Nr. 24
Zweites Blatt.
154. Jahrgang
Freitag 29. Januar 1904
Erschein tögfld, mi' Ausnahme deS Sonntags.
Du „Sietzen».. Lamillenblätter- werden dem »Anzeiger viermal wöchentlich betgelcgt Der »Hesplche Landwirt" erscheint monatlich einmal.
Gießener Anzeiger
Verantwortlich für de» allgemeine» Teür P. Wrilko-. für bat Anzeigenteck: H. Deck.
Rotationsdruck und Verlag der Brühl Ich« UmverfilätSdruckerei (Pietsch EndenDietz«.
General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen.
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Kie heutige Kummer umfaßt 12 Seiten.
Kie KchLLerfkk-ueuz der KMsschutLLassr».
Wir erhalte« folgende Zuschrift:
Nach Artikel 3 des hessischen VoksschulgesetzeS ♦Ott 1874 soll die Höchstzahl der Schüler einer Klasse 80 betragen, nur unter besonderen Umständen Eönnea einem Lehrer bis zu 100 Kinder zum Unterricht zugewiesen werden. Für die höheren Schulen Hessens find gesetzliche Bestimmung« über die Maximalschülerzahl einer Klasse nicht erlassen, im Allgemeinen gilt für die unteren Klassen dieser Schul« als Maximalziffer, entsprechend den preußischen Verordnungen, die Zahl 50, dre auch nur selten überschritten wird.
Die sozialdemokratische Fraktion der zweiten heffischen Kammer hat einen Anlcag auf Abänderung dieses Artikels 3 gestellt und fordert, daß als Höchstzahl der Schüler einer Klasse 40 bestimmt, und daß nur ausnahmsweise bis zu eurer Klasjenfrequenz von 60 geschritten werde. Dieser Anttag liegt dem Ausschuß zur Beratung vor. Nach Mitteilung der , Franks. Ztg." vom 22. Januar 1904 läßt die Schulabteilung durch die Kreisschulmspektion eben Material santmeln, um nachzuweisen, wie sich die dermalige durchschnittliche Höchstzahl zu der gestellten Forderung verhält, und welche Anforderungen Staat und Gemeinde angesonnen werden müßten, um jenem Antrag vollkommen zu entsprechen. Nach Ansicht der ,Frkf. Ztg." werde hierbei der noch be- stehende Lehrermangel Verwertung finden, es sei aber zu beachten, daß durch Errichtung von einzelnen Parallelklassen an Präparandenanstalten und Seminaren und durch das in Darrnstadt neu errichtete Lehrerinnen- semi na r bald kein Mangel mehr bestehen werde.
Gegenüber diesem Antrag und den daran geknüpften Bemerkung« dürfte es von Interesse sein, einmal festzustellen, wie dre tatsächlichen Verhältnisse im Jahre 1903 lagen.
Es bestanden im Frühjahr 1903 im Großherzogin« 479 einklassige 238 zwelllassige 114 drelllassige
76 viertlnsssge 79 mehrklafsige insgesamt 986 Volksschule«.
In diesen Vottsschulen wurd« 173 980 Schulkinder in rund 2800 Klass« von 2912 Lehrern (einschließlich 295 Lehrerinnen) unterrichtet, so daß die durchschnittliche Klaffen- frequenz rund 62 Schüler beträgt.
Wenn die durchschnittliche Schülerzahl einer Klaffe nur 40 betrag« sollte, so müßt« diese 173 930 Schulkinder m etwa 4 350 Klaffen unterrichtet werden, es hätte also die unbedingte Annahme des sozialdemokratisch« Antrags eine ungeheuere Vemehrung der Lehrrestell« zur Folge. Ein Beweis für die Richtigkeit dieser Behauptung ergrebt sich auch aus der Betrachtung der Schülervertellung in den einklassigen Volksschulen, die nur eliva 15% aller Schulkinder des Landes aufnehm«. Der hessische Lehrerkal«der für 1904 gibt für diese einklassig« Schul« des Landes genauere Zahlen.
ES hatt« 1903:
135 einklassige Volksschulen 1 bis 40 Schüler
85 . 41 , 50
68 , bl , 60
78 , , 61 , 70
56 , . , 71 , 80
36 , 81 , 90
16 , 91 , 100
7 r , 101 „ 130 „
Diese Zahlen beweisen, daß tatsächlich eine große Anzahl von Schulen und Klassen überfüllt ist und daß die Tendenz des sozialdemokratischen Antrags durchaus berechtigt ist. Der Zweck des Antrags wurde aber auch durch seine Annahme nie erreicht, ganz abgeseh« davon, daß die daniit verbundene sinanzielle Mehrbelastung gar nicht auf einmal, sondern erst allmählich Staat und Gemeinde angesonnen werden könnte. Es ist einfach unmöglich, in absehbarer Zeit die Lehrkräfte zur Verfügung zu stell«, die mtt der Verwirklichung dieses Antrags notwendig wurden. Es ist ja richtig, daß der m jüngster Zeit etwas größer gewordene Andrang zur Lehcerlaufbahn die Errichtung einzelner Parallelklassen in b« Präparandenanstalten und Seminar« für das Schuljahr 1904/5 bedingt und vielleicht die Schaffung eines neuen Seminars zur Folge haben wird, zunächst aber ist mit der Tatsache zu rechnen, daß pro Jahr nur etwa 100„ Abiturient« die Seminare verlassen und daß die allmähliche — aber geringe — Vermehrung dieser Zahl die Erfüllung jener idealen Forderung nicht gestattet, zumal wenn man bedenkt, daß doch auch mit einer natürlichen Vermehrung der Zahl der schulpstichtigen Kinder zu rechnen ist. In einer sehr intereffanten Arbeit (Beilage zu Nr. 6 der Darmst. Ztg. vom 5. Januar 1904) hat zwar Regierungsrat Knöpfel Darrnstadt den statistischen Nachweis und die Erklärung für die auf den erst« Blick auffallende Tatsache geliefert, daß trotz fortwährender Zunnahme der Gesamtbevölkerung die Schülerzahl bald Abnahme, bald Zunahme zeigt, so daß z. B. die Abnahme der schulpflichtigen Kinder in dem Jahrzehnt 1885/1895 10 000 betragen hat, gleichzeitig aber ist dort der Nachweis geführt, daß die nächsten fünf Jahre d« Volksschulen des Großherzogtums eine Zunahme von schulpflichtig« Kindern bringen wird, die nach einer ausgestellt« Tabelle jährlich zwischen 4000 und 6500 schwankt.
Alle diese Zahl« beweff«, baß der sozialdemokratische Antrag erfolglos bleiben muß, wenn er nicht die allgemeine Faffung erhätt, wonach die Regierung etwa aufgefordert wird, dre dring«d notrvendige Herabminderung der Klaffen- ftequenz herbeizuführ«, soweit es durch Anstellung der vorhanden« Lehrkräfte möglich stt.
Britische Tagesschau.
Ans dem Reichstage.
Unser Berliner parlamentarischer Mitarbeiter schreibt imtcrni 28. Januar:
Ter Verlust, den die Freisinnige Vereinigung durch den Tod des früheren Abg. Roesicke-Tessau erlitten hat, macht sich bei der diesjährigen sozialpolitischen Debatte bemerkbar. Abg. Goth ein, den diese Gruppe ans Redner- pntt entsandte, ist weniger Sozial- als Lrärtschaftspolittter,
und seine ausgedehnte krttische Erörterung, die er vor nahezu leeren Bänken vom Stapel ließ, zeigte demgemäß starke Wirtschaftspolttische Schlaglichter. So forderte er u. a. die Veranstaltung einer Enquete über die Notlage der Landwirtschaft. Zum Schluß regte er unter Berufung auf deu Fürsten Hühenlohe an, einige Sozialdemokra ten versuchsweise in die Regierung zu berufen; gegen die lleberttaguug des Justizportefeuilles an den redewütigen Herrn Stadthagen hatte aber auch Abg. Gothein Bedenken. Zu einem parlameutarifchen Ereignis gestaltete sich das erste Auftreten des Abg. Korf an ty, desj«igen Polen, besten Wahl in Oberschleji« — gegen den Zentrumsveteran Letocha — bekauntlich unter blutigen Krawatten ei folgte. Vom Fanatiker hat Korsanty äußerlich nichts an sich: eine schlanke, barttose, blondgelockte Jünglings gestalt mit sanstbliaenden Augen, die von Zett zu Zett zur Tribüne Hinaufschweis«, wo die unlängst angettaute Gattin Zeuge des parlamentarischen Tebüts sein wollte. Höchst eisensresserisch aber gab sich Lvrsanty in dem, was er jagte. Es ging besonders d« präsidierenden Grafen Ballestrem in seiner Eigenschaft als Grubenbesitzer an, denn der Redner schilderte die Lage der polnischen Arbetter Oberschlesiens und ihre Behandlung durch die deutschen Unternehmer in den düstersten Farben. Ter Satz,chie Menschenwürde der polnischen Arbeiter wird mit Füßen getreten" kehrte wohl ein dutzeud Mal in der Rede wieder. Taß an der preußisck>en Regierung kein gutes Haar blieb, versteht sich von selbst, und der Pole erging sich schließlich in so starken Ausdrücken, daß Graf Ballestrem ihn mtt den bezeictMenden Worten zurechtwies: „Derartiges ist im deutschen Reichstag nicht Sitte!" Die „Wasserpolen" werden gleichwohl in helles Entzücken geraten, wenn die Rede als politisches Flugblatt in ihre Hände flattert, zu welchem Zweck sie auch am Ende gehalten wurde. In einem anderen jungen Ehemann, dem Abg. Tr. Müller-Meiuiugen (fr. Vp.), erstand deu politischen Rechtsforderungeu der Frauen (Vereins- und Bersammtungsrecht) ein beredter Anwalt. Tr. Müller spitzte sem Plaidoyer zu auf eine Kritik des Verhaltens der Hamburger Partei gegenüber einer bekannten Frauenrechtterin und provozierte dadurch einen Vertreter der hamburgischen Regierung, Tr. Schäfer, der sich mtt den sittenpolizeilichen Verhältnissen der .Hanse" fladt des Laug« und Bretten beschäfugte. lluierschieo sich), die Rede inhaltlich von allen bisherigen, jo noch mehr^ die .Haltung Dc. Schäfers von dem der anderen Redner., Ter Vertreter Hamburgs sprach völlig frei ,Pm Spaziereu- gehu"; er wandelte unablässig auf der Estrade hm und her, die HLnde in die Laschen gesenkt, mtt kühler Ruhe auf alle Zurufe eingehend, dw in den Rech« der Sozialdemokraten laut wurden. Ein ungewöhnliches Schauspiel. Das unerquickliche Thema ist Übrigens damtt naht abgetan: der Abgeordnete für Hamburg, Bebel, will daraus zu- rückkommeu. Ter ereignisreiche Tag brachte noch die nu- vermeidliche endlose Rede des Abg. Wurm (Soz.P der beiläufig i>« agrarisch an geleuchten ,genossen" Lchipvel von den Schößen des offiziell« Parteirocks abschüttelte, and ein Resümee des Graf« Posadowsky,iu der u. a. deu Frauen geraten wurde, die Hände von der Politik zu lassen, und der wilde Pole Korf auch ein« lall« Was,erstrahl verabjolgt erhielt.
Ker jUifftanO der «Hereros.
Wie die Slot Ztg. berichtet, ist nach einer telegraphisch« Mitteilung deS General-Konsuls in Kapstadt über die gefährliche Lage und angeblichen Greuel m dem Gebiet
«Kuust rmv ^ztteratur.
— Karl Emil Franzos ist am 28. d. M. in Berlin g e st o r b e u. Franzos war 1848 in einem russischen Forst- hause an der rnssiscy?-'ö,tLrr'eich>ischien Grenze geboren. Nach groß« Reisen durch Europa, Kleinasien und Egypten liey er sich in Wien nieder und lettete dort die „Neue Jllustt. Ztg." Scit 1887 lebte er dauernd in Berlin. Ter Heimgegangene wirkte namentlich durch seine scharfe Austassung und anziehende Wiedergabe kulturgeschichtlicher Bilder. Eine große Anzahl Romane und Novellen, von denen mehrere in seiner östlich« Heimat spiel«, Hatter gesck)rie- ben. Zuletzt gab er eine Zeitschrift unter dein Titel „Dtsch Dichtung" heraus, die auch in Hessen Mitarbeiter hatte.
Meyers Großes Konversations-Lexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Mehr als 148000 Artttel und Verweisung« auf über 18 240 Setten Text mit mehr als 11000 Abbildungen, Karten und Plan« im Text und auf über 1400 Jlluftrationstcsteln (darunter etwa 190 Farbendrucktafeln und 300 selbständige Kartendellagen), sowie 130 Textbettagen. 20 Bände in Halbleder gebunden zu je 10 Mk. (Verlag des Bibliographischen Jnsti- tuts iu Leipzig und Wien.) — Bielsettiglett ist das Charak- teristtsche jedes enzyklopädischen Wertes; aber damit eine Gr und lichte tt und bis in die neueste Gegenwart reichende Genauigkeit in allen Fragen zu verbinden, ist eine sehr schwere Aufgabe, zumal wenn es sich um Mwteri« handelt, bei fast täglich neue lleberraschnug« bringen uiu Gelehrte und Pratiiter in Atem halten, um das gewonnene Wißen in licyter Weise d« neuen Errungenschaften anzupassen und damit den Anforderungen des praktischen Lebens gerecht werd« zu können. Sv ist es mit der Elektrizität, die in den letzten Jahr« eine Fülle von neuen Erfahrungen fast in jeder Sichtung aufweist, kvie kaum ein anderes Gebiet. Um über diese Materie einen klaren Einblick zu bekommen, in allen praktischen Anwendungen vertraut zu werd«, dafür ist der vorliegende, soeben erschienene o. Baud von Meyers Großem inversatiolls-Lexikon trefflich geeignet. Wir fteheu im Zeitaller der Technik und Natur- tvisjenschckfteu, beshail) ist es wohl berechtigt, aus die diesen Gebiet« angehörenden Artikel in erster Linie hinzuweisen, bett» Orgtägllch treten unbewußt und bewußt Hunderte von
Frag« über all die technischen Einrichtungen im praktisch« Leben an uns heran, die durch eine sachgemäße kurze Orientierung im Großen Meyer völlig geklärt werden, wobei ein geradezu glänzender Jllustrativnsapparat, der gerade in diesem Band für die Verständlichung des technischen Gebiets besonders reich ausgebildet ist, uns bestens unterstützt. Tas elektrische Licht, die mannigfach: Anwendung der Elettrizität in der Maschinentechnik, die Elettrolyse, die hervorragenden Errungenschaften auf dem Gebiet der elektrischen Schnellbahnen und der drcchtllHen Telegraphie, das Eisenbahnwesen rc. rc., darauf werfen wir nur Stteif- lichter, die in der Fülle des Geboten« nur zur Orientierung bi«en sollen. Geographie, StÄrte- und Länderkunde sind gleichfalls hervorragend vertreten durch die Artikel „Donau", Elbe, Ecuador, Erde, Dresden, Elberfeld, England, Ediu- burg, Dortmund, Artikel, die sowohl rein geographisch- natuttviss«schaftlich als wirtschaftlich Gediegenes bringen. Sehr interessant sind auch die dem Gebiet der Wirtschaftskunde angehörigen Artttel über das Eisenbahnwesen, das Verkehrswesen, die Versicherung, Verwaltung, die Hygiene usw. 31/2 Bogen sind dem Eisen, der Gewinnung, Verhüttung und weiteren Verarbeitung bis zur himmelstür- meuden Konstruktion des Skyskrapers und des Eiffelturms gewidmet. T« m«schlichen Körper und fein Entstehen insbesondere betteff en die von ttesflichen Tafeln begleiteten Abbandlungeu: Eingeweide, Embryo, El, Entwickelungsgeschichte, Epidermis, die ihm drohenden Gefahren und deren sanitäre Abwendung die Artttel: Diphtherie, Eiterung, Entzündung, Epidemie, Erblichkeit und Elektrotherapie. Für die literarische Bildung sorgen neben zahlreichen Biographien die Sammelarrilel: Engl.sche ^Ueralui und Englische Sprache, ferner: Trama, Epos und Edda; die letzten drei Artikel lass« allerdings manches zu wünsch« übrig. Ter Kunst gehört der Artttel „Emailmalerei" mit schöner Farberttasel an. Auch der Landwirt zieht fernen Borteil aus dsm Werk durch Studium der Rrrikel: Trai- nage, Dreschmaschine, Düngung, Düngerstremrmschinen, Elektromotoren, England (Ackerbau, Biehzuchl), Enten, Entwässerung, Erdarbeiten, während die Artttel: Eigentum, Erbrecht, Erbpacht, Tommre, Enteignung, Einkommensteuer, Ehe, Eherecht :c. für alle sozialen Klassen von größtem Interesse sind, zumal gerade hierüber durch Einjuyrung des bürgerlichen Gesetzbuches und anderer Gesetze noch im Bott
große Unklarheit herrscht. Taß die Jllusttierung auch dieses Bandes mustergillig ist, ließ sich nach den bisherig« Er- sahrung« nicht anders erwarten. Aber die Erloartung ist beinahe überttvffen Word«; namentlich in Hvlzschnitt- tafelu, deren Zahl sich gegenüber der fünften Auflage um 23 vermehrt hat, ist füx die verschieden« der Elektrizttät angehöreuden Artikel Hervorragendes geleistet worden. Prächtig und meisterhaft hergestelll sind auch die Kunstblätter zum Artikel „Entwicklungsgeschichte". Sie gehör« AU den feinsten Druckerzeugnissen, die bisher geliefert wurden. Alles in allem, der 5. Baud ist wiederum ein prächtiges Werk, auf das die deutsche Literatur stolz sein darf.
— In Servass' Meifl-Diogratzyie findet sich der Satz: „Es war etwas von wildem, gähreudem Hunn«blut in ihm, etwas prachtvoll-selbstbewuftt Barbarisches, etwas TionhsischLs." Unabhängig von Servaes und vor ihm hat beretts Helene Zirnpel das dionysische Element im Leben und in der Dichtung des Schöpfers der „P«thesilea"^ und des „Amphttryon" eriamit und in einem geistreichen und tiefeindringenden Essay beleuchtet, der freilich erst nach geraumer Zett aus dem. Manuskript d« Weg in die Oessentlichkett gefunden hat. Ter Aufsatz, der im Februarheft der Monatsschrift „Nord und Süd" (Breslau, Schlesische Verlagsanflalt v. S. Schotrlaender) erschien« ist, führt aus, wie ,cher dionysische Strahl, bis ins 23er» borgende das Geheimnis von Kleists Schassen und 2Dollen duiu-ziiteri, sein Leben verklärt und sein Sterb« mit lichtem Sck-ein krönt, gleich der Rosen^ranzkrone Zarathustras". Großem Jnterefte wird im Februar he ft von „Nord und Sud" sodann der Aufsatz über den al5 Gesandter in Berlin lebenden griechischen Dicyter KKon Rangabe begegnen, dess« Lebenssttd Karl Maae malt. Das Fedrucnchest von „Nord und Süd" bringt ferner eine polttifche Bettachtung von Hugo Jacobi: Innerhalb nnd a-ußerhalb der Verfallung", die «m des Reden gegen die Sszialdemo-
ttatie anlnüpft; eine Plauderei von Friedrich Uhl über „Joa Drüning und das Wiener Theater" und einen Aussatz über die „Neoirnpressiomsten in Weim«r" von Arthur Konrad dNüller. An bellettistisch« Gaben enthüll das Heft Philippis neuestes Schauspiel „Ter grüne Zweig' und eine Novelle „Ter Trauzeuge" von Äaronm timanuela Mattl-Löw«lreuz (D. Mid).


