Auch andere
abgegebene Wünsche berücksichtigt werden.
Vornahme st rasgesetzlich
zwei
Tendenz : still.
go/o Mexikaner . . 4i/an/n Chinesen . . Electric. RohuckoH . Nordd Lloyd . .
Kredite ktlen .
Diskonto-Kommnndit. DarniHtlidler Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsgoi. Oostorr. Staatsbuhn . Lombardei; . . . Gotthardhahn . . , LauraMtto . . . . Bochum.....
Ilarponor . . . . Schatzschohie . . .
127.60
48.00
Schluß, daß die erfunden sind.
Paris, 21. bürg: Während
W/o 3Vi 8‘/.o/o 3°/o W/n
Roiohsanloibe do.
Konsuls . do . .
liessen OborhosHon
Dez. Der ^Matin^ meldet aus Peters» des letzten Ministerrats am 15. Dezember erklärte PobjedonoSzew, der Generalproku-
4l/n% Oesterr. Hitbcrronto 496 Ungar. Goldronto . .
40/ Italien. Rente , . .
4>/, % Portugieser , . .
0/ Portugiesen. . . .
\% 0. Türken . . .
I'ürkonloso .... 4% Griech. Monopol.-Aul. 4l/»% ilussevo Argentinor
Firmen auS Berlin und Potsdam werden bei Einkäufen des HoseS zum Zweck der Weihnachtsbescheerunq bedacht. Es werden diesmal namentlich viel Kunstgegenstände zur Zimmer- dekoration eingekaust. Tie Kaiserin sorgt zum WeihnachtSfeÜ auch für verschiedene Waisenhäuser, Kinderheime und andere Wohltätigkeitsanstalten und läßt große Einkäufe an Tuch- fachen, Woll- und Lcincnwaren zur Bekleidung der Kinder machen. Auch diese Spenden sind bereits an die Empfänger abgefandt worden.
• Konstantinopel, 19. Dez. Die „Agence Konstantinopler bezeichnet auf Grund authentischer Informationen die Konstantinopeler Meldungen verschiedener Pariser Blätter über die Ursachen der Verhaftung der Aerztin Siebold als Phantasiegebilde. Sie stellt fest, daß Frau Siebold wieder zu der Familie des früheren Sultans Murad in irgend welchen Beziehungen gestanden, noch jemals die Residenz deS letzteren betreten hat. Die gerichtliche Ver-
Eingris sc.
* Kleine Tagcschronik. 23ei Essen wurde der Weichensteller Michael .QnipD in seiner Bude am Sckwcht Fritz mit einlM'chlagenem Schädel ausgcnmden. Ter Verdacht, den Mord begangen zu haben, richtet sich gegen seinen Schwager. — In Comviögne (Frankreich! brach im Hause des Kaufmanns Dsmont Feuer aus, das sehr schnell um sich griff und das ganze Haus in Asche legte. Tas E b e p a a r T 6 m 0 n t, ein 72 Jahre alter Mann, und eine 67 jährige Frau, wurden ein Opfer der Flammen. — In der irischen Grafschaft Roscommon hat sich der tnebrcrc Kilometer große Sumpf Cloonsheiver in Bewegung « esetzt. Fast das ganze Torf Cloonsheiver ist v e r sch langen tinb auch dieStadt Eastlcrea ist bedroht. Tie Bewohner deS Torses flohen entsetzt und sind zum größten Teil obdachlos. Tie Behörden lassen Abzugskanäle graben, wodurch mau weitere Gefahr abzuwenden hofft. - Ter „Riederschles. Ztg." zufolge wurde der kaufmännische T ire kt or des Bergwerks „Glückauf" in Licht en au bei Lauban, Fuegcncr, verhaftet und in daS GöNitzcr Gefängnis übergeführt. Er soll im Verdachte stehen, mittels eines Nachschlüssels den Geldschrank des Bcrgiocrks- kontors erbrochen zu haben. — Eine ungeheure Lawine, die oberhalb Perra im Fassatale (Südtirol 1 niederging, zerstörte einen ausgedehnten Waldbestand und tötete einen Mann, namens Lonaaria. Alvenver'-insträaer bargen die Leiche.
oSantwirtfdjiift.
Marb urg, 18. Tcz. In der am 17. hier stattgehabten Hauptversammlung des Bundes der Landwirte wurde olgende Resolution angenommen: .
,,Tie Hauptversammlung des Bundes der Landwirte ni Marburg erachtet: h. Tie Kanalvorlage auch in der aus der Kommission bervorgegangenen Gestalt für unsere allgemeinen. Volkswirtschaft st ben Verhältnisse nicht für zweckmäßig, aber für unseren heimischen Bezirk geradezu schädlich. 2. Aie Regelung des in Kurhesseu sehr nachteilig wirkenden alten Wasserrechtö a^s eine weit notwendigere und wichtigere Aufgabe unserer Siaatöreaierung als die kostsvieligen, unsere.Finanzen feirr gefährdenden Wasserbauten. Tie sofortige K ü n- digung der Handelsverträge für unbedingt geboten. Tie Versammlung bittet bes nderS die h'fs scheu Abgeordneten, der wasserwirtschastlicl>en Vorlage in ihrer jetzigen Verfayung ilne Zustimmung zu versagen."
. 82 65 . 92.15 . 124.00 . 103 80 . 211 90
192 10 . 142.90 . 157.70 . 164 00 . 138 90 . 17.70 . 193.50 . 258.50 . 232.50 . 215.20
. 101.70
. 89.95 . 101 <•„> . 89.95 . 100.10 . 98.80 . 101.60
100.30 . 99.60 . 104.40
. 63.00
vermischtes.
• Die Weihnachtsgeschenke deS Kaisers und der Kaiserin an die Mitglieder der deutschen Fürstenhäuser sind bereits versandt worden. Cie bestehen größtenteils auS wertvollen Kleinodien, die von einem H 0 f- jurocHer auS Frankfurt a. M. angekauft werden. Der Ehef der Firma trifft einige Wochen vor Weihnachten mit wertvollen Kunstwerken in Berlin ein, von wo er nach dem Reuen Palais ober nach dem Berliner Schloß befohlen wird. Der Kaiser und die Kaiserin treffen dann ihre Auswahl an Geschenken, auch für die Jlügeladjutanlen, Hofdamen, Kammerherren, Hofbeamten re., wobei deren vorher diskret
Aieflmsten der Redaktion.
(Anonyme Auslage» bleiben uubcrttckuchngt.l
oben, und auf Feld- und Waldwegen weiter geflüchtet sein.
fehlt von ihm jede Spur. Hudde soll ein größeres Paket tiit sich führen.
~ Brand einer Feldscheune. In der verfloffenen Nacht hii3 nach 1 Uhr gab eS Feuerlärm. Es brannte eine bem Oefonomen Kitz gehörige und an den Oekonomen Preist verpachtete Feldscheune am Rodberg. DaS nur leicht auS Holzwerk hergestellte Gebäude, das mit Stroh gefüllt war, brannte vollständig nieder. Brandstiftung liegt sicher vor, eS fehlen aber bis jetzt alle Anhaltspunkte für die Täterschaft. Kaum war die Feuerwehr auSgerückt, als auch der Türmer einen zweiten Brandausbruch meldete. AuS dem Schornsteine der Metzger Euler'schen Schlächterei aus der MäuSburg drang dicker Rauch und auch auS der Türe und den Fenstern der Wurstküche drang Qualm hervor. Die Ursache war, daß sich daS in der Rauchkammer befindliche Fleisch entzündet und sich daS Feuer auch durch die Türspalte der Räucherkammer nach der Wurstküche ausgcbreitet hatte. Der Brand war bald gelöscht.
RB. Darmstadt, 20. Dez. Der Finanzausschuß der II. Kammer ist heute vormittag wieder zusanunengetreten, um die Etatsberatung noch vor dem Jahresschluss nach Möglichkeit zu fördern. Den sehr ausgedehnten Verhandlungen am Vor- und Nachmittag wohnten Staatsminister Rothe, Finanzminister Gnauth und Justizminister Dr. Dittmar, sowie eine Anzahl Ministerialbeamten bei. Die Etats deS Ministeriums des Innern und der Justiz wurden ohne besondere Anstände erledigt, doch beschloß die Mehrheit deS Ausschusses, beim Kammerplenum die Streichung der im Etat vorgesehenen zwei OberlandeSgerichtSratSstellen 31t beantragen, da man sich in juristischen Kreisen durch die Vermehrung dieser Richter von 8 auf 10 eine wesentliche Beschleunigung der Prozeffe beim Oberlandesgericht nicht verspricht. Die Beratungen deS Finanzausschusses werden morgen festgesetzt.
Kleine Mitteilungen auS Hessen und den Nachbarstaaten. In Steinberg feierte am SamStag, dem 17. d. M. der Gesangverein Eintracht fein 35jährigeS Stiftun gsfesl.
Lriginaldrahtmcldrmgcn des lttießener Anzeigers.
Wilhelmshaven, 21. Dez. Der an der Oberreal. ~ . Daniel er.
halten. Rochefort veröffentlicht im „Jntransigeant" einen Brief der Frau Menard, der Stieftochter Syvetons, in bem fiel) biese sehr liebevoll über ihren Stiefvater ausspricht und bitter über ihre Mutter klagt. Rochefort zieht hieraus ben gegen Syveton erhobenen Beschulbigungen
folgung ber genannten Aerztin geschah lediglich wegen der verbotener ärztlicher
18 Fischer von der Figueira da Foz umS fieben, 600 befinden sich in Rot. Eine Fähre an der Mündung des Mondego schlug um; 14 Personen ertranken. In der Nähe von Qporto sanken 5 Boote, wobei 5 Mann 11 mS Leben gekommen sind.
Wien, 21. Dez. Adolf Ritter v. Sonnenthal begeht heute seinen 7 0. Geburtstag. Allen Ovationen ist er ausgewichen.
Kapstadt, 21. Dez. Die Hereros griffen Warmbad an, wurden zurnckgefchlagcn und verloren 50 Mann. Tote und Der» mundete. Die Deutschen hatten 14 Tote und 14 Verwundete.
Vom Kriege.
L i v e r p 0 0 l, 20. Dez. Rach hier eingegangeueu Nackirichten soll in der letzten Woclst' eine g a n z e F l 0 t tit l e von Dampfern Wladiwostok erreicht haben Tie meisten kamen von Schanabai. Zu der findung dieser Schiffe gehörten auch Kohlen. Tie Kriegsgefahr begann erst von Schanghai an, da die Dampfer bis dabin Schanglxn als ihren endgiltigen Bestimmungsort angegeben hatten. Namen und ntionntitat der öctjine sind nicht bekannt. M v _a . . . t.
Schanghai. 20. Dez. (Reuter.) ES wird nicht daran ge- »wriselt, das, derKaPit kn des rujsischen Zerstörers „srossawo, auf dem »on den Japanern gefangenen Dampfer „Nigreem sich befunden habe. Ter Kapitän |olt wertvolle Doku- m c ii t e und Karten bei sich haben. ...
Tokio 20 Dez. (Reuters Tie „Sewastopol" zeigte eine Neigung 'von 10 Grad, wahrscheinlich infolge der letzten Tor- Vldoangriffe. „Daily Mail" meldet aus Schanghai
von gestern ans ' zuverlässiger Quelle, daß ein mächtiges japanisches Geschwader aus Linienschiffen und Panzer- kreuzern in Begleitung von 20 Kohlenschiffen und von Torpedobooten auf dem Wege nach'dem Süden begriffen sei, um die Baltische Flotte anzugreifen Ties Geschwader wird von den Neutralen dasselbe Entgegenkommen bean- i brachen, wie es den Russen bewiesen wurde.
London, 21. Dez. „Tally Mail" meldet mis Smgapore von gestern: Der Russe Ginzbnrg, der Ko hl en v e r t r ii g e f ii x de n fernen O ft en abschließt, ist in Singapore eingetroffen, um die Liefennig von Kohlen abzuschließen. Man glaubt, daß die Schiffe des Baltischen 6>eschwadcrs sich bei Su- matra sammeln werden, um dann gemeinsam die. Sunda- straße zu passieren. Tie englische Regierung warnt die Kaufleute von den Ostfahren der Lieferiing an Russen.
London, 21. Dez. „Morning Post" berichtet aus Tschisu: Ein russischer Offizier, welcher aus Port Arthur gekommen ist, teilt mit, daß die Garnison v o n Port Arth n r etwa 16000 Mann umfaßt. 8000 Maim liegen in Spitälern. Biele Kämpfer seien verwundet. Der Kampf um den 203 Meter-Hügel dauerte 14 Tage. Die Russen verloren 2500 Mann. Ter Offizier be- bestätigte, daß alle. Kriegsschiffe, mit Ausnahme des „Sewastopol" d e s a r m i e r t feien. Tie Geschütze seien zu Land-' Batterien formiert worden.
schule zu Baut onßeftedte Oberlehrer Dr.
choß sich. Das Motiv ber Tat ist nicht bekannt. Der
G. Sch. Zur Vertilgung ber Schwaben kann inan .. Mittel anwenben: 1) 500 Gramm recht fein gepulverte Angelica
soll einmal 69 Schläge mit bem viereckigen Stäbchen aufs Gesäß und vielfach in die Kniekehle erhalten haben, dann habe ihn ber Lehrer mit dem Rufe: „Krüppel, ich mach dich kalt", zu Boden geworfen und ihm heftige Stöße auf Brust und Kreuz gegeben. Der Junge ist einige Zeit darauf g e st o r b e n , doch konnte kein ursächlicher Zusammenhang des Todes mit den Mißhandlungen nachgewiesen werden. Die Dtädchen zerrte der Erzieher ost an den Haaren in der Stube herum, ober er schlug ihnen die Zähne locker. Weiter hieß cs, der Lehrer soll in den Scbulznnmern mit Zimmerstutzen Schießübungen nach Olläsern veranstaltet haben, so baß den Kindern die Kugeln über die Köpfe hinweggefloaen seien. Der Angeklagte gab einen großen Teil der Verfehlungen zu und kam auffallend gelinde mit einer Gcldstrase von 200 Mk. davon.
Russische B e a m t e n m ü r d e r. Am 19. d. M. wurde in Iclisawetpol im Kaukasus das Urteil des Kriegsgerichts gegen die Mörder deS Vizegouvenieurs von Iclisawetpol, Andrejew, der seinerzeit aus offener Landstraße auS politischen Offünden erschossen wurde, gefällt. Von den drei Angeklagten wurde einer zum Tode, einer zu lebenslänglicher Zwangsarbeit in den ssbiri- jchen B''rcwerk'n verurteilt, der dritte wurde freigesprochen.
in ZarSkoje Selo , „
rator deS Heiligen Cynod, die Abschaffung der Autokratie in Rußland fei eine Versehlung gegen daS göttliche Gesetz. Hierauf erklärte Herr von Witte, falls bekannt würde, baß bie Einführung ber Reformen sowohl auS rechtlichen und religiösen Gründen für unmöglich erachtet werde, so würde wahrscheinlich ein Teil deS Volkes in der Annahme, baß diese Reformen nur auf gewaltsamem Wege erreicht werden könnten, eine Revoluti on beginnen. Der Zar sei sehr unentschlossen gewesen und habe keine Antwort gegeben. Hierauf wurde die Sitzung aufgehoben.
Lissabon, 20. Dez. (Reuter.) Infolge eines heftigen Sturmes an ber Nordküste Portugals kamen gestern
unb Acrkelir. fmft
Budapest, Dez. Wie da- „Itnq Eorr 'hir" vernimmt, b abfichtigt bi< Un mit der Triester Allgemeiu n V .sicherungs.nrtalt, mit per Ung. Agrar- und Rentcnbank, der Ung. Escomptebank und ber Ung. ein In ’ Akffenkapllal
inS Leben zu rufen, welches unter d-r Firma „Ungarische Ansieblungs- und P a r z e l l i e r u n g S b a n k" berufen sein nird, die Bssstdelung und Parz.llierung von Grundkomplexen vorzuncbmen. Tie konstituierende Generalversammlung nnrd in den nächsten Tagen stattsinden. ,
Trieft, 20 Dez. Hiesige Kapitalisten vereinigten s>ch nut dem Schweizer Bankverein und der Unionbank zur Gründung einer östreicluschen K o l o n i a l g e s e l l s ch a f t unter dem Rainen ,,Societa Anonima Coloniale di Triefte , um Massen im vorte, die bibber durch nglssüe Riederlassungen besorgt werden, über Triest zu leiten und den Export heimischer Erzeug« nisse nach überseeisclwn Ländern zu übcrnelnnen.
Konstantinopel, 20. De',. Tie EinnalMen der 4 iirti* schen Tabakregie - Gesellscbast betnigen im Monat o- oembev 17 500 000 Piaster gegen 17 400 000 im gleichen Monat des Vorjahres. _
Russische Wirtschaftslage. Im Gegensatz zu den ii Mitteilungen, laut welchen sich Wirtscliaftslage infolge des Krieges fortgesetzt schlechtere, weiß die „Petersb. Tel.-Ag." aus dem Bezirk Rostow am Don zu melden, daß dort die letzten drei Monate für Industrie und Handel günstiger als die drei vorh.'rgcgangenen waren. Es wurden die bedeutenden Kreditansprü he olyue besondere Schwie rigkciten befriedigt. Besonders wird dies dem lebhaften Handel mit Getreide zugffchrieben. welcln'r den Banken einen reichlichen Gcldzufluß brachte. Die Haoptgrundlage des bebrutmben Handels nar die große ^Getreideernte int Hinterlande Rostows und deren guter Verkauf zu ziemlich hohen Preisen, Auch die Erzeugnisse ber Schafzucht haben nicht nur wesentlich zugenommen, fonderti auch recht guten Gewinn gebracht. Es erreichte die Ausfuhr die bisher noch nicht dagewesene Ziffer von 90 Mill. Pud im Werte von 70 Mill. Rubel. . „
Wechsel a u f Niederlahnstein können von jcht ab angekauft werden: sie sind an die Neichsbanknebenstelle in Ober- lahnstein zu girieren.
Markte.
le. Frankfurt a. M., 21. Dez. 'Orig.-Telegr. deS „Gieß. Anz.") S ch w e i n e rn a r k t. Zum Verkauf standen 1546 Schweine. Schweine: 1. Oualitat 58—59 Pfg., Lebendgewicht 46— 00 Pig., 2. Qual. 56-00 Pfg., Lebeudgewicht 45- 00 Pfg., 8. Qualität 50—52 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft gut, llcbcr- stand unbedeutend.
Telephonischer Kursbericht.
I nnkfnrt a. VI., 21. Dezember.
ltzerichtslaat.
— 6$ v o b e 11 c b e r f d) r e 11 it n 6 e n des Z ü chtigupgs- rechte- n rn ben bem Cchulverwefer Karl Wolfru m aus Mechlenreuili, bei al. Hilfslehrer in Hüttuug angestellt ist, zur "ast gelegt । batte fid) vor bem Landgericht in pof zu verant- üicrerftqen Stäbchen oder mit einem längeren Lineal. Ein Schüler
Kunst und Missenslffast.
— Ter Kampf um den Südpol, der mehr und mehr das allgemeine Zntcresse der Völker von dem nördlichsten Punkte der Erdkugel ablenkt, ist keineswegs ein Problem der neuesten Zeit, aber dem 19. Jahrhundert blieb es Vorbehalten, nicht weniger ialls vier Expeditionen gleichzeitig in die von rasenden Stürmen durchbrausten Eiswüsten der Antarktis zu entsenden. Erst vor wenigen Tagen hat Otto Rordenskjöld, des großen Polarforschers großer Solm vor einer aufs Tiefste ergriffenen Hörerschaft Bericht erstattet über die beispiellosen Schrecknisse der südlichen Polarwelt und über die anscheinend geringen und doch so bedeutsamen Ergebnisse seiner gefahrvollen Reise. Tenen, die von den packenden Schildeningen zu Rückblicken auf frühere Expeditionen zur Entdeckrmg des Nord- und Südpols angeregt toftben, bietet sich gerade im Augenblick eine treffliche Gelegenheit in den neuesten Lieferungen (69—73) der Publikation Hans Kraemerö „Weltall und Menschheit" (Deutsches Verlaashaus Bong u Eo.. Berlin W. 57), deren vierter Band die (beschichte der Ersorichuna d- r Erdoberfläck.e und des Meeres umschließt. Zahl» los- historische and modenie Bilder aus der Cdesclnchte der Polar- sors^u'ig l-rg^u' n ben sesstlnden Tert in wirksamst, r Weife.
wurzel werden mit 10 Gramm Eucalyptusöl tüchtig vermengt. Dieses Pulver streut man abend» in den Räumen, in denen sich die Schwaben gezeigt haben, aus. 2hn anderen Tage wird man eine Menge der Käfer tot uorfinben. Dieses Ausstreuen des Pulvers einige Tage nodieinonber fortgesetzt, wird bald alle Schwaben vertreiben. 2) Sie können auch rohe Karbolsäure oder eine Lösung von 250 Gramm gepulvertem Alaun und 125 Gramm Karbolsäure nehmen. Die Schlupfwinkel der Tiere spritzen Sie damit aus.
H. N. Lollar. Unterhaltspflichtig auf Grund des Verwandt'' fchaftsverhältniffes sind nur Verwandte in gerader Linie; unter Leitenverwandten, zu denen auch Stiefeltern und Stiefkinder gehören, besteht keine gesetzliche, nur eine moralische UmerhaltungS- pflicht. Die gesetzliche Unterhaltrngspflicht der ehelichen Kinder richtet sich nach der Bedürftigkeit des Unierhaltsberechtigten und der Leistungsfähigkeit der Unterhaltspflichtigen. Unterhaltspflichtig ist nicht, wer bei Berl-cksichtigung feiner sonstigen Verpflichtungen außer Staude ist, ohne Gefährdung seines standesgemäßen Unterhalts den Unterhalt zu gewähren. Die Unterhaltspflicht der Armeu- verbände wird hierdurch nicht berührt; sie haben eventuell ein Rückgrisssrecht gegen b»e Unterhaltspflichtigen.
H. M. Wir toc ben daraus aufmerksam gemacht, daß in dem Vorworte des kür lich in Mainz erschienenen 1. Bandes der hessischen lvesetzsammlimg die Herausgeber das Erscheinen eines ausführlichen Sachregisters in einem besonderen Bande ausdrücklich angekündigt haben. Sie haben eben, wie gewiß sehr viele andere Bezieher der Gesetzsam'iilmtg und wie wir auch, sich begreiflicherweise nickst die Mühe genommen, das Vortvort zu lesen. Herausgeber und Verlag sind also von dem Vorwurf, daß sie ein praktisch schwer verwendbare.-« -Berk zit schassen int Begriffe stehen, entlastet. Hoffentlich stehl da ■ Erscheinen dieses Registerbandes für die nächste Zukunft schon h\ Aussicht.
3‘/,%
4 9o Ocstorr. Goldronto
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dics c Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)
G i e ß e n, den 21. Dezember.
Während der gestrigen vortrefflichen Aufführung des „B i b e r p e l z" herrschte im Theatetsaal wiederum eine Eiseskälte, sodaß mancher eine Erkältung davongetragen haben mag. Neben mir saß ein Herr aus dem Rheinland. Der sagte, er komme sich vor, als sitze er auf der Straße, er habe selten einen schreienderen Gegensatz emvfimden: Dies vortreffliche Schauspiel-Ensemble und ein so unwürdiges Lokal. Ich antwortete ihm, in unserer guten Stadt gäbe es noch viele Leute, die von der Nmvürdigkeit dieses Lokals durchaus noch nicht überzeugt seien und durch nutzlose Debatten und Reibereien dem geplanten T h e a t e r n e u b a u S ch w i e r i g k e i t e n bereiteten. Ich glaube, ich habe der Wahrheit damit die Ehre gegeben. x
Familien Nachrichten.
G ebnrten: Dein Herrn Isidor Mann und Frau in Darm- tadt eine Tochter.
Gicsrcncr landwirtschaftlicher Wetterdienst.
«voraussichtliche Witterung tu Hessen für Donnerstag, den 22. Dezember 1904: Heiter, Frost noch etwas zimehmend. Auch für die Tage bis Sonntag fortdauernd trockenes Frostwetter.
Näheres durch die Gießener Wetterkarte.
HHielte WeümnlU'n.
Verstorbene war unverheiratet.
Ehristiania, 21. Dez. In Hendrik Ibsens ch w e r e r Erkrankung ist abermals ein Stillstand ein- gctreten. Cs liegt augenblicklich feine Gefahr vor. Ter Sohn des Dichters, Staatsmiuist.'r Sigund Ibsen, ist einstweilen auf seinen Posten nach Stockholm ?,urückgekehrt.
London, 21. Dez. Die „Morning Post" meldet aus Ottawa: Tie Regi?. ungsblätter betätigen, daß die nächste Legiölaturperiode sich nit einem kanadischen Flotte n - P r o g r a m m beschäftigen werde.
Paris, 21. Dez. Der Vater deS gestorbenen Deputierten Syveton wird heute an den Staatsanwalt eine Strafanzeige gegen einen „unbekannten Ue beltät er wegen Ermordung seines Sohnes Gabriel Syveton" richten. Die Vertretung dieser Strafanzeige hat der Rechtsanwalt Josef Menard, nationalistisches Niitglied des Pariser GemeinderateS, übernommen. Die nationalistischen Blätter deuten unverhohlen an, daß sie eine dem Verstorbenen „sehr nahestehende" Person für den Mörder
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W\ ijvanlhin '4uöj -inbenqd vnibenpi "oberstrc -owengo "onysim Ludwig- "udivigü •■iäiisbm 0ta>gasse ^tardur, -InrhiQi fcftpk •’iövftftri ■Itueiiut toltkeitl »enen y •i’iiemuf, '»nstadt' •"•lönnin UiaiKaqt ^lockitrntz ^dheinic
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