Ausgabe 
29.8.1904 Erstes Blatt
 
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Hisenvalin-Zeilung

Haltestelleii verzeichnet und die Umsteigestetten an den Bahnknoten-

Montag den

) ?lnfonfl, wenn nicht anders bemerkt, abend? imi 7 Uhr.

I)ie Hffknöacher sozialdemokratischr Versammlung

Eggißhorn getragen.

Regiments wegen Mißhandlungen im Dienst verhaftet werden.

EineNeuerung i m E i s e n b a h n -P e rs o n en v e r- k ehr ist im Bereiche der preußisch-hessischen Staats- e i s e n b a h n e n in der Vorbereitung begriffen. In den Abteilen der Personenwagen sollen allgemein Karten d c S B a h n n c tz e S, da? der Zug durchfährt, angebracht werden. DurchgangSwagen erhalten sämtliche Karten der von ihnen berührten Bezirke. Aus den Karten sind die an den Bahnstrecken liegenden Stationen und

banger Jubel.') Ich wollte, so fährt der Redner fort, nur! beweisen, daß die Polizei ratlos wäre, wenn Pernerstorfer unter uns mellte. (Ter Kommissär geht fort. Mit ihm sein Begleiter.) Sie sehen, so ruft ihnen Abg. Ulrich nach, daß daö Ministerium eine Anordnung getroffen hat, die sich im Ernstfall gar nicht durchführen ließe. Wären wir Nicht so gesetzeskundige und gesetzesbeachtende Leute und hätten wir wirklich PernerStorfer hier, kein Mensch könnte ihn hinausweisen (stürmischer Beifall). Die Androhung der hessischen Regierung verlebt also nicht nur das BcreiilS- und Versammlungsrecht, sie verstößt auch gegen die ein­fachste Logik der Tatsachen. Rach diesem Zwischenspiel der Redner im Garten führte die Polizei in gleicher Weise irre legte Ulrich ausführlich dar, daß die Behandlung Per- ncrStorserS nur ein Glied sei in bin* Kette von Maßregeln nach russischem Muster. Den Schluß machte eine Polemik gegen die gesamten bürgerlichen Parteien und eine Em-

(Anontzme Anfragen bleiben nnberüikfichtigi.l

Prof. A. A. tu Wiesbaden. Die Pflanze beißt etnenthch

schränkung, wenn man hessische Bürger daran hindert, den Redner zu hören, den sie hören wollen. Nicht die Verge­waltigung Pernerstorfers so brutal es ist, einem solchirn Mann den Mund zu verbieten, ist das Entscheidende. Schwerer noch wiegt, daß die Großh- Hess. Staatsregier ung einen D e r fa ssu n g s b ru ch beging lstürmischerl - Die Petroleum-Katastrophe in Antwerpen. |* Beifall), ttrdttn fle daS Recht der freien Abhaltung vonltzg brennen noch drei Petrolcum-Tanks. f Versannnlungen verletzte, und zwar o** f 1 -

Mailand, 28. Aug. Im Norden Italiens ist gestern der erste Schnee gefallen.

Mißhandlungen im Dienste. Nach einem uns aus Eleve zugegangenen Telegramm (vergl. unsere Depesche in Nr. 199, 1. Bl.) sollte der Kapellmeister des 56. Jnf.-

iV die Hän dt, schwenkt die Hüte und sucht'den. , r.-notrnrn - 'ast Ter Pottzeikommissär steht auf, setzt brn I

,3m bunten iNorf.' Abend» 7 Uhr: .Miß HobbS. 5. September: ,3m weißen Roßl/

setzt. Wenn der jetzt schon 120 Stunden dauernde Regen nicht nachläßt, ist Hochwasser wie im Jahre 1899 und Unterbrechung des BahnvcrkehrS zu befürchten.

'Bern, 27. Aug. Die Touristen Wawra, Regnery und Klinkicht, die am Montag von Lauterbrunnen auS ohne Führer die Besteigung der Jungfrau (4166 Meter) unternahmen, trafen Donnerstag in der Konkordiahütte ein, nachdem sie unfreiwillig zwei Nächte auf dem Silberfirn und eine Nacht auf dem Iungfraufirn verbracht hatten. Regnery sind beide Füße erfroren. Er wurde heute in Begleitung eines ArzteS von der Konkordiahütte nach

'Florenz, 27. Aug. Der bekannte Palast der ist für 60 000 Mk. verkauft

durch ein Geschrei, daß Straubs Zigarren die besten seien, daß man bei Hering 25 komplette Musterzimmer finde und daß es bei Salem Älennm-Zigaretten keine Ausstattung, nur Qualität gebe. Vornehmheit nnd Plebejertnm, wie deutlich die Steine davon reden kömien!

Älnivcrfltatg-Kachrichten.

Zum Rektor der Marburger Universität für da? Studienjahr 1904/05 ist der Professor der Zoologie und vergleichen­den Anatomie, Direktor deS zoologischen Instituts Dr. Korschelt gewählt worden. Der Gelehrte steht im 45 Lebensjahre.

Familie Strozzi worden.

Vrttt filmt bertrefim. VhiRrrbcm fcIWebcnb brr]

neiitmtc afübmtifdte Vebrri-rwr, »ertretet der 'Mörbvii uiib ....."'de 3» ber ,vru-bt>e oni^'Uf nnbnn'cit üvnfiftirinhut Prof Tr RcheNS und Geh istat Prüf Dr. Bauer dem Verblichenen warme Nachrufe; an der! Gruft hielt Pfarrer Heermann die Andacht.

Marburg, 28. Aug. Wie der .Franks. Ztg.' mit* geteilt wurde, plante die hiesige Universität für ihre zahlreichen Institute die Errichtung eines eigenen Elektri­zitätswerkes. Die Stadt ist inzwischen aus einen in der Stadtverordneten-Dersammlung gestellten Antrag hin mit der Universität in Unterhandlungen getreten behufs Errichtung eines städtischen Elektrizitätswerkes. Diese Verhandlungen Haden zu einem befriedigenden Ende geführt, denn der Stadt- verordneten-Versammlung wurde eine Vorlage unterbreitet »um Ankauf der neben dem Universitätsgebäude gelegenen ölten Herrenmühle für 120 000 Mk. zur Errichtung der elektrischen Zentrale. Die Vorlage wurde einstimmig ge­nehmigt und es soll mit den Vorarbeiten unverzüglich be­gonnen werden.

Kleine Mitteilungen au8 Hessen nnd den staaten. Eine neue Villenkolonie soll demnächst bei (Station Sprendlingen, Main-Neckar-Bahn, erstehen. Mit Ermächttgung S. K. H. des GroßherzogS Hat das Großh. Finanzministerium der m Frankfurt a. M. gebildeten Woh- nungSgesellschast Buchschlag ein Waldterrain von 30 Hektar zum Kaufpreis von 1 Mk. für den Quadratmeter zur Er­bauung von Pillen überlasten. DaS Gelände gehört zum Familienbesitz deS Großberzoglichen HauseS und liegt in der selbständigen, von der Gemeinde Sprendlingen unabhängigen Gemarkung Buchschlag. Auf der Reise von Darmstadt nach Frankfurt a. M. wurde einReisender ohne jede Veranlassung von einem jungen Kaufmann, der in Frankfurt ein Agenturgeschäst betreibt, mißhandelt. Ein Schaffner sprang hinzu und sorgte dafür, daß die Beiden in gesonderte Abteile kamen. Als der Zug im Hauptbahnhos in Frankfurt emgetroffen war, schlug der Raufbold wiederum aus jenen Reisenden em. Aus der Polizeiwache stellte sich heraus, daß der schlagferttge junge Mann am Tag vorher im Vestibül deS Hauptbahnhofs gleichfalls einen Reisenden überfallen und geschlagen hatte. Der demokrattschen »Kl. Pr.' wird auS Lorsch bei BenSheim geschrieben: DaS feit vier Jahren hier bestehende Getreide-Lagerhaus hat sich auS kleinen Anfängen rasch zu einem segensreichen Institut entwickelt. Die Vorurteile gegen daS neue Unter­nehmen waren bald geschwunden. Die landwirtschaftlichen Lokalvereine der näheren Umgebung, wie zahlreiche Vereine in Rheinheffen, im Odenwalde und im Main- und Rodgau gehören jetzt zu den Lieferanten und Abnehmern deS HauseS, ( daS schätzenswerte Vorteile bietet. Der Vorstand der reich«- kindlichen Hessischen Rechtspartei erläßt scherzhafter- weise einen Protest gegen die Errichtung eines Bi Sm ar ck- turmeS auf einer Höhe deS Habichtwaldes. Mit der Eingemeindung von Griesheim und Schwanheim in Frankfurt ist noch nichts. Ein höherer Beamter Frankfurts hat erklärt, daß diese Angelegenheit noch in weiter Feme liege. Nach einem Telegramm des Oberpräsidenten der Rheinprovinz an den Wetzlarer Landrat hat der Kaiser dem Dombauverein Wetzlar eine Lotterie zur Wieder­herstellung deS DomeS mit einem Reingewinn von 650 000 Mk. in 3 Serien genehmigt. Somit ist die sicherste Gewahr gegeben, daß daß bcrcitß begonnene Werk in dem beabsichtigten Umfange zu Ende geführt werden kann. In Ehringshausen verunglückte der Bergmann Mehl lebens­gefährlich.

Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Die Hibernia - Generalverfammlung. Der Telc- araph bat Kunde gegeben über den Ausgang der Gcneralversamm- (ung bet Hidernia-Der gwerksgesellscl>a st. Das Rcsultat war die Annahme aller Anträge der Verwaltung, Ablehnung der Ver- staatlickmngsanträge der Regierung und Ablehnung des Antrags der Dresdener Bank, die neuzuschaffenden lungen Mien im Be­trage von 6 3 Millionen Mark zum Kurse von 240 Prozent zu übernehmen Der Antrag bett, die Verstaatlichung wurde mit imposanter Stimmenmehrheit abgelehnt. Imposant war war die

häßlich. Leonardo da Vinci war anderer Meinung, der empfahl das Vertiefen in die Schönheit verlvitterten Mauerwerks als bortrefflifbe Anregung der Phantasie, und mer baß Sehen ge­lernt hat, der weiß auch heute daß ost in ordentlichen Shmpvnien aus alten Mauern webende Farbentreiben mit Lust, mit Ent­zücken einzutriuken. Und wenn fidpß nun gar um eine so un- gewölmlich charaktervolle alte Maner mit einer so schönen Ballu- strade darauf und mit (MrÜn babinter bandelt? Tut nichts, wir unterbrechen die Häuserreihe lieber als durch besänftigende Ruhe,

Tie Versammlung im Saalbau zu Offenbach, in der Engelbert Perne rßtorfer aus Men nicht sprechen durfte, wurde am Sonntag vormittag ohne ihn abgchalten. Man war bemüht gewesen, für den ausländischen Redner einen auswärtigen Ersatz zu finden, aber weder Bebet, noch Singer, weder Stadthagen, noch Klara Zetkin konnten abkonrrnen, und auch der Abg. Ledebour sagte tele­graphisch gestern ab. So redete denn Landtagsabg. UI* rich-Offenbach, gegen die Verrussung Preußens und die Verpreußung Hessens. Zu gleicher Zeit v .

behandelte Reichstagsadg. Scheidemann im Wirt- Heute wird unß mitgeteilt, daß der verhaftete Kapellmeisters schastSgarten dasselbe Thema, da die Besucher in dem Saaljcht der Stabshoboist des 66. Jnf.-Regiments, R. Lehmann nicht Platz fanden. in Wefel ist, fondeen der Leiter der BataillonSmusik deS

Neber die Versammlung berichtet heute dieFrks. Ztg." 3 Bataillons beß Regiments 66, Musikleiter Sergeant Karl u. a. folgendes: IHase in Eleve

«« «orMMH» ' Bränd'e. In Berlin brach in der Damenmäntel,

etabt Platz, ihm zur ©eite ein Wachtmeister. Im Garten i.

waren wohl noch ein halbes Tatzend Polizisten verteilt, mbnk von s. Rosenbaum m der 2"usalemeritrabe auS bisher Sie hatten keine Veranlassung, einzuschreiten oder einzu-I unbekannter Ursache Feuer auS. Fast daß gefainte Lager war greifen. I in wenigen Minuten ein Raub der Flammen. Dem Personal

Nachdem das Bureau gebildet war, man wählte ab- gelang, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen. In sichtlich einige Frankfurter hinein nahm Abg. Ulrich stalkow 8 k im schlesischen Kreise Groß-Wartenberg wütete das Wort. Tie Arbeiterklasse und das gesamte freiheitliche cjn grofoer Brand. Vierzehn Besitzungen sind niedergebrannt. Bürgertum muß sich, so begann er, dagegen wehren, baft Erntevorräte und der größte Teil beß Inventars

bi? hessische Regierung sich dazu herbeiließ unser Vereins- f b ächtet. > n ber Seidensabrik Sartiana bei Lecc^o l Weizemneßl o Mk. und Dersammlunqsrecht zu beschranken, ®8 ift. «ne 1 gtfl[ien ' bra4) ^-qe Unvorsichtigkeit der die Iabriksälc! bi« 2W5, °

'tu*.-!i '/in ! dem Redner, wieder zum Wort zu kom­men Za wohl, meine Damen unb Herren, jawohl, Herr Volizetrommissär, P* rnerstorscr sitzt unter uns. (Minuten-

imposanter Stimmenmehrheit alMlehnt. Imposant warwar die Mehrheit deshalb, well die 18 Mill. Ml-, toeW die Dresdener Bank zu üertreten halte, und die sie auch anmeldete, nicht vertrat. Tieferbafb und sonst bei jeder Abstimmung regnete es Proteste. Dies anbtTt aber vorläufig durchaus nichts daran, daß das Pro­jekt der Regierung sürS erste vollständig ms Wasser gefallen und die Aktiengesellschaft Hibernia Siegerin geblieben ist. Etwas derattigeS war vorauszusehen. Auch Anhänger der Verstaatllchung haben sich mit der Inszenierung der Angelegenheit nicht einver­standen erklärt. Die Dresdener Bank, die die e>ache von Anfang an in die Hand genommen hatte, hätte unseres Em Mens über die Stimstiung der beteiligten Industriellen nne auch der Ban- kreise besser unterrichtet sein können ober müssen und hatte Die Regierung warnen sollen. Man kann gespannt sein waS. die preußische Regierung, die heb ja m dieser Angelegenheit gewiller- maszen solidarisch erllart haben soll, nun zu '

die Beschlüsse der Generalversammlung mcht rechtsgültig gefakt sind und svSter für nutT '-nd ni^m erNär. werden künnen ,st borf> »Pohl kaum nnjnnrbmfn Dafür hatttn die

staatlichung zu viel Junsten mitgebracht, bic jeoenjaii^ jenau auspaßten, daß nichts geschah, waS ein Umstoßen der Beschlüsse zur Folge haben könnte.

Märkte. ,

fo. Frankfurt a. M., 29. Aug. Mng.-Telegr desGießen Anz."l Amtliche Notierungen der beutmen ^ruchtniarNpreise Weizen Mk. 1R.00-00.00, Knrhessischer Mk. 18.0000.00, -a Vlata Mk. 18.0019.50. KansaS Mk. ^ 00"^ ^. Roggen llnestgerl

14 0014 25 Gerste (Wetterauerl Mk. 17.75 18.00, Franken-

TOeumiiehl 0 Mk. 2k.sb <Ronnenmei)I 0

, .. ss aalL/50 1 Qualität Mk. 19.26-20.00, WeizenNeie Mk. 9.00

überwachenden Arbeiterinnen Feuer auS. Die Arbeiterinnen 900' Noaaenkleie Mk. 10.2511.00, Maiskeime Mk. 10.00

sprangen entsetzt zu den Fenstern hinaus, wobei viele Mx.00, Franken, Pfälzer, Ried Mk. 00.0000.00. Alles per fchwcr verletzt wurden. Der Schaden beläuft sich auf 100 nb^bier ^eleqr. Oriq.-Deri-bt de«

800 000 Lire. An» ' ^lmtliche Notierungen ber heutigen Viehmarkt-

Die Petroleum-Kaiastrophe in Antwerpen. r)u'm Verkaufe standen: 566 Ochsen, 283 miß Ceft-

"SwirtS1"«nbi«Vh«1 W e°rrIH3° ®'fl' " 6°' wi,b b'^u b" OMl.O»»»-«-

dL rana mic'nnrfi hi/ SHk-rnrro imh 1 Staub verbrannten Toten ausjusindcn. Immer mehr be. Mk., fl. Qual. KI -KKMk.: Bullen l.Oua, «a bi«

5FÄÄÄ kw».**«*d--ib'°»"''L'.flÄ'Staä:

die Regierung nicht auf bic Interpellation, so werden wir sind, die aus den Werkplätzen Eisenteile ober Kohlenstuckchen 035 L ^uqI R3_.8'7^n-( Lebendgewicht 4952 Pf.,

sie bei ber Etatsberattmg in solchen Ausdrücken zur Iauslasen. Bis letzt sind 11 Leichen geborgen; vermiß11. 7370 Lebendgewicht 4848 Pfg-, 3. OnaL l'cch. nschaft tehm, wie sie die parlamentarische Rebefrei, werden noch 2 6 Personen. 00.00 Pfg., Schlachtgewicht 5961 Pfg., Schafe: 1.Qual. 7072

nur erlaubt. PernerStorker i Franik 2. Qual. 6264 Pfg., 8. Dual. 0000 Pfg.: Schweine 1. Duau

fitrt trotz Verbote- geredet In Offenbach ist man preu- /tunst UNd IMistkNschclst k»«-59 Pfg., Lebendgew. 47 Pfg^2.Qual. 67- 00 Pfg.^ebendgewicht

scher als in mißen. Hier hat man ihm verboten, daß Marburg wird derühmt. Das erste S.ptember' 4600 Pfg., 3. Qual. 5254 Pfg., Lebendgewicht 00 00 Pfg.

Versammlung erscheint (Pfuirufe Iheft . Kunstwart^, amitlich in 1 /watKn l fflcirfinH nuiteinuir.ig.

mnissäi sagen, wenn I ästhetis,

. rr v r। Pernerstorfer sitzt hier unter! Urteil fällt, enthält eine wohlgelungene Abbildung enter iKar I iRflllfH Oft ItirufllUUni.

'Ä! ÖU SSTÄÄtfÄMg1

i 7.^1 i7r'.,n>» Dyelltr.', bit °.»U.,-I.,u..,r .»EM',

ist . fr In um dast -rlDa« ° ma« vor vielen Jabren einmal durch einen >ler in

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tut Hn: bnin.nl I.nurfn. l.nb, al« rr t-cn freien Raum vermietete, b-rechtiguug erhalte» baden. PuNe.cht kann ein Äiestener Bo Mauern gelt n ,a beim Bürger iumc.fl ganz ohne weitere« für I tarntet genauere Auikuuft geben.

pfehluna der Sozialdemokratie.

Während der letzten Ausführungen Ulrichs erschien der P o l i z e i k o m m i s s ä r wieder auf der Tribüne. Er iiahm jedoch nicht mehr vorn am Vorstandstisch Platz, sondern hielt sich, nnt jede Provokation und jede Reibung zu ver­meiden, im ftintrrgrnnb. So unterließ er es, auch dem Beispiel seines Mannheimer Kollegen zu folgen, der die Versammlung austöste, als fast dieselbe Resolution ver­lesen wurde, aju deren Schluß eS heißt:

In diesem Sinne protestiert die tintige Massenvcr-

[ammiung mit größter Entschiedenheit gegen die brutale I punkten besonders kenntlich gemacht, fo daß es jedem Reisenden Maßregelung ihres Partei nnb StammeSgenoffen Per- leicht möglich ist, sich bnviibcr zu unterrichten, wo er aubznsteigen nerstorfer durch die preußische und hessische Polizei unb hat. Bis zum Beginn de« WeihnachtsreiseoerkehrS sotten sämtliche ibei diesen Worten war die Versammlung in Mannheim ^ggen mit bev h'm'ichtling versehen fern. _

aufgelöst worden^ verspricht bei allen künftigen Wahlen At6citer6rrof(luH(tT

die sozialdemokratische Partei einzutreten. Paris, 27. August. Die Dockarbeiter des HaienS von

Die Mannheimer Resolutton hat eigentlich nur c r n e . itle haben bei dem Präfekten ein Ultimatum überreicht. Sie Aeudermng des DinnS erfahren, eic ist nein, aber dinrnt üfr(nnqen aditftünbigen Arbeitstag und 6 Franks Mmimallohn teristt'sch: in den PassuS gegen die Presse des Zentrums ^er 2lndrohung, daß saNS die Reeder diese Forderung nicht wurde eingefügtund der Liberalen" Tic Resolution wurde viS Vtontag bewilligen, der Gen erat st reit in allen eure« zur Abstimmung gebracht und e i n st i m mig anflcnom» n ä ischen Häfen erklärt werben soll.

men. Mit Hochrufen auf bic Sozialdemokl .

nerßtorfer wurde die Versammlung nach kaum einstüudiger

Dauer aefeftfoffen Kiel, 28. Aug. DaS Kriegsgericht ber ersten Marine-Inspek-

I tion verurteilte in nichtöffentlicher Sitzung den Kapitän le ut-

bärtigen Pvlr,e, einen lir°ut;L.bcr CbCn,° K 'Wilüffe auf dem Itre.net .GazeNe' im Anhand ,u sechs

unter das Kapitel deS groben Unfugs fallt, tote unter das Monaten (6ef&ngniß und Dicnstentlaffimg. von erdichteten ^afachen, wodurch die Cbrigl ------------------- , .... .

gemacht wird i§ 131 R. Str. G., Geldstrafe bis zu 600 Kpielplan brr menugten Frankfurter Ztaottheater.

Marf oder Gefängnis bis zu 2 Jahren). Auf die zu erwar- Opernhaus.

tenbe LandtagSintcrpessation wird die hessische ReAi^'rung Mittwoch den 31. August^ranuhäuser. Donnerstag den haß rechte Wort zu finden wissen 11 September: ^Traviata.' »vreitag den 2. September. »L?

----Nbeingold.' Samßtag den 8. September: Mignon/ Sonntag

llk'rmiicbtee I den 4. September: -Carmen/ Montag den 5. September, abends

cn r n-, a7 C f l * s* halb 7 Uhr: .Die Walküre." Dienstag den 6. September: ^Hans

Berlin, 27. Ang. Im Stadtteil Moabst ermordete ^ing.'

der 64jährige Hausverwalter Knenicke anß Eifersucht seine LchaufptelhauS. n

60jährige Frau und erhängte sich dann am Tür- Dienstag den 30. August, abends halb 7 Uhr: »Egmont.

LJftL Mittwoch den 31. Augiist: .Rose Bernd.' Donnerstag den 1. Sep-

Ptoltcn. w hember, abends halb 8 Uhr: ^Alt-Heidelberg.' Freitag den

'München, 28. Aug. In den bayenschen Bergen 2 September: »Der Hochtourist.' Samstag den 3. September, wird Hochwassergefahr gemeldet Die Straßen in der erften Male": ,THü Hobbs.' Lustspiel in 4 Akten von Jerome legend von Traunstein, Reut im Winkel, Ruhpolding sind j K^ Jerome. Sonntag den^4. Septe,über, von der Traun und Ache zeitweise bereits unter Waffer ge-