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Nr. 806
Zweites Blatt
154. Jahrgang
DonnersragDezember 1004
Giehener Anzeiger
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen
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Bayern Gymnasien ....
Realgymnasien . . .
Oberrealschulen . ♦
Erscheint «glich mit VuSnahme deS Sonntags.
Die ^Giehener Kamtllendlütter- werden dem »Anzeige, otermal wöchenHich betgelegt Der Landwtrtt' erscheint monatlich etnmaL
Rotationsdruck und Verlag der Brühl Ich« Unwersträrsdruckeret. R. Lang«. Dietzen.
Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulftr.?.
Del. Nr. 6L relegr.-Adr,; Anzeiger Dietz«.
Jahre 1900 bezifferte sich die Bevölkerung deS Königreichs Bayern auf 6 176 000, diejenige des Großherzogtums Hessen auf 1 120 000. Bayern zählt also reichlich 5 l/2 mal so viel Bewohner als Hessen. Dieseln Verhältnis der Volks» zahl beider Staaten entspricht dasjenige der Zahl höherer Schulen für die männliche Jugend keineswegs. Während nämlich solcher Schulen in Hessen (eingerechnet die von Knaben besuchten 23 höheren Bürgerschulen) 56 vorhanden sind, zählt Bayern ihrer nur 147, also noch nicht einmal das dreifache der hessischen Zahl. Wie sich die genannten Hauptzahlen auf die verschiedenen Schularten verteilen, zeigt folgende Uebersicht:
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Summa: 147 56
Wir bemerken noch, daß sich die bayerischen Ziffern aus das Schuljahr 1901/02 beziehen (vergl. Zeitschrift des Kgl. bayerischen Statistischen Bureaus 1904, 3. Heft), während die hessischen den augenblicklichen Zustand dartun, der sich jedoch vou deni des Jahres 1901/02 nicht wesentlich unterscheidet.
— Zum Theologenmangel in Hessen. Man schreibt uns aus Kreisen der Hess, evangel. Geistlichkeit: Die unter dieser Ueberschrift gebrachte Mitteilung Ihrer Zeitung kann Mißverständnisse Hervorrufen. Daß vor Kurzem zwei nichthessische Theologen in der hessischen Landeskirche Verwendung gefunden haben, ist kein Beweis für Mangel an hessischen Theologen. Derartige Anstellungen fanden in den letzten drei Jahrzehnten stets statt, teils stärker, teils weniger stark. Dem Oberkonsistorium ist es nie verwehrt gewesen, geeignet erscheinende Geistliche einer anderen Landeskirche in die hessische zu übernehmen. Zur Zeit herrscht gerade kein Ueberfluß an hessischen Geistlichen. Die Zahl der in Gießen eingeschriebenen evangelischen Theologen (76. D. R.) bürgt aber dafür, daß der etwa vorhandene Mangel bald gedeckt jein wird. Niemals, auch bei dem stärksten Mangel, wird es aber vorkommen, daß der vorgeschriebene Bildungsgang vereinfacht werde, dem stehen die staatlichen und kirchlichen Gesetze entgegen. Beide fordern übereinstimmend die Maturitätsprüfung an einem deutschen Gymnasium, dreijähriges Studium mit abschließender Fakultätsprüsung und letztere noch den einjährigen Besuch auf dem Predigerseminar zu Friedberg und die Schluß- oder sog. Desinitorialprüfung vor dern Ober-Konsistorium. Niemals werden sich die kirchliche Oberbehörde und die Landessynode dazu verstehen, den Bildungsgang der hessischen Theologen herabzusetzen. Es kann keine Rede sein von Geistlichen erster und zweiter Klaffe.
— Die römischen Herren Gymnasiasten in Rom hielten eine Versammlung ab, in der sie den Unterrichtsminister zu einer schleunigen Reform des Examen-Reglements ausforderten, widrigenfalls sie mit Streik drohen. Die Gymnasiasten bereiten ferner ein großes Meeting vor, um die öffentliche Meinung für ihre Forderungen zu interessieren.
Paris, 28. Dez. Juteö Lcmaürc mrd Louis Tausset, der neue Schatzmeister der Patrie stianchist', Itattcten gestern der Bank Don Antwerpen einen Besuch ad und durwiachten ohne Ergebnis den von Syveton gemieteten Geld- s p) r a n t n ci u) b e in V erwögen derPatrie F r a n c a i s c. ^ic Dcr.iUbjtat die Erlaubnis. einen anderen schrank zu öffnen, welcher von Syveton ans den Ramcn einer vorgeschobenen Person 'antdirettion weigerte sich iedvch vorläufig,
Tas alles und noch sehr vieles Andere erzählt D-r. Schröder. Uns selber ist bekannt, daß ein ganz unmöglicher Mensch, ein Schmutzfink ersten Ranges, ein Jammer- terl von Charakter und Aussehen, der, ein Sachse von Geburt, in Leipzig Mathematik stu-diert hatte und nach miserablem Examen und langem Warten eine Anstellung an einer Volksschule in einem masurischen Städtchen erhalten, dort in seiner Position sich bald nnyattbar gemacht hatte, nach sehr kurzer Wirksamkeit als Hilfslehrer am Realgymnasium zu Gera., wo er ebenso schnell verschwinden mußte, als Lehrer des Französischen und Lateinischen au einem mecklenburgischen Gymnasium seit Jahren wirkt, obwohl jeder, der mit ihm in Berührung tritt, sich besudelt.
Zu den Gehaltsziffern ein einziges Beispiel: Am Gymnasium zu Waren wirkt seit zwei Jahrzehnten ein Oberlehrer, der sich um die volkskundliche Erforschung seines Heimatlandes Mecklenburg die allergrößten, in der ganzen Welt anerkannten Verdienste erworben Hal; er bezog bis vor kurzem „nur" 1000 Mk. Gehalt weniger als ein preußischer Volksschullehrer/
Natürlich hat der Reichstag nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, sich mit den Zuhanden an den mit Reichsprivilegien ausgestatteten und daher der Ueberwachung der Reichsjchulkommijjion unterworsenen Schulen der Ernzel- staaten zu beschäftigen.
Kirche ujiO schule.
— Zur Statistik des höheren Schulwesens lesen wir m der „Darmst. Ztg.": 'Rach der Zählung von.
i c nautet, befand sich in der xii Nachlaß-Papieren eine Anzahl c, darunter einer von Tauftet, worin xi l* Re am un go- '.'ll-leg u ng ersucht. ES
Deutsches Reich.
Berlin, 28. Dez. Der Kaiser hörte heute den Vor> trag des Ehefs des Zivilkabinetts Wirkl. Geh. Rats Dr. v. Lucanus Und unternahm später einen Spaziergang int Park von Sanssouei.
— Zu Mitgliedern des Herrenhauses wurden berufen: der Bürgermeister der Stadt Trier, Ällbert Dort Bruch huusen, und Rittmeister a. D. Fideikommiß- bejitzer Graf Werner von der Sch ulen bürg auf Wolfsburg (Kreis Gardelegen).
— Die. Reise des Botschafters Speck von Sternburg nach Deutschland hat in der Presse Anlaß zu Gerüchten über seinen zu erwartenden Rücktritt gegeben, die jedoch, wie hie „Post" versichern kann, der Begründung entbehren. Die Reise ist allerdings aus Gesundheitsrücksichten erfolgt, doch ist sein Zustand durchaus nicht jo besorgniserregend, daß derartige Gerüchte gerechtfertigt wären. Sein Aufenthalt in Deutschland gilt der Wiederherstellung seiner Gesundheit, worauf seine Rückkehr auf seinen Porten sicher zu erwarten sein dürfte.
— Die K analko ni m issiou des ^Abgeordnetenhauses ist telegraphisch zum 3. Januar einberusen worden, um die Berichte der Referenten Dr. v. Quistorp und Dr. Am Zehnhofi sestzustelleu. Es soll die Absicht bestehen, auf uie erste Beratung des Etats sofort die zweite Lesung bei; Kanalvorlage im Plenum folgen zu lassen.
DoMilche Tagesschau.
Die russische Anleihe.
R. Berlin, 28. Dezember.
Dem Reformm a n ifest des Zaren folgt die offizielle Ankündigung einer neuen russischen Anleihe. Ursprünglich war die Anleihe hmausgeschoben worden — und wurde demgemäß von Petersburg aus abgeleugnet — weil ein größerer Waffenerfolg Rußlands für die Unterbringung der Papiere erwünscht schien. Denn den Emissionshäusern ist selbstverständlich nur in dem Fall mit dem Geschäft gedient, wenn sie die Anleihe so rasch als möglich den „zweiten Händen", dem kaufkräftigen Publikum, überliefern können. Dht dem Waffenerfolg ist es nichts. Da sollte denn die Einleitung von Umgestaltungen in liberalem Sinne der Transaktion den Weg ebnen. Der Versuch, auf diese Weise für eine Rußland günstigere Stimmung zu sorgen, hat aber nur einen bescheidenen Erfolg erzielt. Man kann nicht wahrnehmen, daß das Manifest im Zarenreich die hochgehenden Wogen beruhigt hätte. Und diese Unsicherheit der inneren Verhältniffe Rußlands stimmt mehr als die Kriegslage bedenklich. Deutschland gehört zu den Staaten, denen in erster Reihe die neue Anleihe zugedacht ist. Die »Voss. Ztg." bemerkt heute abend:
„Es ist als sicher anzunehmen, daß an der Uebernahme der Anleihe die deutsche Finanzwelt sich beteiligen wird, wie auch feiner damit zu rechnen ist, daß die neue russische Anleihe alsbatd im neuen Jahre herauslommen wird, unter Ausnutzung der alsdann eingetretenen Flüssigkeit des internationalen Geldmarktes."
Auch wir bezweifeln nicht, daß das Herausbringen der Anleihe mit aller Geschicklichkeit und zu einem möglichst günstigen Zeitpunkt erfolgen wird. Möglicherweise kommen vorher noch ein paar Reformen, die Anleihe gewissermaßen in bengalische Beleuchtung zu setzen. So verlautet seit längerem, daß den Juden in Rußland eine größere Bewegungsfreiheit zu teil werden soll. Nach anderen, unbestätigt gebliebenen Berichten hätten die Emissionshäuser ausdrücklich eine entsprechende Bedingung für Uebernahme der Anleihe gestellt.
Soweit wäre alles nicht übel eingeleitet. „Die Frage ist nur", meint das„Berl. Tagebl.", „ob das größere deutsche Publikum bereit sein wird, die Genehmigung der deutschen Regierung zur Zulassung der neuen russischen Anleihe als einen Wink aufzufassen, sich an dieser Anleihe zu beteiligen". Wieso ein Wink? Wir hoffen, daß seitens unserer Regierung ganz und gar nicht der Eindruck erweckt wird, als sei diese Beteiligung etwas wie eine patriotische Pflicht. Man -kann unmöglich außer Acht lassen, daß die Verhältnisse im russischen Reich, wie immer der Ausgang deS Krieges ist, die Ruhe des Besitzes nicht gewährleisten. Nun giebt es gewiß eine größere Anzahl von Kapitalisten, denen es mehr auf andere Vorteile ankommt, als auf die Wahrung der Gemütsruhe. Es ist die altbekannte Wahl, sich entweder für „gutes Essen" oder „guten Schlaf" zu entscheiden. Diejenigen Kapitalbesitzenden, die nicht so leicht nervös werden und die in der angenehmen Lage sind, die eine und andere Enttäuschung zu ertragen — obschon wir weit entfernt davon sind, an das Schreckgespenst eines russischen Staatsbankerotts zu glauben — mögen immerhin die neue Anleihe zeichnen. Kleinkapitalisten, Witwen, die mit einem bescheidenen Vermögen sorgsam rechnen müssen, werden gut tun, den Erregungen, die nun einmal bei den inneren und äußeren Röten Rußlands unvermeidlich sind, sich nicht auszusetzen. WaS die Form der neuen Anleihe betrifft, so dürfte eine kurzfristige Anleihe beabsichtigt sein.
Wie verlautet, ist der Abschluß der neuen 1000 Mill.- Anleihe bereits erfolgt.
Wie aus Jekaterinoslaw gemeldet wird, wurden dort in den letzten Tagen massenhaft Proklamationen verbreitet, worin die Christen aufgefordert werden, die Juden zu vernichten, denn sie seien schuld an dem Kriege und hätten den Minister des Innern I ü r st S w i a t op o k M i rs k i bestochen, damit er sich für sie einsetze. Die Stimmung ist sehr gedrückt, denn man erwartet jeden Augenblick den Ausbruch von Exzessen.
Mecklenburgische Wunderdinge.
Lächerlichkeit tötet. Mitunter auch nicht. Die mecklenburgischen Zustände hätten, ähnlich den attfam be- tannten oldenburgischen, längp dem Fluche der Lächerlich- rert erlegen sein müssen, wenn jener Ausspruch allgemein zutreffend Ware. Vor dem großen Kriege, der Deulsch- land das Reich gewann, sang man auf dem Brettl: „Schlaf, Kindchen, schlaf, sei immer fromm und brav; dann prügelt man dich nirgends durch, und kämst du auch nach Mecklenburg." Hat sich seitdem viel gehellt in den Landen der Brajia und Pomuchelskopp? Nein, nur nicht das Alte, Bewährte moderner Unrast opfern!
Jüngst haben wir vou der mecklenburgischen P r r n z,e s s i n n e n st e u e r gehört. Die mecklenburgische Bevölkerung muß, nachdem die Prinzessin Eeeilte mit dem Kronprinzen des deutschen Reiches sich verlobt hat, eine Prinzessinnensteuer ausbringen. Wir leben hier in Hess e n auch in einem Großherzogtum, unser Landesfürst ist ebenfalls Bräutigam, aber eine Prinzessinnen- steuer in Hessen ist selbst nicht in gramer Vorzeit üblich gewesen. Man höre, was der „Börs.-Ztg." aus Schwerin geschrieben wird:
Tie Prinzessin steuer für die Herzogin Cecilie wird nach einem Regierungserlaß in den nächsten Tagen erhoben werden. Zu dieser Steuer müssen die Ritterschaft, die Städte und das Dvmanium 64 167 Mk„ die Stadt Rostock 5883 Mk. und die Stadt Wismar 3099 Ack. aufbringen. Die gesamte Steuer im Betrage von 73 099 Mk. ist im Antonitermin 1905 beim Landkataster in Rostock einzuschicken und wird im April von dieser Kasse in die Renttrei gebracht werden. In den Städten wird die Prinzessinsteuer «m den Hausbesitzern erhoben. Im Domaninm haben die Erbpächter nach ihrem Hufenstand zu steuern. Tie Höhe der Steuer schwankt hier zwischen 75 Pf. und l5Mk.; die Büdner zahlen 25 bezw. 50 Pf.; für Krug-, Schmiede- und Mühlen- tetrieb wird eine besondere Steuer nicht entrichtet. In den ritterschastiichen Gütern muß von jeder erbvergleichsmäßig kata- ftrierten volle Hufe 5.50 Mk. entrichtet werden.
Gleichzeitig tritt ein unbequemer Mahner aus und macht mit grellen Trompeten tönen auf das mecklenburgische S ch u l e l e n d aufmerksam. Unter Schulelend versteht man zumeist die elende Beschaffenheit des Volksschulweseiis, besonders hinsichtlich seiner finanziellen „Ausstattung". Jener unbequeme Mahner ist der Dr. Heinrich Schröder in Kiel, der Vorkämpfer der akademisch gebildeten Lehrer an den höheren Schulanstalten. Schröder hat soeben eine Schrift veröffentlicht über Mecklenburgische „höhere" Scyulen. Dr. Schroder, der anerkennt, wie seinen Bestrebungen für die Besserung der Lage des höheren Lehrerstandes in erster Linie durch die Zeitungen zu Erfolgen verholjen worden ist, wendet sich jetzt wieder an die Oeffentlich- keit, deren Hilfe um so nonvendiger, als es sich um ein Land handelt, das keine Volksvertretung hat, in dem also die dort vorhandenen „schier unglaublichen" Mißstände aus dem Gebiete des Schulwesens an keiner dazu berufenen Stelle össentlich erörtert werden können.
Es sind in der Tat Jammerbilder, die Schröder entrollt. Natürlich sind die unglaublich kläglichen Gehälter des Pudels Kern. Die Großh. Oberlehrer sind weniger schlecht gestellt als die städtisa)en; unerhörte Maßnahmen der Städte, um ihren Lehrern eine angemessene Besoldung vorzuenthalten, werden von dem Schweriner Ministerium gebilligt oder wenigstens stillschweigend geduldet. In Grabow hatte man im Schuljahr 1900/01, um Geld zu sparen, in der Sekunda des Realprogymnasiums den engliscyen Unter- richt einem Manne übertragen, der überhaupt feine Prüf, unn für höhere Schulen abgelegt hatte, und den sranzust- toen einem jungen Mann, der noch gar nicht bie Berechtigung hatte, an höheren Schulen selbständig Ku nnter- richten Und diese beiden wurden bann dom JJiiiugerüun mit der Abhaltung des Abiturienlenexameits betraut. An der Realschute zu Läterow mit 180 Schülern und 6 Klassen sind außer dem Direltor nur zwet sur höhere Schulen geprüfte Lehrer vorhanden. Ter eine von ihnen erteilt ^ohne jegliche Prüfung in diesem Fache den für grealschulen hochsi SerSXnUtU IN der obersten Aas ° Unt den übriaen fünf Lehrern sind drei, die für Volks- oder Mittelschulen geprüft sind, unb zwei, bie überhaupt Sem Schulamtsexamen, weder für Volks-, noch sür höhere Schulen, abgelegt haben: einer unterrichtet seit mehr als einem Jahre ohne ministerielle Genehmigung. Die er, nur durch d?e Kläglichkeit der Gehalter herbetgeruhrte Zustand wider- ivriclit Direft dem vom Reichskanzler bei der Verleihung Vs' ®iniübr oÄileflB an die Schule, bestätigten Statu , ,,„h SS t vom Schweriner Ministerium geduldet. Me weit" o fragt Schröder, „muß. denn eine Schule erst betuittergctommcn sein, um dem Reich-kanzler die pflicht kuszueilegen ftch solch- Nichtachtung der übernommenen WlGet5:U Arn Gymu-sium ö» Waren wird der
SÄ» gewesen V.“3«‘ den"Ä ftlaikn ucv Waremw Gymnasiums erteilte bis zum No- dcJL,. vjOB den Mathematischen Unterricht bM /Student mb .'iirem ei 5Mskhrer ohne die erforderliche Lehr- anb sttteem em j j)es Abiiurrentenexamens
।, t i \ ; mlid); tue IW Win en, ch östliche Unter« nctiis iunbe i sind seine Lehrlrüstc ba; man hilft sich mit SiuMbcu der Llwrlehrer und damit, datz Mchen- und schreibiehrec mtsjenjchajilichen Unterricht erteilen.


