Ausgabe 
24.5.1904 Erstes Blatt
 
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Dienstag 24. Mai 1904

Erstes Matt.

154. Jahrgang

:n- r:^^erTid) in dem Gefühle

Wettstreit 19( erteilt worde gewiß nicht % die uns dari aber und je

.-r Festbeanlggung ganz vielen anderen Städten, egangen sind. Je größer ! war, welches man uns n wir alle, die wir in ntten, die überaus große

Der Zar.

Moskau, 21. Mai. Der Kaiser traf in Begleitung

Die Seeminen um Port Arthnr.

Das ganze Meer um Port Arthur soll sich infolge treibender Minen in einem fiir die Schiffahrt gefähr­lichen Zustande befinden und der Untergang der ,Z a t s u f e" lediglich einem Unglücksfalle zuAuschreiben sein. Wir geben einen Bericht der ChicagoDaily News" nachstehend wieder.Während der DampferFawan" der ChicagoerDaily News" vor Dalny kreuzte, wurde er von dem japanischen KreuzerKasuga" untersucht- Die japa­nischen Offiziere teilten uns mit, daß zwei russische Zer­störer von Port Arthur entkommen seien Sie erzählten ferner, daß die Russen chinesische Dschunken benützten, um in den Weg der japanischen Flotte, die an den Küsten der Halbinsel Liautung patrouilliert, Minen zu legen, und daß die Japaner einen Schleppdampfer und verschiedene Dschun­ken, die bei dem Legen von Minen abgefaßt wurden, in den Grund bohrten. Infolge dieses reichlichen Verteilens von Minen hält sich die japanische Flotte weiter von der Küste entfernt als gewöhnlich, und die sonstige Schiffahrt ist ein­gestellt worden. Viele Minen auch von den Japanern gelegte waren mangelhaft verankert und treiben nun im Golfe von Liautung. Der DampferFawan" kam an acht (?) solcher treibenden Minen vorbei, und eine einzige chinesische Dschenke fischte deren 13 (?) auf."

Zum Untergänge der japanischen Schiffe.

London, 22. Mai.Daily Chronicle" meldet aus Tokio: Bei dem Untergang -des KreuzersYoshino" und des Linienschiffes ,Haffuse" find insgesamt 900 Offrztere und Mannschaften umgekommen.

Ein gescheiterter russischer Kreuzer.

London, 23. Mai. Das Reutersche Bureau erfährt aus Petersburg, die Russen hätten den bei Wladiwostok gescheiterten KreuzerBagatyr" in ^ie Luft ge­sprengt, da es unmöglich gewesen sei, das Schiff tmeder flott zu machen und die Geschütze vorher von Bord geschasst.

Niutschwang haben die Russen wieder besetzt und errichteten Verschanz­ungen.

Zusammenstöße.

Petersburg, 21. Mai.- Ein Telegramm des Statt­halters Alexejew an den Kaiser von gestern lautet: Wie General Stössel meldet, wurde der Landungsver­such des Gegners in der Kerrbuch t am 14. Mai zurück­geschlagen. In einem Zusammenstoß, der am 16. Mai stattfand, wurde festgestellt, daß der Fernd gegen zwei Divisionen mit vier Batterien stark war Der- Ge gner erlitt an sch e inen d große Verluste^ und st e l lt e den Vormarsch ein. Vom 14. Mar bis zum 16. Mar srnd von den Russen ein Offizier gefallen, em General leicht verwundet, neun Offiziere verwundet. Der Ver­lust an Mannschaften beträgt 150 Mann.

Weiteres von der Lianttmg-Halbinsel.

Tokio 21. Mai. (Reuter.) Die in Takuschan ge - landeten ^Japaner umzingelten gestemr abend m der Nähe von Wanchicttun, sieben Meilen nördlich von Taku­schan, eine Schwadron russischer Kavallerie und rieben sie auf. Viele Russen wurden getötet oder verwundet und der Führer der Schwadron gefangen. Die Japaner hatten keine Verluste.

Petersburg, 23. Vtzri. Ein Telegramm des Generals Kuropatkin an den Kaiser vom 22. Mai besagt: IN der Umgebung des Fynschurliengebirges ist- alles ruhig. Von Ssiujan her wird unter dem 21. Mai berichtet, 'daß japanische Abteilungen in enter Gesamtstärke etwa eines Regimentes Jnfanterre und zwerer Regimenter Kavallerie von Chavalin-nach Salidsai- Pudsa vorrücken. In der Nacht auf den 21. Mat be­merkte eine Sotnie, die von Takuschan nach Luanmtao und Chonduchan zurückkehrte, bei Sfitchutschrndsa,. 16 Werst nordwestlich von Takuschan, eine biwackierende lapantsche Jnsanterieabteilung, welche auf die Sotnie feuerte^ An der Küste des Golfes von Liautung find keine Veränderungen eingetreten.

Die Rusten in Korea.

Söul 20 Mai. (Reuter. 1 Ter japanische Konsul in Gensan meldet daß am 19. Mai an 300 Russen Kankon, 40 Meilen nördlich von Gensan, bese tz ten, und daß dieser Truppe weitere 3000 Soldaten folgten.

Fusan, 21. Mai. (Reuter.) Von chmestscher nette

Uaiionaler Kesangsrvettstrett, KsingSen 1904.

Gießen, 24. Mai.

Seit Samstag prangt die Stadt im schönsten Festes- schmuck. Alle Straßen der inneren Stadt sind geschmückt; von den Häusern wehen zahllose Fahnen, und Guirlanden und Tannenschmuck sind ebenfalls reichlich aufgeboten. Be­sonders in der Bahnhofstraße, da, wo sie abwärts in die Stadt fuhrt, ist den fremden Sängern ein großartiges Will­kommenszeichen bereitet worden in Gestalt eines kunstvoll aufgebauten, mit Fahnen und Guirlanden reich verzierten Triumphbogens, an den sich weitere Guirlanden ein Stück der Straße entlang anreihen. Bei der Eröffnung des vom hiesigen Maschinenbauergesangverein aus Anlaß seines 20jährigen Bestehens veranstalteten Sängerwett­streites mußte man zweifeln, ob diese Aufbietungen und die ganze große Summe der übrigen Vorbereitungen nicht von der Ungunst der Witterung einen harten Schlag erhalten würden. Es ist aber anders gekommen, und wenn auch die Sonne nicht freundlich herniederlächelte, so war doch die Temperatur angenehm und man blieb vorn Regen ver­schont.

Bei der Er öffnung des Festes mit einem $ommer§ in der Festhalle regnete es allerdings, aber trotzdem hatte sich eine zahlreiche Zuhörerschaft eingefunden, und bei den Klängen unserer Militärmusik unter Musikdirektor Krauße stellte sich auch bald die rechte Feststimmung ein. Der Vor­sitzende des geschäftsführenden Ausschusses, Herr Hornberger, hielt folgende Begrüßungsansprache:

Ausland.

Paris, 23. Mai. Die Untersuchung in der letzten Spionage-Affäre scheint ergeben zu haben, daß die Pläne von Toulon an Italien, Deutschland und England verkauft worden fittb. Die Pläne von Cherbourg sind unvollständig. Schon aber macht eine neue Spionage-An gelegen h eit hier großes Auffehen. Ein englischer Ar t ille rie ob e r st ist in der Nähe der Batterien des fogenannten Großen Felsen bei Bellile verhaftet worden. Der Oberst wurde überrascht, als er im Laufe des Tages alle strategisch wichtigen Punkte besuchte, und Aufzeichnungen machte. Er wurde alsdann auf Grund eines Telegramms aus Lorient verhaftet.

Arras, 23. Mai. Präsident Loubet ist heute hier ein getroffen. In Erwiderung auf die Rede des Bürger­meisters führte der Präsident aus, die auswärtige Politik Frankreichs fei an ihren Zielen unverän­dert geblieben. Sämtliche Ministerien seien von dem­selben Gefühle beseelt, der Aufrechterhaltung der Frie­dens und der Befestigung der Bündnisse und der freundschaftlichen Beziehungen, die Frankreich mit Rußland, England, Italien und vielleicht einmal noch mit anderen Staaten verbinden. Dieses Werk rechne sich die Republik zur Ehre, und er habe sein Bestes daran gesetzt.

Rom, 23. Mai. Ter Kriegsminister wird vom Parla­ment bedeutende Extrakredite zur Verbesserung der. Landesverteidigung namentlich an der Ostgrenze fordern.

Zürich, 23 .Mai. Der erste internationale Kongreß von Baumwollindustriellen wurde hier eröffnet. Zum Vorsitzenden wurde der Präsident des schweizerischen Spinner-, Zwirner- und Web^rvereins John Syz-Zürich gewählt.

fcr. 119

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afrifa hinausgehen.

Potsdam, 22. Mai. Im Lause des Vormittags empfing der Kaiser den Komponisten Leoncavallo zur Ueberreichung seiner OperDer Roland von Berlin".

Heute vormittag fand das Stiftungsfest des Lehr­infanteriebataillons statt. Das Bataillon stand in einem offenen Viereck. In der Mitte hatten der Kaiser und die Kaiserin usw. Aufstellung genommen, ferner der Reichskanzler Graf Bulow, der Kriegsminister v. E i n c m, und der italienische Komponist Leoncavallo. Der Kaiser schritt mit der Gene­ralität die Front ab und nahm dann den \

wird berichtet, d«ß 2000 RussenHsiujen wieder besetzten. Die Skiffen senden RckognoWerungsabteil- ungen nach allen Richtungen. Die japanischen Verbind­ungen werden durch die bei Takuschan gelandeten Truppen gedeckt.

Ier Krieg zwischen Japan und Kußland.

Vor Port Archur.

Tokio, 22. Mai. (Meldung des Reuterschen Bureaus.) Während einer Rekognoszierung, die der Admiral Togo am Freitag vor Port Arthur unternahm, schlug eine Gra­nate auf dem Torpedobootszerstörer Akatsuki ein und tötete einen Offizier und 24 Mann.

Niuts ch w ang, 22. Mai. Hier angekommene Dampfer berichten, sie feien an Trümmer stücken vorbeigekom­men, die wohl von den im Hafen von Port Arthur ge­sunkenen, von den Russen selbst gesprengten Schiffen her­rührten.

Paris, 23. Mai. DerTemps" berichtet aus Peters­burg : General Stössel habe einen siegreichen Aus­fall aus Port Arthur gemacht. Bei dem sich ent­wickelnden Gefecht hatten die Japaner über tausend Mann an Toten und Verwundeten verloren, wäh­rend auf rsussischer Seite sich die Verluste nur auf 150 Mann beliefen. Der Ausfall war unternommen worden, um einen Proviantzug, der dem General Stössel mittelst drahtloser Telegraphie angezeigt worden war, $u sichern. Der Kampf war kurz aber von großer Heftigkeit. Hierauf zogen sich die Russen nach Port Arthur zurück. «Die Meldung ist inoffiziell und unKuverlässig.)

des Großsürsten-Thronfolgers und des Groß­fürsten Sergius nachmittags 4 Uhr 40 Min. hier ein. Er nahm eine Ansprache des Adelsmarschalls Fürsten Tru- betzkoi entgegen, in der er aus führte, daß der Adel mit Ruhe und Zuversicht dem Gang der Ereignisse ent­gegensehe. Der Adel Moskaus, wie alle Russen sei auf den ersten Ruf bereit, sein Gut und seine Söhne für das Glück des Vaterlandes darzubringen." Der Kaiser dankte und sprach seine Freude aus, in der Zeit der schwerer Prüf­ungen, welche das teure Vaterland getroffen hätte, einige Stunden in Moskau verweilen zu können. Das Stadt- Haupt überreichte Brot und Salz und fiihrte aus, die Stadt Moskau erwarte mit heißer Sehnsucht den Tag, an welchem es ihr vergönnt sein wird, Eure Majestät wieder zu begrüßen, wenn Sie in diesen Mauern oie Truppen empfangen, welche der Friede uns wiedergeben wird." In seinem Dank sprach der Kaiser dieGewißheit mis, daß die russischen Truppen mit dem Ruhmeskranzefür die errungenen Erfolge zurückkommen werden. Als­dann nahm der Kaiser die Parade über das 17. Pionier- bataiNon ab, welches nach dem Kriegsschauplatz abgeht. Zu den Pionieren gewendet, sagte der Kaiser, er habe die Zuversicht, daß sie mit demselben Eifer ihre Pflicht tun werden, wie die russischen Pioniere sie immer getan hätten. Er wünsche ihnen gesund und wohlbehalten zurücktzukehren. Ter Kaiser schenkte dem Bataillon Heiligenbilder, welche die Offiziere knieend in Empfang nahmen. Um 6 Uhr 20 Min. reifte der Kaiser unter den enthusiastischen Rusen

Hochansehnliche Festversammlung!

Zum erstenmale, seitdem man im deutschen Lande nationale Gesaugswettstteite regelmäßig zu feiern pflegt, ist in diesem Jahre unser liebes Gießen dazu ausersehen worden, eine solche ^Ver­anstaltung in seinen Mauern in die Wege zu leiten. Gewiß hat man in denjenigen Kreisen, die hierzu die Anregung gaben, ge­wußt, daß unsere Stadt Feste jeglicher Art zu feiern versteht, und die Zustimmung der maßgebenden Kreise, den nationalen Gesangs-

der Volksmenge wieder ab.

Petersburg, 22. Mai. Der Kaiser und der Groß­fürst-Thronfolger sind heute hier wieder eingetroffen.

Mißgeschick eines neuen rusfifcheu Panzerschiffes.

Petersburg, 23. Mai. In das neue, noch nicht vollständig fertiggestellte Panzerschiff Or e l", welches vor einigen Wochen hier aufgefunden war und daraus nach .Kronstadt gebracht wurde, war während der vorletzten Nacht plötzlich Wasser eingedrungen, odaß das Schiff zu sinken begann. Den ganzen Tag über arbeiteten gestern die Pumpen eines Eisbrechers und mehrerer Hafenfahrzeuge, wodurch es gelang, das Schiff vor dem üntergehen zu bewahren. Man glaubt, daß das Eindringen des Wassers auf die Fahrlässigkeit der Arbeiter, welche die Panzerplatten ausschraubten, zurück- zuführen ist.

Eine neue japanische Volksanleihe.

D o k i o, 22. Mai. (Reuter.) Infolge mehrerer Besprech­ungen zwischen den Ministern, alten Staatsmännern und Bankiers nahmen letztere die Bedingungen für eine neue Volksänleihe im Betrage von 100 Millionen Pen an. Die Anleihe soll zum .Kurse von 92 au3gegeben werden, mit 5 Prozent vei^inslich und in 7 Jahren rückzahlbar sein.

Deutsches Reich.

B e r l i n , 23. Mai. Der Kaiser begab sich am 21. vom Neuen Palais über Berlin nach Liebenberg, dem märkischen Edel­sitz des Fürsten Philipp zu Eulenburg-Hertefeld, zur Hochzeit des ältesten Sohnes, des Grafen Fritz Wend zu Eulenburg und Hertefeld mit der Baronesse Marie vonMayr-Meln- hof. Um 12 Uhr fand die Trauung statt. Bei dem Tiner begrüßte der Fürst den Kaiser. Dann brachte der Kaiser nach längerer Rede das Hoch auf das Brautpaar aus. Der Monarch war in der heitersten Sttmmung und zeichnete ganz besonders die aus Oesterreich erschienenen Gäste aus. Der Kaiser hatte ein Service aus der Königlichen Porzellan-Manu­faktur geschenkt. Um 10 Uhr verließ der Kaiser das Schloß.

Der Kaiser begab sich heute abend nach Prökelwitz.

Der Kronprinz ist heute von Prökelwitz nach O e l s in Schlesien abgereift , ,

DieNordd. Allg. Ztg." widmet einen erheblichen Test ihrerRückblicke" den Gerüchten über eine Kanzler- krisis, die sie sehr scharf dementiert So schreibt das RegierungSorgan u. a.:

Wie wir schon angedeutet, haben einzelne liberale Organe sich besonders lebhaft an dem Geschrei über Krisen in den obersten Regionen beteiligt. In Ermangelung wirklicher Gründe wurde nach Scheingründen gesucht und hierbei eine merkwürdige Lust zum Fabulieren entfaltet U. a. hieß es, zwischen dem Kaiser und dem Reichskanzler herrsche Meinungs­verschiedenheit in der Frage der Vertagung des Reichs­tages. Demgegenüber stellen wir hiermit ausdrücklich fest, daß über diese Frage zwischen dem Monarchen und seinem ersten Berater erstens. überhaupt noch keine Erörterung stattgefunden hat, und daß zweitens, wenn die Angelegenheit zur Erörterung kommt, sie schlechterdings nicht geeignet ist, zu Differenzen zwischen der Krone und- dem Kanzler zu führen. Nicht besser steht es mit der Bebaupttmg, daß wegen der Entsendung des Generalleutnants v. Trotha nach Südwestafrika oder wegen der Haltung des Reichskanzlers gegenüber den seit Ausbruch des Aufstandes vom Gouverneur Leutwein befürwotteten Maß­nahmen Meinungsverschiedenhetten geherrscht hätten oder herrschen.

Nach Anordnung des Staatssekretärs K r ä t k e sollen weitere vier Postassistenten nach Deutschsüdwest-

taillons ab. Während der Kaiser alsdann militärische Meldungen entgegennahm, begab sich das Bataillon nach den Communs, um zu speisen. Der Kaiser unternahm einen kurzen Rundgang bei dem speisenden Bataillon und brachte ein Hoch auf die Ar- m e e a u s.

Schwerin, 22. Mai. Das Staatsministerium gibt nach­stehenden Bericht bekannt, welcher ihm von seinem, aus Anlaß des Ablebens des Herzogs Paul Friedrich (Sohn), nach Kiel entsandten Bevollmächttgten heute nacht zugegangen ist:

Die von mir an Ott und Stelle angestellten Ermittel­ungen, mit denen das Ergebnis der militärgericht­lichen Untersuchung übereinstimmt, haben ergeben, daß der Tod Seiner Hoheit des Herzogs Paul Friedrich (Sohn) zu Kiel in der Nacht vom 19. auf den 20. Mai d. I. vor 2 Uhr eingetreten ist, Seine Hoheit am Morgen des 20. Mai um 7 Uhr als Leiche aufgefunden wurde und mit größter Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, daß der Tod auf einen Unglücksfall bei gymnastischen Uebungen, die Se. Hoheit vor dem Schlafengehen angestellt hat, zuttickzu- führen ist. Diese Feststellung hat durch die heutige Sektion volle Bestätigung gefunden.

Kiel, den 21. Mai 1904. gez. Langfeld.

Danzig, 21. Mai Staatsminister Rothe aus Darm- ladt, ist heute Nachmittag zu mehrtägigem Aufenthatt hier eingetroffen. _

Koburg, 21. Mai. Großfürst Cyrill von Rußland ist gestern nachmittag in Koburg eingettoffen und stattete der Großherzogin Viktoria Melitta einen Besuch ab.

..... . . entgegenbrack Parademarsch des Ba- der Festleitu

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Gießener Anzeiger

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