Z>as AayltSleü des «Kuttempler-HrdtUS und d,r 2. Frulsche Abstluentt'-tag.
ertränke seine Freiheit im Biertops. Alle Finnen müßten erkennen, daß sie es sind, die hier im
als AlkoholkaniLal nicht nur nicht ausbauend, sondern so- «ar zerstöreno wirkt. Freilich sei es lein Wunder, da dü hSchfren Bildungsstätten in dieser Beziehung am rückstän vigsten seien. Dttm höre mit Entsetzen, roemt Professor Ed Meyer, Berlin, kürzlich erklärte, der deutsche Stuben
der Flammen.
• Bayreuth, 19. Juli. Großfürst Cyrill von Rußland we»lt fett vier Tagen hur und logiert tm tiefsten Inkognito im Bahnhofshotel. Er kam vor ewigen Tagen imt der Gr oßherzogin Victoria Melitta im Automobil hier on. Die Großherzogin ist dann wetttrgcrcsil. Großfürst und Automobil sind hier geblieben. Der Großfürst wird jedenfalls den Feslfpitlen beiwohnen.
• PariS, 19. Juli. Obwohl die Temperatur gestern auf 33 Grad im Schalten heradgegangen »st, waren wieder 27 schwere Fälle von Hlyjchlägen gemeldet, wovon 6 tätlich verliefen. Auch Fülle ge,stigerErkrantungen wurden verzeichnet. Heute ist du Temperatur wieder ge- . fliegen.
• Innsbruck, 19. Juli. Der seit 8 Tagen ver- mißte bayrische Schuldirektor Bürger aus München ist immer noch nicht aufgejunden. Dtan glaubt, daß er in den Inn gestürzt und du Leiche slußabwürtS gctneben ut — Ter Goldschmied Marjek auS Schwatz 'st vom Dollenjoch adgestürzt und war sofort tot.
'Baku, 18. Julu AuS Teheran hier eingegangene Nachrichten besagen, daß die Cholera dort eine er* schreckende Ausbreitung gewinnt. Tu (Europäer flüchten auS der Stadt inS Gebirge. Tu Zahl der täglichen Lterbefülle soll bis 9UO betragen. Tu Toten werden vielfach auf den Straßen liegen gelassen. In Mandschil und Enseli ist eine fünftägige Quarantäne eingerichtet worden. ES herrschen dort schlimme Zustande, denn es fehlt an Lebensmitteln. Tu dort festgehaltenen Personen nächtigen im Freien. Da du ungehinderte Ausfuhr von Früchten und Gemüsen eine EinschleppungSgefahr bedeutet, sperrte die russische Verwaltung die Grenze bei Astara für Reisende und Waren. In Tjchulja ist Quarantäne für Herkünfte auS TabnS
jtunft unO Zvl,,ev<lyajt.
London, 17. Juli. Tie russische Polarerpeditio« ist an Bord Oer „AvivaScotia" nach -weliährrgem Ausenchalt zurückgekehrt. Tic Erudition bat nördlich von Murray eine ^iejc von '^600 Faden yatgeHellt
Alle Diejenige«, welche bisher aus irgend einem Grunde sich mit Essig zubercitcten Speisen enthalte« mußten, tonnen solche ohne Bedenke« für ihre« Organismus mit Lcmon-Elsig genieße«. Tic Speise« schme äc« nicht fad, wie bei Berweudnng vou Citroncn* aure. Mit Lemon-Essig zubercitcte Speisen sind nicht nur köstlich und würzig im Geschmack, sondern auch durchaus wohlbekömmlich, da der sonst etwaige nachteilige Effekt der Essigsäure durch den hohe« Gehalt au Eitronensäure aus ein Minimum reduzirk wird. Tas Uebcrmäßige an Essigsäure, das sonst etwa schadet, ist hier durch die gesündeste nnd bekömmlichste Fruchtsäure, die Eitronensäure, ersetzt. Eine Lücke in der RahrungSmittelhygienc ist aus- gefüllt und mutz Lemon-Essig von gesundheitlichem Standpunkte als das vollkommenste bezeichnet werden. Lemon-Essig becinstutzt bei seinem Genüsse die Ber- dauung äutzerst günstig, indem er zur Auflösung der Eiweitzstoffe beiträgt. AuS diesem Grunde werden mit grotzem Borteil für dc« Magen zu gewisse» Fleisch-, Eier- und Mehlspeisen mit Lemon-Essig bereitete saure Beilagen gegeben. Wie Brot und Kartoffeln verdaulicher sind, wcnu sie mit Butter genossen werden, so ist das Fett selbst verdaulicher, wenn eS mit Lemon-Essig versetzt wird. Lemon-Essig hat somit eine grosse Bedeutung für die Ernährung. Lemon-Essig kostet kaum mehr als gewöhnlicher Essig, damit Arm wie Reich in der Lage ist, seine Speisen aus gesundheitsgcmätzc Art zn bereite«. Leurou- Spciseessig stellt sich aus 40 Psg. per Liter. — Liieiche Teile Lemon-Essig und Wasser ergeben Lemon- Einmachessig ä Liter 60 Ptg. Lemon-Essig ist in alle« Geschäften der Rahrungsmiitelbranche in Literstaschen zu haben; ans den Etiketten ist genau dcffen Verwendung angegeben. 6040
Jüloiniro Fabrikanten: l'rilz Mer M, Udnrg i. l Höhr. TUcbtl^e Vertreter, wo nicht verhaeden, gexncht.
Solvente Firmen können noch für einzelne Bezirke Allein- verkuaf erhalten.
Chicagoer Zeitung unterrichtet ist, beweist folgende Notiz: .Kaiser Wilhelm II. steigt mit Hilfe einer mit einem Teppich belegten Leiter zu Pferde." Dazu bemerkt spöttisch eine deutjchamerilanische Zeitung: ^Offenbar ist dem rivibunc*-9)lanne, der wohl nie ein Roß bestiegen, jedenfalls aber kein so guter Reiter wie der jetzige deutsche Lasier ist und wie deffen Großvater war, irgend eine Zeitungsnotiz auS dem Jahre 1887 oder 1888 in die zitternden Hände geraten und hat so den schneidigen Wilhelm II. mit seinem Großvater Wilhelm I. verwechselt, der wohl als 90 jähriger GreiS von einem Auftritt auS zu Pferde flieg.*
* Die entsetzliche Wolkenbruchkatastrophe vom Sau Juan del Monte stellt sich als einer der größten llnglücksfälle dieser Art heraus, die sich innerhalb ütr letzten hundert Jahre ereignet haben. Selbst die fürchterliche Katastrophe, die in Deutschland im Jahre 1827 110 Menschenleben forderte, der Lvolkenbruch bei Hauten- bach, der bisher aU die größte Elcmentarkatastrophe dieser
Art nagelten, nrtrb toett lit Schatten geitxiit von ven valy- richten die jetzt aus Manila in NeN'york rinlcmseiu Wie in tropijchcn Gegendcn so .h°"slg der Fall ist auch dieses ElementarereiqniS vulkanychen Ursprungs. iLtntae Stünden vor dem Ausbruch der eigentlichen Katastrophe deaann d^'r Bullau Taut, der einige 6.» .Hilometcr (nboftlid) von La» Juan gelegen ist nnveriennbar« Anzetä)cn emcr lelüiajten üruptioustutigkeit au yigeu. Bald war der Vud- tan oon dichten, schwarzen Wollen vollständig cingchullt, die sich dann in Bewegung zu setzen schienen, zuerst sich östlich vom Vulkan lehrten, dann aber eine Plötzlich Wend- una machten und den großen See, der etwa 8 Kilometer üblich von San Inan gelegen ist, in verderben,chwangere Finsternis ciuljüliten. Nun war jedes Hindernis aus dem Wege geräumt, und der ungcheurr Wolkenzug walzte sich unaufhaltsam aus die unglückliche Stadt zu, über deren Hauptplatze er sich endlich verheerend entlud Bet der trage San Juans, welches in einem weiten GebirgStale zwischen der Cvrdillera und den Lataan-Bergen eingebettet liegt, mußte dieser Wolkenbruch um jo verderblicher wirken, als tropijcl>e Regengüsse schon in den vorangegangenen Tagen den Wasserstand in all den benachbarten chebirgs- dachen bedeutend erhöht Hatten, die jich nun mit der uuauflutltsamen Gemalt von ~'<ijjcr fallen über <^an ergossen Die große Gewalt deS Wassers löste auch große J-clSböckc von den Bergen uitd schwemmte sie mit ver- itici)icnbcn Wirkungen in die Stadt, wo sic, vereint mit Dem Wusserekemenl, ihr Zerstörungön-erk gründlich besorgen. Ter Teil der eingeborenen Bevölkerung, der sich zuerst über die wahre Jintur der Katastrophe klar wurde, eilte nach den Stauen, wo jiü) ein erbitterterstampf nm die kleinen, aber flinken undausdauernde n P o n i e ö entspann. Tie Sieger galoppierten in rasender Hast auf Manila zu, alles n i e d e r r e i t e n d, w a s lhnen in den Weg kam. Tie Ueberlebenden befchrecheu diesen Ritt als das Grausiaste, das die menjch- 1 i a)c Phantasie nur ersinnen kann. Tte Berg- abhängc zu beiden Seiten der Straße hatten alle Konturen von Land verloren und schienen nichts anderes zu sein, als jiibergraue Lvasjermassen. Tie Straße entlang wälzte sich eine Art platzuch entstandenen Ar-irdbaches, in dem octeblbcfc, Häuser, aroße Mango- und gewöhnliche Palmen und nach Üiettnng sä^eiende Menschen in einen unauflos- Uchcn Hiiäucl ver,u.iut schienen, lieber die Zahl der Loser ist man gegenwärtig noch nicht genau informiert; doch ist schon nach den bisher vorliegenden Meldungen aus euie Verlustliste von mindestens 300 zu rechnen. Manila selbst, das nur einige 14 Kilometer von San Juan entfernt ist, ist nicht ganz ungefährdet und seine niedrig gelegenen Stadtteile sind l>crritS überschwemmt.
^lfeübuyn-F.llui.g
Berlin — Hauidurg in l*zj Stunden. .Die General Electnc tompann -u Rcwvork bat die Absicht, die Konzesiwn jur eine elektrisch betriebene Säuiellbahniilue Berlin—Hamburg nacdzusuchen und au| dieser Schmll^gr mit einer Gesciuvindigkeit von 126 cnoltjdKn Meilen (das sind rund 201 Kilometer) per stunde verkeyren zu lassen. Wie wir hierzu erfahren, glaubt man an iuiidntngcr Stelle nicht, daß bic preußische ^taatötefliernnö einer fremden Gesclsichast die Zionzession zu einer EisenbahnliNte geben wird aus der ihrem e.gen.n i-iscnz-ahnbetr.ebe Konkurrent gtmadn iverden soll. Tann aber wird man in absehbarer Zeit mcmaU aua) nur annähernd so rapide Fahrgeschwindigkeiten in einem öffentlichen Bahnbetrieb -ulasien, nne die oben envahnten, und zwar im Interesse des reisenden Publikums uno der Beamten. Denn, selbst angenommen, daß der geplanten Schnellbahn ein eigenes Bahnplanum, ohne jeixpeben llebergang, angewiesen wurde, so mub man doch immer mit der Möglichkeit eines Unfalles, einer Entgleisung usw. rechnen, und in diesem Falle würde das llngl. ck unub.rübuar (em. Unsere Schn.l.zage durchfahren je&t ine 286 Kilometer lange Strecke Berlin—Hamburg in rund 3>,j Stunden. Die Zeit wird nidxt allzu fern fein, wo man bis zu' Fahrgeschn ind.gkeiten von lOü Kilometer und darüber gehen wird. Tann gebraudH der Berliner Sa/ncilzug nach Hamburg nur noch etwa 2ay* Stunden, und dabei roub nod> auf zwei UnterwcgSstationen, die ja nicht von allem c^chnellverkehr abgeschlossen werden können, etn kurzer Aufenthalt gemacht. Mit dieser Leistung nnrb da- reisende Publikum für absehbare Zeit '.iiru’Mi 'cm ninji'. n. _______ _
angeordnet worden.
*EinFlamingo auf demRhein. Dem „Mannh. Gen.-Anz." wird von Speyer ^esck-rieben: Ein seltener Fang gelang einigen hiefigcn Fischern, bie in der Rahe von Rheinau einen noch nie gesehenen Bogel auf dem 'ien und nach langem Jagen durch , rr - GÄI einen mn wm in ihre Gewalt brachten,
0 worauf er aber nicht lange mehr lebte. ES war ein Fla-
-n ^aer> mingo im karminfarbigen Alters kleid. Der im Süden und P 1<>nPI 3übo[tcu Europas und in Rordameril'a heimische Vogel wurde nur in wenigen Fällen in Teutickfland beobachtet. Sv wurde am 10. April 1728 ein Stück bei Al^ch geschossen I und im Sommer des sehr heißen Jahres 1811 kam gar eine ganze Gesellschaft, 27 an der Zahl, an den Rhein, zuerst bet Kehl, bann bei Germersheim, von welchen sechs Stück geschossen wurden. Am 25. Juni desselben Jahres sah man eine Anzahl dieser Vögel über Bamberg ziehen, vom 17. bis 18. Juli hielten sich zwei bei Schierstein nächst dem Rheine auf, und einige Tage später zeigten sich dieselben bei Idstein. Sonst wurden noch in Ätahren 1895 zwei erlegt und in Pommern 1889 einer lebend gefangen. Dies find seit fast 200 Jahren die einzigen bekannten Vorkommnisse der Flamingos in Deutschland.
* AuS der gelben Presse. Wie wunderbar eine
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Altona, 19. JuN.
Der Deutsche Verein abstinenter Kaufleute hiett an läßlich des deutschen ÄbstineiuentageS zu itltona am Sonntag Bt dritte Jahreshauptversammlung ab. Zunächst er-1
Lte der frühere Vorfteher des Vereins, Max Darming, ckurg, den Jahresbericht über ba4 abgclaufenc Ge- schäftsjahr 1903. ÄuS dem Berichte ging hervor, daß der Ltkoyolfrage in kaufmännischen Kreisen immer mehr 3ntereffc entacgengcbrächt wird, wie das durch daS An- toac^en des Vereins obüinenter Kaufleute und das Ent- Lehen mehrerer neuer Bezirke zum Ausdruck gekommen E Ä1S besonders bemerkenswert führte ©arming auS, tz verschiedene kaufmännische Vereine, die sich mit der Stellenvermittlung befassen, auf Anregung dcS deutschen Vereins abstinenter Luufleute die Al'stmenz der Bewerber 1 cx den SreiS ihrer Erörterungen gezogen haben. Der Jahresbericht wurde genehmigt und der DereüiSleituiig einstimmig Entlastung erteilt Nach Erledigung der oor- Ueflcnben Anträge wurde R. Natiesta-tzamburg zum Mit- aliebe der VereinSlettuug, Henry Müller-Hamburg in den LtLschuß und Ma; Darming -um Vorsitzenden deS AuS- schulses einstimmig erwählt. Line Anregung, die Stellenvermittlung seitens des Vereins aufzunehmen, wurde nach eurer lebhaften Besprechung für bw nächste Jahres-Hauptversammlung zurückgestelll. Einen weiteren Punkt der Tagesordnung bildete die Frage der Aufnahme von durch Lkohol gefährdeten Personen. Einmütig war die Dcrsamln- lung indessen der Ansicht, daß der Verein als freie Berufs- Bereinigung überzeugter Abstinenten sich nicht mit Tnnker- attung befassen lärme.
Auch der Verein abstinenter Lehrer und der Verein abstinenter Pastoren hielten hier ihre
Jahresversammlungen ab.
Es tagten ferner die abstinenten Juristen und der Bund abstinenter Frauen. Diese Versammlung war außerordentlich stark besucht. Der Vortrag der Frau Dr. Phil. Wegscheider-Ziegler, Berlin, über das Thema „Der Alkohol unb soziale Reformarbeit" rief lebhaftes Ai ter esse hervor. Tie arbeitenden Schichten wurden im allgemeinen viel zu niedrig bewertet. Man müsse sie vor allem genugevL -nrlohvcn, ste mErrell sicher i ' summen jähen unb n 5U stellen unb jre als men chlrch glerckbttrchNgt betracht-^ mlt beiu Lehallhoken
um chren Wert als Deqoulrchkeu »u hckmr. Man joUe jub | roD£Qui babcr nid)1 [anae meI)1
vor Augen fuhren, daß em Zehntel des getarnten londes nur der Produktion alkoholischer Getränke diene unb daß ein ungeheures Kapital angesammelt fei, das
letzten Grund zu entscheiden hatten, denn ihre Kinder seien es doch, um bie es jich handelt. Sie brauchten keine Vorträge w. hallen, nicht in bie Oefsentlichkeit zu gehen, aber sie sollten aus Grundsatz selbst nicht trinken und auch ihre Kinder vor dieser Unfitte bewahren, die so häufig ihr Verderben werde, ob in langsamem ober schnellerem Tempo. Denn bie Frauen die Aufklärung vernehmen würden, so müsse schließlich der Erfolg sich einstellen. Die schwedischen Frauen hätten durch ihre Enthalttamkeit selbst Die Unmaßigkeit der Manner überwunden. Auch die deutsche Frau müsse mehr als bisher sich an diesem Lamps beteiligen und dadurch als gutes Beispiel wirken.
ES zeigte sich aus ber Aussprache, daß auch bie Frauen, uno zwar in den meisten Fällen dargerliche Frauen, mehr als bisher mit d?m of.enllichLN Leocn sia) cetanni maLen und versuchen, entstehende Schäden zu bessern.
Heute vormittag fand eine Versammlung ber Vertreter *ner Jbjtinenjöereinc statt zur Bcgründuna eines Allgemeinen Deutschen Zentralverbandes zur Bekämpfung beS Alkoh oliSmuS. ES entspann sich mSb-sandere eine lebhafte Täskussion über bie Frage der Stellungnahme dieses BerBandeS zum Deutschen Verein yaen den Mißbrauch geistiger Getränke. Fast alle Redner befürworteten ein gennsseS Zusammengehen mit diesem Verein denn es sei euie feststehende Tatsache, daß in Ollen Vanoern eine Entwickelung von ber Mäßigkeit zur Enthaltsamkeit eintrete. Getrennt marschieren, vereint
dem Dr. 9bu. | schlagen! so sei eS am besten. Die Bogrünbung deS Verban- Die Schiffs-! deS wurde alSdann beschlossen. r
Mit einer ösfemiichen Schlußversammlung, in welcher Lehrer I. Peü'rsen-Zviel, Frau Dr. Phil. Weg- ftbeibet-Bicfller-Söcrlin umS Schularzt Dr. ineb. Strecker- ''krlin über Jugenderziehung unb Alkohol Vortrage hrel- itc der 2. Deutsche Wsturententag seinen Ab-
■tttnbtn teilnahmen, bie inbefffn. wie man 1
mitteilt, ju keinem weiteren Ergebnis führte. — Die Schiffs- «ateflropbe bei New-Pork, der gegen 12(X) wtenschen- leben zum Opfer fielen, hat auch Ärilnberger in Mitleiben- schaft gezogen, indem Frau Lina Fröhlich, geb. fiveubev, ben .............. „ ,
$ ob durch Crlnnken fand; ihre Schwester Marie konnte sich ton, fand heute der 2. Deutsche Wstiuententag seinen Ab- durch Schwimmen retten. Beide waren Döchter de« vor \ schiuß.
einigen Jahren während der Rückreise von hier nach New- ---— ” .
Bork auf dem Danivfer verstorbenen Herrn LoniS Krender.I L'eriN»fcp»e».
Äußer den Genannten waren auch zwei ihrer Kusinen, Töchter 'Düsseldorf, 19. Juli. Innerhalb der letzten acht de« Herrn Srnsl Kreuder, an Bord de« Unglücksschiffe«. Die Tage sind un angrenzenden Rhemstromgediet fünfzehn eine, Lrna Kreuder, hat starke Brandwunden davougetragen, Personen ertrunken. (Lestern allein haben vier »n Rhein während ihre Schwester Anna sich ebenfalls durch Schwunmen ben Tod gesunden.
«Ueie iSr. Anz.) ' T uiSbur g, 19. Juli. In derKümgSltraße ging da«
Bad-Nauheim, 19. Juli. Ein junger Graf au« Pferd eine« Sleiukarren« durch, wodurch ein Zusauiinenjtotz Russisch-Polen, der sich Studien Halder in Deutschland aus- nut einer Taxanieterdroschke erfolgte. Der ^uhrniann de« hielt besuchie auS gesundheitlichen Rücksichten auch da« Bad jumen« wurde tätlich verletzt und starti aus dem Trau«. Nauheim und lenite hier zufällig etn einfaches Bürger-1 port nach dem Krankenhause. Ter andere Wagenführer trug mttdcheu von auffallender Schönheit kennen und lieben. See cbenfalU mehrere Verletzungen davon.
junge Gras wurde von einer solchen Leidenschaft zu der • Siel, 19. Juli. Die von ihrem Mann getrennt schönen Nauheimerin ersaßt, daß er ihr kurzer Hand lebende Ehefrau Hollander und beten Liebhaber etnen He ira t 8 a n tr a g machte, den da« Mädchen nach versuchten den in bie Wohnung cmbtingcnben Ehemann einigem Wägern auch annahm. Der Graf reiste nach Posen durch Beilhiebe zu töten. Holländer wurde schwer ver- zurück um sich wegen dieser Heirat, die er mit allen Mitteln letzt, die Täter verhaftet. Die Ehefrau erklärte, es sei be- su beschleunigen suchte, mit seiner Familie ausemanderzu. dauerlich, daß die Tat nicht vollendet wurde.
fetzen In Posen traf er mit seinem Vater zufammen, w'lcher • Hamburg, 18. Juli. Ter heute abend hier ringe- ber beabsichtigten Verbindung den schärfsten Widerstand ent- troffene englische Dampfer .Hiroudelle' überrannte aeaensetzte. Inzwischen waren dem Vater deS Mädchen« doch aus der Reise von London nach hier den engliichen auch einige Bedenken wegen der HeiratSpläne seiner Tochter Torpedobootszerstörer .Haughtq'. AuS bet «c- ausgestiegen und er reifte nach Posen, um sich selbst mit der schaffenhest de« Buges der .Hirondelle' kann man schließen, Familie de« Grafen zu verständigen. @8 sand dann dort in daß die .Haugthr,' direkt durch geschnitten sem muß. der Pension des Grasen eine Unterredung statt, an der außer An der linken Leite deS Buge« hat die .Hiroudelle» ober- dem gräsiichen Vater und seinem Sohne auch der Rauhe,mer halb der Wafferlmie em Loch, bas mit Säcke» uotdünlig zu- Bürger teilnahm. Als nun ber Vater des jungen Grafen, gestopft ist. Ter erste Lffizier erklärt, daß bei der Holli|ion trotz der Bitten be« letzteren, kategorisch feine Einwilligung niemand ertrunken sei.
zur Heirat unter Angabe sehr triftiger Gründe verweigerte, • fioburg, 19. Juli. Von einem schweren^Un- • og ber junge Graf, wie Posener Blätter berichten, plötzlick weiter ist bie hiesige Gegenb heimgesucht worben. L,urch
einen Revolver au« ber Tasche und erschoß sich vor den zündende Blitze wurden in Sommerfeld zwei Bauerngehöste
Augen seine« entsetzten Vater«. emgeäschert. In MeiigerS-weruth brannte der Gutsho, nieder,
--------------------------------- in Tremsetd zwei Lekonomten. Ju Elbersreuth Ichlug der Blitz in eine Gastwirtschaft ein, in Neuenbau und Prcmeusel m je ein Wohnhaus. Alle diese Gebäude rourben ein Raub


