Erstes Blatt
Samstag 23. AprilL904
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154. Jahrgang
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-Es hatte Keiner den Mut, zu widersprechen, auf die Gefahren mumerksam zu machen. Die ganze Konierenz war eine einzige Phraseologie; nicht eine Frage hat sie praktisch gelöst. Ueber- haupt, es ist Illusion, den Arbeiterschutz inter- ‘V*1 L.°.£ ae !. '"°chen zu wollen. Jeder Staat steht doch chließlich f ü r d i e I n t e r e s s e n s e i n e r I n d u st r i e."
Das herbe Urteil, das damals Fürst Bismarck aussprach, hatte, soweit die tatsächlichen Ergebnisse in Betracht kommen, Berechtigung. Damals konnte vom Arbeiterschutz im Auslande kaum die Rede sein; die Vertreter des Auslandes bewegten sich dadurch auf einem ihnen wenig vertrauten Boden. Inzwischen aber hat die deutsche Ar-
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GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger v **
Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen
Bekanntmachung.
Die Abhaltung von Körterminen zwecks Aufnahme der Zuchttiere in das Provinzial-Herdbuch im 1. Körbezirk.
Wir haben in unserem heutigen Morgenblatte Notiz nommen von einer durch ein schweizerisches Blatt an ... Oeffentlichkeit gebrachten Darstellung eines Vorkommnisses, das mit den Anstoß gegeben haben soll zu Bismarcks Entlassung. Cs handelte sich um die erste internationale Arbeiterschutzkonferenz. DaS schweizerische Blatt meint, für Bismarck habe die gleichzeitig vom Kaiser nach Berlin einberufene Konferenz unbequem gelegen. DaS kann unmöglich stimmen. Denn nach seiner Entlassung hat er sich über die Berliner Arbeiterschutzkonferenz einem Journalisten gegenüber ganz unzweideutig ausgesprochen. Er ist es nach seiner eigenen damaligen Versicherung gewesen, der selber die Berliner Konferenz herbeigeführt hat. Freilich mag er besondere Hoffnungrn auf eine solche überhaupt nicht gesetzt haben, und um möglichste Erfolge dennoch aus ihr zu erzielen, bestimmte er die schweizerische Regierung, auf eine Berner Konferenz zu verzichten, und veranstaltete sie nochmals in Berlin, ließ sie also unter seinen eigenen Augen stattsinden. Unter diesen Umständen hatte er doch gedacht, die Konferenz würde „rote ein Sieb wirken", sie würde sich „gegen die allzu große Begehrlichkeit der Arbeiter aus- svrechen, gleichsam Wasser in den Wein gießend Das geschah aber doch nicht. Einem Journalisten gegenüber sprach er sich damals folgendermaßen auS:
Ausland.
Barcelona, 22. April. Nachdem die geheime Unter* fuchung in der Attentats-Affäre gegen den Mi- nisterpräsidenten M a u r a beendigt ist, kann der Attentäter Artol, mit seinem Anwalt wieder verkehren. Artvl erklärte, er sei kein Anarchist und habe überhaupt keine politischen Ideen, da in seinen Augen jede Politik mir Komödie sei. Er habe gehofft, sich von der Arbeit frei zu machen, habe aber einsehen müssen, daß er sein Leben lang ein Sklave bleiben werde. DieS habe ihn veranlaßt, sich an der Gesellschaft zu rächen.
Washington, 22. April. Bei einem Empfange deS Mitarbeiters der „Nat.-Ztg." durch den Präsidenten Roosevelt betonte Roosevelt die Gemeinsamkeit der politischen und sozialen Interessen beider Länder und den deutschen «Einfluß auf das amerikanische Geistesleben. Roosevelt erwies sich im Gespräch alS bewundernder Kenner der deutschen Poesie Schließlich sprach der Präsident sich sehr erfreut üb^r die angenehmen und guten wechselseitigen Beziehungen zwischen' den Gelehrten, Künstlern und Schriftstellern beider Ander aus.
zio ein Pseudonym. Sein richtiger Name ist Antonio Rapagnetta.
— Franz Adam Beyerlein zum Major Ve« fördert. Der Mailänder „(Sortiere della Sera" hat Herrn Franz Adam Beyerlein, den Verfasser des RomanS ,^ena oder <Seban?" und des Schauspiels „Zapfenstreich" wegen seiner Verdienste um das deutsche Heereswesen zum Major und zum Flügeladjutanten des Kaisers befördert. Es ist zwar ein etwas ungewöhnlicher Sprung: vom Einjährig-Freiwilligen zum Major, aber Beyerlein verdient es, schon deshalb, weil er sich — wie der „(Sortiere" konstatiert — mit Erfolg bemüht, den Sozialismus vom deutschen Heere fernzuhalten. Es ist für Deutschland einigermaßen beschämend, daß erst das Ausland sich ms Mittel legen mußte, um Beyerleins Rangerhöhung durchzusetzen. Jetzt darf wohl auch Bilse eine rasche Se* förderung erwarten, da er schon Leutnant ist, muß er tmnbeflenS General werden. Im übrigen fei mitgeteilt, 0?» Deyerlems „Zapfenstreich" von Enrico Nani ins Jtalie- nyche uber,etzt wird, und im Herbst von einer der besten italienischen Theatergesellschaften zur Aufführung gebracht werden soll.
... ~ Auf der Internationalen Ausstellung für Kunst und Gartenbau in Düsseldorf, welche
1 durch den Kronprinzen eröffnet wird, ist Pro- fes>or Peter Behrens, früher in Darmstadt, jetzt TEor der Kunftgewerbeschule in Düsseldorf, ndt &n>ei bemerkenswerten künstlerischen Schöpfungen vertreten. Einmal mit einem Ziergarten, der nicht nach dem Schema! des englischen Parks entworfen ist, sondern an die Form der Ziergärten anknüpft, wie sie zu allen Zeiten hochentwickelter Kultur — Gothik, Renaissance, Barock, Rokoko, Empire — in verschiedenartiger aber immer fHIifiertet SMfe entstanden sind. Einen solchen stilisierten Ziergarten hat Behrens durchaus selbständig im Geiste unserer Zett geschaffen. Außerdem hat er die Architektur und Innendekoration für das Gartenrestaurant „Jungbrunnen" entworfen. Der elegant und vornehm eingerichtete Jungbrunnen" zeiot einen neuen ThpuS emeß alkoholfreien Restaurants, der mir den bisher in Deutschland beinahe allein vertretenen Volks-Speise-Hallen nichts zu hm faxt. Dei dem lebhaften Interesse, das die Alroholftuge fett langem im Auslande, besonders England und Amerika gefunden hat, und in letzter Zeit auch bei den gebildeten und besitzenden Ständen Deutschlands findet, dürfte das ich an den Ziergarten unmittelbar anschließende Restaurant lebhaftes Interesse erregen.
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täglich ner|i=i Sonntag«.
Dcir.dOli »mer Anzeiger werb» r Wechsel mit den, i$fl chen Landwirt die ('iMl'iier Familien« llidl'jtm «rmal in der AM beigelegt.
RotaM^d-ruck u. Ver» lag WiL rühl'schen Uiiirw-b-ich-u. Stein* brudtiri BL Lange. BUbanßn, Expedition i Traueret:
LW-ißiraße 7.
Ährtitfi üc Depeichen: Gießen.
gern rpt imichluß Nr. 61.
Die polittfchen Verhältnisse werden wohl gleichfalls bald zu einer entscheidenden Lösung gelangen müssen. Entweder kehrt Deutschland wirklich wieder und für immer ™ Die Nacht der alten Zustände zurück — und bann ist alle Wissenschaft eine Lüge, alle Philosophie ein bloßes Spiel des Geistes, Hegel ein dem Irrenhaus entlaufener Narr, und es gibt keinen Gedanken in dem Zufall der Geschichte — oder die Revolutton wird bald einen neuen und entscheidenden Triumph feiern. ... Das wird ein Kochen geben! liefen Frühling steht Europa in Feuer und Flammen. Wer das nicht sieht, ist ein Tor. Gnade Gott dann unserer preußischen Wirtschaft. Durch die Novemberereig- msfe sind jetzt auch dem Dümmsten die Augen geöffnet, die November Verfolgungen sind der größte Hohn auf Recht und Gesetz gewesen, und die Lehre wird feine verlorene fern . .
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— Die Liebe zwischen Gabriele d'Annunzio, dem italienischen Poeten, und Eleonora Duse, der italienischen Tragödin, ist aus. Der Dichter macht jetzt einer Dame der höchsten italienischen Aristokratie den Hof.
^auptet, daß mit dieser neuen Liebe für ihn ein völlig neuer Lebensabschnitt begonnen habe, den er äußer» llch dadurch kennzeichnen will, daß er sich einen neuen Name n beilegt und schweizerischer Bürger wird, -^as letztere, um sich von feiner ersten Frau, mit der er schon längst nicht mehr zusammenlebt, scheiden zu lassen. In Italien ist ja die Ehescheidung nicht eingeführt. Die neue Angebetete des Dichters ist die verwitwete Gräfin Carlotti, eine Tochter des früheren Ministerpräsidenten di Rudini. Sie zählt erst 26 Jahre, ist eine stattliche Schönheit — einen Kops größer als der Dichter — und besitzt ein Vermögen, das auf 20 bis 3(L5VJIi°n€n Lire geschätzt wird. Sie hält für gewöhnlich in ihrem herrlichen Schlosse Scavenaghe am Gardasee neben dem Kap San Bigilio mit Kavalieren und Damen glänzenden Hof. Nicht selten unternimmt sie mit emer ganzen Reihe von Viergespannen von ihrem Schlosse ^ch irgend einem ihrer anderen Dchlösser. Die Eisenbahn benutzt sie nie. Daß sie im ffanbe wäre, Gabriele d Annunzio zu heiraten, läßt sich nicht von der Hand weisen. Aber der italienische Dichter möge sich doch den halknonischen Schlußreim seines deutschen Kollegen Otto Erich Hartleben zu Gemüte führen:
Heiraten sollte man, ivenn's irgend geht, vermeiden. Schon ob der Scherereien mit dem vertrackten Scheiden.
Uebrigens ist der Name des Dichters Gabriele d'Annun-
iäbrlich Mk. 5L2O; durch Avhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch oiePoslMk.L.— oiertel- iährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die TageSnummer bis vormütagS 10 Uhr. ZeilenvreiS:lolall2Pt.
auswärts 20 Psg.
Verantwortlich iür den poliL und allgem. Teil: P. Witt ko: für .Stadt und Land^ und .Gemchlssaatt: August Goetz; für den Anzeigenteil: Han4 Beck.
Fruilleton.
Ei m: bemerkenswerte Aeußerung des Prinzen Wil- ! ?li!i 11.:;- peufien, späteren Kaisers Wilh elm I. über Rus, l'!mi> befindet sich in einem Briefe an den Minister von 9? lireiniffeT, der jetzt durch das Berliner Antiquariat von Ebr' Frensdorfs zum Verkauf gestellt wird. Der Bric. ir fritiert „Berlin, den 5. Juli 1855" und handelt hauvts.D'.ch' von dem verstorbenen Kaiser Nikolaus I. von Rußlavtt! Der Prinz schreibt über feinen Schwager:
„S 'iüt cir mehr schmerzt es mich, daß eine so große Seele e 1 ie Heimgegangene, die letzten zwei Jahre ihres Tafi in: ;is it in der Höhe und Reinheit politischer Größe sich 6e r hat, die ihr sonst so eigentümlich war! Meine -10 jä hv i freund sch ast zum Kaiser hat stets darin be- stauden''.. >Ltß wir uns gegenseitig die Wahrheit sagten, '"ch ii( 7 F ic uns nicht gefiel. Das tat ich 1850 in Warschau, wie 18 r an Olmütz. Meine politische Auffasiung seiner orieiitai'Bjait Verhandlungen ist heute noch ebenso ent-
icr- -eng und tadelnd, wie zu Olmütz. Vor einer l'omraf "itr ^ropäischen Koalition hätte der Kaiser sich mit Ehüi: .zurückziehen können, Preußen hat diese Kom- Vaftlicii::: trümmert, darum wollte und konnte Er sich nicht 3- vieTien, weil Ihm dadurch die Möglichkeit ward, F gi seinem Unrecht hervorzugehen. Und so wird e§ nud ’P ^'chehen unter feinem Nachfolger. Dann tanzt Pr euf-gg-’n und Deutschland nur nach Rußlands Pfeismcke zu Jütlano und Olmütz. Ihr Prinz von Preuße:!»'
De iriikns dieses Briefes beträgt nach dem uns vor- liegei'di —-rialog des genannten Anttquariats, 100 Mark.
DieÄi'r Anttquariatsbuchhandlung bietet in ihrem Antimc'nr:si-Kataloge Nr. 6 (Zur Geschichte der nationalen Vcw i;ri und deutschen Einheitsbestrebungen) auch einen f L Hi storiker und Sozialpolitiker interessanten Brief Lassa ffileg5 zum Kaufe, den dieser am 25. Februar 1849 aus de ar iMfärianis in Düsseldorf an feine Mutter ge- fd) riebe'n Aus dem Briefe wird folgende interessante Stelle n ;e teilt:
... .'nn Laufe März komme ich vor die Assisen, daß nicht d mtningfte zu fürchten ist, habe ich Euch schon von vo M.aaein geschrieben. ... Ich freue mich auf die Prozedu t -v ein Gott. Wie der femhintteffende Apollo will id -rme Lanzen werfen und ich habe im Voraus Mitleid Ttbem Aermsten, der )ie klägliche Aufgabe haben wird, d ii'.Mßhafte Anklage mr: gegenüber zu verteidige-!.
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beiterschutzgesetzgebung sich in allen zivilisierten Staaten Beachtung erzwungen, find von ftanzöfischen, englischen, amerikanischen, belgischen Gelehrten und Männern der Praxis zum Teil hervorragende Studien über unsere Ar- beiterfchutzgesetzgebung herausgegeben worden, sodaß wohl Jeder gebildete Ausländer eine Anschauung von der Sache gewonnen hat. Unter diesen Umständen wird man von bem zweiten internationalen Arveiterschutz- kongreß, der demnächst in Bern stattfinden soll, eit erheblich besseres Gesamtergebnis erwarten dürfen.
Jedenfalls kann die Berliner Arbeiterschutzkonferenz vom Jahre 1890 kaum in direkte Verbindung gebracht werden mit Bismarcks Enttassung. Es ist möglich, daß der Kaiser damals ungleich größere Erwartungen an sie geknüpft hatte, als Bismarck, und das mag £u Differenzen geführt haben, die unmittelbare Veranlassung zur Verabschiedung des Fürsten Bismarck aber ist ja aus seinem Abschiedsgesuch für alle Welt ein für allemal klar gelegt,
Deutsches Deich.
Berlin, 22. April. Man meldet aus Gallipoli: Die „Hohenzollem" mit dem Kaiser an Bord und die Begleitschiffe verließen gestern morgen Catania. Heute morgen ging die „Hohenzollem" in dem Hafen von Gallipoli vor Anker. Kaiser Wilhelm gedenkt morgen nach Bari weiterzufahren. Der Kaiser verblieb heute an Bord. Aus A b b a z i a wird gemeldet, daß Kaiser Wilhelm dorthin auf einen Tag aus Bari kommen werde.
— Wie der „Deutschen Tagesztg." von unterrichteter sette mitgeteilt wird, werde der Bundesrat demnächst, wenn vielleicht nicht schon in den nächsten Wochen in Die Lage kommen, sich mit der Frage der Gewährung von Tagegeldern an die Reichstags«bgeor dneten zu befassen.
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•£it Körkommifsion des 1. KörbezirkeS (Vogelsberger Vieh) wirb'! rnrr)'io[genbe Störtermine abhalten:
I M ontag den 25. April zu: Steinbach vormittags Watzenborn vormittags >/z!2 Uhr, Steinberg mittÄ.8? Itt Uhr, Großen-Linden nachmittags ^3 Uhr, Allen- dorf : uSm'ittagS 725 Uhr, Heuchelheim nachmittags 6 Uhr.
iS Di cnstag den 26. April zu: Reiskirchen vor- nütici.$; 9 Uhr, Burkhardsfelden vormittags 11 Uhr, Linden- ilrutk.11 nachmittags 3 Uhr.
U. DnnnerStag den 28. April zu: Lauter vormittags 10 1 :J:, Cuecfbom mittags 12 Uhr, Göbelnrod nachmittags 3 Uliil, Villtershain nachmirtagS 1/,5 Uhr.
4 5t eltag den 29. April zu: Grünverg vormittags 8 U(:h, BieickattShain vormittags i/ill Uhr, Stockhausen mittag N Uhr.
Mr Züchter von Vogelsberger Vieh, welche ihre Tiere in dctiSHeÄvbuch eintrageu lassen wollen, werden ersucht, ihre berrcfftrbi'i Tiere an einem von der betteffenden Großh. SürgipmietHerei hierzu bezeichneten Orte aufzustellen, damit die 2!Qrleitcn der Kommission ohne Aufschub erledigt werden können n.
' Vwiymder der Körkommission ist Herr Oekonomierat ' öffn na um-Hof-Güll, Geschäftsführer: Herr Landwittschasts- lehrer: bchmvarz in AlSfeld.
Lik Revision des Herdbuchbestandes, sowie die Aufnahme E ZmrieheS erfolgt später an einem nach bekannt zu geben?!hn Ä ermine.
• j*rie loberg, den 18. April 1904.
Der Präsident
l. Qdwrrtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhessen. Schlenke.
Gießen, 23. April 1904.
ir kssend: Die Ableistung deS HuldigungS- und 23er- fassungSeideS.
ZKrMer^ogliche Kreisamt Gietzen ! r >aik (tziroßh. Bürgermeistereien des Kreises mit nniintr der Amtsgerichtsbezirke Grünberg, Homberg, Hungen, Laubach und Nidda.
S Di Ableistung deS HuldigungS- und VerfassungSeideS r i in H>?n Gemeinden neu aufgenommenen Ottsbürger, sowie i bm'rigcn Großherzoglich Hessischen Untertanen, welche üd) 0 Ist £Jrt§bürger zu werden, verheiratet haben, soll wie nachstc^^b angegeben stattsinden:
llk.k Orts- und Staatsbürger auS den in den Amtsgericht xöfcMrren Lich und Butzbach gelegenen Gemeinden des Kreises Hießen
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Justagen bleiben nfe ouueut. Lei bem.: vom oslasianichen Rn:?:.. Üimsch zu erjüllen, lot:; ihnen gewünschte sachrr-:
besten Tank für m unserer gestrigen icr JRebt - Wurden 8ui-; fctet benchie aus Obre r
Montag, den 16. Mai 1904, nachmittags 2*/2 Uhr in dem Rathause zu Lich;
2. der OttS- und Staatsbürger aus den in dem AmtS- gettchtSbezitt Gießen gelegenen Gemeinden
Dienstag, den 17. Mai 1904, vormittags 11 Uhr im Regierungsgebäude zu Gießen, Brandplatz Nr. 9.
Wir beauftragen Sie hierdurch, die betreffenden Personen zu den Terminen vorzuladen und, wie geschehen, unter Angabe der Namen der Vorgeladenen bis zum 10. Mai anzuzeigen, oder zu berichten, daß niemand vorzuladen war.
Halten sich derartige Personen auswärts auf, so wollen Sie deren Aufenthaltsort angeben.
I. V.: Dr. Wagner.
Botitilche Tngrsschau.
Fürst Bismarck
vnd der erste internationale Arbeiterfchvhkongreß.


