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Fra h m.
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Buchen-Scheitholz Eichen-Scheilholz Nadel-Scheitholz Buchen-Knüppelholz Eichen-Knüppelholz Nadel-Knüppelholz
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1743'1744
n. Denkschrift betr. die Einrichtung von Lehrlingsheimen und damit in Verbindung stehende Mittel zur Förderung der K'aufm. Lehrlinge, ausgearbeitet rm Auftrage der Handelskammer zu Kassel, Halle
und 1905,06 öffentlich vergeben werden.
Die Bedingungen sind während der Dienststundcn in dem Amtszimmer unseres Werkes, Neumühle, emzusehen.
Angebote unter Benutzung der dortsclbst erhältlichen Vordrucke sind bis zum Samstag, den 27. d. M., nachmittags 3 Uhr, verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen, an genannter Stelle einzurcichcn.
Gießen, den 19. Februar 1904.
Städtisches Elektrizitätswerk.
entgegen zu kommen.
*• Zur MatthäuS-Passion von Joh. Seb. Bach, die am Freitag dem 4. März in der Stadtkirche vom Akademischen Gesangverein und dem Evangelischen- Kirchen-Gesang-Verein ausgeführt wird, wird uns geschrieben: Wir haben eine reiche Anzahl interessanter
Auf die am Freitag, den 26. d. Mts., vormittags 10 Uhr im Wallbruch'schen Saale Hierselbst stattsindende Versteigerung von 310 tm Eichenstammholz und 100 tm Buchcnstämme mache ich hierniit nochmals aufmerksam.
Ehringshausen, Kr. Wetzlar, den 18. Februar 1904, Der Bürgermeister.1731
Holzverfteigerung
in den Waldungen der Gemeinde Wieseck.
Freitag, den 20. d. Mts., vormittags 10 Uhr be* ginnend, sollen aus den Distrikten Schrei, Klause und Dürrloch nachoerzeichnete Holzsortimente versteigert werd-»-
a. Bau- und Nutzholz:
Fichten-Stämme mit 12,39 tm Eichen-Derbstangen mit 2,65 fm (Wagnerholz) Fichten - Derbstangen, von 6—11 cm mittleren Durchmesser und bis 18 m Länge, zu Sparren, Rüststangen und Leiterbäumen geeignet, mit 62,20 fm Fichten-ReiSstangen.
b. Brennholz:
Aus Stadt uiid Kaitö.
Gießen, den 20. Februar 1904.
-Realgymnasialkurse fürMädchen inHessen. Der Abg. Dr. Buff richtete an die Großh. Regierung die Frage, ob sie bereit ist, die Einrichtung von Real- gymnasialkursen für Mädchen in Darmstadt, die von zahlreichen Interessenten gewünscht werden, zu fördern durch Regelung des Lehrplans, Gestattung der Benutzung der Lehrmittel (z. B. für Physik, Turnen), Zuweisung von Lehrkräften und staatlicher Leitung und Ueberwachung der Kurse, vorausgesetzt, daß die Interessenten für Beschaffung der Lokalitäten und Bezahlung der Lehrer die nötigen Garantien bieten? — Die Regierung ist, so schreibt Dr. Buff, der Bewegung auf eine Vertiefung der Frauenbildung seither schon mit Interesse gefolgt. Zahlreiche Interessenten wünschen eine solche Vertiefung der Mädchenbüdung durch bessere Ausnutzung der Lernjahre bis zum 18./19. Jahre, die Gewährung der Gelegenheit zu einer Abschlußprüfung (matu- ritas), die zugleich die Ergreifung von Berussstudien ermöglicht, und zwar in der Form der Errichtung von Real- gymnasialkursen in Darmstadt. Sie sind bereit, die erforderlichen Kosten aufzubringen. Der Wert, der überall auf die Erziehung der Kinder und gute Schulen gelegt wird, der Umstand, daß in einer Reihe von Städten, z. B. Karlsruhe, München, Stuttgart, Frankfurt a. M., sich derartige Kurse als lebensfähig erwiesen haben, sprechen dafür, auch in Hessen in dieser Richtung vorzugehen, oder wenigstens den Wünschen der Beteiligten durch behördliche Regelung und Förderung
Arbeitsvergebung.
Die Ausführung von Kabclgräben und bie Stellung von Hilfsarbeitern für die im Betriebe des Elektrizitätswerkes vor- 'kommenden Arbeiten sollen für die Betnebsjahre 1904/05
Bekanntmachung.
Wir suchen sür einen 15jährigen Jungen eine Schreibgehillen- stelle gegen freie Station. l‘°2
Hießen, den 19. Februar 1904.
Städtisches Armenamt.
Bekanntmachung.
Die Löwengasse wird wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten von Montag den 22. l. Mts. an bis auf weiteres für den Fuhrwerks- und Fahrradoerkehr gesperrt.
Gießen, den 20. Februar 1904.
Großherzvgiia-es Polizetamt Gießen.
Hechler. ______________
' Frankfurt a. M., 7. Dez. 03»
Corneliusstrasse.
Herrn Th. Brück, Giessen.
Von meiner Reise nach Russland zurück- gekehrt., teile ich Ihnen gerne mit, dass ich mit den von Ihnen bezogenen Möbeln sehr zufrieden bin, ebenso mit der Einrichtung und Dekoration meiner Wohnung, welche allgemeinen Beifall findet.
Hochachtungsvoll 0. K.
Spezialität: Komplette Wohnungseinrichtungen, Lieferung von Einzelmöbeln jeder Art. Komplette Betten eigener Fabrikation in besteingerichtetem maschinellem Betrieb. Ausführung der Matratzen etc. in eig. Ateliers unter meiner fachmänn. Aufsicht. Th. Brück, Möbelfabrik-Lager Tel. 373. Ecke Schlossgasse-Kanzleiberg-Brandplatz. Gegr.1858.
Kunstverein.
Sonder-Ausstellung
das Marinemalers, Professor SchnarS - Alguist, Hamburg. Nur noch 8 Tage ausgestellt.1732
Achtung!
Sonntag den 21. Februar, von 4 Uhr ab: Zur Eröffnung des neu hergerichteten dekorierten Saales des Konzerlhauses bei Ludwig Abel, Grünbergerstraße 47 Großrs KlIMt nMAMWW Auftreten des berühmten Komikers Bulle usw. Es ladet zu zahlreichem Besuche crgebenft ein 0838
Eintritt frei. Der Borstand deS BereiuS Viktoria.
Versteigerung.
Montag den 22. dS. MtS., nachmittags 2 Uhr, sollen dahier Marttplatz 20 (im Adler)
1. Hans- und Küchengeräte aller Art, 2. eine größere Partie Schnhwaren, 3. eine Ladeneinrichtung, 4. mehrere Fährräder, 5 drei schwere Transporuvagen, b. ein Eisschrank und 34 flaschen Kognak, 7. eine größere Anzahl Kamme und Bürsten, 27 Flaschen Tribol u. v. a., 8. einen ZaPsen-FralS-Apparat, 9. mehrere Fässer versch. Farben, 2 große Mannen ^ack und 1 Hanne Secam, sowie v. A. gegen dar versteigert werden.
Tie Versteigerung ad 1—7 und 9 findet voraussichtlich zum größten Teil bestimmt, .ad 7 und 8 ganz bestimmt) statt.
toieuen, den 19. Februar 1904.
Seipel, Gerichtsvollzieher.
' SMWr MhnunMlhMis Wen. Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 14.
(Geschäftsstunden von 8—1 und von 8—6 Uhr.)
ES sind zu vermieten:
44 Wohnungen von 1—9 Zimmern, 1 Zimmer zur Lagerung -von Möbeln oder Bibliotheksgegensländen, 3 möblierte Zimmer.
Zn mieten gcsncht:
36 Wohnungen von 1—6 Zimmern.
Die Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu entrichten und »war sür eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 Mk. einschließlich 0,20 Mk., von mehr als 300 Alk. bis 500 Mk. einschließlich 0,50 Alk., und von mehr als 500 Alk. I 00 Alk.; außerdem ist für jede Wohmingsanmeldung 1,00 Alk. zu hinterlegen.
Für die Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung unentgeltlich^____________1<o3
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen
Gartenstraße 2 (Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.
Der Arbeitsnachweis hat die Ausgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (KrbeUertt jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln.
An den Werktagen von 8 bis l Uhr und von ü bis S Uhr geöffnet.
Es können eingestellt werden: 1754
1 landwirtsch. Knecht, 1 landw. Magd, 8 Schmiede, 1 Rider, l Schreiner, 1 Friseur, 1 Schneider, 1 Stallnrsche, 1 Buffetsräulem, 2 Küchemnadchen, 1 Köchin, 1 Kindermädchen, 10 Dienstmädchen hier und auswärts.
Lehrlinge:
1 Spengler, 2 Schlosser, 1 Feinmechaniker, 2 Buchbinder, 1 Tapezierer, 3 Schreiner, 1 Drechsler, 3 Bäcker, 1 Schuhmacher, 1 Weißbinder und Lackierer, 1 Kauimann.
ES suchen Arbeit:
l landwirtschastl.Knecht,1 Spengler, 2 Schreiner,2Wäscherinnen, 2 Lackierer, 5 Jahrburschen, 4 Hausburjchen, 5 Lausjrauen, 2 Bureau- .gehilsen.
Lehrlinge:
1 Schlaffer, 1 Spengler, 2 Mechaniker, 1 Schreiner, 1 Kaufmann.
und Nordhausen.
h. Von zuverlässiger Seite sind der Karniner Mitteil- ungen zugegangen über die geschäftliche Lage in der Schweiz, die in den Monaten Mai bis September in Warschau stattfindende elektrische Ausstellung, die Absatzgelegenheit sür eiserne Röhren nach Südafrika, Klagen südafrikanischer Importeure über schlechte Packung und nicht mustermüßige Lieferung deutscher Waren, die Lage des Tabakmarktes und den amerikanischen Tabaktrust, den Plan einer Firma, in Eanea ein permanentes Erportmusterlager zu errichten, ferner über zweifelhafte Firmen in Philippopel, Athen und London.
Tie Eingänge können während der üblichen Geschafts- im Bureau der Handelskammer eingesehen werden. Um mit der Abfassung ihres Jahres-Berichtes nicht länger behindert zu fein, er- ucht die Handelskammer die mit der Beantwortung des Fragebogens noch rückständigen Firmen, ihre Jahres-Berichte tun- ichst bald einzusenden.
Darbietungen in den verstossenen Monaten entgegen* genommen. Während wir genossen, haben die obengenannten Vereine in ernster, hingebender Arbeit sich auf den 4. März vorbereitet, um in würdigster Weise ihre gewaltige Aufgabe zu lösen. Möge dieser kurze Hinweis für heute genügen, dem wir noch hinzufügen wollen, daß schon jetzt bei HerrnEhallier Vormerkungen auf Sperrsitze entgegen genommen werden.
•• Evang. Bund. Wir erinnern unsere Leser nochmals an den morgen, Sonntag abend.um 8*/, Uhr im Neuen Saalbau stattsindendenFamilienabend des Evangelischen Bundes.
** Aus dem Bureau des Stadttheaters. In diesem Monat sind es huedert Jahre her, daß Schiller seinen unsterblichen .Wilhelm Tell" sertiggestellt hat. Zur Einnerung daran findet morgen, Sonntag, den 21. Februar, eine Aufführung des Schauspieles statt, das zu diesem Zweck neu einstudiert wurde. Die Vorstellung ist zugleich die 14. Sonntags-Abonnementsvorsteüung. — Nachmittags 3l/a Uhr geht als Fremdenvorstellung bei ermäßigten Preisen der lustige Schwank „Der Hochtourist von Kraatz und^ Neal in Szene. Es ist die einzige Schwanknovität dieser Saison, die sich das Repertoir sämtlicher deutscher Bühnen erobert hat und andauernd überall Helterkeitsstürme entfesselt.
'"Das Promena denkonzert sindetmorgen,Sonntag, um 12 Uhr, in der Südanlage mit folgendem Programm statt: 1. Krönungsmarsch, von Meyerbeer. 2. Melodie celebre, von Rubinstein. 3. Du und Du! Walzer von Strauß. 4. Finale aus der Oper „Der Nordstern", von Meyerbeer.
•’ Das Kaiserpanorama stellt diese Woche Bilder des deutsch-französischen Krieges von 1870/71 aus. Auf diese gewiß interessierende Serie werden wir noch zueückkoiuinen.
** Ein rühmliches Beispiel gibt der Stadt-Magistrat zu Nürnberg als Zeitungsbesitzer. Wie die von Fr. Monninger in Nürnberg gedruckte und verlegte „Nürnb. Stadtztg." mitteilt, hat der Magistrat in feiner letzten Sitzung das Ansuchen des Kgl. Bezirkskommandos, eine Bekanntmachung unentgeltlich in daß städtische Amtsblatt aufzunehmen, zurückgewiesen. Nur g£gen Bezahlung werde die Anzeige aufgenommen.
Holz - Versteigerungen
in Htäflicher Hverförsterei Laubuch.
I. Freitag den 20. Februar d. I., nach Zusammenkunft vorm. 11 Uhr aid der Mannwiese zunächst Solms-Ilsdorf, tm Jls- dorfcr Walde und Fleufunger Hofwalde ('/< St. von etat. Aiücke): Stämme: 119 Eichen von 16—63 cm Durchm. — 79,60 cbm (8 St. mit 14,41 cbm — Schnitt- und Glaserholz, 111 Sl. — Bau- und Wagnerholz,; 8 Ahorn-Abschnitte von 26-41 cm Durchm. — 0,86 cbm; 5 Lärchen von 30-45 cm Durchm. — 9,17 cbm; 28 Fichten von 16—25 cm Durchm. — 11,77 cbm; 77 Kiefern von 15—32 cm Durchm. = 25,06 cbm; Derbstaugcn: 52 Eichen --- 3,22 cbm; 177 Fichten -- 11,59 cbm; 69 Kiefern — 6,30 cbm; Breun- uud Schichtnutzholz: Buche: 5 rm Prügel, 100 rm Reifer; Elche: 6 rm Rundjcheller (z. T. Nutzholz), 32 rrn Prügel, 28 rm Stöcke, 122 rm Astreiser; Fichte: 500 rm Bohnenstangen: Kiefer: 113 rm Prügel (zur Hallte 3 m langes Stutzholz). — Das Brenn- und -vchichtilutzholz kommt nachm. gegen 2 Uhr beim Feuer am Eingänge der Kreisstraße in den Jlsborier Wald von Klein-Eichen her zum Ausgebote. Montag den 29. Februar d. I., nach Zusammenkunft vorm. 101 Uhr am Laulerbachswätdchen auf der Kreisstraße tau- bach —Ruppertsburg: 1. tm Eichbcrg (lA St. von Skat. Lau- bach): Buche: 283 rm Scheiter, 60 rm Prügel, 39 rrn Stöcke, 140 rm Astreiser; Fichte: 8 Stämme von lo—17 cm Durchm. = 1,93 cbm; 741 Stangen von 6-14 cm Durchm. — 49,56 ebrn.
3. ans Allcgcrtcht und Lautcrbachdwäldcheu: Buche: 16,5 rm Scheiter und Prügel, 800 rm Stammreifer (Schichten); Fichte: 9 rm Rutzprügel (3 m lang), 32 rm Stangenholz (Leiterbäume, Bohnenstangen rc.). 8. aus Borugrabeu, Biberloh, Glas- hau: Buche: 20 rm Scheiter und Prügel II. Kl., 27 rm Stocke, 54 rrn Reiserprügel, 170 rm Stamm- und Asirelser; Eiche: 5 rrn Prügel; Kieler: 6 rm Rutzprügel (3 m lang); Fichte rc.: 8 rin Prügel, 5 rrn Stocke, 12 rrn Bohnenstangen; 20 Stämme (meist am Uljaer Wege) von 15—39 cm Durchm. — 15,52 cbm; 12 Stangen von 11—14 cm Durchm. — 1,37 cbm. 4. ans (Sichern: Buche: 21 rm Scheiter II. Kl., 81 rm Stocke, 155 rm Reiferprügel; Kreier: 4 rm Rutzprügel (4 m lang); Eiche, Birke rc.: 17 rm Prügel; 4 Fichtenstämme — 1,45 cbm. 5. aus verschiedenen Distrikten des Reviers Ruppertsburg: Äohlreiser und Lesholz flächenweife. — Tas Holz unter Rr. 2—5 kommt gegen 1-, Uhr nachm. beun Feuer auf der Etchbergswiefe zum Ausgcbole.
Laubach, den 15. Februar 1904. 171o
Gräfliche vbcrförsterei. ______
mehreren Kalkbrennereibesitzern ist der Kammer gegenüber j Darüber Klage geführt worden, daß häufig Baukalk unter bet Bezeichnung „Düngekalk" verfrachtet werde und damit von weit entfernt liegenden Werken der hiesigen Industrie eine unlautere Konkurrenz bereitet werde. Die Kammer erkannte die Berechtigung der Klagen an und beschloß, bei der Eisenbahnverwaltung auf eine Beseitigung dieser Mißstände hinzuwirken.
6. Einreihung der Forderungen von Ange- rellten auf Rückzahlung gestellter Kantonen unter die bevorrechtigten Konkurs- sorderungen.
Ter Deutsche Vrennmeisterbund hatte die Kammer um Unterstützung einer an den Reichstag gerichteten Petition ersucht, nach welcher in § 61 der Konkursordnung zu den bevorrechtigten Forderungen auch die Forderung auf Rückzahlung der auf Grund des Dienstvertrags geleisteten Sicherheiten eingefügt werden soll. Nach dem geltenden Recht gehören zu den bevorrechtigten Forderungen schon ietzt die für das letzten Jahr vor der Konkurseröffnung rückständigen Lohnforderungen. Weit wichtiger erscheint vber der Anspruch auf Rückzahlung gestellter Kautionen, da diese ein für die Verhältnisse der Angestellten sehr beträchtliches Objekt, oft sogar ihr und ihrer Angehörigen ganzes Vermögen darstellen, dessen Verwertung durch den Dienst- berrn meist ihrer Kontrolle gänzlich entzogen ist. Dre Kammer beschloß daher die Eingabe des genannten 23er- LandeS zu unterstützen.
7 Erhebung von SchisfahrtSabgaben.
In der Budget-Kommission des Preuß. Abgeordnetenhauses hat sich der Minister der öffentlichen Arbeiten am S d M über Schiffahrtsabgaben dahin geäußert, daß »war die Befahrung der Flußläufe grundsätzlich frei sein und nur für besondere Anstalten oder für Benutzung fünft- lichex Fahrbahnen Gebühren erhoben werden solle, gleich- Wohl aber auch auf den natürlichen Wasserläufen Gebühren für die Benutzung der erst künstlich geschaffenen Fabrtari e erhoben werden dürften.
Gegen diese Auffassung hat die Großh. Handelskammer zu Rlainz eine dem nächsten Hess. Handelskammertag zur Beschlußfassung vorliegenbe Protestkunt>gebung beantragt, -welcher die Kammer beizutreten beschloß. _________
& Eingänge:
a. Von der Eisenbahnverwaltung wird darauf aufmerksam gemack)!, daß es im Interesse der Versender und Empfänger bringenb erforderlich ist, deutliche und dauerhafte BezeickMUngen der Bestimmungsstationen auf den Stückgütern anzubringen.
L Von dem brasilianischen Vizekonsul in Mainz wird ' uiitgeteilt, daß nach einer Verfügung des brasilia- nisllMN Ministeriums die Konsulatsfakturen wieder durch die Vizekonsulate des Binnenlands und nicht mehr ausschließlich durch die Konsulate der Ver- schiffungshäsen beglaubigt werden können.
t. Ueb^fidNt des Post- und Telegraphenverkehrs im Bezirk der Handelskammer während des Jahres 1903.
d. Berichte über die Ergebnisse bes Betriebes der vereinigten preußisck)en und hessischen Staatseisenbahnen im viechnungsjahr 1902.
e, Jahresbericht der Hessischen Landes-Hypothekenbank in Darmstadt. r
f Berillll über die Sitzung der vom 23erbande mittel- deutscher Handelslammern eingesetzten Kommisswn, betr. die Ausbildung des Kansm. Nachwuchses.
) n.
p Nadel-Reisig rm Nadel-Stockholz.
Die Zusammenkunft ist am Distrikt Schrei, oberhalb der Sandgrube.
Wieseck, am 19. Februar 1904.
Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck.
Sommerlad. 1741
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