Tierben, damit also eine Anzahl Arbeiter ihr Brot verlieren. Die Zigarren- und Zigareiten-Jndustrie beschäftigen zum großen Teile Weiber, Kinder und schwächliche Leute, die auf andere Weise kaum erwerbsfähig sein dürften; auf diese Weise wird der Ausfall doppelt schwer empfunden werden.
Die Steuer selbst soll für 1000 Stück erhoben werden, trifft am härtesten die am wemigsten kapitalkräftige Klasse. Der Satz soll 3 Doll, per 1000 Zigarren oder 1000 Zigaretten, falls sie mehr als 1 % Kilo wiegen, betragen; La nun der Eingeborene nur Zigaretten konsumiert, ergibt sich, daß der wohlhabende ungefähr 5 Proz. ad valorem, Ler arme etwa 100 Proz. ad valorem bezahlt. Abgesehen davon sind für maschinelle Einrichtungen allerhand Licences iQuSzunehmen und Vorschriften zu beobachten, sodaß dagegen Iber russische Spiritusbrenner z. B. auf Eiderdaunen gebettet ist.
parlamentarisches.
Berlin, 18. April. Im Abgeordneten Hause wurde heute der Etat der Seehandlung, der Lotterie-Verwaltung, der direkten Steuern und der indirekten Steuern, ferner der Etat der preußischen Genossenschaftsrasse erledigt.
Elberfeld, 18. April. Amtlich wird gemeldet: Bei der heute stattgehabten Landtagsersatzwahl im 2. Wahlbezirke Düsseldorf wurde Fabrikant Ferdinand Bartels-Düsseldorf lnat.-lib.) mit 448 von 454 abgegebenen Stimmen gewählt.
Gotha, 18. April. Der gothaische Landtag nahm einstimmig die Gesetze wegen Waldschutzes, Forstgerechtsame und Domänenteilung an, wodurch die Auseinandersetzung zwischen dem herzoglichen Hause und dem Staat 'endgiltig geregelt wird. Staatsminister Heutig schloß den Landtag.
Keer und Atolle.
— In der Hauptversammlung des Deutschen Flotten- Vereins am 17. d. M. wurde u. a. folgendes Telegramm abgesandt:
An des Kaisers und Königs Maiestät. Svrakus.
Eurer Kaiserlichen und Königlichen Majestät bringen die /Mitglieder der in Dresden in Gegenwart Seiner Königlichen Hoheit des Kronprinzen von Sachsen tagenden Hauptversammlung des Deutschen Flotten-Vereins ehrerbietigste Huldigung dar. Ueberall hin wollen wir die Neberzeugung tragen, daß die Frage unserer nationalen Wehrkraft aus dem Getriebe der Parteien herausgehoben werden muß. Möge im deutschen Volke die Erkenntnis Platz greifen, daß die Erhaltung ehernvoller und friedlicher Beziehungen zu den anderen Mächten um so sicherer gelingen wird, je Lascher unsere Rüstung zur See eine achtunggebietende Verstärkung erfährt.
Otto Fürst zu Salm-Horst mar, Präsident des Deutschen Flotten-Vereins.
Hierauf ist nachstehendes Antwort-Telegramm an das Präsidium des Deutschen Flotten-Vereins eingegangen:
Den Mitgliedern der in Dresden tagenden Hauptversammlung des Deutschen Flotten-Vereins spreche Ich Meinen Kaiserlichen Dank aus für den telegraphischen Huldigungsgruß. Mit regem Interesse und den besten Wünschen begleite Ich die Bestrebungen des Vereins, dessen Arbeiten zum Segen des Vaterlandes guten Fortgang nehmen mögen. Wilhelm.
Syrakus, Hvhenzollern, 17. April 1904.
Auf der Tagesordnung stand u. a. ein Antrag der Provinzialgruppü Berlin-Mark Brandenburg, der sich in der Hauptsache mit dem Vereinsorgan, der „Flotte", beschäftigt. Der Hauptausschuß für Berlin und die Mark Brandenburg bat jedoch in einer Sondersitzung folgende Erklärung beschlossen:
„Nachdem der Gesamtvorstand des Deutschen Flottenvereins in seiner Sitzung am Samstag sich veranlaßt gesehen hat, dem Provinzialausschuß für Berlin und die Mark Brandenburg ein Mißtrauensvotum auszusprechen, geben wir die Erklärung ab, daß wir auf die Beratung und Beschlußfassung unserer vorliegenden Anträge keinen We rt mehr legen. Wir haben den anwesenden Vertretern des Provinzialvereins anheimgegeben, an den weiteren Veranstaltungen des Flottenvereins nicht anehr teilzunehmen, da eine Mitwirkung unserer Gruppe keinen Erfolg mehr verspricht. Frhr. v. Manteuffel, Landeshauptmann." (Hört! Hört?)
Aus Stadt und Fand.
Gießen, den 19. April 1904.
** Oeffentliche Lesehalle. Im März wurden 2154 Bände auSgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Litteratur 858, Zeitschriften 649, Jugendschriften 220, Verdichtungen 29, Literaturgeschichte 20, Länder- und Völkerkunde 73, Kulturgeschichte 26, Geschichte und Biographien 83, Kunstgeschichte 5, Naturwissenschaft und Technologie 98, Seewesen 25, Haus- und Landwirtschaft 16,
Feuilleton.
— Meyers Großes Konversations-Lexikon. Gin Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Mehr als 148 000 Artikel und Verweisungen auf über 18 240 Seiten Text mit mehr als 11000 Mbildungen, Karten und Plänen im Text und auf über 1400 Jllustrationstafeln (darunter etwa 190 Farbendrucktafeln und 300 selbständige Karten- beilagen) sowie 130 Textbeilagen 20 Bände in Halbleder gebunden zu je 10 Mk. (Verlag des Bibliögraphischen Instituts in Leipzig und Wien.) Von „Meyers Großem Konversations-Lexikon" gelangte der 6. Band zur Ausgabe, welcher die Stichwörter „Erdeessen" bis „FranzSn" umfaßt. Wie diese beiden Wörter schon grundverschiedenen Gebieten angehören, so sind die dazwischen liegenden Stichwörter aus so mannigfaltigen Materien, daß tatsächlich für jedermann etwas darin geboten wird. Mit unserem leiblichen Wohl und Wehe beschäftigen sich die Artikel „Erfrierung", „Erkältung", „Ernährung", „Ernährungstherapie", „Erstickung". Welche Schutzmittel vor Feuersgefahren uns zur Verfügung stehen, erklären die Artikel „Feuerlöschmittel", „Feuerschutz", „Feuerspritzen", denen zwei erläuternde Tafeln beigefügt sind. In das Gebiet der Haus- und Landwirtschaft führen uns die Abschnitte „Ernte", „Fischerei", mit Tafel, „Künstliche Fischzucht", ebenfalls mit Tafel, „Fleisch", „FleischextraIP', „Forstwirtschaft". Allgemeines .Interesse erweckt der Artikel „Europa", der auf 17 Seiten alles Wissenswerte über unfern Erdteil bringt, während 6 Karlen die politische Einteilung, das Fluß- und Gebirgssystem, das Klima, die Völker- und Spracheneinteilung und
Gesundheitslehre 25, Religion und Philosophie 14, Staatswissenschaft 5, Sprachwissenschaft 5, Fremdsprachliches 4 Bände. Nach auswärts kamen 91 Bände.
** Hessischer Athleten-Verband. Am Sonntag fand im Vereinslokal des 1. Gießener Stemm- und Ring- Klubs der 10. Delegiertentag des Hessischen Athletenverbandes statt. Es waren alle VerbandSvereine durch Delegierte vertreten. Der diesjährige Wettstreit wird im Juli ds. Js. in Wetzlar stattfinden. In der Vorstands-Ersatzwahl wurde der Meisterschaftsringer Peter Reini-Kassel zum Verbands- Ringwart gewählt, G. Schmidt-Wetzlar zum Verbandsrevisor. Der Athletenklub Friedberg wurde in den Verband ausgenommen.
-o-. Groß-Felda, 18. April. Ende Mai l. I. feiert Lehrer Schmirmund hier sein 5 0jähriges Dienst - jubiläum. Der Jubilar begann seine Lehrerlaufbahn in Zeilbach im Kreise Alsfeld und wirkte dort von 1854—1857. Von 1857—1860 versah er die Schulstelle zu Metzlos im Kreise Lauterbach und wurde zu Anfang des Jahres 1860 hierher versetzt, wo er sich während einer 44jährigen, reichgesegneten Lehrtätigkeit nicht nur die volle Zufriedenheit seiner Vorgesetzten, sondern auch die Liebe und Wertschätzung der ganzen Gemeinde in hohem Maße zu erwerben und dauernd zu erhalten verstanden hat. Bei seiner ungewöhnlichen Arbeitskraft und Schaffensfreudigkeit konnte er neben seiner eigentlichen Berufstätigkeit und ohne dieselbe zu beeinträchtigen auch an gemeinnützigen Bestrebungen und Unternehmungen verschiedener Art regen Anteil nehmen. Insbesondere hat er sich als Rechner der unter seiner tatkräftigen Mitwirkung im Jahre 1864 ins Leben getretenen und von ihm seit dieser Zeit mit so großer Umsicht und Gewissenhaftigkeit verwalteten Spar- und Vorschußkasse um die wirtschaftliche Entwicklung des ganzen Bezirks ein bleibendes Verdienst erworben. Allenthalben rüstet man sich darum, den Jubeltag des verdienstvollen Mannes würdig zu feiern.
§ Herchenhain, 18. April. Pfarrverwalter Stau - bach, welcher seit Weihnachten in hiesiger Gemeinde wirkte, wurde nach Groß-Felda versetzt. Nur ungern sieht die Gemeinde den beliebten Geistlichen von hier scheiden. Die hiesige Pfarrstelle wird jetzt durch den Pfarrer Wolf aus Ossenheim definitiv besetzt werden.
A. Dauernheim, 17. April. Der Taglöhner H. Mies VI. von hier stürzte gestern vom zweiten Stock des Molkerei-Neubaues ab und brach drei Rippen.
ss. Sandbach, 16. April. Die Frequenz der Ernst Ludwig Heilstätte ist im 1. Quartal 1904 gegen das Vorjahr wieder gestiegen. Im verflossenen Quartal wurden 124 lungenkranke Pfleglinge neu ausgenommen, in der gleichen Zeit gelangten 97 Pfleglinge zur Entlassung. Ende März befanden sich noch 106 Pfleglinge in der Heilstätte. — Der Bau der Chaussee nach der Heilstätte Winterkasten ist nahezu v ollendet, die Erdarbeiten auf dem Bauterrain sind mit Eintritt der besseren Witterung so gefördert, daß anfangs Mai die Maurerarbeiten begonnen werden können. Es steht zu hoffen, daß die Gebäulichkeiten bis zum Herbst unter Dach kommen, sodaß der Verein in die Lage gesetzt wird, die für Frauen und Kinder der Minderbemittelten Hessens bestimmte Lungenheilstätte planmäßig anfangs 1905 in Betrieb zu nehmen.
[] Biedenkopf, 16. April. Welch ein segensreiches Institut die Kreisviehkasse Biedenkopf ist, beweist der in der letzten Generalversammlung erstattete Jahresbericht. Daraus ist zu entnehmen, daß die Kasse sich über die Kreise Biedenkopf, Wittgenstein, Dillenburg, Wetzlar, Marburg, Kirchhain und Brilon erstreckt. Die Versicherungssumme ist von 29,764,90 Mk. im Jahre 1902 auf 33,220,20 Mk. gestiegen, also um 3,455,60 Mk. gewachsen. Die Einnahme an Versicherungsbeiträgen stieg von 52,363,90 Mk., im Jahre 1902 auf 57,980,80 Mk. und hatte eine Zunahme von 5,616,90 Mk. An Entschädigungen wurden gezahlt für 53 Pferde 22,261 Mk., 102 Stück Rindvieh 15,691,46 Mk., 158 Schweine 8,595 Mk., 13 Ziegen 276 Mk. Im Ganzen für 326 Schadenfälle 46,823,46 Mk. Auf die einzelnen Kreise verteilen sich die geleisteten Entschädigungen wie folgt: Kreis Biedenkopf 60 Orte mit 27,268,56 Mk., Kreis Wittgenstein 8 Orte 135,86 Mk., Kreis Dillenburg 2 Orte mit 682 Mk., Kreis Wetzlar 1 Ort mit 156 Mk., Kreis Marburg 30 Orte mit 14,222,90 Mk., Kreis Brilon 1 Ort mit 320 Mk. Trotz dieser Verluste ist das Gesamtvermögen um 11,462,41 Mk. gewachsen und beläuft sich jetzt auf 106,571,36 Mk.
Vermischtes.
• Borbeck (Rheinprov.), 18. April. Als der Lehrer Potmann gestern Abend von einem Spaziergang zurück
die Bevölkerunasdichtiakeit uns vor Augen führen. An weiteren Artikeln aus der Geographie und Völkerkunde erwähnen wir noch „Erdkunde", mit zwei Karten und einer Porträttafel: „Geographen", „Erfurt", „Erzgebirge", „Eskimo", „Esthland", „Etrurien", „Euphrat", „Finnland", „Flandern", „Florenz", den sehr ausführlichen und doch nicht völlig erschöpfenden Artikel „Frankfurt a. M.", „Frankreich". Der letztere Sammelartikel umfaßt auf 53 Seiten 34 Abschnitte, die bis auf die neueste Zeit ergänzt sind, sogar Ereignisse des Jahres 1904 finden sich schon verzeichnet. Eine geologische, eine historische und zwei politische Karten bilden in ihrer vorzüglichen Ausführung eine besonders wertvolle Beigabe dieses großen Artikels. Daß die Technik durch eine große Anzahl von Abhandlungen vertreten ist, dürfte bei dem ständigen Fortschritt auf diesem Gebiet selbstverständlich erscheinen. Eine besondere Textbeilage bringt eine Aufstellung der wichtigsten Erfindungen. In das große Reich der Natur führen uns die Artikel „Erd- fiüchtler", „Erle", „Erzlagerstätten", „Eulen", „Farne", „Fichte", „Fische", „Fixsterne", „Fledermäuse", Fortpflanzung", denen fast durchgehends Bildertafeln beigegeben sind. Durch koloristische Schönheit und feinste Ausführung fallen mns besonders die farbigen Tafeln „Euphorbiazeen", „Farne", „Fasanen", „Prachtfische der südlichen Meere", „Flechten", „Fliegen- und Schneckcnblumen" und „Forstinsekten" auf. Fragen von allgemeinem Interesse behandeln die Artikel „Evangelischer Bund", „Ferienkolonien", „Finanzwesen", „Flagge", „Flottenvereine", „Fortbildungsschulen", „Fortschrittspartei". Daß auch dieser Band der neuen Auflage durchgehends neu bearbeitet und bedeutend erweitert ist, beweist wohl schon die Zunahme von 26 Tafeln. Unter diesen möchten wir noch erwähnen.
kehrte, wurde er auf dem Hausflur von drei Burs^' erschossen. Der Ueberfall war anscheinend auf ein? LT Verson beabsichtigt. Drei Verdächtige wurden ücr^L Em Schutzmann, der die Schüsse gehört hatte, und das betreffende Haus zuging, wurde von den Annr;-3 durch einen Schuß in die Hüfte verletzt.
* Breslau, 18. April. Bei dem schweren fi* mitter, das gestern Nachmittag im Kreise Lauban n v ging, schlug ein Blitz in den Turm der katholischen Ki^r ' in Friedeberg am Queis, dessen oberer Teil in R geriet. Heute stürzte der Turm ein. Niederlanqenöl-u unter Wasser. B 5 ,L|
’ Tübingen, 18. April. Ban kier Ernst Fz hier hält seit Mittwoch sein Bankgeschäft geschlossen v» ist aus der Wohnung verschwunden. Die (Mätibiqer t fürchten einen Zusammenbruch des Bankgeschäftes wollen den Konkurs beantragen. Beteiligt sind hauctin< lich Gläubiger aus bemittelten Kreisen.
* Aus der Schweiz. Auf dem Züricher K,. wurde bei heftigem Sturm ein Boot mit drei Stüdes um geworfen, 2 davon ertranken, der dritte sich durch Schwimmen retten. — Bei einem Brand. Alpnach-Stadt haben vier K i n d e r in den ftTflmJ' den Tod gefunden.
Nniversstäls-IRachrichieri.
— Der Großherzog von Baden verlieb dem Privatbn-.n - Dr. Robert L i e s m a n n aus Hamburg, bisber befannfK* ’ Gießen, den Titel als außerordentlicher Professor hi»r ? und staatswissenschastlichen Fakultät der Universität ft reih,?
- Die Northwestern University eVa ’ ft '" Chicago kündigt die Gründung eine? neuen amerifuniu» Instituts für germanistische Studien an, das in £ bindunq mit der seit mehr als fünfzig Jahren beftchenben 11-' v erst töt gegründet werden soll.
und Wissenschaft.
Berlin, 18. Avril. Unter zahlreicher Beteiliquna heute vormittag die 21. Versammlung des preußischen M,» zinal-Beamtcn-Vereins. Der Vorsitzende, Tch IV istnalrat Dr. Ravmund-Minden eröffnete die Sauptversamm^-, mit einigen Begrüßungsworten. Er gab alsdann seinem Bedri!»- Ausdruck, daß das Zustandekommen des prenßischen Seutienaeto wenig Aussicht habe. Wie beim Erlaß mancher anderer fyi.-, scheine auch hier die Kostenfrage den Schwerpunkt zu bilden ? wäre sehr zu bedauern, wenn das Gesetz an der Kostenfrage sollte.
Leivzig, 18. Avril. In der Aula der Universität wvr!- der 21. Kongreß für innere Medizin unter fehr M reicher Beteiligung der medizinischen Kreise Deutschlands dur- Oberkonsistoricllrat Meckel-Nürnberg eröffnet. In der Wandelliol!' der Universität ist eine große Ausstellung eröffnet worden.
Arkeitervewegung,
Köln a. R., 18. April. In den gestern im Rubrrnin ab gehaltenen Bergarbeiter-Versammlungen wurde fr- statiert, daß dieAuiregung der Bergleute trotz aller beniBitKHÖt.’ Erklärungen seitens des Bergbau-Vereins anbält. Aum in f>ert? wo die Mitglieder des Hörder Magistrats sowie ein eoan§eW-r Marrer gegen die Stillegung das Wort ergriffen und m einer einmütigen P r o t e st ° R e s o l u t i o n an die 'Hwiennw m- gefordert hatten, hält die Erregung an.
Eisenbahn-Zeitung.
München, 18. Avril. Im Verkehrsministernm land 6ntt eine Konferenz statt, welcher der Direktor der Milchen ißien- bahnen, v. Lavale, und der Vorsitzende des AuisMrated da pW- zifchen Eisenbahnen, v. Elemm, beiwohnten. ES verlmiu'. d ' • -> Einigung über die Verstaatlichung ber vstsinsibrn Eisenbahnen erzielt wurde. „
Zpirlplan der vereinigten Frankfurter vverrrbanS.
Mittwoch den 2l). Aprils: „Der Freischütz/ Tonneretia 21. April: „Das goldene Kreuz/ Hierauf: Mantaum m Bremer Ratskeller." Freitag den 22. April geschloßen, can.- tag den 23. April: Der Ring des Nibelungen. Dorabend ,ra. Rheingold." Sonntag den 24. April, abend? halb 7 Ubr a- Ring des Nibelungen. Erster Tag der Trilogie.
Montag den 25. April geschlossen. Dienstag den 26.Apnl: - der Teufel/
Schauspielhaus. . _ .
Mittwoch den 29. Avril't: .Natban der Wie.' W* tag den 21. Avril, abends halb 8 Uhr: „Alt-öeibelbera .rw tag den 22. Avril: „Liebesmanover." Samstag den -3. - „Alt-Frankfurt." Sonntag den 23. Avril, nachmittags gQ16- „ „Rose Bernd." Abends 7 Uhr: „Nathan der Weise. Ttontoq den 25. April: „Nathan der Weise."
Anfang, wenn nicht anders bemeckt, abends^mn^^,
Krielkaffen der NedaktilM.
sAnoupme Anfragen bleiben nnberfflkf'-tiqt.I
B. M. Als Vorbildung für das ©tubtumber^?; Heilkunde ist die Absolvierung eines Gymnaffunr. ^.jr, gymnasiums oder einer Oberrealschule notwendig. <■06 dauert normal 7 Semester, häusig aber noch langer, dies ganz von der Persönlichkeit des Studierenden ad.
„Fährten und Spuren", deren Beigabe besonder? 3a^!' Habern sehr willkommen sein wird. -. .Linfet
- Die Geschichte des Prisen 100.
Wer weiß heute etwas von diesem Brich- - . & 60it
Jahren ist die Originalausgabe verschollen Bücherliebhabern mit 300 Mk. bezahlt. oaw $if,. Verfasser dieser Geschichte ein deutscher Mast land ist der Verfasser, der Sanger de? -b . Goethe sagt, so lange Poesie Poesie. Gold Gow Axistall bleiben, als ein Meisterstück liebt und bewundert werden wird, efcnj ist in einer dreuausgabe, die der Goethear & frei Schüddekopf bewerkstelligt hat, soeben als Kulturhistorischen Liebhabor-Bibliothek tm » 9 ? O*
J'acgues Hegener zu Berlin SW. 11 Man kann sich zu dieser Neuausgrabung n DorffrM und sich nichts lustigeres und Iieben4wurotfl tfnonttf unf’: als diesen gottvollen Prinzen, der mck Feen- Aschen Wassernixen die tollsten Sachen trerbPuri ändert' Selbstverständlichkeit, wie wenn es für . gefeit bpfl! Beschäftigung gäbe. Wer auch nur em p der
der lachenden Prosa dieses Buckes ssklestn . '
frirb diese Geschichte in einem Zug und dem wird die Erinnerung an Die a- $ willkom leichtsinnigsten aller Prinzen eine llebe _
mene Erinnerung sein. Wir stehen mch ^terüaltendst des Prinzen Biribinker das komischste Buch zu nennen, das uns seit geraumer: Z fein ^rte-, gekommen ist, und sind gewiß, daß s:e T - c^xube ' gram ist, mit innigstem Ver'gnügen und v nehmen wird.


