Ausgabe 
29.3.1904 Erstes Blatt
 
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ei***oen.

Fakuliiltät der Universität M ü n ft e r, Geh. Negiemngsrat Tr. Wil Helm Wittorf, ist aus Anlaß seines 80. Geburtstages (27. Mär-, die große goldene Medaille für Wissenschaft verliehen worden. - Dem Dozenten an der Technischen Hochschule zu Berlin, Land- bau-Jnspektor Paul Mußigbrodt, ist das PrädikatVro'essor' heigelegt worden. Dem Direktor der Elberfelder Farbenfabriken )er u. Eie., Dr. phil. Karl Du iS berg u PrädikatProfessor* beigelegt worden.

hohe Forderung gestellt haben würde, die er jetzt bedeutend- ermäßigt hat.

* D aS B e grä bni S einer k o r e a nisch en Kaiserin. Ein seltsamer Anblick bot sich bei der Beerdigung der im Januar gestorbenen Königin-Mutter von Korea am 14. März in Söul. Tausende von Laternenträgern und Soldaten n.,d Mengen von weißgekleideten Eingeborenen versammelten sich um einen Scheiterhaufen, den Tagesanbruch erwartend. Der Kaiser, in strohfarbenen Gewändern und Kopfbedeckung, kam um 6 Uhr an und vollzog seine Andacht in einem Leinwand- Pavillon. Der Zug zum Grabe, das acht englische Meilen außerhalb der Stadt lag, setzte sich darauf in Bewegung, wo­bei die Musikanten einen Trauergesang spielten. Ter Zug war zwei Meilen lang. Die Truppen zogen an der Spitze einher; dann folgten die Laternenträger und Lanzenträgerin phantastischem Auszug, die Fahnen und große Papierpserde trugen. Darauf kamen zwei Särge, prächtig gefärbt und von Drachenköpfen überragt. Der erste Sarg war leer und war für dengroßen Teufel* bestimmt. Die Särge wurden von hundert Menschen getragen und cs gab 2000 Bahrtuchhalter, darunter Eunuchen und Hofbeamtc.

Nniversttäts-Aachrichten.

Der bisherige Stadtpsarrer Dr. theol. et phil. Hugo Koch zu Reutlinaen ist zum außerordentlichen Profesior in der thec- logischen Fakultät des Lyceura Hosianum zu Braunsberg er­nannt worden. Dem ordentlichen Profesior in der philosophischen

Kunst und Wissenschaft.

Aus Frankfurt a. M. wird berichtet:Liebes- manöver", Lustspiel von Curt K r a a tz und Frhrn. v. Schljch, hatte im Stadttheater sehr lebhaften Lacherfolg. Kraatz und die Darsteller wurden vielfach gerufen.

R. B. Darmstadt, 28. Mär^. Der hessische Kommissar für Kunst und Kunsthandwerk auf der Weltausstellung zu St Louis, Prof. Olbrich, hat gestern abend seine Reise dorthin angetreten. Die Ueberfahrt erfolgt heute mittelst Lloyddampfers von Hamburg aus, auf welchem sich fast sämtliche deutsche Regievungsvertreter zur Weltausstellung ein schifften. Wie von vielen anderen deutschen Regi­mentern, hatte sich cntch vom hiesigen Gande-Avtillerre- Korps eine Anzahl Freiwilliger zur Beteiligung an den Kämpfen gegen die aufständischen Hereros rn Deutsch-Südwestasrika gemeldet. Fünf Freiwillige, ein Unteroffizier, ein Gefreiter und drei Artilleristen sind gestern abend von hier nach Berlin abgereist, um sich der dort zu bildenden Ersatztruppe anzuschließen. Eine Anzahl Pferde von hier wurden zur Absendung nach Afrika abgeiaudt. Die blutigen Messerstechereien folgen sich seit einiger Zeit in geradezu beunruhigender Wecke. Auch rn der Nacht auf heute spielte sich wieder eine solche zwischen zwei Brüdern ab, die wahrscheinlich den Tod des einen zur Folge haben wird. In der Kiesstraße wohnen die beiden Brüder Hofmann, der eine Schlossergeselle, der andere Schreibgehilfe auf der städtischen Sparkasse. Beim Nach- hausekommen des letzteren um 2 Uhr morgens entspann ich zwischen beiden ein Streit, wobei der Schireiber zu Boden geworfen und von seinem Bruder mit Fichen ge­treten wurde. Er hatte jedoch, auf dem Boden liegend, zum Messer greifen können und stieß es dem Schlosser tief in den Unterleib. Als der Täter merkte, welch Unheil er angerichtet hatte, lief er dcwon und konnte bisher nicht ergriffen werden. Tie seinem Bruder beigebrachte Wunde ist lebensgefährlich. Tas 50jährige Dien st- jubiläum des hiesigen Hoftheater-Kassierers Georg Göbel wurde heute mittag in festlicher Weise im Hof­theater gefeiert. Ter Jubilar, ein Darmstädter Kind, war

Personen verletzt und einer in das Hospital gebracht. rjuin sest übernommen worden

Dc-r Graf von Turin leistete mit seinem Ordonnanzoffizier bei lichen Zeichniing angelegt werden. sör|c hat die Noo^ der Bergung der Verunglückten hilfreichen B-istanb. -chk^Kiche EKlchun/ gebracht, i«äeu'

* August Sternbergs Villa tn Charlotten- Aeußernngcn des Fina,izimnisters auf d' wi'^

bürg ist jetzt vom preußischen Fmanzmimstermm käuflichesreiung der Umsätze in deutschen Dtaatsa^we 9 erworben worden. Das Gebäude wird abgerissen unb aitf k« &itn,i;rf ftefc biete®etfe dem Grundstück em Erweiterungsbau der Techmschen

schule aufgeführt weiden. Der Verkauf wäre schon langst I Ertungein Trotzdem ist man froh, dW die-Bo Lerb perfekt geworden, wenn nicht Sternberg, der, fett er das einmal herausgekommen ist, und w^.

Zuchthaus verlosten, sich im Ausland aufhült, eine exorbitant I nicht mehr allzu lange auf sich warte« wu

Darmverstimmung nicht ausbleiben. Es ist ja eine allgemein bekannte Tatsache, daß regelmäßig nach größeren Festen die ärztlichen Sprechstunden mehr besucht sind als zu anderen Zeiten. Tie alte Mahnung: nll nimis (nie zu viel!) wird zu leicht vergessen, wenn es sich um das Genießen handelt. Schließlich sind doch die Feier­tage nicht dazu geschaffen, daß wir schlemmen und schwel­gen: feiern sollen wir, wie schon der Name andeutet, Körper und Geist ausruhen von den Anstrengungen und Erfordernissen des täglichen Lebens, damit ww nachher mit größerer Lust und Frische und mit neuen Kräften an die Werktagsarbeit gehen können.Natürlich soll nicht da.' ganze Fest verschlafen werden. Ein größerer Ausflug, ein Umschauen in dem Keimen und Aufblühen der herrlichen Gottesnatur, ein Genießen der wunderbaren Farbensym- phonie, die gerade der Frühlingsanfang dem entzneten Auge bietet, das sind Medikamente für Herz und Gemüt, wie sie uns der geschickteste Nervenarzt nicht besser ver­schreiben kann. Was übrigens die Spezialität des Oster­festes, die Ostereier, betrifft d. h. die wirklichen Hühner­eier, so sind die Meinungen darüber im Volle noch recht geteilt. Daß das Ei ein überaus wichtiges und w^t- volles Nahrungsmittel für Erwachsene und Kinder ist, für diese auch wegen seines Eisengehaltes, das ist allgemein un­bestritten. Aber wie sollen wir die Eier gemeßen, hart oder weich gekocht? Tas harte Ei schafft erfahrungsgemäß schneller das Gefühl der Sättigung als das weiche; es ist darum nach der Volksmeinung auch schwerer verdaulich. Dem muß entschieden widersprochen werden. Im allge­meinen kommt es weniger auf die Zubereitung an, sondern darauf, wie wir die Eier genießen und wieviel wir ver­zehren. Wenn harte Eier gut gekaut und mit der notigen Speichelmenge durchmischt werden, s nd sie den Verdauiings- säften weit besser zugänglich und bekommen dem Magen ------- - . , . . ,

idh Darm weit als weiche, die in großen Bissen eilig im Jahre 1853 als blutjunger Schauspieler bei der Hof-

binunterqeschluckt werden. Es herrscht hier dasselbe Vor- bühne e ingetreten und hatte sich seitdem als ein sehr nütz-

urteil wie gegenüber dem frischen Brot und Kuchen. Selbst- Mitglied sowohl für das Schauspiel wie für die Oper verständlich besteht bei diesen die größere Neigung zum erwiesen. Im Krieg von 1870/71 war er von einem so flusammenlleben und zur Bildung größerer Spciseballen schweren Nervenfieber befallen worden, daß er als g^

als bei altbackener Ware. Wird aber der frische, noch lähmt zurückkehren mußte. Seitdem hat er die Rolle des

Partei gegen ihn. L c _ daher, daß er (Joutz) den Nationalliberalcn Vogt seiner Zeit aus dem Wahlkreise verdrängt habe. Die Apo- theke in Rockenberg mußte aufgehoben werden, und wie sie aufgehoben war, habe sie als Filiale Herr Vogt in Pacht genommen. Er ist heute noch, glaube ich, beteiligt. Das ist doch eine ganz andere Sache, die nicht leicht zu ent­schuldigen ist.* Herr Joutz sprach dann noch in tönenden . Worten von seinemsittlichen Bewußtsein". Medizinalrat

Dr. Vogt in Butzbach hat darauf in derButzb. Ztg." zweimal dieöffentliche Aufforderung« an Herrn Joutz ge­rietet jene in der Kammer über ihn getane Aeußerung der- art zu wieberhalen, baß er (I.) dasllr Ie^en Vnb bie'>«7iniÄung°ber Industrien, Innungen und iZL^n^^Anlrage^e-

werden kann. Als Abgeordneter steht Joutz bekanntlich unter ^^^bevereine« 19 Beisitzer. rourf eines Gerneindeuinlagegesetzes. 7. Antrag des Teumrv

dem Schutze des § 11 des Strafgesetzbuches. Daraufhin hat Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Müllerbundes, betr. die Einführung einer Betriebs- und UmW Herr Medizinalrat Dr. Vogt eine Frist von mehreren Tagen Nachbarstaaten. Pfarrer Weber und Lehrer Stöhr in steuer. 8. Anträge des Deutsch-n -nn.nbrot;}f(?^t§r°tM3s verstreichen lassen, derAbg. Joutz aber hat geschwiegen Nun Andorf sind zu Ehrenmitgliedern des bärtigen Rotten- b£s

hat Med.-R. Dr. Vogt wiederum daS Wort im Butzbacher Detejn§ ernannt worden. Der Kriegerverein m Kinz en - Vertrieb von Viehmastpulver u. n. 10. Die Heranziekinnq der Lokalblatte ergriffen. Er führt im wesentlichen folgendes aus: p^ch, der seit 1897 besteht, hat in seiner letzten General» Landwirte zur Fuhrwerks-Berussgenossenschaft. 11. Maßregeln der

Herr Joutzkannnicht den Beweis liefern, daß er mit seiner üerrQmtn[Ung feinen Beitritt zum Kreis- und damit auch zum Großh. Regierung zur Bekämpfirng und Unterdrückung ou aeLa? 56?6emciÄ« rbti6 ben heutigen Kriegerbunbe b-schlaffen. - In Frankfurt °°r. Sck>w°m-°-ft,-------------------------7

Verhandlungen bezüglich der Rockenberger Apotheke m der Stande- sch^d im fast vollendeten Lebenswahre der langjährige itnh ©PrllPht

Jammer geradezu direkt gegen meine persönlichen Interessen erfüllt, schere Direktor der Stadtkanzlei, Wilhelm Ebelmg. Sem Utw ) J

Von dem Augenblick an, da das Großh. Ministerium der von dem ^jähriges Dienftjubiläum wird Hofschauspieler Mittler in Zur Geschäftslage ber unb

Landtag, unter meiner persönlichen Mitwirkung, beantragten ' s? . am 22 Avril d I. begehen. Hofschauspieler tn Mitteldeutschland wird geschrieben, daß zur Zett über-e^

event. Genehmigung der Eingabe des Gemeindevorstandes von Darmstadl am^rn o. .5. oegegin. v n ) iv _ f(otte Beschäftigung sowohl seitens der Rauch-als Rockenberg stattgab, mußte ich eine jährliche Einbuße von 2 bis Wagner begeht dasselbe Jubiläum im Oktober d. I. Kautabakfabrikation zu berichten ist und die Lage der 3g" 300 Mk. Brutto-Einnahme, gegenüber meiner damaligen Geschäfts- Seligenstadt schüttete das achtsahnge Töchterchen oe§Labrifntiort ptc^ gebessert hat. Es ist ohne Zweifel vlotzum läge, erleiden und das ist denn auch gefcbehen! HerrJoutz will @ , § ^n-en- Link den Inhalt einer Petrolei,mkanne über mehr Vertrauen zur Geschäftslage zu bemene , aber auch die andere, dann allein noch mögliche Antwort auf meine rtl;mtr.Pnh(> f>erdseuer au dellen bellerer Anfachung. Dabei Händler kommen wie die Braucber aus der bisher beobct) Aufforderung nicht geben, nämlich die, daß er sich bei der gegen daö glimmende Herdfeuer zu dessen veiserer^infacyung; Reserve heraus und gehen zuversichtlich an Neue.ndeckunge^nbw

mich au/gesprochenen schweren Beschuldigung, explodierte das Gefäß und das brennende Oel ergoß sich über ßäfler (,eratL besonders wichtiger Faktor ist kur diese Au^ gelinde gesagt, geirrt habe. Ich habe mit dem Bahnbau Kleider des unglücklichen Mädchens, das sofort in EfeHen | befferunfl der Lage der Fabrikation wie des VerkaufsgeM t., ButzbachLich und der betr. Interpellation in der Kammer ab- ^tQmmen Bis Hilfe kam, hatte das Kind die entsetz- neuerdings beobachtete S t ei g e run g d e s Exvor t g e,w

so lut nichts, weder direkt noch indirekt, zu tun gehabt, es lag, also I» am Oberkörver erlitten Im Kreis- Mit Rücksicht auf den fortdauernd guten Geschäftsgang

für ihn kein Grund vor, sich mit mir zu beschäftigen. Herr Joutz 'chsten Brandwunden am qefteigerten Absatz konnten die Verkaufspreise

liebt es, sich selbst als offenen, stracken Charakter von Natur aus krankenhause liegt es hoffnungslos darnieder. Dem Landtags I^Sht werden. Dieser Moment scheint nun ganz beso.d«« (s. Nr. 68 d. Ztg.) zu bezeichnen. Wie ist nun sein jetziges B^ ^bg. Pennrich in Bingen ging zu seinem 25sahrlgen gewesen zu sein, das Vertrauen der Kundschatt zu ,i 8 nehmen damit in Einklang zu bringen? Wenn Herr Joutz freilich ^biläum als Abgeordneter ein telegraphischer Glückwunsch und sie zu Einkäufen zu veranlasicn. Der Großhanve, g »

netenimmunität heraus andere, ihm gegenüber Zweiten Kammer sandte u. a. em Telegramm Am Freitag und mittleren Tabak-und Zigarrenfabnken vollauf

völlig wehrloseLeute grundlos zu verdächtigen, Qbenb siel das 3Vzjährige Töchterchen des Tünchers Schmidt m ^aben, ja vielfach sogar Leute einstellen ober mit coe ,

dann ja dann wird man mit mir dassittliche Bewußt- baden in eine zum Baden bereitgestellte Wanne mit arbeiten mußten. Auch die kleineren Zigarren-^

sein«, welches Herr Joutz in einem Atem mit der Anklage gegen 1inb erlitt fn schwere Brandwunden, daß e§ fabrifanten berichten, dcm sich neuerdings auch delihnen h

mich in seiner Landtagsrede für sich in Anspruch genommen hat, heißem Wasser und erlitt so schwere -öranorounoen, p Bedarf geltend gemacht habe, und daß ganz ohne Zw etwas sehr sonderbarer Art finden müssen. am Samstag starb. Kaufkraft des Publikums bedeutend besser geworven ,e

* Kriegerkameradschaft Hassia. Der Jahres- ' Ueber einen Moment klagen allerdings noch recht vi 6 }.

bericht über daS 29. Verbandsjahr 1903, von Medizinalrat DermiicbtC», und mit Recht.^TaS '^.der Urnftand, Barzahlung

uns Uim 18 M-°,. D-

in Einnahmen mit 44 940,10 Mark, in Ausgaben mit erschoß ber einem Wortwechsel anläßlich der Hochzeit der I rotrb bie ^difte und vornehmste Aufgabe aller Tabak und 41 SIS 21 Mark ab, sodaß ein Kassenvorrat bleibt' von Tochter d-S hiesigen Kr-ls-x-kutors den Brautvater und iabrikaniev^Milteldeuischlands seindürfte ien' 3626,89 Mark, Das' Gesamtvermbgen Einschließlich der dann sich selbst WEl Aussehen Ä

Prinz - Ludwig - Stiftung und der Ernst - Ludwig - Stiftung) Stollberg (Sachsen), ii. Jucag. AuneiJ qu( ben Efferen Geschäftsgang und der flotteren beträgt 169 371,77 Mark. In dem Jahresbericht wird auch erregt hier die Verhaftung des Rechts anwalte 8 L ^nbrifcn trat eine lebhafte Nachfrage nach Smne> ^ au de Tagesordnung für den am 12. Ium 1904 in Groß- Rieh,chmann. Er soll sich der Veruntreuung chm onver. Zj^mn-Roht-baken^ein - W°h-end>-s^x/Ak^Preis-n-- Umstät stottfind'nden Delegierten.ag derHassia" bekannt trauter Gelder schuldig gemacht haben Ueber sem Vermögen Tburmg-n^ dem E.chslelde Jg

g°-nncht. Die Mitgliederzahl aller Bez.rksorte kann tn dem tst °br'«enS^der Ko^urS verhält wor^^- dem Rennen st« Handel und auch der Fabrikant für S'g°-"

erfc en roer en^ Js. in der Nähe von Rom scheuten gestern die Pferde eines München, 28. März. Es bestätigt sich, daß von -.cr

.erben koM mrfloffen sein? seitdem die hiesige p ro - Dreispänners n mit ^m ^8 f^ ^Äng eme^, Pra» e; 11 g ..efe^

testantische Gemeinde gegründet worden ist. Aus Grafen von Turin. Von der großen W roe^> ® I bCftef>enb au§ Wifi. ei|enbabnobhflfltionen unb 2^fenfoll(ct

kleinen Anfängen hat sie sich zu einer stattlichen Gemeinde Gefährte umgab, wurden bei dem Zusammenstoß sieben meinen Staatsobligationen, ist von.d^bekannten $ur entroitfelt, die statt des früheren Betsaales schon seit mehreren' N »rf on m ««»rieht und einer m das Hospital gebracht. \ tn,m übernommen worden und durfte Jahren eine schöne Kirche besitzt. Zur Zeit sind eifrige Vor­bereitungen im Gange zu einer der Bedeutung des Tages entsprechenden Feier. Am gleichen Tage wird auch der s. Zt. erste Geistliche der Gemeinde sein bOjähriges Dienstjubiläum feiern, Kirchenrat Kalbhenn in Burg-Gräfenrod. Dieser hat vor 50 Jahren die wenigen Protestanten zu einer Ge­meinde gesammelt. Sicherem Vernehmen nach wird Kirchen­rat Kalbhenn seine Jubelfeier mit der der Gemeinde «er-

backhuuswarme Kuchen in vorsichtiger Weise gekaut und Schauspielers mit dert des Kassenführers verwus^n mMstn mir in kleinen Bissen hinuntergeschluckt, fo ist er schließlich und Generaldirektor ferner, ber ihm heute als besondere Elberieio, oas iraoir^. ebenso leicht verdaulich wie der alte. Also nicht was wir Anerkennung unseres Landesherm die Krone zum , (AerirfHsfiiaL

Ä.a^Ta^te Ä Ö m^1"nb±Xa?uu^ton: Marburg, 2b M^.^Ter ^o« «»l «r.ul

noch imme/'seine 'bolle Geltung bei baß dL Jubilar sttwem^due$ L. «,

Gesunden und Kranken. or, sop.^ch^eitt am Hoftheater gewes n ) . C » lNp-I kür dritte Personen eingezogen hatte, u n t e r s ch l a g e n, woraui

Zur Affaire Joutz. Der Butzbacher Abg. Joutz Rom he Id überbrachte ihm auch noch als besonderes we i na^ der Schweiz ergriff, dort aber festgenommen und

Batte in der Kammer, als dort seine bekannte Eisenbahn- schenk des Landesherm dessen Bildnis mit e^9enyat1?^er auSgeliefert rourbe. Wegen dieser Unterschlagungen wurde er in affaire lur Svracke kam ausgeführt, er betrachtedie ganze Unterschrift und die Ernennung zumGroßherzoglichen b(>r heutigen Strafkammersitzung zu 1 Jahr 3 Monaten Gefänqnis

Partei gegen ihn. Dieser Haß der Nationalliberalen rut)re|r Beliebtheit sich der Jübilar unter dem Hof- sprach die drei jungen Mädchen, die ihren gewisjenlolen

itnh Rublikum erfreut Vater, den Gutsbesitzer de Francesco ermordeten, frei.

Offenbach,^28.^ Aute fand die Wahl d-r Das Publikum nahm den Freispruch mit wahrem Enthusiasmus^ Beisitzer zum Gewerbegericht zum ersten Male unter Landwirlsitzaft.

Anwendung der Proportionalwahl statt. Die Beteiligung Hessischer Landwirtschaftsrat. Dienstag, ber übertraf alle Erwartungen. Das abends um 10 Uhr de- 29. März, vormittags 10 Uhr, findet in Darmstadt im ©ebäub» fannf gegebene Resultat ist folgendes: Die Arbeitnehmer gaben der Zentralstelle für die Gewerbe eine Gesanttsitzung des hessischen 4.998 Stimmen ab Davon entfallen auf die freien Gewerk- Landwirtschaftsrats statt. Auf der Tagesordnung stebcn soiM 4998 stimmen av. xaüon enifauen au, kuufte: 1. Neuwahl des Präsidenten und der Vizeprahden.esi

fchasten 4 360 und auf die christlichen Vereinigungen b28 l von Sachverständigen. 3. Voranschlag des Landwirt-

Stimmen; die ersteren erhalten 17 und die letzteren o Bei- schaftsrats pro 1905. 4. Erhebung von Gebühren für die M- siker Von den Arbeitgebern wurden 900 Stimmen abge- nähme von Anzeigen unter der RubrikAngebot und Mfrage «eben, b« S

einen und dieVereinigung der Industriellen, Innungen uno Landwirtschaft, Landet und Gewerbe, bett, beniht-

(Scroerbcoereine6 19 Beisitzer. I rourf eines Gemeindeumlagegesetzes. 7. Antrag des Deutschen

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Mütterbundes, betr. die Einführung einer Bettiebs- undUrman-