Ausgabe 
30.4.1904 Zweites Blatt
 
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heute hier statt-

Pfalzbahnen

Telephonischer Kursbericht.

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Eranktnrt a. 15

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am

äussere Argentiner

103.20

60.30

58.80

40/p Italien. Rente 4'1, % Porbi^iessr 8°/ Portugiesen. .

1% C. Türken . Türkenlose . . .

4°/o Griech. Monopol

. 101.95

. 89.90

. 102.00

. 90.00

. 100.10

* 101.80

tvelche allen N, In Vietze

Höchste Tcmperatnr

Nieorigste ,

3Vt% 3% 3V,°/o 3°/o B'Wn

28.-29. April

28.-29.

+ 15,4 b 6.

+ 8,3 ° 0.

86 9( 107.21 103 41' 201 184 5

138.4-' 155.8) 153 1)

137.8)

13.9) 191.2) 241.7»

191.8) 196.0

8°/0 Mexikaner 4,/2/n Chinesen Electric. Sch ackert Nordd. Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatebahn Lombarden . . Gotthard bahn . . Laurahütte . . .

Bochum ....

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Bichardni

Gießener' landwirtschaftlicher Wetterdienst

Voraussichtliche Witterung in Oberhessen für Sonntag, der 1. Mai 1904: Windig, im Norden wolkig und stellenweise geringei Regen, im Süden zeitweise heiter, tagsüber ein wenig kühler.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

zu verwenden. .

New York, 30. April. DerNewyork Herald ver zeichnet das Gerücht, daß General Kuropatkm oar Opfer eines Unfalles geworden sei. _

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Man vertan-

Meteorologische Beobachtungen

der Station Gießen.

Bom Kriege.

Tokio, 29. April. An Bord des Transportschiffes Kinshiumaru", das am Montag um Mitternacht von dem KreuzerRossija" durch ein Torpedo zum Sinken ge­bracht war, sind 73 Japaner getötet bezw. ertrunken. DieKinshiumaru" war im Nebel um 11 Vi Uhr nachts von den sie eskortierenden Torpedobooten abgekommen und ließ auf die rusiische Flotte, die dem Schiff haltzumachen befahl. DieRosiija" dampfte darauf längsseits desselben und ließ die Navigationsoffiziere an Bord kommen. Als das Transportschiff von den Russen durchsucht wurde, entdeckten diese zwei Kompagnien Soldaten, die in einem Raum ver­borgen waren. Dies wurde dem Kommandanten derRosiija" gemeldet, der ein Torpedo auf das japanische Schiff ab» chießen ließ. DieKinshiumaru" wurde mittschiffs getroffen und brach in der Mitte durch. Als der Dampfer zu sinken begann, eilten die Soldaten an Deck und gaben Gcwehr- chusse auf dieRosiija" ab. Als dieKinshiumaru" ver- ank, sah man mehrere Soldaten sich selbst den Tod

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Reichsanleihe do.

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Hessen

Zl/,% Oberhessen . . 4% Oesterr. Goldrente .

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Adami, ©ehr., 2Z Mbami, Georg, § - 2lrnolb,ü.ll,'lHaih | Becker, Hemr., L> j dellog, Hrch. ll I Bender, ©md, Ne I Bender, Konrad, I Bieker, Christoph, I Aock, Ernst Frar I rort, Eberh., Wc I Eichmann, Earl, I Ue, Ralf), Frau, I -Ji|d)bad), Einil, < I M Phil., Da» H Tasse, Adolf, Sei H N Wilh., Blei H ?°hn, Hemr., Bis B N«. Jak, Lud H oerrmann, Ph § I fefe | *,«Nachr Stiebr, Bi tz J. W, Neu ^hard, Adols, F

Neueste Meldungen.

Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers.

London, 30. April. Aus Sidney wird berichtet, daß «dort große Erregung unter der Bevölkerung herrscht wegen des Verhaltens einer militärischen Expedi­tion, welche von der Regierung nach Neu-Guinea zur Bestrafung oer Eingeborenen wegen Ermordung eines Missionars gesandt worden war. Wie es heißt, hätten die Häuptlinge der Eingeborenen sich erboten, in jeder Weise bei der Eruierung der Schuldigen mitzuwirken, um die- elben zur Verantwortung ziehen zu lassen. Der Kom­mandeur der Truppen habe jeooch dieses Anerbieten un­berücksichtigt gelassen und die Eingeborenen massakriert, nachdem man ihre Dörfer in Brand gesteckt hatte. Die An- selegenheit ruft in London großes Aufsehen hervor und mrfte auch zum Gegenstand einer parlamentarischen Inter­pellation gemacht werden.

Paris, 30. April. Die Blätter konrmentieren die An - prachedesdeutschen Kaisersin Karlsruhe sehr lebhaft. Man legt die Rede zumeist dahin aus, daß der warme Empfang des Präsidenten L o u b e t in Italien bei Deutschland einen wenig angenehmen Eindruck gemacht habe.

Bordeaux, 29. April. Die Rheder, Kapitäne, Offi­ziere und Maschinisten der Handelsmarine b?schlosscn, sich mit ihren Kollegen in Marseille und Havre solidarisch zu erklären. Die werden den Aus st and der Schiff s- of.fiziere in Marseille nicht dadurch hindern, daß sie ihre Schiffe nach diesem Hafen schicken, um dort Ladung zu nehmen.

R o m, 30. April. Hier heißt es, die K ö n i g i n H e l e n e jabe die Gattin des Präsidenten Loubet eingcladen, ihr in Neapel einen Besuch abzustatten.

Petersburg, 29. April. Bei dem heutigen Bankett im Winterpalais richtete der Kaiser an die Offiziere fol­gende Ansprache:Ich spreche Euch dieselben Worte der Anerkennung aus, die ich soeben den Mannschaften gegenüber zum Ausdruck brachte. Ich schreibe die glänzenden, ruhm­reichen Heldentaten desWarjag" undKorejetz" unserer Armee zu, dem Ansehen ihrer Kommandeure und aller Offiziere. Ich danke Euch herzlich dafür, daß Ihr ehrlich Eure Pflicht erfüllt habt und habe den Wunsch, die Er­innerung an dieses Ereignis zu verewigen. Ich habe die Prägung von Denkmünzen anbefohlen, die Ihr ebenso wie die Matrosen tragen sollt. Möge diese Denk­münze die Nachwelt an die ruhmreiche Tat erinnern. Ich trinke von ganzem Herzen auf Euer Wohl. Möge Gott Euch alle beschützen." Nach einer Mitteilung desRe- gievungsboten" sind seitens Angehöriger einiger Staaten Gesuche eingegangen, sie als Freiwillige in den Reihen der russischen Armee in Ostasien zuzulassen. Der Kaiser erachtete es jedoch in Anbetracht des Um­standes, daß das Leben und die Kraft d.'s Jndiviuums vor altem der eigenen Heimat gehören, nicht für an­gezeigt, einem solchen Gesuche Folge zu geben. ,

Petersburg, 30. April. Aus Port Arthur wird gemeldet, daß gestern feindliche Torpedoboote Lvddit- Patronen in die Festung warfen. Ein Geschoß platzte in der Nähe eines Matrosen, der infolgedessen an Gasvergiftung erkrankte. Laut Berichten wurden von Japanern ausgeworfene Minen vom Strome 200 Meilen südwärts getragen. Wenn diese Nachvicht richtig ist, so wäre vorauszusehen, daß Post und Lastdampfer auf die Minen stoßen und dadurch gefährdet werden könnten. Sonst rst Ywr alles ruhig. _ ~ -

Shanghai, 30. April. Hier tritt die Meldung, daß die Russen am Jalufluß eine schwere Nieder­lage erlitten haben, in ganz bestimmter Form auf- Russen mußten sich nach zweitägigem Kampfe zuruazreyei worauf die Japaner den Fluß überschritten

Peking, 30. Llpril. Hier hat man ernsten Grund zu glauben, daß die Russen in den nächsten Tagen den Be­lagerungszustand über das westliche Gebiet vom Stao-UteT vornehmen werden. Die Kaiser in-Mu t ter hat di< Gouverneure angewiesen, keine Festlichkeiten anläßlich wre. Geburtstages zu veranstalten, sondern die hierfür bestimmrr Summe zur Ausrüstung von 60 000 Mann Drupper

4XL% Oesterr. ßilberrente 100.80 4% Ungar. Goldrente . . 99.90

30. April-

26 20

Die bei s leaitiodeS'

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Ansehung 0

Gießen,

geben. 45 Soldaten und 9 Mann von den Pasiagieren und der Mannschaft wurden gerettet, 2 Hauptleute und drei Leutnants sing mitettrunken.

129*80

45.90 1 Harpener .

42.75 I Tendenz : stuL

den einzelnen Positionen ergibt sich für uns ein günstiges l hatten dadurch seither einen Verlust von etwa 100 000 Mk. Mld Es ergeben sich Zuschüsse derselben Reihenfolge nach gehabt, und daS Brot sei keineswegs billiger geworden auf den Kopf der Bevölkerung für Schulen (Volksschule Oberbgm^ Mecum bemerkt d^u, daß der Verlust urck> höhere Schulen) 895, 923, 821, 831 und 85 3 ; fürI durch ine Aufgabe der Steuer bis heute nicht 100 000 Mk., Straßenbeleuchtung 278, 203, 233, 121 und 18 7; sondern etwa 75 000 Mk. betrage. Sosehr er denWunsch des für Anlagen 76, 75, 12, 64 und 50; für Kanäle 64, Stadtv. Petri wegen der Wiedereinführung dieses Oktrois 12 30, 25 und 57; für Kreissteuern 231, 362, 282, gucheiße, möchte er doch bitten, einen Beschluß darüber 213 und 4 3 2. Bei diesen hohen Beittägen für Kreis- noch etwas aufzuschieben, da ein entsprechender Antrag in steuern müßten wir, so sagte Oberbgm. Mecum, sehen, kurzem ohnehin vorgelegt würde und man daran dmrken daß wir sie möglichst l;erabsetzen. Zu diesem Zweck fei es möge, daß bei einer sofortigen Einführung des Okttois die -nötig, daß die Mitglieder des Kreistages bei den Sitzungen Bestandsaufnahmen rc. wieder geändert werden mußten, möglichst vollzählig erschienen. - BeiSchuldentilg - welche doppelte Arbeit man sich ersparen könne.

un a" undSchuldenzinsen" sind die Zuschüsse für den Kopf Die Debatte über diese Wiedereinführung des Okttois der Bevölkerung (zusammengefaßt) 363, 905, 943, 1520 und für Backwaren dehnte sich indessen noch lange aus; wir 1116 Aus den Verbrauchssteuern ergeben sich werden in der nächsten Nummer auf ihren Verlauf etwas als Neberschußzahlen (immer auf den Kopf der Be- näher eingehendem Beschluß wurde m der Angelegenheit Dotierung) 572, 703, 538, 463 und 348; aus den Steuern nicht gefallt. Als man m vorgerückter Stunde auf die 2659 2326, 3056 2257 und 28 7 9. Wenn man die Ein- Einzelheiten des Etats kam, gmg die Sache sehr rasch von kommen aus Grundstücken, Gebäuden, Wald, Märkten, Ge- statten. Es wurde ganz wenig darüber vorgebracht und werblichen Anlagen (ohne Häfen) und aus Steuern und sämtliche Positionen der Betriebs- und Vermoaensrechnung Gebühren zusammennimmt, ergeben sich folgende Zahlen für wurden angenommen. Wir werden die Einzelheiten ui der den Kovf der Bevölkerung: Mainz 4175.5, Darmstadt 3757.3,, nächsten Nummer bringen.

Offenbach 3965.7, Worms 3924.2, Gießen 3833.8. ...... ......

An Steuern und Gebühren wurden in den 5 Städten VermischteM.

zusammen erhoben 10 080 040 Mk. oder auf den Kopf

33.68 M k. (Gießen 32.27 M k.). Macon, 29. April. Aus dem hiesigen Gefangmsie

Ferner erwähnte Oberbgm. Mecum im Laufe seiner brachen sechs gefährliche Verbrecher aus und ent» Darlegungen noch, daß wir für Str aßen re ini g un g kamen. Die Flüchtlinge entkamen unbemerkt und man hat und Kehrichtab fuhr noch keine Gebühren erheben, wäh- zis jetzt noch keine Spur von ihnen gefunden.

rend der Stadt Worms daraus eine Einnahme erwächst . Redakteur, der an seinem RedaktionS- von 40450 Mk. oder 87.9 Pfg. auf den Kopf der Bevölkerung. Schreibtische die Nachricht von seinem eigenen völkevung. «rvACoTYÄ Tode liest dürfte ein Fall sein, der nicht ost vorkommt,

Stadtv. Haubach machte darauf gleichfalls rnter- ' ' u berichtete die .Berl. Zta.-,

«FÄS ÄÄ'ääÄSTÄ * ÄÄÄ&>» «.««» V esse wach geworden, einmal eine vergleichende Zu-Berl. Börsen-Ztg. , Redakteur Christi anr, der sich m der sammenstellung anzuferttgen darüber, wie in einem Nacht infolge eines nervösen Leiden? mittels Leuchtgases das Zeitraum von fünf Jahren unsere städttschen Fi- Leben genommen haben sollte. Tatsächlich aber befindet sich nanzen sich entwickelt haben und hrie das Verhältnis Herr Christiani wohl und munter und erschien, wie gewöhn- von Einnahmen und Ausgaben in diesem Zeit-jn ^iner Redaktion. Der Vorfall, der der Angelegenheit raum sich gestaltet hat. Beim Vergleich des G^nde liegt, ist folgender: Herr Christiani war Donners-

verichts 1M8/SÄ und des DerwattuAMmchts ^>8/03 fei Qbenb toftiä, im .Theater des Westens-, kehrte in

ÄfSi^nf Wen'unb da'? Zurückbleiben seine in Wilmersdorf beleqene Wohnung zurück und legt- sich der Annahmen, die damit wenig Schritt gehalten hätten, ermüdet m seinem Arbeitszimmer auf das Sopha, um die Er wies dies folgendermaßen zahlenmäßig nach: Rückkehr ferner auf Besuch befindlichen Familie zu erwarten.

Das Verhältnis von Einnahmen zu Ausgaben hat sich Zuvor hatte er das GaS auSgedreht, scheint dies aber nicht günstiger gestellt bei folgenden Posittonen: bei Gebäuden sorgfältig genug getan zu haben, denn seine heimkehrende um ca. 5000 Mk., bei Grundstücken um 6000 Mk., beim I (gettin fand daS Zimmer von Gasgeruch erfüllt, und eS be- Gaswer? um 10 500 Mk., beim Wasserwerk um 7500 Mk., I durfte einiger Bemühungen, Herrn Christiani, bei dem der bei den Schulen nur die höhere Mädchenschule, bei der [)m3ugerufene Arzt Dr. Masur eine leichte, völlig gefahrlose ?°°m ^kttoi^um°^8000 Mk Gasvergiftung konstatiette, zu wecken. Zu einem Selbstmord Um 8000 !w-g-n ?in-s ',n-rvüs-n 2-id-n-- log nicht di- g-ringst- V-r-

Demgegenüber hat sich das Verhältnis ungünstiger anlasiung vor.

gestellt bei folgenden Positionen: bei Waldungen um zirka ----------------

26 000 Mk., beim Schlachthaus um 4000 Mk., bei Märkten KlsenöayN-AeltUNg.

^"^00 Mk bei Volks- und.^^b^ungsschu^n um 420001 Ludwigshafen, 29. April. In der Mark, bei Realschuleum,13000 Mk.,bei "Gemeinnützige h^en Generalversammlung der . u

Zwecke" um 3000 Mk., bei Sttaßenunterhaltung um 19V00 im ganzen 258 Aktionäre mit 11608 Aktien vertreten. Mark, bei Sttaßenreinigung um 14000 Mk., bei Straßen- Neben der Rechnungsablegung stand die V e r st a a t l i ch u n g s- beleuchtung um 6000 Mk., bei Unterhaltung der Anlagen I f x a g e auf der Tagesordnung. Die Stimmung der Aktionäre ging um 5000 Mk ktzi Bächen um COO Mk., bei Kanälen um im allgemeine» dahin, daß das Angebot der Regierung viel zu 1400 M., bet' Pcrrz-Nenvermessung ?c. 2000 Mk , bei Der- nl-drig ,-i um von ihn-n ang°nomm-n w-rd-n »u klinn-n. Dire»°r WrrJitir 1100 fiir «wecke des Kreises Lavale gab zunächst Kenntnis von der Mltterlung der Staats- ÄS? 41 (W) Ä M Voli^i um 15 000 regierung, daß sie von ihrem Rechte, die Psalzbahnen anzukaufen,

Drovin? um bet Ponzer um telHnen Gebrauch machen werde, da ihr die Forderung der Aktio.

Mk. und hier Allgemeine Verwaltung 24 000 Mt. näre, dieselben zu dem FustonSpreise zu übernehmen, unannehmbar

Danach haben sich also die Einnahmen günstiger gestellt scheine. Die Regierung ist bereit, die Aktien zum Kurse vom UM 46600 Mk., während die Ausgab>en in dem fünfjährigen März 1904 zu übernehmen, was einen Abzug von 9 bis Zeitraum um 217 500 Mk. größer geworden sind. Für io Millionen Mark von der Forderung der Aktionäre be° Schuldenttlaung haben wtt 1898/99 65020 Mk. ausgegeben, deuten würde. Von dem Aufsichtsratsvorsitzenden Clemm und dem 1902/03 dagegen 154880 Mk.: an Kavitalzinsen haben wir Direktor Lavale wurde einer Einigung mit der Staatsreglerung 1898/99 236 412 Mk in Ausgabe gestellt, 1902/03 335 668 Mk. entschieden das Wort geredet, da bte Verhaltn.sie sur die Aktionäre (XMtmickluna war die Er- in den nächsten Jahren Nicht bester, sondern schlimmer werden Folge dieser wa di rofirbcn. Von Seiten der Aktionäre wurden verschiedene Anträge

höbung der Kommunalsteuer mit einem Mehrerttägms von stellt, u. a. wurde beantragt, die Verstaatlichung bis zum Jahre 218 000 Mk., welches zum Teil auf die uotwendig ge» 11907 verschieben, damit in dieser Zeit die Sache von beiden wvrdene Erhöhung des Steuerausschlags zurückzufuhren ist. > Seiten eingehend behandelt werden könnte. Es wurde aber be- Obwohl man, so meinte Stadtv. Haubach, die Ausgaben I deutet, daß die Regierung nicht darauf eingehen werde, weil sie vielfach in ihrem Wachstum nicht einhalten könne, müsse die Angelegenheit in absehbarer Zeit erledigen wolle. Bei der man aber jedenfalls darauf sehen, so sparsam wie möglich Abstimmung wurde sodann der Vorschlag der Regierung

H&Äauf-rl-gt-birUeStantS. 'LÄ

mtb Gemeindesteuer im Prozentsatz ^ Wm Rommen ^^ue7folQen fon.

immer so Wetter zUnimntt Wie gegenwarng. Wir müssen vei M ü n ch e n , 28. April. Nach einer Verfügung des Verkehrs- den großen Aufgaben, die unserer warten, neue Einnahme- Ministeriums wird am 1. Mai die 1. Wagenklafse bei den guellen suchen. Wenn die Kanalisation in Betrieb' genommen meisten Personen - ü gen in Wegfall kommen. Ausnahmen nnrd, wird, da wir daraus Einnahmen haben werden, das sollen nur noch bei solchen Zügen gemacht werden, bei denen die Verhältnis zwar etwas besser. Die direkten Steuern können 1. Wagenklafse schon bisher gut benutzt war oder bei Personenzugen wtt mcht fcwtgesetzt erhöhen, wenn wir unsere Wrger nicht °us gemeinsch^tlichen Ctr^ den Schnell- und Eilzugen schädigen und den Zuzug kapitalttäfttaer Leute nicht hindern blewt die 1. Wagenklaste bestehen.

wollen. Für die beste Einnahmeguelle hält Stadtv. Hau- , , .. __. ,r.

Vach die höhere Beteiligung der Stadt an der Steigerung jßflnun UlW IltlntuV. $JDlll5iniuluinfL des Wertes von Grund und Boden und überhaupt der a f _ r .

Immobilien. Die Stad,t welche allein durch ihr Wachstum Der Fall Ribbert. W,r haben unsere Leser bereits von dem diesen Wertzuwachs erzeuge, müsse daran in der Form Aussehen erregenden Vorkommnis- m^Kenntnis «Letzt. Banken und ah* werden Außer- sonstige Firmen werden durch das Vorgehen des Kommerzienrats

einer Besteuerung auch wieder beteiligt wervem 4U 13 ' bibbert kaum in Mitleidenschaft gezogen werden. Das Ver-

dem möge man eritreben, daß den Städten ans der Nj be3 flommer,icnmt6 Heinrich Ribb-r, roirb auf ca.20MiL schließuna neuer Baugebiete und der Anlage neuer Sttaßen schützt. Ein Teil der von Jillius Ribbert in Umlauf ge- keine Kosten mehr erwachsen, sondern daß die Kosten st^en Wechsel ist bereits eingelöst. Es steht zu erwarten, daß auch ^des Grunderwerbs und der Sttabenherstellung auf die- übrigen, die zum Teil in England und Amerika untergebracht jenigen fallen, die den Vorteil davon haben. sind, eingelost werden. Ueber die weitere Gestaltung der Sachlage

Oberbgm. Mecum gibt zu den von Stadtv. Haubach dürfte man Näheres erst Anfang nächster Woche esiahren, doch ist angeführte Zahlen, besonders zu den so vermehrten Aus- jetzt schonmitzuteilen daß^e gßectfelfumme tndjt 6, sondern

der Fortschritt der Stadt dre ^rof,en Aufwendungen Nacht flüssig zu machen vermag.

nötig gemacht habe. Bezüglich der vom Stadtv. Haubach aur industriellen Lage. Die allgemeine Geschäftslage in erwähnten Straßenkosten teilt er mit, daß schon vor drei«textilinbnftrie von Gera-Greiz darf, trotzdem die Jahren, als die Hess. Bürgermeister vom Ministerium gut- Hauptarbeit für die Sommersaison als beendet anzusehen ist, immer achtlich zum Bericht aufgefordert wurden, vorgeschlagenoch als ziemlich gut bezeichnet werden, zumal bereits die ersten, worden sei, ähnlich wie in. Preußen die Interessenten für | belangreichen Aufträge für den Winter eingegangen sind.

die Gesamtbrette der Sttaße, nicht wie jetzt nur für eine < Breite von 16 Metern, zu den Kosten heranzuziehen. Zum Gutachten der Hess. Bürgermeister, den neuen Gemein de- steuerentwurf, hier insbesondere die indirekten Steuern be- tteffend, HÄe sich die Regierung anfangs zurückhaltend gezeigt; gegenwärtig scheine sie indessen den Vorschlägen 'ympathischer gegenüberzustehen.

Nach einer Bemerkung des Stadtv. Löber, daß er! Herrn Haubach dankbar für seine Darlemrngen sei, und gleich­falls den Wertzuwachs der Grundstücke als der Stadt zu- kommend erachte, ergriff Stadtv. Petri das Wort und führte aus, daß er sich darüber freue, daß die,notwendigen neuen Einnahmequellen vom Oberbürgermeister in Aus-! sicht gestellt worden seien. Eine Einnahmequelle tüunten! wtt uns ohne weiteres schon heute verschaffen, nämlich durch die Wiedereinführung des Oktrois für Mehl und Backwaren, daS fett dem 18. Juni 1898 aufgehoben worden ist. Mrs

April 1904.

Windricktuna!

Windstärke 1

Wetter

Barometer auf 0° redigiert

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-i-einperaiur der Luft

i Absolute Feuchtigkeit

Relative ^eucbtiakeit

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