Ausgabe 
19.4.1904 Erstes Blatt
 
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des Kaiserreiches verglich. Der Minister erklärte, Frankreich fnrrnP1 ft nfz fo-itt r>,. k r < _..

9. Desgl. in der Dammstraße,

10.

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partements Tarn veranstalteten Bmiketts, an welchem 1500 Personen teilnahmen, eine längere Rede, in welcher er die

Kongreß für experimentelle Mychologie,

Gießen, 19. April 1904.

Rahnefeld hier um Erlaubnis zum Wirtschafl-bu Hause Schanzenstraße 2. 26. Gesuch der Auguste ^rickVt hier um Erlaubnis zum Kleinhandel mit granntotin i Hause Bleichstraße 21. 27. Gesuch des Franz Maas hn um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hacken.- straße 6. 28. Desgl. des Jos. Urmersbach hier für 6er.

Keer und Alotte.

Berlin, 19. April. Zur 40jährige nJubelfeier des Tages von Düppel wurde gestern nachmittag ein Festzug von altenKriegsveteranen durch dieStadt veranstaltet, die an der Siegessäule einen Lorbeerkranz mit der Wid­mungFür die 1864 gefallenen Mitkämpfer ntederlegten. Das Elisabeth-Regiment, das bei der Erstürmung der Düppe- ler Schanzen sich hervorragend beteiligt hat, feierte den Gedenktag durch ein Liebesmahl im Offizierskasino, an dem auch der Kronprinz sowie der Kriegsminister und Generaloberst von Hahnke teilnahmen.

J Grunde

e-L aus welch« "' dm netten btt" teilweise zu °-- bezügl'ch bc8 q Verwundung Generälen zu die während bJ aus Briefen, « auch mit Mc Genüge hcr°° sächliche Aufste andern nur r und, sich f°J berechtigten ® xrilppenbeweg späterer Erken bewerkstelligt Rettung vor hätten. Anhc allgemein vers Mainz,

Vernehmen no revidierten S Prooinzialordl vorzulegen. C Landes wurde Äußerung au Worms ihrer lcndwirt Rede, i- der in der e sten r seinen Standp Landwirtsä Landwirtschaft nommen, sich des Freiherm ist gegenwärti Passus, in bet genommen roii geleiteten Wir zücht ohne lüsten betriebe veranlaßt, gesel zu verhindern, Zweck aufgebrc zu hoch belaste i m Großherz überhaupt i eS gibt sogar a welchem sich bit belaufen. Unb nodj schärfer f da? neue ®eme W gchrttt. UN Interesse detz Staatsgelder mr großer Nutzen d Frankfui heute der jedes $ Herren abgeha der sich viele re ?üch zu Löwer lung folgen ein mit ihren Dam, Geschlechter: Sohenlohe - Bai Wernigerode, Ca Steinfurt, Sa Äenburg. Bir Waldenburg, Limpurg, St'olb Schwaigern, G Notenlöwen.

Ausland.

London, 18. April. (Unterhaus.) Kciegsminister Arnold Forster erklärt, man hat die Ueberzeugung, baß der Mull ah ausitalienisches Gebiet geflüchtet ist und sehr schwere Verluste an Menschen und Vieh erlitten hat. Seine Streitkräfte seien zer­streut und er sei jetzt tatsächlich ohneAnhänger. In Hinsicht auf diese Umstände entschloß sich die Regierung, die militärischen Operationen abzubrechen und die im Felde stehenden Truppen zu reduzieren. Darauf bezüg­liche Befehle wurden bereits gegeben. (Bei den Nationalisten ironischer Beifall.)

Brüssel, 18. April. In Erquelinne erfolgte heute nachmittag die Gegenüberstellung der in Lüttich und Paris verhafteten Anarchisten, welche in dem Lütticher Attentat kompromittiert sind. Die französischen und belgischen Justizbehörden hatten vorher an der Grenze eine _

längere Unterredung. I Prozesse in btt Netzhaut und der nervösen Gehbahn" und

Paris 18. April. Der Ministerpräsident CombeS hat Feststellung der Möglichkeit innerer und äußerer Ausfall-- uber sieben bretonische Bischöfe die Gehalts sperre erscheinungen und der Kombination derselben zu erklären, verhängt. Prof. Schumann-Berlin beschreibt einen unge-

Der Handelsminister Trouillot hielt in Castres wohnlichen Fall von Farbenblindheit (er selbst, gslegenttich eines vom demokratischen Komitee des De- ' "

In der heutigen Sitzung des Bundesrats wurden den zuständigen Ausschüssen überwiesen die Vorlagen be­treffend die Beförderung lebender Tiere auf Eisenbahnen, der Entwurf von Bestimmungen über die Beschäftigung von Arbetterinnen in Meiereien (Molk, r e i e n) und Betrieben zur S t e r i l i s i e r u n g der M i l ch. Zugestimmt wurde dem Ausschußbericht betreffend drei Ab­kommen über internationales Privattecht vom 12. Juni 1902, dem Ausschußbericht über die Denkschrift betreffend die Verwendung des in der zwetten Ergänzung zum Haus­haltsetat der Schutzgebiete auf das Rechnungs­jahr 1004 unter Kapitel 1 Titel 14 Ausgabe für das s ü d - west afrikanische Schutzgebiet bereitgestellten Fonds von zwei Millionen Mark.

-9^01 ^Kassiere, VaugewerkZs »'hon der Jnval sestgestellt.

, * Hambul 9ab der St 7- Revolv ^ wundet.

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Landwirts ejnft üetbr^nnfe 9 firr^^ra66u nach Der ^er??^^ur öie 91,4 ^arnij rxK

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Deutsches Deich.

Berlin, 18. April. Man meldet aus Syrakus: Der Kaiser unternahm heute nachmittag mit dem Gefolge einen Ausflug zu Wagen nach dem alten Steinbruch Lato- mia de Capuccini, wo der Dee eingenommen wurde. Der Kaiser sprach telegraphisch dem König von Griechenland sein Bedauern aus, nicht nach Korfu gehen zu können. Der Kaiser trifft am 22. d. M. in Manfred onia ein und besucht den Monte Gargano mit dem Heiligtum und dem Anjouschloß.

des Gießener Stadtwaldes nördlich der Licherstwße i Fluchttinienplan für die Gr. Mühlgasse; hier: Einspn.L Heinrich Noll VII. 14. Ueberbrückung des Schoorgraben? " der Wcstanlage. 15. Bebauungsplan für die Zchwar-^- 16. Kauf zwischen Adolf Moog Eheleuten und der 17; Verkauf von Bauplätzen an der Roonstraße. 18. V' besserung de§ Viehmarktplatzes. 19. Sielbau; hier: Vecaebü.- von Arbeitsleistungen. 20. Die Lieferung des für die -lübnii Verwaltung im Rechnungsjahr 1904 erforderlichen . Papiers und Schreibmaterials. 21. Errichtung uon Mau6- für die Israeliten auf dem Friedhof am Rodiberg. 22 Krankenversicherung der nicht angestellten Bureat^^- 23. Zuschuß zu den Vorarbeiten für eine Eisenbahn oberndorfGießen im Anschluß an die Babn iWrn-r- UsingenWetzlar. 24. Die Hessische Landeshypothelcn^, hier: Zeichnung von neuen Aktien. 25. Gesuch b.'= &

ven Aufstand Geschädigten durch öffentliche Hilfsleistungen tur Wiederaufnahme des Wirtschaftsbetriebs in Stand ge­setzt werden. Aus dem Umstande, daß die Geschädigten sich Int Vertrauen auf den Schutz des Reiches in dem Schutz­gebiet angesiedelt haben, lasse es sich auch rechtfertigen, sie gegenüber der eingetrctenen Schädigung wenigstens in ihren notwendigen Lebensbedingungen zu schützen und in ihrem Haus- und Nahrungsstande zu erhalten. Aehnliche Erwägungen hätten gegenüber Schäden aus Elementar­ereignissen zu dem Erlaß des preußischen Massernotstands- gesetzes von 1888 und des bayrischen Hochwassergesetzes von 1899 geführt. Tie staatlichen .Hilfsleistungen sollen nebeneinander als Beihilfen und als Darlehne gewährt! werden. Die Denkschrift nimmt an, daß die ungünsttgen Erfahrungen mit der Rückerstattung von Darlehen, ins­besondere in Preußen, sich im Schutzgebiet in noch höherem Maße zeigen würden. Die Form von Darlehen würde daher nur dort am Platze sein, wo sie zur Aufrechterhaltung der Kreditfähigkeit der Geschädigten ausreiche. In allen Wrigen Fällen werde grundsätzlich und in erster Linie die Form der Beihilfen ohne Auflage der Zurückerstattung WU wählen sein. Berücksichtigt werden sollen auch solche Ausländer, die dem Schutzgebiete gute Dienste im Kampf gegen die Eingeborenen geleistet haben. Für die Gewähr­ung von Beihilfen soll grundsätzlich als Vorbedingung ver- 'langt werden, daß sich der Geschädigte möglichst unter ent­sprechender Sicherheitsleistung zum Weideraufbau seines Anwesens und zur Fortsetzung seines Wirtschaftsbetriebes im Schutzgebiet verpflichtet. Handelt es sich um eine Per­son oder Gesellschaft mit einem Landbesitz, der ihre der­zeitige Wirtschaftsgrenze übersteigt, so soll die Hilfsleistung von der Abtretung eines angemessenen Teils des nicht bewirtschafteten Landbesitzes an den Fiskus zu eigenem Etgenftrm abhängig gemacht werden können. Die Ver­pflichtung zur Fortsetzung des Geschäftsbetriebes soll nur ausnahmsweise erlassen werden, wenn wie im Fall der Witwen und Waisen die Weiterführung des Betriebes un­tunlich ist. Hier aber werde es billig sein, die Abtretung des Anwesens an den Fiskus zum Wgentum zur Voraus­setzung der Hilfsleistung zu machen. Die Beihilfen sollen außer in barem Gelde oft in Gestalt von Lebensmitteln, Saatgut, Baumaterialien, Handwerkszeug usw. verabfolgt werden, auch die Anweisungen auf den bewilligten Betrag nicht auf einmal, sondern nach Maßgabe des Bedürfnisses erfolgen. Die Bemessung der Beihilfen soll einer Kom­mission von 5 Mitgliedern unter dem Vorsitz des Ober­richters in Windhuk übertragen werden und die Kommission zur Gewährung von Vorschüssen, vielleicht bis zu 1 Million Mark, ermächtigt werden, damit die Geschädigten ohne Verzug mit den Miederherstellungsarbeiten beginnen können.

Die preuß. Minister für Eisenbahn, Handel, Kultus, Finanzen und Landwirtschaft fordern in einem gemein­samen Erlaß an die Oberpräsidenten zur Bekämpfung der schwindelhaften Ausstellungen im Ver­waltungswege auf. Es sollen keine Lotterien ge­nehmigt, keine Staatsmedaillen bewilligt, kein Frachtnach­laß für Ausstellungsgut gewährt werden, keine Beamten den Komitees beitreten.

Wie dieNationallib. Korr." von Vertretern ver- /chiedener Regierungen hört, ist man im Bundesrate durch­aus nicht gegen die Annahme der Resolution Müller- Meiningen-Stockmann seitens des Bundesrats, betreffend die Befristung der Zeit, innerhalb welcher der Bundesrat zu den Reichstagsbeschlüssen Stellung zu nehmen verpflichtet sein soll. |

Nach den Begrüßungsreden und der Konstituierung des Vorstandes erhielt als erster das Wort. Dr. V. Henri- ParisUeber die Methoden der Jndividualpsychologie".

Der Vorttagende gibt einen kurzen Ucberblick über die von der Pariser Schule, insbesondere von Binet in Gemein­schaft mit di em Vortragenden seit 1895 ausgeführten ein­gehenden Untersuchungen zur Psychologie der individuellen Unterschiede. Unter Ablehnung jener kurz dauernden psycho- logtschen Untersuchungen, die in wenigen Stunden ein psnchol°gisch-z Signalement der emzelnen Persönlichkeit zu. ,.D. .o. ^al. ueB -,DI. urmersDam [llr

siebten, wte etwa die Bertrllonage ein anthropologi- Asterwea 12 sches, haben Binet und Henri in methodischer Weise Monate « s,, m ,

und Jahre hindurch an einem möglichst gleichartigen f \ baulichen,

terial nach bestimmtem Plane Versuche angestellt Die Ver- stellungssaal stnd soweit fettig gestellt, joday h suchspersonen waren Schüler von zwei französischen Normal- '^llung nunmehr bestimmt am kommenden Sonntag -- schulen, sie befanden sich alle im Alter von 1719 Jahren, wnd' Die zur Ausstellung kommende SonderauSsirllungM batten alle einen möglichst gleichen Bildungsgang durch- Prof. Ernst Zimmermann-München, wclchc i.; Qemacfyt und befanden sich auch sonst unter annähernd wälde und Zeichnungen aufweist, wird wobl afiQtmrjii?

Versuchsbedingungen. Bei diesen Personen wurden Interesse unserer Kunstfreunde wachrufen, tiefe ftolleltwn rSIw ÄmUn9ei1 "Epischen und physio- war zuletzt in Leipzig, Darmstadt und Heidelberg Anlagen gemacht (Körpergröße, Brustumfang,» Der Bienen-rÜchterverein für Gicftn und Atmung, Puls, Kapillarpuls, Schlaf, Träumen Arbeits- -oienenzucylervete^n sur ......

kapazität). Außerdem wurde die Muskelkraft und Ermüdung £ bun g hielt am vergangenen -sonntag irr. . mit dem Kraftmesser festgestellt. Redner erklärt ferner die H?Quer' Bahnhofstraße, seine 2. diesjährige BersmmUim c- Konstruktion eines Apparates für Messung der Geschwindig-1 roQr fthr gut besucht, was wohl der reichhaltig keit von Bewegungen und eines zweiten, der es in beauemer l ordnung, aber auch dem prächtigen FrühjahrSwctter ;n-' und exakter Weise ermöglichte,automatische" Bewegungen.schreiben war, und bot jedem Besucher so viel Beleb M fixieren und zu untersuchen. Zur Bestimmung der indi-I und so viele praktische Ratschläge, daß wohl feiner nn Quellen seelischen Verschiedenheiten wurdeir mannigfache befriedigt nach Hanse ging. Ober-Postassistent ttumvi-^^' Methoden an^wendet. Es wurde die Schnelligkeit der Reak- refettette überdie Ein-, Ueber- und Auswinleum' f: Gedächtnis durch Biene" und gab in wohldurchdachter Rede au» «-

Ly«» tenlaoen b0It Zahlen und sinnlosen vLilbenrethen,«s.:» Hrinine

Wörtern, Sätzen mit verschiedenem Inhalt geprüft (durch 7k 9o?' cm ^-2 lins

letztere? Bcrf-chr-n foHten zugleich die Beziehungen zur DOn M 8bn»' -W°S ist h.ergegen -u Verstandestätigkeit untersucht werden). Es wurde ferner ^ger Diskussion. Vorher ermattete ber ' die Fähigkeit im Mdieren steigender Zahlen mit steigender Vereins Bericht über die am 5. dS. Alts, statkqe.'a.k - Aufmerksamkeitsleistung geprüft, die Geschwindigkeit von schußsitznng des Oberhessischen Bienenzüchteroereinö, ber Associationen und die Suggestibilität festzustellen gesttebt. 862 Mitglieder zählt, sowie über Depot-Angelen-n: Zur Prüfung der verwickelten Verstandesfunktionen wurden Zum Schluffe fand GratiS-Vetteilung von Phazclla r ^'ombtnattonsversuche (zum Teil nach Methode Ebbinghaus) einer der besten Bienen-Nährpflanzen, statt. Die näch^^' anaesteNt, schließlich auch geometrischei Vorstellungsfähigkeit sammlung wird voraussichtlich am 15. Mai in Gießen und mathematisches Denken untersucht. Dte Versuche er» }

streckten sich über Monate und Jähre in großen Zwischen- K u w, i; lefen °-

Zräumen. Ihre Resultate offenbarten nach Henri zwar viele!Münchener Jagen

interessante Tatsachen, erreichten jedoch das Ziel, die indi- legende Rottz: ... >.

viducllen Unterschiede genau zu fixieren, nicht. Gerade charak- 1OO ?te.49. ""d 50 der ^Dtschen.Gemkml^Z-l r ...» Eigenschaften lz. B. poetische Begabung) n^°i2 >um ° ^68 dieser

sich au, diese Weise nicht feststellen. Henri wM des- Beengung ^st erst nad> eingetretenem geftattet. Ausn°d^° paft diese Methoden durch exakte wis enschaftliche Be- bedür-fen der GenehmiAng 8es Bürgermeister-s/ ^^^bung (wie in der Zoologie rc.) ergänzt wissen. Wir haben sofott Einsicht in die in der

dieser Weise sind von ihm und Bmet rate Anzahl be- Druckerei gedruckte Friedbofs- and BcgräbniSorbnung - äbs ss ä# « Ä- « " *'

ÄS* Latz-KvrlS^-, P?°s^Dr. «e,.

Den 2. Vorlrag halt Prof. Dr. ®. Elias Müller- Scher^crlaubt^'!ch'd^Druck^h«°°^eh°b-n»

Der Vortragende sucht Erscheinungen an Farbenblinden Versicherung glauben, daß auch m be«

und zwar solche, die durch den Ausfall gewisser Funktionen bürfniS zum Ettaß einer btz-g«melsterltch<n unseres Sehappavates entstehen, durch eine von ihm ver-!treffend die Beerdigung vor dem L «

fochtene, sehr subtil und konsequent durchgeführte Theorie! Händen ist. .. gonnii-

des Farbensehens (Prinzip der Gegenfarben) zu erklären. d. Reichelsheim i. d. W., 16. Aprü.

Seine glänzenden, indes mehr für den Fachmann V>e- den 17. Avril sand irn Reichen Saale eine 1 . (iflun3 ?'?^^^^^hrungen, suchen im Wesentlichen die AuS- hiesiaen Kri>aerver7i»tr unter ferfruetfer . falls-Erscheiuung-n an Farbenblinden durch bet

«mk. -h D6Mleui«ant ßof6ei6e

über: .Die Schlacht bei S-dan , OB« ^<n . eitzen legte in 1»/, stündigem Vorträge * 9(n?ßlig wohnlichen Fall von Farbenblindheit (er selbst). I strategischen Berhältnisse klar und .J Uebexfiefe*1!

Dr. A. Guttmann-Berliu bivvrchtet über die Er-'seines Vortrages, daß er diesem ksme «Wty

I vcliuucii iciuiuijintn, eine tangere yreoe, IN weicyer er die toaeben^unteT^bencTt*Vidh Ctauait71 Flvd-

hentige französische Republik mit dem Frankreich zurzeit bifanben.' Die ..Farbens^chm- Sf' "' be« Kacherreiches verglich. Der Minister erklärte, Frankreich ihren Mangel nicht, dieser lM^ich 5?,* ^w°ht fonne f otj fern ans seine Allianzen. Zu den anwesenden Versuchsbedingungen als vorhanden unding

bemerkte Trouillot, sie seien der Eckstein Eigenart nachweisen m ^eilicr "

der Republik Wenn das Vertrauen des Landes zur Am Nachmittag in der Psychiattiscke« er- . Negierung noch einige Monate anhalte, so werde es der ft an- zunächst 4riya)ialri)chen Klnick sp-

^»slschen Jugend möglich sein, den einzigrichtigenUn- Privatdozent Dr. Benn ssj. Genf ür», K eich? ^iebt^ ' der sie zufre, enBürgern Frank- Beweis der spezifischen Helligkeit ö-zw. Dunkel ," reicys erzieht. I Farben" (mit Demonstration)). Er sucht Ffnrii.r. 1

B a r c e l o n a 18. Aprtt Gestern abend p l a tz t e e i n e sich bei gleicher Helladoptation das -

neue Petarde in der Nahe des Stierkampf-Zirkus. Die Erhellung oder Verdunkelung durch e--,-

Menschenmasse stob nach allen Richtungen auseinander, es Farben erreichen läßt Vertreten

6ab aber keine Verwundete. An der über die Vorträge von Müller

I. Rom, 18. April. Seit einigen Tagen wurde hier aus Guttmann, Benussi gemeinsam geführten 2^

per Meldung, daß Kaiser Wilhelm am 29. April in gen sich besonders Prof. Müller und '''rnf ll*' wahrend Präsident Loubetin Neapel weilt, Halle (Theorie der Gegenfarben) ferner Tr

Der Schluß gezogen, daß eine Begegnung Kaiser Wil-I Prof. Ebbinghaus-Breslau. ' " ut,.miT~

\?S wöglich sei, aber der französischen Bot- Fortsetzung folgt

tchaft Nahestehende erklärten immer, diese sei für die ösftut ------ . . ..----7 - ' - __

liche Meinung Frankreichs noch nicht reif. Jetzt ist die Nach- Ä na ASt --

richt von Rom nach Paris gedrungen und hiesige Blätter KtUUl UHU Kllllv.

taffeTt sich von dort die Wahrscheinlichkeit einer BegegnungI Gießen, den 19 Avril 1 Qr

bestätigen, für die auch König Viktor Emanuel ** Tagesordnung für die Siki-n . arbeite. DieJtalie", welche die Begegnung selbst zweifel- Stadtverordneten-Versammtuna ' haft läßt, konstatiert die auffallende Ruhe, mit der die tag, den 21. April 1904, n achmittaas 1 !,n

Pariser Presse die Eventualität einer Entrevue aufgenom- 1. Mitteilungen. 2. Bauaesuch de§ Baltbaüir »» - ''

mett h"be. Das sei schon großer Fortschritt. heim für die Straße Gießen-Heuchelheim; hier

Beamten des Unterrich ts Minister in ms 3. DeSgl. des Wilhelm Seipp III. für ben k < "

?lerteiLe!Ile Versammlung ab, worin fte gegen die systemati- hi^: Dispens 4 Desol des 9 l c-

lchen Beschuldigungen Nasis, wonach die Beamten, nicht Lr. ? t ben

er, an den Diebereien schuld seien, protestierten und .^Oestaltung des Platzes an der .

die Erwartung aussprachen, die Enguete werde&= « uni) (5>runbergerftra6e. 6. Uebernahrne bertzü^ sichtslos feststellen, ob es im Ministerium unehrliche Beamte aElee 'Clten5 bcr Stadt. 7. Fuhrwerksverkehr in bem ' gebe, oder ob der Er Minister ein Verleumder sei. ^ach den Häusern Westanlage 17 und 19. 8. Desal w >.

Wien, 18. April. Wie verlautet, wird die Regierung Wolkengasse. 9. DeSgl. in der Da mm straße loJ den Delegationen eine Vorlage wegen Erhöhung der einer Fernsprechleitung für die Eisenbahn-Betriebsin.n^ '- Torpedo flotte vorlegen hier. 11. Unterhaltung der Anlagen vor dem Um^

Konstantinopel, 17. April. Nach Meldungen des gebäude. 12. Anlaae einer Kiesarube an hnr Walls von Bitlis lehnte der armenische Bandenchef Andranik>^- - - - - ""Zgrübe an bet 7.

ben Unterwerfungsvorschlag des Bischofs von Musch ab. Andranik brannte drei kleine armenisch-kurdische rfer im Sandschak Gendsch nieder, deren Bewohner den Anschluß an Andranik verweigert hatten. Ferner griff eine seiner Banden ein fünf Stunden von Bitlis entferntes Dorf an und tötete dort 30 Mohamedaner. Der Pattiarch der türkischen Armenier, Ormanian, wurde vom Jildisbeauftragt, noch einmal durch den Bischof von Musch Andranik bewegen zu lassen, die Missetaten einzustellen.