Verbreitung unzüchtiger Schriften überstürzen sich
holten werden.
wurde. Von den fünf Insassen ertranken drei, die übrigen
fahckSgckellschaft erbaute Dampfer „BaSra* geriet auf einer Fahrt in der Eckernsörder Bucht mit einem Segelboot in Kollision, wobei der Hintere Teil des Bootes zertrümmert
Unglück verschuldet oder vergrößert haben.
• Antwerpen, 29. Aug. Das Feuer in Ooboken
konnten gerettet werden.
• Kopenhagen, 29. Aug. Gegen den Führer deS untergegangenen Dampfers „9?or g e* und gegen die Leitung der Vereinigten Dampfschiffgesellschaft ist heute die gerichtliche Verfolgung eingeleitet worden, damit durch das Urteil deS See- und Handelsgerichts entschieden werde, ob die Genannten durch Vernachlässigung ihrer Pflicht daS
Dcrmifcbtct*
Kiel, 29. Aug. Der hier für eine tückische Schiff
zur Regelung dieser Fragen eintreffen.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und ben | Nachbarstaaten. In Nidda findet die Hauptversammlung! des LandeSgewerbevereinS am 25. September statt. Mit der Versammlung ist eine Ausstellung der gewerblichen UnterrichtSanstalten DberheffenS verbunden. — In Nieder- Ramstadt wollte der Landwirt Wilhelm Geibel abends um 10 Uhr Heu vom Heuboden holen, stürzte ab und brach daS Genick. Er war sofort tot. — In Rödelheim wurden auS einem Hofe heraus zwei Schüffe abgegeben. Die Kugeln drangen dem zweijährigen Kinde deS Arbeiters Peter Hornung, daS von seiner Mutter auf dem Arme vorübergetragen wurde, in den Hinterkopf. Wer die Schüffe abgegeben, konnte bisher nicht ermittelt werden.
Das Leichrnbegängvis des Hey. Aals Arof. Siegel.
Gießen, 30. August.
Unter außerordentlich großer Beteiligung, insbesondere öer Universität, der Spitzen der Behörden, des Offizier ko rps, ferner vieler Leidtragenden von auswärts, früheren Schülern unb Assistenten des Geheimrats Riegel, fand heute vormittag auf dem neuen Friedhöfe dessen Beerdigung statt. Eine Leichenfeier vollzog sich zunächst in der Kapelle. Pfarrer
um zu arbeiten. „ „ , , .....
Die Lücke, die Riegel bintcrWtf. kann fo leimt nicht wieder au.^gefüllt werden. Von seinem arbcibSreidxm und aesegneten Leben ruht er nun aus Als üusteren Ausdruck unserer Tcklnohmc lege td> nn Namen der Universität diesen Kranz hier Nieder.
Ruhe in Fcketen, Franz Riegel.
Pros. Dr. Poppert sprach sodann als Dekan der medizinischen Fakultät. Er gedachte der großen Verdienste deS Verstorbenen um die medizinische Wissenschaft und führte auS, wie dank seiner unermüdlichen erfolgreichen Tätigke:t als Ge- lehtter und Akzt er der Fakultät unserer LaiideSiiniversttät weit über die Kreise iinserer engeren Heiniat hinaus zu Ruf
darf, getrunken wurde.
• Wien, 29. Aug. Vom Admonter Reichstein ist gestern der Beamte Julius Löber onß Wien abgestürzt
vor einem Jähre ihren Mann, den Grafen OSkar Haller, verlaffen hat, seitens der Behörden recherchiert. Die Gräfin soll zurzeit irgendwo unter dem Namen Szereday als Schauspielerin wirken.
* Ajaecio, 29. Aug. Die Waldbrände an der Nordküste Korsikas verursachten einen Schaden von 5 Millionen Francs.
• St. Louis, 29. Aug. Gestern hat die Wettfahrt der lenkbaren Luftschiffe stattgesimden. ES unternahmen nur zwei Konkurrenten den Ausstieg. Wer zuerst in der Nähe Washingtons landet, erhält den ausgesetzten Preis. Der Wind war für die Lilftschiffer ungünstig. Sie verschwanden in östlicher Richtung.
• Blutige Exzesse in Riga. Am 28. dsS. MtS. fanden in der russischen Stadt Riga große Unruhen statt. Eine große Menschenmenge versammelte sich vor dem Gefängnis, aus deren Mitte Schüsse fielen, als die Polizei sie ermahnte, auSeinanderzugehen. Der Gehilfe des Polizei- meisterS, dieser selbst und zwei Polizisten wurden ver- iv n n bet.
* Prinz Heinrich von Preußen hat sich nach den .Münch. N. N/ in daS Goldene Buch der Weltausstellung von St. LouiS eingeschrieben. Die Eintragung in großer, etwas hintenüber fallender Schrift lautet: ,$cr Wille ist die Seele der Tat! Heinrich, Prinz von Preußen, Admiral und Ehef der Marinestation der Ostsee.
Gingesandt.
(Für Form und Inhalt Hier unter bi'»er Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
an fc w seiner früheren Assistenten, umbrnuft von dem freu» ,-rryn Zuruf feiner Schüler sein 25 jälnigkS Jubiläum als Lrdi- itü-3 ter Ludoviriano feiern konnte, und heute sind wir in - wt Trauer versammelt, chm die letzte Ehre -u erweisen. Im . - >*rn l-r-.rer Festtag, -s war ihm noch vergönnt, die Fülle ' -j itm 'N, den sich in einem Leben rastloser Arbeit
Leben^aang und ihre Beziehungen zu Goethe behandelte, die von der Familie pietätvoll gqtiftetc und von eines guten SRnftvrtf xxmb ncfctHiffenc Marmorbüste dem Vorstande: die Büfti- stellt Marianne in ihren jüngeren Jahren dar, und simd allgemeinen Beifall. AlSdanu fand die eigentliche Feier tnr großen Vortragssaale deS Freien Deutschen Hoch- stiftS statt Professor std'inlwld Steig aus Berlin hielt die Festrede über ..Goethe in Bettinens Darstellung". Ter Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Ter Oberbürgermeister Dr AdickeS und der kommandierende O^cnertil' waren auch erschienen. Alle folgten mit gespanntem Interesse den Ausführungen deS Vortragenden, der imtcr Benutzmig eines reichen, bisher nicht bekannten Materials fein Thema behandelte. ök'fnng Goethescher Lieder eröffnete und schloß die Feier, für die die Ninivesenden mit reichem Vorfall lohnten. ~
Frankfurt cu M., 29. Aug. Dem Vernehmen nach hat die heutige internationale Dampfer konseren z zu einer Einigung nicht geführt. Ein Teil der Delegierten reist heute ab; zwischen den Zurückbleibenden finden morgen
alten Kliniken und dem Hospital waren schon länast als uuzu- reichend erkannt wrten, aber noch bedurfte cS 10 Jahre emsiger Arbett, ehe die neue medizinöscte Klinik aüf dem >selterKberg bezogen iwrben konnte. M -
Die Organisation der neuen mediz. Klinik ist Riegels Weck, und der Ruhm der Klinik und ihres Direktors verkündete weit hinaus den Ruhm ter Universität, an ter sic errichtet war. Bei der Eimveilmng der neuen mediz. Klinik tnt Jahre 1890 erhielt Rii'gel den Charakter alS Geheimer Medizmalrat, später daS Komturkrcuz 2. Kl. des PhilipvSordenS und an seinem Jubiläum die Krone dazu. , „ r ., x
An äußeren Zeichen der Anerkennung tat es ihm so nicht gefehlt und hoch verehrt von hoch und niedrig ist er durch das Leben gegangen, aber unbekümmert darum, ob er Anerkennung fand oder nid't, ging er den Weg. den er filr den richtigen Inelt.
Trotzdem die Sorge um die ihm anvertrauten kranken und die Verwaltung b?r neuen Kliniken die ArteitSkroft eines rüstigen Mannas voll in Anspnich nehmen konnte, nahm er an der all- gemeinen Vcrimiltuuo ter Universität alS langjälmaes Mitglied der Akadem. ?ldministr. Kommiffion und der Kranke,ikasse-Kom- miffion regen Anteil, Ruhe gönnte er sich nur selten und meist,
Eine Nachsicht ohnegleichen wird in diesem Nordostwinkel geübt, fast als ob die ganze Stadt mit Aktien am Saalbail beteiligt wäre. Alkoholgenuß abgestimmtes Dokalkonzert anschließt?
Da stünde doch zur Erwägung, ob diese, r a u s ch e n d e n F e st e nicht einigermaßen auch aus andere Lokalitäten vor-' teilt werden könnten, und ob es durchaus notwendig ist, daß sich an die musikalischen Hochornüsse auch iwch jedesmal ein, nicht mit der Stimmgabel, Wohl ater durch den veckchiedenen Nkoholgennß abgeftimmtes Vokalkonzert ntiWiefct?
Wenn jeder Privatmann sich von 11 Uhr otendS oder schon von 10 Uhr ab seiner Hdribencn Dianoklänge enthalten must, dann scheint e« doch der Gerechtigkeit zu widersprechen, daß ein ganzes Stadtviertel drei Fünftel aller Näclite — im Semester — 'o außfekratzt crlhilten werden darf, gls ob eS sich um den Po-
s zum jüngsten Gericht handelte.
Wie glücllich nxircn hnr Umwohner M SnawnueS» wenn
Anklagen zu verhandeln und, wie Rechtsanwalt Tr. noch sieben Anklagen gleickxr Art. Ter Verteidiger nennt die Skizzen der ,„W. a. M." cttvaS keck, alxr keineswegs unzüäitig In dem ersten der An- Nagefülle handelte es sich um ein Gedicht: ,,Der Naturant Tet StaatSanu'alt beantragte gegen den Verfasier und Redakteur je 100 Mk. Oleldstrafe. Ter Gerichtshof erkannte auf Fr-isprechung. In dem -ivciten Falle stand eine Erzählung: „Ein Wiederiehen unter Anklage. Darin wurde geschildert, wie zwe, Freundinnen von der Jugnldzeit her, die sich nach vielen Jahren wieder begegneten. nun sich gegenseitig ihre inzwischen gemachten l^fadr- unaen mitteilten. In diesem Attikel erblickte der Gerichtshoi eine unsittliche Tendenz und verurteilte den Angellagten Ludnna zu 300 Mark Geldstrafe.
und tot geblieben. i > - .
• Budapest, 29. Aug. Auf Veranlassung deS Ministe- LUJ3 riumS deS Innern wird nach der Gräsin Haller, welche»
Aiischließend an daS ..Eingesandt vom 26. Augrist bckr, die Morgenmusik der Militärkapellen in der Moltke- ftraße. m5d»te ich mir erlauben, den Einsender zu bitten, einmal nach der Walltorstraße (jetzige „Musikantengape') zu kmnmeii. Welche Fülle von mufiMneben „Genüssen" ist oa den gequälten Anwohnern vom frühen Morgen bis in bie frätejKamt beschert. Ist unser Viettel schon recht zahlreich mit Wrttschatten gesegnet, so hat auch noch zum lleberlluß fast jede ^irtsa^alt so ein fürchterlich obrenbetäub.'ndes musikalisches Folterinstru- ment. Und mit uncn'dnlttcrlidier Kraft bimmelt's den ganzen Tag bi- in die Nacht hinein: „Mag der Himmel Euch vergeben . Dieses (Yeklimper und Geklingel kann und wird der Himmel dem Besitzer nie und nimmer vergeben, selbst dann ntdrt, wenn das Gebimmel elektrisch beleuchtet wird. Wenn wenigstens der .Wt noch die Fenster schließen und nur seinen zahlreichen Gästen den wiliidervollen Genuß bieten würde, so hätte frtn xk einet) etwas dagegen. Als vor mehreren Jahren W der Dichter unb Schauspieler I f f l a n d in einem GasthauS an der Walltorftratze । über den großen Radau bestlvverte, ahnte er gewiß mckt, datz I der Radau sich aus so unseltge Art bis inS Jahr 1904 verstärken imd auSdehuen würde Diese an Ruhestöriing grenzende Belästignng dürste von Rechtswegen überhaupt nidit geduldet werden. Loftantuch genügen diese Zeilen, daS rnusikalisäv Restaurant zil veranlassen, )*nne auSgczeidmeten tönenden und klingeüid^k.^?^^ungen mehr bm.ed immer n°ch an. Jeden Augenblick befürchtet man, H c^b ?"n st -
daß ein weitere» Reservoir explodiert. Zwei weitere Leichen I u^lEcn.
wurden heute ausgesunden, so daß die Zahl der OpferlViele musikalisd-e und unmusikalische unwohner bereits auf zwölf gestiegen ist. Mehrere Personen! der Wallt orstratze.
werden noch vermißt. E» heißt, die geschädigte Firma *
Eiffe werde einen Prozeß anstrengen gegen die American
Petroleum Company und die Belgisch-Holländische Petroleum- itire. Unb btt geehrte Redaktion
Gesellschaft. Die Firma Eiffe forbere 8 Millionen Franc?, A Mte ihm weil bie betreffenben beiben Gesellschaften an dem Brande die Gltickliche'Bewatyler der Moltkcstraße und Nachharsibast! Wie Schuld trügen. ungleich sind doch die Güter dieser, Erde verteilt! Ihr könnt (n$
' Bern, 29. Aug. Im Schloß der Grästu Ryant inUh^srü^„SaalbaueS", St. Maurice )Kanton WalliS) wurde m der vorigen Nacht I Steins ober Wenzels Okrrten, was sollen wtr anfangen, leingebrochen. ES sind Juwelen und andere Wettgegen- äbcr^upt nur jode dritte Nackt im Jahr — vielleicht? — stände im Wecke von 50 000 Franks gestohlen worden. I einmal Ru^ haben vor Konzert-, Komm erS-, Iubi-
• Kien, 29. Aug. Die Malerm und Schriftstellerin | g^," 7mal inTr" “et b«/ mit
o^tbWnt hatte
fm 15 Ptai 1879 hat Riegel die Tircftirm der medizinischen <t(rn * >r»'-mmen, und bald drang ehr Ruf weit über die wnrr ini' - , VxnCiFti hmavs, R^gel ward der gesuchteste Arzt tu der ödtm Umgebung. Die Räume in dem Gebäude bet
Dr. Naumann gedachte am Sarge des Verstorbenen alsi^. ,r r. rr»rs nrt»r I wtunren r u—•■*, ><<>>*-»> "vvvL ***"
»,nea unaewöbnlÄen üherraae'rtbcn Mensel, n unb her cr m 10nc üon Preus ch en ift von der Düsse ld orferl ^^gen, Pauken, Ccmbeln und Trompeten lnS 12 Uhr nachts — [anaen fAroerot tieibenSArit be^ TatowrJn«iten Ter 6ü11e im Crtlergebirge abgestürzt, wobei sie sich d>c ,„,^dam, beainnt, wenn nickt Walzer, Schottisch unb Mazurka-e. S ^Wiche schö^S? ^T?°ste^IKniescheibe zerschmetterte. ÄÄ
Der unter einer Fülle von Blumenspenden verschwur- e Wien, 29.Aug. Die Zunahme plötzlicher Fälle DOn|aötm Marktgefährte nnteraehen 1
oende Sarg wurde alsdann von den beiden Schloiegersöhnen Bauchtyphus ist besorgniserregend. Während sonst um Uttl) diesem furchtbaren Ohrenschmaus läßt niemals ein । und den letzten Dsscstenten des Verstorbenen unter den diese Zeit in ganz Wien in der Woche zehn bis fünfzehn Schutzmann, Nachtwächter oder Polizist sein Silentium erschallen, st längen eines Chorals nach der Gruft gettagen. Nach TyphuSsälle vorqekommen sind, sind in der Vorwoche in den'«'-
^?^°st Meuer @p,tä(crn mct)r n(5 100 Typhuskranke ausgenommen ^5nn,?^<tät drof Brauns das Wort zu fo(genbet roorb|!11. Die TyphuSfSlle werden darauf zurückgeführt, daß
^!ur wenige Monate erst sind vera-maeu, teit Ketzeuurat Riegel I infolge beb burch bie Hi he eingetretenen mo nqelS in
lD* ftreHt iemet ftüheren Assistenten., umbrouit uon dem ireu-j der Hochquellenlelttcng in mehreren Bezirken -Ochser oue ölten Gacken- und HauSbrunnen, daS eigentlich nur für gewerbliche Zwecke und zur Gackenbegießung verwendet werden
Kiel, im Januar 1904/
'ES spricht besser wie Mama. Besucherin: .Nun, und Anseben verholscn bade. kann Ihr Baby auch schon sprechen?*
Er ging im Einzelnen ein aus die wiffenschaftliche Laus- Glückliche Mutter (stolz): ,916« natürlichl Baby, sag' bahn deS entschlafenen Gelebcken in seiner hervorragendsten Mama!*
Schöpfung, der berühmten Monographie über Matzenkrank- Baby: „DM dodl.*
beiten. Er gedachte weiter der Verdienste deS Verstorbenen Mutter: „Nun sag Papal^
um die Gießener medizinische Gesellschaft, und legte in deren Baby: „DM dodl/
Namen und im Namen der medizinischen Fakultät Kränze Mutter: „Nun sag zur Dame, Wie geht'S^
nieder. I Baby: „Dbl dodl/
Privatdozent Dr. Volh ar d, poliklinischer Affistent deS Mutter: „DH, daS düße tleinc Herz, tann son viel beffc: Verstorbenen, widmete ihm folgende Worte: prechcn wie Mama tann/ Chioago Post.
Im Namen ter Assistenten Deiner geliebten Klinik lege id) , . .. ■ ■ ■____—s—~ -ü——
dicken Jhm als Absäst-dSgruß an Deiner Bahre nieder, vier (KeriÄtSsaal.
auf frieblidrtr Höhe, wo die Strahlen der Sonne Dich irrüßen. ~
narf, benen Tu m Temen TeMen Tagen so gesehnt, bat Tir bie .Ein Liebling de, Sta a tSanma tä (hnc beianbert 2ifte ter Temen die letzte Nutestltte bereitet. Tu danst nun I Ausmerksamkctt sckenkt bie Staatsanwaltschaft in »etil» oen cmsruhm von Deiner unermstblicheii Tätigkeit nnd von Deinem fcuillctonistisdLN Beiträgen der „Welt am Montag . «re letzten schweren st'amt^e. Nns. die wir Zeugen Deiner rastlosen Anklagen gegen den verantwottlidien Redakteur Ludwig wegen Ack»eit waren und mit Tir arbeiten dursten uns warst Du nicht Vcrbrritun; u n; 2 ch:: r S ch r: f 2?
nur ein -rütiger Lehrer und Berater, sondern auch ein lieber förmltdx Tiefer Tage hatte die Ferienstrafkammer wieder zwei väterlickier Freund. Tein edles Vorbild wird uns helfen. Dir derackiae Anklagen zu verhandeln nachzueitern in trenn: selbstloser Pflichterfüllung: Tein Beispiel s Löwenstein mvtteiltr schweben zurzeit wird uns ein teures Vermäd*tniS ''ein. Deinem Namen hast Du | in der Willenscterft ein stolze- und unvergängliches Denkmal er- riditet. Tu selbst aber wirst weiter leben in unseren Herzen.
weitere Besprechungen statt.
sk.) Mainz, 29. Aug. Die staatliche Abnahme der durch die ^Süddeutsche msenbahngesellschast^ erbauten Selztalbahn sand am ScrmStag in E^eaeuwart von ReaierungSverttetern statt. Die Eröffnung der Bahn erfolgt am 1. Oktober. Die neue Bahn geht fast direkt bts an den Rhein und gewahrt bei Freiweinheim eine bequeme Verbindung mit der Schiffahrt. Mit Rücksicht aus bie neue Bahnlinie ist beabsichtigt, im nächsten Jahr in Frei- weinhcirn eine Landungsstelle der Kvln-Düffeldorfe D«mpf- schiffahrtSaesellschaft zu errichten. — Während gegenwärtig an der Fertigstellung der städtischen elektrischen Straßenbahn hier mit Volldampf gearbeitet wird, sucht die ^Süddeutsche Eisenbahngesellschaft",! die früher (Hgentiimerin der Pferdebahn war, und nod)' auf eine längere Reihe von Jahren die Konzession auf verschiedene Linien der Mainzer Außenbahnen hat. her städtischen Verwaltung auf aUc mögliche Arten Schwierigkeiten in den Weg zu legen, wodurch die Betriebseröfs- nuna der verschiedenen Linien fortwährend Verzögerungen erleiden. So hat die Bahngesellschaft letzter Tage bei der lcmdespoltzeilichen Abnahme einer wickttgen Teilstrecke, die von dem Rhein nach dem Zentrum der Stadt führt, durch ihren Vertreter plötzlich Protest gegen die Benutzung eines längeren Schienenstranges tnrrch die elektrische Bahn erhoben: der Schienenstrang sei angeblich Eigentum der „Süddeutschen Eisenbalmgesellschaft". Turcb ihren Vertreter, der Stadtverordneter ist. hat die Bahngesellschast der Stadt zwar das Recht des Mitbenutzes an dem Achienenstrcmg emgeräumt, dafür aber verlangt, daß die elektrische Dayn Main^-Wiesbaden. bie ebenfalls Eigentum der ^Süddeuy'chen Eiienbahngesellschaftt" ist, bis zu dem alten Bahnhof in Mainz fahren dürfe. Da die Babugesell- . ... ... .
schäft auf diesem Wege einen direkten Anschluß mit ihren riditet. Du felblt aber wirst netter leben in imfertn Herzen 'Außenbahnen erhalten hätte, andererseits aber das städti-! Hob Donk, innigen Tcmk für alles,woS^ ui un. geqeben te . schc StraBcnbabnnep fjicrburdb fefir gestört worben n-are, I mr babrn TW> lifb -rbabl unb iwrbm D.ck nie vergessen, »ab erheben bie Vertreter der St-Lt gegen diesen Vorschlag der ' 'jr RUter v. Tabora. der Älteste klinische Assistent
Stadt gegenüber auf ihrem Sckiein beitehen will, darf herzttchen LankeS. - A
tnan auf die Entscheidung der Regierung gespannt sein. I Im Namen der Schuler deS Ent'chlafenen sprach cana.
(g.) Ortenberg, 29. Aug. Ein seltener Genuß wurde med. Ba umann. Verwalter Keller legte im Namen der den hiesigen Musikfreunden gestern zuteil. Die Kapelle Beamten, der Schwestern und deS Peckonal« der neuen des Art.-Reg1s. „Frankfurt" konzertierte im Mcfigen einen Kranz nieder, deSgl. ein Deckreter deS ärztlichen Mauergarten. Das Konzert war sehr gut besucht. e Vereins Wetzlar.
(g.) Bösgesäß, 26. Aug. Seit ca. 100 Jahren besteht Zahlreiche prachtvolle Kranzspenden, darunter ein solcher 6wffchen den Orten Preuß. un^Hofs. Bosgei aß cvve h. ^cm Großherzog, von auSwäckigen Fakul-
puptet hier, der Fimt habe dies in der Absicht getan, | von dem Grabe, daS noch spatere Generationen m Ehren Den ganzen Gemeindeverband zu sprengen, um sich von den großen Lasten, ^er bezahlt den größten Teil der Gemeindeumlagen >, zu befreien. Ein anderes Lokal ist sehr schwer zu beschaffen. Die Preuß. Behörde beab- sichtt'gt, die Kinder von Preuß. Dösgesaß nach einem benachbarten Preuß. Orte einzuschuten. Die hiesigen Einwohner sind jedo/b sehr dagegen. Eine Kommission der Schulbehörden von Gelnhausen und Büdingen wird heute hier


