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24.3.1904 Erstes Blatt
 
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erll/lrunfl über beider Einkommen nicht absichtlich falsch angegeben haben. Den Angeklagten waren Strnsbeiehie zugegangen, gegen welche sie richterliche Entscheidung beantragt hatten. Die Stroh tammer war der Ansicht, daß beide Angeklagte eS absichtlich :;nb wissentlich unterlassen haben, eine SteuererklSninq im den Jahren 1900'1901 abzuaeben, daß sie aber auch mit Vorsaß mnd absichtlich im Steuerjahr 1901/1902 eine unrichtige Erklärung abgegeben haben. Es mußten daher nach dem Gesetz Strafen in vöbe des 8 fachen Betrages der hinterzogenen Steuer ausgesvrochen werden, welche auf 1785.60 Mk. und 2 07 3.60 Mk. bemesien wurden. Wegen der nicht abgegebenen Erklärung 1900 1901 wurde fieber ber Angeklagten noch zu 100 Mk. Geldstrase verurteilt, hifcerbem müssen bie Angeklagten die Hintergangene Steuer im Betrage von 482.40 M k. noch extra zahlen, lobaß bie Affäre mit allen Kosten wohl auf 5000 Mk. sich stellen wird. , ,

d. Mainz, 23. März. Vor dem Kriegsgericht hatte stich beute ber Gefreite Hk Sch. au? Gießen von der 3. Kom- ^agnie beS Fußartillerie-Regiments Nr. 3 wegen Betrugs, Hlrkundensälschuna und Fahnenflucht zu verantworten. Der Angeklagte ist von Berni Kaufmann, er war als Hilfsschreiber c:uf bem BataillonSburean beschäftigt. Eine Rechnung von 6.20 Mk., bie er im Januar an einen hiesigen Schreibwarenhänbler zahlen füllte, quittierte er selbst und steckte ben Betrag ein. Im Februar betrog er einen anberen Schreibwarenhänbler unter Vorsviegelung falscher Tatsachen in brei Fällen um ben Betrag von 10.60 Mk. Als l ie Sache herauSkam, entfernte er sich von seinem Truvpenteil, rourbe aber auf bem Bahnhof Kastel, als er nach WieSbaben fahren r-oltte, von einem Unteroisizier der Kompagnie verhaftet. Der An- (t.eH?qte giebt reumütig seine Taten zu, nur will er nicht fahnen- siiichlig geworben sein. Ter Bataillonsadjutant habe ihm erklärt, r enn er innerhalb einiger Tage ben Betrag decke, dann werde er r:on einer Anzeige absehen. Er habe sich hierauf in einem Verleih- p-rid)äft einen Zivilanzug verschafft und diesen bei einem befreun- b2ien Wirt angezogen. Daun habe er nach Wiesbaden fahren sollen, um humoristische Vorträge in Wirtschaften zu halten. Da­niil habe er das unterschlagene Gelb verbi en en unb ersehen wollen.

Bahnhof Kastel sei er aber verhaftet worben. Der betreffenbe Leutnant bestätigte, bah er bem Angeklagten, ber sonst einen guten 9iuf gehabt habe, das Zugeständnis gemacht habe, wenn er das Held beschaffe, werde er ihn nicht zur Anzeige bringen. Das Kriegs- qt richt nahm feine Fahnenflucht, sondern nur unerlaubte Ent- iemung vom Truppenteil an, außerdem Betrug und Urkunden» sc. Ichuug. Es verurteilte den Angeklagten zu 5 Monaten Gefängnis unb Versetzung in bie 2. Klaffe des Solbatenstanbes.

Berlin, 23 März. Vor ber Strafkammer begannen heute tw Verhandlungen n ber Beleibigungsklage gegen ben bekannten Sirfinber GanSwinbt, ber beschulbigt ist, ben Polizei- p:n,ifi beuten Hammacher in Schöneberg unb einen dortigen Hauifnalfommiflar beleidigt zu haben. Die Beleidigung wird in einem Flugblatte gesunden, welches Ganswindt, ber in eine Unter­suchung wegen Betrugs gezogen worben war, nach seiner Haft­entlassung veröffentlicht hatte.

Magbeburg, 28. März. DaS hiesige Kriegsgericht ver- ftrnbclte heute gegen ben Leutnant Schimpf vom 4. Pionier'- ütaillon wegen Beleidigung von Vorgesetzten. Die Virhandlung sowie bie Urteilsverkünbung erfolgten unter Aus- ; .uB ber Oeffenllichkeit. Die Verhanblung staub im Zusammen- hcug mit ber Fahnenflucht des Leutnants Pfeffer gen Zahlungsschwierigkeiten unb Beziehungen zur Frau eines Lorgesetzlen.

Leipzig, 22. März. Der aus bem Tilsiter Kur- p'nlscherprozeß weiteren Kreisen bekannt geworbeneP r o - fe |orrt Riibolf Scheibler, Besitzer emes Heilinstitutes, ist am 28 September v. I. vom Landgericht L in Berlin wegen u n - dtrechtigter Führung eines arztähnlichen Titels ,iti einer Gelbstrafe von 3 00 M k. verurteilt worben. Er nannte sichEhrenprofessor von ber Hochschule ber Pariser Gesell- Id). Jt für Magnetismus unb Massage". Diese Gesellschaft hat hi ic Berechtigung, berartige Titel zuverleiben".Professor einer Hochschule" ist eine amtliche Bezeichnung, die bem Angeklagten mol zustaud unb burch bie er sich einen wissenschaftlichen Nimbus fite en wollte. Er hat bas Gymnasium biß Tertia be- lidt) t. Seine Revision wurde heute vom Reichsgerichte als unh'fgrünbet verworfen.

Heidelberg, 22. März. Der Großherzog hat die bem Rechtsanwalt Dr. Bauer unb bem Leutnant b. N. Karlowa bic: wegen Herausforberung bes hiesigen ZentrumS- I h er§ Oberamtsrichter Schott zum Zweikampf bezw. wegen kc rtelltragenS burch Kriegsgerichtsurteil vom Oktober vor. Zs. zugefprochene eintägige Festungshaft im Gnadenwege in 61: u b e n a r r e ft von gleicher Dauer urngewanbelk. Der Kaiser bafile bas Kriegsgerichtsurteil bestätigt, bem Grobherzog aber bie iteißnabigung anheimgestellt.

Wien, 28. März. Im Vielecker Prozeß wegen der auf bem Manövermarsch vorgekommenen zahlreichen UngluckSsälle wurde heute das Urteil verkündet. Oberst Grünzweig wurde zu fünf und Ober ft v. Toerek zu zwei Monaten ftrengen Arrests verurteilt wegen Außer­achtlassung ber Dienstvorschriften, begangen durch Hintansetzung ber ben Vorgesetzten obliegenben Sorge für die Erhaltung unb Schonung ber untergebenen Mannschaft. Gegen Major Jaschi rourbe das Verfahren eingestellt. Er soll im Disziplinarroeg be­straft werden. Die übrigen Angeklagten wurden freigesprochen.

Wärtte.

= Alleudorf a. d. Lda., 23. März. Der heutige Früh- f a f) r 8 m a r f t zeigte in Schweinen ein starkes Angebot, ein Zu­rückgehen gegen früher aber im Austrieb von Schafen. Die letzt­genannten erzielten hohe, die ersteren dagegen nur niedrige Preite. Rindvieh war nur ganz wenig vorhanden. Auch ber Krämer­markt war gegen frühere Jahre unbeträchtlich.

Limburg a. d. 8., 23. März. Frachtmarkt. Durch- schnittrvreife pro Malter. Roter Weizen 14.80 Mk., weißer Weizen 00.00 Mk., Korn 10.50 Mk., Gerste 8.50 Mk., Hafer 6.80 Mk.. Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 00.0 Mk.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Rcligionsgemeinde.

Hottesdieutt in der Synagoge (Südanlage).

Samstag, ben 26. März 1904.

Vorabend: 6.30 Uhr. Morgens 9.00 Uhr.

Nachmittags 8.30 Uhr.

Schristerkläruug.

Sabbathausgang 7.35 Uhr.

Israelitische ReligioriSgescllschaft.

HoUesdienlt.

Sabbathferer am 26. März 1904.

Freitagabend 6.15 Uhr. Samstag Vormittag 8.30 Uhr.

Predigt.

Nachmittag 4.00 Uhr.

Sabbathausgang 7.35 Uhr.

Wochengottesdienst: morgen? 7.00 Uhr,

abends 6.00 Uhr.

Neu eile Meldungen.

Originaldrahtmeldungett des Gießener Anzeigers.

R. B. Darmstadt, 24. März. (Eigener Trahtbericht.) Heute vormittag traten beide Ständekammern um 10 Uhr zu ihren Beratungen zusammen. Tie erste Kammer erledigte das Etatgesetz und die ihr von der zweiten Kammer überwiesenen sonstigen Gesetzentwürfe (Gesetz über den Ausgleichsfond über das Kondominat Kürnbach), An­träge und Vorstellungen. Tie zweite Kammer be­schäftigte sich mit den Rückäußerungen der ersten Kammer und stimmte mehreren Beschlüssen dieser Kammer zu, blieb jedoch in der Hauptsache bei ihren früheren Entscheidungen. Schließlich vertagten sich beide Kam­mern mit den besten Wünschen ihrer Präsidenten zu den Oslerfesttagen b i s nach Ostern.

Berlin, 24. März. Ter Kaiser wird am 29. ds. in Salerno und am nächsten Tage in Messina ein­treffen, wo er bis 4. April Aufenthalt nehmen wird. Von dort wird der Monarch mehrere Ausflüge unternehmen, u. a. nach Taormina und dem Leuchtturm von Gamzzirri. Ter König von Italien wird vom Minister des Aeußern, Tittoni, begleitet sein und sich am Samstag nach Neapel einschiffen. lieber den Stand der deutsch­russischen Handelsvertrags-Verhandlungen teilt dieNat. Korr." mit, daß im Wesentlichen eine Einigung weyen der Höhe der Getreidezölle bereits erzielt worden ist. Was von russischer Seite nach wie vor zu erreichen versucht wird, sei eine Erleichterung der Be­dingungen, unter denen russisches Vieh nach Teutsch- la n d eingeführt werden kann. Tas Maß der Kon­zessionen, die in dieser Beziehung deutscherseits gemacht werden können, werde von der Bürgschaft abbängen, die Rußland gegen die Möglichkeit einer Einschleppun g von Seuchen zu geben im stände ist.

(L.) Berlin, 24. März. Aus dem Biwak bei £DIo­nia tu erhält der ,^Lok.-Anz." folgendes Telegramm: Tie

Lage hier ist unverändert. Tie Ostabteilung unter Major Glasenapp steht zum Angriff bereit. Dieser ist jedoch abhängig von dem Eingreifen der Hauptabteilung in Oka- hand^ja. Tie Hereros befinden sich noch in Owikokoreo in einer ungemein starken schwer zugänglichen Position. Tort ist eine Kalkpfanne mit viel Wasser, von fast undurchdringlichem Dornendickicht umgeben, durch wel­ches nur wenige schmale Fußpfade führen. Die Wasser­stelle nebst den umliegenden Sammelplätzen ber Hereros ist für die Artillerie, die nicht nahe an die Lisiere heran kann, unerreichbar. Sämtlichen Verwundeten ergeht e^ sehr gut. Erst am 19. März traf hier die erste Post­sendung aus Deutschland vom 6. Februar ein.

Ni mptsch (Schles.), 24. März. Hier beging ein junger Schauspieler während der Aufführung von Fulda's Lustspiel:T ie Zwillin gssch western" nach dem ersten Akt Selbstmord, indem er sich eine Kugel in das rechte Auge schoß. Der tödlich Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er einige Stunden später starb. Tas Motiv der Tat soll unglückliche Liebe fein. Die Vor­stellung wurde abgebrochen.

London, 24. März. Ein Telegramm aus Söul be­richtet, daß Kosaken in Kang-Kije 60 Kilometer nördlich von Gensan eingetrofsen sind. Tort befinden sich zwei Bataillone koreanischer Truppen in Garnison. Tie Russen verlangten vom Kommandanten, die Kasernen den Russen einzuräumeu, was dieser jedoch ablehnte. Hierauf griffen die Kosaken die Koreaner an. Es entstand ein b lutiger Kampf, wobei die Russen 25 Tote hatten. Tie Koreaner hatten 17 Tote und 20 Verwundete.

Wien, 24. März. Tie Meldung tschechischer Blätter von einem angeblichen Sturz des Minister iums Körber wird in parlamentarischen Kreisen als unbe­gründet bezeichnet. Die Regierung beabsichtigt, die De­legationen Anfangs Mai in Budapest tagen zu lassen.

Petersburg, 24. Mörz. Tie Unterdrückungen, denen die politischen Verbannten in Sibirien durch den General-Gouverneur Grafen Kutaissow aus­gesetzt sind, haben zu einer regelrechten Empörung der- selben geführt. Etwa hundert Verbannte verbarrikadierten sich gut bewaffnet und verproviantiert in einem Hause und setzten allen Aufforderungen der Polizei offene Gewalt entgegen, indem sie die bewaffnete Macht mit scharfen Schüssen empfingen und mehrere Beamte töteten.

Tokio, 24. März. In dem von der japanischen Regier­ung veröffentlichten Bericht über die letzte Beschieß- ung von Port Arthur wird behauptet, die Stadt habe stark gelitten. Prinz Kan ine hat Tokio ver­lassen, um sich nach Europa zu begeben. Ter japanische Generalstab ist nach Kioto verlegt worden. Wie aus Korea berichtet wird, dauert in den von ben Japanern besetzten Provinzen die Unzufriedenheit an infolge des Mangels an Nahrungsmitteln.

Telephonischer Kursbericht

I rjinktnri a. 4., 24. März.

Bx/«°/o Reicheanleihe . . 101.80 3"/g do. ... 89.75

Konsole .... 101.80 8% do......89.80

3l/%°/n Hensen .... 100.40 3i/1% Oberbessen . . .. 496 Oesterr. Goldrente . . 101.80 4/g% Oesterr. Silberrente 100.20 4-6 Ungar. Goldrente , . 99.30 40/.: Italien. Rente . . . 102.00 4VeX Portugiesen . . . 59.50 30/ Portugiesen. .... 58.55 1% C. Türken ..... Tilrkenlose......124.20

4% Grieoh. Monopol.-AnL 43.40 41/. % Riisser Artrentiner.

8<i/0 Mexikaner ... 26.20 4i/,i/g Chinesen .... 86.80 Electric. Sohuckort . . . 101.50 Nordd. Lloyd , . , . 104 70

Kreditaktien ..... 202.50 Diskonto-Kommandit. . . 185.90 Darmstadter Bank . . 185.50

Dresdener Bank .... 148.70 Berliner Handelsgee. . . 153.60 Oesterr. Staatsbahn . . . 136.50 Lombarden ..... 14.20 Gotthard bahn.....198.50

Laurahütte ...... 232.50 Boohnm . ...... 190.70 Harpener......192.90

Tendenz: "still.

KAQMNNIA-^EIFE. «

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen

iVartenstraße 2 lBÜrgermeiftereigebäube) Htmmer Nr. 14.

<en ArbeitSnachroeiS hat bie Aufgabe, zroifchen Arbeitgebern unb Arbeitnehmern (ttrbeitem jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit -u vermitteln.

Ln den Werktagen von 8 bi» 1 Uhr unb von 8 bii 6 Uhr geöffnet.

ES können eingestellt werben: 2841

2 lanbroirtsch. Knechte, 2 Taglöhner, 1 Viehfchroeizer, 1 Spengler, 1Schmiebe, 1 Tapezier, 2 Hoizbilbhauer, 1 Schneiber, 2 Möbel- 'einer, 1 Glafer, 1 Bereiserin für eine Cigarrenfabrik, 1 jüngerer Misburjche, 14 1 Laufmädchen, 2 Lauffrauen,

iAlltzfrau.

Lehrlinge:

3 Schlaffer, 2 Installateure, 1 Tapezierer, 3 Schreiner, 2 Birch» it er, 2 Drechsler, 3 Bäcker, 1 Metzger, 1 Friseur, 1 Schneiber, . Schuhmacher, 2 Glaser, 1 Weißbinber unb Lackierer.

Es suchen Arbeit:

3 Schlosser. 1 Installateur, 1 Küfer, 8 Schreiner, 1 Flickerin, : ? icfer, 1 Kassierer (kautionsfähig), 1 Buchhalter, 2 Fahrburschen, i> a^frau, 2 Büreaugehilfen, 1 Wochenpstegerin.

Lehrlinge:

I Elektrotechniker, 3 Mechaniker, 1 Schreiner, 1 Kaufmann, ! D lifeur.

Bekanntmachung.

Das sechste Ziel Gemeindesteuer für 1903/04 ist i'suhalb acht Tagen bei Meldung des Beitreibungsverfahrens j.' hiesigen Stadtkaffe zu zahlen.

Zahlstunden: täglich 812 Nhr vormittags.

Gießen, den 23. März 1904.

Stadtkasse Gießen.

Doepfer. 2801

Bekanntmachung.

Was Hebregister pro 1904 liegt von heute an 8 Tage bei dem unterzeichneten Vorstande zur Einsichtnahme kt beteiligten offen.

Wießen, den 24. März 1904. 2849

' Der Vorstand der israelitischen NeligionSgesellschaft.

I. Grünewald.

Men und Lacke tf iihtfür Fußböden. Möbel, llräinte, Pfähle, Spaliere ufro. y in nur bester Qualität Alci-i-Drogerie, Seltersroea 39 Otto Schaaf. 2769

Monikendamer

Brat-Bücklinge empftehlt A. Koch Nachf. 2851 Schulstraße.

Croßherzogliche Landcö-JmlmM.

Für das Rechnungsjahr 1904 sollen folgende Bedürfnisse durch öffentliche Submission vergeben werden:

etwa 8300 Kilo Butter,

, 60000 Stück Eier,

, 16000 Handkäse,

, 300 Hektoliter Bier,

, 20 , Weißwein,

, 6 Rotwein,

, 10000 Flaschen Selzerwaffer.

Die in Anlage A des Erlasses der Großh. Ministerien vom 16. Juni 1893, das Verdingungswesen betreffend, ent­haltenen Bedingungen, sowie die Lieferungsbedingungen können am 29. und 30. d. Mts. in den üblichen Geschäftsstunden dahier eingesehen werden. Schriftliche, mit der entsprechenden Aufschrift versehene Offerten, sowie Proben, sind bis zum Eröffnungstermine, 12. April lfd. Jahres, vormittags 10 Uhr, bei uns einzureichen. Die Bedingungen können gegen (&> stattung der Kosten bezogen werden.

Die von den Submittenten vorzutegenden Proben müssen getrennt von den Submissions-Preisofferten verpackt und be­sonders adressiert werden, denselben dürfen weder Preise noch Rainen der Submittenten oder deren Firmenstempel, viel­mehr nur Zeichen beigefügt werden. Diese Zeichen sind in der Submission zu wiederholen.

Zuschlagsfrist 3 Wochen.

Heppenheim, den 22. März 1904.

Großh. Direktion der LandeS-Jrrenanstalt.

I. A.: Listmann. 2835

Bürgevgesellsehaft.

Dienstag den 29. März 1904, abeubö 9 Uhr: General'-Arsammlung im Vereinslokal (Feibel).

Tages-Ordnung: 1. Bericht. 2. Rechnungsablage. 3. Vorstanbs- roahl. 4. Verschiebenes. 2853

Der Vorstand.

Sauerkraut,

selbsteingemackteS, vorzügliches, empfiehl: A. Koch Nachf. 2850 Schulstraße.

Hämato^eBi | Adler"-Marke, Flasche 2 Mark, 3Fl.5Mk.25Pfg. Ablcr-Trogerie ©etterdM'cg 39. Otto Schaaf.

Bekanntmachung.

Anleihe der Israelitischen Religionsgemeinde Gießen vom Jahre 1866 und 1892.

Bei der diesjährigen planmäßigen Verlosung wurden die Schuldverschreibungen Nr. 17, 33, 63, 97 und 112 des Jahres 1865 und Nr. 8, 92 und 112 des Jahres 1892 zur Rückzahlung am 1. Juli d. I. bestimmt, an welchem Tag- deren Verzinsung aufhört.

Gießen, den 22. März 1904. 2843

Der Vorstand der israelitischen Relionsgemeinde Gießen.

S. Heichelheim.

Donnerstag den 7. April 1904, nachmittags 3 Nhr, lassen die Erben der Frau August Wallenfels Witroe öffentlich meist­bietend freiwillig erbtetlungs- halber versteigern:

Flur 1/1202 784 qm Hofraite hinter ber Kirche,

, 1/1200 272 grn Grabgarten daselbst,

, 1/1203/.0 = 204 qm Grab­garten daselbst.

Es findet nur biese einmalige Versteigerung statt, und können die Grunbsiiicke jederzeit einge­sehen werden.

Tas Anwesen eignet sich in­folge seiner großen Räumlich­keiten, Nebengebäude, Stallung, Hofraum, Garten, großem Keller und Speicher für Bauunternehmer sowie für Engros- und Fabrik- geschäfte jeglicher Art.

Gießen, den 8. Marz 1904. Großherzogl. Ortsgericht Gießen.

Gros. 2336

Donnerstag b. 14. April 1904, nachmittags 3 Uhr, werden auf hiesigem Ortsgericht die zur Konkursmasse der Älly. Schomber Eheleute gehörigen Liegenschaften

Flur 2/140 = 527 qm Hofraite links der Ehoussse

öffentlich meistvieMo versteigert wcxden.

Gießen, 9. März 1904.

Großherzogl. Ortsgericht Gießen. Gros. 2363

Aufforderung.

Im Auftrag des Landwirts Heinrich Berghöfer HI. von Treis a. d. Lda. fordern wir alle diejenigen, welche irgend in einer Weise Forderungen an denselben zu machen haben, auf, solche bis zum 1. April 1904 an den Spar- und Vor­schuß-Verein daselbst einzu­reichen, widrigenfalls dieselben wegen Verzögerung nicht be­rücksichtigt werden können.

Treis a. d. Lda, 23. März 1904.

Der Vorstand des 282'1 Spar-u.Vorschuß-VercinsTreis I. Becker XU., Rechner.

stöitrster getvSstevke^ Stockfisch soeben eingetroffen bei 2848

Georg; Wallenfels

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