Ausgabe 
23.9.1904 Erstes Blatt
 
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Die Kaisergrader bei Mulden.

Der Vv-rnunLch her

15437

Kriegervereins.

26156

60019

82524

42331

74514

90695

53326

77023

91765

26433 27085 33511 34273

61294 68372 72697 73546

83398 86586 88710 89452

verkehr mußte längere Zeit über den Personenbahnhof geleitet werden, bis beide Geleise freigemacht waren.

fc. Alzey, 23. Sept. (Eigener Drahtbericht.) In Mommenheim brachen heute nacht Diebe in das Stationsgebäude ein und schleppten den Kassen- schrank fort, .den man heute früh erbrochen und leer aus­fand. Die Diebe sind noch nicht ermittelt.

Frankfurt a. M., 22. Sept. Wie die Blätter melden, wurde der 24jährige Theaterdirektor Ludwig Volk­mann aus Wien wegen Zuhälterei verhaftet.

Kleine Mitteilungen aus 5) essen und^den Nachbarstaaten. In Nie d e r - Be ssing en findet Sonn­tag, den 25. und Montag, den 26. September Kirchweih statt, verbunden mit dem 30jährigen Stiftungsfest des

Flensungen, Mücke.

Einquartierung, Laubach 1300 Mann.

fecht wieder auf den Höhen um Grünberg ausgenommen; es setzt sich dann über Wirrberg, Queckborn nach Burkhards­felden, Steinbach und Gießen fort. Mehrere Unfälle er­eigneten sich; ein Leutnant der 13. Husaren stürzte und brach ein Bein, ein Radfahrer kam bei Freienseen zu Fall und verletzte sich an Kops und Armen schwer, ein Dragoner stürzte, verletzte sich jedoch unerheblich.

4. Schotten, 22. Sept. Die Nußernte ist m der hiesigen Gemarkung eine sehr reichliche. Doch ist es bedauer-

Aus Stadt und Land.

Gießen, 23. September.

** S. K. H. der Groß Herzog folgt heute einer Ein-| ladung des Fürsten Solms von Lich und kehrt morgen| nachmittag nach Darmstadt zurück.

** Die Beerdigung des Stadtv. Pirr erfolgte gestern nachmittag 5 Hhr auf dem alten Friedhof unter ungewöhnlich großer Beteiligung von Leitrageuden. In der Kapelle hielt Pfarrer Schwabe eine lauge Grabrede, in der er mit sehr warmen Worten des Heimgegangenen gedachte. Er lobte sein Streben und seinen Wandel und gedachte seiner letzten Leiden und inneren Kämpfe. Er erwähnte das treue Wirken des Verstorbenen als Kirchew-

TieKöln Ztg." mefiyet aus Petersburg: Tie Fähnriche bet Reserve erhielten die Aufforderung freiwillig bet der aktiven Armee einzutreten; nach kurzer Hebung in der Front der sibirischen Truvpenteile sollen sie auf den .Kriegsschauplatz an die stelle gefallener und verwundeter Offiziere treten.

Tabakmangel.

Heber den Mangel an Tabak, unter dem die japanischen Soldaten an der Front zu leiden haben, bringt die -Korea Daily folgerte Ausführungen: Sobald man einen Mann eine Zigarette rauchen sieht, ist er gleich von einer ganzen Anzatss von Kameraden umringt, die alle flehentlich bitten, ihnen doch I wenigstens einen Zug zu erlauben. Wenn die Zigarette dann endlich in ihren rechtmäßigen Besitzer zuruckkommt, beiteht ne gewöhnlich nur noch aus Asche. Vor einiger Zeit, schreibt das Blatt weiter, entdeckte ein Hnteroffizier, daß einer semer Leute im Besitz einer gefüllten Pfeife war. Er ging sofort aus den Mann zu und bot ihm ein Streichholz an. Trotzdem der Soldat I dankte, bestand der 'Sergeant darauf, die Pfeife anbrennen zu dürfen. Zögernd reichte der glückliche Beiitzer die gefüllte Pfeise, die er aber erst zurückbekam, als der Tabak ausgeraucht war. Tie japanischen Pfeifen sind nämlich nur sehr klein und fasten nicht viel Tabak. Sobald ein Soldat in die Rahe einer stelle kommt, wo ein Offizier gefangen hat, sucht er emsig den Boden ab, in der Hoffnung, irgendwo die Heberreste einer Zigarette zu finden. Ter Verfasser des Artikels behauptet, beobachtet zu haben, wie Soldaten über eine halbe Stunde lang einen Offizier verfolgten, der eine Zigarette rauchte, und sobald dieser den Rest forttrarf, stürzten sich alle aus das Kleinod.

Vorstandsmitglied und berichtete, daß er in seinen letzten! Stunden mit zitternder Hand geschrieben habe, er wolle I Ruhe haben in Gott. Der Geistliche mies auf die Be­tätigung des Toten auf vielerlei Gebieten hin und wandte rms Wort auf ihn an:Seine Werke folgen ihm nach." I Am Grabe sprach na chjdem Gebet des Pfarrers zunächst Oberbürgermeister Mecum, indem er namens der Stadt und des Stadtvorstandes je einen hübschen Kranz nieder-! Legte. Er bemerkte, daß es innerhalb zwei Jahren das fünfte Mal sei, daß der Stadtvorstand einen der Seinigen zum Grabe begleitet habe. Ludwig Pirr habe als Mit­glied der Schlachchauskommission gutes geleistet, und als Madtoerordneter sei er vielen der Kollegen auch ein treuer Freund gewesen. T-et Stadtvorstand habe gehofft, den nun Verstorbenen noch lange Zeit unter si chzählen zu können^ und habe sich mit ihm während seines Leidens gefreut, wenn oer trank ine Besserung in seinem Befinden glaubte wahrnehmen zu können. Die Stadt werde dem Berschie- oeneu stets ein treues Andenken bewahren. Dann wurde

bevorstehenden Kampfe m -

meb Residenzstadt der M^mdschum haben am Hofe zu «anng hervorgerufen. In der Nähe von M u kden ' Vie bereits erwähnt, die für Hof und Gesellschaft m ;

aßen Snrsergräber, in brntn die Beherrsch der Mandschurei und b« Ahnen der gegenwärtig regierenden Dtmasfic in China ruhen. Tct Pekinger Hof hat zwar, ime telegraphisch , gemeldet wurde, Rußland und Japan ersuchen lassen, die kriegerischen perationm I Mm den Kaisergräbem fernzuhalten, das Cnssi^enwiirdeiedoch mrbeantwortet gelassen. Tie Kaisergräber bet Mulden bilden an und für sich eine Sehenswürdigkeit ersten Rcmgcs^

Gatten, in welchem die Karsergräber sich befinden, zählt zu den schönsten Gärten der Welt Er fwrt in einer ^lermmg von ungefähr einer deutschen Melle von MuDen und darf ohne schrist licke Erlaubnis des Gouverneurs von Mukden von niemandem betreten werden. Der Garten ist in EreickM ichattige .llleen geteilt, welche von herrlichen Blumenbeeten umAumt und um- Wt sind. In jeder Allee isteine em ^tzcntem^l, zu

sehen. In der Mitte des Parkes befinden sich die alten Graber Tung-Ling, auch orientalische Gräber^ genannt. in

Herrscher der Mandschurei ruhen, eie bilden einen Hügel. auf dessen Gipfel ein Baum hervorragt. Ster auf ^sem Hügel sind verschiedene Gegenstände au^e türmt, welcheemengroven ordtao* logischen und historischen Bert haben, und zahlreiA Tempel und Helligenstätten errichtet. Im Norden des Hügels bennden sich hohe Wälle aus Srf>ren$, E den nach denBegriffmdn Chinesen aus dem Norden kommenden bösen Geistern den Zutritt zu den Kassergräbem zu erschweren. LZ^efische Asfiologen t^ilm «kt auf den Kassergräbern. um verschiedene Ereignisse voraus- bLechmn ^7 könnte ErkeMle welche die Kast'ergräberund die Tempel umgeben, haben drei Tore, deren eines, da- ^üd- tat, mit kostbaren künstlerischen Berzierungen geschmückt ist. Ganz oben an den Toren sind zahlreiche Glocken angebracht, um jebeS unbefugte Oeffnen der Tore durch das Läuten zu verratem Der» läßt man das Tor, io betritt man eine gepflasterte Allee, zu fe&mSeiten Tim Stein ®fefmtlnL Tferbe, Maul- tiere und andere, ausgestellt find. Durch diese Allee gelangt man zu den Kaisergrabem; dock der Aufenthalt m der Nähe der Graber frfbft ist auf >hr kurze Zeit bemessen. Die begleitenden Wachter mit ihren Hellebarden folgen stumm dem Besucher und lassen ifen wenig Zeit übrig, die Kaffergräber genau zu besichtigen.

nsn^rÄLnngsgeaenstSnde. Aus unserer Seite wurden ein £i,./ier und drei Mann getötet und 43"Mcmn verwundet, von hrrmr viele bereits zur Front zurückgckehrt sind.

Shanghai, 22. Sept. (Reuter.) Es verlautet, die Man- bschus in Peking seien sehr darauf bedacht, die llnterstützung der fremden Mächte zu erlangen für die Nötigung Japans die Mandschurei an China bedingungslos zurückzugeben. .Die schlügen vor, daß zu diesem Zwecke eine besondere Mission an die euro- vüffchcn Höfe entsendet werde.

Port Arthvr.

Tokio, 22 Sept. Meuter.) Obwohl die amtliche Be­stätigung fehlt, scheint sicher zu sein, daß die Japaner das §v ro patkin fort und eine andere Anhöbe westlich von ^tze- schang besitzen, die sie in einem verzweifelten Ansturm! nahmen. Men Versuchen der Russen, diese Stellungen wieder^ zu erobern, wurde erfolgreich Widerstand geleistet. .

Tsingtau, 22. Sept. (Reuter.) Ein amerikanischer Kauf­mann Davidson, aus Port Arthur kommend, ist hier eingetroffen. Derselbe erklärt, die Japaner hätten vor einiger Zeit die W a f \ e r* Leitung von Por t Arthur abgeschnitten, seitdem sei die Garnison für die Wasserversorgung auf Kondensawren angewiesen. Wenn der Kohlenvvrrat ausgehe, müsse die ^tabt dos Wasser der unreinen Eingeborenenbrunnen verwenden.

Loudon, 22. Sept. Das Reutevsche Bureau erfährt aus durchaus zuverlässiger Quelle vom 21. September auS Shanghai, die russische Flotte von Port Arthur sei entschlossen, wegen des ununterbrochenen Bombardements des Hafens in dieser Woche einen Ausfall zu machen, um nach einem neutralen Hafen ?u entkommen.

Don der rusfischen Reserve.

Korps manöver haben gestern, am 22. d. M., begonnen. Die 21. Division war vorgestern auf der Linie Romrod- Groß-Felda-Freienseen konzentriert, die 25. (hessische) Division in und um Gießen. Die Truppen der 25. Division verließen gestern früh ztvischen 4 und 5 Uhr ihre Quartiere und lnarschierten auf der Straße GießenGrünberg gegen bte

feindliche 21. Division. Diese war aus Romrod-EhringS- Hausen-Freienscen aufgebrochen, und rückte über Burg-Ge- vetmuepre»*

münden, BernSseld, Atzenhain gegen Grünberg vor. Beide * Essen a. d. Ruhr, 22. Sept. Der Fehlbetrag, Divisionen stießen auf den Höhen nördlich von Grün berg der in der Borbecker Kredit- und Sparbank rn-> zusammen. Zwischen Reinhardshain, Wirrberg, Göbelnrod, folge der UntcrfcfiTagnngen des Direktors Hollmann ent- Grünberg, S^nqVnrod, Beltershain entwickelte sich gegen standen t.st, beträgt^^nach^e,idgl tiger9Mc>00ML 9 Uhr das Gefecht. Auch der Grosiherzag wohnte mit seinen Dre Ernleger erhalten vorlaufrg 33'/- Prozent. Tre ckktw- Gasten dem Gefechte bei; er traf um 9 Uhr per Automobü nare.gehen 1«, 22, Sept. GrosieS Aufsehen oon Romrod m Grnnberg em und r,tt dann.auf dm Wart. I biec\mb( der Umgegend die Verhaftung des berg nördlich Grunberg, von wo er das Gefecht besichtigte. » m c i n d c s ch r e i b c r S Fuhr wegen Unregel. Die Bevölkerung Grünbcrgs hatte ihm bei seinem Eintreffen bU $icnfj, $cr 33ctf)affctc wurde in das Land-

am Bahnhof ^ne Huldigung dargebracht. . I'- ^neqervercine naä) Zweibrücken verbracht.

des Bezirks Grunberg hatten am Bahnhof Ausstellung ge- 9 , Paris 22. Sept. Die Gräfin Lonyay ist in

nommen, die Schulen bildeten Spalier. Gegen 3 Uhr rourbc cinem bem Hotel Westminstlw, in deut Luise von Ko­das Gefecht abgebrochen und die Truppen marschler.en inLurgz ihre Schwester wohnt, nahe gelegenen Hotel ab* ihre Quartiere bezw. ins Biwak. Von der 25. Division bezog gestiegen. Gräfin Lonyay hat sofort nach ihrer Ankunft die 50. Brigade (117 u. 118) Biwak in der Nähe von Grün- mi die Prinzessin Luise einen sehr herzlich gehaltenen Brief berg. Die 117. haben westlich Grünberg an der Straße nach gesch-ricbeu und sie um eine Zusammenkunft gebeten. Göbelnrod, die 118. östlich am Ziegelberg Biwak. Wenn Die Begegnung fand heute nachmittag Mtt. Sie wahrte drei, das Negenwetter anhätt, kommen die beiden Regimenter nach Stunden und führte zu einer vollständigen Aus-

""6re9 'S

Zessin Namens Echeros, die Tochter Hilmi Paschas, des' früheren General-^Adjutauten des Sultans^ ist hier einge-. troffen. Es gelang der Prinzessin, dem Harem ihreL Gemahls, des kaiserlichen P^zen Lan^y, zu en tflieh en und sich am 25. Juli mA dem Fürsten Sergius Ura*: sow zu verheiraten. Die Affäre erregt in Konstanti­nopel großes Aussehen. .

* Aus den Bergen. Bei Seanfs tut Engadr^ wurde ein gewisser Jakob Edelmann auf der Gemsjagd durch u . ' - ,/T1 , , ... Steinsturz getötet. Bei Valendas wurde der Verg­

lich, daß nicht auch rote andere Fruchte bte ^usse abgesetzt Wieland durch einen- -unversehens losgegangenen? werden können. Die Stadt Schotten kann mehrere Waggons chuß sein e s eigenen (Setoefjr§ g e tct.SOn fttaur Nüsse liefern. senpasse ist ein gewisser Bissig tödlich ab'gestürzt.

8. Herchenhain, 22. Sept. Bei der soeben beendigten * Ein Familiendrama in Mannheim. Als der Bürgermeisterwahl der hiesigen Gemeinde wurde der Privatmann DubS im Säuferwahnsinn seine Frau unb feine1 Sparkassenrechner König mit 65 Stimmen unter 80 Wahl- I $u Besuch dort weilende Schwiegertochter mißhandelte, kam> berechtigten einstimmig gewählt. Der seitherige Bürger- der Stiefsohn des DubS seiner Frau und Mutter zu Hilfe und' meister, Landtagsabgeordneter S. Weidner, ist damit unter- gQb sechs Revolverschüsse auf den Stiefvater ab, wovon wer legen. . I trafen. Dubs und Schwiegertochter wurden schwer verletzt

8. Friedberg, 22. Sept. Die Obstausstellung Ij^s Krankenhaus gebracht.

im Saalbau wird am 29. September durch den Vize- * Ein Schwindler im geistlichen Gewände., Präsidenten des Oberhessischen Obstbauvereins, Kreisrat Fey, Der ^Petter" d'Orval, der seinerzeit fässchlich als der eröffnet. Sie wird beschickt von 66 Ausstellern aus dem von der fianzösischeu Polizei gesuchte Domherr Rosem Kreise Friedberg, 44 aus dem Kreise Gießen und einigen aus f e r g in Smyrna verhaftet und nach! Paris übergefuhrtz den Kreisen Alsfeld und Lauterbach. Gestellt sind 97 Preis- worden war, hat den nreyen cn Dieser Vater ist in Wirklichkeit etn Schwindler Namens

aufgaben, welche von 220 Nummern besetzt werden. Ins- ef r V t 1 Holland gebürtig. Er gab sich in Mailand, besondere sind unter diesen angemeldet größere Mengen Obst reaEan^ Neß sich von den

I von mindestens 10 kg einer Sorte, dann diejenigen Auf- ^Erern unterstützen und verübte auf Grund einer gefässch- gaben, welche die besten 10 Apfelsorten einer Gemeinde ntn» L (^febtung des Bischof von Vrndisi zahlreichem fassen. Schwindeleien. Bor dem Gericht bertxrßiigte er sich sehr«

sd Darmstadt, 23. Sept. (Eigener Drahtbericht.) geschickt. Gorter, der bereits in Deutschland und Oester- Prinz Ludwig von Battenberg und Gemahlin und reich vorbestraft ist, wurde zn 2i/3 Jahren Gefängnis krinl und Prinzessin Andreas von Griechenland und 360 Fr. Geldstrafe verurteilt. (Der Oberstaatsanwalk Iwerden "heute^nachmittag mit Gefolge wieder in ©^06 ^. ©äytnibt ^at Diefeut

I genügen berg eintrlssen - Der der Mordtat von Döring Pseudomönch tm Neuen Plwvaleinemteressante Abhang IÄÄp ist M aus der Haft eut.°ss-n w-rd-n. lun-.gK^ D.^.

sd. Darmstadt, 22. Sept. Der Ausschuß zur Vor- ^^ZSimplontunnels sind in den letzten Tagen außer- bereitung der Feier des 400. Geburtstags Phllippsl^^^^ da man auf ein bröckeliges Gestein!

des Großmütigen am 10. November d. I. trat heute das durch ungeheure Mengen heißen Was- abend im Kaisersaale hier zusammen. Es waren u. a. im sers in eine schlammige Masse aufgelöst tniri» ^amen der Stadt Bürgermeister Dr. Glässing, im Namen Gestern wurden durch einen Felssturz- ein <Ärbeiter ge- d-s Großherzogs Geh. Kabinettsrat Nömheld, sowie Vertreter tötet und drei schwer verwundet.

des Eoang. Bundes, für die Techn. Hochschule Prof. Linke ' Der Fähnrich und der Anwalts dien er DaS sowie rahlreiche Vertreter hiesiger Vereine erschienen. Den .Bert. Tagebl.« meldet aus Strasibiirg folgenden sonder- Vorsitz führte Prof. Knoll. Zunächst wurde ein weiterer baren Vorfall. Der Bursche eines dortigen Rechtsanwalts, Auslckutz von 12ll'Personen, der sich aus allen Schichten ein Bayer, macht- eine Besorgung per Rad, als er einem l der diesigen Bevölkerung zusammensetzt, gewählt. Zur Mit- F-ähnrtch begegnete, der ihn, da er Livree trug, für einen Wirkung an dem Festspiel haben sich schon eine Anzahl Per- Offiziersburschcn hiekt, und ihn wegen R,chtgr,chens zu sich innen aemcldet doch werden noch Iveitere Meldungen ent- heran rief, tmb zwar mit sehr erregter Stimme. Nichts gegengenommen. Böses ahnend, folgt der Diener der Aufforderung, um zu

i Mainz, 23. Sept. Im großen Saale der Lieder- seiner Uebcrraschung von dein Fähnrich aufs heftigste an» täfel begann gestern der 12. Delegiertentag deutscher gefahren zu werden. Aber der Bayer antwortet aus seine I He dämmen. Geh. Medizinalrat Dr. Neidhardt vom > Art in seinem Heünatsdialekt, den Fähnrich duzend, er möge

erhellt.

* Vom Manöver des 18. Armeekorps. Die

93289 95890. (Ohne Gewähr.)

« Probe-Alarm der Feuerwehr.-----------

hatte der Oberbürgermeister einen Probe-Alarm, welcher lclt [ciftcn unb wurden zum Teil stark beschädigt. Der Guter- 3 Jahren nicht stattgefunden hatte, angeordnet, um sich per- l - . <-> »- - nofoifpf

sönlich davon zu überzeugen, ob auch alles für den Ernstfall bei der Feuerwehr bereit sei. Von allen Seiten kamen die Angehörigen der städtischen Feuerwehr herbei; aber auch zahlreiche Zuschauer fanden sich am Brandplatz ein, um der sich entwickelnden Hebung zuzusehen. Auch die Gail'sche Feuerwehr war beteiligt. Während der Hebung war daS Angriffsobjekt, die alte Bibliothek, durch einen Scheinwerfer

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verschiedenen angenommenen Anträgen wurde die Hebammen- gnni^ Icbranftalt in der Hafenstraße besichtigt. Eine Fachaus- Q9Hßn fteltung schließt sich der Tagung an.

v-uou Worms, 22. Sept. Gestern nachmittag liefen im . hiesigen Bahnhof zwei abgestoßene Güterwagen einem aus- ©eitern a6enb fa()rcnbcn Güterzug in die Flnnke. Sechs Wagen ent-

miaftrauSOTwetnbc und bc$ et). Mrchenvor- ©roßherzoglichen Ministerium, Abteilung für ©esundheits- st^ndeu gesprochen und etn Krauz niodergelegt; im Namen wesen, hob hervor, wie der hessische Staat stet? Fürsorge ,ur bc3 DuriigaueH Hessen sprach Weinhändler Helm und legte foen Hebammenstand treffe. Das beweise die Errichtung der im Adamen deS AuSfchrcsses einen KranH! moder; ferner roe; Hebammenlehranstalten in ©ießen und Mainz, die ganz ' ' ----------------"en "orzüglich eingerichtet seien. Ziiin Schluffe seiner Aiis.

fübrungen überreichte der Redner namens des Großherzogs den hiesigen Frauen v. Heupgen (die 50 Jahre ihrem Be-

assergraoer bet würben. sprachen unb legten Kräwze nieder: im ber biefigen

japansscheu Truppen auf Mukdcn imd bte ^ischerinnung Metzgemieister Sack, für den Vorstand d( bet Umgebung biefcr cbcmaligni ^ai bt- t J Turnvereins Herr Buchmkcr; für den Turnverein

befinden sich. Herr Mhoff; im Auftrag des Mnnertembcrrin3 M)rcri-y- *objie' -x " b Ghiel das Verdienstkreuz Philipps des fcher-sVerbcmdes, Be-irksvereiu beider Hessen unb Nassau, G eb a u er-Berlin, begrüßte m formvollendeter Rede die er* Herr Weidmann-Wiesbaden, für die Mainzer Innung Herr schienenen Ehrengäste und erstattete hierauf den ^ayres- Heß, und außerdem ein Vertreter des hiesigen Schlachjter- bericht. Nach einem Hoch auf den Mainzer .Hebammenverem Vereins. Außerdem hatten sW 'noch andere lVertteter cmS- Herr Geh. Medizinalrat Direktor Dr. Krug einen Vor* toärtiger Vereine an der Beerdigung beteiligt. \. üon ,Erfahrungen über die Wiederholungslehrgänge für

~ Hessisch-Thüringische StaatSlottene ®J%ebOmmen im Großherzogtum Hessen-. Am Nachmittag der heute sottgesehten Ziehung der 6. Klasse wurden folgende bje verschiedenen Vereinsberichte und Referate der

Gewinne gezogen: 40 000 Mk. auf Nr. 91511 (nach Offen- ^rem? Breslau und Berlin überdie unbedingte Verpflichtung bach), 10 000 Mk. auf Nr. 10 (nach Worms), Gewinne von st . .Qfti,iercnben Hebammen zur Hilfeleistung". Nach i 2000 Mk. auf Nr. 8396 9780 9901 14617 15437 21613 ncrr(j.;ebcnen angenommenen Anträgen wurde die Hebammen-