154» Jahrgang
Dienstag 26.April 1904
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überschreiten des Flusses. Im Gebiete südlich vom Jalu war am 24. April alles ruhig.
Geht der Zar nach Ostasien?
Ein Berliner Mitarbeiter schreibt unS unterm 25. April: In der Angelegenheit der Reise dcS Zaren nach dem Kriegsschauplätze verlautet auS den Kreisen der hiesigen rusi. Botschaft, daß der Zar bereits bei der Abschiedsaudienz, die er dem zum Oberstkommandierenden ernannten KricgSminister Kuropatkin erteilte, seine Absicht kundgab, die Entwickelung deS Feldzuges auS der Nähe zu beobachten. Kuropatkin habe erwidert, daß das die Haltung der russischen Truppen auf daS günstigste beeinflussen würde. Gegenüber diesem Plane seien aber auS Hofkreisen heraus Bedenken geltend gemacht worden, namentlich widerstrebe die Kaiserin. Wittwe. Man trage angesichts der schon durch das Klima bedingten Strapatzen Sorge um die Gesundheit des Zaren. Trotz alledem scheine er an feinem Entschlüsse fe st zuhalten, und wenn etwas ihn umzustimmen vermag, so sei es am Ende nur die Erwägung, daß eine aus Ge- sundheitsgründen etwa notwendig werdende vorzeitige Abreise vom Kriegsschauplätze entmutigend auf die Truppen wirken müsse.
Die Bkhandlung der ZeitungSkorrefpondenten seitens Rußlands.
Die auch von unS gebrachte Meldung, nach welcher Rußland in Ostasien alle Zeitungskorrespondenten, die drahtlose Telegraphie benutzen, als Spione behandeln und erschießen will, hat sich bestätigt. Von zuverlässiger Seite wird hierzu noch mitgeteilt, daß sämtliche Mächte von dieser Bestimmung der russischen Heeresleitung mit dem Zusatze verständigt wurden, daß man auch die Schiffe der Korrespondenten, auf denen sich Vorrichtungen für das Auffangen oder Absenden von Depeschen mittels drahtloser Telegraphie befinden, wegnehmen würde. Diese Verordnung ist bereits in Amerika auf Wider st and gestoßen. DaS amerikanische Kabinet hat die russische Mitteilung zur Kenntnis genommen, ist aber im Prinzip sich darüber einig, daß man Rußland daS Recht nicht zuerkennen könne, einen Angehörigen eines neutralen Staates auf einem neutralen Schiff außerhalb der russischen Grenze oder beß russischen Okkupationsgebietes in Ostasien als Spion zu betrachten und demgemäß zu behandeln. Gegenwärtig findet über die Angelegenheit ein Meinungsaustausch zwischen Amerika und Rußland statt. Falls dieser nicht zur Einigung führt, glaubt man, daß die Frage erst bei einem praktischen Fall akut werden und den Protest deß Staates, dem der betreffende Berichterstatter angehören würde, Hervorrufen wird. Seitens der deutschen Regierung liegt jetzt kerne Veranlassung vor, hierüber bei Rußland vorstellig zu werden, da man erst das Ergebnis der russisch-amerikanischen Erörterungen und das Verhalten der anderen Mächte abwartet.
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— In das kümmerliche Leben der deutschen Farmer in Südwestafrika gewährt ein Artikel des Reisenden Stefan von Kotze in „V e l h a g e n n. K l a s i n g s Monatsheften" Einblick. Cs heißt darin u. o.: Alle Luxusartikel, auch Bier und Wein, sind oft uner- schwin glich teuer. Selbst in Windhuk, trotz seiner Eisenbahnverbindung mit der Küste, kostet eine einfache Flasche deutschen Lagerbiers zwei Mark in den Hotels. Die Hausfrau hat in der Bewirtschaftung einer solchen Farm keine leichte Aufgabe. Dienstboten stehen ihr zwar genug zur Verfügung, aber für eine Deutsche ist es nicht leicht, sich an die afrikanischen Dienstboten zu gewöhnen. Die Boys und Mädchen sind zwar im ganzen gelehrig, aber inbezug Kif Reinlichkeit lassen sie viel zu wünschen übrig. Die Hausfrau sieht sich immer von neuem genötigt, ihr Dienstpersonal auf die Nützlichkeit der Seife aufmerksam zu machen. Besonders in der Küche muß sie überall selbst Hand anlegen, wenn sie sich nicht ganz den Appetit verderben soll. Der Speisezettel ist auf e ner südafrikanischen Farm nicht sehr reichhaltig. Rindfleisch ist selten bei dem Wert, den die Viehzucht dort repräsentiert. Hühner müssen erst auf der Farm selbst gezogen werden, sonst muß man sich Tag für Tag mit Hammelfleisch begnügen, oder von Konserven leben, die in abgelegenen Gegenden natürlich auch sehr teuer sind. In einem kleinen Gemüsegarten gedeihen europäische Gemüse. Besuche von Weißen auf den einsamen Farmen sind immer angenehm. Weniger erfreulich ist es aber, wenn eine Gesellschaft Hottentotten oder Herero erscheint, sich auf der Veranda niederläßt und sich in sehr schwülstigem Stil, der nur durch ihre Unkenntnis der deutschen Sprache eingeschränkt wird, nach dem Befinden der „Baas" erkundigen. Allmählich rücken sie dann mit dem eigentlichen Zweck "ihres Besuches heraus. Gewöhnlich b e t t e l n sie um Schnaps, wenn nicht gar um bares Geld. Schließlich, da ihnen der Schnaps energisch verweigert wird, werden sie genügsamer und begnügen sich auch mit einem Geschenk von etwas Tabak, Nal^ungsnnttcln und ähnlichen Kleinigkeiten, um dann eine andere .^arm mit ihrem Besuch zu beglücken. In der Abwesenheit ihres Mannes muß die Frau allerdings manchmal sehr scharf auftreten, denn unter Umständen werden die Nigger außerordenllich frech, und
vom ersten bis zum letzten Vortrag Stücke mit stets steigernden Schwierigkeiten gewählt hat. Das hatte im Gefolge, daß sich der Beifall des Publikums nach jedem Vortrag steigerte. Fräulein Kleinhanns und £>err Rittershaus wurden öfter yervorgerufen. Das Konzert war nicht besonders gut besucht. Pr.
häufig genug ist es vorgekommen, daß die einsame Gattin eines Farmers zum Gewehr oder Revolver greifen mußte, um die zudringliche Gesellschaft loS zu werden.
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— Goethe als Finanzminister. Das neueste Jahrbuch für Schweizergeschichte enthält eine sehr interessante finanzhistorische Studie von Julius Landmann über „Die auswärtigen Kapitalanlagen aus dem Berner Staatsschatz im 18. Jahrhundert". ES geht daraus hervor, baß die Republik Bern von damals sich beträchtlicher Ginnahmenüberschüsse erfreute und daraus zahlreichen auswärtigen Fürsten, Bischöfen und Städten recht ansehnliche Anleihen machte. Es werden da u. a. die Herzöge von Württemberg, von Pfalz-Zweibrücken und von Sachsen- Weimar als Schuldner der Berner aufgeführt. Im Falle des Herzogs Karl August von Sachsen-Weimar handelte es sich um ein Darlehen von 50 000 Rtlr., das ihm die Berner im Jahre 1779 gegen gute Sicherheit (Verpfändung aller Einkünfte der herzoglichen Finanzkammer und einiger Güter) gewährten. In dem Gutachten, da? dem Berner Rate über die Sicherheit dieser Gläubiger erstattet wurde, heißt es u. o.: „Dieser Hof ist weder von den mächtigsten noch von den gar lleinen Reichsfürsten, also daß die gegen beyde dieser Massen oft angebrachten Bedenken hier nicht gelten. Der Herr Herzog ist im Flor seiner Tage, also daß weniger ein plötzlicher Todesfall zu besorgen als bey vielen arckreren, welcher Casus zuweilen Nnbeliebigkeitcn mrd Jnkonvenienz nach sich ziehen kann. Insonderheit wird aber gantz zuverlässig versichert, daß derselbe mit gar keinen Schulden beladen seyen, welches in Deutschland etwas ziemlich seltenes ist." Der Rat war damit einverstanden und gewährte das Darlehen zu dem bescheidenen Zinsfüße von 4 v. H. auf zehn Jahre, von 1780—90. Der erste Jahreszins lief 1781 richtig in Bern ein. Im folgenden Jahre aber waren trotz aller Mahnungen keine Zinsen von Weimar zu bekommen. Der damalige Kammerpräsident, Herr v. Kalb, erllärte sich außer Stande, die zur Verzinsung nötige Summe aufzubringen. Tas änderte sich aber sofort, als 1782 Herr v. Kalb abgesetzt und Goethe an dessen Stelle als Kammerpräsident und Finanzminister die Leitung der herzoglichen Geldgeschäfte übernahm. Ter rückständige Zinsenbetrag wurde in den Jahren 1783 und 1784 in aller Ordnung nachbezahlt und 1790 wurde, wie vereinbart, die ganze Dar- lehcnsfumme pünktlich zurückerstattet. Die Berner hatten also Gelegenheit, auch den Finanzminister Goethe schätzen zu lernen.
pr flegr. nhing lgrMr, Mlhp. 9.
M Krieg zwischen Japan und Rußland.
Dom Kriegsschauplätze.
Ilu-3 Tokio meldet Reuter: Die große Anzahl der zwi- ' lovrt Arthur und Dalny gelegten i i r die bei einer Berührung zur Grplosion ge- lan :n: , zwingt die Japanischen Schisfsgesellschaften, "n Dienst im Gelben Meer und an den Küsten von .'et ; versehen, von jeder Fahrt über Tschemulpo hinaus abime'hen. Der japanische Kreuzer „Asama" t ■ ine Mine, die er 40 Seemeilen vom Vorgebirge ~rf)::‘jfii'.urg entdeckte, zur Explosion. Das herrschende UmrhMlei und reißende Strömungen trieben eine große Minen von ihrem Platze weg. Mehrere wurden ' 7(i iwfgefunden und unschädlich gemacht, aber man iijr d'cü 'aß viele andere, die frei umherschwimmen, durch >e :. Hnngen nach Süden getrieben sein könnten. Die :'r" '' r* ist daher selb' am Tage gefährlich. Man fand
1 Ur ch kein praktisches Mittel, um die Schiffahrt von .es il-' ( ahr zu befreien
Korrespondent der Russischen Telegraphen-Agen- 'ur "''inet aus Port Arthur: Die auswärts verbreitete at’ti't von der Landung von 20000 Japanern it i' 7 he von Dalny ist vollkommen unbegründet, 'ir v Diiridfot ift von den Japanern erfunden. Im Rayon af :tt fci-ee Veränderung ein.
'■ nrr meldet Reuter aus Tokio: Das russische l > 'cdit o st o k g e s ch w a d e r erschiewnach langer Zeit der ' i!!-Ue*'t am 25. früh plötzlich vor Gensan, wo es den 0 i ' I mm großen japanischen H a n d e l s d a m p f e r U i'uion a r u" in den Grund bohrte (wodurch sich ie ■ icfjt »unseres heutigen Morgenblattes bestätigt, f . Ein von Gensan abgesandtes kurzes Telegramm >esa>!;: dc'ß drei russische Kreuzer in den Hafen 1 ir i t1 r n imd sich zurzeit der Aufgabe des Telegramms rCtr i befunden hatten Die Ankunft der Schiffe habe i ne Schutz befindlichen japanischen Kolonie r a: o’:? Bestürzung hervorgerufen. In Tokio glaubt aw 7/aj die Bewegung der Schiffe in der Hoffnung er* • 'lgi ;ei. unbeschützte japanische Transportschiffe wegzu- ’bnar- : Man vermutet, daß die Schiffe nicht lange in fltenfn'Hrt br eiben.
Cf- v'pfegranrm des Generals Kurovatkin an den "'n bom 25. lautet: Wie General SasstMfsch unterm '. ? b. il meldet, wurde in den letzten Tagen bemerkt, daß e cnet in der nächsten Umgebung von Widschu ..d i 'n d 'm Dorfe Sigu, 15 Werst weiter stromaufwärts, : trh? Ausladen, Boote ansammeln und Material zum ■ i Hü’1 r er Brücke beschaffen. Am 23. April setzte eine
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Deutsches Reich.
Berlin, 26. April. Man meldet aus Alb'eroni: Nach sehr ruhiger Fahrt bei schönem Wetter, wobei einige italienische Torpedoboote die „Hohenzollern" und die übrigen Schiffe begleiteten, andere ihnen Vormittaas von Venedig entgegen kam en, machten die deutschen Schiffe gegen 6 Uhr abends bei Malamocco vor Venedig an den Bojen fest. Zwischen den Forts und dem „Friedrich Karl" wurde Salut gewechselt. Viele Barken, deren bunte Segel in der Sonne leuchteten, umschwärmten die „Hohenzollern". Der Kaiser empfing die Spitzen der Behörden und den deutschen Konsul. Die Einfahrt in Venedig erfolgt morgen.
— Es bestätigt sich, daß der als Befehlshaber beS Marine-Erpeditionskorps nach Südwestafrika entsandte Oberst Dürr auf der Rückreise nach Deutschland begriffen ist und in 10—14 Tagen hier wieder ein treffen wird. Mas seine Rückberufung veranlaßt hat, ist noch nicht bekannt ^geworden.
— lieber die Stellung der Reichstagsfraktionen zur Novelle zum Börsengesetz schreibt ein parlamentarischer Berichterstatter, daß das Zentrum sich gegen dieselbe entschieden habe. Wenigstens will man diesen Standpunkt den Aeußerungen eines Führers entnommen haben. In der Reichspartei gehen die Meinungen auseinander, der größere Teil dürfte aber auch gegen die Vorlage sich erklären. Die Konservativen würden ebenfalls den Entwurf verwerfen. Dagegen haben die Nationalliberalen, Freisinnigen und Sozialdemokaten sich sympathisch gestellt.
Leipzig, 25. April. Die hiesigen Verbandsärzte faßten eine Resolution, in der eS heißt: „Die säst vollständig versammelten Aerzte erllären einstimmig ihre freudige Zustimmung zu dem unlängst im Reichstag von Dr. Becker (in Sprendlingen) eingebrachten Anträge auf reichsgesetzliche Regelung des Verhältnisses zwischen Krankenkassen und Aerzten erfoder- lichenfalls auch außerhalb des RahmenS einer Gesamtreform des KrankenversicherungSgesetzeS. Sie sprechen dabei die Ueberzeugunä aus, daß eine solche Regelung unter Zugrundelegung der...freien Aerzte- w ahl, einer standes gemäßen H on orier un g und dec Eins hrung v n gemischtenEinigungskommis- s i o n e n am besten geeignet ist, nicht nur das vielfach gestörte Einvernehmen zwischen den Kassen und den Aerzten wiederherzustellen und dadurch weiteren unberechenbaren Schaden für alle Beteiligten abzwenden, sondern auch eine gedeihliche Weiterentwicklung der gesamten sozialen Gesetzgebung ... zu verbürgen."
— Wiederum machen heute zwei Distriktsärzte Frey und Allot, in den „Leipz. N. N." bekannt, daß sie ihre Stellung bei der Ortskrankenkasse aufgegeben haben.
Karlsruhe, 25. April. Der Kaiser wird nach neueren Entschließungen bereits am 28. d. M. von Venedig hier eintreffen, die Kaiserin am Samstcm vormittag Die Abreise erfolgt Sonntag vormittag nach Mainz.
iiSiaovusiche über den Fluß. General Samsu- ' i "f Maßnahmen zur Unterstützung der russischen fbr-t -m. Der Feind wurde in gerinaer Stärke gegen- cr ' ' rvu siche und Ten ton gesehen. 20 Werst oberhalb an b: r: trafen die Japaner Vorbereitungen für das
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Gießener Anzeiger W
** General-Anzeiger w w .säa»
ben poltL und QUflem.
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen MW
VW 1 KJ zetaenteU: Hans Beck.
•: T'tlppenabteilung, die etwa mis 2 Komvagnien lleinen Kavallerieabteilung bestand, 15 Werst
Mttersyaus-Konzert.
Gießen, 26. Slpril.
188* gestrigen im Gießener Festsaal abgehaltenen ' m,v?rTli^rte sich der Tenorist Herr Alfred Ritters- Kon^ertfänger aufs Vorteilhafteste ein. Herr ist ein mit großen Stimmmitteln ausgestatteter ’n ff '■•■!'" Her durch den verständnisvollen Vortrag seiner ''ii *-'fii’nen großen Erfolg erzielte. Tie Begleitung der uit- ckräge hatte Fräulein Marie Kleinhanns . n T:-;-T"n, die nicht nur auf diesem Gebiete das Beste r dern sich auch dm weiteren Verlauf des AbendS ci • > 'rzügliche Pianistin erwies, die mit unfehlbarer 5n u'uitb gediegener Auffassung dem Publikum eine Reihe । a ^tr igen vorführte. Fräulein Kleinhanns eröffnete Re - r Vorträge mit einem Impromptu von Schubert, fen i'i der gäbe für später viel erwarten ließ. Herr 1 tcrS": sang an zwtZter Stelle daS Liebesgeständnis vm T?! mb das Trinllied auS der Cavalleria rusticana
7? igni. Iw weiteren Verlauf hörten wir „Vorbei" ' n 7 • ?ach, „Elseleiw" von Mehr und „Einsam will " r .- , die dem Künstler viel Beifall einbrachten. Auf diese ji:.-Vorträge folgte aus Wagners Meistersinger:
> ’ m- Herd" und auS Verdis „Rigoletto" die Arie '/? <) , ss' ttfügerisch sind Weiberherzen", die das Publi- fi in E ftcigertem Applaus veranlaßten. „Die Neben- i iierm :3m Sckiubert, „Das Mädchen und der Schmetter- ]■ -v' "RittershauS und das reizende Vollslied „Und bn H< vt ßchleicht untrer" waren gleichfalls dazu angetan, bem fiitl :x reichlichen Beifall zu bringen. Ein würdiger ~ r : • r Vorträge waren auS Wagners „Lohengrin" die 2 :-c dem dritten Akt: „Atmest Du nicht die linden Di te" das Liebeslied aus „Die Walküre" „Winter- fHivme 'f^en dem Wonnemond". Diese beiden Gesänge tcrant^-i die Zuhörer zu so lebhaftem Applaus, daß sich bc t? Lnstler zu einer Zugabe, ,,^ene aus Bajazzo" von lL> »'i-wallo entschloß.
Zt tr -r-i biesen vrelsertigen GssangSvortragen erfreute Fräuletti Meinhanns das Publikum burch verschiedene
I- - lespielte Klavierstücke. Gin „Lied ohne Worte" bnn MN.4:ssohn, „Gretchen am Spinnrad" von Schubert en nächsten, vollendet gespielten Stücke. Den zwetten Teiche lÄa.'.-tramms eröffnete sie mit dem „Andante favorr" vnn BÄ^ien, darauf folgte das „©tnnnerheb" aus dem „Jüew Ä ir Holländer" von Wagner-Liszt, und am Schluß spielte i mit großer Bravour ,-Wotans Abschied und Fe'ierz'U aus „Die Walküre" von Wagner-Brassin. Es war w ü nicht unbeabsichtigt wn der Künstlerin, daß sie
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