Ausgabe 
19.11.1904 Zweites Blatt
 
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Ein dieser Tage aus_ . , , , ,

lehrter Braunschweiger traf in Smakopmund einen Kriegs­freiwilligen des deutschen Expeditionskorps, dessen hohe, schlanke Gestalt und ernstes melancholisches Aussehen ihm auffielen. Es war der frühere Oberleutnant Rüger, der in Mörchingen den Hauptmann Adams erschossen und dafür zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt, aber nach etwa drei Jahren begnadig t worden war. Er hat sich dem Expeditionskorps angeschlossen, um gegen

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Tie geführte Voruntersuchung brachte soviel belastende- Ma­terial gegen den Angeklagten L. zutage, daß dieser in Haft ge- nommen wurde. Er erklärte heute vor Gericht, er sei un­schuldig, und verdächtigte den erwähnten Gehilfen, dieser habe die Formen angefertvt. Ter Angeklagte gab zu, daß der be­schlagnahmte Schöpflöffel sein Eigentum und von ihm benuht worden sei bei der Anfertigung von Gypsmodellen. Wenn sein Sozius ihn mit seinen Aussagen schwer belaste so geschehe dies aus Rache, und um ihn in Gießen unmöglich zu machen, da das in Kompagnie betriebene Geschäft für zwei Familien nicht genug abwerfe. Daher habe man die Absicht geh'- t, sich zu trennen, damit jeder für sich selbst sorge.

Der Zeuge Winkler erklärt, das; er anfänglich eher geglaubt habe, der Gehilfe habe die Platten zur Herstellung von falschem Geld hergestellt. Beim Nachdenken über den Fall sei ihm aber so manches eingefallen, was den Verdacht aus L. hinlenkte und bestärkte. Tiefer habe ihm einmal erzählt, das; er in Strassburg, wo er längere Zeit früher gearbeitet, mit einem gewissen Hof­mann falsches Geld in der Weise unter die Leute gebracht habe, das; er bei Bäckern und Metzgern kleine Einkäufe machte, größere Münzen in Zahlung gab und das darauf herausbekommene echte Geld abends in Wirtschaften verausgabte. Einmal auch habe der Angeklagte ihm gesprächsweise den Rat gegeben, in der Süd­anlage gemeinsani mit ihm einen Einbruchsdiebstahl zu unter­nehmen, dann sei man ans aller Sarge heraus. Ter Zeuge bemerkt, das; er in beiden Fällen den Angeklagten nicht ernst ge­nommen habe, aber in Verbindung mit dem Fund der Matten zur Herstellung des falschen Geldes habe er die früheren Mttteil- ungen nachträglich doch ernstlicher aufnehmen müssen, trotz­dem habe er anfänglich Bedenken getragen, Anzeige über bic Sache zu machen, um die Familie des L. nicht unglücklich zu machen, und weil er auch befürchtet habe, daß sein noch junges Unternehmen Schaden leiden würde.

Tie weitere Beweisaufnahme verdichtete die Verdachtsgruude gegen den Angeklaaten, sodaß der Gerichtshof den Angeklagten für schuldig erachtete und ihn zu einer Gefängnis st r a f c tn flamen 3vux.1v y«*, non 8 Monaten verurteilte, von denen 1 Monat Unter-

Es war ein nah.liegender Gedanke, dem Patenkinde Hllf[,nnnafrift in Abrechnung kommt. Der Vorsidendc erkürte m

Aus Stadt und Sand.

Gießen, 19. November 1904.

Prinzessin die zukünftige Großherzogin sehen könne. ES war aber die ältere Schwester Karaline.

** Theater.lVereL» In der 3. Vorstellung, die nach Beschluß des Vorstands auf einen heiteren Ton ge­stimmt sein sollte, wird die bekannte Soubrette Gisela Schneider-Nissen gastieren. Ein Vertrag mit ihr, der sie auf Donnerstag den 1. Dezember zu entern einmaligen Gastspiel verpflichtet, kam soeben zu stände. Tie Eigenart des geschätzten Gastes, einer geborenen Wlenerrn, verbürgt evini lustigen Abend, dessen Programm viclscitigi zusammengestellt sein wird.

** Arbeitsvertrag im Baugewerbe. Ter kürzlich zwischen dem Verband baugewerblichcr Unternehmer und dem Zeutralverband der Maurer Deutschlands (beide für Gieyen und Umgegeudl abgeschlossene Arbeitsvertrag bestimmt in^dcr Vaupt- sacln 'folgendes: Tie Arbeitszeit beträgt 10 Stunden, von morgens 6 Uln bis abendt 6 Uhr mit den üblichen Pausen, I von zusammen zwei Stunden, für Frühsbück, Mittag und Vesper.

Gestern hatte sich vor der hiesigen Strafkammer der bisher unbestrafte Steinbildhauer L. aus Gießen unter der Bc;chuldig- ung zu verantworten, Platten zur Anfertigung von Metallgeld h e r g e st e l l t oder a n g e s ch a s f t zu haben. Ter Tw>stand der Anklage stellte sich in der Verhandlung wie folgt heraus. L. betrieb zusammen mit dem Bildhauer Winkler in Gießen das Geschäft der Bildhauerei an Bauten. Ende Ium oder anfangs August fand Winkler zufällig in der an der Bahn­hofstraße gelegenen Werkstätte hinter einem schräg an der Wand ausgestellten Gppsmodell in Papier verpackt eine Anzahl tu Gpps abgegossencr Formen von Zweimarkstücken. Er wachte dem volz- bildhauermeister Ummeuhofer Mitteilung von seinem Funde, den, er wieder an Ort und Stelle gelegt hatte -, er forderte diesen auch auf, sich die Formen anzuseheu Man gmg tn bic Wermatte, und hierbei äußerte Winkler den Verdacht, daß entweder em einige Tage früher außer Arbeit getretener Gehilfe oder aber L. die Formen angefertigt habe. , .

Ummeuhofer meinte, Winkler solle die Sache anzetgen. Ter

' - . f , i verdächtigte Gehilfe kam wenige Tage spater nach Gtenen, unv

itnb die Prinzessin Karoltne erfuhr von Ummeuhofer, welcher Verdacht auf ihn ruhte und aeftern abend zu Einkäufen niedrere nun drang er daraus, daß der Fall zur Anzeige üedracht wer . N ~ i ' Hierdurch kam der Stein ins Rollen. ,Tte Krtmtna polt-et be-

ichlagnahmte die Formen und sand dabei einen Schmelztugel, ge-

im Landbestelldienst usw. um 500. Außerdem soll die durch ben ' Etat von 1899 im Wege einer Lrganisationsänderung getroffene Einrichtung von gehobenen Dienststellen für Un­terbeamte nunmehr endgiltig in den Verwaltungsorganismus eingefügt werden. Dementsprechend sind die gehobenen Unter­beamten in eine besondere Besoldungsklasse, und zwar, unter Wegfall der von ihnen bisher bezogenen Zulage, in einer Klasse von Mk. 1200 bis Mk. 1800 aufzunehmen. Zu Ent­schädigungen für die Tienstunkosten der Postagenten werden neu Mk. 150 000 gefordert.

Die Einnahme der Verwaltung der Reichseisenb ahnen beläuft sich auf Mk 104 314 700 imehr Mk. 8 009 000), die Aus­gabe des ordentlichen Etats aus Mk. 84 169 315 «'mehr Mark 2 151 685 . Von den Ausgaben sind Mk. 76 746 315 fortdauernde. Die durch eine Anleihe zu deckenden Ausgaben des außerordent­lichen Etats betragen Mk. 16 452 600 (mehr Mk. 3 411000). Zum Bau von Mietwohnungen für Beamte und Arbeiter sind Mark 500000 m-br Mk. 100 000 > vorgesehen

* Tie konservativen Elemente m den deiUschen .HuiumiH.Die Hottentotten haben nur NUN glücklich doch auf dem valse. Und wir können mit Befriedigung tagen, loyal f'.no eigentlich bloß noch die Orang-Utangs."

* Schwer geprüf tSie lind nicht verheiratet, verr BaronNee, aber ich habe anderweitig viel Pech gehabt.

(Aus demSimplizissimns .)

Kleine Tageschronik In Barcelona wiwden bet der Bombenexvlosion 21 Personen verlebt, darunter 10 ichwer. In d-r Gegend von Ullensacker und Eidsveld (Norwegen? wurden zwei ans cinmder folgende E r h e r \ * ü ft c r 11 n n e n gespurt.

Sandel und Serkehr. Volliswülschast.

Paris, 18. Nov. Tie Börse geinte auf Nachricht-n, daß bic Meldung von einem Zusammen ft o he in 9t f n 0 a itt a n unrichtig sei und baß die Hull - Angele gc u 1) e i t be­friedigenden Fortgang nimmt, allgemeine Erholung und war während der ganzen «eichastszeit sehr fest, Merikanrsche Fonds zogen auf die Nachricht von der bcabnchttgtm Münz- ni° s'erlin, 18. Nov. Ter Aussicktsrat der Akt.-Ges. Sie- mens u. öa 13fe beschlofi der aut den 20. Dezember nnzu berufenden Generalversammlung die Verteilung einer "»'d von 7 Prozent vorzuschlagen gegen 5 Prozent m Voriahre, und nach den üblichen Ab,chretbnngcn Mk. 1121155 auf ne Ncchnung vorzutragen. gncrfeÖl

Tom Aufsichtsrat der Srem^ns-Schuckert W . m. b. £>. wurde in der heutigen Sitzung der^Ja^estbschlutz per 31. 3uli vorgetragen und berichtet, das; die AbsatzverhaUnine sich günstig gestaltet haben.

Gießen, 19. Nov. Marktbericht.

kosteten: Butter vr. P!d. 1.20-1.25 SO«. Sid)nereter l Ct^8 10 Uq. 9 Sick 1500 Psa.. Gänfecier 0000 Pfa., ©uteueiei V g.« W uv. Stet. 0-8 Pi.. Kasematte 2Stck. 5-6 M. o goMt HÜbnerv^St' Littfcnvr.Liter32P,g.,Taubenvr.PaarO,«a 1 ^me nr Stück

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Bauernvereine statt. Diese zählen jetzt 57 Ortsvercine I mit zusammen 3070 Mitgliedern. Mit der Gcneralvcrsamm- [ung war eine landwirtschaftliche Ausstellung verbunden. In der uwrgens abqehaltenen Borversammlung wurden interne Vereinsanqelegenheiten beraten. Nachmittags war eine öffent­liche Versammlung veranstaltet, die sehr zahlreich besucht war. Es sprachen Obstbautechniker Schäfer über das Thema: Was muß der Landwirt von dem Obstbau verstehen? Rechts­anwalt Schrohe (Mainz) über die gesetzlichen Bestimmungen, welche dem An- und Verkauf von Vieh zu Grunde liegen und Landtagsabg. Dr. Schmitt über die Tätigkeit der hessi- scheu Kammer ziim Schlitze der Landwirtschaft. Die Ver­sammlung sandte ein Begrüßungstelegramm an den durch Krankheit verhinderten Pfarrer Malier in Fehlheim bei Bens­heim, den eifrigsten Förderer der hessischen Bauernvereine.

Frankfurt, 18. Nov. Gestern abend kurz nach zehn Uhr wurde von dem Portier der Labmeyer'schen Elektrizitäts­werke Großfeuer in der Metallsabrik von I.Patricks Höchsterstraße 51 gemeldet. Die Patrick'sche Metallfabrick liegt als kleine Parzelle in dem Lahmayerschen Fabrikanwesen. Sie wird von drei Seiten dlirch dieses begrenzt. Die Lah- meyersche Verwaltung hat das Patricksche Grundstück ange- kauft und beabsichtigt, darauf eine Gießerei zu errichten. Morgen sollten die Arbeiter enilaffen und die Fabrik ge­schlossen werden. Das Feuer ist in einem Flügelball, worin sich die Dreherei befindet, auf unaufgeklärte Weise entstanden. Nach l1/, Stunden war das Feuer auf seinem .'öeerb beschränkt. Bei dem Brade verletzten sich sechs Feuer­wehrleute leicht im Gesicht und an den Händen. Gegen 12 Uhr war man vollständig Herr des Fellers geworden. Tas Gebälide ist vollständig ausgebrannt. Die darin befindlichen Maschinen sind vernichtet. Große Schweselvorräte sind ver- brannt. Der Schaden ist bedeutend.

Hin Wünzvergeyen vor der Strafkammer,

(th.) Gießen, 19. Nov.

itabe verursacht, die nicht weit hinter 90 Millionen zurück- tTeibt Tic Mannschaftssendungen zur Ergänzung der Schutztruppe. für die besonderen Dienste, zur Kriegführung, für den Eiseubalmbau usw. bäumt ununterbrochen fort, ^öber wird es, wenn man die EtatSerhöhung mit tu Be­rechnung zieht, nicht allzu lauge dauern, bis die Ausgaben die Summe von 200 Millionen erreicht haben.

Zum Gouvernenrswechsel

schreibt man: lieber die Rückkehr des Oberst Leutwetn nach Deutschland, wie über die Mreise des neuen Gou­verneurs v. Lin deguist nach Südwestafrika ist in amt­lichen Kreisen noch nichts bekannt. Wenn Oberst Leutwein wahrscheinlich sehr bald das Schutzgebiet verlassen wird, so sprechen manche Gründe dafür, daß der neue Gou­verneur, dessen Ernennung noch u i ch t s o b a l d sein e n Posten übernehmen wird. Zunächst ist dort für eine Zivil- Verwaltung eigentlich noch gar kein Raum. Die £rteg* vvn ö.v_ .... .

führung erdrückte alles andere und wird auch nach der Winter richtet sich die Arbeit?»eit nach der ^ageShelle, Beendigung der Aufstände noch lange die volle .Herrschaft inxb die Festsetznng bleibt bei>i i Hst einheitlicher Regelung den behalten Außerdem wird S-crr v. Lindequist noch den Unternehmern überlassen. Der or tsubl tchc t u n deulohn ihm b"willigten llrlaub "im Reiche verbringen. Diel für den Bezirk^ttägt.ch ^r3a1'1^^b8erm\904c;3tnt' I.^Mril Zivilverwaltung kann erst die ^erwarteten fruchte ^pC1^ igod'^bi^31' Mär;' 1908 *40 Pf. Junggesellen und solche, die nachdem die ^utztruppe das Schutzgebiet m solch ruhigen ir)rc§ M^ers oder Invalidität nicht vollleistrmasfälng

Zustand versetzt hat, daß eme dauernde fttedltche Jibeit 1indl Leistung gezahlt. Akkordarbeit ist zu-

begonnen werden Tann. Jetzt kann sie eigentlich gar nicht ^{fig: es wird jedoch fein höherer Lohn garantiert, als der in Tätigkeit treten. zurzeit festgesetzte ortsübliche ^t'^dmsohn ?ür U e b e r st u n-

Ordensstgen. ben wird ein Lohnzuschlag von 10 Pf. für die stunde gezahlt

T?r Reicsta.-in'" vercf enUicht zahlreiche Ordensvcr- für Nacht- und Sonntagsarbcit 50 Prozent. Bei Arbeiten auf

L »'S MWk 1

den Truppen. Es erhielten unter anderen, dre Krone zum ** r {e g 5 f rii i f f , S? c f i e n,z. In wenigen Monaten wird

Roten Lldler-Orden 4 Klasse jiüt ^cbwertern Hauptmann Kriegsschiff, dem unser G r o ß h e r z o g bei dem Sla-

v. Le11ow-Borbeck und Stabsarzt ^r. Egge 1, Die pf|}nuT- Namen^esstn" gegeben hat,» in Dienst gestellt Schwerter zum Roten Lldlerorden 4. Klasse am weißen Bande werden. G» .um. Un 7 \ inumimwiu u. «vhm, ......... -- - .

mit schwarzer Einfassung Stabsarzt Dr. Hummel: den I des Londes ein Patengeschenk zu geben. Ter Aufruf, em Scherf- ^r Urteilsbegründung daß tatsächlich durch die Alten der Staats- Kronenorden 1 Klasse mit Schwertern Generalleutnant von (ein beizusteuern, fand in weiten Streben^ Verständnis. Tns Anwaltschaft in Straßburg festgestellt sei. daß um dieselbe tfeü, Trotha den Kronenorden 2 Klasse mit Schwertemi Oberst Gesckwnk soll bekanntlich au"s der elicruen^chnfs a locke be-^ ber Angeklagte in Straßburg in Arbeit gestanden Hot, ein a hen ^onenorben 3 Klasse mit Schwertern am stehen, toten künstlerische Ausgestaltung dem Profefsor Habich Nisser Karl 5?ofmanu unter dem dringenden Verdacht standdort

^Einfassung Generaloberft Dr I in Darmstadt übertragen worden ist, während der Ueberschuß der Geld verausgabt zu haben. Tie überaus vorsichtige

weißen Bande Mit schwarzer Einfassung oeneraiovern 3ammiling in Form einer Stiftung zu Gunsten hrlfs- Prüfung aller Momente der Beweisaufnahme habe dem Ge- Schtan. bebürf tiger Familien unserer in der deutschen die Ueberzeugung verschafft, daß nur der Angeklagte

Von hessischen fsi zier en wurden ausgezeichnet. dienenden hessischen Landsleute Täter sei Es sei aler auch festgesteltt, daß die Angabe des

Oberlt. Rausch im 1. Feld-Regt. erhielt den Kroncnorden der Besatzung des LinienschiffesHessen" verwendet werden q Bildhauer Winkler habe ihn aus Rache angezcigt oder 4. Kl. mit Schwertern, Dr. Schaaf, Ass.-Arzt beim 2. Feld- sou. Tie Kosten der Glocke sind gedeckt, bie fur to: bic fion5C Anzeige in Szeiie gesetzt, um ihn in Gm;en unmog- Reat. (früher Fnf.-Reqt. 116), den Kronenorden 4. Kl. mit Stiftung verfügbaren Beiträge sind aber noch gering int I machen, vollkommen hinfällig sei. im Gegenteil habe Schwertern am weißen Bande mit schwarzer Einfassung. Hinblick darauf, daß es sich um ein Patengeschenk des ganzen s di-str ibn s'in.-r ^rufi" wegen s^nm w^ll n

D Landes handelt. Tic segensreichen Folgen bie|er Stiftung werden --------- -----

^YPhus I jK;aen 1Vfnn ber Betrag der Stiftung gestatten sollte, aus Dctlttt jcbtC#»

sind gestorben: Reiter Ehrhardt, Kelter Hallmann, Reiter Unterflilfiungcn in solchen Zättcn z»ewähr-n, in » Er kann befahlen In Berlin wird gegenwärtig

Rannenmachcr, Mrlltar-Krankenwarber Nehmer, Gefreiter 1,^^« Reich, nn die gcstnlichen Bestimmnngen gebnnden, Anekdote non Kaiser Wilbelm erMlt:

Soppnann, Rertcr Rermcrs, Gefreiter «chultherß, Jitter niA( nicht ausreichend cintreten kann, T<15 loldx Fall' z . ,c°ten Losjagd die den Laiser nach Königswustcrhaustn Manske, Reiter Bihler, Reiter Garzelrtz, Unteroffrzrer yer-1 bpi bcr Eigentümlichkeit des aufreibenden und mit Gefahren aller n-urden vor Beginn der Jagd die zierlichen Gegenftände

mann, Reiter Reichel, Art verbundenen feemännifchen Benifs mcbt feiten Antreten indem dort gen Blindenheim nntergebrachten

Oberleutnant Rua*r Krieasfreiwilliaer. werden, bedarf keiner Begründung, weitere beitrage Tur das ^linden augesertigt waren. Ter Monarch war der erste, der

° T«utschLüd"!st°s-.k- znrückgc- P°ttng^chenk des^Landes von de,. ausgestettM, Sachen em Körbchen kaufte. Tie Serren

itr /kLfnHtnMnh Hhph ©TtMsJ a. <sd)ab M xcnnüabt, 9lr. 7ffinCß Gefolges folgten dieiem Beispiel und erwarben ebemalls

dorthin auch das Ermchen um Zustellung von Bertragslisten zu neqrnHänbc Auch ein bekannter fchlesischer Magnat gehörte 311 richten, die auf dem Schiffe metyrielegt werden soll em denjenigen, die eine Sache kauften: er legte dafür einen Sundert-

-4- Queckborn bei Gruubcrg, 18. Nov. vier ist bic mnTf)-(()cin ^n/ llm sich ben Rest herausgeben zu taffen. Ter Errichtung einer M olkereigenossenschaft beschlossene Kaiser bemerkte dies, trat an den Verkaufsstand heran, und

Sache; es werden sich daran auch Nachbarorte wie Ettings- sagte lachend zu dem Verkäufer:Nein, Verehrtester'' dlest"err

häufen und Harbach beteiligen. Eme E i n k au ss fle n o ff en- Uommt^nickUs ^s.^r^st «.^g-nug

schäft von Futter- und Tungmitteln i|t ebenfalls geplant, ^-js^ nacheiferten und der Kasse des Blindenheims eine er*

auch eine Schlächtereigenossenschaft gedenkt man flu beblicbc Bereiclierimg zuffihrten . ...

errichten, da die hohen Fleischpreise zu den Viehpreisen in *, ~ " keinem Verhältnis stehen. Kolonien.

Mainz, 17. Nov. Am Mittwoch fand in Hechtshcim die 19. General Versammlung der hessischen

** Die Fürstin

von Lich besuchten uvp«.»..» 0- .................y-W|..7.. -- ---- ff

G"'ckiäst^ n'ifirer -tadt Ein großer Andrang Neugieriger ^rdurch kam der ^tem ms -"olleii.

garten "ch um oas vor den Geschäften haltende elegante -Alt mit Metall, und einen Schöpflöffel, in weitem sich noch Gefährt, da die Meinung verbreitet war, daß man in der! Neste von erkaltetem Metall befanden.

die Witbois zu kämpfen.

Ter neue (£tat des Reichsamts des Innern.

TerNordd. Allg. Ztg." zufolge sieht der Etat des Reichs^ amtes des Innern für 1905 im Erbinarium Mk 10 603 023 splus Mk 6031341, im Ertraordinarium wf. 113000 ivlus Mk. 43 000) an Einnahmen vor. Tie Ausgaben betragen Mark 73 400 677 (plus Mk t 392 140). Vom Reichsgesundheitsamte wird die biologische Abteilung als eigene biologische A n - statt für Land- und Forstwissenschaft abgezweigt, wofür Mk. 136 788 ausgeworfen ffnd. Tie einmaligen Ausgaben betragen Mk. 6 712 800 (minus Mk. 2 753 200. Neu erscheint die erste Rate von Mk. 80 000 zu einer Erhebung über die Wirkung des Handwerkergesetzes. Zu den Vor­arbeiten für die nächste Berufs- und Gewerbe zählung im Jahre 1907 werden Mk. 5000, zur wiffenschastlichen Er­forschung und Bekämpfung der Brustssuche der Pferde werden Mk. 5000 verlangt. Im aunerorbentlidyen Etat werden zur Herstellung von Kleinwohnungen für Arbeiter und geringbesoldete Beamte in Betrieben und Verwaltungen des Reichs wieder Mk. 5 Millionen gefordert.

Bei dem Etat der Reichsjustizverwaltung wird ein künftig wegfallender Betrag von Mk. 10 000 zur Herstellung eines umfassenden Nachschlagewerkes nötig, das sich aus die Zeit vom 1. Januar 1900 ab erstrecken und alle E n t s ck e i d - ungen der Zivilsenate einschließlich derjenigen berück­sichtigen soll, welche Gesetzesvorschriften betreffen, die an dem genannten Tage außer Geltung getreten sind.

Tie Reichsvost- und Telegraphenverwaltnng erbringt einen ckeberschuß von Mk. 59 296 973 lmehr Mk. 7 159 277 , bei einer Einnahme von Mk 507 077 525 (mehr Mk. 26 933 3951 und! bei einer Ausgabe im ordentlichen Etat von Mk. 447 780 552 lmehr Mk. 19 774118. Für Umbauten, Erweiterungsbauten und Grundstückserwerbungen erscheinen u. a. neue Forderungen für Frankfurt a. M., Wiesbaden, Mainz. Bei den fortdauernden Ausgaben ist vorgesehen im Bereiche der Obervostdirektionen ein Zugang von zwei Stellen für Abteilungsdirigenten, 20 Stellen für Posträte, 1 Stelle für Postbauräte unter gleichzeitiger^ Absetz­ung von 1 Postbauinspektorstelle, 18 Stellen für Lberpostinspek- toren, 74 Stellen für Bureau- und Nechuungsbeamte 1. Klasse, 3 Stellen für Lberpostkaffenbuchhalter, 2 Stellen für Bam'ekretäre, 10 Stellen für Bureaubeamte 2 Klasse, 7 Stellen für Post- gehilfinnen, 30 Stellen für Unterbeamte. Für die Post- und Telegraphenämter ist eine Stellenvcrmehrung in Aussicht ge­nommen für Vorsteher von Postämtern und Telegraphenämtern 1. Klasse, um 59, für Post- und Telegrapheninspektoren um 102, für Obersekretäre um 111, für Assistenten um 1600, für Lager­verwalter um 8, für Unterbeamte im inneren Dienst um 2000,

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