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Es wäre hübsch, wenn bas „es ist nichts dran* zum Spottwort oder zum Lobwort würde, je nachdem man's nimmt. Wie viel würde unserm Bauen von Häusern wie von Möbeln und Geräten schon dadurch genützt, daß es Mode würde, vorläufig einmal nur Sachen zu kaufen, an denen nichts „dran* ist.
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der ersten grauenvollen Nacht zu leiden haben. Lebensrnittel gab es selbst bis zum nächsten Mittag nicht. Der Millionär Rönneberg, dessen gewaltiges Kohlenlager und zahlreiche Speicher nebst Wohnhaus verbrannten, konnte trotz aller Bitten nicht ein einziges Boot für sich und seine Familie bekommen. Manche Szenen hatten emen komischen Anstrich. Eine alte Frau mit ihren. schreienden Kinde hinter sich, schleppte mit der einen Han- einen Slrohsack, mit der anderen hielt sie ein unentbehrliches Geschirr. Ein Herr, der auf einem Ball gewesen war, lief beim Rettungswerk im Frack und mit Zylinderhut und Kotillonorden herum.
• Es ist nichts dran." (Kunstwort. 1. Januarheft 1094. Jahrg. 17. Heft 7. München. Georg W. Eallwey. Vierteljährlich 3 Mk., das einzelne Heft 0,60 Mk.) Die Sprache ist eine alte Frau, die Humor hat: wenn wir jungen Menschlein mit ihr zu spielen glauben, so spielt sie wohl selber mit uns, und wenn wir glauben, sie sage was uns zu Ehren, so lacht sie heimlich unser dabei. Wie köstlich ist unsre Redensart: „das ist nicht weit her" — ja freilich, was bei uns entsteht, wie sollt' es was taugen, je weiter es her- fommt, je schöner ist's! Ein prachtvolles Gegenilück dazu ist das große Wort: „es ist nichts dran". Muthesius Hal es kürzlich sehr hübsch zur Ansicht gebracht, indem er einen Vortrag damit emleitele. Sieht ein Deutscher ein gutes englisches Haus, so sagt er, meinte Muthesius: „es ist nichis dran" — es ist nämlich wirklich nichts „dran", fein aufge- klebter Putz, kern Ziergeichwür, es ist einfach gut in sich.
Mk.), in Danzig auf 2 748.55 Mk. (2 825.78 Mk.), in Essen auf 2 217.62 Mk. (2 359.56 Mk.).
* Szenen vom Brande in Aalesund. Man schreibt aus Christiania: Aus der brennenden Stadt sprühte ein Funkenregen empor, der lebhaft an eine vulkanische Katastrophe erinnert haben muß. Der Funkenregen machte nicht bloß den Aufenthalt in der Stadt selbst äußerst gefährlich, ersetzte auch Kilometer entfernte Gebäude der Umgegend in Brand. Unter diesen Umständen ist es begreiflich, daß die Bevölkerung, von Schrecken ergriffen, davonlief. Eine Lehrerin, die nicht mehr über die Brücke kommen konnte, die die beiden Hauptstadtteile trennte, flüchtete in einem Boot. Während der kurzen Fahrt wurden die Ruder vom Funkenregen in Brand gesetzt, ebenso die Bücher, die im Boote lagen. Beim Beginn des Feuers wurden im Gefängnis die Zellen geöffnet, und die Gefangenen, darunter zwei, die Letten trugen, entlasten. Einige hat man später wiedergefunsen. Sie wurden nach Molde transportiert. Grauenvoll lauten die Berichte über Frauen, die vor Schreck vorzeitig niederkamen. Eine Frau schleppte sich mit Mühe aus der brennenden ^ladt und gab gleich hinterher in einem Schuppen einem Kinde das Leben. Ein Mann trug seine Frau auf dem Rücken bis vor die Stadt, wo die Frau in einem Bauernhause entbunden wurde. Die Frau eines Beamten, die vor einigen Tagen niedergekommen war, schleppte sich mit ihrem Linde aufs Feld, wo sie erschöpft mebeqanf und in Sturm und biegen liegen mußte. Viele dürften noch lange unter den Folgen
Neubau des althistorischen weitbekannten Gasthauses
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