Ausgabe 
19.11.1904 Drittes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Nr. Z73

Drittes Blatt

«»rmsta.; IN. November 1.804

Gietzener Anzeiger

Erfchetnl tSglich mit Ausnahme des Sonntags.

Redaktton,Expedition ».Druckerei: Schulstr.V. Tel. Vit. 5L Lelegr.-Adr. i Anzeiger Gießen,

154. Jahrgang

Die ..Gietzener ZamiUenblatter" werden dem Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der «heifijche Landwirt" erfchemt monatlich einmal.

Rotationsdruck und Verlag der Grühl'fchen Unwersitälsdruckeret. R. Lange. Gießen,

General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eietzen.

VaMische Tagesschau.

Ein zweiter sozialdemokratischer Parteitag.

R. Berlin, 17. Nov.

Die Sozialdemokratie hat nicht Sitz und Stimme im preußischen Landtag. Vielleicht wäre cs anders, wenn die Sozialdemokratie nicht so lange im Schmollwinkel ge­sessen und die Betätigung an den Landtagswahlen unter derWürde" gehalten hätte. Jetzt aber wird das mit doppeltem Eifer nachgeholt. Ein Parteitag ist für die Zeit vom 2 8. b i s 3 0. Dezember nach Berlin einberufen. Können Männer wie Bebel, Stadthagen, Bernstein, Singer usw. nicht in der Prinz Albrecht-Straße zum Fenster hinaus sprechen, so etabliert man eben gewissermaßen ein Neben- Parlaments eine Versammlung unerbittlicher Richter im Gewerkschaftshause. Die brillant funktionierende Abteilung für Propaganda wird schon dafür sorgen, daß auch diese Reden die weiteste Verbreitung finden. Außerdem kommt zu statten, daß zwar die gesamtereaktionäre Masse" der Gegner auf das kräftigste angegriffen, mit Hohn und Spott überschüttet werden kann, daß aber die Entgegnung in diesem Nebenparlament, das zu einer festen Einrichtung für Preußen gedacht ist, sortfällt. Das macht natürlich den Triumpf vollständig. Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Hier sind die Genossen von Anfang bis zu Ende die Lachen­den. Aus dem Programm des preußischen Parteitages stehen drei größere Gesetzentwürfe des Landtages: der Schulgesetzentwurf, oder vielmehr der Schulantrag, der Gesetzentwurf über die Bestrafung wegen Annahme kontraktbrüchiger Arbeiter und der Wohn- unasgesetzentwurf. Seltsamerweise fehlt die Kanal­vorlage, obwohl sie doch ebenfalls die Arbeiterwelt inter­essiert und obwohl der Aufruf des Parteivorstandes die Kanalberatungen alsdie ärgste Verhöhnung parlamen­tarischer Verhandlungen" kennzeichnet. Es nimmt sich bei­läufig gut aus, daß die äußerste Linke ein so schlechtes Urteil abgibt über die von ihr vermuteten Verschleppungs­manöver der Kanalgegner die Vorgänge beim Zoll- tarisentwurf, Stadthagens und Antricks vi-elsüindige Dauer­reden bezweckten wohl, die Ordnung parlamentarischer Verhandlungen wirksam zu befestigen? Zum Schulkom­promiß, auf dem das nach Neujahr erscheinende Schul- unterhaltunasgesetz sich ausbaut, wird gewiß viel Bitteres bemerkt weroen über das ungewöhnliche Bündnis, das leider Nationalliberale mit dem Zentrum und der Rechten zur Preisgabe der Simultanschule eingegangen sind. Nur ist nicht einzusehen, was diese Kritik und der zu erwartende geharnischte Beschluß gegen die Schulpolitik ausrichten soll? Tie Nationalliberalen, vielleicht einer Abkehr von dem ein­geschlagenen und nicht beifällig begrüßten Wege geneigt, werden nicht gern in, idem Licht stehen wollen, als hätten die Direktiven und Resolutionen des sozialdemokratischen Parteitages hierzu das Signal gegeben. Zentrum und Konservative v. ber versteifen sich erst recht auf ihre For­derungen, weil sie von der Sozialdemokratie bekämpft wer­den. Also, diese Unterstützung im Kampf um die Schule dürfte der Sache des Liberalismus eher schaden als nützen. Vom Wohnungsgesetzentwurf wird neues und wesentliches auch kaum zu sagen sein. Auf dem Frankfurter Wohn­ungskongreß sind gerade Vertreter sozialdemokratischer An­schauungen zahlreich zum Wort gelangt, ohne beachtens­wertes Material, sondern nur um viel unnütze und törichte Anklagen" gegen die bürgerliche Gesellschaft beizusteuern. Lang und breit hat sich schon im Reichstag Abg. Stadt­hagen über die Bestrafung des ländlichen Kontraktbruchs ausgelassen, eine förmliche Interpellation war eingebracht. Höchstens, daß Stadthagen als Referent über den Gegen­stand noch ein paar Stunden spricht das nmcht ihm ja keine Mühe. Im übrigen besteht an sich wenig Aussicht, daß dieser Entwurf zu stände kommt. Am grimmigsten befehdet ist das preußische L an d t a gs wah lre ch t, das den Kongreß zum Schluß beschäftigt.Es degradiert", so drückt sich der Aufruf urwiichsig aus,dre ungeheure Mehrheit der Wähler zu bloßem Stimmvieh." Das klingt cecht verheißungsvoll für den Ton des Parteitages.

*

Sozialdemokratie und Bürgertum.

Bebel spricht sich in der neuen ZeitschriftLa vie socia- ftste gegen ein Zusammengehen der Sozialdemo­kratie mit bürgerlichen Parteien aus. Er meint, der Sozialist, welcher sich einbilde, eine bürgerliche Partei einwickeln oder überlisten zu können durch eine kluge Mäßi­gung, wäre ein politischer Dummkopf. Es sei nicht zweifel­haft, daß die Zusammenarbeit einer bürgerlichen Partei und einer sozialistischen Partei nicht etwa ein Nadikaliverden der bürgerlichen Partei zur Bedingung habe, sondern daß die sozialistische Partei gemäßigter werde, als es ihrem Wesen zukomme. Sie muffe ihre Kanten glätten, ihre Schärfe mildern, d. h. ihren wahren Charakter verhehlen. Eine solche Taktik sei schon störend, wenn sie auf kurze Frist angewendet wird, sie werde aber im höchsten Grade gefährlich, wenn das Einvernehmen mit dein bürgerlichen Gegner sich zu einer- vollständigen und dauernden Verbindung gestalte. Hierdurch werde der eigentliche Charakter der sozialdemokratischen Be­wegung in Frage gestellt. Mit Bezug auf dieSpekulation bürgerlicher Jllussionisten" auf eine Spaltung der derltschen Sozialdemokratie schreibt Bebel:Eine neue Spaltung ist unmöglich. Derjenige, oder diejenigen, welche versuchen wollten, diese hervorzurufen, würden höchstens das Gefolge einer geringfügigsten Minderheit finden. Sie würden sich dem Gelächter aller und der tiefsten Verachtung aussetzen.

Sozialdemokrat e und Bauern.

Seit Jahr und Tag ist es eifriges Bemühen der Sozialdemo­kratie, den Landmann in ihre Netze zu ziehen. Auf dem Partn- irtnc in Breslau sagte indes Kautskv, der bekannte revistomst mH Lofse mi an rfenneaswerler Offenheit seine Meinung uber d Bauern führte wörtlich aus:Der Bauer ist e n Fana- HV,r des Privateigentums. Wir wollen die Persönlichkeit des Bauern ichützen. aber nid)t feinen betrieb. Tas dem

Parteitag unterbreitete Agrarprogramm würde den Eigentums­fanatismus der Bauern nur entfachen. Für die Erhaltung des Bauern st andes einzutreten haben wir keinen Grund, denn das könnte nur geschehen, indem wir die Bauern in ihrem Besitz befestigen, also ganz entgegengesetzt verfahren als sonst. Man muß den Bauern auch unangenehme Wahrheiten sagen." Das war unpraktische Offenherzigkeit. Ein paar Jahre später schrieb derselbe Kautsky in seinem Buebe über die Agrar­frage:Wenn wir im Besitz der Staatsmacht sind, werden wir nicht daran denken können, die kleinen Bauern zu expropriieren (einerlei, ob mit oder ohne Entschädigung), ix^te wir dies mit den Großgrundbesitzern zu tun genötigt sind. 'Unsere Aufgabe gegenüber dem kleinen Bauern besteht zunächst darin, seinen Privatbesitz und Privatbetrieb in einen genossenschaftlichen über­zuleiten, nicht mit Gewalt, sondern durch Beispiel und Dar­bietung von genossenschaftlicher Hilfe zu diesem Zwecke."

Mit solchen klingenden Reden soll natürlich lediglich Bauern­fang getrieben werden. In dieselbe Kerbe haut Kautskp sodann in seiner Broschüre:Am Tage nach der sozialen Revolution", wo er schreibt:Noch kein Sozialist, der ernsthaft zu nehmen ist, hat je verlangt, daß die Bauern expropriiert oder gar ihre Güter konfisziert werden sollen. Es wird vielmehr wahrscheinlich jedem kleinen Bauern gestattet bleiben, so weiter zu wirtschaften, wie er das bisher getan hat. Ter Bauer hat von einem sozialisti­schen Regime nichts zu ftirchten. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, daß diese bürgerlichen Wirtschaften durch das neue Regime eine Stärkung erfahren werden."

Von eitler Bewertung der Wissenschaftlichkeit eines Mannes, der in vier Jahren zwei entgegengesetzte A n s i ch t e n aufstellt, kann man absehen wenn man betont, daß der Kautsky von 1895 seine rechte Meinung sagte, aber der Kautsky späterer Jahre das Gegenteil von einer wahren Ansicht nur schrieb, um Bauernfang treiben zu können.

Wochenbericht der Knxenabteilung des Bankhauses S. H. Oppenheimer jr.

Hannover, 17. Nov.

Tie Herabsetzung der Kainitpreise seitens des Syndikats auf der einen Seite, sowie der Beitritt ber Aktiengesellschaft Heldburg in das Syndikat auf der anderen Seite übte auf die Tendenz des K a l i - K u x e n m a r k t e s nur sehr wenig Einfluß ans. Das Geschäft hält sich zurzeit in ziemlich bescheidenen Grenzen und macht sich nur von schweren Werten für Wilhelmshall bei 12 100 Mk. und Hercynia bei 22 750 Mk. einiges Kaufinteresse bemerkbar. Hedwigsburg, Hohenfels und Ncustaßfurt w»rden nur wenig genannt. In Mittelwerten fanden größere Umsätze in Alexandershall zwischen 6675 Mk. ui.d 6750 Mk. statt, doch bleibt zu letzterem Kurse reichliches Angebot am Markte. Beien­rode, Kaiseroda, Earlsfund und Justus I. mußten sich eine weitere Kurseinbuße gefallen lassen und bleiben mit ca. 100 Mark billiger gegen die Vorwoche erhältlich. Einigkeit bleiben nach dem scharfen

Aas neue Kmpfanasgcßäude auf Waynyof Hießen.

Nachdem der Fortschritt der Banarbeiten am hiesigen Bahnhof nun schon so weit gediehen ist, daß man über die Lage des neuen Gebäudes sich ein Bild zu machen vermag, führen wir heute zur genaueren Orientierung unserer Leser ein Schaubild des geplanten Empfangsgebäudes vor. Es darf wohl angenommen werden, daß das rechs vom Be­schauer aus zu erkennende Ueberbleibsel des jetzigen Ge­bäudes mit den architektonischen Formen des neuen Pro­jekts in Einklang gebracht werde. Ob dies überhaupt zu machen ist, ist eine andere Frage.

Wie der abgebitdete H a u p t g r u n d r i ß erkennen läßt, wird, der Hauptgebäudeteil aus der großen Halle bestehen, welche sich zwischen den bisherigen Wartesälen 1. und 2. Klasse und 3. und 4. Masse bis an die Main-Weser-Bahn­steighalle vorschiebt. Dieser Halle ist über Eck nach dem Bahnhofplatz zu eine Vorhalle als Haupteingang vorgelegt, an welche sich nach der Stadt zu die Fahrkartenausgabe anschließt, während die große Halle nach der oberhessischen

Rückgang der letzten Wochen lebhaft gefragt und schließen mit einer Geldnotiz von 4100 Mk. Jnhaimashall und Tesdemoncr sind mit 5900 Mk. bezw. 5150 Mk. rege begehrt, doch 'ist bei einem 50 Mk. höheren, Kurse wieder Material ethältlich. Von leichten Rapieren ist besonders die außerordentliche Festigkeit von Oelerse-Ant., die bis 1400 Mk. und Friedrichshall-Akt., diel bis 1625 Mk bezahlt wurden, hervorzuheben. Großes Geschäft entwickelte sich in Heldburg-Akt. auf die Verhandlung mit dem Syndikat hin und wurden dieselben bis 58 Prozent in Posten aus dem Markte genommen. Andere Werte wie Adolfsglück, Deutschland, Hansa-Silberberg, Hattorf und Güntershall ver­harren in ausgesprochen matter Tendenz. Für Hannoversche Kali­werk- und Ronnenberg-Akt. zeigt sich dauernd gute Kauflust. Zu erwähnen sind noch Sigmundshall alte und junge Aktien, für die nach einem Geldkurse von 1750 Mk. bezw. 1.050 Mk. heute nur noch 1700 Mk. bezw. 1000 Mk. zu erzielen sind.

Tas Geschäft auf dem Kohlen-Kuxenmarkt gestaltete sich recht lebhaft. Von schweren Papieren konnten allerdings nur König Ludwig und Friedrich der Große ihre Kurse um einige 100 Mk. steigern, doch zeigt sich 'für Dorstfeld, Konstantin der Große, Mont Cenis) Lothringen usw. auf Basis der letzten Notizen gleichfalls reges Kaufinteresse. Von Mittelwerte wurden Graf Schwerin, die vorübergehend bis 8900 Mk. und Eintracht Tiefbau, die bis 8650 Mr. angezogen, besonders favorisiert. Augusta Viktoria gingen u.nter leichten Schwankungen mit ca. 8675 Mk. aus dem Verkehr hervor. Stark begeistert waren Jo­hann Trimelsberg, Heinrich, Dahlhauscr Tiefbau, Tremonia, Siebenplaneten und Borussia bei durchweg besseren Preisen. Alte Haase erzielten vereinzelt 1450 Mk Caroline 1825 Mk., Schür- banr und Charlottenburg 1750 Mk., wohingegen Altendorf mit 1200 Mk. Brief nach wi- vor onaeboten werden.

Kricfkirsten.

A. B. in Oppershofen. An und für sich haftet der Ehemann nicht für diejenigen Schulden, welche die Ehefrau vor der Ein­übung der Ehe gemacht hat. Unter Umständen kann es indessen trotzdem der Fall sein. Sie müßten daher genauere Angaben machen und zwar, ob die fragliche Ehe vor dem 1. Januar 1900 geschlossen worden ist oder nachher, ferner wenn vor 1900 nach welchem Rechte die Eheleute geheiratet haben mW schließlich, welcher Art die fraglichen Schulden sind. Erst dann könnte Ihnen eine genaue Antwort werden.

Langjähriger Abonnent: Zur Beantwortung Ihrer Frage kommt es in erster Linie auf die Bestimmungen des Vereinsstatutes an. Nur auf Grund dieses wird der Ausschluß eines Mitgliedes möglich sein. Da Sie uns nicht mitgeteilt haben, ob es sich um einen rechtsfähigen oder uichtrechtsfähiqen Verein handelt, so können wir auch die Frage bezüglich der Berufung der Mitgliederver­sammlung nicht beantworten. Auch hier werden die Bestimmungen des Vereinsstatutes maßgebend sein. Sofern Sie also eine genaue Antwort haben wollen, müssen Sie, uns die Einsicht Ihrer Statuten verschaffen.

Seite zu eine geeignete architektonische Verbindung mit den Bahnsteighallen dort erhalten wird. Ter Durchgang liegt in dem Turmaufbau, welcher den daneben liegenden! neuen Wartesaal 3. und 4. Klasse flankiert und der Giebel­architektur der großen Halle einen entsprechenden Abschluß verleiht. In dem an den Wartesaal sich anschließenden neuen Gebäudeflügel, sowie im inneren Zwischenbau sind Tiensträume, Wirtschaftsräume, Klosetts, Waschräume und dergleichen untergebracht. Ter bisherige Wartesaal 1. und 2. Klasse bleibt als solcher bestehen und wird durch die Verlegung des Tamenzimmers und des Anrichtezimmers erweitert. Der alte Wartesaal 3. und 4. Klasse soll für Postzwecke umgewandelt werden.

Wie der bereits im Bau hochgeführte Wartesaalgiebel sowie das hier abgedruckte Schaubild erkennen lassen, ist eine romanisierende Architektur gewählt, welche aber eine freiere stilistische Behandlung zeigt und nach der Meinung der Urheber des Projekts mit den verbleibenden alten Eckbauten sich in geeigneter Weise verbinden wird.

Ueber die Geschichte des Bahnhofsprojekts mögen folgende Mitteilungen Auskunft geben. Eine Grundrißskizze ^zum Zweck der Darstellung des.

-

Raum program ms wurde vor einigen Jahren zunächst im Eisenbahnministerium zu Berlin anfgestelll. Unter Zu­grundelegung dieser Skizze erfolgte die Ausarbeitung eines Vor ent Wurfs im Auftrage der Königlichen Eiseubahn- direktion zu Frauksnrt n. M. durch den G e h e i m e n O b e r baurat Hofmann in Darmstadt. Nach wiederholten ge­meinsamen Beratungen zwischen Ministerium, Direktion und den beteiligten Archttektcu wurden neue Bestimmungen für die weiteren Entwurfsarbeiten getroffen, mit welchen Archi­tekt L. Hofmann in Herborn beauftragt wurde.

Die von diesem ausgearbeiteten Plane unb Details sind nunmehr in der Aussührmig begriffen: die architek­tonische Lei t u N g nntrbc dem Eutwurssverfertiger über­tragen, während die Bauoberleitung von der Kgl. Eisenbahndirektion in der Person des Regierungö- und Bau­rats W agiler bewirkt wird. Die örtliche Leitung Übt Regierungsbauflihrer Schultze aus, bei welcher auch die Betriebsinspekliou I. in Gießen beteiligt ift

Voraussichtlich wird der geplante Um imb Erweitere ungsbau bi Ende " >5 tzur Vollendung kommen.