sehr schatte Erwiderung diese? Blattes zur Folge, ans die dann Be e'bigiMgS- klage Kriegers und Widerklage des Redakteurs Frhrn. v. uge he'tm (hübet in Marburgs folgte. Letzterer wurde vom Schöffengericht 7ii -10 Mk. Geldstrafe und zwei Dritteln der Kosten, hneger in io Mk. und einem Drittel ber Kosten verurteilt.
Oldenburg, 28. Sept. Ter Redakteur ^-chtoennert vom „Residenzboten" tonnr vom Landgericht ivegen Veleidig- u n g des Staatsanwalts Reihebieter zu einem -Ui o n a t Gefängnis verurteilt.
Kiriii rich" cn.
Cvangclische Gemeinde.
18. Sonntaa na ch T rittitatts, b c n 2. Oktober: 6ottfibienn.
3n der Stadttirche.
Vormittags 9</2 Uhr: Pfarrer S ch w ab e.
Vormittags 11 Uhr: Kindcrkirche für die Marknsgememde.
Pfarrer S ch w a h e.
Ter Konfiiinandemmterricht für die Matthäus- und für die Marknsgemeinde beginnt Montag den 10. Oktober, «nd wird seben egtontag und Donnerstag, für die Knaben von 3 bis 4 Uhr, mr die Mädchen von 4^/« bis 574 Uhr gehalten werden. Die Anmeldungen dazu werden, für die Vlatthäusgemeinde im Piarrlsause Kirchstr. 1, für die Markusgemeinde in der Wohnung des Pfarrers Neuen- Bäue 27 NI, Mittwoch den 5. und Donnerstag den 6. Oktober, sedesmal vormittags von 11 bis 1 Uhr und nachmittags von 3 bis 6 Uhr, entgegengenommen werden.
Tie feierliche Eröffnung des Konfirinandenunterrichts, zu der besonders die Eltern und Angehörigen der Kinder eingeladen werden, findet Sonntag den 9. Oktober, und zwar für die Matthäiisgemeinde im Anschluß an den Haiwtgottesd'enst, für die Markusgemeinde \m Anschluß an den Abendgottesdienst statt.
In der Iohanncskirche.
Vormittags 9^ Uhr: Pfarrer Euler.
B.irmittags 11 Uhr: Kmdergottesdienst für die Lllkasgememde.
Pfarrer Eule r.
Wir lesen da:
Nachricht. „
Um an den bevorstehenden Festtagen nicht, w ie g e w ohn-
l i ch, durch u n a n st ä n d i g e s B e tr a g e n wa l) r en do es. w ^cimtom augetreten habe. Engel nabe innen runi-1 Gottesdienstes gestört zu werden, so ^innne ch an das bci sjch gehabt. Unterwegs sei plötzlich em Mann
vom Kirchen- und Schulratbe nn Jahr ^13, ani 26. Ii li ei aHcne * ^ege ersck.irnen, dem er „Guten ?kbend' geboten habe.
Teeret, und füge die Versicherung hmzu. dav ich, ohne Rucrncy zuerst gedankt, dann aber plötzlich gerufen: „Geld
der Person, auf gerechte Bestrafimg des^^"beftorenden ^nngen c ^eben'.", und gleichzeitig habe er kurz hintereinander
werde. V e t 0 x r „ rrebrere wnckttge Schläge über den Kopf mtt einem schweren
Kleine Mitteilungen aus Dessen und d en wei^. a(?T hn(>e' Gegner gepackt, und nun sei es zu
Nachbarstaaten. In Alsheim, Rhemh., beging am I Balgerei gekommen, toofrei Bfugc
27. d M. Lehrer Karl Marx, der Nestor der israelitischen haben will „Heinrich hilf. auk^-m'Vlan
Lehrvr Heffevs. feinen 80. Geburtstag. Sei einem SeftmaDIe ™. i m “Ä&'wÄ
wurden ihm viele Ehrungen dargebracht. "®me Qc^crn 'm \ bütte darauf ihn, den Zeugen, beraubt, und der andere hätte Main bei Frankfurt gelandete Leiche ist alS die desl^^t && iu crfticTen ^11^. In seiner Not lci er dann aus Schreinermeisters Peter Horn aus Erbach i. Odw. er» §;st vcrrani'n. drei Manner anzurusen, worauf die «l^gc tannt worben. Horn erlitt °m Montag im Wartesaale bes la^^geeitt seien^ ^orf^m kin:n b:r Angellagten Frankfurter Hauptbahnhofes durch einen Sturz eme klaffe I von twMwm er nn jenem Menb mit
Stirnwunde. Man brachte ihn, als geistig nicht normal, m Stock einen Hieb im Gesicht ertyatten hat, dock wcitz er die Irrenanstalt. Kiirz nach seiner Entlasiiinq muß er den ^au, daß es bericnige war. der hftizukam, als er Herveieitte, Tod im Main gesucht haben. — Im Krei e WormS ist d,e hem Nagel zu helfen. Ter Zeuge hat sofort feinen fWlföngcn ?chw"nepest'°7saebrochen. Le ersorberlichen sanitäre.. ÄÄÄÄ«
Maßregeln sind ergriffen worden. — Einem in den zwanziger I Crt ^Qt t>cr Balgerei zugesehen, er habe aber, weil eS Jahren stehenden Mädchen wurde in einer Wulsehaft der dunkel war, Einzelheiten nickst w ah nie hmen können, ^ater Mlbelerga«- zu Frankfurt von Lwe. "nb'kannte.t j.m^nk
Erbrechen und einer liefen Bewußtlosigkeit befallen wurde. ^n uicksts melw vorgeftmden. ^ithporf> Da bie Annahme einer Vergiftung nahe lag. würbe bas ten tsie Gefäxvorenen die Frage. ob
Mädchen ins Heiliggeisthospital gebracht. In dcr W.rsichaft Ve^üchs hier,., in Jdealkonkurrenz
wurde ein Fläschchen mit braunem Inhalt, vermutlich Salz-1 » ÄörWnlcfclino sckuldig seien, verneinten weiter im Falle säure, vorgefunden. — Der Lokomotivführer Adam Wilzbachl ^^ das Vorliegoii mildernder Umstände, die sie dem unge- slürzte in Nauheim von der Lokomotive des Schnellzugs Nagten Fnck's aber zubilligtcn. q
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das Krankenhaus Bad-Nauhem'.. I n„t \ Jahr 6 Monaten Gefängnis. Klöß crlliclt die bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre, Fuchs auf 3 Jahre ab-


