Ausgabe 
26.2.1904 Erstes Blatt
 
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gemeinde.

Pfarrer Dr. Naumann.

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mit dem LloyddampferKönig Albert" die Mittelmeer- reise an. Der Dampfer läuft Antwerpen, Vigo, Gibraltar und Mähen und Sieapel an, wo der Lionarch dieHohen- zoUern" zur Weiterfahrt besteigt. Anfang März wird der Besuch des Kaisers in Bremen erwartet.

Rom, 26. Fcbr. Die Familie Pecci unternahm gerichtliche Schritte, um den Vatikan zur Herausgabe der Erbschaft zu zwingen, welche Papst Leo XIII. seiner Zeit von seinem Bruder, dem Kardinal Pecci, gemacht hat.

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Katholische Gemeinde.

S a ni s l a g, d e n 2 7. F e b r n a r. Nachmittag? um 5 Uhr und abends um 8 Uhr ^Gelegenheit ht. Beicht.

Son ii tag, den 2 8. Februar.

2. F a st e ns o n n l a g.

Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde.

In der JohanncSkirche.

Vormittags 97g Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes-

4U,0 Italien. Rente . . .

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1% C. Türken . . . .

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wird zeigen, ob er auf eigene Faust oder im Auftraggear­beitet" hat.

r. Mainz, 25.Lebr. In geheimer Sitzung wählten heute abend die hiesigen C. idtverordnctcn mit 31 Stimmen den bisherigen Kreisrat Gättelmann von Bensheim zum dritten besoldeten Bürgermeistereibeige­ordneten. Die der Zentrums- und der demokratischen Partei angehörenden Stadtverordneten waren zum gröberen Teil der Stadtverordnetenversammlung ferngeblicben, um damit zu dokumentieren, dab sie gegen die Stellung eines weiteren besoldeten Beigeordneten seien. Nach der Wahl des Kreisrats Göttelmann hat die Stadt Mainz außer einem Oberbürger­meister drei besoldete und zwei unbesoldete Bürgermeisterei- Beigeordnete. _________________ ______________________________

K.-B. Darmstadt, 26. Fcbr. (Eigener Draht­bericht.) Tie Zweite Kammer Halle heute zuerst eine zweistündige Debatte über den Antrag Reinhardt, betreffend den Bahnbau ButzbachLich. DieAbgg. Reinhardt und Haas protestierten ent chiedcn gegen die Hcreinziehung ihrer Privattätlgkeit m die Debatte, wie es von Abg. Joutz geschehen sei. Abg. Dr. Gutfleisch verurteilte dann in schärfster Weise das Verhalten des Abgeord­neten Joutz. Seine Handlungsweise sei wohl einem Gc- schäftsmanne erlaubt, aber nicht einem Abgeordneten. Durch Joutz werde die Würde und das Ansehen des Hauses verletzt. Gr habe das Ehrenamt des Abgeordneten auf das Niveau des Geschäftsmannes herabgedrückt. Auch die Abg. Ulrich, Moltan, Korell und Weidner verurteilten das Verhalten des Abg. Joutz, und der Finanzminister erklärte, er werde in Eisenbahnangelegenheiten m it jedem Mitglied des Hauses auch tn Zukunft zusammen, treten und ihm mit aller Achtung begegnen, mi Ausnahme des Abg. Joutz. Stach kurzer Verteidig ung des Abg. Joutz war die Interpellation erledigt, und das Haus beriet den landwirtschaftlichen Etat, wobei u. a. für die Molkereischule Lauterbach der Betrag von 6000 Mk. auf Antrag des Abg. Stöpler auf 8 0 00 Alk. erhöht wurde. Die Sitzung dauerte bis / 2 Uhr und wurde bis Dienstag 10 Uhr vertagt.

Bremen, 26. Febr. Ter Kaiser tritt am 12. März

yHielte Meldungen.

Originaldrahtmeldnnge» des Gießener Anzeigers.

Reichsanleihe do.

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Hessen

Telephonischer Kursbericht.

# rneikturi a 26. Februar.

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Heute uns morgen: 1814 fiifflJdjffnfltifdj 40 |)fg. Stirrflci|dj,gc|'al;ni,40|)fg.

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Begum derösterlichen Zeit".

Vormittag? von 6'//Uhr an: Gelegenheit Aiir heil. Beicht.

um 7 Uhr: Tie erste heil. Meße, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion.

e um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe.

um 9/» Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 5h, Uhr: Ghrislenlehre; daraus Andacht.

Millwoch Abend um 6 Uhr ist Fastenandachl.

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Abends 6 Uhr: Pfarrer Euler.

Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Montag, den 29. Februar, abends 8 Uhr : Sibel ft unbe im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Galaterbrief Kap. 5.

Pfarrer Tr. 91 a u in a n n.

Mittwoch, den 2. März, abends 6 Uhr: 3. Passions­an d a ch t in der Johannestirche.

Pfarrer Tr. Naumann.

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Kirchliche Nachrichten.

Ebaugelische Gemeinde.

Am Sonntag yienin Heere, den 28. Februar.

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Zu der Sladtklrche.

Vormittags 9 7, Uhr: Plärrer v. Schlosser. .

Vormittags 11 Uhr: Kmderkirche für die AiallhauSgememde.

Pfarrer D. S ch l o f f e r.

Abend? 6 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. __

Gaskoks»

Gegenwärtige Preise:

Für den Zentner ab Verkaufsstelle:

Für Koksabnehmer, welche zwei und mehr Toppelwaggous beziehen, ermäßigt fich der Preis um weitere o Pig. für den Zentner.

Für Anfuhr au das Haus werden 5 Pfennig für den Zentner berechnet.

AB. Soiern das Verbringen der Koks bis zu 6 Zentnern aui die betr. Vagerplatze (Keller, Stall 2c.) mit teniem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden i|i, geichlehi dies ohne befondere Vergütung.

Im Gaswert jmdei nur em Vertäut von über 5 Zentner Koks patt; dagegen ift bei wlgenden hiefigen Firmen der

KlklltvrrkMs örr (teW

von 1 bis 5 Zentner

eingerichtet, nämlich bei den zerren:

Vacheuheimcr & Schaumbergcr, Marburgerstraße 22 Anoreao teuicv, <sieui|UQBc 11, Joh. Fischer, VUce,lrai>e 19, Ä. Hvs, Vahnhoiiirape 34, ^ebr. Kahl, orantiurter|iraße 15L Kd. Kliutcl, Dahuho'itrage lu, teniil Lotz, Kirchenplatz 9, tomU Pipor Natyloiger, Marktstraße 10, ycoiß Schäfer, Kicher, iraße 2, August Srruck, Bismarckitraße 6, woift Unverzagt, Grünberger,kraße 13.

Tautet Lrtny's Nachf. (-A). Geihus), Westanlage 51. Diese Firmen berechnen obenslehenüe Preise unferer Gaskoks samt Amuhr wie das Gaswerk und oeraowlgen dieselben auch m Mengen unter 5 Zentnern. j

Preise unserer Gaskoks für die Abnehmer außerhalb ver Gemarlnug Gießen ermäßigen sich um den Betrag bei Ottroiruavergutuug von * Pig- uir den Zentner. /42

Städtisches Gas- und Wasjerm--^ ',.egcu. l

Bom Kriege.

London, 26. Febr. Tie Höhntet veröffentlichen wider­sprechende Telegramme über den zweiten japanischen Angriff auf Port Arthur. DemMorning Leader" zufo'lge ist dieser zweite Angriff der Japaner von den Russen mit großen Verlusten für die Angreifer zurückgcwiescn worden.Daily Telegraph" weiß Folgen­des zu berichten: Tie russischen Torpedojäger benachrichtig­ten zunächst die russischen Wachtposten von dem Heran­nahen des Geschwaders. Die Japaner eröffneten das Feuer 8 Kilometer vor dem Eingang des Hafens. Tie Geschütze der Forts antworteten, ebenso tüe G.schüüe der vier Kreu­zer. Auf japanischer Seite sollen drei Kriegs­schiffe in denGrund gebohrt und dreiweitere kampfunfähig gemacht worden sein. Der in Port Arthur angerichtete Schaden ist sehr bedeutend. Mehrere Granaten erreichten die Werft. Man wird diesen englischen Bericht mit g.oper Zuruckhaltung aufzunehmen

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Wlbtoet, "«zeit btt,,» lcm@t«be L fcn

haben.)

Paris, 26. Febr. TerNewyork Herald" berichtet über den japanischen Angriff auf Port Arthur: Um Mitternacht griff die japancfche Flotte mit ganzer Kraft an und der Kampf dauerte bis zum Morgengrauen. Russische Torpedoboote hatten das Geschwader 20 Meilen vor Port Arthur gesichtet und den Kommandanten der uestungswcrtc benau/rtastigt. Beim Kampf wurden 5 F e st- ungsgeschütze zum Schweigen gebracht. Eine Granate fiel mitten in den Ankerplatz der Tjunken, von denen viele zerstört wurden. Mehrere Personen sind getötet worden. J.idessen find die g e n a u e n Ver­luste auf beiden Seiten noch nicht bekannt.

Rotterdam, 26. Fcbr. Aus Pele.sourg erfährt der Nieuwe Ziotterdamsch^ Eourant" von zuverlusiiger Seite, ole B ah u le guu g über das Eis d es Baikalsee be- zweae leinen Druppcn-Transport mittelst Eisenbahn über oen See, sondern oie Ueberbrutgung leerer Waggons nach oen Trausbailal-Linien, wo em großer Bcdar, un Wagen herrsche. Die Waggons sollen iiiujt mit Lokomotiven, son­dern mit Pferden über den See gezogen werden. Die Truppen sollen ein.ach über das EcS marschieren.

Shanghai, 26. Fcbr. Hiesige Kau.leute erhielten Drohbriefe, in denen sie gewarnt werden, den Russen weder Kohlen n o ch P r o o i a n t zu liejern, da sie sonst dem Tode Versalien seien.

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' Stimmt 1914.

b«tS>«nb,8, kommt uns jun I caung erlassen hatj

^ebnior einftimmia 1 UzratProleslor I lkmer Aeruliinq nach i lmcr.6 Wehren, M

Herrn ©eficinirnt ! «beimrat Lchmidl hat i'Menommen, aber qe- 1 etzug erst im nächsten I

annehmen m I dentenschalt der Ludo- im Namen von berrn 1 für die ihm zngedachte , !kdizinischen (5e. mit den zum fiurS ! Dienstag, den 1. März iklinik statt. Tac>cs. J i des Zeih'schcn Ve- l ibehandlung, 3. Herr | chkonservcn ernähck V ng eines perimetrifi» i Herr von Moni: tendothelionil, ö.Hm hmimg.

hood) abtnb fand in. 'itg(ifb?roci'bmmlung nbe, Wem jleit des MW n vo\t M 'N 19 Mörder, welche lt. 1041 zahlen. Lei 56, welche verzinslich ahr 1903 6 Sitzuntzen * mal versammelt war. ir bisher nichts unter« | ß die im ersten Jahre u gering niaren, um u In dem nun b-1 en nach Eingang bn > Propaganda zur Bei' i Herausgabe em-

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xiim Lch«ß"S 9ei* ,- d-i b«®** HIN-. I-°>" .k"A , für 1904 «cN1 b 1« «fg? 5

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Die Gemeinde Daubriugen beabsichtigt ihr Stamm­holz, bestehend in

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tm Wege schriftlichen Angebots zu verkaufen. Kaufliebhaber wollen ihre Angebote bis zum Samstag den 5. März l. Js. bei unterzeichneter Bürgermeisterei schriftlich einreichen. Gegen Stellung sicherer Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. November l. I. gestattet. Die Eichenstämme werden be- ionders behandelt.

Daubringen, am 24. Februar 1904.

Großherzogliche Bürgermeisterei Daubringen.

Walter. 1903

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in der Nöniglichcn Overjörfterei Krofdorf Montag den 7. M-rz 1904, vormitt. 10 Uhr, im Weiß, b c o b idien Saale zu Saljbddcn. Lchutzb. Lalzbodcu Diitr 71a, 74 (Hemmstoß), 79c (Hardt) Fichten 32 ötännue 6 31 fm 887 Derbholzstangen, 1850 Reiserholzllgn. Distr.' 65 (Eulenkopf) Buche = 8 rm Felgenholz, 153 rm Scheite und Knüppel, 345 rm Rsr. Distr. 74 (Heinni, og) 5'ucüe 68 rm Scheite und Knüppel, 732 rm Rjr. DM 71a (Hemmstoß) Buche = 143 rm Scheite u. Knüppel, 577 rm Rsr. Dislr. 80 (Hasengarten) = 847 rm gemischte Reiser. Distr. 72 (Hirschsprung) Eiche --- 40 i rn Rsr. sl906

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1. em Lebenslaus,

2. ein Geburts- oder Taufschein,

3* ein Impfschein,

4. Zeugnisse über bisher empfangene ' Schiilbildung. Ä ,

m>pr ;n das Seminar eintreten will, muß am 30. September a das 16. Lebensjahr vollendet und das Ziel der zehnstungen Köderen Aiadchenjämle erreicht haben. . .

Zu weiterer Auskunft ist die imterzeichnete Drrektwn )et*craeit gerne bereit

Mainz, den 15. Februar 1904.

Sie Großherzogliche Direktion des Lehreri,mert-Se,ni.rars.

Dr. Roemheld.

ynmijdjtes.

Berlin, 25. Febr. Dian meldet zur Zahlungsein­stellung des geflüchteten Bankiers Fritz Lllayer. Die Passiven sind nunmehr auf 3 Milli onen Niark beziffert. Die behördlichen Siecherchen nach dem Flüchtigen sind bisher erfolglos. Ein Steckbrief ist in Aussicht genommen. Bei der Haussuchung wurde keinerlei Photographie gefunden.

Wien, 25. Fcbr. Auf der Fahrt von Lussmpiccolo nach Fiume stürzte sich der Oberresident im Finanzmini­sterium Eherruzzi in das sturm bewegte Meer und ver­schwand sofort vor den Augen seiner Frau.

Zus am menstoß eines japanischen und eines englischen Schiffes. Der japanische Passagier- dampserBinzo 9)1 aru*, der, wie berichtet, in Cardiff am Bristolkanal m England onlief, um Kohlen für Japan zu laden, stieß bei Hastingb mit dem englischen Schoner Edward Winduö zusammen. Letzterer sank sofort. Bon der Besatzung wurde nur ein Deutscher namens Riakare gerettet, während fünf Mann ertranken, darunter der Hamburger Riatrose Hermann Piatt.

Hertchlsjaal.

L e i p z i g, 25. Febr. Das Kriegsgericht verurteilte den Haupt­mann von Schroter vom 177. Juiailterie-Reglment, der am 23. Januar den Leutnant Schubert un Duell er- schollen halle, wegen Zweikanipls mit tätlichem Ausgange zu der gejeklich niedrigsten Sirale von 2 I a h r e n F e st u u g S h a l t. Leutnant Schubert verkehrte in dem Haiile des Hauptmanns v Schröter unb wurde von dem Letzteren wiederhotl aulgelorderi, seine Besuche eiuzustellen. Ta er dies nicht tat, iorderte v. Schroter zur Wahrung seuier Haus- und Famittenehre, und weil er beleidig! worden war, den Leulnant Schubert auf Pistolen. Beun Duell ist Schubert nach dem ersten Kugelwechsel gelallen und nach kurzer «eit neftorben. Das Urteil luhrte aus, die Tuelt-Bedingungen (eien leichte gewesen und Hauptmann v. Schröter habe es teines« weqs lrevelhalt heraulbeschworeu, vielmehr sei er lediglich als Be- leibiater unb Rächer seiner Haus- unb Familieuehre erst dani. iium ^weikampl verlchritten, als lür ihn eili anberer Ausweg nicht mehr inöglich war. Am Schliisje der Perha.idlung machte der Berhandluiigslülirer den Verurteilten daraul ausuierkiam dag das Kriegsgericht beschlosjeu habe, em Gnadengesuch an den König von Sachsen emzurelchen. --