nun gen, mit Buchstaben, die mittelst Durchlochung hergestellt sind und darauf mit Fäden ausgestickt sind, mit Schutzdecken, aufgeklebten Geldstücken, Postkarten aus Metall oder Holz, sowie in Kästchenform (mit Quietschvorrichtung), ferner Postkarten, in die mit Ansichten versehene Drehscheiben eingefügt sind, Bilderschmuck und Ausklebungen auf der Rückseite der Formulare sind nur zulässig, wenn die aufgeklebten Zettel usw. der ganzen Fläche nach befestigt sind. Andere Postkarten unterliegen dem Briefporto. Ganz ungeeignet zur offenen Versendung sind Karten mit aufgeklebtem Mineralstaub, Glimmer, Glassplitterchen, Glaskügelchen, Sand, Metallteilchen, Postkarten mit Ausschnitten, mit angehängten Siegeln aus Staniol, sowie Postkarten in Form von Biergläsern, Fischen usw. Diese Gegenstände müssen stets unter Briefumschlag versendet werden. Aus Neujahrskarten gegen Drucksachentaxe kann eine Widmung geschrieben werden, nicht aber handschriftliche Zusätze wie „mit herzlichem Gruft" usw. Auf gedruckten Visitenkarten, nicht aber auf Ansichtskarten usw. dürfen Glückwünsche, Danksagungen und andere Höflichkeitsformen bis zu fünf Worten ausgeschrieben oder abgekürzt hinzugefügt werden. Dies muß aber in allgemein verständlichen Schriftzieichen geschehen, z. B. nicht stenographisch
C. Ein falscher Pater. Unter dem Namen Pater Gern Harbin us zieht gegenwärtig ein Betrüger umher und brandschatzt die Städte und Klöster, indem er auf Grund gefälschter Papiere angeblich für die Mission in Egypten Gelder sammelt, um sie für sich zu verwenden. In Köln und Düsseldorf arbeitete er mit großem Erfolg, seine Kenntnis verschiedener Sprachen erleichtert ihm das Geschäft. Der Betrüger, vor dem gewarnt wird, ist von magerer kleiner Figur, hat schwarzes Haar und Vollbart, gelbes eingefallenes Gesicht und Stirnfalten.
** Aus dem Bureau des Stadttheaters. Auf die am Freitag stattfindenbe 7. Abonementsvorstellung sei ganz besonders aufmerksam gemacht, da sie Hauptmanns „Diebskomödie" Biberpelz in der Wiederholung bringt. Die jüngste Aufführung dieses Werkes mit Herrn Giorgi als Wehrhahn und Frau Jenny als Frau Wolff hatte bekanntlich einen durchschlagenden Erfolg zu verzeichnen.
** Die Wei hnachtsfeier des evang. Arbeitervereins in der Turnhalle gestaltete sich zu einem schönen Familien- und Kinderfest. Nach einem Musik-Vortrag des Iugendorchesters sprach Pfarrer Euler kurz und fesselnd über die sittlichen, religiösen und sozialen Verhältnisse in Deutschland gegen das Ende der Römerzeit, sowie über das erste Eindringen und die Entwickelung christlicher Kultur bei den Germanen. Es folgten sodann nach einheitlichem Weihnachts- progranun reizende Volks- und Kinderlieber, Deklamationen und Musikstücke, dargeboten von dem gemischten Chor, vom Kinderchor und dem Jugendorchester, zusammen 120 Personen, unter Leitung des Dirigenten, Musiklehrer Gernhardt, dessen großes Geschick für derartige schöne Aufführungen bekannt ist und das neue Anerkennung fand.
te. Mainz, 29. Dez. (Tel. d. Gieß. Anz.) Eine Liebestragödie hat sich hier abgespielt. Der beim 111. Infanterieregiment in Rastatt stehende Musketier Mann von hier, der hier auf Urlaub weilte, holte gestern abend die Verkäuferin Lina Schmidt, seine frühere Geliebte, aus dem Iourdan'schen Schuhgeschäft ab. Er begleitete sie nach ihrer Wohnung zu und machte ihr unterwegs heftige Vorwürfe darüber, daß sie das Verhältnis zu ihm gelöst wissen wolle. Sie blieb indes bei ihrem Vorsatze. Mann zog in seiner Wut einen Revolver hervor und schoß auf sie dreimal, zunächst in die linke Hand und dann zweimal in den Kopf. Dann eilte er in die Wohnung seines Bruders an der Goethestraße, wo er sich erschoß. Das Mädchen liegt sehr schwer verletzt im Rochushospital. Ihr Ableben ist stündlich zu erwarten.
Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Der in Offenbach wohnhafte Aff.- Chirurg Fr. Schmidt hat in Frankfurt bei einem an Leuchtgas vergifteten Scheintoten Wiederbelebungs- foersuche durch künstliche Atmung gemacht, die von Er- olg gewesen sind. Am heiligen Abend erhielt er von der
Negierung eine Prämie von 30 Mk. für sein erfolgreiches Enteisen ort Scheintoten. Es ist dies das dritte Mat, daß Schmidt auf diese Weise eine Prämie erhalten hat. — Zwischen Wallernhausen und Nidda wurde der Taglöhner Luft von Wallernhausen erfroren aufgefunden. Luft war ein notorischer Trinker. — Die dunkelsten Städte in Deutschland sind nach einem statistischen Ausweise über das Beleuchtungswesen deutscher Städte Mainz und Breslau. In Mainz scheint man den Wert dieses „Vorzuges" richtig einzuschätzen, denn man geht dort mit der Absicht um, die Stadt mit mehr Licht zu beglücken. Wenn es aber erst einmal in Mainz „hell" ist, werden wohl auch Breslau und die anderen Städte, wo Licht not tut, dem dortigen Beispiel folgen.
Bekanntmachung
Für zwei Klassen der Vorschule be§ Realgymnasiums und der Oberrealschule werden geeignete Räume zum 1. Avril 1905 zu mieten gesucht. Dieselben müssen etwa 8,50 m lang und 4,50 m tief, hell und luftig sein; ausreichende Bedürfnisanstalten und em Spiel- platz erforderlich. Lage in der Nähe der Schule erwünscht, aber nicht Bedingung. , , . . f. ~ ,
Für etwa erforderliche Umbauten kann eine einmalige Entschädigung gewährt werden. . v ,
Gefällige Angebote sofort schriftlich oder mündlich nach Zimmer 15 der Bürgermeisterei erbeten.
Gießen, den 27. Dezember 1904. , " /
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
______________ Mecum.___
Bynkssparkase Gschen.
Freitag den 30. l. Mts. wird bei unserer Kaffe Geschäftstag abgehalten.
Gießen, den 27. Dezember 1904. D /«
Bezirkssparkasse Gießen.
W i en er.
Preussische Pfandbrief-Bank.
Die am 2. Jariiar 1905 fälligen Zinsscheinc unserer Hypotheken - Pfandbriefe, Kleinbahnen - Obligationen un Kommunal - Obligationen werden vom 15. Dezember ab an unserer Kasse und bei der Mehrzahl der deutschen Banken und Bankfirmen kostenfrei ein^clöst. Daselbst sind obige Papiere zur Kapitalsanlago und ausführliche Prospekte zur Information erhältlich l8« /»
l*rca#*iNche Pfandbrief-Bank.
Vermischtes.
♦ Zürich, 28. Dez. (Abends 11 Uhr.) Das ganze alte Neumühlenareal, die ehemaligen Gebäude der Maschinenfabrik Escher, Wyß u. Co. umfassend, steht gegenwärtig in Hellen Flammen. Davon werden betroffen über 40 Werkstätten, die chemische Prodnktenanftalt, die Fahrradfabrik, zwei Buchdruckereien, die Guttaperchafabrik und mehrere mechanische Tischlereien und Drechslereien.
* Kleine Tag eschronik. Im Dorfe Tornowski (Westpr.) wurden die Scheune und Stallungen des Besitzers Grabow eingeäschert. Bei den dlufräumungsarbeiten wurde die verkohlte Leiche der Frau Grabow gefunden. Der Ehemann hatte sie erschlagen, die Leiche in bic Scheune geschleppt und diese zur Verdeckung der Tat angezündet. Vor der Verhaftung erhängte sich Grabow. — Wie die Berliner Morgcn- blätter aus Berlin berichten, stürzten sich in der Fischer'schen Menagerie, die. in einem Vorstadtetablissement Vorstellungen gab, plötzlich zwei Bä Ten auf den den Käfig betretenden Dompteur und zerfleischten ihn an Armen und Beinen. Fischer hielt den Kampf mit den Bestien aus, bis die Wärter herbeieilten und einen Bären töteten. Fischer ist schwer verletzt, jedoch nicht lebensgefährlich. — In Deveny Ujfalu int Poszonyer Komitat (Ungarn) gerieten etwa 80 Bauern in einem Wirtshause in Streit. Zwei Gendarmen wurden durch Steinwürfe verletzt. Als die Menge immer drohender wurde, schossen die Gendarmen, wodurch zwei Bauern getötet und einer schwer verwundet wurde. — Leopold Wölffling, früher Erzherzog Leopold, der seit zwei Jahren zurückgezogen am Zuger See lebt, will nun schweizer Bürger werden und hat deshalb in Bern Unterhandlimgen angeknüpft, die wahrscheinlich zum Ziele führen. — Auf einem Ausfluge ins Selantinatal (Kanton Tessin) ist Sonntag ein Zögling der Tessiner Kantonsschule, Ernst Gürtler aus Basel, über eine schwer zugängliche Felswand tödlicb abaestürzt.
Kunst und Wissenschaft.
— Zum Heidelberger Theaterskandal. Im Jn- ieratenteile der „Heidelb. Ztg." erläßt der Er st chargierte der „S u e v i a" folgende Erklärung: „Gegenüber der Erklärung des Tageblattredakteurs und -Theaterreferenten in Nr. 302 des hiesigen „Tageblatts" stelle ich hiermit fest: Tie Beiden haben im „Tageblatt" einen Theatervorgang, an dem einige wenige meiner Korpsbrüder beteiligt waren, stark übertrieben, das Korps in die Angelegenheit hiucingczogen und statt Rügenswertes in angemessener Form zu rügen, sich in Beschimpfungen ergangen. Auf eine sehr ruhig und entgegenkommend gehaltene Erllärung eines alten Herrn meines Korps haben sie die Beschimpfung als zutreffend bezeichnet. Meine Anfrage, ob sie hierfür persönlich einstehen würden, haben sie schriftlich bejaht, um gleich darauf sich unter Entstellung der Tatsachen in öffentlicher Erklärung auf den „gesetzlichen Boden" zu begeben, den sie zuerst durch Verübung strafbarer Beleidigung verlassen hatten. Auch ich überlasse das Urteil über das Verhalten dieser Sittenrichter dem gesund und logisch denkmden Publikum.
Eingesandt.
Dem Schreiber des gestrigen „Eingesandt" bett, den Bauplatz an der Johanneskirche, und denen, die etwa dadurch beunruhigt worden sein sollten, sei zur Beruhigung mitgeteilt:
1. Nicht nur der Gesamtkirchenvorstand, sondern auch die Gesamtgemeindevertretung, also Körperschaften, die wohl ungefähr wissen, was sie tun, haben den Verkauf beschlossen.
2. Dieser Verkauf ist von allem Anfang an beabsichttgt gewesen, und zu diesem Zweck ist der für die Freiheit der Johannes- kirche entbehrliche Teil alsbald eingezäunt worden. Er wurde bisher nur um deswillen abgelehnt, well die gebotenen Preise zu gering waren.
3. Tie dem Käufer gestellten Bedingungen sichern der Kirche eine zu ihr paffende Nachbarschaft.
4. Daß der jetzige Garten und die Baracken dahinter keine der Kirche würdige Umrahmung bilden, und daß ein schönes villenartiges Gebäude einen wohl besseren Abschluß bilden wer- den, ist jedem Banverständiarn zweifellos. S.
Sport.
Paris, 28. Dez. Die Spottkonnniffion des französischen Automobilllubs wählte einen Umtteis in den Ardennen für das Gordon Bennett-Rennen und beschloß, daß gleichzeitig mit dem Rennen ein großes internattonales Fahren ftatt» finden sott, zu welchem die Beteillauna jedermann freisteht.
Kandel und WerKessr. Volkswirtschaft.
Hotelgründung in Wiesbaden. Tas Hotel Nassau e r H o f ist mit Wirkung vom 1. Januar ab in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden. Das Attienkapital beträgt rund 5 800 000 Mark und wurde von einem Bankkonsortium in Frankfurt a. M. übernommen.
Märkte.
Limburg a. d. L., 28. Dez. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise pro Malter. Roter Weizen 15.00 Mk., weißer Weizen 14.80 Mk., Korn Mk. 10.50, Gerste 10.00 Mk., Hafer 7.10 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk.
fc. Frankfurt a. M., 29. Dez. (Telegr. Orig.-Bericht des „Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Vieblnarkd preise. Zirm Verkaufe standen: 9 Ochsen, 0 aus Oesterreich, 1 Bullen, 00 aus Oesterreich, 49 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Oesterreich, 834 Kälber, 207 Schafe und Hämmel. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 70 bis 72 Mk., 2. Qiral. 68—70 Mk., 3. Qual. 59—63 Mk.; Bullen 1. Qual. 61—63, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 67-69 Mk., 2. Qual. 64-66 Mk., 3. Qual. 54—56 Alk., 4. Qual. 45—47 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 75—80 Pfg., Lebendgewicht 45—48 Pfg., 2. Qualität 59—62 Pfg., Lebendgewicht 43-45 Pfg., Schlachtgew. 57—61 Pfg.; Schafe: 1. Qual. 68—70 Pfg., 2. Qual. 62—00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh und bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.
Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 30. Dezember 1904: Trüb, milder und allenthalben Tauwetterwindig, geringer Regen besonders in Oberhefsen.
Näheres durch die Giekener Wetterkarte.
Urncllr ülclinuiiirii.
Originaldrahtwekdnngen des Gießener -lnzeigerS.
Berlin, 29. Dez. Der „V orwä rts" erklärt heute, daß er guten Grund dafür habe, eine Auseinandersetzung gegenüber den ehrenrührigen Beschimpfungen durch Franz Mehring in der „Leipz. Volksztg." ab zu lehnen. Die Angelegenheit selbst sei damit nicht erledigt, sie beschäftige zunächst den Parteivorstand und die Berliner Preß-i Kommission.
Frankfurt a. M., 29. Dez. In einer Versammlung der Fleischer-Innung erfolgte die Konstituierung der Frankfurter Viehmarktbank als Aktiengesellschaft mit einem Grundkapital von 300 000 Mk. Die Begründung erfolgte einstimmig.
Stuttgart, 29. Dez. Der Kaiser, der Großherzog, die Großherzogin und der Erbgroßherzog von Baden, sowie Herzog Philipp von Württemberg sind dem schwäbischen Schillerverein als Stifter beigetreten.
Paris, 29. Dez. Wie von dem „Gaulois" behaupte? wird, soll der mit Syveton besieundete Advokat uni)' Vertrauensmann der Vaterlandsliga Noilman bestättßtj haben, daß Syveton am Tage vor seinem Prozesse bte Mitteilung erhalten habe, der Stacttsianwatt werde im' Falle eines Freispruches ankündigen, daß er gegen Syveton die strafrechtliche Verfolgung wegen eines gemeinen Verbrechens einleiten werde; falls Syvettm vor der Verhandlung verschwinde-, würde jedoch jede Ani- spielung aus sein Familienleben unterlassen werden umdj man würde sich damit begnügen, ihn tu contumaciam Mj verurteilen, ihn jedoch, wenn er nach Frankreich zurückkehre^' nicht weiter behelligen. Einige Stunden später habe sich Syveton das Leben genommen. Man hatte blotz seine Flucht gewünscht. Der Friedensrichter fand in: beif Wohnung Syvetons ein Testament, in dem Syveton seine Frau zur Universalerbin eingesetzt hat. Dies Testaments hatte Syveton kurz vor seinem Duell mit .bem RtttnueishM de Gatzl abgefaßt. t _x
Vom Kriege.
London, 28. Te-z^ „Daily Telegtap^ meldet anA. Shanghai: Die japanische Flotte verfugt über fünf Unterseeboote. >—1 Die Russen haben bei demj Kampfe um den 203 Meterhügel 5000 ManH eingebüßt, sind aber zum Kampfe bis zmn autzersteNf entschlossen. Die Armeevorräte in Port Arthur reichen! angeblich bis z,um Februar. — „Daily Mail" meldet aud; Tokio: Seit einem Monat ist keine Dschunke inj Tschifu aus Port Arthur mehr angekommen. Dep russische Widerstand ist in der letzten Zeit stark erlahmt und macht sich nur in den Forts Erlungtschanj und Santsuschan kräfttger bemerkbar. Ruffische Gefangenkl sagten aus: Die Russen hätten sich nach der Eroberrmtzj^ des 203 Meterhügels nach Jtzuschan zurückgezogen Dort ständen zwei Kompagnien, die nur zwei Offiziere, hätten. Eine Kompagnie sei nur 30 Mann stark. Das Fort; Jtzuschcm sei im Besitze von 18 Geschützen, welche mih Ausnahme von fünf Feldgeschützen schwere Geschütze sind.. Das Fort habe nur 200 Granaten pro Geschütz. Die &ute hätten nur 200 .Patronen und fünf Handgranaten. Tas seii der Rest der Munitton. Der Sturm der Japaner auf JtzUf--, schan habe mehr als 1000 Russeü aus dem secht gesetzt. Von einem Batttillon, das 48Q Mann stark aus Munittonsmangel dem Feinde mit bentf Bajonett entgegen gegangen sei, seien nur 243 Ma»^ zur ückge kehrt.
Paris, 29. Dez. Aus Petersburg wird berichtet: Diei transsibirische Bahn hat seit Beginn des Krieges 537000 Mann, 10 800 Offiziere und 118 000 Pferde sowie 15 Millionen Pud Waren aller Att ttansportiert.
Rom, 29. Dez. Einem hier eürgetrvffenen Telegramm zu^ folge leidet Kuropatkin nach 'einer Mitteilung Oymnas arff Lungenentzündung.
Telephonischer Kursbericht.
3Ve°/o Reiehsanleihe • . 30/1 do. . . . 8Vt% Konsols . . . . 3% do......
8Vg% Hessen . . . . 3l/,% Oberhessen . . . 4% Oesterr. Goldrente . . 4xI6% Oesterr. Silberrento 4% Ungar. Goldrente , , 40/. Italien. Rente , . .
41,,% Portugieser » . • SO/ Portugiesen» » « . . 1% 0, Türken . . » . Türkenlose
4% Griech. Monopol -Anl.
4l/,% äussere Argontiner
F nnkfnrt a. ffl«, 29. Dezember.
101.65
90.00
101.70
90.10
100.10
98.50
101.70
100.55
99.80
104.70
64.70
63.45
48*15
3O/o Mexikaner , . 4,/sn/n Chinesen . . Electric. Seh ackert . Nordd, Lloyd . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit, Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden • ♦ ♦ Gottbardbahn . , . Laurahütte . • , » Bochum . . « . . Harpener . . . * Schatzscheine . . .
. 32.40 . 92.00 . 124.85' . 102.80 . 212.75. . 193.75- . 148.20 . 158.40 . 165.25 . 139.75 . 17.40 . 193.50 . 259.00 . 233.70 . 214.80
Tendenz: fest.
Prämiierung von Dienstboten.
Diejenigen Dienstboten, welche sich zur Bewilligung einer Prämie gemeldet haben, können vom 27. l. Mts. ab, soweit sie berücksichtigt werden konnten, die bewilligten Beträge bei, unferer Kaffe in Empfang nehmen. Zugleich iverden die vorgelegten Papiere zurückgegeben. ß24/12
Gießen, am 23. Dezember 1904.
Der Direktor der Bezirkssparkasse Gießen.
_____Wiener.__________________
Gberförsterei Strupbach.
Montag den 9. Januar 1905, vormittags 11 Uhr, werden in der Dörr'jchen Wirtschaft zu Erda aus den Distrikten Thalberg und Lamniert versteigert:
Eichen: 12Ö Stämme mit 98,36 im, 26 rm Schichtnutzholz II. Kl. (Grubenholz), 48 rm Scheit und Knüppel, 151 rm Reiser III. Kl. und 88 rm Stockholz.
Buchen: 2 Stämme mit 1,95 fm, 45 rm Knüppel und 415 rm Reiser III. Kl.
Nadelholz: 14 Stämme mit 9,27 fm, 3 Stangen I. Kl. und 1 rm Knüppelholz.
Das Brennholz wird zuerst versteigert. Der Verkauf des Nutzholzes beginnt um 12 Uhr. D29/l3
MtiiiM.-EcktkÜM EMte Etikfklschmrk
feinste Qualität bet 7655 Dose 50 Pfg. 8675
Emil Fischbach. Adler-Drogerie Otto S^aaf.
Enthebung nölt Nenjahrszinckmnschkil durch Besuche nnb Karten. Neujahr 1905.
Nachbenannte Herren und Damen haben zu dem bezeichneten^ Zweck unserer Kleinkinder - Bewahraustalt bis jetzt Gaben gespendet:
1. Rentner C. Schwan. 2. Kommerzienrat Heichelheim. 3. Schlachthosdirektor Dr. Liebe. 4. Prokurist Käser und Familie. 5. fDL Wörner und Frau. 6. Direktor Pascoe. 7. Geh. Hofrat Prof. Dr. Naumann. 8. Beigeordneter Curschmann. 9. Wein» Händler Küchel. 10. Metzgermeister Möhl und Frau. 11. Direktor Bergen. 12. Kaufmann Benner & Krumm. 13. Lehrer Trautmann. 14. Bautechniker Altvater und Frau. 15. Regierungsrat Bähr. 16. Ingenieur Schiele. 17. Kaufmann Albert Heichelheim und Frau. 18. Fabrikant F. G. Bender sen. 19. Zahnarzt G. W. Koch L
Allen Gebern und Geberinnen sprechen wir für diese besonderen Zuwendungen an die Kleiilkinder-Bewahranstalt unseren herzlichsten Dank aus. Ferner danken wir auch besonders der hiesigen Freimaurerloge, der Begründerin rmserer Anstalt, filc das Neuiahrsgeschenk von 50 Mark, das von Mitgliedenr derselbrN unserer Anstalt übergeben wurde.
Die Namen weiterer Spender werden morgen und morgen veröffentlicht werden.
Gießen, den 29. Dezember 1904.
Der Vorstand der Kleinkiuder--Yewahra«stalt.
Dr. N a u in a n n. t”/m
Gaskoks Mitimckl
ausrangierte, überfeitbc, so lange
waggonweise und in kleineren Partien billig abzugeben. C2"/12
Stadt. Gaswerk, Dillenburg. 1
Vorrat reicht, gegen Nachnalnne ä All. 3.00, 4.50 und 6.00. (8348 F. Sv. Kinkel, Main-.


