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25.1.1904 Erstes Blatt
 
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Nr. 20

Erscheint tSgttch außer Sonntags.

Den» totefeener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kessischen Landwirt die Etetzener Zamilten« blätter viermal in der Woche betgdegt

Rotatton-druck u. Der- lag bet Brühl'ichen Unwerl.-Buch- ruEteir^- bruderei (Pietsch Erben) teOafttan, Exoedrtu» and Druckerei!

SchnlKraße 7.

Hldreiie für Devefchen: Anzeiger Gießen.

FernIprrchanlchtußNr 51.

Montag 25. Januar 1904

Erstes Matt

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Stehen

154 Jahrgang

monatlich 75151., otertel- jährlich 'M L20 durch Abhole- u. ^roeigftcÜcr monatlich Ko Pt., durch die Post M. 2. oterieü jährt auSschl BeNellg. Annahme von Anzeigen ür die Lagesnummer i8 vormittags 10 Uhr.

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GiehenerAnzeiger

w General-Anzeiger 57

mond. Tie Tatsache, daß der Vorstand des Konzertvereins das Engagement schon nach einem Jahr wiederholte, spricht dafür, wie großer Beliebtheit der Künstler sich in Gießen erfreut. Tie Reihe der gestrigen Vorträge eröffnete eine mit großer Bravour und geistvoller Auffassung gespielte Sonate in C-moll von L. van Beethoven, opus 111, deren zwei Sätze Maestoso Allegro con brio ed oppassionato und Adagio molto semplice cantabile auf die Zuhörer einen nach­haltigen Eindruck machte und stürmischen Beifall erweckte. So weit wir uns erinnern, ist diese Sonate zum ersten

bannt!ci* die .Häupter der Königsmörder, ve rbrannten in einem Kaffeehause die Bilder der Kaiser von Rußland und Oe st erreich. Tie deswegen einaeleitete Untersuchung wurde auf besonderen Befehl des Königs Peter niedergeschlagen.

Kouzert-Ierein.

Gießen, 25. Jan.

Der Klnstler des gestrigen vierten Konzerts, das sich.

Aus Stadt und Fand.

Gießen, den 25. Januar 1904.

'* Eissport. Am Samstag herrschte auf unserer Eis­bahn ein eifriges, sportliche? Treiben. Der Eisverein hatte in sehr anerkennenswerter Weise Wettlaufen der Schlittschuh­läufer veranstaltet, was dem gesunden und vorzüglichen Eis­sport vermehrte Anziehungskraft verleiht. An den Jugend­wettläufen beteiligten sich über 100 Kinder, die, wenn auch nicht alle mit Preisen, so doch mit Bretzeln bedacht wurden. Das Jugendwettlaufen fand in drei Abteilungen statt: 1. Kinder von 810 Jahren, 2. von 1113 Jahren und 3. von 1417 Jahren: jedesmal in 3 Partien, und für jede Partie wurden fünf Preise ausgegebcn. Aber auch das Kunst- und Paarlaufen der Erwachsenen, Herren und Damen, war eine sehr willkommene Veranstaltung. Es erhielten im Kunst- und Paarlaufen Preise: Irl. Dornseiff und Frl. Otto und im Kunstlaufen: 1. Preis cand. ehern. Mit­scherlich, 2. Preise Herr Felsing und Herr Finck, 3. Preise cand. jur. Sell und cand. phil. Zorn, 4. Preis stud. Riedel, 5. Preise stud. Dorn seiff und stud. Netto.

Deutsches Reich.

Berlin, 24. Jan. Ter Kaiser hörte die Vorträge des Staatssekretärs des Reichs-Marine-Amts und des Chefs des Marine-Kabinetts.

Der AufSand der Kereros.

Nach einem soeben eingetroffenen Telegramm des Kommandanten des Kanonenboots .Habicht" hat sich cm der bisherigen Lage nichts geändert. Tie Bahn bis Karibik ist vorläufig militärisch gesichert, aber seit zwei Tagen durch fortwährenden Regen bei Khan unterbrochen. Gründliche Reparatur ist erst mög­lich, wenn das Wasser abgelaufen ist. Hinter Kuribrb ist die Bahn bis 229 Kilometer hergestellt.

Einer Meldung derPreuß. Kvrr." zufolge, werde« die Offiziere der am 30. Januar und am 6. Februar nach Teutfcy-Südwest-Afrila abgehenden Truppendetachements am Donnerstag den 28. Januar im Berliner Schloß vom Kaiser empfangen werden. Während des Aufstandes der Hereros ist auch der aus Zeil a. M. gebürtige frühere Sergeant Kuhn vom 5. Inf.-Reg. in Bamberg gefallen. Er hatte sich, nachdem er längere Zeit der Schutztruppe in Swalopmund angehört hatte, in der Nähe von Keet- manshoop als Farmer angesiedelt und ist in den ersten Tagen der Unruhen von den Aufständischen erschossen wor­den. Zu den deutscherseits in Südafrika getroffenen Maßnahmen läßt sich die LondonerSaturday Review dahin aus, daß die Ursachen des Aufstandes auf das Ungeschick derBeamten in dcrBehandlung der Eingeborenen zurückzuführen sei. Wie ernst die Situation sei, gehe aus der Tatsache hervor, daß die schwarzen Minenarbeiter aus Südafrika Johan­nesburg verlassen, um zurückzukehren und sich dem Auf- stan de an zu schließ en.

Berus und entspreck>end den Verhältnissen möglichst sein Scherf lein beitragen muß, soll daraus Segen 'ür das ganze hessische Land erstehen.

Mill man eine liberale Organisation gründen, die dauernden Bestand und Erfolg hat, so gehören dazu vor allem baare Mittel. Es müssen den einzelnen Ver­trauensmännern immer Geldmittel zur Verfügung stehen, um eine kräftige Agitation betreiben und bestreiten zu können.

Diese Opfer an Geld müssen notwendigerweise gebracht werden; es muß deshalb ein, wenn auch nur kleiner Beitrag erhoben werden von allen denen, welche der Organisation beitreten wollen. Darüber würde eine Emp- angsquittuug ausgestellt auf einer Karte, die zugleich als Legitimation gilt und berechtigt, an allen liberalen Ver- ämmlungen und Vorträgen unentgeltlich teilzunehmen. Wer in der Lage ist, möge sein Interesse für das Gedeihen der Organisation durch freiwillige Zuwendungen betätigen. Tenn nur, wer kapitalkräftig ist,, ist jederzeit im stände, eine energische Agitation zu betreiben.

Dabei soll der Leitgedanke stets der sein:Immer nur vorwärts und geradeaus zum Besten von Oberhessen und seiner Bewohner'."

Male im Konzertverein gespielt worden.

Tie zweite Komposition der ersten Nummer des ge­schmackvoll zusammengcstellten Programms war Robert Schumanns Karneval, ein Tonstück reich an musikalischen Schönheiten und technischen Schwierigkeiten, die Herr La- mond mit gleichem Erfolge wie die Sonate zu Gehör brachte und wieder reichlichen Beifall erntete. Weiter gelangten nun zum Vortrag zwei Klavierstücke ans opus 76 von Jo­hannes Brahms, ein Walzer von Chopin, ein Necturno von Field und ein Marche mtlitaire von Schubert-Tausig. Auch der Vortrag dieser vier Kompositionen fand viele Anerkennung, und wenn auch beiden ersten drei Stücken der Applaus vielleicht nicht so lebhaft war wie vorher, so war nach dem Marsch, den Tansig mit sehr großen. Schwierigkeiten ausgestattet hat, der Beifall außerordentlich lebhaft. Ten größten Triumph erzielte der Pianist mit der Wiedergabe dreier gleichfalls sehr schwieriger Tonschöpfungen von Anton Rubinstein und Franz Liszt. Der Barcarolle von Rubinstein lauschte das Publikum mit großer Aufmerksam­keit und zeichnete diese sowohl wie den darauf folgenden Valse Impromptu von Liszt durch lebhaften Beifall aus, wie er kaum vorher gewesen war. Nach der letzten Nummer, Tarentella di bravura arusDie Stumme von Porlici" von Liszt hörte das Publikum nicht eher auf zu applau­dieren, als bis er einen Sonatensatz von Beethoven als Ergäbe spielte.

Wenn wir nun zum Schluß der heutigen Besprechung noch einen Rückblick tun auf alles, was uns der geehrte Künstler geboten hat, so können wir nicht anders urteilen, als daß Fröderic Lamond in Bezug auf Auffassung und Technik zu den allerersten Pianisten der Gegenwart gehört.

Kerzog Iritdrich von Anhalt f.

Einer der deutschen Bundesfürsten, Herzog Friedrich von Anhalt, ist, rote unS ein Telegramm ans Dessau meldet, am Sonntag abend 11 Uhr 20 Min. entschlafen.

Bor einigen Wochen hatte sich der Verstorbene seines leidenden Zustandes wegen veranlaßt gesehen, die Regent- fchast seinem Sohne, dem Erbprinzen Friedrich, zu übertragen. Cr selbst zog sich nach seinem Schloße Ballenstedt zirrück, wo ihn jetzt der Tod ereilt hat. Der KrcrnkhertSbericht von Sonntag ftüh 7 Uhr besagte: Herzog Friedrich hatte eine ruhige Nacht. Schroächezustand und Bewußtlosigkeit halten an. Temperatur 39,6, Puls 136. z

Leopold Friedrich Franz Nckolaus Herzog von Anhalt, Herzog zu Sachsen, Engern und Westfalen, Graf zu Askanien, Herr zu Zerbst, Bernburg und Gröbzig rc., hat ein Alter von 73 Jahren erreicht. Er war zu Desscnt geboren am 29. April 1831 als einziger Sohn des Herzogs Leopold, der am 22. Mai 1871 starb. Er kam also im Alter von genau 40 Jahren auf den Herzogsthron. Seine Mutter Friederike war eine Prinzessin von Preußen.

Er war soeben aus dem französischen Feldzuge heim­gekehrt, als ihn der Tod seines Vaters auf dessen Thron berief. Er war preußischer General der Infanterie ä. la suite des I. Garde-Regimenls zu Fuß und Chef des anhakt. Jnf.-RegH. Nr. 93. ÄuS feiner 1854 geschloßenen Ehe mit Antoinette Prinzessin von Sachsen-Altenburg (geb. 1838) ensproffen der 1886 verstorbene Erbprinz Leopold, der jetzige Herzog Fried­rich, Prinzessin Elisabeth (geb. 1857, vermählt mit dem Erb- großherzog Adolf Friedrich von Mecklenburg^Strelitz), Prinz Eduard (geb. 1861), der in London lebende Prinz Aribert (geboren 1864, vermählte sich 1872 mit einer Prinzessin von Schleswig - Holstein - Sonderburg - Augustenburg, einer Cousine der deutschen Kaiserin, von der er im Dezember 1900 geschieden ward) und Prinzessin Alexandra (geboren 1868, vermahlt mit Prinz Sizzo von Schroarzburg). Herzog Friedrich war ein jovialer, liebenswürdiger und freigebiger Herr, der sein Land patriarchalisch regierte und von seinem ganzen Volke herzlich geliebt wurde.

Der jetzige Herzog Friedrich, sein voller Name ist Leopold Friedrich Eduard Karl Alexander, wurde am 19. August 1856 zu Dessau geboren, ist also 48 Jahre alt. Er ist preußischer Oberst ä, la suite der Armee und des Jnf.-NegtS. Nr. 93. Er vermählte sich zu Karlsruhe 1889 mit Marie Prinzessin von Baden, einzigen Tochter des Prinzen Maximilian vov Baden, des Bruders des badischen Großherzogs. Die Herzogin Marie steht heute im Alter von 39 Jahren. Die Ehe ist kinderlos geblieben.

Herzog Friedrich ist, wie sein verstorbener Vater, politisch tue hervorgetreten. In der musikalischen Welt ist er bekannt als ein begeisterter Verehrer WagnerS, der auf der kleinen, aber sehr reich auSgestatteten Hofbühne zu Dessau, anfangs gegen den Willen seines Vaters, die großen Wagner'schen Opern in kostbarer Ausstattung zur Aufführung bringen läßt. Es ist anzunehmen, daß er, gleich unserem hessischen Landes­herrn und gleich dem jungen Großherzog von Sachsen, seine Residenz zu einer deutschen Kunststadt ersten Ranges zu er­heben gewillt sein wird.

Des jetzigen Herzogs nächstjüngerer Bruder, Prinz Eduard, dessen Gemahlin, wie seine Mutter, eine alten» burgische Prinzessin ist, hat zwei Kinder, die 1898 geborene Prinzessin Marie Auguste und den 1901 geborenen Prinzen Joachim Ernst, der nun die nächste Anwartschaft auf die anhaltische Herzogskrone hat.

YatiorraMeraLes.

Man schreibt uns vom Lande:

Im vergangenen Herbst hatte die Vereinslertung entert Parteitag für die Kreise Lauterbach, Alsfeld und Schotten nach Ulrichstein einberufen, der von Angehörigen der Partei gut besucht war, und an dem auch einige Liberale anderer Schattierungen teil genom­men hatten, um durch gegenseitige Aussprache den libe­ralen Gedanken zu klären und zu festigen.

Es wurde damals beschlossen, eine f e st e, d a u er n d e Organisation ins Leben zu rufen, ähnlich tote fte schon lange, beim Zentrum uno bei der Sozialdemokratie besteht: Lauterbach sollte Vorort sein. Tre Vor- schlage liefen darauf hinaus, daß man tm Laufe des Minters diese OrganisaÜon allmählich tns Seben rufen müsse, damit sie dann im Sommer und Herbst, wo na­mentlich die Sant) tonte wenrger Zett und Muße haben, erprobt werden könne. r..

Mas ist nun von all den großen Planen geschehen bis heute?

Nichts, rein gar nichts.

Man ruht mit kolossalem Selbstbewußtem auf den errungenen Lorbeern aus und vergißt zur rechten Zett Vorsorge zu treffen, damit da§ Schlachtfeld auch für dte Zukunft siegreich behauptet werden könne.

Es ist absolut notwendig, daß der «anke der Orga­nisation, wie er auf jener Ulrichsteiner V^sammlmtg zum Beschluß erhoben worden war, auch end lt ch einmal zur richtigen Ausführung kommt.

Tie veraltete Agitationswetse muß den modernen Zett- Verhältnissen angepaßi werden wenn man nicht will daß aus dem Lande die Sozialdemokraten drc Erfolge erringen sollen, welche ftüher dte Antisemiten hatten.

Um aber eine tüchtige Organisation zu schaffen, rstetne Unmenge von Kleinarbeit nötig, zu der ettt ieder nach

unbefriedigend.

Ter Kaiser verlieh dem Cellisten Heinrich Grün­feld den Professorentitel und überreichte ihm heute selbst das Patent, gratulierte chm und dankte für das Ver­gnügen, das ihm mäh reit d seiner Krankheit Grünfeld durch seine Kunst bereitet habe.

Wie aus München gemeldet wird, ist seitens der Angehörigen des geisteskranken Leutnants von Kollmann, der Bebel 800000 Mark testamenta­risch vermachte, ein Erb s ch a s t s pr o z e ß anhängtg gemacht worden.

Weibische Schöffen und Geschworene ver­langt das Organ der von den Damen Minna Cauer und Tr. jur. Antta Augspurg geführten Frauenrechtlerinnen: Was in Zukunft not täte", so heißt es dort,wäre lediglich die BesÜmmung, daß bei Delikten sexueller Art, von Freuten oder an Frauen begangen, ein gewisses Kon­tingent der Laienrichter, Schöffen wie Geschworenen, wetb- lichen Geschlechts sein müsse. Tie Jdealforderung würde auf die Hälfte gehen; bei Kindesmyrd, Verbrechen gegen keimendes Leben z. D., die gänzlich nur die in Frage stehende weibliche Petlon angehen, wäre es sicherltch noch ein großmütiges Entgegenkommen, wenn den Interessen des Männerstaates eine Vertretung zur Hälfte eingeräumt wird, bei den in Bezug auf Mann und Frau obwaltenden Straffragen wäre es schlichte Billigkeit."

S t u t t g a r t, 24. Jan. Komnterzienrat GeorgEhnt ist heute nach längerem Leiden im 76. Lebensjahre ge­storben. Ehni vertrat von 1893 bis 1898 den Reichstags­wahlkreis Eßlingen-Ktrchheim-Nürtingen als demokratischer Abgeordneter.

Ausland.

Karis, 24. Jan. Ter Zentralausschuß der elsaß- lothrrn gischen Vereine und Gesellschaften hat aus Anlaß des Falles Dclsor an dieBrüder und Landsleute jen­seits der Vogesen" warme Worte der Begrüßung gerichtet und fte gebeten, an ihren Hoffnungen festzuhalten. _

Budapest, 23. Jan. Ter Kaiser hat aus beson­derer Gnade dem Ministerpräsidenten Tisza den Charakter eines Rittmeisters 2. Klasse verliehen. (Tout contnte chez nous!)

Belgrad, 24. Jan. Die Regierung hat erfahren, day Serben und M on ten egr iner im Auslande ein Kom­plott gegen König Peter schmieden, und dte serbt- schen Gesandten angewiesen, die Bewegung scharf zu über­wachen. In einer Broschüre serbischer Emigranten soll nach- getviesen werden, daß König Peter an der E r m o r d - ung seines Vorgängers beteiligt war. 3« einer Offftiersversammlnng in Waljevo forderten dret Obnst- leutnants eneraisch die Entfernung oer Königsmcrder. Die Qenfur für frembe Zeitungen wurde wieder eingesuhrt.

\ Semlin, 24. Jan. Mehre-e /, ü cre Offiziere ,

Zu der Reise des Königs der Belgier nach Berlin schreibt diePost" anscheinend offiziös: König Leopold führt mit seiner Berliner Reise einen längst ge­hegten Plan aus und wird bei dieser Gelegenheit dem Kaiser die herzlichsten Glückwünsche zu seiner Genesung aussprechen. Davon, daß der Grund zu der Reise in po­litischen Dingen zu suchen sei, ist an maßgebenden Stellen nichts bekannt. DieFrkf. Ztg." meldet aus Brüssel: Seit längerer Zeit hatte bei Leopold II. der Wunsch bestanden, mit Kaiser Mlhelm, den er seit der - . . « . ~ , - , . . - -

Begegnung in Kiel im Jahre 1897 nicht mehr gesehen, zahlrerchen Besuches erfteute war oer von der vorigen wieder Fühlung zu nehmen; doch kann versichert werden,! Saison her vorteilhaft bekannte Pianist Herr FrLdtzrtc La- daß der jetzige Besuch auf ausdrücklicheEinladung---K w

Kaiser Wilhelms erfolgt, die am 8. Januar hier ein­getroffen und bisher geheim gehalten worden ist. Auf besonderen Wurtsch des Kaisers begab sich der hiesige icutsche Gesandte Graf Wallwitz nach Berlin, um dem Empfange des belgischen Herrschers beizuwohnen. Ter König reist Dienstag früh nach Barlin, sein dortiger Aufenthalt ist auf zwei Tage berechnet. Die Han­delsvertragsverhandlungen zwischen Deutsch­land und Belgien werden, wie der Korrespondent des genannten Blattes hört, im Februar in Brüssel stattfinden. Tie Vorbesprechungen, die schon stattfanden, waren nicht