Ausgabe 
20.8.1904 Zweites Blatt
 
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Dandrl und Verkehr. Volkswirtschaft.

Verltuer Börse vom 19. August 1904.

(Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Prwat-DiskonL 2'/. Prozertt. ,

Anfangs» u. Schlußkurfe.

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Si'ße

Ceft Kredit .... Deutsche Bank . 220.80

Darmstädter Bank . . 139.40

Bochumer Guß . . . 209.50

Harpener Bergbau . . 218.10

Tendenz: ruhig.

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S,ck.g-8Ps, Rfifem«tte2Std.5-6Uffl. Erbsen pr.Liter LIM., üinienpr. Liter 32 Psq.. Tauben pr. ißaar 0,80- 0,90 M, Hühner pr.St. 100-1,60 Alk., Hähne pr. Stuck 0,601,20 A!k., Enten pr. Stuck j'«02,20 $lf., Gäule vr. Pid. 0070 Psg., Ochscnfleisch pr. Wuud 00-80 Pin., ^luh-und Niudfleiich pr. Ptuud 62 68 Pi,p, Schweine» fleisch pr. Psund 60-72 Psg., Schweine,lchch, «efa un, pr. b und 76 Ma Rnlbfleiich pr. Md. 68-76 P «., Hamuielfteisch pr. Psund bo-74PIg 5tar,°fj°ln pr. 100 Kgr. 6,00-8,00 A!k, Weis,kraut per Stück 30-40 Pfg., per Zentner 0.00-0.00 WIL, Zwiebeln pr. Zentner 7 00-10 00 Bll., Milch per Liter 18 Pfg., Aepiel per Zentner 00 Ha 00 WIL, in Körbeti 0000 Pfg. 0tüsse 100 St. 00-00 Pig. Kirschen per Psd. 00 - 00 Pfg. Wlarktzeit 7-1 Uhr.

Herbstpferdemarkt zu Gießen. Am 7. Sep- xember, vormittags 8 Uhr, findet auf den städtischen Marttanlagen »u Gießen Pferdemarkl mit Prämiierung statt. Ter Frühjahrs- markt 1904 war mit etwa 400 Pferden, der Herbslmarkt 1903 mit etwa 300 Pferden befahren und von Händlern und Landwirten sehr gut besucht. ES wurden recht bedeutende Käufe abgeschlossen. Auch in diesem Herbst erhofft man einen guten Markt. Mit dem Markte ist eine Prämiierung verbunden, für welche 1620 Mk. zur Verfügung stehen. Tie Prämiierungs-Kommission besteht aus den Herren: Cefonomierat Hoimann-Hofgüll (Vorsitzender), Maior Zahn- Gießen (Stellvertreter), GulSpächier Bene-Hof Altenburg b. Weylar, Echlachchofdirektor Tr. Ltebe-Gteßen und Gutspächter Winller- Neuhoi. An Preisen sind die folgenden vorgesehen: 1. Abteilung, Reitpferde: 1. Preis 30 Alk., 2. Preis 20 Alk. 2. Abteilung, Wagenschläge (paarweise ru prämiieren): 1. Preis 80Mk., 2. Preis

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Darmstadt, tvcldK in ihrer erweiterten Tätigkeit da» Zweite üi*id.vTt\<ialn hinter sich bat, teilt der Anwalt nut, daß dn Ok-Lmiuuiiah sich in 1903 04 auf rund 222 Millionen Mark, der Bezug von Importartikeln har.i, die Hamburger Zim-ignieder- Lsiung sich auf 486190 Zentner im Wert von 3 83&U69 Mark

^Weiter mcht der AntvaU auf die Entwicklung deS genossen- fdwitliclKn Getreide Verkaufs ein. Näherer Bericht nnrb aud) über die Tätigkeit der Deutschen K o r n h a u s k v m m i s s i o n er. stattet welche sich im Beridsisjahr in besonders intcnfiber -Jeife mit der Neuregelung des Mietsverhältnisies all den, preußischen >korndausern deschüttigt hat. Hierbei wird auch der Angrif.e des Vereins deutscher GrovpLndler in Dünge- und Futtermitteln gegen die Äiintbauj-gciwliinidmiteii und der eingehenden chichtigslellung gedadn, welche die konil-auslomniission auf die betreffenden un­richtigen Behauptungen gegeben hat. . ,

Sur inneren Berlvaltungstätigkeit des NerchSverbandeS über* «heiid, V-:merkt der Anwalt, day dieselbe sich, bei der uuhci^n Ausbreitung des Reichsverbandes erheblich gesteigert habe. Er gebenU insbesondere der Errichtung der deutsu/en lidxn Genossenschafts schule, von der sicherlich eme erhebliche Beroollkomir.nung in der Ausbildung ber (

unb damit eine bedeutsame Forderung deS Eenvis.nschast.lmseni.

3U ^Ferner wuD der Entwicklung der B e a m t e n w o h l f a h xct 3 * lasse, der Bersicherungskasse der deutschen lanbwirt- schaftlid-en Genossenschastsbeamten und ganz besonders auch der yörk-ruTtg des landwirkschastlichcn Gcn°lscn>chasiswc,enS in ben kutfien fiokni.n geda t e.ner Ai.sgubc die (i.i; d i WeU)«- verdeind neuerdings mit deiondercm Zmeime anäcnoinniin unb

schon praktische Erfolge in T cut1 ch.«udwest- ° ir «Itoann 'rottb Ort für den 1905 abzuhaltenden Genossen, lchaslstag Straßburg L E. gewählt und von einet Einladung nadj Münster j. W. für 1906 Kenntnis genommen.

(Fortsetzung folgt.)

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Auszug SUS deu MMsgmtsreMrü der SlaM thiehev.

Am 18. Aua. Theodor (Leipp, Lackierer in Großen-Linden, mit Elijabetha Schneider in Clnnbach 12. Ludwig Jakob Benner, Gärtner in Alten-Bufeck, mit Luise Schneider dahier. 13 August Heinrich Arendt, Lehrer in Hanau, mit Auguste Luise Johanna Ulrich dahier. - 16. Errnengildo Zappa, Maiirer da­hier, mit Ida Fischer, geb. Schumalin Hierselbst. 18. Diedrich Wilhelm Pannecke, Kaufmann dahier, mit Antonie Wilhelmine Schraner Hierselbst. 19. Karl Otto ftiiorr, Buchhalter dahier, mit Johanna Margarete Luise Bechthold Hierselbst.

Eheschließungen.

Am 13 Aug. Heinrich 'Martin Emil Moritz Philipp Heller, Fabrikarbeiter dahier, mit "Margarete Hillgärtner Hierselbst. Larl Heinrich Kramer, Weißbinder dahier, mit Katharine Dorr hierfelbst.

Geborene.

Am 7. Aug. Dem Taglöhner Justus Schäler ein Sohn Hermann. 10 Dem Diener Karl Fischer ein Sohn Karl Rudolf 11. Dem Spengler Philipp Brunnengräber em Sohn Karl Philipp Martin. - 12. Dem Schuhmacher Christian Lober ein Lohn. Tem Küfer Wilhelm Leun em Sohn Willy Julius Ludwig Dem Schneider Louis Schäfer eme Tochter Marie Elisabethe. - 13. Tem Schlosser Friedrich Bachmann ein Sohn Friedrich Karl Wilhelm. Dem Schlosser Georg Schmidt em Lohn. 14. Dem Lokomotivheizer Ludwig Henß em Sohrn Dem Vizefeldwebel Wilhelm Ermentraudt eme Tochter.17. Dem Taglöhner Philipp Frifchholz em Sohn Ernst Ludwig.

Gestorbene.

Am 12. Aug. Ludwig Friedrich Loose, 7 Monate alt, Sohn des Schreiners Gustav Loose dahier. 17. Friedrich Hillgärtner, 10 Monate alt, Sohn des Fuhrinanns Wilhelm Hillgärtner da- hier. Berta Hermann, 4 Monate alt. Tochter des Schiieiders Liidivig Hormann dahier. 18. Elsa Anna Schäfer, 4 Monate eilt Tochter des Glasers Theodor Schäfer dahier. Katharine Strack, 2 Monate alt, Tochter des SchiiciderS Georg Strack dahier.

iahrsperlode.

-Pom amerikanischen Weizenmarkt. Daß m Rewyork fast stets im Großen spekuliert wird, ist allbekannt. Ist am Effektenmarkt fern besonderer Eoup geplant, kann maii sicher ein daß der Produktenmarkl die Gemüter in Anfreaung erhält. Augenblicklich werdeii die Weizenpreise wieder einmal auis Korn genommen und ohne Maß und Ziel in die Höhe gesetzt. Am 9lciv- yorker Wlitttvochsmarkt stieg der Wetzenpreis für September-, wie für Tezemberlieferung bis 112'/, Eents. Er slaiid also um ca. 17 Eenis höher, als aniaiigs August. Wie miiqctctli lötrb, ist' es wieder die bekannte Spekulantengruppe von der Fondsbörse, die das Feld ihrer Tätigkeit öfters vom Effekten- nach dem Frucht­markt verlegt. Tiefe Gesellschaft hat den Sullyschen Baumwoll- korner unterstützt, war am Kaffeemarkt tätig und versucht es nun wieder in Getreide, wofür die Gelegenheit schon infolge des Krieges in Japan besonders günstig ist. Ter amerlkarnsche Konsum hat großen Bedarf und auch die teilweise recht wenig günstigen enro- päischen Ernten kommen den Spekulanten gelegen. EL werden aber auch sehr unerheuhche Meldungen über den Fruhiahrsivetzen der Union und über den von Canada verbreitet. Man rechnet also mit einem bedeutenden Ausfall der amerikanischen Weizenernte und glaubt, daß dieselbe 600 Mill. Bushels kaum übersteigen wird. Bei dieser Sachlage ist aber hervorzuheben, daß Teuischland eine ausgezeichnete Winterweizenernte hat und auch der Winterroagen recht günstig aiisgefallen ist, sodaß wir augenblicklich wenigstens abseits des' Welimarktes stehen können, oder doch von dessen Schwankilngen nur in ganz geringem Maße beeinflußt werden.

Märkte.

Gießen, 20. Aug. Marktberichi. Aus heiltigem Wochenmarkt kosteten: Butler pr. Pfd. 1.00-1.20 Mk., Hühnereier 1 St. 6-7 Pfg. 2 Stck. 00-00 Pfg., Gänsceler 0000 Pfg., Enteneier 70 Psg., Ka,e

60 Mk., 3. Preis 40 M. 3. Abteilung, Arbeitsschläge (paarweise zu prämiieren): a) schwere: 1. Preis 80 Mk., 2. Preis 60 Mk.,

3 Preis 40 Pik.: b) leichte: 1. Preis 60 Mk., 2. Preis 40 Mk.,

3 Preis 20 Aik. 4. ^lbleilung, Arbeitsschläge (emzelii zu prä­miierens: a) schwere: 1. Preis 30 Atk., 2. Preis 20 A k., 3. Preis

15 Mk.; b) leichte: 1. Preis 30 Mk., 2. Preis 20 Alk., 3. Preis 15 Wir. 5. Abteilmig: Arbeitüschläge. Diese Pferde müssen irnd)» weisbar sechs Monate im Besitz von Landwiuen fein, bie 9Jlit- .3lieber des Landespierdezuchtvereins oder der lmidivirtschaftlichen Provinzialvereine des Großherzogtums sind. ») paariveise zu pra- miieicn: 1. Brei« 60 SB«., S. PrciS 80 'Bit., 8 W 20 W«.; b) einzelne Pierdc: 1. Preis 80 Mk., 2. Preis 20 Mk., 8. Preis 10 Pik. 6. Abteilung, Fohlen: a) dreijährige (geboren 1901): 6 Preise von 50, 40, 30, 80, 20, 20 Mk.; b) zweijährige (geboren 1902): 6 Preise von 40, 80, 80, 20, 10, 10 Mk. 7. Abteilung, ^uchtstuten: Prämien für ausländische Züchter, welche Aiitglleder des LandeSpferdezuchlvereiiis sind. Aiutler'luten nut Zohlen oder nachweislich gedeckt: 10 Preise von 75, 50, 50, 40, 30, 30, 20, 20, 20 15 Pik. In den Abteilimgen 1.4. wird für im Prlvatbesltz befindliche Pferde, die nicht um Geldpreise konkurrieren, ,e cm Ehreiipreis gegeben. In beit Abteilungen 2., 8. und 4. werdeii mir Bierde im Besitz von Händlern zngelasjen. Ter PräniiieiungSplan, welcher die näheren Bedingungen enthalt, wird von Herrn Wein- händler August Schwan zu Gießen auf Wunsch über andt.

G e l s e n k i r ch e n e r B e r g w e r k s g e s e l l s ch a f t. 4, er Juli-Austveis dieser Gesellschaft ist erschienen uiid unter den gegen- wärligeli Berhältmsseii liicht ohtie besoiidereS Jiiteresse. x,cr Lieber- schuß des Juli bleibt mit 1 156 046 Mk. um 10 db2 Mk. hinter dem- ieiligen des Juni zurück, obwohl der Juli 26 Arbeitstage haltender Juni über nur 24. Hierin zeigt sich auch deutlich, mit welcher Al>- schtvächunq d»e Kohleniudusliie im Monat Juli überhaupt zii kantpfen hatte. Verglichen mit dem Juli 1903 ergibt sich ebenfalls em Wlmbertrafl von 34 693 Mk., doch halte der vorjährige Juli einen Arbeitstag tnehr. Seit Januar d. I. beträgt der llebeischiiß 7 779 635 Mk. ober 222 732 WIL mehr als in ber gleichen Vor-

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