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20.2.1904 Erstes Blatt
 
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Samstag 20. Februar 1904

154. Jahrgang

Erstes Blatt

Nr. 43

«rscheiut täglich .außer Sonntags.

£cm Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem kesfischen Landwirt die Gießener Zamilien- blätter viermal in der Woche beigelegt.

/Rotationsdruck u. Ver­lag der Brühl'schen Univers.-Buch-u.Stein- druckerei. 9L Lange. Redaktion, Exvebttion und Druckerei:

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Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen.

Fernsprkchanschluß Nr. 51.

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GichenerAnMger rj7 General-Anzeiger w Verantwortlich sür

v den polit. und allgem.

Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MUZ

Ier Krieg zwischen Japan und Nußland.

Tas Kriegs glück ist den Japanern bisher treu geblieben. Tas in unserem heutigen Morgenblatt 'ver­öffentlichte offiziöse russische Telegramm gibt bekannt, daß Rußland am 19. o. M. in einem neuen Seekampfe zwei Schiffe verloren habe. Ein später uns zugegangenes Telegramm fügt hinzu:

Petersburg, 20. Febr. Ter Befehlshaber des KreuzersWarjag", Roudnew, meldet: Tas Hochsee­bootKoreietz" hat keine Verluste erlitten. Offi­ziere und Mannschaften hatten große Tapferkeit an den Tag gelegt und alle in edler Meise ihre Pflicht getan.

Tiefe Nachdepesche ist ein sehr schwaches Trostmittel und mindert das neue Unglück nur um ein geringes. Ter Kreuzer ist verloren, das Hochseeboot intakt.

Aus Tfchifu wird gemeldet: Tiefer vierte Angriff auf Port Arthur habe vier Stunden gedauert. Weiter wird berichtet, Chinesen behaupten, in Port Arthur sei eine Feuersbrunst ausgebrochen. Bei einem Seegefecht vor Port Arthur seien zwei japanische Kriegs­schiffe von den Russen in Brand geschossen.

Man wird mit Fug und Recht diesen letzten Satz in starken Zweifel ziehen müssen.

Nach amtlichen genaueren Ermittelungen betragen die Verluste von der Besatzung des russischen Kreu­zersWarjag" ein Offizier und 33 Mann tot, 17 Mann schwer verwundet und zwei Offiziere leicht verwundet. Tie Verluste von der Besatzung desKorejetz" sind bisher unbekannt.

Ferner gingen uns heute vormittag nachfolgende Original-Telegramme zu:

.Petersburg, 20. Febr. Die russische Telegraphen- agentur meldet: Auf Befehl des Kaisers ist den unter polizeilicher Aufsicht stehenden politisch verdächtigen Personen gestattet worden, als Gemeine in die aktive Armee einzutreten, wobei mit Ge­nehmigung des Ministers des Innern und der Justiz die polizeiliche Beaufsichtigung aufgehoben wird. Zur Organisation der von der Presse angeregten Sammlung von Spenden zur Verstärkungder Flotte durch Unter­seeboote, Kreuzer usw. ist auf Befehl des Kaisers eine be­sondere Kommission unter dem Ehrenvorsitz des Großfürsten-Thronfixlgers eingesetzt worden, die die Anschaffungen der vermehrten Kriegsschiffe mög­lichst schnell bewerkstelligen soll.

Köln, 20. Febr. DieKöln. Ztg." berichtet aus Pe tersburg vom 19. d. M.: Der Kaiser beschloß auf Vortrag des Ministers des Innern, von heute an die Zensur für alle Telegramme von Privatbe­richterstattern nach dem Auslande aufzu­heben. Hier wird die Nachricht festgehalten, daß Ad­miral Alexejew beabsichtige, sein Hauptquartier von Port Arthur nach Mukden zu verlegen.

Weiteres vom Kriegsschauplatz.

Tie offiziöse Rufs. Telegr.-Ag. meldet: Generalquar­tiermeister Pflug telegraphiert aus Port "Arthur: Kund­schafter des Tschitaschen Regiments berichten aus Sentschou, daß sie auf keine Japaner gestoßen seien. Es heißt, daß sich auch in Pingyang keine Japaner befinden. Das Eis des Jalu und am Ufer ist geringer. Man glaubt, daß bei starker Hochflut in fünf Tagen E i s g a n g eintritt. Ein Teil im Westen der Halbinsel ist im Umkreise von zwei Werst mit Eis bedeckt. Bewegungen der feindlichen Schiffe wurden nicht beobachtet. Ein neuer Angriff auf die Eisen­bahnstrecke hat nicht stattgefunden. Der russische Gesandte in Peking, Lessar, telegraphiert, daß Juantschikai beabsich­tige, 10 000 Mann mit Artillerie mit der «Eisenbahn von Paotingfu nach Schjahaiwan zu senden.

Aus Tschemulpo wird berichtet, am Jalufluß fand ein Vorpostengefecht statt. Die Russen stießen hier­bei auf bedeutende japanische Streitkräfte und mußten sich zurückziehen.

Die russische Regierung verhält sich ableh­nend in betreff der Zulassung von Offizieren der neutralen Mächte zur Berichterstattung auf dem Kriegsschauplatz. Wenn sie einigen deutschen Offi­zieren die Erlaubnis geaeben hat, so ist das zuruck- zuführcn auf die persönlichen und verwandt­schaftlichen Beziehungen zwischen Zar und Kaiser.

Neber die Schicksale der Dampfer der ventralen Machte.

bie sich gerade in der Nähe des Schauplatzes der letzten Seekämpfe befanden, wurde gestern bereits berichtet. Leute berichten aus Shanghai mehrere Blätter, der eng­lisch e T a m f e rH s i p i n g" (gestern fälschlichHsiv-ina" genannt) wurde auf der Fahrt nach Tschingwandtad am 10 d M vom Sturm überrascht und mußte zusammen mit dem deutschen DampferPronto" und dem englischen TampserDschingpmg" auf der Außen- reede von Port Arthur Anker werfen. Beim Lereinbrecl)en der Nackt mußten alle drei Schiffe auf An­ordnung der 5mfenbehörde Feuer und Lickxter löschen. Ws dann ein ru s s i s che s K r i e g s schif f oorüberfuhr, kamen ihm die laternenlosen Schiffe verdächtig vor, and e« eröffnete das Feuer auf sie. Tie meisten Granaten trafen den deutschen Dampfer Pronto", der dem Daily Mail-Bericht zufolge nicht unerheblich beschädigt wurde. Nach dem letzten Treffen bei 93m t Arthur wurde dem Daily Telegraph zu­folge der deutsche KreuzerHansa" telegraphisch

zur Hilfeleistung herbeigerüfen^und brachte etwa 20 Ausländer in Sicherheit. dem japanischen Prisenhafen Sasebo sind von den weggenommenen russischen Schiffen alle Passagiere auf freien Fuß gesetzt worden.

Gewisse englische Blätter werden nicht müde, die neutrale Haltung Deutschlands während des Krieges anzuzweifeln und zu verdächtigen. Tie neueste MeÜmng" dieser Art, deren völlige Grundlosigkeit nicht erst nachgewiesen zu werden bracht, wurde in nachstehen­dem Telegramm übermittelt: Ter Tientsiner Korrespondent desDaily Exprß" telegraphiert, ein deutscher Kreu- z e r aus Kiautschou sei dem japanisch enGeschwader eine Woche lang zwischen Kiautschou und Dei-hai-wei ge- f o lg t, bis der japanische Admiral ihn aufforderte, sich zu entfernen. Es werde dort behauptet, der deutsche Kreu­zer hätte die Bewegungen des japanischen Geschwaders mittels drahtloser Telegraphie nach. Kiautschou telegra- chieren wollen zu^ Weitergabe an die Russen.

Tie seit Beginn der Feindseligkeiten in Port Arthur eingetroffenen Tampser neutraler Mächte mußten von Truppen entladen werden, da Arbeiter nicht zu erlangen ind. 24 kleine Tampser sind gechartert worden, nm bie auf der Reede befindlichen Kriegsschiffe mit Kohlen zu versehen, damit dieselben nicht jedesmal in den Hafen zurückzukehrcn brauchen.

Aus diplomatischen Kreisen wird gemeldet, Japan be­absichtige, in Men und Berlin gegen Lieferung von Kriegs- Artikeln seitens östreichischer und reichsdeutscher Fabriken an Rußland Protest zu erheben, eventuell mit Repressalien zu drohen und östreichische und deutsche Schiffe in japanischen Häfen anzuhalten.

Ein Notenaustausch zwischen China und Japan.

Der chinesisch^ Gesandte überreichte der japanischen Re­gierung am 13. Februar eine Note, in der es heißt:

Japan und Rußlcnrd haben die friedlichen Beziehungen abgebrochen. Da aber China mit beiden Staaten auf freund­lichem Fuße steht und die Regierung großen Wert darauf legt, die guten nachbarlichen Beziehungen weiter zu er­halten, hat dieselbe in Ausführung der kaiserlichen Befehle Schritte angeordnet, um die Gesetze der Neutralität zu beobachten, und Verfügungen getroffen, daß die Be­hörden sämtlicher Provinzen diese aufrecht erhalten. Da sich in Mukden und Hsingring das kaiserliche Mausoleum und Paläste befinden, ist der G-neralgouverneur mit genauen Instruktionen versehen, die Bauten mit der größten Wachsamkeit zu schützen, ebenso die Städte und amtlichen Gebäude in den drei östlick^n Provinzen, sowie die Privatpersonen und deren Eigentum, damit diese keinen Schaden erleiden. Die chinesischen Truppen, welche in diesen Provinzen stehen, werden die Truppen der kriegführenden Staaten nicht angreifen. Des­gleichen soll letzteren nicht gestattet sein, die früheren Gar­nisonen, welche der Peijang-Kommissar nach, den Distrikten westlich von Liac gelegt hat, anzugreifen. In der äußeren und inneren Mongolei sollen ebenfalls die Gesetze der Neutralität befolgt werden. Falls sie die Grenze über­schreiten sollten, wird China Maßregeln zur Zurück­weisung dieser Truppen treffen. In der Mandschurei aber sind noch Plätze, die von frenrden Truppen besetzt sind unb wo bie Anwenbung ber Neutralitätsgesetze außerhalb ber Macht Chinas liegt. Die drei östlichen Provinzen so­wohl, als auch die dort bestehenden Rechte sollen der chine­sischen Souveränität unterworfen bleiben, ohne Rücksicht darauf, welcher Seite der Sieg zufalle.

Die japanische Regierung hat darauf dem chinesischen Gesandten in Tokio am 17. Februar eine Note übergeben, die folgendes besagt:

Die kaiserliche Regierung, von dem Mmsche beseelt, so­weit als möglich die friedliche Störung des Zustandes, welcher jetzt in Cbina herrscht. zu vermeiden, wird in allen Teilen des chinesischen Territoriums mit Ausnahme beseitigen, bas von Rußland besetzt ist, die chinesische Neutralität respektieren, solange Rußland das gleiche Verfahren anwendet. Infolgedessen kann die chinesische Regierung darüber beruhigt sein, daß das Mausoleum und die Paläste in Mukden und Hstngting und die öffentlichen Gebäude überall gegen Beschädigungen gesichert sind. Sollten jedoch die chinesischen Untertanen Hilfe und Unterstützung den Feinden Japans gewähren, muß die kaiserliche Regierung sich das Recht Vorbehalten, solche Schritte zu tun, wie es die Umstände erfordern. Es erübrigt noch, zu erklären, daß der jetzige Krieg von Japannicht zumZwecke geführt wird,Erobev- ungen zu machen, sondern einzig in der Verteidig­ung legitimer Rechte und Interessen. Die Re­gierung hat nicht die Wsicht, als Resultat des Konfliktes auf Kosten Chinas Gebiete zu annektieren. Die Regierung wünscht ebenfalls, daß die chinesische Regierung darüber klar wird, daß, welches auch die Aktion sein möge, die Japan auf dem zum Kriegsschauplatz werdenden chinesi­schen Gebiete anzuwenden gezwungen sein sollte, dies immer nur in der Ausführung der militärischen Notwendig­keit der Fall sein würde, nicht zum Zwecke der Schädigung der chinesischen Souveränität.

Verwicklung zwischen Rußland und Japan.

Rußland benachrichtigte den amerikanischen Staats­sekretär Ha y, daß es dem zum Konsul. in Dalny er­nannten Morgan das Exequatur nicht erteilen werde. Dieses allerdings nicht unerwartete Vorgehen ist Gegenstand ernster Erwägung im Washingtoner Staats­departement. Tie Antwort an Rußland ist noch nicht be­schlossen worden. Ter Grund für das Vorgehen Rußlands liegt darin, daß es während des Krieges keinen aus­ländischen Beamten auf der HalbinselLiao- . tun g wünscht. Hierzu wird mitgeteilt, daß bie Entscheid­ung im Falle Morgan sich nicht auf bie Konsuln in

Mukben unb Antuna erstrecke. Tas Staalsdepartement betrachtet bie Mandschurei als Provinz Chinas unb würde sich deshalb für Exequatur-Erteilungen an China wenden und keiner anderen Macht das Recht der Einmischung zu- erkennen. Morgan, der jetzt auf der Reise nach s e i n e m P o st e n begriffen ist, wird nach San Fran- ciseo fahren und dann Pokobama berühren.

Deutsches Reich.

Berlin, 19. Febr. Heute morgen machte der Kaiser die gewohnte Promenade und hatte eine Unterredung mit dem Reichskanzler in dessen Palais. Bei dem Kaiser war heute ein Diner für die Botschafter.

Zur Lüneburger Reichstagswahl, wo be­kanntlich die Wahl Dr. Jänickes (natl.) vom Reichstage kassiert wurde, kandidieren wiederum Dr. Jänicke und Wangen Heim-Wake (Welfe).

München, 19. Febr. Das Ministerium des Aeußeren teilte dem Magistrat mit, der Kaiser habe je ein Exemplar der von ihm gefertigten Schiffstabellen den Städten München, Augsburg, Regensburg und Nürnberg geschenkt. Der Verwaltungssenat beschloß, dem Kaiser und dem Ministe- rium Dank auszusvrechen._________

Ausland.

London, 19. Febr. Tie Betrauung des Dr. Jame- son mit ber Neubildung des Kabinetts ber Kapkolonie wird von der hiesigen gemäßigten Presse entschieden mißbilligt.

Paris, 19. Febr. TerFigaro" meldet aus PeterS- büra, in Reaierungskreisen werde von einem Schreiben Kaiser Wilhelms an den Zaren gesprochen, das eine Aenderung des Gleichgewichts der euro­päischen Kräfte und eine Gruppierung Rußlands, Deutschlands und Frankreichs gegenEngland erwarten lasse.

Tie radikale Linke nahm folgende Tagesord­nung an: Tie radikale Linke billigt die absolute Treue Fran kreichs für seine traditionelle Politik und für bie Beobachtung seiner Verpflichtungen (gegenüber Ruß laub).

Petersburg, 19. Febr. Ter Kommandeur bes preu» ßischen Kaiser Alexander-Grenadier-Regiments, v. Schenck, ivurde heute mittag vorn Kaiser unb bet Kaiserin in Abschiedsaudienz empfangen unb zur Frühstückstafel zu­gezogen. Ter Kaiser übergab v. Schenck ein H a n d schrei- ben an Kaiser Wilhelm unb verlieh ihm bpn Stanir-- lausorden 2. Klasse.

Aus Stadl und Land.

Gießen, den 20. Februar 1904.

♦♦ Die münbliche Reifeprüfung am Großh. Gymnasium fand am 19. Februar unter bem Vorsitz bes Direktors, Geh. Schulrat Tt. SchDel, statt, ber zum Negierungskommissar bestallt war. Sämtliche 17 Beweger würben für reif erklärt, unb 10 davon konnten von der mündlichen Prüfung böHig befreit werden. Die Prüfung bestanden: August Bostroem*, Ernst Drescher*, Werner Fuß*, Ernst Hartmann*, Siegfried Kann*, Ferdinand Klose, Hein­rich Koch, Georg Lind, Otto Melior*, Theodor Roth* Ml- helm Roth, Ludwig Schmidt* Otto Storck, Ludwig Strack, Wilhelm Trautmann*, Hermann Wehrheim* Georg Winn. (Die mit Sternen versehenen wurden von der mündlichen Prüfung befreit.

Bahnbau-Gießen-Lauba chi Bei einer gestern hier stattgehabten Besprechung über den projektierten Bahn­bau Gießen-Laubach wurde eine Kommission gebildet, be­uchend aus: Oberbürgermeister Mecum unb Kommerzienrat Koch aus Gießen, Bürgermeister Krämer - Steinbach und Bürgermeister Keil-Ettingshausen, welche beim Groß. Mini­sterium Schritte, tun soll.

* Die Gemälde-AuSstellung am Brand hath sich seit 8 Tagen, in denen die Marinebilder des Professors Schnars-Alqui st-Hamburg ausgestellt waren, wieder eines außergewöhnlichen regen Besuches zu erfreuen. Hoffent­lich werden einige dieser schönen Gemälde durch Kauf in hiesigen Privatbesitz übergehen. Es sei besonders darauf hingewiesen, daß diese, sowie alle übrigen ausgestellten Bilder nur noch 8 Tage einschließlich zweier Sonntage ausgestellt bleiben. Ferner können wir noch mitteilen, daß für die nächste Ausstellung von der ^Verbindung für hist. Kunst- Berlin" ein Gemälde von Prof. Keller ,Die Grablegung Christi" angemeldet worden ist.

* Eine ungarische Geigergruppe wird demnächst auf ihrer Weltreise auch hier am Sonntag den 28. Februar im Neuen Saalbau nachmittags 4 Uhr und Abend 8 Uhr gastieren. Große Abwechselung in Musik, Solo- und Chor­gesang, außerdem choreographische Genüsse werden uns ge­boten. Bezaubernd reich an Lichteffekten und Verwandlungen ist die Aufführung: Ein Traum von Licht und Schönheit, (mit 3 Scheinwerfer eigener Anlage). Die Landestrachten, besonders die der Damen sind geschmackvoll und volkstümlich. Die Truppe hielt einen wahren Triumphzug durch die Schweiz, die Niederlanden, Frankreich 2C. Alles Nähere soll später bekannt gemacht werden.

D. Lollar, 19. Fsbr. Am 9. Juni d. I. werden es 60 Jahre, baß la Vereranrn, deren einige in Spanien, Oesterreich und auf den Eisgesilden Rußlands für den Welt­eroberer Napoleon I. gekämpft haben zu Ehren des da­maligen Erbgroßherzogs Ludwig III. an seinem Geburtstage