Ausgabe 
20.6.1904 Erstes Blatt
 
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errichten, und zwar sogenannte Nadelwehre, die an denjenigen Stellen eingeschaltet werden müßten, wo das Gefälle des Flusses so stark ist, daß durch Stauen des Wassers auch hier der Sckisfs- verkehr bei niedrigem Wasserstand möglich wird. Ein solches Stauwerk würde u. a. auch bei Dutenhofen erricktet werden müssen.

Erhebliche Kosten macht die Eisenbahnbrücke bei Wetzlar über die Lahn. Diese ist so niedrig über dem Wasserspiegel hängend angelegt, daß ein Frachtschiff darunter nicht passieren kann, und so sei geplant, für den Durchgangsverkehr unter Umgehung der Stadt Wetzlar einen Kanal anzulegen. Eine weitere Schwierigkeit bietet der Weilburger Tunnel, welck)er viel zu schmal und dessen Einfahrt zu beschränkt für den Schiffsverkehr angelegt ist; doch wird man auch diese Schwierigkeit bei der heutigen Wasserbau­technik übertvinden. Im großen und ganzen erklärt der Redner, daß die Schiffbarmachung der Lahn gegenüber der Schiffbar­machung der Saar wesentlich leichter und vorteilhafter liege und die Schiffahrt auf unserem Fluß nickt schwieriger sich gestalte, wenn er als Wasserstraße erst ausgebaut sei. Er denke sich, daß zu Berg vielleicht drei Schiffe hintereinander durch kleine Schleppdampfer gezogen werden und zu Tal mit der Flut gehen könnten. Die Bedenken, daß zu Zeiten des niedrigen Waffer- standes in unserer Lahn nicht genügend Waffer vorhanden sei, um die Schiffe zu tragen, sei vollständig unangebracht. Nach dem Stande des Pegels sei festgestellt, daß das Jahr hindurch der Wafferstand so hoch sei, daß die Schiffskörper an 60 Tagen mit Lasten von 300 Tonnen, an 120 Tagen mit 350 Tonnen und an dem Rest des Jahres sogar mit 400 Tonnen die Lahn befahren könnten. Auch über die Rentabilität der Kapitalanlage und über den erbeblicken wirtschaftlichen Vorteil des Lahntales und seines Hinterlandes ist sich der Redner nicht im Zweifel.

Darauf hielt Dr. Knipp er, der Sekretär der Großh. Handelskammer Gießen, einen längeren, sehr instruktiven Vor­trag über die wirtschaftliche Bedeutung der Fort­führung der Lahnkanalisation bis Gießen, über den wir morgen ausführlich berichten werden, ebenso über die Verhandlungen, die sich nock daran anknüpften.

Ass Stadt und Land.

Gießen, den 20. Juni 1904.

Pers onalien. Durch Entschließung des Groß- hcrzogl. Ministeriums der Justiz vom 16. Juni d. I. wurde der Gerichtsakzcssist Friedrich Traber (nicht Schrader) in Gießen zum Gerichtsassessor ernannt.

Hohe Reisende. In der Nacht vom 19. zum 20. Juni reisten S. K. H. Prinz Heinrich von Preußen von Frankfurt a. M. nach Kiel und passierten mit Schnell­zug 75 um 10 Uhr abends die hiesige Station. In derselben Nacht traf Se. Majestät der König von Sachsen mir Zug 41 von Dresden hier ein und reiste im Salonwagen mit Zug 404 nach Ems weiter.

* Ein Luftba llon mit Insassen wurde am Samstag nachmittag 21/i Uhr in ziemlicher Höhe über unserer Stadt wahrgenommen. Er flog von Westen nach Osten dem Vogelsberg zu.

* * Das HotelViktoria^ wurde von seinem seit­herigen Besitzer Mundt an den ehemaligen Restaurateur Berndt für 172 000 Mk. verkauft.

Silberne Hochzeit feierten gestern Gendarmerie- Oberwachtmeister Ph. Schwarz und Frau, zugleich mit der Hochzeit ihrer ältesten Tochter.

* * Oesterreichisch - ungarisches Schlachtvieh. Einer unserer hiesigen Viehhändler hat aus Oesterreich-Ungarn 16 fette Ochsen zur Fleischversorgung nach Gießen eingeführrt und sie sämtlich an hiesige Metzger abgesetzte. Ueber die Güte der Qualität der Ware sprachen sich die Abnehmer all­gemein lobend aus. Es ist seit zehn Jahren der erste Trans­port österreichischen Schlachtviehes, welcher nach Gießen kommt. Wenn sich diese Einführung wiederholt, rücken wir in die Reihe derjenigen Städte, in denen die Metzger, um den steigenden Preisen für Fettvieh in der Gegend zu be­gegnen, teilweise den Fleischbedarf vom Auslande zu decken suchen.

Friedberg, 19. Juni. Die am 19. Juni in Fried­berg tagende Hauptversammlung des hessischen Landesverbandes des deutschen Flottcnvereins pflichtet dem in Dresden gefaßten Beschlüße des Gesamt­vorstandes einstimmig und freudig bei. Schnellerer Ausbau und erhebliche Mehrung unserer Flotte sind dringend geboten zum Schutze unseres Vaterlandes, zur Erhaltung seiner Macht und seines Wohlstandes. Nur durch eine starke, allen Mächten Achtung gebietende Flotte vermögen wir unsere Landsleute im Ausland zu schirmen, unseren überseeischen Handel zu schützen und den Erzeugnissen deutscher Arbeit die fremden Absatzgebiete zu erhalten und zu mehren. (Der unS vorliegende Bericht kann wegen Raummangels erst in der nächsten Nummer zum Abdruck kommen. D. Red.)

Darmstadt, 20. Juni. Die zweite Ausstellung der Künstlerkolonie wird mitte Juli (nicht Juni) Eröffnet.

Dcrmifd?tes,

* Der Charlottenburger Leicbenfnnd ist auf­geklärt, der Täter v e r h af t e t und geständig. Es handelt sich um ein Verbrechen gegen das keimende Leben mit tätlichem Ausgange, das der Täter zu verdecken suchte. Als Täter wurde

der Masseur Köhler aus Moabit in Berlin ermittelt. Bei ihm war die 43jährige Frau Radatus gewesen, welche unter seinen Händen starb. Er zerstückelte die Leiche, um die Tat zu ver­decken und begab sich sofort nach Basel, kehrte aber, als er mittel­los war, nach Berlin zurück, wo er am 18. d. M. verhaftet wurde.

* Oldenburg, 19. Juni. Der BergungedampferNewa" ist von Casa Vlanca nach Gibraltar zurückgekehrt und berichtet, daß der Dampfer der oldenburgisch-portugiesiscken Dampssckiff- fahrtsgesellsckaftBrake" total verloren ist. ZehnPassa- giere sind infolge Kenterns des Bootes ertrunken : die Mann­schaft ist gerettet und teils nach Mazagran gedrückt, teils damit be­schäftigt, die an den Strand gespülte Ladung zu bergen.

* Hamburg, 19. Juni. Ein schli mmes Unglück, das zugleich eine beispiellose Roheit offenbarte, ereignete sich aus dem Sportplatz Grindelberg. In einem Stunden rennen mit Motorführung wollte der von dem Fahrer Kritschmann gelenkte Motor einen anderen Motor überholen. Beim Verlaßen der Kurve mußte der Motor nach rechts biegen. Mit unheimlicher Schnelligkeit über einen Kilometer in der Minute durch­sauste der Motor mit dem dahinter liegenden Rennfahrer Heintz die Bahn und sauste die abschüssige Kurve herunter. Dabei hatte Kritschmann sich zu weit nach rechts gehalten. Ein entsetz­licher Schrei durchzittcrte die Luft. Der Motor und Heinys Rad lagen an der Erde, unter ihm wälzten sich mehrere Menschen. Hart an der Barriere aber lagen zwei schwer­verletzte Personen, Fräulein Kanisch und der 15jährige Willi Emme. Fräulein Kanisch hatte einen komplizierten Unter- schenkctbruch mit Splitterungen erlitten. Das zerschmetterte Bein ragte aus dem Strumpfe hervor. Das Bein mußte amputiert werden. Emme hatte drei fünfmarkstückgroße Löcher im Kopse erhalten, außerdem mehrere Sckulterquetschungen. Fräulein K. hatte soviel Blut verloren, daß ihr Transport nicht zu bewerk­stelligen war. Tas arme Mädcken mußte direkt an der Barriereliegenbleibcn. Jede Viertelminute fauchte ein Motorrad an ihr vorbci, und dicht um sie gedrängt stand die Menge, die den ferneren Verlauf des Rennens verfolgte. Es wurde erwogen, das Rennen abzubrechen, doch wurde hiervon Abstand genommen. Tas Rennen nahm seinen Fort­gang, es pusteten und knackten die Motore in wildem Lauf um die Bahn, Kilometer nach Kilometer hinter sich bringend, um innerhalb der gesetzten Stunde eine möglichst große Strecke zurückzulegen. Man fragt sich angesichts dieser beispiellosen Roh­heit gegen einen ohne seine Schuld sckwer verletzten Menschen, wo die Polizei war und wozu sie eigentlich da ist! Sie hätte dem greulichen Unfug unter allen Umständen durch sofortiges Auf­heben der Rennen ein Ende machen müssen.

Annaberg (Erzgebirge), 19. Juni. In dem benach­barten Dorfe Krottendorf wurde der Gemeindekassier vom Polizeiwachtmeister Schramm mit einem Beile erschlagen, worauf der Mörder mit vielem Geld flüchtete.

* Kandersteg, 19. Juni. Drei Studenten der Medizin der Universität Bern, Keller-Neuenburg, Krebs- Bern und Fauconnet-Genf, unternahmen heute früh ohne Führer eine Besteigung des Doldenhorns. An einer steilen Scbnnechalde gerieten sie ins Rutschen. Keller und Krebs fielen in einen tiefen Schlund. Fau- connet geriet auf eine Schneebrücke, wo er das Glet- fcherbeil festhakte und das Seil, an dem Keller und Krebs hingen, um das Beil herumschlang. Unfähig selbst zu helfen, eilte er sodann nach Kandersteg hinunter, wo mittags zwölf Führer und vier Träger aufbrachen. Die Kolonne sollte gegen abend an die Unglücksstelle gelangen. Das Schicksal der beiden Verunglückten ist noch ungewiß. Fauconnet ist leicht verletzt.

* Shanghai, 19. Juni. Der Dampfer ,Hoangho" ist bec Amoy gesunken. Ein Maschinist und 268 chine­sische Passagiere sind ertrunken.

"Newyork, 19. Juni. Anläßlich der Hinrichtung des Deutschen Schiller wird Protest eingelegt gegen )ie Hinrichtung mittelst Elektrizität, da der Delin- guen nach dem ersten Strom, obwohl ihn die Aerzte bereits tot gesagt hatten, noch Laute von sich gab. Es wurde alsdann ein zweiter Strom durchgelassen, worauf der Delinquent jedoch ebenfalls noch nicht tot war. Erst ein dritter Strom setzte seinem Leben ein Ende.

* Untergang eines Torpedobootszerstörers. Der englische Torpcdobootszerstörer Apanowhawk sank in der Nähe von Shanghai während eines Nachtmanövers in sieben Faden Wasser. Das Schlacktsckiff Glortz r e t t e t e di e B e s a tz u n g.

cherichtssaal.

Königsberg, 19. Juni. Wegen Ermordung des früheren Gutsbes itzers Gottlieb Radtke und wegen schwerer U rk un d e n s ä l s ch u n g wurde der Maler Reimann von hier nach dreitägiger Verhandlung vom Schwurgericht zum Tode, drei Jahren Zuchthaus und dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verurteilt. Der Angeklagte versicherte auch nach Ver- kündiqunq des Urteils noch, daß er unschuldig sei.

Sport.

Frankfurt, a. M., 19. Juni. In dem heutigen Auto­mobilbahnrennen über 16,090 Meter um den Kaiser preis iegte Willy Pöge-Ehemnitz (Wagen Mercedes) mit 12 Min. 19'/«Sek.

Märkte.

fc. Frankfurt a. M., 20. Juni. (Orig.-Telegr. desGießen. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Frucht Marktpreise: Weizen Mk. 17.2500.00, Kurhessischer Mk. 17.2500.00, La Plata Mk. 17.0017.25, Kansas Mk. 17.7518.50, Roggen (hiesiger) Mark 13.0013.25, Gerste (Wetterauer) Mk. 15.0015.50, Franken- ielderMk.15,7500,00, Hafer Mk. 12.2514.00, Mais Mk. 11.5012.00, Weizenmehl 0 Mk. 26.0026.50, 2. Qualität Mk. 24.00

bis Mk. 24.50, 3. Qualität Mk. 22.0022.50, Roggenmehl 6 Mk. 22.0022.50,1. Qualität Mk. 19.5020.00, Weizenkleie Mk. 9.00 bis Mk. 9.25, Roggenkleie Mk. 9.5010.00, Maiskeime Mk. 1050 bis Mk. 10.75, Franken, Pfälzer, Ried Mk. 00.09-000.0. Alles irr 100 Kg. ab hier.

fc. Frankfurt a. M., 20. Juni. (Telegr. Orig.-Bericht ds Gieß. Anz."). Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarki» preise. Zum Verkaufe standen: 622 Ochsen, 238 aus Cui- reich, 64 Bullen, 2 aus 171 Oestreich, Kühe, Fersen, Stiere unb Rinder, 2 aus Oestreich, 183 Kälber, 120 Schafe und Hämmel, 1815 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-. 0 Schaflämmer. Bezoblt wurde für 100Pfund Schlachtgewicht' Ochsen 1.Qualität71'72'M 2. Qual. 6668 Mk., 3. Qual. 6063Mk.: Bullen l.Qual. 63 bis 65 Mk., 2. Qual. 6062 Mk.; Kühe 1. Qual. 6971 Mk., 2.Quak 64-66 Mk., 3. Qual. 6062 Mk, 4. Qual. 4749 Mk., 5. Qual. 0000 Mk. Kälber: 1. Qual. 7987Psg., Lebendgewicht 5052 2. Qual. 7782 Pfg., Lebendgewicht 4649 Pfq., 3. CimL 0000 Pfg., Schlachtgewicht 6065 Pfg., Schcne: 1. Qual. 68-70 2. Qual. 6062 Pfg., 3. Qual. 0000 Pfg.: Schweine 1. Qual. 55-00 Pfg., Lebendgew. 43 Pfg., 2. Qual. 5455 Pfg., Lebendgewicht 4200 Pfg., 3. Qual. 4648 Pfg., Lebendgewicht 0000 Pfq. - Geschäft- gut.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 21. Juni 1904: Zunächst noch zeitweise heiter und ttocken, spater zunehmende Bewölkung und Regen (besonders im Westen) etwas rvärrner.

Näheres durch die Gießener Wetterkarte.

Ih'Hrltr Meldungen.

Originaldrahtnreldnn^cn des Gießener -lnzcigers.

Berlin, 20. Juni. Unter der Maske russischer Variets-Agenten treiben seit einiger Zeit Mädchenhändlcr in Berlin ihr Unwesen. Die Leute suchen in kleinen hiesigen Singspielhallen oder auch vor den Geschäftslokalen hiesiger Spezialitäten-Agenturen sich an junge Sängerinnen und Tänzerinnen hcranzumachen und sie zu überreden, Engage« ments in russischen Varietes unter sehr günstigen Bedingungen anzunehmen. Das deutsche Nationalkomitee zur Bekämpfung des Mädchenhandels fordert alle Mädchen, denen zweifelhafte Engagements für Rußland angeboten werden, auf, sich bei ihm oder den Behörden zu melden.

Metz, 20. Juni. Wegen Teilnahme an der sozialdemokratischen Maifeier und dadurch begangenen Ungehorsams gegen einen Dienstbefehl wurde der Pionier Karl Keil zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt.

London, 20. Juni. Nach Privatmeldungen aus Totio wird Skryelow von Kamimura verfolgt und ist von Wladiwostok abgeschnitten. Sein Geschwader ist in Furakowa gesichtet, nimmt Südrichtung und wird Togo in die Arme getrieben, wenn cs unter Nebelschutz entkommt.

Wien, 20. Juni. Die Feier des 5 0. Jahrestages der Proklamirung der unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria gestaltete sich zu einer imposanten katholischen Demonstration. Von 1 bis 3 Uhr dauerte der Aufzug der Vereine, Bruderschaften, Schulen u. s. w. nach dem Festplatz am Hof. Auch der Kaiser wohnte mit den Erzherzögen, Erzherzoginnen, den Ministern und dem Hofstaat der Feier bei. Etwa 30 000 Menschen dürften an derselben teilgenommen haben. Das Erscheinen des Kaisers wurde durch Absingen der Volkshymne begrüßt. Den Segen des Papstes empfing der Hof, sowie die Menge knieend.

Tokio, 20. Juni. Das Wladiwostok-Geschwader ist am 18. ds. in Homashisaka gesichtet worden. Das­selbe fuhr in nördlicher Richtung anscheinend auf Wladi- w o st o k.

Newyork, 20. Juni. In der Nähe von Bearmouth im Staate Montana wurde ein Expreß zu g der Northern Pacific-Bahn von maskirten Räubern angehalten, die sich als Passagiere eingeschlichen hatten. Die Räuber begnügten sich mit 6 5 000 Dollars, die sie aus dein Gepäckwagen raubten, nachdem sie den darin befindlichen Geldschrank mit Dynamit gesprengt hatten. Polizei­truppen verfolgten die Räuber.

Telephonischer Kursbericht,

fr'ranktnrt a. ML, 20. Juni.

S/a0/o Reiohsanleihe^. , . 102.10 30/n do. . . . 90.15

3V,o/o Konsole .... 101.80 80 /n do.....90.30

3'/z0/n Hessen .... 99.90 3lOberhessen . . .. 4% Oesterr. Goldrente . . 101.00

4ll6% Oesterr. Silberrento 100.00 4% Uncfar. Goldrente . . 99.65

40/0 Italien. Rente . . . 103.15 4tl1% Portugieser , . . 61.00 RO/'f Portugiesen 60.50 1% C. Türken ..... Türkeulose 127.30 4% Grieoh. Monopol.-Anl. 47.90

4Vt% äussere Argentiner 43.50

30/q Mexikaner .... 26# 4,/»'7n Chinesen .... 885' Electric. Sohuckert . . . 103.9) Nordd. Lloyd . . . . 1004)

Kreditaktien . . . , . 201.1) Diskonto-Kommandit. . . 1868) Darmstädter Bank . , . 136.8) Dresdener Bank .... 150.0)' Berliner Handelsges. . . 1525) Oesterr. Staatabahn . . , 136 0) Lombarden 17.25 Gotthardbahn 192.0 Laurahütte . . . v. 243.5') Bochum.......

Harpener 201.0

Tendenz: fest.

Um geneigten Zuspruch bitten

Fabriken in: Magdeburg, Halberstadt, St. Andreasberg etc.

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G eschäfts - Eröffnung.

Wir geben hierdurch ergebenst bekannt, dass wir mit dem heutigen Tage

Herrn Cf. Seltersweg 58

(am Volksbad - Eingang)

den Verfaul unserer Zigarren- u. Tabafaabrifate

übertragen haben.

Wie in den übrigen ca. 60 Filialen Deutschlands, unterhalten wir auch hier neben unseren eigenen Fabrikaten reiche Auswahl in aus­ländischen Zigarren, Zigaretten und Tabaken.

Hochachtun gs voll

Lindau & Winterfeld.

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