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^omm« w ..?bgen den un. £d!'"ä6,f*re J T?tWli»« 0^'damit auch dir ’n N6*\ nich 1 werden könnten itnft7en einen hi, littet wegen bitt, "berg- - Tn ^neten-Vechw,. " Mk. zum Ankaus ebenen Bankier vom Kunstgewerbe- rerseits zum Ankaui 'cht worden, so dax dessen und den ' nm 29. d. N. in ^jährige Taglöhn« cht emes Auszugs n J Auftrag der fyf, Herzogtum darübrr ile die Gewerbe« Reichs, des LtaateS, :gen des Automobil« nschwalbach, infolge, rherr v. Specht um? er Prinz Moritz von e StacitsanwaltM affeur bleibt bis zvi Prinz ist nach Bonn er Prinz den Wagen wie eS scheint, ov.-
■Ibe ist ein cinsPömiiB ’.n. ?er Futscher ist rhaMung einn^W mitein, der sich to ivrdes in Untersuch gerischen wie vom fc- ntersuchmg gegen fr ünstigen derlei' ei wohl die CinslellM utomobil bei Brr- )tt elektrischen Straße-- !tt Nikol konnte » rleht. ., . ,ci Versailles ert-W rmeilier -öhncken m soll die Tat in er i der Schaft W verschüttet. ZK a an der UngluW
» M ft i einer Hebung b^ n infolge AE [bat rouTbeg toi ;
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Neueste Wewuugell.
100.80
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Bekanntmachung
5661
03697
Gießen, den 30. Juni 1904.
Während 1903 gingen ab
03696
Gießen, deii 30. Juni 1904.
61.20
60.20
. 101.90 . 90.15 . 101.90 . 90.25
. 99.90
48.70
44 20
4*y. Italien. Rente 41/,% Portugieser 30/ Portugiesen. . 1% C. Türken . Türkenlose . .
AnfangS-
* 219.40
. 136-50
. 189.50
Reiohsanleihe do.
Konsols do. . .
Hessen Oberhessen
S’M/o 30/S W/o 3°/o 3Ve%
richtig!, daß die
Zahl der Mitglieder Ende 1902 Während 1903 gingen zu.
beliebigeVorlageinderLegislatureinzubrrngen und auch die Bürgschaft für die Annahme der betreffenden Vorlage zu übernehmen. Die Bestechungssumme war je nach der Bedeutung der Gesellschaft, in deren Jnteresic eine Vorlage eingebracht wurde, verschieden. Gutke machte 6 auf diese Weise zu Stande gekommene Gesetzesvorlagen namhaft, die
Oest. Kredit. Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß .
„Sßineta' kehrt im April 1905 nach Ostamerika zurück. Der Kreuzer .Falke" wird die verwaiste Station in Westarnerika
Dir am 8. April l. I. veröffentlichte Bilanz des Landwirtschaftlichen Konsumvereins Alterr-Bufeck, Eingetr. Genossensch. mit unbeschr. Haftpflicht, wird hierdurch be-
der Delegiertcngruppe 1/i Million Dollar ein gebracht haben. Die Gruppe betrieb ihr Geschäft seit 1880. Gericht» liche Untersuchung ist eingeleitet.
Madrid, 30. Juni. Im Ministerium des Aeußern wird versichert, daß der Text des spanisch-französischerx Marokko-Vertrages redaktionell jetzt ungefähr festgestellt ei, so daß die Unterzeichnung, wenn keine neuen Zwischen- fälle eintreten, in 8 Tagen erfolgen könne. Hebet das Datum der Pariser Reise des Königs ist noch nichts bestimmt, infolgedessen ist auch ein Besuch in Deutschland noch ungewiß, obgleich beim König große Luft vorhanden ist, ay den Herbstmanöocrn teilzunehmen.
Wien, 30. Juni. Der Krakauer „Ezas" veröffentlicht einen höchst bemerkenswerten Petersburger Brief, wonach in russischen offiziellen Kreisen bis hoch hinauf sich die Ueberzeugung geltend mache, daß die Dinge unhaltbar geworden seien. Der Berichterstatter verbürgt sich dafür, daß der Zar einen inoffiziellen Ratgeber berufen habe, um sich von diesem den Entwurf einer Konstitution vorlegen zu laffen.
sagen wir alle» herzlichsten Tank.
Karl Beil und Fr^ir.
. 26.7b . 89.40 . 102.60 . 101 30 . 201.00 . 187.10 . 136.40 . 150.10 . 152.40 . 136 30. . 17.00 . 190.50 . 249.00
. 189.00 . 203.50
3% Mexikaner 4,/9l/n Chinesen . Electric. Schuckert Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . Diskonto-Kommandü Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handeteges. Oesterr. Staatsbahn Lombarden . . Gotthardbahn . . Laurahütte . . . Bochum .... Harpmer . . -
Tendenz: still
festgestellt werden.
Kiel, 30. Juni. Geheimrat Prof. Siemerlrng, her Leiter der psychiatrischen und Nerven-Klinik, lehnte e*in,en Ruf an die Universität Bonn ab.
Kiel, 30. Juni. Den vom König von England gestifteten Pokal gewann bei dem Handicap Eckernförde-Kiel der Schooner-Kreuzer .Susanne" des Herrn Huldschinsky- Berlin. — Die Reichsregierung beschloß die Entsendung des Flaggschiffes der amerikanischen Station „Vineta" nach Südamerika, St. Helena und der Westküste Afrikas. Die
4°/o Griech. Monopol
4l,_ % iinflsere ArgpntinQr
Ein größerer Posten
Steinschlag
■"i f-t. Offerten frei Waggon otstation unter Nr. 5622 t iüe Expedition d. SSL erbeten.
Daher Stand der Mitglieder Ende 1903 138 Rau, Direktor. Müller, Stellvertreter.
Danksagung.
Für die vielen SSeweife herzlicher Teilnahme bei bem schmerzlichen Verluste unseres innigstgeliebten Kindes
Temperatur der Lahn und der Luft
am 30. Juni 1904.
Nach Reaumur gemessen mittags zwischen 12 und 1 Uhr.
Wasser 15°, Lust 20°.
Albert Rübsamen.
Gießen, den 27. Juni 1904.
(MroRhrnntT Amtsgericht.
Bezüglich des Konsumvereins für Danbringen und Nmgegend, e. G. m. b. H., wird zu der veröffentlichten Bilanz ergänzend bemerkt, daß der Mitgliederstand zu Anfang 1903 = 61 Genoffen betrug, in 1903 sind Genoffen weder zu- noch abgegangen. Das Geschäftsguthaben der Genoffen beträgt 1525 Mk., die Haftsumme beträgt 1830 Mk.
Daubringen den 29. Juni 1904. 5626
Der Vorstand.
In das Handelsregister wurde heute bezüglich der Firma „Brühl'schc Universitäts-Buch- und Steindruckerei" zu Gießen eingetragen: Dem Geschäftsführer Hermann Will zu Gießen 'ist Prokura erteilt.
ießen, 20. Juni. Auf dem gestrigen Och[enmarkt waren etwa 40 Gangochsen aufgefahren. Der Handel war m schweren Tieren felyr gut bei hohen Pregen, wahrend das Geschäft trotz des kleinen Vorrats in Mittelware weniger gut, die Prepe auch mäßiger waren. Verkauft wurden das Paar 1. L-uoI. 840 bis 900 Mt., 2. Qual. 650—725 Mk. — Schweme waren etwa
Danksagnng.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme und für die zahlreichen Blumenspenden, die uns von allen Seiten zu teil wurden bei dem Hinscheiden unserer lieben Tochter
Lissie
sagt innigsten Dank
Familie Heinrich Denmth.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 1 Fuli 1904: Zunächst noch heiter, spater wolkig und stellenweise Gewitterregen, bei erheblich milderer Nacht tagsüber etwas kühler. Näheres durch die Gießener Wetterkarte.
1600—700 Stück am Markt Die Kundschaft war auS der nächsten Umgebung redt zahlreich erschienen, s^aß siÄ 9«r. bald em recht flotter Handel entwickelte. Besonders waren Läufer stmk beaehrt, die auch in guter Ware zahlreich vertreten waren. Es wurden bezahlt für Läufer 80—120 Mk., für 10 Wochen alte Ferkel 60-70 Mk., für 4—6 Wochen alte Ferke[ 35—60 Mk. pro Paar. Der Markt war sehr früh fast ganz geräumt. Nächste Markttage: 19. und 20. Juli d. I., am zweiten Tage auch
Geschäfts-Empfehlungen
liefert billigst vrWIche Universttäts-Drmkrei, Gietzen.
Malz-Hreöer täglich irisch, per Zuber 38 Pig bei 551i
Aktien-Brauerei Gies?
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Neligionsgesellschaft.
chottesdtenk.
Sabbathseier am 2. Juli 1904.'
Freitag abend: 8.00 Uhr.
SamStag vormittags: 8.00 Uhr.
Nachmittags 4 Uhr.
Sabbathausgang 9.35 Uhr.
Wochengottesdienst: morgens 6.30 Uhr,
abends 8.00 Uhr.
dieser Austastung bei.
Finanzwirtschaft des Reichs. Wahrend man bisher angenommen hatte, die Reichsbank werde einen Teil der ube^ nommenen Reichsschatzscheine an der Börse b oder das Reich werde sich doch noch dazu entschließen, verzinsliche 7-chatzanweiMngen an den Markt zu bringen, ist man jetzt, wie der „g. Z." aus Berlin geschrieben wird, abgekommen. Nach allen jetzt vorliegenden Informationen wünscht das Reichsschatzamt sich jedenfalls zunächst noch weiter zu behelfen und den offenen Markt nicht m Anspruch I zu nehmen, obwohl der Geldmarkt selten so günstig disponiert war, wie jetzt. Man erwartet, daß gleich nach Monatsschluß die Geld- flüstigkeit wieder da sein wird, ja das Angebot vielleicht noch großer werden wird, als im Lauft des Juni.
Soziale Lasten. .Die Anforderungen für soziale Zwecke, wie sie an die deutsche Industrie gestellt werden, kennt man wohl kaum in einem anderen Staat. Daher kommt es auch, daß die deutsche Industrie in manchen Fällen nicht in der Lage ist, unter sonst gleichen Bedingungen ebenso billig ihre Erzeugmsft zu verkaufen wie die Industrie anderer Länder. ?lllmahlich regt sick auch die sozialpolitische Gesetzgebung auch im Auslande. Ties wäre nicht nur im Hinblick auf die dadurch sich vollzie^nde Erfüllung sozialer Pflichten, sondern auch nn Interesse der Kon- kurrenzsraqen durchaus erwünscht. Allerdings verfahren die besetzen. . . .
meisten Städte bei der Uebertragimg der deutschen Einrichtungen Kiel, 30. Ium. KonigEduard sprach m besonderer nur sehr zaghaft. So wurde von einem Kongreß der östretchischen A^ftnz dem Kieler Oberbürgermeister Fuß seine Befriedigung Krankenkassen emstirmnig eine Resolution ang^mmen, m der Pank für den herzlichen Empfang aus, den die Stadt fern« Manne bereitet & und überreichte ihm den Royal lution bis zu einer praktischen Maßnahme irrdes ist, besonders Victoria-Orden. Der König spendete für die Armen der -Stadt in Oesterreich, der Weg noch sehr weit. 2000 Mk.
Markte. _ L London, 30. Juni. Aus St. Louis wird dem
unt^L°Ln^ .Snitr) Chranic-e' gemeldet- K°-rupti°n°nd Durch,
hatte schon in den Vormittagsstunden einen recht lebhaften Ver- stechereien m größerem Maßstabe bei Mitgliedern des kehr, besonders von Landleuten, nach der Stadt gebracht, des (Staates Missouri hat der
tagsüber anhielt; aber auch die, Stadtbevölkerungwar schoni am in St. Louis aufgedeckt. Er verlangte
fteiÄ »o ftÄn non dem Deleg.erten Gutke, -wem Hauptbeteiligten ein Ge-
meister recht übersichtlich die Verkaufsstände für Kirschen unter- ständnis, das eine Korruption enthüllt, die alles bisher Da- gebrackt waren. Korb an Korb reihten sich die roten und lAwarzen gewesene in den Schatten stellt. Gutke sagte aus, er gehöre Früchte, und es entwickelte sich gar bald ent lebhaftes e[ncr ®rappe von 19 Delegierten an, die den Verkauf
RL Ä ÄÄfc'Stimmen gewerbsmäßig an den Meistbietenden einzelnen 15 und 20 Psg. für das Pfund Kirschen bezahlt wurden, betrieben habe. Sie verpflichtet sich in solchen Fallen, lebe Am Spätnachmittag war der immerhin bedeutend gewesene Vorrat -- - • - •_«< ---1---t'~-----
Handel und Verkehr. Volkswittschast.
Berliner Börse vom 29. Juni 1904.
(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 8Vt Prozent.
nr r - e u. Schlußkurse.
200.75
219.50
136.62
188.90
203.12
Bekanntmachung.
Die Reparaturarbelten an der Wage an der Margareten- hütte sind beendet und die Wage kann von heute an wieder benutzt werden. . -~--
Gießen, den 30. Ium 1904. . _ 0600
Grossster'ogliche Vürgermersterer Gießen. M e c n m.
Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.
R. B. Darmstadt, 30. Sinn. (Eigener Drahtbericht.) Bei der heutigen Fortsetzung der Generaldebatte über den Wahlgeßetzentwurf sprach zunächst Abg. Tr. Schmidt. Er wandte sich besonders gegen die verkappten Gegner des direkten Wahlreckfts, die jetzt die Wahlpflicht zur Bedingung für ihre Zustmwiung machen v-ollten. Sie wüßten recht gut, daß die Regierung niemals aus die Wahlpflicht eingehen mürbe. Wenn iefct die Vorlage falle, so würde das Zenttum dem Verlangen nach einer gerechteren Wahlkreiseinteilung für Rheinhessen zu ungunsten von Oberhessen nicht länger widerstehen können. Er hätte gewünscht, daß die Regierung als Konsequenz ihrer entschiedenen Haltung .für das direkte Wahlrecht auch eine Auflösung der Kammer in Aussicht gestellt hätte. Abg. Hirschel bemerkt, feine Pattei sei bereit, 5 städtische Mandate nttt herunterzuschlucken, wenn das Pttvileg. für die drei Heineren Städte fallen gelassen würde. .Abg. Dr. Gutfleisch vertecdigte zunächst .in längerer Rede die Beschlüsse des Ausschusses und wies auf die Konsequenzen hin, die eine Tlblehnung des Gesetzentwurfes zur Folge haben würde. Nach einer Verwahrung des Abg. Schill dagegen, daß er ein verkappter Gegner der Vorlage sei, hielt Abg. Ulrich noch eine mehr als einstündige Rede zur Verteidigung des direkten Wahlreckfts. Die Sitzung wurde um lil Uhr abgebrochen, die Verl)andlimgen werden morgen neun Uhr fortgesetzt. ,, v
Berlin, 30. Juni. Selbstmord verübte em den besseren Ständen angehörendes Mädchen im Alter von 18 Jahren, welches sich von der Heydtbrücke ins Waffer stürzte. Die Persünlichkeft der Toten konnte bisher noch nicht
Sport.
Der Verein Sund^esport für Gießen und Nm peqend veranstaltet am 3. Juli auf dem neuen Schüe,platze am! Mittelwege — nahe beim Philosophenwald und der Lrcbreghohe fein erstes diesjähriges öffentliches P r e i s s ch l r e f en sur deckel und Foxterriers, wozu zahlreiche Meldungen emgelausen sind. Der Besuch dieser Veranstaltung, zu dem der Vorstand durch Annoncen , Xö. uu
Einladungen ergehen läßt, kann allen freunden unserer Vierfüßler I Araber markt, nur bestens empfohlen werden, insbesondere aber allen benjemgen,--—
die solchen notwendigen Vorübungen zur Jagd bisher mit einem flar nicht berechtigten Mißtrauen gegenüber gestanden haben. Das 'Schliefen beginnt vormittags 8'/, Uhr und dauert mit emstundtger Mittagspause bis gegen Abend. , .
Hundesport. Am 25. und 26. d. M. fand m Mannheim die dritte Internationale Ausstellung von Hunden aller 'Rassen statt, veranstaltet war sie vom Verein der Hundefreunde 'Mannheim, Badisckfer kynologischer Verein Karlsruhe und Verein der Hundefreunde Ludwigshafen. 700 der edelsten Raffetiere waren vettreten. Sympathie und Jntereffe zeigte auch Se. kgl. Hoheft der Großherzog von Baden, welcher einen prachtvollen Pokal als Ehrenpreis Astete. Unter Gießener Ausftel- lern erhielt Herr Carl Volk-Gießen für feine T-o’berm(mn= tzündin „Heddi von Gießen" in offener Klaffe den ersten und
Telephonischer Kursbericht.
FrnnMnrt a. 5S«, 30. Juni.
Som Kriege.
Tokio, 30. Juni. Die Japaner nahmen und besetzten Chikwan, eine weitere Station in der Richtung auf Port Arthur. Die im Hafen von Dalny versenkten russischen Minen sind jetzt zum größten Teile beserttgt wor- den, sodaß die Schiffahrt dort nunmehr fter ch.
L 0 n d 0 n, 30. Juni. Die „Mornmg Post meldet aus Liaujang: Hier sind, «unter Eskorte eine Anzahl Chinesen eingetroffen, die der Spionage zu Gunsten der Japaner überführt sind. Sie haben den Japanern in der Schlacht bei Wafangou mittelst Signalen bte Stellung W russischen Batterien und die des Armee-Kommandos angezeigt. Das Kriegsgericht hat sofort über chr Ge» schick entschieden und der Urteilsspruch, der auf ^. o d durch Erhängen lautet, wurde sofort vollstteckt. Dre sttengen Verfügungen in dieser Hinsicht sind von General stliro» patkin erlassen worden. — „Daily E^t aus
Tschifu- Aus Port Arthur kommende Chmefen behaupten, die japanische Flotte habe am Sonntag von früh biS abends ohne Unterbrechungen die Befestigungswerke bombardiert. Die Chinesen haben ein japanisches Kmegsschrsf, welches Havarie erlitten hatte, in der Ritchung nach Raga/ saki abschleppen sehen.
Petersburg, 30. Ium. Der Zar, Großfürst AlexrS und Admiral Avellane begaben sich gestern nach Kron- sta d t und inspizierten die Schlachtschrffe Alexander UL, Fürst Schuwalow, Orel und Borodino. Nach der Besichtigung drückte der Zar seine volle Zufriedenheit.aus. Die Explosion, welche angeblich auf einem ToMbc^ boots-Zerstörer sich ereignet haben soll, fand tatsächlich auf einem Unterseeboote statt. Die nussijche Regierung möchte geheim halten, daß sie über Unterseeboote verfugt, . und hat aus diesem Grunde die Meldung in dieser Fas,ung verbreitet. Die Petersburger Werften verfugen über 10 Unterseeboote. In der Stadt herrscht große Bestürz- uitg über die ErPlosion. - Mitteilungen -ms guterQuelle bestätigen den Rückzug Kuroputkrns. Kaipmg ist vollständig geräumt. Die Russ-u ziehen sich Bonbem Huge^ lande immer mehr zurück. KirropatklN Zweck
erreicht, nämlich die Truppen Stackelbergs zu retten. Er zieht sich nunmehr aus Lumiang zuruck. Die japanische Linie erstreckt sich nunmehr von Fongwangffchong bis in die Gegend von Mutschwang. — Aus Irkutsk wird berichtet: Ein Zusammenstoß lsttt zwischen Mer Am- bulanzzügen stattgefund«:, ^obei mehrere Aer^e und Krankenschwestern verwundet wurden und das Mate rial starke Beschädigungen erlitt.
Paris, 30. Juni. Infolge^ der Protestnotedes Zaren über die Grausamkeiten von l^p^v^scher S^te gegen russische Verwundete, beabsichtigt DelcassS di^JnÄative L einer Protesterklärung fettens 5« zivilisierten Mächte zu ergreifen. _
87,%
4% Oesterr. Goldrente .
47\% Oesterr. Silberrente 100.05
4% Unerar. Holdrenie . . 99.90
10360.
Bekanntmachung.
a-b^ bezeichneten Vunkten, ist von Großh. Kreisamt genehm,gl und von uns iestgeßellt worden. s
Derselbe kann bei dem Twfbaumte emgesehen weiden.
Gießen, den 24. Juni 1904. 5606
Großherzogliche x-ürncrmetiterei Gießen.
Mecum.
Harpener Bergbau . . 203.20
Tendenz: Schwächer.
Berlin, 29. Juni. In der heutigen Sitzung des Z e n t r a I - au? schuss es der Rei chSbank bemettte der Vorsitzende, Präsident Dr. Koch, daß die Anlage in Wechseln zwar um Mk. 108 Millionen kleiner als im Vorjahre sei; die Reichsbank h^b^aber damals keine Reichsschatzanweisungen besessen und davon jetzt Mk. 92 Millionen im Besitz, so daß die Gesamtanlage nur Mk. 21 Mill, kleiner sei als tm Vorjahre. Die durchschnittliche Anlage m Wechseln habe im ersten Halbjahr 1904 Mk. 42 Millionen mehr als im Vorjahre, im zweiten Vietteljahre Mk. 3 Millionen weniger । als damals betragen. Vermutlich werde die Anlage in der letzten Juniwoche erheblich wachseii, die Steuergreiize mehr als im Vorjahre überschritten werden. Der Melallvorrat sei mit Mk. 996 Millionen um Mk. 18 Millionen stärker als in 1903, dagegen Mk. Hl Millionen kleiner als in 1902. Die ungedeckten Noten beliefen sich auf Mk. 148 Millionen, das ist Mk.8 Millionen mehr als im Vorjahre. Die fremden Gelder seien um Mk. 25 Millionen, die steuerfreie Notenreserve Mk. 8 Millionen kleiner. Der Privatdiskont wurde auf 37, pCt. ermäßigt. Die fremden Wechselkur s e seien nicht gerade ungünstig. Es sei in letzter Zeit aus dem Auslande Gold hereingeflossen. Angesicht sder bevorstehenden weiteren Ansprüche des Reichs und der politischen Verhältnisse empfehle sich keine Veränderung des seit 8. Juni v. I. bestehenden Diskontsatzes von 4 pEt. Der Zentralausschuß stimmte
5641
. 140 betrug
5
145
7


