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Zahl der Bundesglieder ist im letzten

behandelte.

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August ---» 4-

Höchste Temperatur am 25.-26.

Niedrigste

Preisen angekauft.

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der Staatsbehörde an der Entwick-

deS warmen Inter>

Der von dem Vorsitzenden

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19.2-6.

5.9*6.

August

1901.

1 W. WSW. SSW.

*) Diesem Wunsche schließen sich gewiß alle Anwohner der Moltkestraße, Ostanlage und Grunbergerstraße an.

D. Red. d. Gieß. Anz.

Juwelen. Gold. Silber sowie versilberte Waren, silberne und goldene Taschenuhren empfiehlt in reichster und modernster Auswahl vom feinsten bis zum einfachsten Genre

Juwelier Brück Kreuzplatz 8.

Juwelen, altes Gold und Silber, äusser Cours gesetzte Münzen werden in Zahlung genommen sowie auch zn den höchsten

Philipps des

Die klinik, die A bermann & wärts. Tie

Großmütigen verliehen worden.

Arbeiten am Neubau der Augen- von den Firmen Birkenstock & Schneider und Kling außgeführt werden, schreiten rüstig vor- vom Schachtunternehmcr Schlörb auSqesührten

Jahre um 50000 in Deutschland gewachsen. Auch Hessen hat daran entsprechenden Anteil.

Die Nachmittags in Freien gehaltene Festversammlung nahm ebenfalls einen schönen Verlaus. Es sprachen darin Pfarrer L o o s - Groß-Amstabt überReformation und Bibel", und Lic. Dr. Diehl-Hirschhorn über: ..Bilder aus den Tagen der Gegenreformation in der hessischen Pfalz". Der leyte Horrrag nahm das allgemeine Interesse vor allem in Anspruch. ________________________

Meteoroloftisckre Beobachtungen

der Station Gtieftcn.

2526.

Freitag morgen bald nach 5 Uhr zog Militär mit klingendem Spiel und gewaltig dröhnender Pauke durch die Moltkestraße; kurz daraus andere TniDncn mit Trommeln und Pleiten, wie eS schien, durch die Ostanlage oder Moltkestraße. Bei der jetzigen Lebenseinrichtung schlält der rühme Bürger dis 6 und bis 7 Uhr und länger, ebenso die Ossizier­tannlien und die Herren Otfiziere selbst mit Inbrunst, wenns der Dienst nur irgend erlaubt. ES durste also eine berechtigte und erfuduimfichcve Bitte an den Herrn Obersten sein, in unserer Stadt bis 7 Uhr morgens daS Spiel zu it n t er­faße n.) B.

Ans Stadt und Land.

Gießen, den 27. August 1904.

* Orden. Dem Gesandten in Athen. Legationsrat Prinzen von Ratibor und Eorven, Durchlaucht, ist von S. K. H. dem Großherzog das Großkreuz deS Verdienstordens

Eingesandt.

Prflr Fonn und Inhalt aller unter bin er Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Gießen, 26. August 1904.

Rege Betriebsamkeit fleißiger Hände tut wohl jedem ich sehe von den bekannten Ausnahmen ab wohl. Wenn nun die Arbeit tätiger Menschen die Verbessen,ng wohnlicher wie sanitärer Verhältnisse bezweckt, wie dieS bei den K a n a l a n l a g e n der Fall ist. so nimmt der denkende Bürger die einmal nicht zn ver­meidenden Unannehmlichkeiten, wie Au treiben ber Strafte, Rasseln schwerer Lastwagen une den lieblichen .Gesang" sich unter­haltender Italiener gen, aut sich. Wenn aber dem schon ohnehin genug gequälten Anwohner unnötige Unannehmlichkeiten zugemutet werden, wie die« in der Ludwigstraße geschieht, so ist dies eine Rücksichtslosigkeit, über die man gerechte Beschwerde bei der Oeffentlichkeit führen kann. Die an einem Dreibein autgehängte Rolle entsendet beim Herablassen der Kanalrohre tortgeseht quitschende Geräusche, die für daS Ohr jedes Nerven­besitzenden tast unerträglich sind. Mögen diese Worte den, den eS angeht, veranlassen, für Abhilfe zu sorgen; die Unternehmer würden sich damit den Dank vieler Bürger verdienen und im übrigen weiter nichts wie ihre Pflicht tun.

A. M., MctthematieuS.

Wie magnetisiere ich mich selbst und Andere! Hinweisende Gratis-Schritt auf Grund her enthüllten Geheimnisse beö Magnetismus versendet gegen 6 Ptennig-Rückmarke C»fnr Dittmar'S Institut, Leipzig hv"/M, Soplnenslraße 15.

Erdarbeiten find beendet. Auch die mit besonderen Schwierig­keiten ausgeführte Ausmauerung des 9 Meter tiefen Kessel­hauses ist fertig gestellt. Man hofft, wenn die Arbeiten mit gleicher Rüstigkeit fortgeführt werden und keine nicht vorher zusehenden Hinderniffe, wie ungünstige Witterung usw., ein- treten, noch vor Winter einen beträchtlichen Teil des Baues, der eine Front von 72 Meter erhält, fertigstellen zu können.

* Unglücksfälle beimSchächten im städtischen Schlachthof. Welche Gefahren das Schächten der Tiere mit sich bringen kann, erhellt au§ zwei Vorfällen, die sich gestern im städt. Schlachthof ereigneten. Beim Niederlegen eines Ochsen wurde einem Gesellen des MetzgenneisterS K. S. durch ein Horn des niederstürzenden Tieres der rechte Fuß total durchbohrt. DerVerletzte mußte nach Anlage eines NotverbandeS in die Klinik mittelst Wagen gebracht werden. Kurze Zett darauf verletzte sich der Metzgermeister B. M. an dem Schächtmeffer und erhielt eine klaffende Wunde an der Schulter, die ebenfalls das Anlegen eines Not- verbandes erforderte.

* Die Gießener Turner schäft veranstaltet wie alljährlich, Jo auch am 4. September d. I., daS 4. Düns- berg-Turnen. Mit diesem Turnen giebt die yiesige Turnerschast Gelegenheit, daß daS volkstümliche Turnen im Gau Hessen recht gepflegt und gefördert wird. Gerade diese volkstümlichen Turnübungen, wie Frei- und Ordnungs­übungen, Lausen, Gewichtheben, Steinstoßen, Klettern, Springen re. rc., sind Leibesübungen, die unter den be­schranktesten Verhältniffen die vornehmste Ausgabe der Turnerei erfüllen. Die vorhergehenden TünSbergturnen, aus der statt­lichen Höhe des TaunuSgebirges (die zu erreichen schon eine wackere Leibesübung erfordert) haben die schönsten Erfolge ergeben. Ohne Musik und Festtummel dreht sich da oben auf dem schönen, luftigen Dünsberg alles um daS Turnen, eS ist eine Lust, zu sehen, wie die jungen Leute, ohne sport­liche Hilfsmittel, dem Beispiel deS Altmeisters Jahn folgend, ihre Muskelkräfte mcffen. Möge dieses volkstümliche Schau­spiel viele Freunde der Turnsache, auch diejenigen insbesondere, die in Verkennung der Ausgabe daS Turnen grundfalsch als Sport zu kennzeichnen belieben, anziehen, zu ihrer Anerkennung und Belehrung.

W. Unter-Schmitten, 26. Aug. Gestern verun­glückte unser Bürge rm et st er Döll bei der Dresch­maschine. Er wollte auf dieselbe steigen und stieß mit dem Kopf an den oben über der Tenne laufenden Ouerbalken' (den sog. Wolf». Ohnmächtig geworden, stürzte er rücklings herab in die Tenne und erlitt außer einem Schädelbruch mehrere Rippenbrüche.

B. Vilbel, 26. Ang. Der Oberhessische Bi en en- ^üchterveretn hielt seine 44. Wanderversammlung hier ab. Die Verhandlungen wurden von dem Vorsitzenden des Ober- heffischen Vereins, Dekan Ellenberger, eröffnet, woran Kreisrat Fey von Friedberg in längerer Rede den Verein

vermischtes.

* Selbstmord eines frühreifen Liebespaares. Aus dem branbenburfln'den Stäbtfbcn 51 treib wird gemeldet: Tas noch mrf-t 14 jährige 7öcf)terrf*en eines Musikers unterhielt mit einem 18 jährigen Musikerlehrling ein Liebesverhältnis. In der vorigen Woche wurde daS Pärcbcn vom Vater des Müdckums bei einer Zusamm nk! ntt ertappt. Das 14 jährige Kind erhielt von dem aufgeregten Manne eine Traelst Prügel. Der junge Mann, der nmt wohl Furcht vor der Staatsanwaltschaft hatte, beschloß

un ui ixn Tqd 5ii flthen.

nd ii bi ibe. Jetzt hat man sie als Leichen aus dem nahen See gezogen.

* 2er Clown als Geliebter. Aus London wird be- Marcelin ist Clown im Londoner Hippodrom; jeden Abend kommt der drollige Bursche in die Arena gepurzelt: sein weißbemaltes Gesicht lacht in grinsenden Verzerrungen, sein sclmd- haftes Hütchen balanziett aus dem einen Ohr, seine buutscl»eckige »leidung, seine plusirigen Hosen schlottern ihm um die dürren Glieder und unauslöschliches Gelächter folgt seinen Witzen und Späßen. Doch kann diese groteske Figur auch zartere Gefühle erwecken, kann sie auch Herzen brechen und nicht nur dasZwerch­fell erschüttern"? Marcelin kann cd. In ihn hat sich eine Dame verliebt, die seit vier Wochen alltäglich stets auf dem feinsten Platz dcS Zirkus erscheint, wenn das Auftreten des Clowns bevorsteht. Eine malvenfarbene, hochelegante Pariser Toilette umichsteßt eine schöne Figur, scknvarze feurige Augen funkeln lebhaft und das schöne Oval des reizenden Gesiclsts deckt müde Blässe. Doch »oenn der Clown erfdjeint, dann steigt Röte hoher Erregung in ihre Dangen, sie verschlingt ihn mit ihren Blicken, sie klatscht begeistert Beifall und wirst ihm ein duftiges Rosenbukett vor die roten PonponS an den hochschnäbeligen Schuhen. Mar­celine ist unruhig geworden. Cr ist nämlich kein Don Juan, sondern ein Gutmütiger ruhiger Spanier, der in neun Sprachen radebrecht, glücklicher Gatte und Vater zweier lustig quiefenber .feinher ist. 'Doch seine Behaglichkeit wird ihm in letzter Zeit durch die fortmährenben Botsck-aften einer Dame gestört, bic ihm kostbare Edelsteine, indische Goldschmiebearbetten, Diamant­ringe und Rubinenknöpse schickt, und ihn um Unterredungen an- fleht- Die Dame ist eine reiche indische Crbin, die sich erst seit kurzem in (England aufhält. Da sie nur wenig englisch spricljt, kurzem in England aufhält. Da sie nur uremg englisch faucht und auch der Clown sich nur mühsam in dieser Sprache anS- drücken kann, so führte das erste Rendezvous zu keinem tieferen Verständnis. Die Sprache der Liebe, die bekanntlich jeder begreift, wollte Marcelin wohl nicht verstehen, und so ist die Seynsuckst der liebenden Jndi.rin nicht gestillt worden, ^er Held dieser Liebesgeschichte besinoet sich in einem schweren Dilemma. Er .müßte eigentlich, nn-nn er die Liebe d - Tarne offen zurück- weist, auch die kostbaren Geschenke zuriw icbrn ; das fällt ihm nun begreifliche rirife sehr schwer, zu mitt b\ biv Dame sich eut- schi'd'n weigert, sie wieder zu nehmen, ro if noch alles im Un* n.-icin'ii, dock', darf mo ' Hofsim, daß diese romantische Clown- gcs 't . di. englisch. Blatter in große Auftegung versetzt, .keinen tragis'l en AuSgang nehme

jährigen Versammlung-Sort deS Vereins wurde Hungen beftinnnt. Mit ber 44. Daude^ersammlung war eine Au-- tellun g von Bienen, Honig, Bienenstöcken und Dienen* zuchtgerüten verbunden, die in recht übersichtlicher und diener Weise in der Sunt harte veranstaltet war. Die AuS- tertung war cm Hauptanziehungspunkt des Vilbeler Marktes und wurde zahlreich bejuckn, waS u. a. ber Umstand betveist, daß der sämtliche auSgcjtellte Honig (ca. 313 Ztr.f 5 Pfd. 1,10 Mk. mit Glas verkauft wurde. Preisgekrönt wurden u a. die Herren Pfeiffer-LaunSoach und B u ß - L e i h g e st e r n.

511 e i i e i l n n 3 c n a u 5 Hessen und den floaten. DaS Amtsgericht in Windecken erläßt einen Steckbrief gegen die Frau deS Korbmachers und Schirnt- lickerS Peter Werner von Wehrheim .zuletzt auf ent» hält! ich im Chausseegraben zwischen LangSd ors und Birklar^. ES handelt sich, wie aus dem AuS- schreiben hervorgeht, um bic Beitreibung einer Geldstrafe von Mk. 12 nebst Mk. 1.20 Kosten die event. durch drei Tage Haft zu verbüßen sind. In Münzenberg er­hängte sich ein Ende der 40er Jahre stehender verheirateter Bürger namens Weisel. Ein spät vorn Golf-Ball in Hamburg heimgekehrter Engländer hatte sich bei offenem Fenster seiner Parterre-Wohnung in der Ferdinandstraße zu Bett gelegt. Als er morgens erwachte, sah er einen Mann in seinem Zimmer. Er rief feinen Diener, doch alS beide den durch das Fenster eingestiegenen Dieb faffen wollten, war er verduftet und hatte eine Uhr, im Wert von 1000 Mark nebst wertvoller Kette, mitgehen heißen. Ein ähnlicher Dieb­stahl wurde in der Elisabethenstraße verübt.

erstattete fiechenfchaftSbericht gab ein günstiges Bild deS P»T»\x\^, Sl-O Mitglieder zählt und jährlich an Mitglieder­zahl Wachst. Auch den verstorbenen Mitgliedern wurde in

Warnung vor Fillftchnng

IVAil *n P'^en Ttoch Pulverform noch mit Kakao

VV gemacht, sondern

nijirin Flaschen mit oingeprägtem Namenist^)r Hommel d Haematogen echt.

Kandel und UerKeljr. Volltswirtschast.

Märkte.

Gießen, 27. Aug. Marktbericht, ^luf hetitigem Wockwumarkt Fofteten: Biitter pr. Pfd. 1.101.20 Mk., Hühnereier 1 Et. 67 Pfa. 2 Stck. 0000 Pfg., Gäitseeier 00 00 Pfg., Cuteneier 70 Pfg., näfe vr. Stck. 68 Pf., Sfnfeninttc 2Stck. 56 Pfg. Erbsen pr.Liter 21 Pfa., Linsen pr. Liter 32 Pfg., Taubenpr. PaarO,80-0,00Mk., Hühner pr.St. 1,001,60 Mk., Hähne pr. Stück 0,601,20 Mk., Enten pr. Stück 1,802,20 Mk., Gänse or.Psb. 0070 Pfg., Ochsenfleisch pr. Psnnb 0080 Pfg., Kuh- und Riitbfleisch pr. Psuitb 6268 Pfg., Schweine- leisch pr. Psiutb 6072 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psimb 76 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfb. 6876 Pfg., Hantmelsleisch pr. Pfund 5074 Pfg. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,008,00 Mk., Weißkraut per Stück 3040 Pfg., per Zentner 0.000.00 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 7,0010,00 Mk., Rlilch per Liter 18 Pfg., Aepsel per Zentner 00 bis 00 Mk., in Körben 0000 Pfg. Rüste 100 St. 00-00 Pfg. Kirschen per Pfb. 0000 Pfa. Marktzeit 71 Uhr.

Gießener Pferde rnarktlotterie. Die Lose des am 7. September d. I. stattfinbenden Pserdemarktes in Gießen iuben guten Absatz. Als .'oniipt treff er sind vorgesehen: ein vier- itziges Halbv rdeck (Mvlorb) nebst Pferd und komplettent sttber- plattiertem Gesckirr. ein viersitziger Jagdwagen nebst Pferd und komplettem ventickelten Bnistplattgesck'irr, ein Lanterbackier Wagen mit Kntsckiierbock nebst Pferd und Kumntetgeschirr, sowie sieben Pferde und Johlen, Jahrräder, Nähmaschinen, landn-irtschaftliche Oferäte und Haushaltungsgegenstände. Der Preis des Loses be­trägt 1 Mk.: die Ziehung ist öffentlich intb findet am 8. Sep­tember 1904, nachmittags 2v9 Uhr in der Turnhalle der Stadt- rnnben feint le statt. Der OlencrafaeTtrieb ber Lose ist Herrn Rich. B n ch a ck e r - G i e ßen übertragen und können Lose direkt oder durch die von demselben eingerichteten Verkaufsstellen bezogen werden.

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rtWnnuivn durch den Hinweis aus den Zusammenhang der Volks- aejnndheck mit d r vvAaV n >\iltuug, vor allem unserer geiwrb lieben Zugend Es sivlte freilich auch nicht an Bedenken betreffs Anbringung der kosten und der immer unerschwinglicher wer­benden Lasten, die babimb den Städten aufgebürdet rtKrhcit.

wurde denn auch die Privatwobltätigwtt zu kräftiger MitN"irstlng mtfgv nifcn. Stiftungen z. B in Testamenten, sollten ganz brftmbcr* diesen Zwecken angewandt werden. Andererseits irrrb nickn das svedsim der Mittel, sondern der Mangel an Per­sönlichketten. die auf diesem Gebiet mitarbeiten, beklagt, auch die ©dmnerigleiten betont, die die ''kbMTening selbst der Auf- bechrmi ber Tuberkulose in vielen Fällen auS begreiflichen Grün­den entgegensetze. ..

Fmu Scdneidewin aus Magdeburg empfiehlt, den Kamtck schon im Kmdesafter zu beginnen bürd' Ofewöhnung guter Er- nädrang, besonders durch Lieserung sterilisierter Milckr

Zum 'Schluü norden sol<gende Leitsätze des Referenten ange- nrnrrmeit. Sie lauten:

1. Die öffentlich' Armenpflege Ixit. soweit aruicnächtlich' Hilrsbedürftigkctt in Frage k'mml, die PflidN. die Tuberkulose mit allen Mitteln ui b.kämpfeu Zm Interesse brr Bekämpfung der Tuberkiilosi' als Volk<-kranNnüt ist es dringend geboten, brr Fürsorge für Lungenkranke me^br den Charakter a 1 s Armen unter stützutig im Sinne des Wahlgesetzes zu geben.

2. Die Bekämpfung d r T.'berkulose umsastt die Fürsorge für Lnngenkrtmke und ihre Familien in den W o b n u n g e n , und die Uebertüerfung der heilbaren Kranken in Heilstätten, der unbrildaren in P f l e g e h e x m e.

3. Zur Lösung dieser Aufgaben bedarf es des Zusammen- wirkens aller F-attcwm der öffentlichen Armenpflege, der sozialen G<cketzgebu7ig und der pnnaten Wod'.tätigkeit. Fürsorge- stellen für Lungenkranke sind dabei besonders geeignete HilsS-

Die Jayresversammk«»- des evavget. Amröes. n.

D. Flonheim, 26. August.

Früh am 25. August weckten festliches Glockengeläute vnd Cboralmusik. Ilm 9 Uhr fand eine Sondersitzung des Hilfsausschusses für die österreichische Sirdv statt. Fm Gottesdienste predigte Pfarrer Fr i t s ch - Ruppertsburg über das Wort aus Rehemia:Mit der einen Hand bauten sie, mit der anderen hielten sie die Waffen.^ Um 11 Uhr folgte dann die geschlossene Mitgli -derversammlung, die nach den üblichen Begrünungen geschäftliche Angelegenheiten

ber üblichen Weife gedacht, besonders des kürzlich hcimge^ gangenen Präsidenten deS Lauterbacher Zweigvereins, Nedaktelir Man, dessen große Verdienste um den Verein und um die Förderung der Bienenzucht ehrend hervorgehoben wurden. Die Rechnung ergab einen Neberschuß von ca. 850 Mk. Nachdem der Voranschlag für 1904/05 angenommen war, wurden Vorträge gehalten. Zuerst redete Pfarrer BSchner- Udenhausen über die Frage: WaS kann und soll geschehen, um der weit verbreiteten Honigfälschung vorzubeugen? Der Vortragende gab zuerst ein Bild deS gegenwärtigen Be­triebs der Honigfälschung, die von 26 Fabriken in Deutsch­land betrieben werde, welche größtenteils ihre Produkte als reinen Bienenhonig in den Handel brächten und zwar öfters zu einem so billigen Preis, daß der Fmker damit nicht kon­kurrieren könne. Man hat au6 Imkerkreisen schon beim Reichs­tag um den Erlaß eineß HonigschutzgesetzeS petitioniert, auch die Vorschrift der Venvendung eines Farbmittels zur Kenntlichmachung deS Kunsthonigs verlangt, aber die Regierung will von einem speziellen Honiggesetz nichts wiffen, ehe eS ein untrügliches Mittel gibt, gefälschten von ungefälsch- tem Honig zu unterscheiden. Die deiltschen Imker- vereine haben ein Kapitol gesammelt als Preis für die Auffindung eineß falcheu Mittels. Den besten Weg. dem unlauteren Wettbewerb des Kunflhonfghcmdels zu begeg­nen, ist na cf) Ansicht des Redners neben str>?ngster Gewissen- haftigkeit *u nd Ehrlichkeit der Imker selbst in Bezug auf Füttening der Bienen: 1. die (Mündung von Honigver- kaufSgen osse nschasten, bic den Honig ihrer Met- glieder unter Dereinsverschluß (Plombe) m den Handel bringen, 2. die Eiusühnmg einer entsprechenden VereinSetikette, die die Eigenschaften deS reinen Honigs aufzählt, das Publikum mahnt, nur von Vereinö- mitgliebern zu kaufen unb vor Fälschungen warnt, 3. durch Aufklärung deS Publikums über Natur- unb shtuftTjonig in ben Zeitungen An den Vertrag schloß sich eine längere Diskussion, in welcher Dr. v. Peter-Friedberg noch auf einen weiteren Punkt himrfaS, indem er auf den großen Honigkonsum in den Hotels aufmerksam machte, die viel Kunsthonig gebrauchten. Hier solle man nur stets reinen Honig zum ersten Frühstück verlangen, daS würbe den Honig- verbrauch heben. Auch ber folgende Vortrag des Lehrers Seip war sehr belehrend, anregend unb verriet auch dem kundigen den langjährigen Prrktikus. B-flde Vorträge iverben in berBiene" im Druck erscheinen. Zum nächst-

lmig bet Bienenzucht versicherte.

aber nur in Attischen, wo ^ftusicite cuishünczen. D18/*

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