Ausgabe 
30.8.1904 Zweites Blatt
 
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Wochenbericht über Futtermittel.

trotz der bisherigen Höhe noch weiter steigen.

Erdnußkuchen und Erdnußmehl

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Daudet und Verkehr. Volkswirtschaft.

ZurHibernia-Ver staatlich un g. Zu der Frage, was die preußische Regierung jetzt zu tun gedenkt, erfährt

nach in einen Brunnen, der versiegt war, um die Ur- ache zu erforschen. Keiner von ihnen kehrte zurück; ie fanden alle drei den Tod durch das Einatmen gif­tiger Gase.

* Tätlicher Unfall eines Marineoffiziers. Bei Ableistung einer Hebung als Leutnant d. R. zur See verschwand vor einigen Tagen in Cuxhaven der Fabrikant Neumerkel aus Gera. Nach eifrigen Nachforschungen von fetten der Militärbehörden ist jetzt der Leichnam des Unglücklichen im Hasen von Cuxhaven gelandet worden. Es scheint, daß der Offizier in der Dunkelheit einem Unfall zum Opfer gefallen ist. Neumerkel ist auch schriftstellerisch heroor- getreten; am Geraer fürstlichen Theater kam ein Einakter von ihm zur Aufführung. Ein größeres historisches Schauspiel von Neumerkel ist als Buch erschienen. Vor ein paar Jahren war die hochgeachtete alte Firma Neunterkel infolge des Leipziger Bankkraches in Konkurs geraten.

Malzkeime .......

Haferhülsenmehl (gemahlene Haferschalen) .

Reisfuttermehl 2428 % Fett und Protein in

egaler Packung

Reisfuttermehl ohne Gehaltsgarantie .

Reiskleie (gemahlene Reishülsen)

Weizenkleie .

Roggenkleie

Gerstenkleie

Erdnußkleie (gemahlene Erdnußschalen)

Die Preise verstehen sich per 50 Kilo brutto Ouai-Waggoy, Hamburg.

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Nnivcrfitals-Aachrrchten.

Der Senior der theologischen Fakullät an der Mar- b u r g e r Universität, Professor der Dogmatik, Dr. theol. phil. et. jur, Herr m a n n feiert heute (30. August) das 25 jährige Jubiläum als ordentlicher Professor m Marburg. Ter ausgezeichnete Theologe steht im 57. Lebensjahre.

vermischte».

Heidelberg, 29. August. Gestern abend erstachen zwei von der Kirchweihe in Wiebelingen heimkehrende Italiener einen verheirateten 38jährigen Mann namenS Joh. Peter Simmer von Wiebelingen. Die Täter sind verhaftet.

* München, 29. Aug. Rittmeister Freiherr v. Horn, der kürzlich vom Kriegsgericht zu mehreren Jahren Zuchthaus verurteilt worden ist, hat auf Berufung verzichtet.

Budapest, 29. Aug. Bei einer Sachsenversammlung tn Neustadt vergiftete sich ein Teil der Gäste, etwa 120 Personen, an genoßener Mehlspeise. Man glaubt, daß die Vanille verdorben war. Gegen den Kronstädter Zuckerbäcker, der die Mehlspeise lieferte, wurde eine Unter­suchung eingeleitet.

* Moskau, 29. Aug. Die drei Söhne des Geist­lichen Goretowski, von denen der eine Ingenieur, der zweite Student, der dritte Gymnasiast war, stiegen der Reihe

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Entwurf für eine Regelung des Submissfivnswesens vor, der ebenfalls zur Annahme gelangte.

Staatssekretär Graf PosadowAky beschäftigt sich zurzeit angelegentlich mit der Handelsvertrags- frage, und der preußische Hundelsminister Möller sieht sich durch den Verlauf der Hiberniu-Affäre in die Notwendigkeit versetzt, der Ausarbeitung eines Gesetzes über die Syndikate näherF-utreten, um dem Staat Einfluß auf das Kohlensyndikat zu verschaffen. Beide Herren lehnten daher, infolge dieser Obliegenheiten, wie wir gestern berichteten, es ab, auf dem Jnnungstage zu erscheinen. Gleichwohl erregte das Fernbleiben der beiden Regierungsvertreter unter den Versammelten Verdruß, und es läßt sich voraussehen, daß im Parlament wieder einmal Klage geführt werden wird über das geringe Interesse der Regierung für Angelegenheiten des Handwerks. Am Ende wieder mit Hinweisen auf das Gordon-Bennet^ Rennen und die Kieler Woche. Tatsächlich haben ja die Vertreter des Handwerks Grund, einigermaßen unzu- ftieden mit der Regierung zu sein. Die Enquete über die Lage des HandwerD ist erst auf Betreiben des Reichstags in die Wiege geleitet worden. Graf Posadowsky erklärte zu Beginn d. I. im Reichstage, es fehle an Geld für diese Veranstaltung, und er mußte sich daraufhin entgegen­halten lassen, daß es zweckmäßiger gewesen wäre, für diese Enquete und nicht für die Weltausstellung in St. Louise eine Summe zu etatrsierM. Im übrigen aber werden die in Magdeburg versammelten Handwerker darüber schwerlich im Zweifel sein, daß die Regierung chren vorwiegend zün f tleri sch en Standpunkt nicht teilt Das hat besonders Gpaf Posadowsky im Reichstag so nachdrück­lich erklärt, daß er von einer Wiederholung auf dem Haud- werkertag immerhin Abstand nehmen durfte. Die Ent­sendung eines Geheimrats von der sozialpolitischen Ab­teilung der Verwaltung aber wäre der Bedeutung des Handwerkertages angemessen. Daß auch ein solcher nicht zur Stelle war, muß befremden. Einer dieser Herren wäre doch gewiß auf wenige Tage abkömmlich gewesen.

man, daß dieselbe auf diesen Ausgang gefaßt war. Aller Voraussicht nach Wird sie dem'Landtag eine Vorlage unter­breiten, derMfohe der Staat die ihm bei der Dresdener Bank zur Verfügung stehenden Aktienmengen erwerben solle. Stimmt der Landtag zu was unseres Erachtens sehr wahrscheinlich ist so habe die Regierung einen Hauptzweck erreicht; sie habe dann die Macht, die Hibernia- Gesellfchast unter allen Umständen vor dem Aufgehen in irgend eine Kombination jn schützen. Interessant ist noch, daß die Regierung eine Mlärung dahin abgegeben hat, laut welcher sie keinesfalls gewillt ist, ihre Offerte zu erhöhen. Auf die Börse hat die Ablehnung der Verstaat­lichung einstweilen keinen sonderlichen Eindruck gemacht. Es würbe sogar versichert, daß in den letzten Tagen die Dresdener Bank ihre Käufe von Hiberiria-Aktien fortgesetzt habe und auch gestern als Käuferin erschienen jet Die offizielle Notiz von der Frankfurter Börse lautete vom 27. August 264 und vom 29. August 264. Viel diskutiert wurde an der Börse auch die Frage, ob der Register-Richter den Kapitalerhöhungsbeschluß trotz der zahlreichen Pro­teste eingetragen oder ob er das Ergebnis der Anfechtungs­klage abwarten wird. Davon hält man vielfach die weitere Entwicklung der Angelegenheit abhängig. Im übrigen sind nicht allein die Hibernia-Aktieu, sondern auch die übrigen Kohlenwerte zum Teil auf ihrem Standpunkt geblieben und teils tendierten sie nach oben, obwohl speziell bei Hibernia wegen Absatzmangel gestern eine Freischicht ein­gelegt werden mußte und auch sonst die Nachrichten vom Kohlen- wie vom Eisenmarkt fortgesetzt unerfreulich lauten.

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Hamburg, den 27. August 1904.

Die Erweiterung des Ausfuhrverbots auf Gerste, Mais und Hafer in Rumänien übte eine zunehmende Befestigung aus, sodaß das übrige Ausland a tempo die Preise für alle Futterartikel er­höhte. Ganz besonders sind alle Sorten Kuchen gefragt und würde der Absatz im allgemeinen einen größeren Umfang annehmen, wenn die Wasserwege zu Gebote ständen.

Argentinien hat seine Preise für Wei^enkleie auf niedrigere Gebote sogar erhöht und weil gegen früherer Schlüsse hiesiger Fixer noch Deckungsbegehr vorhanden ist, so dürften die Preise

Kerichtssaal.

Prizren, 29. Aug. In dem Prozesse gegen vier Bulgaren, die beschuldigt waren, am 2. Mai in der Kaserne von Goslivar Dynamit gelegt m haben, wurden zwei Angeklagte steigesprochen, die anderen zu 15 Zähren Gefängnis verurteilt. Die Lerurteilten legten Revision ein.

Es ist schwer zu begreifen, daß so viele Mütter ihren Säug­lingen schon im 4.-5. Monat unverdünnte Milch geben, die sie nicht vertragen können, weil die Kuhmilch den doppelten Gehalt an Käsestoff eiithält als die Muttermilch. Erst die richtige Verdünnung der Kuhmilch und der Zusatz von Äufeke's Kiudermehl, welches die grobstockige Gerinnung der Kuhmilch im Plagen des Kindes vermindert, macht die Kuhmilch zu einem geeigneten Nährmittel für Säuglinge. Das Kufeke-Kmdermehl wirkt auch sehr günstig bei solchen Kindern, welche durch unzweckmäßige Ernährung mit unverdünnter Milch Plagen- und Tarmstörungen erlitten haben. ss3%

Die Gemüse sind sehr teuer. Die umsichtige Hausfrau wird deshalb froh fein zu wissen, daß sie bei der Zubereitung berfelben wenigstens die kostspielige Fleischbrühe sparen kann, wenn sie an bereit Stelle kochendes Wasser nimmt und das Gemüse dann beim Anrichten mit einigen Tropfen der altbewährten Maggi's Würze durchzieht.

Baumwollsaatkuchen und Baumwollsaatmehl

Baumwollsaatkuchen und Baumwollsaatmehl

Kokoskuchen- und Palmkuchen- und Rapskuchen- und Leinkuchen- und Maisölkuchen- und Getrocknete Schlempe do. do. do. Treber

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