General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen
Kommerzienrat Gail hat wegen des Geländes in der
verhandelt. Die Versammlung ist mit der zwangsweisen
Fnr die Burg Gleiberg belvilligt die Versammlung
Ein Gesuch der Karl Buß Ehefrau um Erlaubnis
Warnung' vor Fälschung
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in Pillen noch Pulverform noch mit Kakao gemischt, sondern
Mr die Unterhaltung der Erbbegräbnisse von Labroisse und Hoffmann seitens der Stadt sind die Nachkommen bereit, ein Kapital von 2000 Mk. der Stadt zu überweisen. Stadtv. Schmoll hält den Betrag für zu niedrig. Nachdem Oberbgm. Mecum dargelegt hat, daß die Höhe der Summe nach den sonst üblichen Grundsätzen 'estgesetzt sei, wird die Vorlage genehmigt.
Marktplatz wird genehmigt. — Für die Gesuche von Aug. Helfenbein für eine Kantine bei der Kläranlage und des Ludw. Gräf bei den Kliniksbauten wird ein Bedürfnis nicht anerkannt. — Die Verlegung der Wirtschaft Euler wird genehmigt.
Stadtv. Krumm fragt an, ob es richtig sei, daß wir augenblicklich einen Mangel an Straßenkehrern hatten und daß infolge davon die Kehrmannschaft außergewöhnlich lagen Dienst hätte. Ter Oberbürgermeister erÜärt: Ihm sei von Baumeister Braubach mirgeteilt worden, daß einige Leute wegen des höheren Verdienstes zu Jäger u. Rumpf gegangen seien, doch sei ein Mangel an Arbeitern bei der Straßeu- reinigung noch nicht hervorgetreten, auch würden außer-
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Samstag 30, Juli 1904
Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schm Untversitätsdruckereü R. Lange, Gießen.
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Der Brauereibesitzer Georg Mchler verfügt nach der
Feldbereinigung im Neustädterfeld über eine zusammen- ■’* ülwl _ hängende Fläche von 300 Morgen, worauf ihm gesetzlich W. rin Plaschen mit eineeprägtem Namenist Htnamel's das Jagdrecht zusteht. Die Versammlung nimmt davon I 1 Haematogen echt. u J
$5” oer Stephanstraße. Stephansmark den gleichen Antrag gestellt, doch muß erst
Oie Uebersicht über die wirklichen Einnahmen des eine Prüfung darüber stattfinden, ob er über 300 Morgen lano/n? $ g 3un^. -Obcrrealschule für Land, welches zusammen eine Fläche bildet, verfügt.
1903/04, welche überaus günstig und zwar mit 60 Mk. ------««— — ' -
Sitzung der Stadtverordneten.
(Schluß.)
Baudispensgesuche haben eingereicht: Karl Nikolaus für die Noonstraße, Fritz Schmitz, der am Hamm ohne Genehmigung ein kleines Treibhaus errichtet hat, L. Rothenberger Wwe., welche an der Krofdorfer- straße einen Lagerschuppen errichten will, Peter Minke, welcher am Hamm ein Hintergebäude mit Holzfachpierk- giebel zu bauen beabsichtigt, Kunstschlosser Arthur Gräfe, um an der Frankfurterstraße einen Fabrikneubau herzustellen, L. Hellmold für ein Backsteiumacherhäuschen an der Ederstraße jenseits des Viadukts, B. Moser, der am Wiesockerweg ein schon bestehendes Treibhaus vergrößern will, I. Gg. Pfaff für ein Wohnhaus in der Stephan- ftraße. Diese Gesuche werden sämtlich befürwortet.
K. Dürr erbittet Dispens für den Großen Steinweg, um an einem zu errichtenden Wohnhause einen Erker anbringen und eine vorgeschriebene Durchfahrt in Fortfall zu bringen. Der Erker wird genehmigt, die Durchfahrt aber soll angelegt werden, weil eine Zwangslage nicht gegeben ist.
Weitere Dispensgesuche werden danach befürwortet: Gailsches Tonwerk für Schuppenbauten, Gießener Brauhaus für ein Eishaus zwischen Lahn und Wismarerweg, Ruckstuhl für ein Wohnhaus in der Grünbergerstraße, teilweise für Holzfachwerksbau, Keßler für ein Wohnhaus in der Grünbergerstraße, August Scheppelmann, Großen Steinweg, für ein Wohnhaus mit Vorgarten.
Der Besitzer der Kracheburg hat zwei Ba u- ge suche ein gereicht. Er will an deren Stelle zwei Häuser, im Parterre mit Läden, bebauen. In beiden Fällen ist Dispens wegen des unzureichenden Hofraumes erforderlich. Für den Neubau an der Ecke des Tritlergäßchens wird, da der Hofraum in seiner Gestaltung zwar den Bestimmungen der Bauordnung nicht entspricht, immerhin aber i/5 der bebauten Fläche ausmacht, der Dispens von der Versammlung genehmigt, für den anderen Bau aber, weil der projektierte Hofraum nicht genügt, wird der Hispens nicht befürwortet. Der Oberbürgermeister weist darauf hin, daß Weber, der Besitzer der Kracheburg, einen hinter seinem Grundstück hinziehenden Graben, welcher Eigentum der Stadt ist, mit in die Bebauung einbezogen und erklärt habe, er erkenne das Eigentumsrecht der Stadt nicht an; das Gelände gehöre ihm. Der Fall werde ja später seine Erledigung finden Stadtv. Sch mall erklärt, es sei die höchste Zeit, daß der höchst mißständige Zustand in den Neuenbäuen geändert werde;^man solle doch dein Mann wegen des Grabens :c. keine Schwierigkeiten machen, damit endlich der alte Kasten wegkäme. Stadtv. Haubach entgegnet, er habe in dieser Angelegenheit die Meinung, daß es grundfalsch sein würde, ein Gesuch zu genehmigen, weil sich jemartd der Ordnung nicht fügen wolle und halsstarrig auf dem beharre, was nicht zulässig und erlaubt sei. Man habe doch gar keine Veranlassung, an Weber etwas zu verschenken; der Graben sei Eigentum der Stadt und ihn müsse der Mann erwerben, wenn er ihn haben wolle.
Emil Hrch. Müller hat in der Steinstraße ein Dop-
estgesetzt )et, wird Die Borlage genehmigt. gewöhnliche Ueberstunden nicht gemacht. Stadtv. Krumm
1 u6 der Metzger Schreinerschen Wurst- regt an, die Löhne etwas aufzubessern. Der Oberbgm. abrrt am Seltersweg an das elektrische Leitungs- bemerkt, daß eine Eingabe der Str aßen kehrmannschaft um n ? $ werden 360 Mk. zur Kabellegung verlangt und be- eine Erhöhung Des Lohnes vorliege und daß er eine Er- willigt. _ Hebung wegen der jetzigen Lohnverhältnisse im Baugewer^
ca a N ke N k as s e N g e s e tz g e b uN g hat sich beabsichtige, um danach die Lohnverhältnisse der städtischen
das Bedürfnis herausgestellt, für Arbeiter, welche zwischen Arbeiter zu bemessen. Tie Versammlung würde nach den 3 5 Mk. ^agelohn verdienen, Lohnklassen zu bilden. Sie Ferien sich mit Der Frage zu beschäftigen haben. Damit werü>en von der Versammlung folgendermaßen festgesetzt: ist der öffentliche Teil der Sitzung gegen Vs8 Uhr erledigt. Bei 3—4 ML Lohn eine Klasse mit durchschnittlich 3,50 Mark, über 4 Mk. Verdienst aber eine weitere Klasse mit durchschnittlich 4,50 Mk.
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webches mit dem Giebel etwas über die Kenntnis und ist damit einverstanden, daß dem betreffenden hPna ;^-ber deswegen beantragte Dis- Jagdpächter ein entsprechender Betrag an der seitherigen
Pens wird nachträglich befürwortet. — Ebenso wird be- Pacht erlassen wird.
furwortet ein Dispens für einen Erkerausbau am Wagner sch en Neubau in der Stephanstraße.
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Am Mittwoch den 7. September 1904, vormittags, finbet auf den städtischen Marktanlagen nächst der Rodheimerstraße Pferdemarkt statt Für Stallungen in der Nähe des Marktes ist ausretchend Sorge getragen; wegen derselben wolle man sich an ^rrnHoflohnkutscher Huhu dahier wenden.
Nirt dem Pferdemarkt ist eine
Prämiierung
verbunden, für welche 1620 Mark zur Verfügung stehen. Der *>lra.muerun9sPlQn ist von Herrn Weinhändler August Schwan zu Gießen zu beziehen. Die Preisverteilung erfolgt im Anschluß an dre pramnerung um 121/9 Uhr. Omnibusverbindung von dem Bahnhof nach dem Marktplatz und zurück. — Bon 10 Uhr ab: Konzert auf dem Marktplatz.
8- September, nachmittags 2 Uhr, findet in der Turnhalle der Stadtlnabenschule eine
Verlosung
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Der Generalvertrieb der Lose ä 1 Mk. ist dem Herrn Richard Buchacker dahier übertragen.
Gießen, den 25. Juni 1904. 5934
Die städtische Pferdemarkt-Konunrfsion.
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13UÖ/U4, weicye Überaus günstig und zwar mit 60 Mk. Die Versammlung bewilligt 1250 Mk. zur Durchlequrr« uver den Voranschlag abschlreßt, wird von der Versamm- des Kabels von der Ludwigstraße und Bleichstraße bis genommen. Der Voranschlag dieser zur Stephansstraße, da sich in der Gegend ein Bedürfnis 2? ^fordert einen städtischen Zuschuß von nach elektrischer Straft und Licht eingestellt hat.
45ö34/>6 Mk. Wegen einer vorzunehmenden Teilung der Zur Erwerbung des ^ländes, um eine Querstraße von Ooeitzerunoa ist eine weitere Lehrkraft nötig; allerdings der Frankfurterstraße entlang der Veterinär anstatt anzu- stel^n auch die Eumahmen aus dem Schulgeld. Der Vor- legen, hat man mit dem Eigentümer bisher ohne Erfolg anschlag findet die Genehmigung der Stadtverordneten. verhandelt. Die Versammlung ist mit der zwangsweisen 6'ur die Beschaffung eines Motors für den Stein- Enteignung der Parzellen einverstandr« und zwar soll brecher war eme Konkurrenz ausgeschrieben. Es wird jedoch für bas Land an der Frankfurterstraße für den Quadrat* beantragt. Nicht die billigste Offerte anzunehmen, sondern meter 8,50 Mk., für das dahinterliegende Gelände 1,12 ßy? ^^uuden der Zweckmäßigkeit das Fabrilat Siemens- Mark für den Quadratmeter geboten werden.
Schlickert, wenn es sich auch höher im Preise stellt, vor- Aus Antrag des Branddirektors Traber werden 40 Mk. zuziehen, wozu die Versammlung ihre Zustimmung gibt, bewilligt, damit zwei Mann der städtischen Feuerwehr Die Lieferung von Bohrzeug soll der Firma B. diese beim 16. deutschen Feuerwehrtag in Mainz oer- Bohme ui Dortmund übertragen werden, während die De- treten.
schasfung der Rohre durch die Vermittlung der Firma Für die Bur g Gleib er g bewilligt die Versammlung L>eyligenstaedt gesthehen foll, wodurch man wohlfeiler dazu zu einen einmaligen Betrag von 100 Mk.
kommen hofft. Auch hierzu erfolgte die Genehmigung. " ----- ' ...... -
Die Lieferung von Fußbodenöl zum Preise von
36 Mk. für den Doppelzentner wird mit Zustimmung der Versammlung Adolf Bieler Überträgen.
Der mit dem Unternehmer Neve abgeschlossene Vertrag der Tonnenabfuhr geht zuin Herbst zu Ende. Derselbe verlangt statt 70 resp. 50 Pfg. pro Tonne für die Folge 1 !Mk. resp. 65 Pfg. und knüpft daran die Bedingung, daß, wenn erforderlich, die Stadt ihm einen Arbeiter zum Stunoenlohn von 40 Pfg. zur Verfügung stellt. Die ^Versammlung ist mit den Bedingungen des neuen Abkommens einverstanden.
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.Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der UW U ö K UVZ W. W D Ml M X. i SS O M N II Ö ’A
-hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. VZ W D v" ö W jg W HM qfyr


