Ausgabe 
23.11.1904 Erstes Blatt
 
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b erlogt.

Er scheint viel

müh

Deutsches Reich.

Berlin, 22. Nov. Man meldet aus dem schlesischen Orte Groß-Strelitz: der Kaiser ist um 6 Uhr abends hier cin- getroffen und von dem Grafen Tschirschkl)-Renard empfangen worden. Er fuhr in Begleitung des Grafen durch die durch Magnesiumfackeln beleuchteten Strafen nach dem Schlosse.

Ter Zicgeleibesitzer A. F. Schultze in Nahnntz bei Lehnin, der von der Gemeindevertretung wiederholt zum Gemeindevorsteher gewählt worden war und sich zur freisinnigen Volkspartei rechnet, ist jetzt von dem Landrat des Kreises Zauch-Belzug zum zweiten Male nicht bestätigt worden. Auch der zugleich mit Schultze als Schöffe gewählte Schuhmachermeistcr Barnewitz erhielt die Bestätigung nicht.

Tas Abgeordnetenhaus hat heute den Gesetz- /ntwurf betreffend die Errichtung eines OberlandeS- gerichtes in Düsseldorf in zweiter Lestmg nach den Beschlüssen der Kommisston angenommen. Gleichfalls an­genommen wurde alsdann der Antrag Herold zum Agrar- gesetz trotz des Widerspruchs der Regierung.

Kolonialpost.

Berli n, 21. Nov. Zum Ausbau einer Organisation verpflichtet das Kolonial-Wirtschaftliche Komitee in Verbindung mit der Kolonialverwaltung ständige wirt­schaftliche Kommissare in den Kolonien. Als Kom- miffar für Tcutsch-Südostafrika ist auf Vorschlag des Gou­verneurs Grasen v. Goetzen der mit den Verhältnissen ver­traute John Booth-Songea ausersehen. Ihm ist als erste Aufgabe gestellt, die Interessengebiete der vorhandenen und geplanten Eisenbahnen und des schiffbaren Rufidji dlirch Stämme aus folgreichen inneren Gebieten der Kolonie mehr als bisher zu besiedeln, um einen gröberen Arbeiterstamm zu schaffen für Eisenbahnbau und Baumwotlkulturen. Tllrch die Einrichtung ständiger Komlnissare des Komitees erhalten die volkswirtschaftlichen Interessentenkreise des Mutterlandes eine dauernde Vertretung an Ort und Stelle in den Kolonien.

TieTägl. Rundschau" berichtet: Gegen den Re- daktellr Herfurth von derKolonialen Zeitschrift" wlirde wegen Beleidigung unserer Richter in den Schutzge­bieten, begangen durch verschiedene Artikel in der genannten Zeitschrift vom ersten Staatsanwalt m Berlin Anklage erhoben.

AluSland.

London, 22. Nov. Ter Daily Expreß von heute meldet: Als Belohnung für Deutschlands Liebe­dienerei seit Anfang des Krieges ist Rußland bereit, alle fernere Opposition gegen die Bagdadbahn auszugeben.

Daily Telegraph" schreibt in Besprechung der Rede des Reichskanzlers bei dem Stapellauf des LinienschiffesDeutschland": Graf v. Bülow hielt in Kiel eme wahrhaft patriotische und staatsmännische Rede. Er

,. , . " i gereist zu sein und liest eifrig die Zeitungen. Weiter

sbi?e^ verständlichen, au »^dächtig sind zwei Männer, di- ,u H-.nn.ver am

der Hand von Karten erläuterten Inständigen Vortrag unter 14. MtS. m einem Leihhause und bei einem Uhrmacher lebhaftem Beisall der zahlreich, namentlich aus der Um-'eine goldene Uhr nebst Kette anboten, wovon die llhr nut

xe Reiche zu festigen, gibt es andere Mittel, wider- streitende Ziele mit einander in Einklang zu bringen, als

zog sorgfältig eine weite Grenze zwischen Defensive und Offen­sive Von der Haltung eines starken Mannes in Waffen, . , .. m. , - , - ----

fto»'cn, wie eS unvermeidlich ist zwischen denen, die sich be-

ländischen Küste nehmen. , . . r r

Paris, 22. Nov. Tas Programm für die £> ul 1 Kommission ist in den Hauvtzügcn festgcstellt. Jcd^m der fünf Admirale sind zwei Sachverständige mit beratender glimme beigegeben. Tie Kosten des Verfahrens werden von (rüg/ land und Rußland zu gleichen Teilen getragen. Auf- gäbe der Kommission ist die Abfassung eines Protokolls, weüh^s aus zwei ^Abteilungen bestehen soll: a) einer höchst genauen ^-est- stellung der äußeren Umstände ivelche das Sinken eines eng­lischen Fischerbootes, die Beschädigung mehrerer anderer mmr- bote und den Tod zweier Fischer verursachten: b) eines. Gut­achtens üb* die Frage des Verschuldens und den Grad des Tadels, welcher gegen Angehörige Rußlands, Englands oder irgend eines fremden Staates auszusprechen wäre.

Haag, 22. Nov. Ter S ck i e ds g e i cht ho f für den Kon fl i kt -w s >en Japan ein rseits und Frankreich. Enland und Tcutschland andererseits eiuui'b, daß die Ein Wendungen der beiden Parteien am 15. Dezember dun Bureau des Schiedsgerichts Hofes zugcstellt werden sollen, und die Parteien bis zum 15. Februar 1905 darauf antworten können. Tie Ver­handlung wurde sodann bis zu einem neu fcstzusevendcn Termin

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eigen machen, dann ist gut für sie, sich ebenbürtig Ana Jtfrthf Ullb ÜfllllL

gegenüber zu stehen mit entsprechenden Machtmitteln zur I & S Ä

Verteidigung, weil die Schwäche zur Gewalt herauLsordert, Gießen, 23. November 1904.

während die Stärke die beste Sicherheit für die Ruhe gibt. - Philippsfeier in den Schulen. Am Neal- Auch wir erhalten unsere Waffen scharf iind können daher gymasium wird die Philippsfeier, verlumden mit der Ge- nichtS dagegen haben, wenn mibcrc dasselbe tun. Es ist eine b urtstagSf eier für S. K. H. den Gro ß herz og, Donners- Freude, eine Rede aufzuzeichnen, die so erfüllt ist von fried- tag, den 24. ds. Mts., nachmittags 3 Uhr abgehalten und fertigem Geiste und praktischer Weisheit wie die, in welcher zwar wegen der bei der großen Schülerzahl sehr beschränkten Gras von Bülow die Ideale seines deutschen Vaterlandes Raumverhältnisse nur im Kreise der Schule. Die Feier be- erläuterte. steht aus einer Festrede, einer Deklamation und Gesänge.

P§ri8, 22. Nov. Der deutsche Kaiser hat Herrn In der höheren Mädchenschule findet die Feier zu ber* d'EstournelleS bc Constant anläßlich seiner Wahl in den selben Zeit statt.

französischen Senat ein in verbindlichen Worten gehaltenes . ** U e 6 e r die Persönlichkeit der ;ukünf- Glückwunschtelegramm gesandt. Herrn d'EstournelleS tigen Landesherrin berichtet uns ein Mitarbeiter, de Constant wurde seit dem Jahre der Eröffnung des Kaiser- der sich nut Stolz als ems r u h? r e r S ch n l e r der \£'u , s nrnchpn mit dem Prinzessin Eleonore bezeichnet, über ihren Verkehr Mit der

Wilhelm-Kanals verschiedentlnh i st st 1 mH rh e r n n en h. die sie ohne Untcrfdiich der Herkunft

Kaiser in Potsdam und in den nordischen Gewässern zu-

; auch wurde er während der letzten Kieler

^ntn. »rrtrritetn. «VxMttc über einpt e »t» r ft c W en tf e n ««-! oriff her K a p aner ciluetfcn sich als ImuJ v1 9- I hier die Neberzeugung vor, daß die Untätigkeit der Ruhen hiß zur Durchfiihnmg der Formierung der drei Armeen und dem Ein^esfen aller Verstärkungen dauern wird, wa§ voraussichtlich im Januar der Fall sein wird. . ,

London, 22. Nov. Tcm Reuterschen Bureau wird auS

Mukd^'n vom 20. November gemeldet: Der Charakter des iapa­nischen Angriffs auf den Putilow Hügel ui der NE vom 19 November wird hier nickt verstanden. Heber dn Organisation des Angusses ist wenig bekannt, außer daß drei biö vier Bataillone daran teilnahmen: man glaubt sedoch, daß der Angriff auf die Initiative eines lokalen Befelstsbalnrs ohne die Zustimmung des Hauptguarti.'rs unternommen wurde. Jedenfalls war das Ereignis das wichtigste f e 11 der schlackt am Schaho. Tas erste Anzeichen einer wwmucken Bewegung war ein Signal, N'elckes man von den Befestigungen des Hügels ausblißen sah. Ter Angriff wurde für bn-> .lnzeichen eines allgemeinen Vormarsches der Japaner ge­halten: die ganze Arrnee war daher sofort m Berntschaft, die taktiscknm Tisvositionen wurden sowohl ivestlick nnc nltlid) bi« Punlowdügels vromvt getroffen. Tie Japaner gelangten vis ans 50 Bards an die russischen SSxmzgräben, wurden aber burtt i 5Bill)eim,sionnlS üer)el)ieDentliei) ^ciegcnqcu gecivui-n, um x: _ - - / , Unterschied der Herkunft

tfeHÄhSS.ÄM't»T.sss ««»« in «**. m WLAk r.'Ld- *Krm Li« «>.«

sckle^ten 200 Verwundete fort. Tie Russen verloren nur sammenzutroffen; auch wurde er wahrend der letzten Ki lei Schwestern um sich versammelte. Wem es als Licher Kind

ein halbes Dutzend Leute. Tie Russen fahren fort, die japanischen Woche an Bord derHohenzollern" in besonderer Uudienz vergönnt war, zu jenen Wenigen zu gehören, wird sich

Stellungen bei Lmsckin'm ieden Tag zu besebießen. empfangen und zur kaiserlichen Tafel gezogen. nach ihrer jetzigen Verlobung ihr mit manchen schönen

Kleine Meldungen. St Gallen 22. Nov. Eine von den Demokraten Erinnerungen verknüpftes Bild wieder lebhaft vorstellen.

Tsckifu, 22. Nov. (Reuters Tie Manns<l>fft W ,,.hctjlo- . & Z Volksversammlung erklärte sich für die Ab- Er wird sich wieder in eine der vielen Stunden zurück-

top NN" wird im Einverständnis 'Nit dcr ^°''^enunddm Todesstrafe in, 6t. Gallener Strafrecht, versetzen, die durch ihre Anwesenheit uns verschönt wur-

gegenübergestellt wer'd'n könnm. Tie russischen SEe werden nische Schiedövertrag wurde heuie vornuttag von! ^^nbarten. Daß dabei von Herzen zu Herzen gesprochen mit Ausnahme der-m Port Anbur und Wladiwostok eingi'scklossenen Staatssekretär Hap und dem deutschen Botschafter v. ^tern- raurbe, daß also die Worte auch Anklang fanden, dafür über 8 Panzer, 10 Panzerkreuzer und 15 Torpedoboote verfügen. b unterzeichnet. leistete die stete Aufmerksamkeit, die nicht etwa durch Mahn-

Tiefe Schiffe sind mit 669 fflesck4ltzen armiert. -mc i g bniu j ene | . b?nrf^ aufrecht erhalten werden mußte, Gewähr. Es ist Flotte setzt fick aus 6 Panzern, 16 Panzerkreuzern und bret- - ,, mohl dem persönlichen Einfluß der Prinzessin zuzuschreiben,

Küstrukrruzeri, mit <51 ^ckMen zuiaminnr verrnei- Kcol0gle UNÜ Kcograplitk der Wetterau. ba^ alIc Tciluchmer ihrer Gruppe eine sol^>e Liebe zur 6en$rötd> tontiiiicSe Secdivision naä, Verlassen der sorgsältia H. Reichelsheim, 21. Nov. Zache gewannen, die e§ ftdeu vermeiden ließ, dem Unter,

iiberwackten däniscken Gewässer ihren Kurs längs dcr hol. Am Sonntag den 20. November fand im Saale des Gast, richte fern zu blerben. Wie ungern sahen wrr fte ledes

Hofes zur Post hier eine Versammlung des O r t s g e w e r b e- Jahr mit ihrem damals leidenden Vater für einige -Wochen "'vereins statt, in welcher der Groh. Oberbergrat Prof. Dr. unser Städtchen verlassen, um in Dresden mit ihm einen

Ehelius aus Darmstadt einen Vortrag hielt über das Teil des Winters ^uzubringen. Doppelt groß war dafür Thema: wieder unsere Freude, wenn der Tag ihrer Rückkehr bevor-

Geoloaie uind Geographie der Wetterau stand; wir konnten kaum die Stunde abwarten, bis sie unter besonderer B e r ü ck s i ch t<i g u^n g der U m - wieder in u.nserer Mitte weilte. Aber nicht genug glaubte aegend von Reichelsheim sWetterau), Bau- uns unsere Lehrerin in dem sonntäglichen Kindergottes­materialien Bau st eine, insbesondere des dienste zu bieten, sie mußte noch einen Taa in der Woche

Bergbaues, Braunkohlen". wählen, um mit ihren Schülern eine andere Seite des

Ter Redner hob hervor, daß zwar der historische Begriff Gottesdienstes, den christlichen Kir ch en g e s a n g, in der Wetterau festgelegt, geologisch und geographisch jedoch besonderer Weise zu pflegen. Wenn in der Dammer-

deren Ausdehnung zweifelhaft sei. Tie geologisch feste stunde des Wintertages der Sturm wider ine starken

Grenze der Wetterau erstrecke sich von dem tiefer wie der! Mauern des stolzen Schlosses ansuhr, ertönte drinnen im Taunus gelegenen Striche nördlich von Frankfurt a. M. stillen Eckzimmer das Lieb lin gslie d unser er Prin- bis zu der bei Reichelsheim gelegenen Bingenheimer Mühle, zess inHarre meine Seele" oder ein schönes Weih- sei im Westen durch die Linie Köppern-Oberrosbach gegeben uachtslied. Wir brauchten uns unter der Leitung der musik- und endige im Norden in der Nähe von Gießen, im Lahntal. verständigen Lehrerin unserer Leistungen nicht zu schämen, Ter Osten der Wetterau sei durch den Vogelsberg begrenzt, wenn wir gelegentlich eines Familienfestes vor der Herr- Nicht zur Wetterau zu rechnen sei der Landstrich Hanau- schaftlichen Familie die dreistimmigen Weisen vorttugen. Büdingen. Wie strahlten unsere Kinderaugen, wenn wir auf dem Tische

Ursprünglich sei die Wetterau nur Tiefland, fast Ebene die Gaben ausgebreitet sahen, von denen wir mußten, daß gewesen, bereit Unebenheiten erst später ein getreten seien, sie durch milde Hand uns überreicht werden würden. Be- I Zur Bodeubcschaffenheit und Formationsbild- sonders die Armen wurden bei, einer solchen Gelegenheit ung ^übergehend, wies der Redner darauf hin, daß, wenn- doppelt bedacht. Ebenso suchte die Prinzessin schon mehrere gleich der Lehm der Wetterau auch kleine Teilchen Basalt- Wochen vor dem Weihnachtsseste zu erfahren, körnchen enthielte, ihm doch die Bezeichnung B a s a ltlehm welchen notleidenden Mitmenschen sie an diesen abgesprochen werden müsse; hier finde sich der Lehm ohne Tagen eine Freude bereiten konnte, und manch arme Fa- Schichtung, sei steinfrei, aus Quarzkörnchen ohne Eisen be- milie wird ihrer Mildtätigkeit noch heute dankbar stehend: der Halt sei durch den Kalkgehalt bedingt. gedenken. Deswegen kann man leicht begreifen, daß man

Einer eingehenden Würdigung unterzog EheliuS die die Prinzessin ungern scheiden sah. als sie nach dem Tode I Bildung der Mulden und der Ll'blagerungen, erwähnte Tors, ihres Vaters Lick als ständigen Wohnsitz aufgab und nur Moorerde und die Bildung der Braunkohle und hob beson- noch vorübergehend dort weilte. Mit desto freudigerer Zu- ders hervor, daß der Bau auf Braunkohle nur dann verficht dürfen wir sie als unsere zukünfttge Landesmutter als lohnend angesehen werden könne, wenn die zu bebauende begrüßen, die ihre in engen Grenzen gespendeten Wohl- Schicht eine mächtige Höhe aufwiese. Tas Vorhandensein taten aus ihren dereinstigen großen Wirkungskreis nach der Ste in ko h le in der Wetterau sei a u s g e s ch l o s s e n. Krästen ausdehnen wird.

Tie Braunkohlensormation sei tertiär. Diese* Die Stein ko Hlen-Vezugs-Gesellschafb tertiäre Zeit habe, wie Funde bei Vilfet, Münzenberg be- Gießen hielt am 19. d. M. imSchipkapaß" ihre dies- funbeten. auch ihre Bildungen in die Wetterau erstreckt; jährige Hauptversammlung ab. Aus dem Jahresbericht des bei Vilbel sei Meer esufer gewesen, wie dieses Vorsitzenden konnten wir entnehmen, daß die Gesellschaft aus den dort statlgehabten Korallen sundcn hervor- jetzt 774 Mitglieder zählt und im abgelausenen Geschästs- gehe. fahre, welches vom 1. August bis 1. August geht, 61029

In der Zeit, als Kalk abgejeht wurde, bildeten sich die Zentner Kohlen an die Mitglieder lieferte, hierunter 37 Sandsteine, z. B. bei Münzenberg, Sandsteine, welche Zentner Anthraeitkohlen, und daß hierfür ein Betrag von sonst nur in der Schweiz vorkämen. Auf das Vorhandensein zusammen 66 864 Mk. einschließlich aller Unkosten aUM> eines sehr warmen Klimas weise die Pflanzeuvegatatton hin. wenden war. Ter Vorsitzende bemerkte ausdrücklich, oaß Unter Sand und Kalk lag roter Sandstein, sogenannter die Mitglieder im allgemeinen mit den Kohlen sehr zu- rotliegender Sandstein, unreiner Art, grobkörnig erfüllt von frieden waren und daß Klagen über schlechte Kahlen a l s - Pflanzenresten, ähnlich denen der Steinkohlenformatton. bald bei dem Vorstand vorgebracht werden mochten damit

Zwischen dem rotliegenden Sandstein und der tertiären diejenigen Zechen, welche geringwertige Kohlen lieferten^ Formation findet sich der Zech st ein-Dolo mit und bunte von dem weiteren Bezug ausgeschlossen werden konnten^ Sandstein. wie dies seither schon der Fall gewesen sei. Der Vor-

Ter Zechstein des Vogelsberges habe gewisse Bedeutung stand, sei stets bemüht, eine gute Kohle zu beschaffen für die Wetterau, weil er, wie auch in Thüringen, Salz und die Wünsche der Mitglieder in jeder Beziehung zu be- enthielte. Dieser Zechstein liefere das Salz, was Nauheim, friedigen. Nußkohlen kosteten zu Winterpreisen ittl ^..ck., zu Salzhausen ausweise. Tieser Zechstein müsse vorhanden sein, Sommerpreisen 1.06 Mk., Anthraeitkohlen l.bl Mk Be- weil sonst keine Bohrung Zweck habe. Tas Zechsteinsalz züglich der ausliegenden Rechnung erklärte die Rechnungs-

I fei durch Basalt verdeckt, was bei tieferer Bohrung bemerkt Prüfungskommission, daß sie in allen Tellen für nchttg werden könne. befunden worden sei, worauf die Versammlung dem

Nach diesen Aussiihrungen ging der Redner eingehend Rechner Entlastung erteilte. Die RechnungsPrüfungskom- auf die Bildung der Wetterau ein. Mission, welcher der Vorsitzende für die sorgfältige Prisi-

Erdbeben hätten stattgefunden, das Gebiet am ung der Rechnung den ^ank des Vorstandes aussprach, Taunus zum Sinken gebracht, Dämpfe seien als Gase empor- wurde einstimmig wiederaewahlt, ebenso bie ausscherdenden gekommen und Asche, aber keine Lava, sei ausgeschüttet Vorstandsmitglieder. 9??^) Besprechung ennger Fragen und worden. Später erst sei Lava als Strom durch alle Richt- Entgegennahme von Wünschen der Mitglieder, welchen der imgen geflossen, und so sei der Vogelsberg entstanden, der Vorsitzende sofort gerecht zu werden versprach, wurde dre Basalt sei also über seine eigene Asche geflossen. Nach dem Versammlung geschlossen. Zieht man in Betracht, daß

I Lavaerguß sei Ruhe cingetreten, bann seien Regengüsse die Mitgliederbeitrage monatlich erhoben werden, so kann erfolgt, deren Bildung durch Vulkanausbrüche bedingt ge- man einen Beitritt zur Gesellschaft nur empfehlen. wesen sei, neue Senkungen hätten stattgekuuden. Tust, Asche, ** Zum Raubmord in Heldenbergen ist mit* mit Lavaresten, sei entstanden, und so sei oie Bildun g oes zuteilen, daß ein Metzgergeselle Oskar Hub de, geboren 800 Meter hohen Vogelsberges bewerkstelligt wor- 21. Juli 1878 in Schalke (Westfalen), verd ächtig ist. den, eines flachen Kegels, dessen höchster Punkt der Hohe- xDon Darmstadt wegen zwei in katholischen Psarr- rodskopf sei. Häusern verübter Einbruchsdiebstähle steckbrieflich verfolgt.

, Ta nun mcht allem dcr Kralrr, sondern auch Setten. ' ' jft 26 3a[)re nlt ccu 1>67 mtt. flroß. hat dunkel- JXÄXfcfSteS »d m....

hat wahrscheinlich eine Tätowierung in Herzform auf einem

Ter Vogelsberg habe zum Teil die Wetterau mit feiner Arme und soll sich als Rasierer aus Ungarn mit dem Namen Lava ausgefüllt, und so sei die Wetterau nicht mehr Senk- Alfred Anton Berg umhergetrieben haben. Im Oktober trug ungsgebie't, sondern ihre ursprüngliche Gestalt sei verletzt, er unter dem Rocke eine dunkle gestrickte Jacke, nachher einen Dem Umstand, daß die Wetterau eine Mulde sei, sei es zuzu- modernen dunklen Anzug, Stehumlegkragen, Kragenschoner