Ausgabe 
24.10.1904 Erstes Blatt
 
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kommende Saison festgesetzt war, wurde der bisherige Vor­stand wiedergewählt; an Stelle eines <rus tretenden Mit* gliedes trat Rud. Dhckerhosf. (Frkf. Ztg.)

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaatßn. StationsvorsteherBoguniewsky wurde von^ Gedern nach Niederwalgern versetzt. Der unlängst verstorbene Rentner Bierschenk in Hanau hat der Stadt sein Hypotheken- und Grundvermögen im Betrage oon 265 OOO Mk. testamentarisch vermacht. AuS den Zinsen sollen Stipendien an Studierende der dortigen Stadt vergeben werden.

Einweihung der renovierten St. Markuskirche.

Butzbach, 23. Ott.

Der -der heutigen Feier waren anwesend: Superinten­dent Petersen-Darmstadt, Professor Dr. Walbe-Darmftadt, Provinzialdirektor Dr. Breidert-Gießen, Kreisrat J-ey-Friedberg, Professor Wurster vom Prediger-Senttncrr Frrcdberg, Kirchenrat Meier-Friedberg, Mrchenbaumeister Hofmann, Professor Dr. Drews-Gießen als .Vertreter der theologischen Fakultät, ferner die hiesigen Stadt-, Schul- und Kirchenvorstände, das Offizierkorps, die Vereine und Schulen. Der Festzug traf um 10 Uhr vor der St. Markus- kirche ein. Hier hatte sich eine hundertköpfige Menschen­menge eingefunden. Die Schulkinder sangen:Tut mir auf die schöne Pforte", und dann erfolgte die Ueberreichung des Schlüssels durch die Herren Baumeister Hofmann, Kreis­rat Fey, Pfarrer Schrimpf an Superintendenten Petersen, der die Tür öffnete. In der Kirche entstand ein großes Gedränge, viele Leute standen in den Gängen und Türen; das Gotteshaus vermochte die Festteilnehmer nicht zu fassen. Tie Weihe vollzog Superintendent Petersen; er sprach über die Worte:Das Alte ist vergangen, siehe es ist alles neu geworden". Feierlich erscholl darnach das Spiel der neuen Orgeln die die Firma Förster-Lich erbaut hat. Die Festpredigt hielt Pfarrer Schrimpf über 1. Moses 28 Vers 17. Sehr zur.Verschönerung der Feier trugen bei die Gesangs- vorttage der Chorschule, des Frauenchors und des GesaiE vereins Orpheus. Nach dem Gottesdienst wurde dem um die Wiederherstellung verdienten 1. Pfarrer M. Schrimpf das Ritterkreuz 1. Kl. des Verdienstordens Philipps des Groß­mütigen überreicht. An dem Festessen beteiligten sich im Hessischen §of zirka 100 Personen.

Tie Kirche wurde im 14. Jahrhundert von dem Grafen von Falkenstein gegründet, desfen Grabstein in der Kirche steht. Tie Kirche war unsprünglich eine römische Basilika; wrr haben über die Geschichte des Gotteshauses schon mehr­fach berichtet.

Die Verstaatlichung derHibernia" abgelehnt.

Düsseldorf, 22. Oft.

In der außerordentlichen Generalversammlung der Hibernia sind 58 709 000 Mark Aktien, darunter die Dresdner Bank mit 27 430 800 Mark vertreten. Punkt 1 der Tagesordnung lautet: Nochmalige Beratung über den Vorschlag der königlich preußischen Staatsrogierung betteffs Abtretung des Unternehmens an den Staat und Beschlußfassung hierüber sowie eventuell über die Modalitäten der Auflösung der Gesellschaft. Vors. v. Eynern fühtt aus, die Verwaltung fei der Ansicht, eine Abstimmung sei gegenstandslos, da die erste Offerte der Staatsregierung bereits rechtsgiltig abgelehnt fei und das Angebot des Staates sich nicht auf das infolge der Kapitalserhöhung um 61/2 Millionen Mark erhöhte gegenwärtige Grundkapital beziehe. Rechtsanwalt Bondi- Dresden , verliest namens der Dresdner Bank einen Protest, worin gegen die Abstimmung der 6V2 Millionen Mark junger Aktien Verwahrung eingelegt wird, ebenso gegen die Beschlüsse, welche durch Mitsiimmen dieser" 6V2 Millionen Mark Aktien zustande kommen. Es' wird vorgeschlagen, Stimmzettel auGuschtreiben, was der Vorsitzende als untunlich erklärt, weil die Mstimmung geheim sei. Schließlich wird der Antrag angenommen.

Bei der Abstimmung über die Verstaatlichungs-Offerte stimm­ten 58 696 000 Mark Aktienkapital, davon 27 430 800 ftir die Verstaatlichung und 31 265 200 gegen die Verstaatlichung. (Sieben Stimmzettel dafür, 100 Stimmzettel dagegen.)

Die Ablehnung der Regierungsoffette wurde von der Hi- bernia-Pattei mit lebhaftem Bravo ausgenommen.

Punkt 2 und 4 der Tagesordnung. Erhöhung der Anzahl der Aussichtsratsmitglleder und deren Wahl, wurden von der Dresdner Bank zurückgezogen. Zu Punkt 3: Beschlußfassung

über die Wiederaufhebung der Kapllaw'erhöhungsbeschlüsfe vom 27. August, gab Herr VHchröder die Erklärung ab, daß er der Versammlung nicht das Recht einräumen könne, den rechts gifti­gen Vertrag zwischen dec Verwaltung und dem Uebernahme- konsortium umzustoßen, zumal die jungen Aktien bereits ein­gezahlt seien. Tie Versammlung nahm den Antrag der Verwalt­ung auf Uebergang zur Tagesordnung mit 31262 800 Mill. Mk. gegen 2 430 800 Mill. Mk. an. Tie Dresdener Bank erklärte zu Protokoll, daß sie für den Antrag auf Aufhebung der Ka- Malserhöhung mit 27.43 Mill. Mk. gestimmt haben würde. Tie Versammlung schloß unter lebhaften Bravos der Hibernia- Partti.

Kandel und WerKehr. WolksWirlschast.

Der Sieg der Hibernia. In der zweiten Haupt- verftnmnlung (siehe besonderen Artikel) war der Sieg der Ver­waltung der Gesellschaft vollständig. Dbch kann sich diese noch immer nicht rückhaltlos ihres Sieges freuen, da das Resultat im Verlauf der schwebenden Prozesse eventuell wieder in Frage gestellt werden kann. Erst wenn in den Prozessen ein Urteil ge­fällt ist, wird man den weiteren Verlauf, den die ganze Angelegen- hnt nehmen wird, einigermaßen übersehen können. DeÄialb wird sich die Oeffenilichkeit und besonders auch die Börse nach wie vor mit der Hiberniasrage zu beschäftigen haben. Ueber- zeugt kann man jedenfalls mehr denn je davon sein, daß die Gegner des Verstaatlichungsgedankens fest entschlossen sind, in ihrem Widerstand zu beharren. Im Verlauf der Versammlung verlautete sogar, daß die der Verwaltung von der Hibernia nahestehenden Banken und Großaktionäre sich wechselseitig ver­pflichtet hätten, ihren Aktienbesitz auf die Dauer von 5 Jahren festzulegen. Ob das richtig ist, kann sich erst später zeigen; ebenso kann nur die Zukunft lehren, ob eine derartige Fest­legung eines1 so beträchtlichen Aktienbesitzes auf einen verhölt- nißmäßig recht langen Zeitraum überhaupt durchführbar ist.

Märkte.

fo. Frankfurt a. M., 24. Okt. (Orig.-Telegr. desGießen. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen Mk. 18.0000.00, Kurhessischer Mk. 18.00-00.00, La Plata Mk. 18.5019.50, Kansas Mk. 18.5019.50, Roggen (hiesiger) Mark 13.7514.00, Gerste (Wetterauer) Mk. 17.2517.75, Franken- selder Mk. 18,0018,75, Hafer Mk. 14.5015.50, Mais Mk. 12.2512.50, Weizenmehl 0 Mk. 26.7527.25, 2. Qualität Mk. 24.75

bis Mk. 25.25, 3. Qualität Mk. 22.7523.25, Roggenmehl 0 Mk. 22.0022.50,1. Qualität Mk. 19.2520.00, Weizenkleie Mk. 9.50 bis Mk. 9.75, Roggenkleie Mk. 10.0000.00, Maiskeime Mk. 10.50 bis Mk. 10.75, Franken, Pfälzer, Ried Mk. 00.00-00.00. Alles per 100 Kg. ab hier.

fo. Frankfurt a. M., 24. Okt. (Telegr. Oriq.-Bericht des Gieß. Anz."). Amtliche Notierungen der heutigen Vieh Markt­preise. Zum Verkaufe standen: 482 Ochsen, 153 auS Oest­reich, 49 Bullen, 00 aus Oestreich, 806 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Oestreich, 858 Kälber, 425 Schafe und Hämmel, 1754 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schaslämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 7375 Mk., 2. Qual. 6870 Mk., 8. Qual. 6366Mk.; Bullen l.Qual. 63 bis 65 Mk., 2. Qual. 69-61 Mk.; Kühe 1. Qual. 66-68 Mk., 2.Qual. 6365 Mk., 3. Qual. 53-55 Mk, 4. Qual. 4446 Mk., 5. Qual. 0000 Mk. Kälber: 1. Qual. 8185Pfg., Lebendgewicht 4851 Pf., 2. Qual. 7377 Pfg., Lebendgewicht 4346 Pfg., 3. Qual. 0000 Pfg., Schlachtgewicht 5761 Pfg., Schafe: 1. Qual. 6769 2. Qual. 5860 Pfg., 3. Dual. 0000 Pfg.; Schweine 1. Qual. 6061 Pfg., Lebendgew. 48 Pfg., 2. Qual. 5859 Pfg., Lebendgewicht 4700 Pfg., 3. Qual. 5356 Pfg., Lebendgewicht 0000 Pfg. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend, bei Kleinvieh mittelmäßig, kein Ueberstand.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 25. Oktober 1904: Vorwiegend heiter, stellenweise Morgennebel, bei kälterer Nacht tagsüber nur wenig kühler.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

Neueste Meldungen.

Berlin, 24. Okt. Nach mehreren nacheinander einge­gangenen Meldungen von Gouverneur Leutwein aus Rehobot sind die BastardS'Distrikte von Gideon und Umgebung seit dem 16. Oktober vom Feinde frei. Dieser sammelt sich bei Mariental. Gair-Sabis ist vom Feinde beseht. Die StationS- p forte, deren Besahnng nach Dasstefoutein zurückgezogen wurde, ist zerstört- Die Besatzung von Falkeuhorst befindet sich in Gibeon. Die Veldschoevdrager und Bersabaner sind noch ruhig. Unruhig find die Bethanier und die Warmbadleute. Sicher tot gemeldet sind Hauptmann v. Burgsdorf,

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London, 24. Okt.Daily Telegr." meldet aus Schanghai vom 2l. Oktober: Die politische Konstellation in China ist zur Zeit schlimmer als im Jahre 1900. Die weit verbreitete Agitation der geheimen Gesellschaften zeitigen eine höchst gefährliche fremdenfeindliche Gesinnung. Starke Abteilungen wohl ausgerüsteter Truppcn wirken in vielen Bezirken der südlichen, mittleren und nördlichen Provinz, von geübten Offizieren ausgebildet, die nicht alle Chinesen seien.

Bom Kriege.

Berlin, 24. Okt. Mit der Lippeschen Frage hat sich der Bundesrat in seiner Sitzung am Samstag drei Strinden lang beschäftigt. In den Erörterungen soll nament­lich bei den Vertretern der Kleinstaaten lebhafter Wider­spruch gegen das Kaisertelegramm laut geworden sein. Man kann schon jetzt mit aller Bestimmtheit annehmen, daß die Regentschaft des Grafen Leopold von der weit überwiegenden Mehrheit des Bundesrates als zu recht be­stehend anerkannt werden wird.

Shanghai, 23. Oft. Ter DampferCotten", welcher Shanghai verlassen hat, durchbrach die Blotade von Wladin Wostok.

Tokio, 23. Oft. Die japanischen Verluste in der Seblacht am S ch a h 0 werden auf 1213 000 Mann veran­schlagt.

Die Affäre von Hüll.

London, 23. Okt. Tie Anwälte der Rheder von 50 Fischer­booten aus Hüll setzten das Auswärtige Amt und die Admiralität von dem Angriff des baltischen Geschwaders in Kenntnis. Die erste Abteilung der rnff. Flotte passierte die -Fischerboote um Mitternacht vom 21. zum 22. Oft. Der Rest des Geschwaders, welcher später folgte, richtete feine Scheinwerfer auf die englische Fsscherflotte und eröffnete zu gleicher Zeit das Feuer. Das^ BootCrane" wurde zum Sinken ge­bracht. Tie Leichen des Kapitäns und des ersten Offiziers, denen der Kopf weggerissen wurde, wurden ge­borgen und nach Hüll gebracht. An Bord der englischen Schiffe befinden sich noch mehrere Verwundete. Tie Boote Moulwein" undMino" kamen- durch das Feuer der Russen schwer beschädigt, in Hüll an. T«as BootMino" hatte 16 Lecke. Man befürchtet, daß noch ein weiteres Fischerboot mit feinerMannfchaftgefunkenist.

Paris , 24. Oft. DemMatin" wird aus London gedrahtet: Bei dem Angriff der Sckiiffe der Baltischen Flotte aus englische Fischerboote bei Hüll sind noch 18 Fischer verwundet worden, die in Hüll eingetroffen sind. Ter Vorfall hat in London die größte Erregung hervorgerusen. Auf der rufst Botschaft in London ist erklatt worden, daß das Vorkommnis zweifellos^ irgend einem unbegreiflichen Mi ßverftündnisse zuzufchreiben fei. Die Russen würden jedenfalls geglaubt haben, daß die Boote int Dienste der Japaner gestanden und feindselige Absichten gehabt hätten.

Telephonischer Kursbericht.

3*/2°/o Reicheanleihe . . 101.80 3% do. . . . 89.25 8Vt°/o Konsole . . . . 101.40 3% do......89.35

8Va% Hessen ...» 99.95 3*/,% Oberheseen . . .. 4% Oeeterr. Goldrente . . 101.80 4^5% Oesterr. Silberrente 100.30 4% Ungar. Goldrente , . 100.05 40/0 Italien. Rente , . . 103.80

41/,% Portugiesen , . . 63.10

BO/o Portugiesen. . . . . 62.70

1% 0. Türken . . . ..

Türkenlose......128.

4% Grieoh. Monopol.-Anl. 48.00 4läussere Argentiner 43.80

3% Mexikaner 4Chinesen . Electric. Sohuckert Nordd. Lloyd Kreditaktien . . Diskonto-Kommandii Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatabahn Lombarden . . Gotthard bahn . Laurahütte . , Bochum ...» Harpener . . . Schatzscheine . .

Tendenz : ruhig.

, 80.30

. 90.10 . 119.56 . 107,80

. 110.10 . 191.70 . 141.10 . 1540.0 . 161.00 . 139.80

. 1740 . 188.50 . 252.70 . 2152.0 . 217.20 . 99.80

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