Ausgabe 
21.11.1904 Erstes Blatt
 
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Schwägerin des Z. geschaffen, der Schuß ging jedoch glück-' licherweise fehl. Es gelang noch nicht, den gefährlichen Menschen zu verhaften. Er schoß am Samstag aus seinem Fenster noch auf vier Bürger und verletzte sie leicht. Die Polizei von Lauterbach und Alsfeld, die her­beigerufen wurde, hat noch nicht in das Haus des Wahn­witzigen eindringen können, der durch seine Drohungen Jedermann fernhält und durch zeitweiliges Schießen die ganze Einwohnerschaft in Angst und Schrecken versetzt hat. F. ist als böswilliger und brutaler Mensch bekannt. Man rechnet damit, militärische Hilfe zu seiner Verhaftung herbeizurufen.

Hanau, 19. Nov. Als Hehler des wegen Gold- diebstahls in dein Bijouteriegeschäft von Ochs u. Bonn verhafteten Goldarbeiters K. Wagner wurde der selbständige Goldarbeiter Sebastian Dienald in Haft genommen. Außer Wagner wurden in demselben Geschäft im Laufe der letzten zwei Jahre noch zwei andere Golddiebe verhaftet, die beide die Firma um ganz bedeutende Werte bestohlen hatten und mit ihren Hehlern zu längeren Freiheitsstrafen verurteilt wurden. W. gab an, er habe an Dienald schon jahrelang gestohlenes Gold verkauft.

Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Lich herrscht unter den Schulkindern Keuchhusten und Scharlach. Am Freitag wurde die Pfarr- hofraite in Nieder-Erlenbach angezündet. Zum Glück entdeckte man das Feuer rechtzeitig und konnte cs löschen. Bekanntlich war erst vorigen Montag im gleichen Pfarrhause ein Einbruch versucht morden. Am Samstag gelang es, die Brandstifterin in der Person der seitherigen Haushälterin, Witwe Beck, zu verhaften. Sie war am Dienstag entlassen worden und wollte sich jedenfalls rächen.____________________

vermischtes.

* ® i n e seltsame Todesanzeige. Im Inseratenteil Voss. Ztg." finden wir nachstehende seltsame Todesanzeige:

Heute nachmittag 4 Uhr erlöste Gott durch einen sanften Tod von langen, schweren mit rührender Geduld und Ergebung getragenen Leiden meine teure, inniggeliebte Frau

Mary-Augusta Gräfin Fincken st ein, geb. Miß Nanson,

im 34. Jahre ihres Lebens und im 15. Jahre unserer überaus glücklichen Ehe. Sie ist der seit 9 Jahren bestehenden Zwangsverwaltung meines Majorates Herzogswalde zum Opfer gefallen, die auf Veranlassung der Herren Bernhard von Puttkamer-Plauth und Kammerherrn Elard von Olden bürg-Januschau, dermaligcn Beratern Elard von millenstiftungskasse, gegen mich 'eingeleitet wurde. Tiefes zeigt in tiefstem Schmerze an Albrecht Graf Finckenstein, in Herzogs­walde bei Sommerau, Wcstpreußen. Es betrauern ferner in der teuren Entschlafenen ihre unvergeßliche, liebe Tochter, Schwester, Schwiegertochter und Schwägerin: Euphenia Nanson, geb. Miß Buchanan, Theodore Nanson, Charles B. Nanson, Sophie Gräfin Finckenstein, geb. Gräfin Brühl, Dresden, Hedwig Gräfin Finckenstein. Tie Beerdigung findet am Totensonntag (20. November'», nachmittags 4 Uhr, statt. Obige Anzeige ist in den Neichsboten, Kreuzztg., Deutsche Tagesztg., Rundschau und an den Geselligen auch gesandt.

In derTagesztg." finden wir indes diese Anzeige in kürzester Form ohne den Satz von derZwangsverwaltung" und ohne den Nachsatz.

* Kleine Tages chronik. In Braunschweig ver­suchte sich die Witwe Bertling, welche sich kümmerlich durch Zimmervermieten ernährte, nebst ihren beiden Kindern durch Ein­atmen von Leuchtgas ums Leben zu bringen. Tie Witwe und ihr sechsjähriges Töchterchen wurden in bewußtlosem. Zustande nach dem Krankenhause gebracht, während die 18 jährige Tochter be­reits tot war. In einem Hotelzimmer in Holtenau bei Kiel wurden der Kontorist Buck aus Kiel und die Fra u des Schutzmannes Laudi erschossen aufgefunden. Vor dem Bezirksgericht in O berleutensdorf wurde eine mit Dyna­mit und Eisenstücken gefüllte und mit teilweise abgebrannter Lunte versehene Blechbüchse gestinden. Behufs Feststellung, ob ein Attentat oder ein schlechter Scherz vorliegt, wurde eine Untersuchung eingeleitet. Bei Berlin auf der Landstraße vom Bahnhof Straußbcrg nach 'Egersdorf ist an dem Bauern­gutsbesitzer Günzler aus Egersdor^ein Raubmord-Ver- s u ch begangen worden. Ter Täter ist bereits verhaftet. Tas Opfer des Anschlages liegt schwer verletzt im Krankenhause zu Straußberg darnieder. Ein schändliches Verbrechen ist auf dem Wege von Herzfeld nach Diestedde in West­falen an dem Maschinisten R. verübt worden. K. wurde von mehreren jungen Leuten übersatten und derartig mit dem Messer bearbeitet, daß er 12 Stiche in den Kopf erhielt und ihm sogar Stücke Fleisch aus dem Gesicht gerissen oder geschnitten wurden. Er wurde besinnungslos aufgefunden. Die Verletzungen sind le­bensgefährlich. Vier junge Burschen sind verhaftet worden. In der ZecheNordstern" bei Essen wurden auf Schacht 2 durch eine Dynämitexplosion ein Bergmann getötet und drei lebensgefährlich verletzt. Bei Mühlheim (Ruhr) wurde ein aus dem Gefängnis entlassener Hausierer erfroren aufgefunden.

Kunst und Wissenschaft.

, Max Dreyers SchauspielDie Siebzehn­

jährigen" würden am Samstag im Frankfurter Schauspiel­hause und im Berliner Lessing-Theater sehr beifällig ausgenom­men. Das Drama ist die ergreifende Tragödie eines 17 jährigen Jünglings, der an der plötzlich von ilftn entdeckten Liebschaft seines über, alles verehrten Vaters zu einer 27 jährigen heißblütigen niedlichen kleinen Bestie zu Grunde geht. _________________

Sport.

Der Pariser Korrespondent derFrkf. Ztg." ist ermächtigt, die Angabe, daß das nächstjährige Gordon Bennet-Rennen in Deutschland stattfinde, mit absoluter Sicherheit zu demen­tieren. Das Rennen findet sicher in Frankreich statt, wenn auch der Ort noch unbestimmt ist.

Landwirtschaft.

--Heranziehung zu den Unterhaltungskosten des Gemeindebullen Aus dem Kreise Fulda wird ge­schrieben: Für den Finanzhaushalt der Landgemeinden dürste die nachfolgende Entscheidung von Wichtigkeit sein, welche das Oberverwaltungsgcricht in Berlin in der Streitsache eines Guts­besitzers gegen eine unserer Landgemeinden wegen Heranziehung zu den Unterhaltungskosten des Gemeindebullen getroffen hat. Tie Klage des Gutsbesitzers, welche darauf gestützt war, daß er für seinen Viehstand einen eigenen Bullen halte, war vom Kreisans- fchuß alls unbegründet zurückgewiesen worden, weil es sich hier um eine öffentlich-rechtliche Abgabe handle, zu welcher herkömm­lich alle Viehhalter nach der Zahl der vorhandenen Kühe bci- zutragen hätten. Gegen dieses Urteil legte der Kläger Berufung beim Bezirksausschuß in Kassel ein. welcher dieselbe auch für begründet erkannte und die Freilassung des Klägers von dem streitigen Beitrage verfügte, da die behauvtete Observanz nicht erwiesen sei, und es sich zwar um eine öffentliche, jedoch ge­bührenartige Gemeindeabgabe handle, zu welcher herkömmlich zwar alle beteiligten Viehbesitzer beizutragen hätten, jedoch nur nach Verhältnis der tatsächlich gedeckten und nicht aller vorhandenen Kühe. Das königliche Obcrverwaltnngsgericht jedoch hob auf die vom Gemeindevorstand eingelegte Revision diesen Bescheid wieder auf, und bestätigte das den Kläger abweisende Erkenntnis des Kreisausschusses, eine Entscheidung, welche für alle ähnlichen Fälle von vräindirielter Bedeutung ist.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Märkte.

ko. Frankfurt a. M., 21. Nov. (Telegr. Orig.-Bericht des Gieß. Anz."). Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt­preise. Zunt Verkaufe standen: 471 Ochsen, 189 aus Oest­reich, 45 Bullen, 2 aus Oestreich, 717 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 5 aus Oestreich, 311 Kälber, 496 Schale und Hammel, 1709 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schaslämmer. Bezahlt wurde iür 100 Pfund Schlachtgewicht' Ochsen 1. Qualität 7174 Mk., 2. Qual. 6770 Mk., 3. Qual. 6064Mk.; Bullen l.Qual. 61 bis 63 Mk., 2. Qual. 5759 Mk.; Kühe 1. Qual. 6769 W, 2.Qual. 6364 Mk., 3. Qual. 53-54 Mk, 4. Qual. 4345 Mk., 5. Qual. 0000 Mk. Kälber: 1. Qual. 8286Plg., Lebendgewicht 4952 Pf., 2. Qual. 7580 'Psg., Lebendgewicht 4548 Pfg., 3. Qual. 00-00 Pfg., Schlachtgewicht 57-61 Pfg., Schafe: 1. Qual. 66-67 2. Qual. 5456 Pfg., 3. Qual. 0000 Pfg.; Schweine 1. Qual. 5960 Pfg., Lebeudgew. 47 Pfg., 2. Qual. 5800 Pfg., Lebendgewicht 4600 Pfg., 3. Qual. 5255 Pfg., Lebendgewicht 0000 Pfg. Geschält bei Hornvieh mittelmäßig, Ueberstand unbedeutend; bei Kleinvieh gut, kein Ueberstand.

te. Frankfurt a. M., 21. Nov. (Orig.-Telegr. desGießen. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpre is e. Weizen Mk. 17.0018.00, Kürhessischer Mk. 18.00-00.00, La Plata Mk. 18.5019.50, Kansas Mk. 18.5019.50, Roggen (hiesiger) Mark 13.7514.00, Gerste (Wetterauer) Mk. 17.2517.75, Fraulen- lelderMk.l8,0018,75,HafcrMk.l4.5015.50,MaisMk. 12.25-12.50, Weizenmehl 0 Mk. 27.0028.00, 2. Qualität Mk. 25.00

bis Mk. 25.50, 3. Qualität Mk. 23.0023.50, Roggenmehl 0 Mk. 22.0023.00,1. Qualität Mk. 19.5020.50, Weizenkleie Mk. 9.50 bis Mk. 9.75, Roggenkleie Mk. 11.0011.25, Maiskeime Mk. 10.50 bis Mk. 10.75, Franken, Pfälzer, Ried Mk.00.0000.00. Alles per 00 Kg. ab hier.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hesse» für Dienstag, den 22. November 1904: Wolkig, Temperatur langsam abnehmend, (leichter Frost) noch geringe Niederschläge (meist Schnee).

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

Aeneste Meldlulnen.

OrigittaldrahtmeLdnngen des Gießener Anzeigers.

Gießen, 21. Nov. (Nach Schluß der Redaktion eingetroffen.) Alm Samstag passierte Ministe­rialdirektor Schröder aus dem. Eisenbahnministc- rium Berlin die hiesige Station um 1.20 Uhr, besich­tigte den Barr des neuen E,m p f an g s g e b ä u d e s und fuhr unl 1.29 Uhr weiter nach Berlin. Heute mittag um 1.51 Uhr traf P r in z »e s s i n H e in r i ch v o n Pr e u ß e n von Darmstadt kommend, hier ein und fuhr um 2.09 Uhr n a ch Lich, um an den Verlobungsfeierlichkeiten teilzu­nehmen. Morgen trifft auch Prinz, Heinrich, von Kiel kommend, hier ein.

Berlin, 21. Nov. DemBerl. Tagebl.' zufolg? stifteten die Erben Rudolf Virchows der Stadt Ber- l:n 50000 Mk. zur Bekäinpsung derSterblichkeii Berliner Kinder im 1. Lebensjahre.

Straubing, 21. Nov. Ein gräßlicher Raubmord wurde hier verübt. Der Buchhalter des Raiffeisen-Vereins Nürnberg, Franz Mages aus Geiselhoering, wurde im Gast- haus ,/Zum Münchener Hof" mit durchschnittener Kehle itrtb ei »geschlagen em Schädel aufgefunden. Geraubt würden etwa 3 0 00 Mark. Als der Tat verdächtig wurden der Reisende und Versicherungsagent Albrecht Pfreundner mit seiner Frau im Mathäfer-Bräu in München fest- g en o m m c n.

Poris, 21. Nov. Der aus Hohen-Limburg nach Ver> untreuung von mehr als 2 Millionen Mark flüchtige Kom­merzienrat Julius Ribbert ist hier verhaftet worden. Rippert, welcher hier unter falschem Namen lebte, wurde in einer Theaterloge von früheren Geschäfts-Kollegen erkannt und nach Theaterschluß in seiner Wohnung verhaftet. Das deutsche Konsulat hat schon Schritte wegen Auslieferung des Verhafteten an die deutschen Behörden unternommen.

Mvdrid, 21. Nov. Der Finanzminister arbeitete einen Plan nach welchem er vor Schluß dieses Jahres ber Bank von Spanien 56 Millionen Pesetas gegen ben gleichen Betrag in Noten zurückzahlen will. Danach will der Minister die Aufnahme einer Anleihe für 1905 vor-.' bereiten.

New-Pprk, 20. Nov. Gestern brach in einem drei­stöckigen Lagerhause in Brooklyn Feuer aus, welches sich 4 anderen Häusern mitteilte. Die Insassen der letzten oiec' Häuser haben sich wahrscheinlich alle gerettet. In dem ersten Hause fand die Feuerwehr zwölf Leichen. Der Tod war, durch Erstickung eingetreten, Die Häuser waren meist oon' italienischen Arbeitern bewohnt.

*

Bom Kriege.

London, 21. Nov. DerStandard" meldet aus Schanghai von gestern: Ein aus Tschifu eingetroffener Dampfer berichtet, daß mit dem russischen Torpedoboots­zerstörerNastoropny" zusammen 3 andere Zerstörer aus Port-Arthur ausgebrochen seien. Zwei von diesen wurden von den Japanern angehalten, während der dritte entkam. Von Port-Arthur wird berichtet, daß die Japaner am 17. ds. M. Minen sprengten, durch welche die Flankendeckungen von Erlungtschan und Tschungtschun zer­stört wurden. Viele russische Maschinengeschütze auf der Brüstung wurden dabei außer Gefecht gesetzt. DerStan­dard" meldet aus Tokio von gestern: Man nimmt an, daß General Kuropatkin am Sychan-Hügel, 4 Kilometer vor em Zentrum der japanischen Armee, steht. Die dortigen russischen Stellungen sind mit neuen Truppen be­setzt, welche Munition verschwenden, ohne den Japanern Schaden zuzufügen.

Paris, 21. Nov. Aus Mukden wird hierher telegraphiert, die Japaner hätten bei ihrem resultatlosen Angriff gegen den Putilow-Hügel am Schaho hundert Mann verloren. Gestern dauerte eine heftige Kanonade längs der! ganzen Front an.

Telephonischer Kursbericht.

3'/«o/g Reicheanleihe .

3-Vo äo. . .

5,/1% Konsols . . .

3% do. . . .

372% Hessen . . .

3V2% Oberbessen . .

4% Oesterr. Goldrenfe .

4*/6/o Oesterr. Silberrente 4% linear. Goldrente , 4% Italien. Rente , .

41/2% Portugieser > . SO/ Portugiesen. ...

1% C. Türken . . .

Türkenloso.....

4% Grieoh. Monopol.-Anl. 4X[1% äussere Argentinor

JF nnkfnrt a. W., 21. November.

101.30

89.25

101.25

89.35

100.20

101*90

101.40

100.00

104.00

63.45

63.90

128*60

48.00

32.00 |

3% Mexikaner . . 4%% Chinesen . . Electric. Sohnckert , Nordd. Lloyd. . , Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsgea. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . « Gotthardbahn . . . Laurahütte .... Bochum ..... Flarpener . . . , Schatzscheine . . .

. . 32.10 . . 90.00 . . 122.80 . . 108 70 . . 212 00 . . 193.40 C . 141.40 . . 156.60 . . 164.00 . . 139.00 . . 17.60 . . 00.00 . . 258.00 . . 229.50 . . 219.90

Tendenz: fest.

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Stangenrod iür 1905/06 liegt vom 23. d. Mts. an acht Tage lang zur Einsicht der Interessenten auf dem Bürgermeistereibnrean dahier offen.

Stangenrod, den 20. Novomber 1904.

Großh. Bürgermeisterei Stangenrod. __Bock. __________________3470 Sonntags-Herein für Mädchen.

Die Verewigung junger Mädchen am Sonntag soll für das Winterhalbjahr am nächsten Sonntag den 27. November wieder ihren Anfang nehmen.

Die Vereinigung findet statt an jedem Sonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittags im Saale der Äleinkindcrschnler die Mädchen können zu jeder Zeit kommen mit) gehen. Von 4 bi's 5 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt nut Gesang, Einsprache, Vorträgen.

Gute, unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer Zahl vorhanden.

Eröffnungsfeier am Sonntag, dem 27. November d. I., nachmittags 4 Uhr.

Wir laden die Mädchen zu zahlreicher Beteiligung ein und bitten Eltern, Herrschaften und Geschäftsinhaber, ihre Mädchen auf den Sonntagsverein Hinweisen und denselben die Teilnahme ge­statten zu wollen.

Gießen, den 21. November 1904. v31/11

_________Für den Vorstand: Dr. Rauman«, Pfarrer.

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