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üchcn Studenten 'lsruhe statt. Die wen, benutzten als nd die Arbeiter zu denteu mußten, durch zt, in ein Kranken- ntliche Polizeibericht lahme von neun an rionen slattizefunden. r Notwehr befunden illwersen, wobei einer wurde.
Der Generaldirektor i ffliteteitt: einet i der Nordsei/e in wb c\e(\et\ Ä bk DeMbM bei genügt 9 Monate, gewiß sei.
>cheinkriegsge« richte, die in der eng- wie im Ihiieroffwcr» mdalen Veranlassung {tödlichem Ausgang, ut spräche gebracht aiMende Komödie Offiziere sich bamu nnetnben cm nachge- ^letzten ZeitHSustcn liebte Kameraden m t und dann in ent* >andelt wurden. Em >tz»bch-d. 'n S«
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Telephonischer Kursbericht.
4% Oeaterr. Goldrentö . .
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blntfrisch in ViSpacküttg
214.10
224.00
145.50
192.90
207.50
40/ Italien. Rente 41/a % Portugieser 30/ Portugiesen. . 1% C. Türken . Türkenloao . . .
223.60
145.30
192.50
207.25
102.65
91.90
102.45
91.85
101 35
99.50
102.80
101.05
9&ff) Mexikaner . .
4t/v'fn Chinesen . . Electric. Schnckiyrt . Nordd. Lloyd . .
Kreditaktien . - . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsgea. Oeaterr. Staatabahn .
BWg 8"/' 3 </,% 3°/n WA>
Gießen, den 18. ^an. 1904. Senßfelder, Kreisstraßenmeister.
Erinnerung: per Pfund lytt, 120, 140, 16Y,150Pfg.
Oest. Kredit. Deutsche Bank Tarinstädter Bank Bochumer Guß .
Lombarden . .
Gotthard bahn . .
Laurahütto . . .
Bochum ....
Harpener . . .
Tendenz:
Emma Seuling
Maschinenstrickerei
Wetzfteinstraße 45 empfiehlt große Posten la. wollene Ltrickzarne in «Kett Farbe« und Qualitäten billigst, sowie daraus gefertigte Damen- u. Äinderstrümpfe uud Socken.
Reichhaltige Auswahl in [411 Hemde«' und NockstsaeLen, Schürzenzenge, Kleiderbarchend, WachStvche.
4% öriech. Monopol
41/, % äussere Argentiner
Uchmbeiien.
Montag den 25. l. M., nachmittags 1 Nhr, sollen in der Gemeinde Rödgen Pflasterarbeiten, veranschlagt zu 810 Mk., öffentlich vergeben
Frnnkfnrt a. 3B„ 21. Januar
4‘/5 % Oesterr. Silberrente
4% Uncar. Goldrente . . 100.30
Aröeiterbewegung.
Krirnmitschau, 20. Jan. Bis gestern Abend waren nur 25% der Ansgesperrten m den B e t r 1 e ben au s genommen. Das B e r s a m m l u n g s v e rb 0 t bleibt be steh en. Die Gendarmerie verbleibt in der Stadt. (Der bemerkt, erst in etwa acht Tagen könne die Zahl der Ausgesperrtblei benden angMbenwerdenJ^^^^E---—>
ReiohRanleihe do.
Konsole .
do . .
Hessen . Oberhessen
1W4
. 26.90
. d0.20
. 103.60
. 104 75.
. 218.50
, 194.80
. 145.00
. 157.50
. 160 40
. 143.90
. 16.20
. 192.00
. 237.25
. 192.20
. 207.00
Neueste Mewmuun.
Berlin, 21. Jan. Nach einer Privatmeldung bet „B.
N. N." ist der Kaufmann Raimund Boysch m
Frisch eingetroften:
Holland. Anstern, Caviar und Geflügel.
Car! Schwaabj Hofdelikatessenhandlung.
5 Telephon 2G5. 324 __Seltcrsweg 23.
ausgenommen. t , r
Wien, 21. Jan. Der amtlichen Abendpost zufolge ift die Nachricht von der Absicht des Erzherzogs Fer- dinand Karl, sich demnächst zu vermahlen, als gr u n d l 0 s zu bezeichnen. In eingeweihten Kreisen fallt das Wort „demnächst auf. Man glaubt daraus ersehen zu können, datz in der Angelegenheit daö letzte Wort überhaupt noch nicht gesprochen ist und das; der Erz-. Herzog nur mit größtem Widerstreben das Her- rats-Projekt für jetzt aufgegeben habe. Es verlautet, es sei ihm von seiner Familie eine Bedenkzeit von zwei Jahren eingeräumt und in Aussicht gestellt worden, daß er im Falle der Verwirklichung des Herratsplanes Titel und Würden verlieren würde.
Petersburg, 21. Jan. Ein hochgestellter Diplomat bestätigte, daß von der russischen Regierung abermals neueVorschläge an Japan a b g e san d t werden, sodaß die Unterhandlungen sich noch wochenlang hinziehen werden. Rußland wolle um jeden Preis Frieden halten, was auch Japan wolle, denn sonst hätte Japan mit viel günstigeren Bedingungen bereits im vergangenen Sommer die Ferndselrgkerten beginnen können, als Rußland noch nicht stark genug rn Ostasien war. Eine Intervention anderer Mächte zu Gunsten einer friedlichen Lösung des Konfliktes werde Rußland nre-- mals zulassen.
Qrg. Packet a.‘/a kg zu 50. 65.80.Pf
Ludwig Steinhäuser, Teleph.346. [325] NenenbaueN. „Sofew eyerW prämiiert „gaft», .
anerkannt seit 10 Jahren als das SeLe 83fn>e- n. jMmiUat für nr- brothene Gegenstände, ift jn bahen in Alocon? ä 30 u. 50 Psg. bei
Gustav Matter. 317
Mötztl-VerßeigttNg.
Mehrere Betten, Tische, Stühle, Schreibpult, kupferner Kessel, sowie verschiedene andere Sachen werden Freitag den 22. d. M. öffentlich meistbietend tm Bieker- schen Lokale (Neustadt) verltewert TieVersteigerungistbestunmt.s798 Stabt. Schlachthaus.
SMovjicn: 803
zlh«M!tSkisch 50 Pfz.
Evangelischer Arbeiter-Verein.
Zn dem am Montag den 25. Januar abends 81/, Uhr im früheren Steins Garten strttfüchenden
Vortrag
des Herrn R. Eronau ans New - Pork: „Die vereinigten Staaten nnd ihre Bewohner" hat der kaufmännische und der Orts-Gewerbe- Verein in dankenswerter Weise unseren Mitgliedern freien Eintritt bewilligt. Es wird gebeten, sich an der Kasse durch Vorzeigung der Mitgliedskarte oder der letzten Beitragsguittung aus- zuwei en. <94
Der Borstand.
ärztliche Praxis neben seiner spezialärztlichen Tätigkeit, ! ebenso sehr auch die Achtung und Anerkennung seiner Kol- ; legen, die ihn wiederholt zum Vorsitzenden des ärztlichen Vereinund zu ihrem Vertreter im ärztlichen Zentral- , ausschus; des Londes beriefen. Ein hervorragender Zug iw Wirken von Heß ist seine gemeinnützige Tätigkeit. Jahrzehnte lang hat er in uneigennützigster Werse die Abceil- ung für Augenkranke im städtischen Rochusho,pital geleitet. er gehört heute noch zum Vorstand des Atieevereins für Krankenpflege, er ist seit, langem Vorsitzender der Rheinischen Naturiorschendcn Gesellschaft. Lange Jahre war er Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, im Ort»- gesundheitsrat unterstützte er mit einem Wissen die Ve- strebunqen der städtischen Verwaltung. 2luch ftm Eintreten für die Einführung der fakultativen Feuerbestattung sei erwähnt. Seitdem es eine nalionalliberale Partei rn dessen gibt gehört der Jubilar ihr an. Innerhalb der Partei war er' eines der arbeitsfreudigsten Mitglieder, und lanae Jahre gehörte er zum Vorstand.
— Der Philosoph Exzellenz Profes>or Dr. Eduard qp rfpr feiert am 22. Januar seinen 9 0. Geburtstag. 3er arrife Mefoie totittc über ein halbes Jahrhundert als akademischer Lehrer. Geboren 1814 ju Klembottmar in der Nähe von Schillers Geburtsort Marbach, bezog Zeller 1831 die Universität Tübingen, um Theologie zu studieren 1842 habilitierte er sich in Tübingen für Rheologie. Eine besondere Habilitationsschrift wurde nicht verlangt. 1847 folgte er einer Berufung zunächst als außerordentlicher Professor nach Bonn und wurde bald ordentlicher Professor in Marburg (1849), wo er in die philosophische Fa- kiiltät übertrat. 1862 kam er nach Heidelberg und 18-/2 nach Berlin, wo Zeller bis 189-1 wirkte. Dann wurde er von der Verpflichtung, Vorlesungen zu hatten, entbunden und zog nach Stuttgart, wo er seitdem lebt. Zeller ist Doktor sämtlicher Universitäten. 1868 wurde er von der Universität Seidelberg zum Dr. theol honor. causa ernannt 1877 rum Dr iur. hon. eausa von der Tübinger Hochschule, 1886 zum Dr. med. hon. eausa von Marburg und 1884 Dr.,iur. von Edinburgh. Anläßlich seines 56jährigen Doktoriubi- läums 1885 wurde Zeller von Kaiser Wilhelm I. die Prachtausgabe der Werke Friedrich des Großen geschenkt. Am 80. Geburtstag wurde er Wirklicher Geheimrat mit dem
Prädikat Erzellenz. ~__
Kerrchtssaak.
L. Friedberg, 20. Jan. In der gestrigen S,ch ö f f e n- gerichtsverhandlung wurde der z. Zt. m Grnnberg m Schlesien sich auibaltende Reinhold Lohrke wegen Herst e l l u n g nnd Verausgabung von falschen Geldstücken zu drei Wochen Ge'angnis und m die Kosten des Ver- iabrens rerurte.tt. Im Herbst 1902 M sich der V-rurt°üte der schon viel Vorstrafen hat, bicjc strafbare Handlung hier in Friedberg zu schulden kommen, wie die heutige Beweisaufnahme ergel en hat. Eines Tages kam Lohrke in den Dämmerstunden in hie ^>irt- schatt Beckmann im Stadtteil Fauerbach. Die Zeche bezahlte er mit Ünpfergeldstücken. die erst abgeschliffen und dann mit Quecksilber überzogen worden waren, sodaß die Frau des Wirtes im »albdunkel dieses Geld als „Sückelgeld" m Zahlung bekam. Der Betrug wurde spater entdeckt; L. reiste bald darauf zu einem Bruder, von da nach Grünberg in Schlesien. $rt Anbetracht der großen Entfernung ivar er vom person ichen Erscheinen Sur Haupt- verhandlung entbunden, da er, ,a bereitem einer ^mnussarischen Vernehmung den Betrug zugestanden hat. Wegen emer Anklage des Diebstahls mußte L. freigesprochen werden mangels genügender
des Reichstages hat'eine Resolution eingebracht, her Reichstag wolle die Regierung aufwrdern, ungesäumt einen Gesetz«, entwarf vorzulegen, wonach die tägliche Arbeitszeit in den Fabriken vom 1. Juli d. I. ab nicht mehr als 10 Stunden betragen sott.
Berlin, 21.Jan. EineReihe bonVer einigungen kaufmännischer Angestellter sprach sich in einer zahlreich besuchten Versammlung gegen die letzigo Fassung des Gesetzentwurfes über die Kaufmanns- ge richte aus. ES wurde beschlossen, dem Reichstage eine Reihe Abänderungs-Vorschläge zu unterbreiten, barnntet die lückenlose Errichtung von Kaufmanns-Gerichten über )as ganze Reich, Ausdehnung der Kaufmannsgerichte auf alle kaufmännischen Angestellten ohne Unterschied des Gehalte? und Zuständigkeit der Kausmann?gerichte auch für die Konknrcenzklausel und Konventionalstrafe.
Schneidemühl, 21. Jan. Der Stadtlassen» Ren da nt Löffelheim aus Märkisch-Friedland wurde wegen Unterschlagung und Vü ch e r f ä l s ch u n g von dem Schwurgericht zu 2i/2 Jahren Gefängnis verurteilt. ,
London, 21. Jan. Tie „Times" meldet aus j,ötto? Tie apanische Regierung beabsichtigt eine Anleihe i m I n l a n d e aufzunehmen und zwar mit kürzester Rückzahlungsfrist. — Wie weiter aus Tokio gemeldet wwd, verlautet gerüchtweise, daß neue Ver än d er un g en im Kabinett bevorstehen. Marquis Ito sott den jetzigen Kabinettschef Katsura ersetzen. - Gestern ist auch ui Soho der Privatrat zusammengetreten und hat dringenden Gesetzentwürfen zugestimmt, welche die Küsten-Verteidigung, den Truppen-Transport auf den Eisenbahnen und Organisation des Feldpostdienstes betrafen. _
London, 21. Jan. Aus Tariaville nn Somalr- lande wird berichtet, daß General Eggerto n mit zwer T-rigaden Jiaballi am 15. ds. verlassen hat und sich xxi Eilmärschen nach dem Nogaltale begibt.
Taragon a, 21. Jan. Tie Unruhen dauern fort. Tie Gendarmerie hatte mehrere Zusammenstöße mit der Menge, wobei ein Gendarm durch Steuiwurfe so schwer verletzt würbe, daß er bald v er st ar b. 8 Personen, welche verhaftet worden sind, werden vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Tie Geschäftsleute haben ihre Läden wieder ge- . öffnet. Auch hat eine Anzahl Arbeiter die Arbeit wieder
Nevolverschüffe auf ste abgegeben. In dieser Sache erfolgten zuerst I Win d h o e k, der als Leutnant zur Schutztruppe eingegogen etwa 30 Verhastungen, von denen jedoch nur die gegen die heutigen war, in einem Gefecht mit den ly.ereros vei Qia, 'Ungesagten aufrecht erhalten wurden. Von den geladenen 50 hanbja gefallen. — Die sozialistische Fraktion Jeugen sind die 15 ebenfalls vorgeladenen italienischen Maurer - - - ----- - *• 1 ’ ~ - ■* - •—
nicht erschienen; die Ladung konnte ihnen nicht zugestellt werden, da ihr Aufenthalt unbekannt ist. Die Angeklaaten bestreiten jebe Teilnahme an dem UeberfaUe. Zwischen dem Staatsanwalt und der ^erteibigimg kam es darüber zu einer scharfen Auseinander, etumq ob die Zeiigenaussagen der Italiener verlesen werden sollen.' Das Gericht lehnte einen diesbezüglichen Antrag ab. Im westeren Verlause der Verhandlung wurde ein als Zeuge geladener Fuhrmann unter dem Verdacht des Meineides v e r h a f t et. Die Verhandlung nahm heute den ganzen Tag m Anspruch. Die Verhandlung wurde abends auf Samstag vormittag vertagt. Es sollen noch der Untersuchungsrichter Landgerichtsrat Eller und drei andere Beamte als Zeugen vernommen werden.
B e r l i n, 21. Jan. Ter in London feftgenommenc prakt. Arzt Dr Guternlann, besten Flucht in Berlin im Oktober 1900 großes Aufsehen erregte, wurde gestern wegen w i ed er o ölten Betrugt unb Urkundenfälschung z»l 2 Jahren 4 Monaten Gefängnis und 3 Jahren Ehrverlust verurteilt.
B o ch u in 20. Jan. Das Schwurgericht verurteilte den Arbeiter Schomburg. der in der Nacht zum 22. November v. I. den Nechnungsführer Schellenberg ertnorbet unb beraub t hatte, zum T ode Ter Niitangeklagte Weitz wurde von der Beteiligung an dem Morde freiaesprochen, dagegen wegen Beihilfe am Raube .u drei Fahren Ge'ängnis und fünf Jahren Ehrverlult verurteilt.
Marktplatz 21. Dekephon ^6- Berliner Nollmöpse große Fische, 2 Stück 11 Piq-, bei öO St. billiger, Hsttärrver Bokl- berhtge per St. 4, ö u. • Big-, towbtßcu vtv W ir» M., •erbt**» v. Vd. 85 Mg.. Prr«a «utfrif. Pettettunt, p. Ltr. 19 A empstehltWckUlrttt», CÄUfewUki,
°""°M ain5, 20. San. Unter kolossalem Andranüe WW« begann heute die Verhandlung gegen die Maurer Mathias Orth, Johann Barth, Peter Barth und Christian Ditt, die im August v. Js beim Maurer-A nsstan d sich an dem Ueb erfüll auf die 11 a l i e n i s ch e n Arbeiter beteiligt hatten. Die Italiener wurden damals morgens 5 Uhr, als sie nach ihren dail^eNrn .zogen, mit Eisenstangen und Holzknütteln turchtbar zugerichtet, auch
Gisenlitilin-Zeitung.
Die badischen Staatseisenbahnen haben nach den provisorischen Feststellungen im Jahre 1903 2 860 980 Mk. mefir als im Vorjahre vereinnahmt. Ter Budget-Voranschlag üherheigt die Einnahmen um nahezu 5 Millionen Mk.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in dcr Shnagoge, Sttdnnlage.
Samstag, d e n 23. I a n u a r 1904.
Vorabend: 4.45 Uhr. Morgens 9.00 Uhr.
Feier des Geburtstages Sr.Majestätdesdeutfchen
Harpener Bergbau
Tendenz: schwacher.
2htr Börsenlage. Ta nun die Kriegsbesurchtnngen vollständig grundlos betrachtet werde,i, wendet sich die <ovekulation wieder mit frischen Krähen den Jn^istriewerken zu. Kohlenalen werden auch stark für Pariser Rechnung gekauft. Auch Hutten- aftien bewahrten eine feste Haltung. Ta der Stahlwerksverband^ so wie er ursprünglich gedacht war, als eine begrabene Sache bezeichnet werden muß, noch ehe sie das Licht der Oeffentlichkeit erblickte, wird aller Wahrscheinlichkeit nach endlich wieder Ruhe m den Eisenaktienmarkt kommen, der von den wechselnden Chancen, die man diesem verunglückten Sydikat Tag für Tag prognosti^lerte, sehr beeinflußt war. Alles in allem zeigte an der Berliner Diens- tagsbörfe die ganze Liste der Kasta-Jiidustriebörfe zum Teil. recht erhebliche Kurssteigerungen. Insbesondere avanzietten die Aktien der Allg. Elektrizitätsgesellschaft, der Rheimschm Metal waren- und Maschinenfabrik: bann waren Brauerei- und Aementaktien gesucht. Auch an der gestrigen Börse war eine zuversichtliche ®hmmxtng vorherrschend, was sich insbesondere auf dem Anlagemartt zeigte. Es trat starke Nachfrage nach Anlagewerten em; speziell waren deutsche Staatsfonds gefud)t.
ungen dokumentierte sich auch darin, daß sämtliche Kohlenwerte eine steigende Richtung einschlugen. _■
SC,VCsd Darmstadt, 20. Jan. Ein seiner Eigenart wegen seltener Strafrechtsfatt beschäftigte heitte^die^Strafkammer. An- geklaat ist die im Jahre 1842 zu Schlendott m Holstein als Graf in von Platen-Sallermund geborene, spater ver- heiratete und geschiedene Ehefrau Julius -steffen. Sw wohnte mit einer Haushälterin, S. Steinheimer, die etwas Vermögen besitzt und auch alle Angelegenheiten der Angeklagten ordnete, früher in Tarmstadt und zuletzt in Eberstadt bei Darmstadt.
Heimer halte auch ein Pflegekind aufgenommen, welches sich der besonderen Liebe der Angeklagten erfreute. Es war kränklich, und der Arzt riet zu einem Aufenthalt an einem Badeorte, wozu siel, die Steinheimer aber anscheinend nicht verstand. ^ie Angeklagte batte nun gemerkt, daß die Steinheimer vor em paar Tagen einen größeren Geldbetrag eingenommen hatte, eignete N cy Y i e r- Son in heimlicher Weise 2600 Mk an, um mi b n Kinde die Badereise antreten zu können, sie angab, batte eme ihr unbekannte, aber vermögende schwarze (?) ^ame ^en Betrag zu der Reise in liebenswürdiger Weise zur Veringiiug gestellt. ~te Bestohlene schlug alsbald Lärm und glaubte, auch felbstverstandlicl an ben Diebstahl durch einen remden Dieb n'cht- Die Polize^ be faßte sich mit ber Sache und kam alsbald auf die richtige^pur, obwohl die Diebin in raffinierter Wege Spuren künstlich> geschaffen hatte, die auf einen von außen herkommenben Dieb schließen sollten. Die über 60 Jahre alte Angeklagte bringt auch heute bas Märchen von der fremden, schwarzen Dame vor: ihre HausgenosiiN'^e vollständig mit ihr ausgesöhnt hat, sucht sie nach Möglichkeit zu unterstützen. Ter Gerichtshof ist von der Zurechnungsfah gkeit b r Angeklagten, bie sich sehr geschickt verteibigte, überzeugt, laßt aber mit Rücksicht auf ihr gebrechliches Alter milbe walten und verurteilte sie zu 1 M o n a t ® e f a ngn i s. Im Saale mußte Jic noch geführt mevben, währenb sie,, auf ber Strane angelangt, mit ihrer Hausgenossin und dem Pflegekinde rüstig den Heliniveg
Robert Stuhl
Neustadt 23 bringt hiermit seine gebrannten Kaffee s von hervorragender Güte und wöchentlich frisch geröstet zii nachstehenden Preisen in cmpsehlenbe-
. . 103.70
. . 62.85
. . 32.20
. . —.00
. . 137 60
-Anl. 43.70
Handel und Uerkchr. Aalküwüischast.
Berliner Börse vom 20. Januar 1904.
(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.)
Nach fester Eröffnung bröckelten die Kurse auf allen Gebieten um Kleinigkeiten ab. Veranlassung hierzu gab wiederum Paris, wo die kürzlich erwähnten Exekutionen noch nicht ihr Ende erweicht zu haben scheinen. Jniolgedeffen meldete auch London mattere Kur e bie unseren Markt entsprechend beeinflußten. Für E,sen- werte war der Umstand, daß die gestrige Sitzung noch kein desini- tives Zustandekommen des Stahlwerksverbandes zeitigte, der Grund zu Realisierungen und Eingreifen der Contremine, der es ledoch nur mühselig gelang, bie Kurse nm Kleinigkei.en zu drucken. Im allgemeinen herrschte große Geschäftsstille.
Privat-Diskont 2% Prozent.
Anfangs- u. Schlußkurfe.
----- 213.50
Bund.
Souutag den 24. Januar 1904, abends 8’/« Nhr:
Aamilien-Abend
Venen Snalbau unter Mitwirkung des Evangel. Äirchen- gcsangvereins und verschiedener Solisten.
Bortraa des Herrn Pfarrers Dr. Diehl-Hirschhorn über: „Sonneiischein und Sturm in Gießen wahrend ocj 30jährigen Krieges."
-. . ... ... Gäste willkommen.
Eintritt frei._____
LihM-hte Br.Liiiatas
(3nh.: Cnrl Haas jr., Gießen)
EM- uni sowie
stets vorrätig. 785
Telephon: K-llwerke Nr. 200, Kontor Nr. 282.______
Kaisers.
Nachmittags 3.30 Uhr.
Sabbathausgang 5.50 Uhr.
Gottesdienst der israelitischen Religionsgeskstschast.
Sa b b a16f e i er am 23. Januar 1904.
Freitagabend 4.30 Uhr. Samstag Vormittag 8.30 Uhr. Feier des Geburtstages Sr. Maje st ätdes de utsch Kaisers.
Nachmittag 3.30 Uhr.
SabbathaiiSgang 5.50 Uhr.
Wochengottesdienst: morgens 7.00 Uhr, abends 4.30 Uhr.


