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22.4.1904 Zweites Blatt
 
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Trierscher Weinapfel. Birnen werden nur in geringen Mengen gezogen. Der überaus große Reichtum der Bäume an Blüten läßt eine gute Obsternte erwarten. Hoffentlich geht es nicht wie im vorigen Jahre, wo die guten Aussichten durch die Maifröste zu nichte wurden.

W. Dorf-Gill, 20. April. Am 10. Juli findet hier die Fahnenweihe des hiesigen Kriegervereins ver- bunden mit dem Bezirksfest des Bezirks ButzbachBad-Nau- heim statt. Die Fahne liefert die Hildesheimer Fahnenfabrik.

)( Sichenhausen, 21. April. Dieser Tage entstand in einem hiesigen Privatwalde Feuer, das sehr rasch um sich griff. Da alsbald Hilfe zur Stelle war, konnte das Feuer rechtzeitig eingedämmt werden.

Kassel, 20. April. Die Einweihung des Ge­nesungsheims für die preußisch-hessischen Eisenbahner im Stadtwalde bei Melsungen fand in Gegenwart des Eisenbahnministers Budde, des Oberpräsi­denten, des Regierungspräsidenten, des Landeshauptmanns, sowie von Vertretern der Eisenbahnbehörden, der Stadt­behörden und zahlreicher Gäste in feierlicher Weise statt.

Kleine 2k 111 c 11 un gen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Dem Obersten a. D. Leopold Ludwig Friedrich v. Böhm in Koitz bei Maltsch a. O. und seinem Vetter, dem Kunstmaler Johann Friedrich Ernst Bruno v. Böhm in Darmstadt nebst ihren Nachkommen ist der Name ,o. Böhm-Bezing" verliehen worden.In Frei­burg i. B. starb der Senatspräsident des Frankfurter Oberlandes g eri chts Geh. Oberjustizrat Dr. Earl D i eh l.

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Aus Stadt und Land.

Gießen, den 22. April 1904.

- Ueberfall auf dem Schiffenberger Wege. Gestern nachmittag wurden, wie wir hören, vier Damen, eine Mutter, Frau F. mit ihren drei Töchtern, im Schiffen­berger Walde, in der Nähe des kürzlich entwässerten Teiches, auf der offenen Landstraße überfallen. Während sie heiter chres Weges gingen, sprang plötzlich ein Kerl aus dem Dickicht heraus und packte eine der Damen an. Diese riefen um Hilfe, und ein Herr, der des Weges kam, eilte herbei. Der Kerl nahm schleunigst Reißaus und verschwand im Walde. Leider hat man seine Persönlichkeit nicht feststellrn können. Das Verwunderlichste bei dem Ueberfall jft die Frechheit, auf einer schnurgerade dahinlaufenden, sehr lebhaften Verkehrs­straße am hellen Tage eine verbrecherische Tat ausführen zu wollen. Die Möglichkeit, nicht auf frischer Tat ertappt zu werden, ist gerade da nahezu ausgeschlossen.

** Bepflanzen der Kreis st raßen mit Obst- Läumen. Die Kreisstraßenverwaltung entfaltet eine rege 'Tätigkeit in dem Bepflanzen der Kreisstraßen mit Obstbäumen und zwar in erster Linie mit Aepfeln. Die früher an allen Straßen stehenden Pappeln, Linden ic. find fast vollständig verschwunden und an ihrer Stelle Aepfelbäume gepflanzt. Auch im verfloffenen Herbst wurden wieder 1100 Obst- bäume an den Straßen bei Grünberg, Utphe, Inheiden und Daubringen angepflanzt. Die Sorten werden nach der Beschaffenheit des Bodens und der Lage der Straßen aus­gewählt. Zur Anpflanzung gelangen in erster Linie Gold­parmänen, Baumannsreinetten, Boikenapfel, Schöner von Booskop, Bohnenapfel, Elserapfel und für rauhere Lagen

welche mit der im Zum cpronoenuHroum. "" Zusammenhang zu bringen sein büti en Sen im dem Kasicundustrlemarkt war die Tendenz allgemein eine rcü', s besonders, wie bereits oben erwähnt, für Etsenwerle Ü ! - ' L^ciitk ^mil>r Privat-Diskont 2^/g Prozent. ' ' o-crmal m "

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Die Züchter vo ttlfn das Herdbuch eint: !!:rktreßcnden Tiere c LAirgermeisterei hier; ih bie Arbeiten der Ko> fttönnen.

Vorsitzender de ^boffmann-Hos-G lblehrer Schwarz n

Die Revision d deS Jungviehes ei j gebenden Termine.

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Lhrer BevölkerurrgSzahl getragen werden sollen. Die Stadt- Vertretung Gießens gibt ihre Zusage.

Die Hess. Landes-Hypothekenbank Hut ihr Aktienkapital auf 9 Millionen Mark erhöht; die Fimmz- rommission Gießens hält einen Anlaß, neue Aktien zu nehmen, nicht filr gegeben, und die Stadtverordneten schließen sich dem an.

Folgende Gesuche um Erlaubnis zum Wirt- schaftsbetrieb wurden genehmigt: 1) das des Albert Rahnefeld für Schanzenslraße 2; 2) das der Auguste Fließe Ww. für Bleichstraße 21; 31 das des Franz Maas für Ludwigstraße 6; 4) das des Jos. Urmersbach für Asterweg 12 und (außerhalb der Tages­ordnung) 5) das des Karl Euler für Hammstraße 16.

Vor dem Schluß der Sitzung weist Oberbgm. Mecum auf einige Artikel des Gießener Anzeigers zurück, die sich mit dem in der Theaterangelegenheit erlassenen Poltzer- befehl besaßt hatten. Er erklärt, daß der Poltzeibesehl vom Kreisamt, nachdem im Januar eine gemeinsame Be­sichtigung stattgefunden hatte, veranlaßt worden sei. Bau- rat Diehm vom Kreisamt sei in seinen Forderungen bei jener Besichtigung weiter gegangen als er, der Oberbürger­meister, und er (Oberbgm.) habe zuwege gebracht, die kreis- hmtliche Forderung bis nach Schluß der Spielsaison hinzu- tzalten. Die letzten Zugeständnisse seien vom Kreisamt gemacht worden.

Damit war die öffentliche Sitzung beendet.

Die nächste Sitzung der Sladtverorneten -findet Freitag den 29. April statt, wobei der Voranschlag der Stadt für das Rechnungsjahr 1904 beraten werden soll.

In der geheimen Sitzung handelte es sich nur um unwesentliche Personalangelegenheiten.

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(Anonyme Anfragen bleiben uuberücksichti.it.s

Ein alter -lbonneut. Bei dem Aiangel an absolul p verlässigen Berichten vom ostasiattschen Kriegsschalipiohe wirt >; schiver sem, Ihren Wunsch zu erfüllen, doch wir wollen trog: <r versuchen, die von Ihnen gewünschte fachmännische EUauieruii, erlangen.

Fr. B. in E. Besten Dank für Ihre freundliche Milleil ", Wie Sre sehen, war in unserer gestrigen Nummer schon davon - ähnlicher Weise die Rede. Würden Sie uns nichl iur Geld i . grue Worte regelmäßige Berichte aus Ihrer Gegend lieteni ?

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Brest, 21. Aprtl. Infolge einer Exp losion an Bord des KreuzersForbin" mußte dieser auf Grund gesetzt werden, er hat ein großes Leck erhalten.

Wien, 22. April. Die internationale Ausstellung für Spiritusoerwertung ist heute vormittag durch den Protektor Erzherzog Franz Ferdinand in Anwesenheit des Handelsministers, des Präsidenten und der Mitglieder der fremdländischen Abteilungen eröffnet worden. In seiner Er­öffnungsrede wies der Erzherzog auf die umfassende Mit­wirkung des Auslandes zu der Ausstellung hin, und drückte die Hoffnung aus, daß auch diesmal der friedliche Wett­bewerb sich bedeutungsvoll für den wirtschaftlichen und kulturellen Fortschritt erweisen werde. Die anwesenden Bot­schafter Deutschlands, Frankreichs und Rußlands stellten dem Erzherzog die Vorstände und Beamten der Abteilungen ihrer Länder vor.

Handel und Verkehr. Dslkswirtschaft.

Berliner Börse vom 21. inpril l«04.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel imd Industrie, Gießen.)

An heutiger Börse zeigte sich im allgemeinen etwas lebhaftere Stimmung und mehr Geschästslust als an den Vortagen. Neue politische ^iachrichten lagen nicht vor, umsomehr jedoch waren Berichte da, die sowohl auf dem Jnduslriemarkt, wie auch aus dem Bankatnenmarkt größeres Interesse heroorriefen. Zunächst waiidte man seilte Ausmerkjamleü wieder den Altien des Schaaffhaujen- schen Bankvereins und der Dresdner Batik zu, welche, wte bereits gestern verlautete, vor einem neuen größeren Geschäft stehen, aber auch für die Aktien der Slationalbant für Deutschland zeigten sich gute Käufer, da man auch von etnem neuen Geschäft dieser Bank wissen wollte. Aus dem Aiarkt für Jndustrtewerte standen wieder Eisenwerte im Vordergründe, für welche einerseits das Zustande- tommetl eines belgischen Stahlwerksoerbandes stunulierend wirkte, andererseits aber auch may den Beurttt des Phönix zum Deutschen

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Harpener Bergbau . . 196.

Tendenz: Ziemlich fest.

Reichsbauk. Am 9. Atai wird in langend reer Bochuni) eine von der Reichsbankslelle in Bochum abha»'° Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung ünd beschräitklem (.'' verkehr eröffnet und zugleich ermächtigt röeiben, auch !Wtd"£' Werne einzuziehen.

Zur neuen ruffischeu Anleihe. Die Börse ift nrf der Ungewißheit, in der sie wegen der neuen russischen W schwebt, sehr zurückhaltend geworden. Einstweilen gehen ' russischen Staatspapiere weiter ziirück, da angenommen wird t nach Lage der Verhältnisse eine neue russische Anleihe zu gumi,'n Bedingimgen an den Alarkt fomnien müßte als die bistie, Wahrschettiltch ist ja, daß russische Schatzanweisungen an den gebracht werden, die den russischen Staat nur auf iveuige Vi belasten. In deutschen Baiikkretsen nimmt man auch an, öaij ö? b pEt.gioteS" sicher auch in Deutschland in größeren Äeu^s Unterkuiist fänden, aeradefo wie setiierzeit die 4'/, pto;er»c mexikanischen Schatzscheine stark gekauft wurden.

Kali unvOcl. DieB e t e il i gung großerBa, I bei der Erneuerung des K o h l e n s y n d i k a t s war kundig. DteDresdner Bank und der A.S chaasshauicn Bankverein griffen, als die Erneuerung des Syiidtkais m stand, ein. Große Bankinstitute beteiligen sich auch an Hannover's.ch en Erdölindustrie und nun hat sich ty Interesse auch auf die Kali-Industrie ausgedehnt. Tie Jniew^ nale Bohrgesellschaft, die bekanntlich mit Schaaffhausen eng Ljk- ist, interessiert sich auch hierfür befonders. Weiler ist auqt- Deutsche Bank beteiligt. Mit einem Kapital von vorerst 4 '1M ist unter Mitwirkung der Essener K r e d i t a n st al t uni : St i e d er r h e i ti i s ch e n K r e d i t a n st a l t vorm. Peters l £ ein neues Kaliunternehrneii gebildet worden. Tie Gejeltichaii naz sichDeutsche Kaliwerke A.-G." und hat die Weierti in der deutschen Tieibohrgeselljchaft bei Hainrode (bet Bleicherei» (. wie die Terratns der Kalibohrgeselljchast Sachsenhall enre; <>- Die Ausschlüsse in Hainrode werden als vorzüglich bezeichnei

Stahlwerksverband als definstiv beschlossene Sache bezeichnete , nS Renten nmren Türken nach ^ut behaupteter Eröffnung ' i*, Kauje hm spater lebhaller gefragt, um jedoch wieder am desselben Platzes matter zu schließeu; argentinische w'* , e.

im Verlauf der Börse ca. 1 Proz. ein infolge der Abaciben ' r

ersten hiesigen Bank, welche mit der nn Ium er. ftaS» Präsidentenwahl ltn n"c------' ' 1 1 '

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