Zufrieden- Begierden
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kirchen starb der 63jährige Altbürgermeister Jochem, welcher 9 Jahre der Gemeinde vorstand.
8. Alsfeld, 20. Mai. Anläßlich der am Sonntag, den 29. Mai hier stattfindenden Hauptversammlung des Vogelsberger Höhen-Klubs soll zum ersten male versuchsweise eine Ausstellung von Erzeugnissen der rheinischen Volks- tun st, insbesondere der Vogelsberger Holzschnitzerei, Drechslerei, Flechterei, Töpferei usw. stattfinden. Daran sollen sich dann permanente Ausstellungen von Kunsterzeugnissen unserer Hausindustrie anschließen, die etwa im Klubhause auf dem Hoherodskopf, dem „Lehrerheim Vogelsberg" und dergleichen Orten den Touristen und Fremden Gelegenheit bieten sollen, die originellen Kunstgegenstände des Vogelsbergs kennen zu lernen event. sie käuflilch zu erwerben.
R.-B. Darmstadt, 20. Mai. Im Hinblick auf das von der Regierung geplante große Werk der Kultur- verbesserung des Vogelsberges haben die Abgg. Weidner und Schmalbach soeben folgende Anfrage an die Negierung gerichtet t Nachdem die im Dezember v. I. fertiggestellte Denkschrift von der zur Ausarbeitung des General- kulturplanes des oberen Vogelsbergs bestellt gewesenen Kom- Mission samt dem letzteren seit mehreren Monaten der Oeffent- lichkeit übergeben worden ist und in weiteren Kreisen starkes Interesse heroorgerufen hat, beehren sich die Unterzeichneten, an Großh. Regierung die ergebene Anfrage zu richten: 1. Ob ein Entwurf des auf Seite 149 der oben erwähnten Denk- schrift gedachten Ausfühcungsgesetzes regierungsseitig bereits in nähere Erwägung gezogen worden ist und bejahenden Falles bis zu welchem Zeitpunkte etwa ein solcher Gesetzentwurf seitens der Landstände erwartet werden darf. 2. Welche Stellung die Großh. Regierung den von der Kommission sowohl in der Denkschrift selbst, als dem dieselbe begleitenden Bericht gemachten Vorschlägen, insbesondere der Kostenfrage gegenüber einzunchmen gedenkt, falls auf die unter 1. gestellte Frage eine befriedigende Antwort nicht ge- geben werden kann.
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•• Personalien. S. K. H. der Großherzog haben dem seitherigen Rechner der katholischen Kirchengemeinde Wickstadt, Georg Friedrich Margraf I. zu Ilbenstadt, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für langjährige treue Dienste" verliehen, und dasselbe Ehrenzeichen dem Kirchendiener und Glöckner Christian Rack zu Ober-Lais. __ Durch Entschließung des Großh. Ministeriums des Innern wurde der Regierungsassessor Dr. Diehl m Mainz mit der Aushilfeleistung bei dem Kreisamt Lauterbach beauftragt.
)( Laubach, 19. Mai. In der kürzlich stattgehabten Hauptversammlung des hiesigen Verkehrs- und Ver- schönecungsverems wurde der Graf zu Solms-Laubach zum Ehren-Präsidenten des Vereins ernannt. Außerdem wurden für Wiederherstellung eines altertümlichen Erkers am Draudtschen Wohnhause 25 Mk. bewilligt. — In Gonters
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einen billigen Triumph. Sollte man im Vatikan etwa glauben, derart den Sturz des Kabinetts Combes in die Wege letten zu können, so wird Man von der Aussichtslosigkeit dieser Erwartung sich ball) überzeugen müssen. Mit alledem ist andererseits nicht gefügt, daß der Atheismus in Frankreich die Herrschaft habe. Im Gegenteil, ein großer Teil des französischen Volkes bekennt sich auch heute noch zum Katholizismus, aber auch er würdigt die Forderungen der Staatsraison und mißbilligt die Einmischung des Vatikans in politische Angelegenheiten. So liegen zurzeit die Dinge, und es hat den Anschein, als werde die kirchenpolitische Frage noch geraume Zeit im Vordergründe stehen. Sie dürfte, wie gesagt, schwerlich zur Erschütterung des Kabinetts Combes und zu seiner Ersetzung durch ein weniger kirchengegnerisches führen. Dazu ist die Radikalisierung der Republik zu weit vorgeschritten. Combes fördert sie im Bereich der inneren Verwaltung, Andre im Heere und Pellet an in der Marine. Wenn Combes einmal abgelöst wird, dann geschieht dies sicherlich nur durch einen Poli- ttker, der denselben Faden, allenfalls in anderer Nummer, weiterspinnt.
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Rom, 20. Mai. Ter „Osservatore Romano" kommt auf die an Frankreich gerichtete päpstliche Note zurück, in der tue den Nuntius in Paris betreffenden Worte fortgelassen worden sind, und sagt, die Auslassung müßte als Akt besonderer Rücksichtnahme gegenüber Frankreich und nicht als Beleidigung angesehen werden. — Der französische Botschafter Nisard hatte heute vormittag eine Besprechung nut dem Staatssekretär Merry de Val, deren Ergebnis aber unbekannt ist. Man glaubt hier, daß trotz des guten Willens Nisards und trotz der Erklärungen Merry de Vals ein Bruch sich schwer vermci- d e n lassen werde. Es heißt, der Papst hätte heute eine Beiprcch- ung mit den Kardinälen Götti, Gennari, Agllardt und Serafmo Vannutellc gehabt. Diese hätten ihm geraten, direktzurnter- ti enteren, um den durch die gestern im „Osservatore Romano" veröffentlichten Note geschaffenen schlechten Eindruck zu verwischen.
Paris, 20. Mai. Dem „Temps" wird aus Rom gemeldet, niemand gebe sich nunmehr über den Ausgang des Zwistes zwischen Frankreich und der Kurie einer Täuschung hin. Der Bruch zwischen Frankreich und der Kurie werde demnächst durch einen dem Botschafter Nisard und dem Nuntius Lorenzelli bewilligten Urlaub Ausdruck finden. —
Aus Hindi und Kand.
Gießen, 21. Mai 1904.
** Ein köstliches Pfingstfest ist nahe herbeige- kommen! Wohl ist Pfingsten, nach dem verheißungsvollen Osterfeste, alljährlich ein herrliches Fest der beseligenden Erfüllung. Wenn der warme, belebende Sonnenstrahl draußen die Natur mit ihrem lieblichen Festgewande umhüllt und neuer Lebensmut alle erfüllt, dann fällt von der Freude und dem Frohsinn, der sich in den Zügen des Lenzes spiegelt, stets ein Abglanz auf uns selbst zurück, auch wenn die Weltereignisse und unser eigenes Stückchen Schicksal darin zu anderer Zeit uns mit Sorge erfüllen mögen. Diese Sorge weicht von uns, wenn wir im Maienlichte wandernd schauen, wie zur diesmaligen Pfingstzeit in besonders kraftvoller Entwicklung um uns Flur und Feld und Wald liegen; Wachstum und Gedeihen lacht uns überall entgegen als Segen für die Tausende von fleißigen Länden, die sich vor Wochen zagend zur Bestellung der Aecker regten. Da tritt uns wunderbar mächtig das all-
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gebietende „Werde!" des Schöpfers entgegen. Und wie die Freude am Einfach-Schönen in der Natur, wie Zufriedenheit in unser Herz einzieht, Leidenschaften und Begierden weichen, so entquillt, im Gotteshaus und draußen im hehren Waldesdom, der Seele ein heißes Dankgebet gegen den Ewigen, der alles so herrlich schuf, der die Pflanze zum Licht sich wenden, das Vöglein jubilieren heißt und unser eigen Herz mit wonnigem Empfinnden dafür erfüllte. Selbst die wundeste Seele fühlt wohl ein Fünkchen dieses herzerwärmenden Pfingstgeistes: das heilige Feuer ist wiederum ausgegossen, wie über die Jünger vor zwei Jahrtausenden, und wiederum entflammt es die Herzen für Gottes Allmacht und läßt sie ihre Begeisterung in Jubelhymnen austönen für das Evangelium der Dankbarkeit und allumfassenden Liebe. Wie singt doch Schlönbach:
Das macht die Welt so wunderbar unendlich. Das macht die Gottheit uns so klar verständlich. Das gibt der Menschheit ihre höchste Weihe, Die sie versöhnt zu Wesen Einer Art, ist's, was in der Jahre dunkler Reihe als Unsterblichkeit uns offenbart seit Jahrtausenden dem irren Streben Hoffnung Sieg und Wahrheit hat gegeben, Demut lehrt uns schweigendes Vertrauen göttlich groß uns läßt in Gott erschauen: Durch alle Wesen bringet Eine Seele In mächtig klangvoll wunderbarer Reinheit, Auf daß der Staub der Sonne sich vermähle Zu einer klaren, ewigschönen Einheit;
Und kannst Du auch die Seele nicht benennen. Wenn Du sie liebst, wirst Du sie auch erkennen.
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Dieselbe stets in ewigem Entfalten, Ein ew'ges Ruhn im rastlos stillen Wallen, Wohnt sie in uns, quillt sie in jeder Pflanze, Formt sie den Stein, schwebt sie im zarten Laube, Glänzt sie im Tropfen- und Planeten-Kranze, Bebt sie durchs Tier, spielt sie im Sonnenstaube, Durchstrahlt sie hell der Sonne Flammen-Schwingen — Und läßt den Menschen sel'ge Lieder fingen.
Möge dieser Pfingftodem köstlich erquickend und hebend auch den vielen Hunderten von Sängern und sonstigen liebwerten Pfingstgästen aus unseren Wäldern und von unseren ruinengekrönten Bergen entgegenwehen ! Ihnen allen sei zugerusen ein s r e u nd williger Willkommengruß!
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