Entrüstung hervorzurufen. Das ganze Ministerium sei durch den Skandal so kompromittiert, daß Ministerpräsident (Som* des nicht länger amRuder bleiben könne. Die Kammer müsse, bevor sie über die Trennung der Kirche vom Staate berate, die Trennung der Freimaurerei vom Staate beschließen. — Die radikalen und sozialistischen Zeitungen sagen, die demokratische Bevölkerung werde heute mit Staunen erfahren, daß das Ministerium gestern beinahe einem hinterlistigen Angriffe zum Opfer gefallen wäre. Den Verschwörern, die die großen Worte „Ehre der Armee" und „nationale Verteidigung" im Munde führten, sei es nur um den Sturz des Ministeriums zu tun gewesen, um die Trennung der Kirche vom Staate zu verhindern.
Prag, 29. Okt. Der hiesige Oberpost-Offiz.ial' Johann Langfried wurde unter dem Verdacht verhaftet, aus Amerika kommende Briese erbrochen und ihres Gelbinhaltes beraubt zu haben.
Belgrad, 29. Okt. Hier steht ein großer Zivil- Prozeß in Aussicht. Der Staat scheint auf den Nachlaß des Königs Alexander Anspruch zu machen. Das Vermögen der beiden letzten Obrenowitsch soll diesen von den Frauen Nikolitsch und Baics zum Nießbrauch überlassen sein. Die Frauen waren die Erbinnen des Fürsten Michael. In der Urkunde, durch welche König Milan der Nießbrauch über- laffen wird, steht ausdrücklich, tm Falle er ohne Erben sterbe,
gehe das Vermögen auf den serbischen Staat über. Diese Bestimmung wird^der Staat zur Grundlage seiner Forderung machen.
Petersburg, 29. Okt. Ueber den Stand der Cholera wird folgendes gemeldet: Im Transkaspigebiet sind vom 17. bis zum 24. Oktober 3 Erkrankungen, in Baku vom 18. bis 25. Oktober 26 gegen 60 in der Vorwoche vorgekommen. In Astrachan erkrankten vom 18. bis 26. Oktober 15 Personen; 6 Personen starben. Im Gouvernement Samara nahm die Zahl der verseuchten Ortschaften zu; die Zahl der Erkrankungen überstieg aber nicht die der Vorwoche. Insgesamt erkrankten vom 17. bis 24. Oktober 65 Personen; 14 starben. Die Stadt Samara hat 3 Erkrankungen gemeldet.
♦
Die Zwischenfälle in der Nordsee.
Paris, 29. Okt. Der Petersburger Korrespondent des „Petit Journal" berichtet, die Namen der Schied s r i ch - ter, welche von Rußland und England bezeichnet werden, den Konflikt beizulegen, sind noch nicht bekannt. Hier wird noch immer mit der Möglichkeit kriegerischer Verwickelungen gerechnet und es heißt, es sei Befehl gegeben worden, die Grenze von Afghanistan stärker mit Truppen zu bewachen. Es wird in militärischen Kreisen hinzugefügt, daß im Falle eines Krieges Rußland nur
in Indien vorgehen würde. 200000 Russen überwa^^ dE Grenze von Afghanistan, und diese Zahl $feit SS des Krieges mit Japan noch um! keinen Mann verrinaeÄ worden. y 449
Lond o n, 29. Okt. Der hiesige japanische Gesa n d t e er Karte in emem Interview, R o s ch d j -e st we n Ä- kis Behauptung sei '.so lächerlich, daß sie eines- Widerspruches gar nicht wert sei. Es wäre vollkommen' unmöglich, daß japanische Torpedoboote oder andere kleine Fahrzeuge seit dem ersten Bericht von der Abfahrt der Ostseeflotte auf See verbleiben konnten Auch sei nicht zu erklären, woher sie fern von der Operation^ basls Proviant, Wasser und Kohlen hätten erhalten können In Hüll gebe es natürlich Japaner, ebenso wie in anderen Städten. '
Wien, 29. Okt. Die gesamte Presse äußert ihre volle? Befriedigung über die Beilegung des englisch-russischen' Zwischenfalles. Das „Fremdenblatt" schreibt, es sei sehr erfreulich, daß Rußland England soweit entgegeniomm^ Dadurch, daß man den Streitfall als Rechtsfall behandle' sichere man ihm eine Lösung, die alle Teile befriedigen wrrdu — Der Pariser Korrespondent des „Neuen Wiener Journ^ erfährt von einem ehemaligen Kameraden RoschdjeT- wen s kis, daß letzterer seit seiner Jügend Epileptikers sei und an Halluzinationen leide. Die Beschießung der! Hüller Fischerslotte sei wahrscheinlich in einem Anfälle seines Leidens geschehen.
Kclrmmtnmlluing.
Wegen Vornahme von Umpflasterungsarbeiten wird die Mäusburg von Montag den 31. ds. Mts. an bis auf weiteres für den Fuhrwerks- und Fahrradveckehr gesperrt.
Gießen, den 29. Oktober 1904.
Großherzoglüve-? '^oli^ciamt Gießen. Herberg.
Kcklmntmachung.
In der Zeit vom 22. bis 29. Oktober 1904 wurden in hiesiger Stadt
gefunden: 1 Trauring und 5 Mark;
verloren: 1 silberne Uhr mit Bier- und Weinzipfel, gezeichnet Hrch. Löhner, Student, 1 schwarze lederne Werkzeugtasche (Inhalt ein roter Auto- mobiltustschlauch).
Entlaufen ist l Pudel mit weißem Brustfleck, auf den Namen „Zampo" hörend.
Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen.
Gießen, den 29. Oktober 1904.
Großherzogliwev Polizei amt Gießen. Herberg.
Statischer MhimMchmis Wen
Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 14.
(Geschäftsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.)
Es sind zu vermieten:
36 Wohnungen von 2—7 Zimmern, 1 möbl. Zimmer.
Zn mieten gesucht:
35 Wohnungen von 1—6 Zimmern.
Die Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu entrichten und zwar für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 Mk. einschließlich 0,20 Mk., von mehr als 300 Mk. bis 500 Mk. ein» schließlich O,5O Mk., und von mehr als 500 Mk. ] 00 Mk.; außerdem ist für jede Wohnungsanmeldung 1,00 Mk. zu hinterlegen.
Für die Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung un- entgeltlich. B29/10
Bekanntmachung.
Der unter dem 12. November 1897 bezüglich der Berbin- dungsstraße zwischen Franksnrterstraße und dem Bahnübergang der Dberhekfischen Eisenbahn genehmigte Fluchtlirnenplan soll insofern eine Aenderung erfahren, als nun durch Beschluß der Stadtverordneten-Versammlung vom 20. Oktober 1904 die Straße ohne Vorgärten zur Durchführung gebracht werden soll. Der Ent- wnrf des neuen Fluchtlinienplans liegt bis zum 15. November ds. Js. nur unserem Tiefbauamt offen. Einwendungen gegen denselben sind binnen der gleichen Frist bei Meidung des Ausschlusses bei uns vorzubringen. . B29/10
Gießen, den 27. Oktober 1904.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Mecum.
Bekanntmachung.
Es haben aus der Stadt Gießen im Hofe der alten Kaserne am Brand zu erscheinen:
1. Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamte der Reserve (kleiner Dienftanzug): _. ,
2. die Mannschaften der Reserve, sowie die zur Disposition der Truppenteile uirb der Ersatchehörden Entlassenen aller Waffen;
3. diejenigen der Laiidivehr I. Aufgebots angehörigen Mannschaften,welchen ein besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheiiieli bei der Herbst-Kontrollversamnilung ziigeht, und zrvar:
am 9. November, vormittags 9 Uhr: Jahrgänge 1897, 1898, 1899 der Infanterie, sonne die oben unter Nr. 1 Aufgeführlen aller Jahrgänge unb Waffen (der Reserve, Offiziere rc.); ,
am 9. November, nachmittags 2 Uhr: Jahrgange 1900 unb 1901 ber Infanterie; „
am 10. November, vormittags 9 Uhr: Jahrgange 1902,1903 unb 1904 der Infanterie;
am 10. November, nachmittags 2 Uhr: sämtlicheJahrgänge -er Reserve der Garde, Jäger, Kavallerie, Feldartillerie, Fnß- artillerie, Pioniere und Verkehrstruppen;
nm 11. November, vormittags 8l/? Uhr: sämtliche Jahrgänge der Reserve des Trains, Saiiitätspersoiials, Veterinärpersonals, sonstige Mamischaften unb Marine, sowie znr Disposition der Truppenteile unb Ersatzbehörben entlassene Mamischaften aller Waffen unb bie oben unter Nr. 3 Aufgeführten. (Landwehr I. Aufgebots, benen ein besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bei der Kmitrotlversammlung zugeht.)
Es wird folgendes erinnert:
1. Befreiungsgesuche sind bis spätestens 8 Tage vor dem Appell durch das Harwtmeldeamt einzureichen und müssen durch die Bürgermeistereien bezw. bei Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt sein. Berücksichtigung kann nur in den dringendsten Fällen stattfinden.
2. Jeder Kontrollpflichtige ersieht die Jahresklasse, zu der er gehört, auf dem Teckel feine? Militärpasses.
3. Die Militarpä'sse mit eingeklebter roter Kriegsbeorderung bezw. Paßnotiz und Führungszeugnis sind mitzubringen.
4. Die Leute haben in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen, Stöcke, Schirme, Pfeifen und Zigarren sind vorher wegznlegen.
5. Sämtliche Mannschaften stehen während des ganzen' Kontroll- tages bls einschließlich Mitternacht unter dem Milirärgesetz. Denrgemäß werden auch Unpünktlichkeit und Versäumnis der Kontrollversammlung bestraft.
Die Ersatz-Reservisten haben bei der Herbst-Kontrott- Versammlung nicht zu erscheinen.
Gießen, den 26. Oktober 1904. B28/10
Großherzvaliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Curschmann.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen
Gartenstratze 2 (Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.
Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern unb Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten nnd Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln.
An den Werktagen von 8 bis I Uhr unb von 8 bis 6 Uhr geöffnet.
ES können eingestellt werden: B28/10
3 landw. Knechte, 1 Gärtner für Privatarbeit, 2 Schmiede, 2 Spengler, 1 Schlosser, 1 Wagner, 3 Schreiner, 1 Müller, 1 Tag- löhner, 2 jüngere Hausbnrschen, 1 Fuhrmann (auswärts), 1 Friseur, 1 Schneider für Privatarbeit, 1 Installateur, Erdarbeiter, 8 Dienstmädchen, 2 Laufmädchen, 3 Lauffrauen.
Lehrlinge:
1 Mechaniker, 1 Schmied, 1 Buchhändler.
ES suchen Arbeit:
2 Schmiede, 1 Eisendreher, 1 Schmied, 1 Metalldreher, 1 Buchbinder, 1 Schreiner, 1 Friseur, 2 Ausläufer, 2 Fahrburschen, 1 Dienstmädchen, 2 Lallffrauen, 1 Packer.
Lehrlinge:
1 Mechaniker, 1 Kellner.
Wergebung von AanarbeiLen.
Die für den inneren Ausbau des Schulhauses, Fertigstellung des Abortgebäudes und der Hosanlage in Annerod erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden.
Die Angebotsunterlagen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten, Zimmer Nr. 18, während der Dienststunden zur Einsicht der Interessenten offen.
63.60
28. Oktober 1904.
Diehm, Großh. Balirat.
Weißbinderarbeiten Tapezierarbeiten Chaussierarbeiten Pflasterarbeiten Eisen- und Röhrenlieferung
Maurerarbeiten Dachdeckerarbeiten Spenglerarbeiten Schlosserarbeiten Glaserarbeiten Schreinerarbeiten
Gießen, den
zu Mk.
361.60
479.—
185.20
694.40
1310.94
5114.29
zu Mk. 3349.85
136.—
375.—
720.—
Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen sind verschlossen und portofrei bis spätestens Dienstag den 15. November d. I., nachmittags 4 Uhr, auf der Großh. Bürgermeisterei Annerod einzureichen, woselbst die Eröffnlmg in Gegenwart etwa erschienener Bewerber erfolgt.
Die Arbeiten und Lieferungen sind wie folgt veranschlagt
B^/10
Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreises Gießen.
Gzrstav-Adolf-Franenverein.
Fn diesen Tageil werden die Jahresbeiträge für nuferen Verein, wie alljährlich erhoben werben. Eine größere Ailzahl voil Sammlerinnen hat sich sremlblichst bereit erklärt, bie Erhebung ber Gaben für 1904 zu übernehmen. — Im Jahre 1903 wurden für die Zwecke des Vereins, zur LinderlUlg mannigfacher Not bei armen Glaubensgenossen, in unserer Gemeinde 1374 Mk. durch unsere fleißigeil Sammleriuneil unb bas Wohlwollen ber Gebenben zusammengebracht unb durch Vermittelung des Verwaltlulgsrats in Darmstadt an 30 hilfsbedürftige Gemeinden unb Anstalten verteilt. Indem wir allen Gebern unb Geberinnen auf diesem Wege nochmals unseren herzlichsten Dank aussprechen, bitten wir, auch in diesem Jahre unsere Sammlerinnen freundlich annehmen unb durch Spenbung reichlicher Gaben die gute Sache unserer evangelischen Kirche fördern zu wollen.
Gießen, den 29. Oktober 1904. d29/10
Für heu Vorstand des Gnstav-Adolf-FranenvereLns:
Die Vorsitzende: Der Schriftführer:
Luise Wortmann. Dr. Naumann. Pfarrer.
In das Handels - Register wurde heute bezüglich der Firma „Julius Hahn" zu Gießen eingetragen: An Stelle des verstorbenen Teilhabers Katlfmanns Wilhelm Hahn ind dessen Witwe Henriette <)e6. Spahr u. Kinder Marie u. Heinrich Hahn als Gesell- 'chafter eingetreten. Dem Btich- halter Heinrich Hüttenberger das. ist Prokura erteilt. B20/10
Gießen, am 27. Oktbr. 1904. Großherzogliches Amtsgericht. Msntai; ök^ü.Wr. l. I.
nachmittags 2 Nhr, werden tut Bieker'schen Saale versteigert: 67 Türschlösser,
80 Flaschen Weiß- u. Rotwein u. Sekt, 14 Flaschen Boonekamp, 30 Flaschen alkoholfreie Getränke u. a. m.
Die Versteigerung der Schlösser indet ganz bestimmt statt. Sie können jejv schon bei Martin Simon, Sonnenstraße, besichtigt iverben. 8148
Geitzler, Gerichtsvollzieher.
Arbeitsvergelumg
Die Schlosser-, Glaser- ititb Spenglerarbeit zur Herstellung eines Glasbaches über dein Hofraum vor der Wohnung des Friedhofauf- sehers auf dem neuen Friedhof soll
Samstag den 5. Rov. d. I., vormittags 11 Uhr, öffentlich vergeben werden.
Zeichinmg, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an un§ einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 28. Okt. 1904.
Städtisches Hochbauamt.
©erbet b99/ 10
GescliIeehlM-.UInu* Tluls- NaMen- und Ohvcuücidcn Spezial-Arzt Dr. Moitz, Frankfurt a. M., Zeil 44a, neben der Hauptpost. [D18,1°
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei I M dem schweren Verluste, der uns betroffen hat, sagt I Sa allen besten Dank
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: H gl Anna Schmall Wwe., B geb. Wetzstein.
Gießen, den 80. Oktober 1904. 06493 I
HMHnnH■■■■■■■■■
-
i’.'
L X O
selbst zu bereiten!
8 Einen gut-n Cognac von vollem, naturreinem Geschmack u. fein- | blumigem Bouquet bereitet man sich am besten und billigsten selbst
mit Reichels Cognac-Extract
! Keine künstliche Essenz, sondern ein echtes Naturprodukt ans edelsten französischen Trauben nach der in Frankreich üblichen Methode der Charente hergestellt. Niemals lose, nur in FL A.75 Pfg , fine Champagne Fl. 1,25 Mk. Bei 6 Fl. die 7. gratis! Man prüfe nnd urteile selbst! In Fach- u. Wissenschaft!. Kreisen rückhaltlos als vorzögl. anerkannt Wertvolle reich illustrierte Broschüre xrAllirr lr not onfnzai
„Die Destillierung im Haushalt“ vuliIö iXUbLemrei OHo ^egebelgBerlinSO.EisenbahDsM.
Grösste Spezialfabrik Deutschlands.
Niederlagen in ganz Deutschland JtlSÄÄ
,3BF Man nehme nur Reicbel’s Cogmnc-Extract mit dem „Lichtherz46 und keine Nachahmungen. Es gibt keinen Ersatz.
In Giessen: Adolf Bieler, Viktoria-Bros?., Marktstr. 5.
Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Bruders
Herrn Ludwig Heckroth spreche ich hiermit allen, insbesondere dem 1. Gießener, Stemm-« unb Ringklub, tiefgefühltesten Dank aus.
Im Namen der Hinterbliebenen:
Beruh. Vaupel.
Gießen, den 29. Oktober 1904. 8175
Verdingung
Nachverzcichnete Arbeiten und Lieferungen für die Fetdbereiut- guug Gietzcu, rechts dcr Lal-u, Gemarkungsteil Heuchelheiin, sollen auf dem Wege schriftlichen Angebotes vergeben werden: 1. Bodenbewegung 1900 cbm, 2. Grubenarbeiten 500 m, 3. Liefern von Zcmentröhren
27 Stuck,
4. Verlegen von Zcmentröhren 27 Stück.
Die Verdingungsunterlagen liegen bei der unterzeichneten Behörde zur Einsicht auf. Angebote haben in Prozenten des Kostenanschlages zu erfolgen und sind verschlossen, vostfrci und mit entsprechender Aufschrift versehen bis Donnerstag den 3. November d. IS., vormittags 12 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde ein- zureichen, woselbst deren Erössi mmg um bie genannte Zeit in Gegenwart ber erschienenen Bieter stattsinder.
Gi den 29. Oktober 1904. Her : . / ' nrinspektion Kieken.
'ißmann. ' B-lVl0 iVchtrme iverben schnell und dauerhaft repariert nnd überzogen in dem Schirmgeschäst von 6750
Heinrich Sack
Gießen Marktstraße 19
Versteigerung.
Dienstag den 1. November d. Js. versteigere ich gegen Bar-- zahlung:
1. Neustadt 55 dahier nachmitt.
2 Uhr: ca. 30 Mille Zigarren, 1 Billard, 1 Schwein, 100Sack Cement, ea. 50 Pfd. Kaffee^ 1 Fahrrad, 1 Nähmaschine, 2 Biersäulen, bHandelswagew mit Schalen, Plüsch u. andere.' Möbel.
2. NordanlagellimHofraum nachmitt. 3 Nhr: 70 Gerust-- stangen, 20 Dielen, 1 neitec; Handwagen, 3 Speißkasten und 5 Bütten.
Die Versteigerung zu 2 findet bestinunt, zn 1 teilweise statte 8172] Born, Gerichtsvollzieher.
7536
Emil Fischbach.


