Ausgabe 
30.3.1904 Zweites Blatt
 
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und

Pfarrer Schwabe.

Markusgemeinde gemeinsam.

Pfarrer D. Schlosser.

aus der Mattbäusgemeinde.

tag

und

In vielen Ortschaften sind Häuser ein

Die Zahl der TyphuS-Er

Prag, 29. März.

2.

d

Ufern getreten, g e st ü r z t.

gemeinde.

Vormittags 11'/« Uhr: Kinderkirche für die Matthäus- mrd

Popularität erfreuen. Ohne Kontrolle des Finanzministeriums über die ganze Finanzwirtschaft werde sich nichts Rechtes erzielen lassen. UebrigenS seien gerade für die Universität Leipzig in den letzten Jahren die größten Aufwendungen gemacht worden. Vorgefaßte Meinungen, die irgend wer in der Studierstube ausgcheckt habe, könnten ihn nicht irre machen; er tue seine Pflicht. Ihm zu unter­stellen, daß er nach persönlicher Präponderanz strebe, heiße Bildung von Mythen betreiben, wie sie im öffentlichen Leben schon eine verhängnisvolle Nolle gespielt hätten.

Frisch einer«*troffen: flntfpl

Alle Sorten Wild und zahmes GeMe Carl Sc waab, HofdeUkatessenhMdlnng; Telephon 265. 824__

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

(Soltfsblfnfl.

In der Stadtkirche.

Gründonnerstag, den 31. März:

Abends 6 Uhr: Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus-

Markusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser.

Karfreitag, den I. April.

Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Schwabe.

Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Mario!.

In der Iohauneökirche.

Gründonnerstag, den 31. März:

Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Euler.

Vorstellung und Prüfung der Konsirmanden aus bet LulaS- der Militärgemeinde.

Abends 7» 4 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und die

Gulden gesetzt, und die Reiter drannten vor Begierde, ö, zu verdienen. Mit Toben durchsuchten sie das Haug und waren wütend, daß sie Herwegh und sein verfluchtes Weib nicht fanden, die in ihrem guten Versteck eine sehr unann. nehme Viertelstunde zubrachten. Als die erste Gefahr vorüh^ war, verkleideten sich Herwegh? als Bauer und Bäuerin. schnitt seinen Bart ab, waS ihn in der Tat völlig unfennHi* machte, und so gingen beide aufs Feld an die Arbeit. ^rQll Herwegh jätete mit großem Eifer Unkraut aus. Endlich qf, lang es ihnen, in ihrer Verkleidung mit anderen Marktleuten über die Rheinfelder Brücke zu kommen.*

Die Pest in ganz Indien. Die Zahl der Qn dieser Krankheit gestorbenen Versonen beträgt in der Dock? bis zum 19. März 40 537. Punjab und die Zentralprovin-^ weisen mit je 10 000 Todesfällen die höchste Ziffer aus. der Präsidentschaft Bombay sind 8500, in Bengalen 5^ Todesfälle vorgekommen.

fron fu n gen ist wieder in starker Zunahme begriffen. Bis­her sind 34 Fälle konstatiert worden.

* Rewyork, 29. März. Infolge Sturmes und Hagelwetters sind in den letzten Tagen im Staate Arkansas zehn, im Staate Indiana acht und in Missuri sechs Personen umgekommen.

* Buenos-Ayres, 29. März. Der deutsche Vize­konsul Du fay in Salta wurde von einem italienischen Bettler aus persönlicher Rachsucht ermordet. Der Mörder wurde verhaftet und sieht seiner Bestrafung entgegen.

In der Pirnaer Duell-Affäre legten die Leutnants Gerl ach und Korn, die am 16. März wegen Zweikampfes vom Kriegsgericht der 32. Division zu 2 Jahren, bezw. 1 Jahr 3 Monaten Festungshaft verurteilt worden waren, gegen dieses Urteil Berufung ein.

HerweghS Witwe. Die Leiche der soeben ver­storbenen Gattin deS 1848 er Freiheitsdichters und -Kämpfers Georg Herwegh ist in Liestal, wo der Dichter ruht, beigesetzt worden. Ihren Lebensgefährten, der am 7. April 1875 zu Lichtental bei Baden-Baden starb, hat Emma Herwegh um fast 29 Jahre überlebt. Die Basler Ztg. widmet der Ver­storbenen einen längeren Nachruf und berührt auch die Flucht Herweghs und seiner Gattin aus Deutschland nach der Schweiz. Es verbreitete sich damals daS Gerücht, der unkriegerische Freiheitsdichter sei unter das Spritzleder einer Kalesche ge- krochen, die seine Gattin über die Rheinfelder Brücke gelenkt habe. Wie sich daS Entkommen wirklich abspielte, darüber erzählt Corvin:Als daS Gefeeht eine üble Wendung nahm, suchten sie sich zu retten, trauten sich aber nicht nach Rhein­felden zu gehen, wohin sie mehrere Leute führen wollten. Da die Reiter ihnen auf den Fersen waren, so mußten sie sich in einen: Bauernhause verbergen; die Sache war sehr mißlich, denn es war auf Herwegh ein Preis von 4000

daS Staatsministerium und die Firma Lenz in Berlin wurden Telegramme gerichtet, in denen, wie in derBuhb. Ztg.* zu lesen ist, immer von dem Vorsitzunseres allverehrten Landtagsabg. Joutz" die Rede ist.

Mainz, 29. März. Zur feierlichen Eröffnung der neuen Rheinbrücke wird der deutsche Kaiser von Wiesbaden auS und der Großherzog nach Mainz kommen. In Wiesbaden trifft der Kaiser bereits in den letzten Tagen des April ein. Die neue Rheinbrücke ist nun vollständig fertiggeslellt. Am Sonntag fanden die ersten Probefahrten statt und fielen zur großen Befriedigung auS. Anwesend waren, wie schon berichtet wurde, Minister Budde, die Eisen­bahnpräsidenten von Mainz und Frankfurt a. M. und die Spitzen der staatlichen und städtischen Behörden der Stadt Mainz, ferner eine Anzahl höherer Offiziere. Die Herren der Prüfungskommission besichtigten nach demM. Tgbl." zu­nächst den ganzen Brückenbau und ließen hierauf eine ge­wöhnliche Maschine in ganz langsamem Tempo über die Brücke fahren. Die Fahrversuche wurden dann mit einem schnelleren Tempo wiederholt. Hierauf wurden eine Anzahl leere Güterwagen und dann sechs mit Kohlen beladene Wagen zusammengekuppelt und die Fahrversuche damit fortgesetzt. Auch daS Kreuzen zweier Züge auf dem Mittelpunkt der Rheinbrücke wurde probiert. Das erzielte Resultat war eben­falls zufriedenstellend. Die Belastung der Brücke wurde bei jeder einzelnen Probefahrt genau festgestellt, um die Trag­fähigkeit zu konstatieren. Der ganze Brückenbau soll als ganz vorzüglich bezeichnet werden können und entspricht in jeder Hinsicht den gestellten Anforderungen. Tie Probe­fahrt der neuen elektrischenBahn Mai nz-Bie brich - Wiesbaden fand heute vormittag 11 Uhr vom Brücken­platz aus statt. Drei stattliche Wagen nahmen die Spitzen der 'Behörden und sonstige Gäste auf. Die Eröffnung der neuen Nerobergbahn, wie sie sich offiziell nennt, findet morgen statt.

Frankfurt, 29. März. Tie Verhöre der beiden Raubmörder wurden nach derKl. Pr." am Freitag eingestellt, da eS nicht gelingen wollte, den Groß zu einem Geständnis zu bringen. Stafsorst blieb durchweg bei seinen ersten Behauptungen. Er beteuerte oft unter Tränen genau so sei es gewesen, wie er in Hamburg und vor dem Untersuchungsrichter auSgesagt habe. Er habe, von Groß durch Trohungen gezwungen, den ersten Hieb geführt und Groß habe das übrige getan. Groß blieb durch diese be­stimmten Aussagen nicht unberührt, aber er hielt bis zum Freitag an seiner ursprünglichen Taktik, alles zu leugnen, fest. Die wenigen Einräumungen, die er im Kreuzverhör machte, nahm er wieder zurück und schließlich verweigerte er jede Auskunft. Stafforst soll körperlich immer mehr zurück- kommen. Er soll seine blühende Gesichtsfarbe verloren haben und kaum mehr zu erkennen sein. Groß, der sich beim An­legen der Handschellen renitent benahm, hat sich nun auch darüber gefaßt; er spielt, wenn er sich beobachtet weiß, den Gleichgiltigen, sinnt und brütet aber dann wieder stunden­lang. Neuerdings vermutet man, daß Groß mit einem andern Genossen schon vor der Zusammenkunft mit Stafforst den Mord geplant hat, daß sich dieser Dritte aber bei Zeiten zurückgezogen hat. Die Umgrabungen hinter den Gärtnereien an der Eckenheimer Landstraße sind erfolglos gewesen. Sie wurden heute vormittag um 11 Uhr eingestellt. Der Gewicht­stein ist nicht gefunden worden. Das Gericht besteht jedoch auf Herbeischaffung der Mordwaffe, so daß jetzt auch nach dieser Richtung hin neue Ermittelungen und Absuchungen angestellt werden. All diese Mitteilungen muß die Kl. Pr." verantworten.

AuS dem Dillkreis, 29. März. Die Christlich- Sozialen sind im hiesigen Kreise fortwährend rührig bei der Arbeit. Herr Franz Behrens von Berlin hielt in letzter Zeit Versammlungen in Dillenburg, Herborn, Herbornseelbach, Hirzenhain und anderen Orten ab. In Homburg wurde am Sonntag nachmittag die Frau des Dekans Wagner von einem Motor-Zweirad überfahren, so daß sie bewußtlos liegen blieb. Die Persönlichkeit des Radlers, ein taubstummer Herr aus Frankfurt, wurde von der Polizei festgestellt.

Abends 6 Uhr: Liturgischer Gottesdienst.

.Pfarrer D. © cf) (offet.

Kollekte für die evangelischen Anstalten in Jerusalem.

1. Osterfeiertag, den 3. April.

Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer v. Schlosser.

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für Matthäus und Markus- gemeinde. Pfarrer D Schlosser.

Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwade.

Kollekte für die Kirchenkasse.

2. Osterfeiertag, Den 4. April.

Vormittags 91' Uhr: Pfarrer Schwabe.

Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Martur­gemeinde.

Anmeldungen zu sämtlichen Abendmahlsfeiern werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Nachmittags 2 Uhr Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden

Gerichts sank.

Brüssel, 29. Mörz. In dem Prozesse gegen den KSn., von Belgien, betreffend den Nachlaß der Königin, onb bc- Staatsanwalt heute sein Gutachten ab. Er fübrie m demselben aus, daß die Eheschließung von dem nwtmafdi(f.n Thronfolger jederzeit als Staatsangelegenheit angesehen worben sei. Heiraten zwischen Mitgliedern regierender Häuser hätten nach dem allgemeinen Brauche den Charakter von ©taalSvertraqer Ter Staatsanwalt begründet eingehend seine Ansicht und (an- zum Schluffe: Ich schließe mich der Behauptung des Verteidig des Königs an, daß zwischen dem König und der Königin (Afiter- trennung bestanden hat, wie sie durch das belgische bürgerlich- Gesetzbuch geregelt ist. Nur auf Grund dieser Auffassung wird b-t Abwickelung der Erbfchaftsangelegenheit der Königin vor sich gehen können. M

vermischtem

Mailand, 29. März. Infolge fortgesetzter Regen- güffe sind in ganz Oberitalien Überschwemmungen ein­getreten. Der Po und seine Nebenflüffe sind aus den

Abends 6 Uhr: Siehe Iohanneskirche.

Am Sonntag Quasiinodogeniti, den 10.April, findet die5on> irmation der Kinder au§ der Matthänsqemeinde und in ikrbmbuiig damit Feier des heil. Abendmahls statt. Die Beichte roirbSami* den 9. April, nachmittags 2 Uhr, gehalten.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 30. März 1904.

- Personalien. S. K. H. der Großherzog haben dem Steuerkommiffär des Steuerkommiffariats Offenbach, Christian Braun, den Charakter alsRegierungsrat^ ver­liehen, den Steuerkommissär deS Steuerkommiffariats Hungen, Karl Adam Frenz, zum ständigen Hilfsarbeiter bei der Abteilung für Cteuerwesen deS Ministeriums der Finanzen, unter Verleihung des Charakters als RegierungSrat er­nannt, dem ständigen Hilfsarbeiter bei der Abteilung für Steuerwesen des Ministeriums der Finanzen, Obersinanzaffeffor Dr. Georg Hellwig zu Darmstadt den Charakter alsNegierungsrat" verliehen und den technischen Sekretär bei der Abteilung für Bauwesen des Ministeriums der Finanzen, Bauinspektor Heinrich Wagner zum ständigen technischen Hilfsarbeiter bei dieser Abteilung unter Verleihung des Charakters alsBaurat" -mannt. Der Hochbau­aufseher bei dem Hochbauamt Friedberg, Adam Feigs wurde zum Baggermeister, die Bauaufseheraspiranten Johannes Astheimer aus Bischofsheim, Georg Grünig aus Pfung­stadt, Philipp Messinger auS Bornheim, Joseph Zimmer aus Nieder-Mörlen und Friedrich Web-r aus Ober-Ramftadt zu Hochbauaufsehern ernannt.

DaS Großh. Regierungsblatt Beilage Nr. 6 enthält. 1. Uebersicht der vom Großh. Ministerium des Innern für das Jahr 1904/05 genehmigten Umlagen zur Bestreitung der Kommunalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises BenSheim. 2. Uebersicht der für das Rechnungs­jahr 1904/05 von Großh. Ministerium deS Innern ge­nehmigten Umlagen zur Bestreitung der Kommunalbedürfnisse der israelitischen Neligionsgemeinden deS Kreises Schotten. 3. Ordensverleihungen. 4. Ermächtigung zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. 5. Namensveränderung. 6. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft. 7. Dienstnach­richten. 8 Dienstentlassungen. 9. Nachweis der Be­fähigung zur Uebernahme eines Kirchenamis. 10. Charakter­erteilungen. 11. NuhestandSversetzungen. 12. Konkurrenz­eröffnung.

** Hessisch-Thüringische Staatslotterie. Bei der Heute stattgefundenen Schlußziehung der 6. Klaffe fiel eine Prämie von 100 000 Mk. auf Nr. 5351 (nach Gotha und Mainz), sechs Prämien von je 50 000 Mk. auf Nr. 18518 (nach Offenbach) 20515 (nach Langen) 21095 (nach Darm­stadt) 48616 (nach Oldenburg) 53713 (nach Mainz) 74662 (nach Lauterbach), zehn Prämien von je 10 000 Mk. auf Nr. 1419 (nach Offenbach) 9112 (nach Darmstadt) 33783 (nach Darmstadt) 35080 (nach Zerbst) 44372 (nach Offen­bach) 51987 (Oberstein) 83951 (nach Mainz) 91903 (nach Darmstadt) 92979 (nach Köthen) 99917 (nach Gotha), zwei Gewinne von je 5000 Mk. auf Nr. 23623 87041, fünf Gewinne von je 3000 Mk auf Nr. 33248 44011 49177 50751 77852, Gewinne von je 1000 Mk. auf Nr. 5041 34854 51330 58813 66274 66498 75249 84179 87365 91533. Ohne Gewähr.

" Uebertritt zur Schutztruppe. xer Soyn oes GendarmerieoberwachtmeisterS Schwarz, Sanitätsunteroffizier im Infanterie-Regiment Nr. 168 in Butzbach, der schon ein­mal die Reise nach China mitgemacht hat, tritt am 5. April dS. Js. zur Schutztruppe in Deutsch-Südwest­afrika über.

Zur Eröffnung der Bahn ButzbachLich wird mitgeteilt, daß die Staatsregierung von der Eröffnungs­feier keinerlei Notiz genommen habe. DieButzb. Ztg." schreibt, daß der Festzug überall mit Freude von der Be­völkerung begrüßt wurde, mit Ausnahme von Lich. Dort erwartete außer dem Bürgermeister Heller und einem Ver­treter der dortigen KaufmannSwelt niemand den Festzug. Auch war die Stadt ohne jeden Flaggenschmuck. Nach Butz­bach zurückgekehrt, nahmen am Festesten imHess. Hof" die Bürgermeister, Beigeordneten und Ortsvorstände auS allen Stationsorten teil, mit Ausnahme von Lich. Die Eröffnungs­rede beim Festesten hielt Abg. Joutz. An den Großherzog,

Uebcr die Zusammenhänge von Darmstädter Kunst undTheater verbreitet sich mit mancherlei Aus­blicken und Zukunftshoffnungen Georg Fuchs in einem reich illustrierten Artikel im zweiten Märzheft vonBühne und Welt" (Verlag Otto Elsner, Berlin S. 42), das auch durch andere interessante Beiträge Beachtung verdient.

Vom Fran kfur ter Theater. Herr Jani Szika vom Frankfurter Schauspielhaus feiert im nächsten Monat sein 40 jähriges Bühnenjubiläum. Am 12. April wird dem Künstler zu Ehren ShakespearesViel Lärm um Nichts" gegeben; als Gerichtsdiener hat Herr Szika in diesem Stück vor 14 Jahren in Frankfurt auf Engagement gastiert. Tie Operette, die lange Jahre vernach­lässigt wurde, scheint jetzt wieder besseren Zeiten ent­gegenzugehen. Es finden Personalauffrischungen statt, vor allem aber ist die Intendanz bemüht, sich eine tüchtige Kraft als Kapellmeister zu sichern. Als Bewerber für das schon halbverwaiste Fach der Operetten- und komischen Operndirektion debütierte Ernst Neumann von Teplitz und erzielte günstige Eindrücke. Ter junge Künstler besitzt Temperament und Rhythmus und obwohl noch fremd in unserm Tonkörper trat er doch ganz selbständig auf und suchte seiner Individualität Ausdruck zu verschaffen. Auf das Gastdirigieren ist nicht viel zu geben; erst die Einstudierung eines neuen Werkes dürfte destnitiv über das Können des Kandidaten entscheiden. Eine so gründ­liche Erledigung dieser Vakanz gestatten aber die Ver­hältnisse nicht, aber auch ohne das halten wir Neumann für einen routinierten und vertragssicheren Dirigenten. Kapellmeister Wolfram übernimmt die musikalische Direktion der Schwester-Bühnen Dortmund-Essen und er­zielte mit der Premiere derNeugierigen Frauen" von Mvlf-Ferrari einen ungewöhnlichen Erfolg.

Predigt.

Nachmittags: 4 Uhr. A »n Uhr.

Tag: Vorabend: 7.30 Uhr. Morgens. 8.4

Predigt.

Johannesgemeinde.

Karfreitag, den 1. April:

IormittagS 9«/, Uhr: Pfarrer Euler.

Beichte und heiliges Abendmahl für die LukaS- und für 01t Johannesgemeinde. . .

Anmeldungen zu den Abendmahlsfeiern vorher bei Dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Abends 6 Uhr: Siehe Stadtkirche.

Nach allen Gottesdiensten: Kollekte für die evangelischen un- stallen in Jerusalem

1. Osterfeiertag, den 8. April.

Vormittags 9/i Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für bte Jobomi gemeinde.

Pfarrer Dr. Naumann.

Nachmittags 2 Uhr: Psarrassistent Schulz.

Abends 6 Uhr: Pfarrer Euler. Beichte. , , .

Nach allen Gottesdiensten Kollekte für die Kirchen: 2. Osterfeiertag, 4. April.

Vormittag? 9</t Uhr: Pfarrer Euler. Iinf)

Konfirmation der Kinder aus der Lukasqememd . Militärgemeinde. Im Anschluß an dieselbe Feier 0 -> Abendmahls.

Nachmittags 2 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus de J gemeinde.

Abends 6 Uhr: Pfarrassistent Schulz.

Besondere Kollekte für die Armen. firmntion

Nächstfolgenden Sonntag, den 10. sinder

der Kinder aus der Lukasgemeinde. Die Beichte Y Samstag zuvor, nachmittags 2 Uhr, statt.

Israelitische Religionsgemeinde.

Hottesdtenrr in der Synagoge (^ibanfoflO- Donnerstag den 31. März und Freitag den L Pafsahf e st. _ gg ghr.

L Tag: Vorabend: 6.45 Uhr. Morgen-.

AbendS 6.45 Uhr. beginn

Bem. Während der Sommermonal Ndr er Morgengottesdienst am Sabbatn ----

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